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Das waren noch Zeiten

Top 7 der Kultserien der 1970er

08.09.2013 - 08:50 UhrVor 8 Jahren aktualisiert
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Drei Engel für Charlie
© ABC
Drei Engel für Charlie
Das Fernsehen gibt es schon ewig und so manche Serie haben Oma & Opa, Mutti und Vati schon gesehen. Früher war sowieso alles besser und deshalb präsentieren wir euch eine Top 7 der Kultserien der 1970er.

Ach, die 1970er. Willy Brandt kniete in Warschau und erhielt den Friedensnobelpreis. Die Watergate- und die Guillaume-Affäre sorgten für Aufsehen. Außerdem fand zum ersten Mal in Deutschland eine Fußball-Weltmeisterschaft statt. Tagtäglich konnten die Deutschen Serien im Fernsehen verfolgen, vorzugsweise aus Amerika, aber auch deutsche Sender hatten damals noch einiges zu bieten. Wir präsentieren euch die Top 7 der Kultserien der 1970er.

Platz 7: Ein Herz und eine Seele
Reaktionär, Rassistisch und Sexistisch – so kennen und lieben wir unseren Ekel Alfred (Heinz Schubert). Ein Herz und eine Seele brachte das Sitcom-Format – inklusive eingespielter Lacher – nach Deutschland und bleibt bis heute eine der wenigen deutschen Serien, bei denen das Konzept aufging. Die Serie basiert auf dem britischen Till Death Us Do Part, dessen amerikanische Variante All in the Family hieß. Durch die tabulose Sprache und gnadenlose Politik-Satire stellte Ein Herz und eine Seele ein Novum in den 70er Jahren dar und wird bis heute im Fernsehen wiederholt.

Platz 6: Kojak
In fünf Staffeln versuchte der New Yorker Polizist Theodore “Theo” Kojak (Telly Savalas) vom Glimmstängel loszukommen und lutschte stattdessen an den berühmt gewordenen Lollies. Mit seiner Glatze und den Lutschern erreichte Kojak schnell einen immensen Wiedererkennungswert, doch auch darüber hinaus begeisterte die Serie mit ihrer Aufnahme brisanter Themen im Krimiformat. Kojak – Einsatz in Manhattan schickte seinen bodenständigen, auch mal zupackenden Ermittler in soziale Brennpunkte, beschäftigte sich nebenbei mit Fragen der Bürgerrechte und der Vorurteile staatlicher Institutionen.

Platz 5: Die Waltons
Wenn die typische Melodie aus Die Waltons einsetzt, wird einem ganz warm ums Herz und so mancher Zuschauer fühlt sich wie zu Hause angekommen: Am Fuße der Blue Ridge Mountains am Waltons Mountain liegt die Heimat von Sägewerkbesitzer John und seiner 10-köpfigen Schar, die die große Depression Amerikas und allen alltäglichen Widrigkeiten trotzen. Die warmherzige Geschichte dieser eingeschworenden Gemeinschaft wird von John-Boy erzählt und spätestens nach einem der 219. „Gute Nacht John-Boy“ am Ende einer Episode werden wir, auch wenn nicht immer alles gut war in der Welt der Waltons, mit einem seligen Lächeln zurückgelassen und dem Gefühl, dass alles irgendwie immer gut wird.

Platz 4: Detektiv Rockford
Nach dem Ende der Serie Maverick taten sich deren Schöpfer Roy Huggins und Star James Garner zusammen und verpflanzten den Westernhelden für Detektiv Rockford – Anruf genügt in die Gegenwart. Rockford saß fünf Jahre unschuldig im Knast, kommt er frei und verdingt sich als Privatdetektiv. Im Gegensatz zu anderen TV-Kollegen der 70er ist Rockfords Leben jedoch wenig glamourös. Er lebt in einem Wohnwagen, trägt keine sonderlich schnittigen Klamotten und tut alles, um der Polizei aus dem Weg zu gehen. Selbst bei Konflikten redet er sich lieber raus, als zur Waffe zu greifen oder die Fäuste zu schwingen. Doch gerade die flinke Zunge des James Garner verwandelte Rockford in eine der unterhaltsameren Krimiserien der 70er Jahre.

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