jp@movies - Kommentare

Alle Kommentare von jp@movies

  • Das Stück für Piano und Cello steht glaube ich aber eher für Chuck und seine Ex-Gattin, die in seinem Leben fehlt (und wofür er lieber Jimmy verantwortlich macht, als die Schuld bei sich selbst zu suchen), und auf dessen Beerdigung allein in der Bank hinter Jimmy sitzt. Ihr traut man das Cello-Spiel auch zu, von Jimmy wissen, wir dass er höchstens die Mundharmonika beherrscht. Wobei ... das würde ich gerne mal hören :)

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    • Pfff, sogar Bruce Lee selbst war im Team Ali ^^
      https://www.complex.com/sports/2016/06/bruce-lee-said-muhammad-ali-kill-him-fight

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      • Hmpf. Ich lass mich ja gerne überraschen, ansonsten wäre ich für eine Star Trek Variante von Gervais' "Derek" zu haben, mit Picard im Altersheim* der Sternenflotte, der den Pflegern ständig was von "Damals, auf Orion 4!" vorschwadroniert und auf die "Brücke" (Gymnastikkurs) geschoben wird, wo er den anderen Bewohner etwas vorhampelt. Im TNG Staffelfinale hat er die senile Variante schon gegeben, jetzt das hohe Alter auch ohne Make-up erreicht. Das gönn ich ihm von Herzen, und ohne selbstironischen Einschlag wird das nix.

        * plus einen Schuss "Archie und Harry" sowie einen Spritzer "Space Cowboys", und das Ganze schreibt sich von selbst ^^

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        • Gleich noch mal KANSAS CITY von Altman zur Einstimmung* gucken <3

          * und natürlich wegen der erwartbaren Referenzen - Hawley, du Fuchs, du :)

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          • Mein Interview vom November 2017 mit ihm ist jetzt auch online zu lesen, bitte hier entlang: https://www.kameramann.de/branche/dokumentarfilmer-frederick-wiseman-im-gespraech/ uuund Teil 2: https://www.kameramann.de/branche/interview-mit-frederick-wiseman/

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            • Doppelmoral! Auf Deutsch heißt "double standard" Doppelmoral! Dschiesas Kreist (ups).

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              • Fortsetzungen sind schwer, darum ist es sooo toll, dass Brad Bird sich mit dem Drehbuch sooo viel Zeit gelassen hat, dabei schließt der Film ironischerweise nahtlos an seinen Vorgänger an, und das auf wunderbar verspielte Weise. Wie schon im Erstling ist es weniger die Frage nach dem nächsten Superschurken, der von den Helden dingfest gemacht werden muss, sondern jene nach der Aufrecht zu erhaltenden Balance zwischen Familie und Beruf. Und hier hat Bird einmal mehr das Herz am rechten Fleck, er nimmt die Figuren ernst und sich Zeit für sie, ohne sie für billige Pointen zu verraten. Ein einziges Vergnügen, vor allem weil man sich selbst wiedererkennt, in den Kinderrollen, als Erwachsener, als Elternteil, Babysitter, in der Ehe, Beziehung und der Auseinandersetzung mit Rollenklischees. Und Mode spielt natürlich auch eine Rolle, sowohl klamottentechnisch als auch als wiederkehrende Figur.

                Aber zurück zu den Familienfilm-Qualitäten, denn man spürt das Konzentrat an Lebenserfahrung in Bird's Drehbuch heraus, manche Sätze hat man selbst schon so gesagt oder auf einem Elternabend 1:1 so gehört - nur Superhelden hatte man in der Situation nie vor Augen. Genau diese Diskrepanz hat für mich den Charme der "Incredibles" ausgemacht, und das Superheldendasein ein bisschen zu einen Job wie jeden anderen auch werden lassen. Jedenfalls wenn es um die Vereinbarkeit mit dem Familienleben ging. Auf der Ebene stellt der Film voll zufrieden und legt mit Jack Jack noch einen drauf, denn dessen - nun ja - Eigenschaften hat bisher außer Syndrome (RIP), sowie Babysitter und dem Publikum keiner beobachtet. Der Jüngste in der Familie ist wie ein Konzentrat der Marx Brothers, und man freut sich über jede Szene, in der er auf den Film losgelassen wird und ihn unbekümmert an sich reißt.

                Blass und zweidimensional bleiben muss hingegen der neue Antagonist, weil Syndrome da nur schwer zu übertreffen ist. Damit hatte ich allerdings kein Problem, da dieser Handlungsstrang für mich ohnehin der uninteressantere war. Dafür ist der Film um ein paar unerprobte Helden angereichert, mit zum Teil, äh aufstoßenden Superkräften, die den späteren Actionsequenzen die eine oder andere überraschend frische Note verleihen.

                Wo die Fortsetzung hingegen fraglos noch eine Schippe drauflegt ist hinter, vor und in den Kulissen - das Update ist einerseits subtil (achtet mal auf die Fasern der Kostüme und übrigen 3D-Texturen), und andererseits unheimlich schön, was an der herausragenden Kameraarbeit und teils atemberaubend schöner Lichtsetzung liegt, wie ich beides so noch nie in einem Animationsfilm gesehen habe, ein zurückhaltender Reichtum, der damit nie hausieren geht, sondern mit seiner Schlichtheit begeistert, die dabei immer der Erzählung selbst untergeordnet bleibt. Man kann sich zudem an den Sets berauschen, der Musik, und einem Gespür für physikalischen Gesetzen gehorchenden Figuren und Objekten, wie sie den Avengers und jüngeren Spidermans längst abhanden gekommen ist. Hier fühlt man die Schwere von Objekten, Fliehkräfte und Trägheit, Bodenhaftung und Gummiabrieb beim Blitzstart ebenso, wie Frozone's Leichtigkeit beim Gleiten über selbstgefrorene Eisbahnen. Die Bewegungsfreude der Charaktere überträgt sich nahtlos auf den Zuschauer, man hat Teil am Geschwindigkeitsrausch, wird gleichsam mit den Protgonisten wieder zum Adrenalinjunkie, obwohl oder gerade weil sie sich dabei immer in Lebensgefahr begeben, und es sich verdammt nochmal auch so anfühlt.

                Braucht es jetzt noch einen dritten Film? Warum nicht, es bleiben immer noch Familienthemen, die man in diesem Setting durchgespielt sehen möchte. Aber ohne einen Zeitsprung dürfte es schwer werden, und erzählerisch käme man dabei fast automatisch in die Gegend von "Toy Story 3". Vielleicht sollte man es dabei belassen und nicht noch tiefer graben, als der Underminer.

                Fazit: Uneingeschränkte Empfehlung, ein großes Vergnügen und wunderschöner Bilderrausch, sicher über die Ziellinie gestolpert.

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                • Ein wunderbarer KoDeWo zu einem wunderbaren Film mit einer wundervollen Einleitung = Kommentar-Hattrick

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                  • Die Pilotfolge hat mich sehr begeistert, neben den hier bereits herausgearbeiteten Punkten noch Kamera und der mutige Schnitt. Ich musste dabei an Nicolas Roeg denken, wie gekonnt hier nicht nur die Zeitebenen verschwimmen, sondern wie assoziativ Erinnerungen aufblitzen und eingewoben werden, ganz ohne Firlefanz, "einfach" mittels harter Schnitte. Das ist ganz großes Kino, und fordert sein Publikum heraus, denn vieles wird nicht erklärt, und man darf - nein, muss es selber zusammenfügen. Die Charaktere haben Tiefe, die Dialoge sind teils rasiermesserscharf, und wenn man nicht aufpasst, sitzt man wahrscheinlich selber schon blutend auf dem Sofa. Empfehlung!

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                    • ... begonnen hat er für mich beim drüberzappen, als unter dem Kanal der Titel eingeblendet wurde. Das musste doch ein Fehler sein, da gab es zwar mal vor Jahren einen Spoof-Trailer, aber niemand bei Verstand würde doch einen Spielf.... oh. Die erste das Gegenteil bestätigende Außenansicht des Dampfers raubt mir den Atem, nun ja, eigentlich deren bodenlose CGI-Qualität, weil die Titanic II so merkwürdig über oder hinter dem Meer schwebte? Vermutlich, weil man mit der Animation von Wasser ohnehin überfordert war, was man aber für die Dauer der Produktion schlicht ignoriert hat. Während ich noch über mögliche Renderfehler rätselte, traf der Eisberg ein, der auf einer Tsunami Welle dem Schiff entgegensurfte? Okay, das ... das darf doch nicht wahr sein? Zack, Wasser im Boot, ab in die Rettungsboote. Frauen und Kinder zuerst. In den Fahrstuhl. Was? Wie jetzt? Ja. Fahr-stüh-le. Sogar.. also mehrere. Im Brandfall zu meiden, auf untergehenden Dampfern hingegen dringend empfohlen, oder wie? Um Kosten zu sparen laufen Leute noch durch diverse Heizungskeller und Treppenhäuser, derem allzu trockener Standort mit der Hilfe von clever außerhalb des Bildausschnitts befindlichen Gießkannen entgegengewirkt wird. Währenddessen kreist ein Vater im grün ausgeleuchteten Helikoptercockpit über dem Meer, wo sich die nächste Welle ankündigt, also erstma' im Flug auftanken. Logisch. Das leergetankte Versorgungsflugzeug explodiert dann auch, als es von der Welle eingeholt wird. Doppeltlogisch. Ich ... kann nicht aufhören diesen Film zu gucken. Das ist wie ein Autounfall nach dem anderen, an dem man sein Gehirn vorbeifahren möchte, ein echter Katastrophenfilm, weil ... ups, im nächsten Fahrstuhl stößt der Held mit dem Kopf durch das Schutzglas, das ihn vom Hackebeil trennt. Kommt jetzt noch ein Crossover mit Shining? Spoiler: nein. Hätte gepasst. Also die Einstellung mit dem Blut aus den Fahrstuhlschacht. Dafür gibt's Ersatz: ein kleines, funkensprühendes Stromkabel in einer Pfütze im Keller, durch die man mit den Gummisohlen bequem und sicher isoliert hätte durchlaufen können, aber nein, es ist sicherer sich darüber hinweg zu hangeln, an Rohren, die gefährlich unter dem Gewicht des Helden nachgeben (der selbstverständlich zuerst rüberklettert). Er schafft es so grad eben, bevor das Rohr aus der Halterung bricht, dann kommt die (nehme ich an) Liebe seines Lebens hinterher. Als bei ihr ebenfalls das Rohr - diesmal aber so richtig - zu brechen droht, macht der bekloppte Held, was jeder bekloppte Held in dieser Situation tun würde: er springt ebenfalls wieder zurück ans Rohr. Um ihr zu helfen. Also beim Sterben. Ich.. ich... kann nicht mehr. Wenn mein Kichern noch eine Oktave höher geht, platzt mir ne Ader im Kopf. Wwwwar das jetzt eigentlich schon bevor, oder erst nachdem die Riesenwelle den Kahn auf den Kopf gedreht hat? Auf jeden Fall sind sie vorher mal aus einem Fahrstuhl geklettert. Da war ich mir unsicher, denn den Fahrstuhlschacht haben sie vorsichtshalber gleich in der Horizontalen gedreht, weil die Haare der Frauen brav in Richtung Leiter hängen; was vielleicht aber an statischer Elektrizität lag? Kennt man ja, Reibung an den Ballons und so, aber wahrscheinlich war es so einfach mal wieder billiger? Ich hab noch gar nicht die Rettungsboote erwähnt, die eigentlich mehr was von U-Booten haben, oder Torpedos, jedenfalls rutschen die aus einer Klappe an der Seite, was so unfassbar schlecht und billig animiert ist, dass sie die gleiche Einstellung gleich mehrmals verwendet haben, nur um sicher zu gehen. Aber genug jetzt, das muss reichen, es ... Oh! Halt! Ganz vergessen das Drehbuch-Highlight zu erwähnen: Bei der Wundversorgung bittet die Frau den Mann in Ermangelung von Verbandszeug um einen Kreditkarte. Doch. Echt jetzt. Ich dachte ja auch erst, ich hätte mich verhört. Dann pult er allerdings eine aus dem Portemonnaie, sie presst sie auf die Wunde(!) und er klebt(!!) sie dort fest. D-d-d-das merk ich mir für Notsituationen. Die so gerettete Dame kommt damit aber wenig später nicht durch eine zufallende Tür durch, und dann geht es ohne die Kreditkarte ab in den nächsten Fahrstuhl, glaube ich. Zum Schafott. Lange nicht mehr so gestaunt, langt aber auch schnell wieder. Um bleibende Gehirnschäden zu vermeiden hat es sich dann notabgeschaltet und mich in den Schlaf runtergefahren, darum muss dieser Bericht unvollständig bleiben und genauso abrupt aufhören, wie er ...

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                      • Und da ist das Drama um den Studio-Schnitt noch gar nicht dabei, der ein Krimi für sich ist. Welles hat für über 50 Seiten Notizen gemacht, wie der Film umzuschneiden und zu retten sei, nachdem ihn das Studio in seiner Abwesenheit verhunzt hat. Dazu gibt's hier ein paar Videos, auch ein kurzes Interview mit Walter Murch, der den Film nach eben jenem Memo restauriert hat: https://www.webofstories.com/play/walter.murch/181

                        Über das Ergebnis kann man streiten, wie man hier nachlesen kann: http://brightlightsfilm.com/why-murchs-touch-of-evil-doesnt-make-the-cut/ - hier zum Vergleich der Filmanfang mit der Musik von Mancini: https://www.youtube.com/watch?v=8CiOcgvgq2o

                        Wem das noch nicht reicht, der kann sich hier so richtig in den Film reinlesen, einschließlich Drehbuch und behind-the-scenes Fotos - enjoy: https://cinephiliabeyond.org/touch-evil-orson-welles-grandiose-film-noir-took-four-decades-shine-intended-form/

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                        • Wenn sie bei der Gelegenheit auch noch auf Single-Camera umstellen würden, wäre ich restlos begeistert. Das wird ein Fest, so oder so!

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                          • A little off topic: Allein dem obigen Standbild nach zu urteilen, werde ich den Eindruck nicht los, dass John Travolta und Arnold Schwarzenegger einander immer ähnlicher werden ^^

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                            • Da bin ich wohl deutlich zuversichtlicher, und nicht nur weil "Better Call Saul" zuletzt bewiesen hat, dass ein Prequel funktioniert, wenn es eine eigene Stimme findet, mit eigenem Rhythmus, neuen Figuren. Außerdem ist fünf Serien zu entwickeln nicht gleichbedeutend mit fünf Serien in Auftrag geben. Selbst wenn alle fünf grünes Licht für einen Piloten bekommen sollten, gehen noch lange nicht alle in Serie.

                              Die Wahl auf die so weit zurückliegende Vorgeschichte ist besonders reizvoll, und bringt genau das mit ins GoT Universum, worüber die Buchleser zwischen den Staffeln auf Reddit und sonstwo jedes Puzzlestück auseinander nehmen: unzuverlässige Geschichtsschreibung und Legendenbildung. Das einzige, was man über die Ära der Helden ernst nehmen kann ist, dass es vor den aktuellen Ereignissen stattgefunden hat. Alles weitere ist über die Jahrhunderte verloren gegangen, umformuliert, ergänzt und angepasst worden, wird heute aber wie ein biblischer Text interpretiert, vorausgesetzt er passt einem gerade ins Konzept. Diese Prequel-Serie würde also der Hauptserie den Teppich unter den Füßen wegziehen, und dem Scherbenhaufen eine neue, alles brechende Perspektive hinzufügen, die menschlicher und unberechenbarer nicht sein könnte. Und die lange Nacht wird mindestens so lange auf sich warten lassen, wie der Winter, der dann doch jahrelang nicht kommt.

                              Ehrlich gesagt kann es nur besser werden, als das, was die letzten Folgen aus dem Originalstoff gemacht haben, und nichts sehne ich mich mehr entgegen, als dem Ende des Hypes um die Serie. Sprechen wir uns wieder, wenn in fünf Jahren endlich das erste Drittel von TWOW erschienen ist :)

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                              • Großartiger Stoff! Wer sich vorab ein bisschen damit auseinandersetzen möchte, dem lege ich diese Podcastfolge ans Herz: https://99percentinvisible.org/episode/fordlandia/ Auf der Seite gibt es noch Videos und .. ach, schaut einfach selbst nach, es lohnt sich ^^

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                                • Das unsere Filmbranche solche Forderungen überhaupt nötig hat, ist ein Skandal. Der Schritt ist mutig und überfällig zugleich. Es ist ein Arbeitsangebot für mehr Kollaboration auf Augenhöhe, und die ist in anderen Ländern längst etabliert, und wird von starken Gewerkschaften geschützt. Bei uns müsste den Teil die Presse übernehmen, also bleibt da bitte am Ball, ja?

                                  Ergänzend sei noch erwähnt, dass bei uns Autoren nicht einfach drauflos schreiben "dürfen", bzw. deren Herzensprojekte in der Regel in Schubladen liegen. Denn bei uns regieren auch nicht die Regisseure, sondern Redakteure (oft noch vor den Produzenten, die eigentlich das Team zusammenstellen, es sei denn es handelt sich um eine Auftragsproduktion für einen Sender). Die sagen dann "schreib mir mal einen Krimi für ..." und dann reden tausend Leute in das Buch rein, bis nach ein paar Jahren auch ja der letzte Hauch Originalität flöten gegangen ist. Wegen diesem Weichspüleffekt ähneln sich auch alle Produktionen so unangenehm müffelnd. Über derlei Interna darf nicht einmal laut gesprochen werden - steht so in den Verträgen -, aber wer sich ein bisschen umhört, kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Regisseure mit (zu großem) Ego fühlen sich außerdem gerne dazu berufen, den Filmen unbedingt ihren eigenen Stempel aufdrücken zu müssen, anstatt die Autoren als Partner zu begreifen. Arbeitet man hingegen zusammen, dann macht das Filmemachen plötzlich allen Spaß, was sich in der Regel problemlos auf den Zuschauer übertragen lässt, denn das sieht man dem Ergebnis an.

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                                  • *klopft auf Holz*
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                                    (versehentlich einen nahestehenden Wald abgeholzt)

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                                    • Davon träume ich schon seit 25 Jahren :)

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                                      • Pfff - nichts ist gruseliger, als der vom (überlebenden) Elternteil dokumentierte wahre Horror ihrer Zöglinge:
                                        https://www.reddit.com/r/AskReddit/comments/1d2v7i/parents_of_reddit_what_is_the_creepiest_thing/

                                        Kostprobe: I was sound asleep, and at around 6am I was woken up by my 4 year old daughters face inches from mine. She looked right into my eyes and whispered, "I want to peel all your skin off".

                                        Schlaft gut ^^

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                                        • (seufz) Kann bitte mal wenigstens einer/r hier allein auf die Idee kommen eine leidenschaftliche Verteidigung des Films zu schreiben, anstatt nur eine gegenteilige Meinung zu diskreditieren oder die Autorin persönlich anzugreifen? Dazu müsste man vielleicht auf die vorgetragenen Punkte eingehen, und auch wenn es viele nicht glauben wollen, das geht. Ein trotzig vorgetragenes "DOCH!!!" mag ja im Kindergarten funktionieren, aber wenn unsere Debattenkultur auf dem Niveau verharrt, dann gute Nacht. Kleiner Tipp: Akzeptieren, dass es andere Sichtweisen als die eigene geben kann, sowie den Gedanken zulassen, dass das tatsächlich geht - eine andere Meinung zu etwas zu haben, als eure. Dann Schaum vorm Mund abwischen und alles noch mal lesen, ohne sich dabei von seinen Emotionen das Oberstübchen in Geiselhaft nehmen zu lassen. Es winkt auch eine Belohnung: die Welt wird größer. Oder man selbst darin kleiner. Beides halte ich für einen Gewinn.

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                                          • Für eine "down to earth" Inszenierung spricht jedenfalls auch die Wahl des Kameramanns für den Piloten: Andrij Parekh. Ihn kennt man von Indiefilmen wie "Blue Valentine" oder Serien wie "Show me a Hero". Und wenn ich jemandem auch sofort beim Scheitern zugucken würde, dann Lindelove (sic). Von den Bibelanspielungen sollte man sich nicht in die Irre führen lassen, sonst wird man nur von Löwen gefressen. Wobei ... eine Bibelverfilmung von ihm würde ich mir auch sofort geben ^^

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                                            • Wunderbar geschrieben, Jenny! Den Film kann man übrigens jederzeit legal in der restaurierten Fassung in HD und O-Ton mit englischen Untertiteln auf youtube ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=-3ZkD_tyBAY (auch so kann Kulturflatrate* aussehen)

                                              * wenn ihr auf den Geschmack kommt, dann findet ihr dort noch reichlich weitere Perlen des polnischen Kinos, unter anderem jene, aus dem diese klassische Szene stammt: https://youtu.be/IkEf42l6vo4?t=13m48s - Viel Vergnügen beim Stöbern!

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                                              • Prima, mit dem Absatz über Schwenks bei Ulrich Köhler hast du eben erfolgreich Patrick Orth auf meine Interview-Wunschliste gesetzt. Danke sehr ^^

                                                Und noch ein Dankeschön für die zwei Wochen Rundumwohlfühlartikel aus Frankreich - das war wie jedes Jahr ganz großes Lesekino!

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                                                • Ach Terry, Jenny bestätigt meine Befürchtungen, die dem Abgesang auf deine einstige Größe eine weitere Strophe hinzufügen. "Tideland" hatte mir noch Hoffnungen auf den Beginn eines Alterwerks gemacht, in dem das phantasievoll Überbordende der erzählerischen Präzision weicht, die sich in Bescheidenheit übt und niemandem mehr etwas beweisen muss. Stattdessen scheint jeder weitere Film krampfhaft einen jugendlichen Überschwang beschwören zu wollen, dem die einstige unverschämte Leichtigkeit und verspielte Unbeschwertheit abhanden gekommen ist.

                                                  Trotzdem werde ich den Film gucken, wie man den überflüssigen Adjektiven des vorhergehenden Absatzes entnehmen kann, aus denen die Sehnsucht einer enttäuschten Liebe sprudelt. Ich erwarte keinen Jungbrunnen darin zu finden, aber die Genugtuung der Durchquerung einer Wüste ohne Wasser, allein mit Sturheit beigewohnt zu haben.

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                                                  • "(...) während Depp für die Rolle des Unsichtbaren vorgesehen war" - wie jetzt, ist der Method-Actor am Set verloren gegangen, oder was? Respekt ^^

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