US-Serie endet nach Staffel 3

Spartacus geht in die letzte Runde

Liam McIntyre als Spartacus
© Starz
Liam McIntyre als Spartacus

Die dritte Staffel der Sandalenserie Spartacus wird die letzte sein. Dies gab der Entwickler und Produzent Steven S. DeKnight in einem Interview bekannt. Spartacus: Blood and Sand erzählt die Geschichte des gleichnamigen Sklaven, der einen Aufstand gegen die römische Republik anführt. Bisher hat es die Serie des US-amerikanischen Pay-TV-Senders Starz, die auf Grund ihrer massiven Darstellung von Gewalt eine Alterfreigabe ab 18 Jahren erhielt, auf 23 Episoden gebracht. In Staffel 3, die den Titel War of the Damned trägt, sollen noch einmal zehn hinzu kommen. In dem Interview hat sich Steven S. DeKnight auch zu den Gründen der Einstellung von Spartacus: Blood and Sand geäußert.

Ein Hauptgrund waren die vielen Hindernisse, die die Dreharbeiten zu den ersten beiden Staffeln begleitet hatten. Allen voran der Krebstod des Hauptdarstellers Andy Whitfield, der, nach einigen Verzögerungen, in der zweiten Staffel durch Liam McIntyre ersetzt wurde. ‘Diese Sendung wurde auf viele Arten herausgefordert. Wir mussten uns mit vielen Schwierigkeiten und Tragödien auseinandersetzen. Mein ursprünglicher Plan war es, den Bogen bis auf fünf oder sechs Staffeln zu spannen. […) Doch nach Andys Tod und nachdem wir uns die historische Geschichte um Spartacus noch einmal angesehen hatten, entschieden wir, die Serie zu einem gutem Abschluss zu bringen.’ Im Zuge dessen drückte Steven S. DeKnight auch ausdrücklich seiner Dankbarkeit gegenüber dem TV-Sender Starz aus, der trotz aller Probleme stets an Spartacus: Blood and Sand festgehalten haben.

Natürlich kam Steven S. DeKnight nicht davon, ohne auch einige inhaltliche Neuigkeiten zu Staffel 3 preiszugeben. Wie es sich für eine letzte Staffel gehört, soll es episch und blutig werden. ‘Umfang und Ausmaß sind einfach nur fantastisch. Wir reden hier über massive Schlachten mit Tausenden von Menschen.’ Spartacus wird seinem Erzfeind und gefährlichsten Gegenspieler Marcus Crassus (Simon Merrells) endlich von Angesicht zu Angesicht begegnen. ‘Crassus ist so etwas wie das römische Schreckgespenst, über das wir in den letzten drei Staffeln [Steven S. DeKnight rechnet hier ein sechsteiliges Mini-Prequel mit, Anm. d. Red.] gesprochen haben. Wir kennen ihn aus der ersten Folge und man weiß sofort, was für ein Typ er ist – vielleicht kann er es mit Spartacus nicht in einem Kampf Mann gegen Mann aufnehmen, aber er ist genauso gewitzt, schlau und gefährlich wie Spartacus.’

Spartacus: War of the Damned feiert übrigens im Januar 2013 Premiere. Ob und wann die dritte Staffel ins deutsche Fernsehen kommt, ist noch unklar.

Was überwiegt bei euch: die Freude über ein furioses Ende oder die Trauer über die Einstellung von Spartacus: Blood and Sand?

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