Renée Zellweger in einem Horrorfilm nach Schema F über ein unheimliches Kind. Eine Frage vorneweg: Gibt es auch Filme über böse Kinder, in denen eben diese keine schwarzen Haare haben? Oder, im Falle kleiner Mädchen, haben diese auch mal einen flotten Kurzharrschnitt anstelle langer Haare? Egal. So weiß man wenigstens, woran man ist, wenn man kleinen Mädchen mit langen schwarzen Haaren begegnet – da steckt der Teufel drin. Bestenfalls. Was die Kleine in diesem Film für ein Problem hat, ist nicht ganz klar, aber um seinen Willen durchzusetzen, ist ihm jedes Mittel recht. Dabei strebt sie gar nicht Kleinigkeiten wie die Weltherrschaft an, sondern die Aussage ist in etwa: „Wenn ich ein Eis will, bringst du mir eins“. Das Problem hierbei: Dem Ganzen wird duch die ein oder andere Leiche oder unheimliche Phänomene schon mal Nachdruck verliehen.
[...]
Viel Handwerk bedeutet immer auch Sicherheit, weshalb die Inszenierung in den üblichen Fahrwassern mit ihren Spannungsmitteln zumindest flüssig ist. Auch die Schauspieler sind durchaus in guter Form; vor allem die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen – Renée Zellweger in ihrer üblichen kontrollierten Zerbrechlichkeit und die kleine Jodelle Ferland mit einer glaubwürdigen Darstellung als kindlicher Teufelsbraten – tragen einen Großteil dieses oberflächlichen Films mit Würde. Doch der Blick hinter die Fassade des Bösen bleibt wieder einmal aus und erhält wegen der fragwürdigen Inhalte mitsamt reißerischem Finale sogar einen schalen Beigeschmack.
Schon wieder ein komplett innovationsarmer Horror-Thriller mit mehr als nur abgerockten Versatzstücken aus Genre-Klassikern wie „Das Omen“ oder etwas frischerer Ware wie etwa „The Ring“. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine engagierte Sozialarbeiterin, die ein scheinbar missbrauchtes Kind aus den Händen der bösen Eltern rettet und dann auch noch bei sich aufnimmt. Nur blöd, dass aus dem traurigen aber auch süßen Fratz bald eine echte Terror-Göre – quasi ein Dämon mit Pferdeschwanz - wird und auf einmal gute Freunde der netten Sozialarbeiterin sterben müssen. „Fall 39“ ist ein weiteres Referenzwerk dieser komischen US-Gruselfilme, die laut eines ungeschriebenen Hollywood-Gesetzes mindestens einmal pro Jahr produziert werden müssen. Die besonderen Merkmale der Hochglanzstreifen: unblutig, Steinzeit-Schockmomente, ein Hollywoodstar, der durch dumme Vertragsverpflichtungen zu solch Schnelle-Geld-Nummern aka B-Pictures gezwungen wird, eine äußerst professionelle wenn auch oberflächliche Inszenierung und die obligatorische exklusive DVD-Sequelverwertung mit völlig neuen Darstellern.
Mann, das ist doch auch ganz adäquat logisch. Kommt ein Schnuderi-Kind in einem unblutigen Horror daher, kommt als Reminiszenz automatisch "Das Omen" ins Spiel. Dagegen lässt sich nichts schwer messen. Warum? Weil eben "Das Omen" (1976) der innovativste, spannendste, subtilste, genialste Horror-Thriller aller Zeiten ist. Manche wollten irgendwann "Der Exorzist" ins Spiel als Konkurrenz bringen, sahen jedoch bald ein, dass "Das Omen" niemals vom Thron als No.1 gestossen werden kann.
Good Night! xD
Man weiß im Grunde bereits nach spätestens einer halben Stunde, wie dieser Film weiter- und ausgeht. Wenn man genau aufpasst – denn der Streifen wird als Horror / Thriller angekündigt –, kann man dies schon nach der ersten Viertelstunde mehr als ahnen. Richtig! Die Bösen sind nicht die Sullivans – böse ist hier nur die "süße" (Jodelle Ferland) Lillith. Das allein wäre noch kein Grund, den Film in die Kategorie "bad movies" einzuordnen. Nur, was im letzten Drittel des Films passiert, ist derart sattsam aus anderen Filmen bekannt, dass einem unausweichlich das Wort "geistiger Diebstahl" in den Kopf gerät.
Da wäre der Bienen-Horror (dem Douglas zum Opfer fällt), der Telefon-Horror (aufgrund dessen der kleine Diego seine Eltern umbringt), der Fahrstuhl-Horror (dem Emily ausgesetzt wird), der Tür-Klopf-und-Tür-Einreißen-Horror (bekannt aus "Shining" und vielen anderen Filmen), der Gesicht-von-Mensch-zu-Dämon-Verzerr-Horror und last but not least der Sich-in-anderen-Personen-Verstecken-Horror.
Alles gemopst – alles kopiert. Und das noch nicht einmal (wenn schon, denn schon) besonders spannend und gruselig. So nähert sich der Film dem Ende, das man längst erahnt hat – einem Zweikampf zwischen den beiden Hauptdarstellern nach dem Motto: Wer killt den anderen.
Wem kommen da nicht Erinnerungen auf wie an Filme wie "Der Exorzist", "Der Exorzismus der Emily Rose", "Shining" habe ich schon genannt, "Das Omen", "The Ring" und viele andere. Christian Alvart bedient sich aus der Geschichte des Horrorfilms sattsam – und es ist einzig und allein den beiden weiblichen Hauptakteuren zu verdanken, dass "Fall 39" nicht vollends unter die Rubrik fällt: Ab in den Backofen, Gas an!
Kinder sind ja eigentlich so etwas wie die personalisierte Unschuld und damit auf den Schutz von Erwachsenen angewiesen. Wenn sich aber die lieben Kleinen in unberechenbare Monster mit Tötungsabsichten verwandeln, erweckt dies Urängste in uns und liefert damit den idealen Ausgangsstoff für Horrorfilme. „Fall 39“ vom deutschen Regisseur Christian Alvart erzählt von der Sozialarbeiterin Emily (Renée Zellweger), die sich in zerrütteten Familien um misshandelte Kinder kümmert. Dies scheint auch bei Lillith (Jodelle Ferland) der Fall zu sein. Doch Emily fühlt sich diesmal persönlich vom schweren Schicksal des Mädchens angesprochen und nimmt sie bei sich auf. Eine Entscheidung, die sie bald bereuen wird. Alvart schafft einen behutsam und clever erzählten Psycho-Thriller, der weniger auf den blutigen Effekt als vielmehr auf hintergründigen Horror setzt. Der schöpft seinen Schrecken aus einem zwischen Einbildung und Wahnsinn changierenden und sich steigernden Szenario, das uns immer wieder gekonnt erschaudern lässt.
Die Story von CASE 39, mit dem der deutsche Regisseur Christian Alvart (verantwortlich für den Serienkiller-Film Antikörper) sein Hollywood-Debüt gibt, mag nicht wahnsinnig originell sein, aber es gelingt nichtsdestotrotz, das Dämonische zu vermitteln, das in Kindern überlebt. Zu verdanken ist das vor allem Jodelle Ferland, die seinerzeit in Tideland, Terry Gilliams Improvisation auf den Alice in Wonderland-Stoff, eine erstaunliche darstellerische Glanzleistung bot. In der Rolle der Jeliza-Rose war sie zum Fürchten gut – wie Lillith in jener Szene in CASE 39, in der sie den harmlosen Kinderpsychologen Douglas Ames auseinander nimmt. Subtil, gründlich und mit tödlicher Konsequenz.
Meine Wertung ist wohl nicht ganz objektiv, da unsererseits bei diesem Film sehr viel gequatscht wurde. Erstaunlicherweise war er aber dennoch sehr (!) gruselig, vor allem am Schluss. Dies ist dem gemächlichen Spannungsaufbau geschuldet, zudem wird ohne übermäßige Gewalt ausgekommen.
Bei den Ideen herrscht Unentschiedenheit vor: sind diese jetzt neu und gut (Hornissen) oder eher langweilig, wie der immer noch blendend funktionierende Typus des kleinen Gruselmädchens.
Super Film! Da der erste Abschnitt des Films, wo es darum ging das Kind zu retten und in die Obhut von Emily zu übergeben, war relativ kurz, daher wusste man, was man erwarten kann. Hier konnte es sich ja nur um ein bösartiges Kind handeln. Auch die letzte Szene im Wasser/Auto war mir etwas zu weit hergeholt. Ansonsten zuckersüße Lillith! Aber da irrt man sich ;-) toll geschauspielert von der Kleinen!
Verblüffend ein so junges Mädchen so „teuflisch“ gut schauspielern zu sehen. Übung hatte sie wohl aber schon; mit zarten sechs Jahren erhielt Jodelle Ferland als jüngste Schauspielerin der Geschichte eine Emmy- Nominierung.
Wie schaurig, das „Gespräch mit ihrem Psychiater“! Eine Filmszene, die allein den Film sehenswert macht – aber nicht nur dies. Insgesamt gute Darsteller, gelungene Effekte und pulshochtreibende Atmosphäre. Aber Vorsicht: Gruselgefahr!
Leidlich spannender, aber dennoch altbekannter Grusel, der zwar mit gelungener Atmosphäre punktet, dem Zuschauer aber zu jeder Zeit das Gefühl gibt, dass er das alles schon häufig gesehen hat... und nicht selten besser.
Grandiose Darbietung dieser noch sehr jungen Schauspielerin.Die Tatsache,dass einem vieles bekannt vorkommt,ist unrelevant,denn dieses Thema erfordert nunmal solch eine Herangehensweise.Wer sich über das Ende des Filmes beschwert,dass ich übrigens als gelungen empfinde,soll sich das alternative ende auf der blu-ray zu gemüte führen.Endlich stirbt einmal das "Böse" zum Schluss,was ja bei so vielen anderen Horrorfilmen nicht gegeben ist.Im Großen und Ganzen eine grandios inszenierte Darbietung,allen voran die junge Schauspielerin überrascht mit einer Abgeklärtheit,wie man es selten bei so jungen Mädchen zu sehen bekommt.
Rene Zellweger gibt sich Mühe, aber sie passt absolut gar nicht in diese Rolle. Dazu kommt das Mysterythriller-Standarddrehbuch und die schleppende Inszenierung - fertig ist der neueste Videothekengrusel. Tiefe und Spannung blieben da leider auf der Strecke.
Mal wieder ein "böses Kind" Horrorfilm, noch schlechter als The Reaping! Zumeist vorhersehbar, selten wirklich spannend und zum Ende hin einfach nur nervig. Die Inszenierung ist in Ordnung. Dem deutschen Regisseur Christian Alvart kann man nicht viel vorwerfen. Mit Antikörper konnte er noch überzeugen, damals schrieb er noch das Drehbuch selbst. Hier ist er leider auf ein Drehbuch, welches anscheinend, wie das böse Mädel, aus der Hölle stammt, angewiesen. Das sind wohl die Abstriche, die man als deutscher Regisseur machen muss, wenn man in Hollywood einen Film drehen möchte. Auf die Story möchte ich eigentlich gar nicht weiter eingehen, und mehr möchte ich auch gar nicht zu dem Film schreiben. Böses Kind, Klischees werden erfüllt, oftmals over the top, mieses Drehbuch, etc... Ich war froh, als der Mist endlich zu Ende war!
Ach ich hab schon weitaus schlechtere Filme gesehen, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und selbst wenn einige Stellen vorhersehbar waren (Kleiderschrank!) und der Film eher wie eine Mischung aus sämtlichen Filmen dieser Art wirkte (Der Exorzist, The Ring, etc.) ist er doch ganz sehenswert!
Ich fand ihn nicht schlecht, er braucht allerdings eine ganze Weile um voll in Gang zu kommen. Während der Anfang ja noch ganz ok ist flaut er zwischendrin richtig ab. Aber sehenswert ist der Film allemal, wobei man auch nicht richtig versteht ob das Kind nun vom Teufel besessen ist oder nicht, man kann es erahnen bei den ganzen Taten ......
Warum habe ich mir den Film erst jetzt angesehen? Gut, man muss schon einmal darüber hinwegsehen (können) dass sämtliche Ideen schon einmal in irgend einer Form da waren. Und das ein auf den 1. Blick unscheinbares Kind sehr Böses in sich birgt, ja das hatten wir schon in vielen Filmen. Aber: wie dieses - wenig innovative - Thema hier umgesetzt wurde ist einfach grossartig! Und zwar gelingt dies ausschliesslich durch die hervorragenden Darbietungen von Renée Zellweger, die allerdings von der kleinen Jodette Ferland noch um einiges übertroffen wird. Die Kleine ist wirklich unheimlich, und das vor allem ab dem genialen Gespräch mit ihrem Psychiater in dem sie die Gratwanderung zwischen kindlich-naiv und gleichzeitig erschreckend abgeklärt und bedrohlich hervorragend meistert. Der Film schafft es dadurch eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen und diese Stimmung durch die offensichtliche Ausweglosigkeit und das Gefühl, das es keine Möglichkeit gibt, das Kind loszuwerden, immer weiter zu steigern. Und das macht solch einen Film schliesslich aus, auch wenn die Ideen gestohlen sind. Als das Mädchen dann gegen Ende kurz einmal mit einer Effekt-Dämonen Stimme spricht dachte ich schon ab jetzt gehts in Richtung Trash, aber zum Glück kippt der Film dann nicht, sondern bleibt bis zum Ende spannend. Also, wer nur möglichst viele Parallelen zu anderen Filmen heraussuchen will, verdirbt sich den Spaß und die Möglichkeit, ein feines Stück und sehr gut gespieltes Stück Grusel-Horror mitzuerleben.
wieder so ein kind-horror. naja. mittelmäßig. bis die ersten "übernatürlichen" sachen passieren kann man es gucken, aber an der stelle mit den bienen wird es dann blöd. immer ist in dem kind ein geist oder dämon, ich will mal einen film wo wirklich das KIND böse ist, weil es einfach so ist. aber denke die filmemacher haben eine hemmschwelle ein kind wirklich als einfach nur "böse" hinzustellen.
Hi! Ein Film in dem das Kind ohne Dämonen und Geister im Leib böse ist, ist "Das zweite Gesicht" von 1993, mit Macaulay Culkin. Auf jeden Fall sehenswert!
@goddess: nein, die ist doch nur "arm und missverstanden" weil es ja von der ach so bösen mutter ertränkt wurde.
@lunaticone: ja da muss ich mal schauen ob der bei uns in der videothek steht.
also ich habs so interpretiert, dass die mutter sie ertränkt hat, weil sie eben so böse is :> aber ist wie gesagt nur meine interpretation. samara/sadako ist auf jeden fall meine ganz persönliche personifikation des bösen XD
Ich hatte mir diesen Film in der Videothek spontan aus dem Regal gegriffen, weil sonst nichts brauchbares da war und ich mir dachte: Renée Zellweger spielt mit, wird also wohl keine totale Gurke sein. Was dann wie ein Drama um Kindesmisshandlung usw. begann, entwickelte sich überraschenderweise in einen Horrorstreifen. Und zwar in keinen schlechten.
Natürlich hat man das Gefühl alles schon einmal so ähnlich gesehen zu haben, aber ehrlich gesagt: Bei welchem Film aus diesem Genre hat man das nicht.
"Fall 39" gelingt es jedenfalls eine beklemmende und bedrohliche Atmosphäre zu schaffen, was vor allem das Verdienst von Jodelle Ferland in der Rolle des Mädchens ist.
Wie sie zwischen beschützenswertem Opfer und dämonischem Balg wechselt ist in meinen Augen grandios. Daneben nimmt man auch Renée Zellweger ihre Rolle als Sozialarbeiterin zu jedem Zeitpunkt ab und die Tatsache, dass die Nebenrollen ebenfalls sehr gut und glaubhaft besetzt sind, heben "Fall 39" schon deutlich über das Niveau der üblichen Horror-Kost.
Alles in allem ein Horror-Streifen, der zwar nichts wirklich Neues bietet und in gewisser Weise auch vorhersehbar ist, aber insbesondere aufgrund der guten Besetzung dennoch kurzweilige und spannende Unterhaltung bietet.
Meiner Meinung nach absolut sehenswert.
Tipp zum Schluss: Besser das alternative Ende ansehen.
Grunz! Also, ich mach mir rückblickend auf einen "geht so"-Film nicht viel Gedanken, aber für die, die die moviepilot-kritiken lesen, um zu entscheiden, ob sehenswert oder nicht, hier auch mein kurzes statement, ohne je den anspruch zu haben, ich könnte so was selbst inszenieren: gepflegter grusel, technisch gut, nichts neues, überzeugend gespielt, kurz... ein film für zwischendurch!
Fall 39 - Kritik
US 2009 Laufzeit 113 Minuten, FSK 0, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 11.03.2010
Kritiken (8) — Film: Fall 39
Xander8112: at the movies
Kommentar löschenRenée Zellweger in einem Horrorfilm nach Schema F über ein unheimliches Kind. Eine Frage vorneweg: Gibt es auch Filme über böse Kinder, in denen eben diese keine schwarzen Haare haben? Oder, im Falle kleiner Mädchen, haben diese auch mal einen flotten Kurzharrschnitt anstelle langer Haare? Egal. So weiß man wenigstens, woran man ist, wenn man kleinen Mädchen mit langen schwarzen Haaren begegnet – da steckt der Teufel drin. Bestenfalls. Was die Kleine in diesem Film für ein Problem hat, ist nicht ganz klar, aber um seinen Willen durchzusetzen, ist ihm jedes Mittel recht. Dabei strebt sie gar nicht Kleinigkeiten wie die Weltherrschaft an, sondern die Aussage ist in etwa: „Wenn ich ein Eis will, bringst du mir eins“. Das Problem hierbei: Dem Ganzen wird duch die ein oder andere Leiche oder unheimliche Phänomene schon mal Nachdruck verliehen.
[...]
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Der Film hat nichts Sehenswertes. Er funktioniert auch nicht. Er ist überdies auch langweilig und ohne eine interessante Idee.[...]
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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...
Kommentar löschenSanfter Horror nach gewohntem Strickmuster
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Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,... Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,...
Kommentar löschenViel Handwerk bedeutet immer auch Sicherheit, weshalb die Inszenierung in den üblichen Fahrwassern mit ihren Spannungsmitteln zumindest flüssig ist. Auch die Schauspieler sind durchaus in guter Form; vor allem die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen – Renée Zellweger in ihrer üblichen kontrollierten Zerbrechlichkeit und die kleine Jodelle Ferland mit einer glaubwürdigen Darstellung als kindlicher Teufelsbraten – tragen einen Großteil dieses oberflächlichen Films mit Würde. Doch der Blick hinter die Fassade des Bösen bleibt wieder einmal aus und erhält wegen der fragwürdigen Inhalte mitsamt reißerischem Finale sogar einen schalen Beigeschmack.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenSchon wieder ein komplett innovationsarmer Horror-Thriller mit mehr als nur abgerockten Versatzstücken aus Genre-Klassikern wie „Das Omen“ oder etwas frischerer Ware wie etwa „The Ring“. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine engagierte Sozialarbeiterin, die ein scheinbar missbrauchtes Kind aus den Händen der bösen Eltern rettet und dann auch noch bei sich aufnimmt. Nur blöd, dass aus dem traurigen aber auch süßen Fratz bald eine echte Terror-Göre – quasi ein Dämon mit Pferdeschwanz - wird und auf einmal gute Freunde der netten Sozialarbeiterin sterben müssen. „Fall 39“ ist ein weiteres Referenzwerk dieser komischen US-Gruselfilme, die laut eines ungeschriebenen Hollywood-Gesetzes mindestens einmal pro Jahr produziert werden müssen. Die besonderen Merkmale der Hochglanzstreifen: unblutig, Steinzeit-Schockmomente, ein Hollywoodstar, der durch dumme Vertragsverpflichtungen zu solch Schnelle-Geld-Nummern aka B-Pictures gezwungen wird, eine äußerst professionelle wenn auch oberflächliche Inszenierung und die obligatorische exklusive DVD-Sequelverwertung mit völlig neuen Darstellern.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
patcharisma 2010/08/08 01:11:14
Antwort löschenMann, das ist doch auch ganz adäquat logisch. Kommt ein Schnuderi-Kind in einem unblutigen Horror daher, kommt als Reminiszenz automatisch "Das Omen" ins Spiel. Dagegen lässt sich nichts schwer messen. Warum? Weil eben "Das Omen" (1976) der innovativste, spannendste, subtilste, genialste Horror-Thriller aller Zeiten ist. Manche wollten irgendwann "Der Exorzist" ins Spiel als Konkurrenz bringen, sahen jedoch bald ein, dass "Das Omen" niemals vom Thron als No.1 gestossen werden kann.
Good Night! xD
Ulrich Behrens
Kommentar löschenMan weiß im Grunde bereits nach spätestens einer halben Stunde, wie dieser Film weiter- und ausgeht. Wenn man genau aufpasst – denn der Streifen wird als Horror / Thriller angekündigt –, kann man dies schon nach der ersten Viertelstunde mehr als ahnen. Richtig! Die Bösen sind nicht die Sullivans – böse ist hier nur die "süße" (Jodelle Ferland) Lillith. Das allein wäre noch kein Grund, den Film in die Kategorie "bad movies" einzuordnen. Nur, was im letzten Drittel des Films passiert, ist derart sattsam aus anderen Filmen bekannt, dass einem unausweichlich das Wort "geistiger Diebstahl" in den Kopf gerät.
Da wäre der Bienen-Horror (dem Douglas zum Opfer fällt), der Telefon-Horror (aufgrund dessen der kleine Diego seine Eltern umbringt), der Fahrstuhl-Horror (dem Emily ausgesetzt wird), der Tür-Klopf-und-Tür-Einreißen-Horror (bekannt aus "Shining" und vielen anderen Filmen), der Gesicht-von-Mensch-zu-Dämon-Verzerr-Horror und last but not least der Sich-in-anderen-Personen-Verstecken-Horror.
Alles gemopst – alles kopiert. Und das noch nicht einmal (wenn schon, denn schon) besonders spannend und gruselig. So nähert sich der Film dem Ende, das man längst erahnt hat – einem Zweikampf zwischen den beiden Hauptdarstellern nach dem Motto: Wer killt den anderen.
Wem kommen da nicht Erinnerungen auf wie an Filme wie "Der Exorzist", "Der Exorzismus der Emily Rose", "Shining" habe ich schon genannt, "Das Omen", "The Ring" und viele andere. Christian Alvart bedient sich aus der Geschichte des Horrorfilms sattsam – und es ist einzig und allein den beiden weiblichen Hauptakteuren zu verdanken, dass "Fall 39" nicht vollends unter die Rubrik fällt: Ab in den Backofen, Gas an!
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenKinder sind ja eigentlich so etwas wie die personalisierte Unschuld und damit auf den Schutz von Erwachsenen angewiesen. Wenn sich aber die lieben Kleinen in unberechenbare Monster mit Tötungsabsichten verwandeln, erweckt dies Urängste in uns und liefert damit den idealen Ausgangsstoff für Horrorfilme. „Fall 39“ vom deutschen Regisseur Christian Alvart erzählt von der Sozialarbeiterin Emily (Renée Zellweger), die sich in zerrütteten Familien um misshandelte Kinder kümmert. Dies scheint auch bei Lillith (Jodelle Ferland) der Fall zu sein. Doch Emily fühlt sich diesmal persönlich vom schweren Schicksal des Mädchens angesprochen und nimmt sie bei sich auf. Eine Entscheidung, die sie bald bereuen wird. Alvart schafft einen behutsam und clever erzählten Psycho-Thriller, der weniger auf den blutigen Effekt als vielmehr auf hintergründigen Horror setzt. Der schöpft seinen Schrecken aus einem zwischen Einbildung und Wahnsinn changierenden und sich steigernden Szenario, das uns immer wieder gekonnt erschaudern lässt.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenDie Story von CASE 39, mit dem der deutsche Regisseur Christian Alvart (verantwortlich für den Serienkiller-Film Antikörper) sein Hollywood-Debüt gibt, mag nicht wahnsinnig originell sein, aber es gelingt nichtsdestotrotz, das Dämonische zu vermitteln, das in Kindern überlebt. Zu verdanken ist das vor allem Jodelle Ferland, die seinerzeit in Tideland, Terry Gilliams Improvisation auf den Alice in Wonderland-Stoff, eine erstaunliche darstellerische Glanzleistung bot. In der Rolle der Jeliza-Rose war sie zum Fürchten gut – wie Lillith in jener Szene in CASE 39, in der sie den harmlosen Kinderpsychologen Douglas Ames auseinander nimmt. Subtil, gründlich und mit tödlicher Konsequenz.
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Kommentare (90) — Film: Fall 39
Kommentar schreibenDridge 2012/01/18 16:04:25
Kommentar löschenMeine Wertung ist wohl nicht ganz objektiv, da unsererseits bei diesem Film sehr viel gequatscht wurde. Erstaunlicherweise war er aber dennoch sehr (!) gruselig, vor allem am Schluss. Dies ist dem gemächlichen Spannungsaufbau geschuldet, zudem wird ohne übermäßige Gewalt ausgekommen.
Bei den Ideen herrscht Unentschiedenheit vor: sind diese jetzt neu und gut (Hornissen) oder eher langweilig, wie der immer noch blendend funktionierende Typus des kleinen Gruselmädchens.
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Tetsumi 2012/01/10 16:03:50
Kommentar löschenEigentlich ein ganz guter Film mit einer überrschenden Wende.
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nzarth 2012/01/05 09:56:21
Kommentar löschenSuper Film! Da der erste Abschnitt des Films, wo es darum ging das Kind zu retten und in die Obhut von Emily zu übergeben, war relativ kurz, daher wusste man, was man erwarten kann. Hier konnte es sich ja nur um ein bösartiges Kind handeln. Auch die letzte Szene im Wasser/Auto war mir etwas zu weit hergeholt. Ansonsten zuckersüße Lillith! Aber da irrt man sich ;-) toll geschauspielert von der Kleinen!
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standec 2011/10/26 01:40:13
Kommentar löschenVerblüffend ein so junges Mädchen so „teuflisch“ gut schauspielern zu sehen. Übung hatte sie wohl aber schon; mit zarten sechs Jahren erhielt Jodelle Ferland als jüngste Schauspielerin der Geschichte eine Emmy- Nominierung.
Wie schaurig, das „Gespräch mit ihrem Psychiater“! Eine Filmszene, die allein den Film sehenswert macht – aber nicht nur dies. Insgesamt gute Darsteller, gelungene Effekte und pulshochtreibende Atmosphäre. Aber Vorsicht: Gruselgefahr!
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Affenbrei 2011/10/14 20:31:27
Kommentar löschenLeidlich spannender, aber dennoch altbekannter Grusel, der zwar mit gelungener Atmosphäre punktet, dem Zuschauer aber zu jeder Zeit das Gefühl gibt, dass er das alles schon häufig gesehen hat... und nicht selten besser.
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Bananarama90 2011/08/31 20:03:53
Kommentar löschenGrandiose Darbietung dieser noch sehr jungen Schauspielerin.Die Tatsache,dass einem vieles bekannt vorkommt,ist unrelevant,denn dieses Thema erfordert nunmal solch eine Herangehensweise.Wer sich über das Ende des Filmes beschwert,dass ich übrigens als gelungen empfinde,soll sich das alternative ende auf der blu-ray zu gemüte führen.Endlich stirbt einmal das "Böse" zum Schluss,was ja bei so vielen anderen Horrorfilmen nicht gegeben ist.Im Großen und Ganzen eine grandios inszenierte Darbietung,allen voran die junge Schauspielerin überrascht mit einer Abgeklärtheit,wie man es selten bei so jungen Mädchen zu sehen bekommt.
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cruzha 2011/08/31 14:37:26
Kommentar löschenRene Zellweger gibt sich Mühe, aber sie passt absolut gar nicht in diese Rolle. Dazu kommt das Mysterythriller-Standarddrehbuch und die schleppende Inszenierung - fertig ist der neueste Videothekengrusel. Tiefe und Spannung blieben da leider auf der Strecke.
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AndreasDD 2011/08/28 01:19:57
Kommentar löschenIm Gegensatz zu dem ganzen Splatter-Kram kann man sich hier mal richtig gruseln.
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arues 2011/08/13 04:28:08
Kommentar löschenFall 39
Mal wieder ein "böses Kind" Horrorfilm, noch schlechter als The Reaping! Zumeist vorhersehbar, selten wirklich spannend und zum Ende hin einfach nur nervig. Die Inszenierung ist in Ordnung. Dem deutschen Regisseur Christian Alvart kann man nicht viel vorwerfen. Mit Antikörper konnte er noch überzeugen, damals schrieb er noch das Drehbuch selbst. Hier ist er leider auf ein Drehbuch, welches anscheinend, wie das böse Mädel, aus der Hölle stammt, angewiesen. Das sind wohl die Abstriche, die man als deutscher Regisseur machen muss, wenn man in Hollywood einen Film drehen möchte. Auf die Story möchte ich eigentlich gar nicht weiter eingehen, und mehr möchte ich auch gar nicht zu dem Film schreiben. Böses Kind, Klischees werden erfüllt, oftmals over the top, mieses Drehbuch, etc... Ich war froh, als der Mist endlich zu Ende war!
3/10
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_DeSpErAdO_ 2011/08/11 13:51:19
Kommentar löschenAch ich hab schon weitaus schlechtere Filme gesehen, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und selbst wenn einige Stellen vorhersehbar waren (Kleiderschrank!) und der Film eher wie eine Mischung aus sämtlichen Filmen dieser Art wirkte (Der Exorzist, The Ring, etc.) ist er doch ganz sehenswert!
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schampoo25 2011/08/10 01:06:35
Kommentar löschenMeiner Meinung nach ist der Film "Fall 39" absolut empfehlenswert. Die Pointe lässt ein das Blut in den Adern gefriehren...
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GreenEye1307 2011/07/25 08:54:03
Kommentar löschenIch fand ihn nicht schlecht, er braucht allerdings eine ganze Weile um voll in Gang zu kommen. Während der Anfang ja noch ganz ok ist flaut er zwischendrin richtig ab. Aber sehenswert ist der Film allemal, wobei man auch nicht richtig versteht ob das Kind nun vom Teufel besessen ist oder nicht, man kann es erahnen bei den ganzen Taten ......
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Azazil 2011/07/21 20:31:29
Kommentar löschenSchaut euch lieber Orphan an. Ist in allen Belangen besser und erspart einem den abgedroschenen Dämonenblödsinn. Ansonsten halt 0815 Kost.
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agynessa 2011/07/20 21:21:38
Kommentar löschenGing so.
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Nicki Minaj Lover 2011/06/28 13:06:12
Kommentar löschenein recht guter horrorthriller
aber nicht der beste
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Anton Gorodezki 2011/06/21 16:49:16
Kommentar löschenWarum habe ich mir den Film erst jetzt angesehen? Gut, man muss schon einmal darüber hinwegsehen (können) dass sämtliche Ideen schon einmal in irgend einer Form da waren. Und das ein auf den 1. Blick unscheinbares Kind sehr Böses in sich birgt, ja das hatten wir schon in vielen Filmen. Aber: wie dieses - wenig innovative - Thema hier umgesetzt wurde ist einfach grossartig! Und zwar gelingt dies ausschliesslich durch die hervorragenden Darbietungen von Renée Zellweger, die allerdings von der kleinen Jodette Ferland noch um einiges übertroffen wird. Die Kleine ist wirklich unheimlich, und das vor allem ab dem genialen Gespräch mit ihrem Psychiater in dem sie die Gratwanderung zwischen kindlich-naiv und gleichzeitig erschreckend abgeklärt und bedrohlich hervorragend meistert. Der Film schafft es dadurch eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen und diese Stimmung durch die offensichtliche Ausweglosigkeit und das Gefühl, das es keine Möglichkeit gibt, das Kind loszuwerden, immer weiter zu steigern. Und das macht solch einen Film schliesslich aus, auch wenn die Ideen gestohlen sind. Als das Mädchen dann gegen Ende kurz einmal mit einer Effekt-Dämonen Stimme spricht dachte ich schon ab jetzt gehts in Richtung Trash, aber zum Glück kippt der Film dann nicht, sondern bleibt bis zum Ende spannend. Also, wer nur möglichst viele Parallelen zu anderen Filmen heraussuchen will, verdirbt sich den Spaß und die Möglichkeit, ein feines Stück und sehr gut gespieltes Stück Grusel-Horror mitzuerleben.
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Leveinard 2011/06/18 02:49:07
Kommentar löschenwieder so ein kind-horror. naja. mittelmäßig. bis die ersten "übernatürlichen" sachen passieren kann man es gucken, aber an der stelle mit den bienen wird es dann blöd. immer ist in dem kind ein geist oder dämon, ich will mal einen film wo wirklich das KIND böse ist, weil es einfach so ist. aber denke die filmemacher haben eine hemmschwelle ein kind wirklich als einfach nur "böse" hinzustellen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
goddess.pain 2011/06/19 11:50:54
Antwort löschenAlso ich interpretiere The Ring (US) so, dass das Kind böse ist.^^
LunaticOne 2011/06/19 13:52:18
Antwort löschenHi! Ein Film in dem das Kind ohne Dämonen und Geister im Leib böse ist, ist "Das zweite Gesicht" von 1993, mit Macaulay Culkin. Auf jeden Fall sehenswert!
Leveinard 2011/06/20 10:32:52
Antwort löschen@goddess: nein, die ist doch nur "arm und missverstanden" weil es ja von der ach so bösen mutter ertränkt wurde.
@lunaticone: ja da muss ich mal schauen ob der bei uns in der videothek steht.
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goddess.pain 2011/06/20 23:28:19
Antwort löschenalso ich habs so interpretiert, dass die mutter sie ertränkt hat, weil sie eben so böse is :> aber ist wie gesagt nur meine interpretation. samara/sadako ist auf jeden fall meine ganz persönliche personifikation des bösen XD
Leveinard 2011/06/24 14:01:08
Antwort löschendie originalversion gefällt mir auch viel besser, naomi watts geht mir auf die nerven.
JudgeFudge 2011/06/08 23:58:25
Kommentar löschenIch hatte mir diesen Film in der Videothek spontan aus dem Regal gegriffen, weil sonst nichts brauchbares da war und ich mir dachte: Renée Zellweger spielt mit, wird also wohl keine totale Gurke sein. Was dann wie ein Drama um Kindesmisshandlung usw. begann, entwickelte sich überraschenderweise in einen Horrorstreifen. Und zwar in keinen schlechten.
Natürlich hat man das Gefühl alles schon einmal so ähnlich gesehen zu haben, aber ehrlich gesagt: Bei welchem Film aus diesem Genre hat man das nicht.
"Fall 39" gelingt es jedenfalls eine beklemmende und bedrohliche Atmosphäre zu schaffen, was vor allem das Verdienst von Jodelle Ferland in der Rolle des Mädchens ist.
Wie sie zwischen beschützenswertem Opfer und dämonischem Balg wechselt ist in meinen Augen grandios. Daneben nimmt man auch Renée Zellweger ihre Rolle als Sozialarbeiterin zu jedem Zeitpunkt ab und die Tatsache, dass die Nebenrollen ebenfalls sehr gut und glaubhaft besetzt sind, heben "Fall 39" schon deutlich über das Niveau der üblichen Horror-Kost.
Alles in allem ein Horror-Streifen, der zwar nichts wirklich Neues bietet und in gewisser Weise auch vorhersehbar ist, aber insbesondere aufgrund der guten Besetzung dennoch kurzweilige und spannende Unterhaltung bietet.
Meiner Meinung nach absolut sehenswert.
Tipp zum Schluss: Besser das alternative Ende ansehen.
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pellekraut007 2011/05/03 11:34:52
Kommentar löschenGrunz! Also, ich mach mir rückblickend auf einen "geht so"-Film nicht viel Gedanken, aber für die, die die moviepilot-kritiken lesen, um zu entscheiden, ob sehenswert oder nicht, hier auch mein kurzes statement, ohne je den anspruch zu haben, ich könnte so was selbst inszenieren: gepflegter grusel, technisch gut, nichts neues, überzeugend gespielt, kurz... ein film für zwischendurch!
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SATO 2011/04/25 18:23:46
Kommentar löschenDurchschaubarer Thriller mit ein paar guten Szenen. Bisschen mehr Tiefe und Spannung hätte nicht geschadet.
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