Killing Them Softly

Killing Them Softly (2012), US Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 29.11.2012


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von Andrew Dominik, mit Brad Pitt und Scoot McNairy

In Killing Them Softly spielt Brad Pitt einen Troubleshooter für die Mafia. Der Regisseur von ‘Die Ermordung des Jesse James’ verfilmt hier den Roman Cogan’s Trade von George V. Higgins.

Jackie Cogan (Brad Pitt) ist das, was man in Fachkreisen einen Point Man nennt. Er stellt die Weichen für eine angemessene Bestrafung, wenn die strengen Regeln des Mob gebrochen wurden; im Extremfall bedeutet dies die Exekutierung der Delinquenten. Man könnte diesen Ansatz sogar als einigermaßen human bezeichnen, denn das Ziel lautet: Killing Them Softly. Cogans Vorgehensweise ist immer darauf bedacht, schnell und ohne zu viel Staub aufzuwirbeln, wieder den alten Status Quo herzustellen. Cogan geht dabei analytisch präzise und effizient vor, doch vor allem ist mit ihm nicht zu spaßen.

Hintergrund & Infos zu Killing Them Softly
Killing Them Softly (AT: Cogan’s Trade) stellt die zweite Zusammenarbeit von Andrew Dominik (Chopper) und Brad Pitt nach dem umfeierten Spätwestern Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford dar (u.a. stand eine Nominierung für den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig 2007 zu Buche). Seine Premiere feierte Killing Them Softly 2012 in Cannes, wo der Film auch im Wettbewerb um die Palm d’Or stand.

Die in Mob-Kreisen angesiedelte Geschichte von Killing Them Softly basiert auf dem Roman Cogan’s Trade aus dem Jahre 1974, geschrieben von Andrew V. Higgins, und liefert mit Nebenrollen u.a. für Ray Liotta (GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia) und James Gandolfini (Die Sopranos) die üblichen Verdächtigen im Mafia-Milieu. Regisseur Andrew Dominik erweiterte diese Geschichte um zahlreiche Verweise auf die aktuelle US-Politik.

Auch wenn der Titel es nahe legt, The Fugees haben keinen Song zum Soundtrack von Killing Them Softly beigetragen. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Killing Them Softly
Genre
Actionfilm, Heist-Krimi, Kriminalfilm, Thriller
Handlung
Auftrag, Auftragsmord, Bestrafung, Beute, Diebstahl, Entschuldigung, Ermittlung, Explosion, Gewalt, Mafia, Mafiaboss, Mord, Morddrohung, Organisierte Kriminalität, Poker, Profikiller, Rache, Roman, Schlägerei, Turnier, Verfolgung, Vergeltung, Waffengewalt, Überfall
Stimmung
Spannend
Tag
Literaturverfilmung
Verleiher
Wild Bunch/Central Film
Produktionsfirma
1984 Private Defense Contractors, Annapurna Pictures, Chockstone Pictures, Inferno Distribution, Inferno Entertainment, Plan B Entertainment

Kommentare (212) — Film: Killing Them Softly


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CrazyWizard

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Bewertung6.0Ganz gut

Wahrlich kein Meisterwerk ist dieser düstere Film von Andrew Dominik. Es zeigt eine dreckige Seite von Amerika, Intrigen, kaputte Figuren im kriminellen Millieu, ohne selbige aber zu glorifizieren. Die Taten der Einzelnen werden nicht geschönt, sie bleiben abscheulich und die kleinen Betrüger werden von den großen Haien einfach zerfleischt. Das ist mal nett anzusehen, weil es etwas Abwechslung bietet, aber der Film wirkt monoton und lässt mich am Ende kalt zurück: Wozu das alles? Die geplante Moralkeule nochmal in der letzten Szene zu schwingen, wenn Jackie Cogan schwadroniert, dass alles nur ein großes Business sei, im Hintergrund Obamas Antrittsrede wirkt unpassend und schon fast überheblich.
"Killing Them Softly" fehlt ein Spannungsbogen, er lässt mich kalt mit all seinen widerwärtigen Charakteren - doch ganz von ihm abraten, möchte ich auch nicht. Sicher kann man ihm an der ein oder anderen Stelle etwas Gutes abgewinnen, allein schon für die Abwechslung zwischen all den Hollywood-Stereotypen gibt es einen kleinen Bonus.

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Lili 9ochefort

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Bewertung4.5Uninteressant

Joa, was soll man zu Killing them softly sagen???
Nichtsagend, dahin plätschernd, ziellos nur die Atmosphäre und einige doch etwas kraftvollere Gangsteratittüden verhindern schlimmeres. Schön übel wenn auf dem Plakat Brad Pitt in Wild West Posse abgedruckt ist und dann so gut wie keine Shoot Outs zu sehen sind, das weckt falsche Erwartungen, beim Zuschauer und auch sonst hat man versucht die Coolness der Dialoge bei Tarantino nach zu machen, aber im Gegensatz zu diesem Film hier macht Tarantino selbst aus Kacke Gold. Tja das liegt nun nicht jeden, und dem Regisseur hier ist dies nicht gelungen.

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Canis Majoris

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die animalisch-orwellschen Pointierungen kommen hier zu meiner Freude ganz gut durch.

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Frankie Dunn

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Bewertung6.5Ganz gut

Zynisch bis in die Arschritze. Inhaltlich passiert nicht viel, man lernt nichts neues, aber wenn man in der Stimmung dafür ist, darf man sich einen drauf runterholen, wie Andrew Dominik die schmutzige Seite der Geschäftswelt/Mafia zelebriert, dabei gleichzeitig Gangsterfilm und Politik den Arsch ins Gesicht hält, und dieses realistisch-unschöne Bild dann stilvoll ausstattet, ästhetisch beleuchtet, effektreich filmt und mit interessanter Musik unterlegt. Ist manchmal auch ganz schön, selbst wenn Überraschungen ausbleiben. Künstlerisch, gut gespielt, kann Spaß machen. Erinnert mich am ehesten an Natural Born Killers, nur dass der ein einziger Rausch war, während Killing Them Softly zu jeder Sekunde bewusste Aufmerksamkeit vom Zuschauer erfordert, um wenigstens ein bisschen Freude daran zu haben.

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loveissuicide

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Bewertung6.5Ganz gut

Da gab's schon bessere Vertreter in diesem Genre. Der Film lebt - zumindest bei mir - von hohen Erwartungen, die stets ein ganz klein wenig erfüllt werden, wo aber immer das Gefühl bleibt, dass da mehr hätte sein können. Und viele Szenen sind einfach viel zu irrelevant. Kann man anschauen, ist aber wirklich kein Muß. Dann schon eher "Bube, Dame, König, Gras". Zum Beispiel.

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dannydiaz

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das ist ja genau der Trick. Unter dem VOrwand eines coolen Gangster Films wird dem Zuschauer ein Streifen unter geschmuggelt, der genau diesen ganzen MafiaWannabe Cool Kram dekonstruiert. Also ein gewollter Anti.


loveissuicide

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Naja, ich weiß nicht: absichtlich einen Film machen, der irgendwie nicht Fisch, nicht Fleisch ist?


heikschn

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein sehr dialoglastiger Gangsterfilm. Klingt wie ein Tarantino, könnte man nun meinen. Ist aber nicht so. Der größte Unterschied ist, dass anders als bei Tarantino-Filmen, Rollen und Setting nicht auf Cool getrimmt sind. In Killing them softly sind die Figuren schäbig und unsymphatisch und sollen die untere Schicht der Bevölkerung symbolisieren. Dies zusammen mit der damit einhergehenden im Film stets mitschwingenden Gesellschaftskritik und der entsprechend depressiven Stimmung, törnt viele Zuschauer sicherlich ab. Mich hat das alles nicht gestört. Ich fand den Film interessant.

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JoergStajner96

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Bewertung3.0Schwach

Ein schlechter Thriller, der 1 stunde im dunkeln spielt, und auch sonst sehr langweilig ist

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sachsenkrieger

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Bewertung9.0Herausragend

Amerika ... ich sage den Menschen in Amerika ... dieser Moment ist unsere Chance, um ... klar ... genug ... aus seinem Leben zu machen, was er will! Es ist ein ... das uns antreibt ... den amerikanischen Traum am Leben zu halten. Dieses Versprechen hat unser Land immer besonders gemacht. Das Versprechen, jeder von uns hat die Freiheit, aus seinem Leben zu machen, was er will!

Zu diesen zerfetzten Wahlkampfgeschwätz schlurft Frankie wie ein Zombie mit obligatorischer Kippe im Hals aus einem Stadion, in dem kurz zuvor die beiden Präsidentschaftskandidaten aufgetreten sind, hinaus in das Endzeitszenario New Orleans`. Er bleibt stehen und weint!

Die Parallelen bzw. Verknüpfungen in diesem Film sind im laufenden Betrieb nicht leicht nachzuvollziehen, dies erschloss sich mir erst nach einer Zweitsichtung. Was man zu sehen bekommt, sind die unteren und mittleren Ebenen des organisierten Verbrechens. Die Drahtzieher bleiben unsichtbar, sie werden repräsentiert durch Radio- und TV-Einblendungen aus Politik und Wirtschaft. Dieses genial eingesetzte Stilmittel kann man als Parallele zu dem Gesehenen deuten, ich deute es sogar eher als Verknüpfung. Denn was auf den Straßen Amerikas passiert, ist nicht dem ähnlich, was in den Palästen geschieht, es ist miteinander verknüpft.

Da hört man die Wahlkampfreden der Politiker und die Analysen von Wirtschaftsexperten, in denen die Rede ist vom skrupellosen Vorgehen Einzelner, Stabilisierung der Lage und sofortigem Eingreifen, während im visuellen Handlungsstrang genau das passiert. Es ist also meiner Meinung nach nicht eine parallele Geschichte von Politik/Wirtschaft auf der einen und dem Verbrechen auf der anderen Seite, sondern eine geniale Verknüpfung beider zu einem homogenen Ganzen.

There's a man going around taking names
And he decides who to free and who to blame
Everybody won't be treated all the same
There'll be a golden ladder reaching down
When the Man comes around

Zu dem genialen Song von Johnny Cash marschiert Brad "The Man" Pitt in die Arena und er verlässt sie erst nach getaner Arbeit. Er ist im Gegensatz zu den ganzen naiven, strohdoofen, soziopathischen, abgehalfterten und konservativen Kleinganoven und Mafiosi ein neuer Typ Killer, ein neuer Mensch. Er arbeitet präzise wie ein Chirurg und emotionslos wie eine Maschine. Er zögert und zaudert nicht, sondern erkennt, was zu tun ist und tut es. Gleichzeitig ist er ein freundlicher und höflicher Typ, er tötet schnell und barmherzig und spielt nicht mit seinen Opfern. Er ist ein Manager des Unvermeidlichen, ein Soft Killer!

So verknüpfen sich all die verschiedenen Handlungsstränge zu einem großen Ganzen, das genial in Szene gesetzt ist und mit hervorragender Filmmusik hinterlegt ist. Leider finde ich immer noch nicht die rechten Worte, um dieses leider verkannte Meisterwerk zu beschreiben, aber wer könnte das besser als Jackie Cogan, der dargestellt wird vom mittlerweile besten lebenden Schauspieler der Welt?

Jetzt muss ich aber lachen. Jeder Mensch ist gleich? Ein Märchen, erfunden von Thomas Jefferson, einer amerikanischen Ikone. Aus seiner Feder stammen die Worte: "Alle Menschen wurden gleich erschaffen!" Worte, an die er so nicht geglaubt haben kann, weil er seine eigenen Kinder in der Sklaverei gehalten hat. Er war ein reicher Säufersnob und wollte keine Steuern zahlen an die Briten. Oh ja, er schrieb schöne Worte und befeuerte den Pöbel, damit er sich opferte für diese Worte. Aber er trank gemütlich ein Gläschen Wein und fickte seine Sklavinnen. Der Kerl behauptet, das wir in einer Gemeinschaft leben? So ein Blödsinn, das ist doch lachhaft. Denn wir leben in Amerika ... und in Amerika schlägt sich jeder allein durch ... Amerika ist kein Land ... es ist nur ein Business ... und jetzt geben sie mir mein verdammtes Geld!

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Martin1988

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein Gangsterfilm der eigentlich keiner ist und auch gar nicht sein will, der sich dann lieber Sozialkritisch gibt als den schnöden Alltag eines Berufskriminellen zu veranschaulichen. Die Kriese hat alle getroffen und Scheiße fällt von oben nach unten und ist inzwischen wirklich ganz unten angekommen, alles riecht nach Scheiße, alles schmeckt nach Scheiße und die Aussichten sind ohnehin überaus Scheiße aber dass man daraus auch noch einen beschissenen Film machen muss ist mir dann doch zu radikal. Ich will versuchen Fair zu bleiben, ich mag Filme über Gangster eigentlich und Tarantino und Scorsese habe ich über die Jahre auch echt lieb gewonnen und diese beiden Herren verdanken wir wohl auch einer Blaupause für diesen Film, zumindest dem Teil des Films der zeigt was böse Typen am liebsten tun, nämlich Karten spielen und trivialen Schund erzählen. Ach und das liebe Geld ja auch noch, was wohl die Schnittstelle zum eigentlichen Thema des Films darstellen soll. Eigentlich ist das ja auch eine ganz nette Idee und klingt eigentlich interessant. Blöd ist dann nur, dass die Lücke zwischen den Themen doch etwas sehr groß ist. Es wirkte auf mich dann doch sehr unstimmig und erzwungen wenn man im Vordergrund die Mordpläne eines Killers und im Hintergrund die Lage der Nation zu erfahren bekommt. Die Botschaft ist klar, kriegt den Arsch hoch und packt den Stier bei den Hörnen, lasst Taten und keine Wort sprechen. So wie früher muss es werden, so wie es der Soundtrack dieses Filmes es einem immer und immer und immer wieder vorträllert. Was bleibt ist sind fürchterlich gute Schauspieler die sich in dem Film keinen Arm ausreißen, ein Kameramann der wohl hin und wieder seinen talentierten aber übereifrigen Lehrling ans Gerät ließ, eine nette Idee mit Potential und die Frage was man sich nur ansehen soll wenn "killing them softly" so enttäuschend ist wie "Die Hard".

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Jenny von T

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Bewertung7.5Sehenswert

Es ist soweit: Die Mechanismen der Finanzwirtschaft sind in den Ghettos angekommen, die Straßen leer gefegt. Nur ein paar ganz harte Kleinkriminelle trauen sich mit ihren Kötern an der Leine vor die Tür.
Ach nein, Moment mal, diese Typen sind ja gar nicht hart; Sie überfallen Pokerrunden mit Spülhandschuhen, übertreiben es hin und wieder mit Drogen und reden sich, verpeilt wie sie sind, dann auch noch munter um Kopf und Kragen.
Auch nicht viel besser: Die große, mächtige, glorifizierungsträchtige Mafia. Nur sind es dort Nutten und Alkohol. Doch so wirklich bewegungsfähig ist hier niemand. Niemand, bis auf – ausgerechnet – "Problembereiniger" Jackie Cogan. Der abscheulichste Zyniker im Bunde versteht als einziger, wie man in dieser UNTERwelt ÜBERlebt (mehr ist ohnehin nicht drin) und zieht, dem angepasst, seine Prinzipien eiskalt pragmatisch durch. Eine seiner Devisen lautet: Lege niemanden um, mit dem du persönlich schon zu tun hattest. Das wird immer so sentimental. Und Gefühle sind nicht gut. Kill them softly, lass' es andere machen.
... Nur blöd, dass sein für diesen Fall angedachter Partner Mickey sich bereits eigenhändig außer Gefecht gesetzt hat. Alles muss man also selbst erledigen. Tzz.
Ganz nebenbei tobt, wie man durch TV und Radio erfährt, Wahlkampf zwischen Obama und McCain – "wohl" dem, der deren naive Pathosreden um grenzenlose Selbstverwirklichung oder gemeinschaftlichen Zusammenhalt in diesem Kontext überhaupt noch ernst nehmen kann (die eigentliche Macht nämlich üben - und das ist bloß ein Problem von vielen - andere aus). Wohl aber auch dem, welcher in dieser allumfassenden, geldregierten Selbstbesoffenheit vielleicht auch eine kleine Allegorie auf Hollywood auszumachen vermag. Es schlägt eben überall durch, und der - aus Sicht der Traumfabrik - zu erfolglose Andrew Dominik muss einen ganz schönen Hals gehabt haben.
Denn eines ist mal klar, und hierüber kann nicht einmal Brad Pitts stilsichere Gelfrisur hinwegtäuschen: In jenem (Meta-)Mikrokosmos stinkt nicht nur der Hundekot zum Himmel. Besitzt alles, was Geld kostet, auch tatsächlich einen Wert?
So viel zur Ausgangslage. Was folgt, ist grundsätzlich keineswegs neu, aber nicht ohne Reiz angeordnet:
Fliegende Kanonenkugeln in Zeitlupe? Die Ego-Perspektive eines zugedröhnten Junkies? Minutenlange Blödsinns-Diskussionen? Formale Taschenspielertricks, schon hundert Mal gesehen.
Das Besondere an KILLING THEM SOFTLY ist jedoch die Art und Weise, wie der Film sich gewisse Genre-Schablonen einerseits zu eigen macht, sie gleichfalls - und zwar gar nicht einmal so ungelenk, wie es auf den ersten Blick den Anschein erweckt - organisch-zielgerichtet durch den Dreck zieht und es doch unterlässt, sich für etwas Besseres zu halten. Nicht allein deshalb, weil es manchmal einfach mehr Spaß bereitet, den Leuten unvermittelt ins Gesicht zu spucken, sondern weil es zur Abwechslung ganz erfrischend sein kann, auch mal auf den Punkt zu kommen. Gerade aber nicht zu verwechseln ist Dominiks Regie-Ingrimm mit einem planlosen Holzhammer-Vorgehen - dafür sprechen schon die angenehmen Atempausen, welche er vor allem seine ausgiebigen Dialoge bewerkstelligen lässt... und welche er im Grunde gar nicht braucht, weil KILLING THEM SOFTLY irgendwie auch von Natur aus eine faszinierende, geradezu bösartige Lässigkeit abgeht.
Die Bauernschläue des durch und durch ironischen Plotverlaufs erinnert beispielsweise ebenso wie der karikaturhafte Protagonist Jackie Cogan oder die rabiat gegen den Strich gebürstete Musikuntermalung fast schon an den frühen Tarantino, und dennoch könnte Dominik sich kaum weiter entfernt von etwa einem PULP FICTION positionieren, findet sich doch rein gar nichts Sympathisches in diesem miefigen Nest elender Profitgeier. Nicht einmal ein Fuß-Fetisch.
Personell hervorragend platziert in dieser Pose sind natürlich Ray Liotta sowie James Gandolfini - beide erfahren in Gangster-Gefilden, nun beteiligt am Abgesang.
Erst der denkwürdige End-Western namens JESSE JAMES, jetzt die Beerdigung der Mafia - und noch einiger anderer Dinge, inklusive schnörkellosem Sozialkommentar. Dafür braucht es augenscheinlich keinen FIGHT CLUB und auch keinen Scorsese.
Die verbliebenen klischeebeladenen Männerdomänen müssen sich hingegen weiterhin warm anziehen, solange Andrew Dominik Filme dreht. Ich meine: Gut so!

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Jenny von T

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Danke! :-) Und ja, bin auch sehr froh, ihn *endlich* gesehen zu haben! Habe mich viel zu sehr (und vor allem lange!) irritieren lassen von dem vielen "Der Film ist doof/nicht so gut wie JESSE JAMES/blabla"-Gerede. ;-) Natürlich ist KTS nicht so gut wie JESSE JAMES, aber welcher verdammte Film auf dieser Welt ist das schon?!
Im Grunde ist mein Kommentar jetzt vollkommen überflüssig, weil du schon vor Monaten mit deinem Text die Essenz des Films perfekt auf den Punkt gebracht hast - aber ich musste einfach nochmal hinausposaunen, dass Andrew Dominik eine ziemlich coole Sau ist! :-D


Absurda.

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Ist er wirklich!
Zur Sache mit dem Gelabere: Just don't believe the anti-hype, Darling ;-)


CalrethTBL

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Bewertung7.0Sehenswert

"Killing them softly" ist einer dieser Filme, der sich selbst Zeit lässt und für den man sich Zeit nehmen muss. Wo Gangster-Film draufsteht, muss noch langer keiner drin sein - vor allem wird beim Ansehen klar, dass der Macher keineswegs einen coolen Ritchie-Klon produzieren wollte.

Der Streifen ist mit Sicherheit nicht perfekt; er hat seine Längen, es mangelt ihm an eindeutigem Plot und er wirkt insgesamt eher wie eine Art Episodenfilm eines größeren Projekts als ein vollkommen eigenständiger Spiefilm.
Dennoch sieht man hier eine sehr detailverliebte Arbeit, die so voller Zynismus und Trostlosigkeit steckt, dass der Film dem Zuschauer auf merkwürdig-angenehme Weise das Betrachten schwerfällt.

Das Gangster-Szenario ist eher der Rahmen für das eigentlich zu besprechende Thema: die Verwahrlosung der amerikanischen Gesellschaft infolge des Beinahe-Kollaps des vermeintlich so überlegenen kapitalistischen Wirtschaftssystems. Der Film könnte auch die Geschichte von einfachen Angestellten in den USA sein, die ihr Hab und Gut verloren haben und sich nun in Armut wiederfinden.
Stattdessen tarnt sich der Film gewissermaßen als eine kurze Kriminellen-Novelle, die man schon tausendundein Mal gesehen hat. Hier allerdings sind die Gangster keine absolut coolen, bewundernswerten Glücksritter, denen man gerne zusieht, sondern stinknormale Menschen mit den gleichen Problemen, Sorgen und Gewohnheiten wie der Ottonormalverbraucher.
Ein Mittelsmann der Bosse, der nicht will, dass in seinem Auto geraucht wird; ein Auftragskiller, der die Gefühlsduselei eines Menschen hinter vorgehaltener Waffe nicht erträgt; ein weiterer Auftragskiller, der wegen unerlaubten Besitzes eines Jagdgewehrs verhaftet wird und Ärger mit seiner Frau hat.
Das Gangster-Leben ist nicht so cool, wie es in anderen Filmen dargestellt wird und auch das kriminelle Geschäft leidet unter der Krise.

Das ist ein interessanter Punkt, der "Killing them softly" von anderen Filmen seiner Art unterscheidet. Er zeigt eindrucksvoll, dass eine zu rücksichtslose Finanzwirtschaft alle Teile der Gesellschaft zum Negativen verändert - die Ellenbogengesellschaft wird nur noch verstärkt, wenn jeder plötzlich um seinen Lebensunterhalt kämpfen muss.

Der Cast beeindruckt durch ein feines, ruhiges Spiel, insbesondere James Gandolfini brilliert as heruntergekommener Killer. Die Dialoge mögen lang sein und sehr aufgesetzt wirken, schaffen es aber dennoch, dem Zuschauer das ein und andere Mal ein Schmunzeln aufs Gesicht zu zaubern.
Technisch ist der Film sehr gut umgesetzt; interessante Kamerafahrten, wohldosiert eingesetzte Zeitlupeneinstellungen und ein entspannter Soundtrack schaffen es immer wieder, das Tempo des Films entgegen der Erwartung des Zuschauers zu variieren.

Als Gangster-Film sicher kein Highlight, als ehrliche Abrechnung mit dem skrupellosen Haifisch-Finanzsystem der USA allerdings ein allemal sehenswerter Streifen.

"America's not a country. It's just a business. Now fucking pay me."

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laurabepunkt

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Bewertung4.0Uninteressant

Die 4 Punkte sind ausschließlich für die filmische Leistung, manche Aufnahmen sind doch recht beeindruckend. Was die eigentliche Handlung betrifft: eher enttäuschend. Man muss schon ein großer Gangster-Film-Fan sein, um dem etwas abzugewinnen.
Ein durchgehender Handlungsstrang hat mir gefehlt, stattdessen ausgedehnte, durchweg übertrieben vulgäre Dialoge und ein abruptes Ende, das einen doch recht unbefriedigt und verwirrt sitzen lässt.

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Kill_Diether

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Bewertung7.0Sehenswert

Etwas fehlt dem Film. Mit Sicherheit nicht die Äktschn. Obwohl fast alle Rollen Gangster, Killer, Kleinkriminelle und sonstiges Grobzeug gut darstellen, mangelt es an Tiefe. "Killing Them Softly" ist längst nicht so ergreifend wie z.B. "Good Fellas". Schwer zu beschreiben, aber wie gesagt, dem Film fehlt was.

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JonnyvsSherlock

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Bewertung7.0Sehenswert

"America is not a country. It's just a business, and now fucking pay me!"
Grandios unangenehme Gesellschaftskritik, der im Endeffekt ein wenig mehr Substanz und Unterhaltungswert gut getan hätte...

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pischti

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Ich kann mich gar nicht mehr genau an die letzte Szene erinnern, weil mir der Film einfach nicht gefiel. War das nicht so ein ewiger Dialog in so einer Art Kneipe oder so ähnlich? ^^ Ich fands durch die Bank weg einfach wahnsinnig langweillig und mit dieser, für mich war es Pseudocoolness, konnt ich auch nix anfangen :)


JonnyvsSherlock

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Oh Mann, ja! Das war der Kneipendialog! Und großartig war der Dialog! Na ja...Jedem das seine;)


Codebreaker

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Bewertung6.5Ganz gut

Achja, ich habe ja nun schon desöfteren anmerken lassen, dass ich Gangsterfilme echt sehr mag. Zuletzt ja in meinem Kommentar zu "GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia", welcher zum Lieblingsfilm aufgestuft wurde. Irgendwie war ich demzufolge schon interessiert an "Killing Them Softly". Passenderweise spielt hier, wie natürlich auch bei GoodFellas, Ray Liotta mit, in diesem Sinne also, geht es nun um "Killing Them Softly".
___
Insgesamt muss man sagen, ist dieser Film hier nicht wirklich "schlecht". Er hat einen ganz eigenen Ton und eine düstere, dreckige Atmosphäre. Irgendwie wirkt das hier alles so negativ, so "lebensverneinend" und dieser Grundkanon ist ja durchaus schon ganz nett. Ebenso finde ich, dass hier teilweise die Szenen ziemlich intensiv sind. Ja, man kann die teilweise echt langgezogenen Dialogszenen bemängeln, aber mir hat das eigentlich gefallen, einfach weil die Schauspieler da eben gestimmt haben und weil, wie gesagt, das alles sehr dicht und angespannt war, sodass das zu überzeugen wusste.
ABER, so gut diese einzelnen Szenen teilweise auch waren, fühlt sich das meiner Meinung nach einfach nicht wie ein rundes Ganzes an. Das wirkt eher wie zusammengewürfelte Szenen, die irgendwie einen Film ergeben sollen. Sicher, es gab eine Handlung, der konnte man auch gut folgen und die kam auch recht gut rüber, aber mir war das trotzdem nicht rund genug. Die einzelnen Szenen waren okay bis wirklich richtig gut, aber alles in allem war es dann eben recht kantig. Zudem war der Film auch echt zäh, nicht unbedingt langweilig, aber er kam einem länger vor, als er im Endeffekt wirklich war. Optisch allerdings war der Film ganz in Ordnung, wenn auch teilweise die Zeitlupen bspw. sicherlich besser gemeint waren, als es im Endeffekt war.
Schauspielerisch war das alles ziemlich gut. Brad Pitt spielt cool und konsequent. Kompromisslos und man kauft ihm den Auftragskiller ab. James Gandolfini hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ansonsten war eben auch noch Ray Liotta dabei, der eher irgendwie unnötig wirkte. Seine Rolle war leider auch etwas zu "schwach", irgendwie hat der ja nur aufs Maul bekommen, aber naja, ich verstehe schon was man damit zeigen wollte.
___
Insgesamt ist "Killing Them Softly", wie gesagt, kein schlechter Film. Einzelne Szenen wirkten recht stark, die Dialoge haben mich persönlich nicht gestört, die Schauspieler waren gut und es gab auch eine eigene, dreckige Atmosphäre. Aber es wirkte eben alles weniger wie ein rundes Ganzes, als vielmehr mehrere zusammengewürfelte Episoden einer Geschichte. Kann man durchaus mal gesehen haben, muss man aber nicht. Ich hatte nicht viel erwartet, wurde demzufolge auch nicht enttäuscht, aber eben auch nicht überrascht. Durchaus gelungen, nicht mehr, nicht weniger.

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ReubenCogburn

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Eben k e i n "Gangsterfilm" :)


derblonde

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Bewertung6.0Ganz gut

Sehr geschwätziger Thriller, der sich zu sehr auf seine gute Besetzung verlässt. Gerade das Element Spannung kommt hier bestenfalls zu kurz. Skurriles Gerede zwischen Gangstern kennen wir seit Pulp Fiction, hier reicht es nicht aus, um einen Film von 101 Minuten Länge zu füllen. Ganz knappe 6 Punkte mit Tendenz nach unten.

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BattlemasterIZ

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Echt lange Dialoge, da hast du recht. Ist ansonsten auch mehr Drama mit Gesellschaftskritik. Mir hat er trotzdem gut gefallen. Also ich habe ihm sogar 7 Punkte gegeben.


plattfuss69

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein Mafiakiller bringt für Geld ein paar Kerle um, die Mafiosos ausgeraubt haben. Im Hintergrund läuft amerikanisches Politikergeseiere, vor allem von Obama und Bush, die die amerikanischen Ideale propagieren, während der Killer seinen Geschäft nachgeht und ein paar arme Hunde abknallt. Reicht das schon für das Label "Gesellschaftskritik" oder gar "Kapitalismuskritik", wie man es von einigen Schreiberlingen lesen muss? Zwischendrin werden noch ein paar unwesentliche Figuren eingeschoben, als da wären der zweite abgehalfterte Mafiakiller im Bunde, der betrunken aber nichts ausrichtet. Der Film ist lahm, arm an Spannung und voraussehbar. Dass es auch in Amerika und sonstwo auf der Welt trostlose Ecken gibt, ja, sehr interessant, das zu erfahren. Handlung wird durch zielloses Geschwafel ersetzt. Die Moralkeule wird unapassenderweise geschwungen und ein gewissenloser Mörder hält am Ende eine kleine Volksrede, ohne ein Publikum zu haben. Gähn.

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Kill_Diether

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meine Kritik ist nicht so vernichtend ausgefallen (7 Pt), aber als ich deinen Kommentar laß stellte ich fest: du hast eigentlich vollkommen recht.


TheRambostar007

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Bewertung5.5Geht so

Killing them softly war irgendwie ein seltsamer Film. Beginnt als Richieesker Gangsterfilm und hat zwischen den teils extrem prollignen Dialogen auch einen roten Faden, dem man folgen kann. Doch dann wird die eigentliche Handlung plötzlich völlig verworfen, um zuletzt wieder aufgenommen zu werden. Brad Pitts Charakter wird eingeführt. Nun wird der Film dialoglastiger. Zwischendurch gibt es recht spannende und auch harte Szenen und manchmal gibts viel zusammenhangsloses Gelaber mit pseudo Tiefsinn. Tief ist dieser Sinn jedoch nicht wirklich, denn die Ansprachen der Presidenten in den Dialog einzubauen ist zwar klever, erfüllt in meinen Augen jedoch nur in der letzten, wirklich starken Szene seinen Zweck. Und dann, plötzlich, ist der Film vorbei.

Fazit: Irgendwie unfertiger Gangsterstreifen ohne wirklichen Handlungsverlauf, aber mit Konsequenz.

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Ener

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Bewertung2.5Ärgerlich

Gangster-Film, der offensichtlich gerne so wäre, wie etliche Andere, die es gut hinbekommen haben. Story, Humor, Charaktere, Dialoge, Musik & Bilder sind unglaublich belanglos, wenn man denn schon bessere Filme dieses Genres gesehen hat.

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Hate

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nein will er nicht.


cronic

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Bewertung5.0Geht so

Killing them Softly 5/10

Was gegen Anfang des Films noch nach einem recht unterhaltsamen Streifen aussieht, verfängt sich im Verlauf in Belanglosigkeit. Es kommen Szenen vor die unnötig in die Länge gezogen werden und damit die Dialoge uninteressant machen. Zudem stört das durchgängige Pseudo-Nachrichten-Präsidenten-Finanzpolitik Gerede als Stilmittel, was eventuell einen tieferen Sinn machen soll, mir aber einfach deplatziert vorkam. Ein paar Kontinuitätsfehler gibt es auch zu bestaunen. Was hervorzuheben ist, ist die Trackauswahl, wirklich passendes Liedgut. Für einen 18er Film kommt nicht viel Gewalt vor aber wenn, dann relativ ungeschönt, was ein paar gute Szenen hervorbringt. Also hatte mir wesentlich mehr erwartet, muss man jetzt nicht unbedingt sehen

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Megaman156

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Schade das er dir nicht wirklich gefallen hat. Durchaus zieht sich der Film etwas und ist sehr dialoglastig. Ich fand ihn trotzdem recht gut. Nicht der ganz große Wurf aber durchaus sehenswert. Hatte ein paar richtig coole Szenen.

Bei uns und den Amis hat der Film soweit ich weiß eine ziemlich passende 16er Freigabe. Wo ist er denn ab 18? UK?


cronic

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Genau, hatte die uk bd



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