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So will Dark Souls 3 die Vorgänger noch übertrumpfen

11.08.2015 - 11:50 UhrVor 6 Jahren aktualisiert
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Dark Souls bleibt Dark Souls
© Bandai Namco Entertainment
Dark Souls bleibt Dark Souls
Dark Souls III kommt auf uns zu, darauf müssen wir uns einstellen. Doch wie soll der mittlerweile dritte Ableger aussehen und was will er anders machen als die Vorgänger? Hidetaka Miyazaki hat die Antworten.

Noch immer wache ich in der Nacht schweißgebadet auf, rolle mich zur Seite und schreie um Gnade, obwohl meine Zeit mit Bloodborne schon etwas zurückliegt. Womöglich bereitet mich mein Unterbewusstsein aber schon auf Dark Souls III vor, das unlängst angekündigt wurde  und auf der gamescom sogar spielbar war. Natürlich stellt sich nun die Frage, was der dritte Dark Souls-Ableger noch für Neuerungen bereithalten kann.

Mehr: Dark Souls 3 ist der Wendepunkt der Reihe 

Glücklicherweise stand der From Software-Chef und Souls-Schöpfer Hidetaka Miyazaki den Kollegen von Polygon  Rede und Antwort. So bekommen wir eine erste Vorstellung davon, wie Miyazaki mit Dark Souls III verfahren möchte und wie er die Rollenspielreihe am Leben erhalten möchte. So soll auch Bloodborne einen erheblichen Einfluss auf das Design von Dark Souls III ausüben. Beispielsweise werden die Waffen in Dark Souls III mit ähnlichen Sonderfertigkeiten wie in Bloodborne ausgestattet.

Diese Variation der wandelbaren Waffen aus Bloodborne ist aber kein aufgesetztes Feature, sondern steht auch zentral für die Arbeit an den Gegnern und Bossen. Neue taktische Möglichkeiten sollen dadurch zur Verfügung stehen und den Spieler immer wieder neu motivieren, den eigenen Kampfstil anzupassen und sich selbst vor neuen Herausforderungen zu stellen.

Was das die Atmosphäre und das typische Gegnerdesign der Dark Souls-Reihe angeht, so scheint Miyazaki wieder verstärkt auf seine Erfolgsformel zu setzen. Der verzerrte Grusel der Souls-Titel speist sich demnach aus der Zusammenführung von Widersprüchen, die vor allem beim Design der Bossgegner entscheidend sind. So sollen die Monster nicht einfach nur furchtbar sein, sondern auch andere Gefühle hervorrufen. Als Beispiel führt Miyazaki die Dancer of the Frigid Valley-Figur an, ein weiblicher Bossgegner, der durch seine Bewegungen sowohl einschüchtert aber auch Traurigkeit vermittelt.

Mehr: Was Dark Souls 3 von Bloodborne gelernt hat 

Dadurch sollen die Kämpfe ambivalenter verlaufen und nicht zu stereotypischen Auseinandersetzungen werden. Im Hinblick auf das Gameplay ist bei den Bossen vor allem das Heat-Up-Sytsem spannend, das die Gegner dazu veranlasst, während des Kampfes die eigenen Bewegungsmuster und Attacken zu ändern, um den Spieler in der Hitze des Gefechts noch zu überraschen.

Für die Story möchte sich Miyazaki hingegen nicht auf die Vorgänger verlassen oder sich von ihnen inspirieren lassen. Zwar teilt auch die Welt von Dark Souls III dieselbe "Weltsicht" wie die anderen Ableger, grundsätzlich bleibt die Welt aber eigenständig und neu. Die kryptische Erzählweise, für die die Reihe bekannt ist, bleibt aber Kern der Spielerfahrung. Dasselbe gilt für den Schwierigkeitsgrad, denn Miyazaki kann sich kein Souls-Titel vorstellen, wo die Überwindung von Hindernissen nicht zur Essenz des Spieldesigns gehört.

Dark Souls III soll Anfang 2016 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen.

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