Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford (2007), US Laufzeit 156 Minuten, FSK 12, Drama, Western, Actionfilm, Kinostart 25.10.2007

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7.6
Kritiker
44 Bewertungen
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6.9
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148 Kommentare
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von Andrew Dominik, mit Brad Pitt und Zooey Deschanel

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford zeigt das historische Ereignis als Blick auf zwei gebrochene Charaktere, fernab von Ruhm und Schmach der Legende.

Jesse James (Brad Pitt) war einer der ersten amerikanischen Medienstars. Es wurden zahllose faszinierende Bücher und fabelhafte Geschichten über Amerikas wohl berühmtesten Banditen geschrieben, die ihn größer machten als er zu Lebzeiten je war, doch die meisten von ihnen nehmen es mit der Wahrheit nicht ganz so genau. Für die Ausgeraubten und Terrorisierten und für die Familienangehörigen derjenigen, die Jesse James tötete, war er vermutlich nur ein gewöhnlicher Krimineller. Hingegen wurden Jesse und der James-Gang in den 1870er-Jahren von der Sensationspresse und in vielen Groschenromanen größte Ehrfurcht und Bewunderung entgegengebracht. Er wurde als eine Art Robin Hood gefeiert, der gezielt jene Banken und Eisenbahngesellschaften aufs Korn nahm, die den armen Farmern das Leben schwer machten.

Im Jahr 1881 ist Jesse 34 Jahre alt. Er bereitet seinen nächsten großen Überfall vor und führt einen Privatkrieg gegen seine zahlreichen Gegner. Sie alle wollen das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld und den Ruhm, Jesse James zur Strecke zu bringen. Doch die größte Gefahr droht ihm von den Menschen, denen er uneingeschränkt vertraut.

Robert Ford (Casey Affleck) bewunderte Jesse James über alles – er war ein idealistischer und ehrgeiziger Junge, der sich nichts mehr wünschte, als eines Tages mit seinem Idol reiten zu dürfen. Er konnte nicht ahnen, dass er einst als der dreckige kleine Feigling in die Geschichtsbücher eingehen würde, der Jesse in den Rücken schoss. Aber wer war Jesse James wirklich – abseits der Halbwahrheiten und auflagensteigernden Schlagzeilen? Und wer war der damals 19-jährige Robert Ford, der zum inneren Kreis um Jesse gehörte? Wie brachte Ford eine derart monumentale Persönlichkeit zu Fall, was die Sheriffs in zehn Staaten vergeblich versucht hatten? Wie wurden sie Freunde? Und was passierte vor jenem Schuss, der Jesses James’ Leben auslöschte und damit auch zum Wendepunkt in Robert Fords Leben wurde? Und was passierte danach?

Hintergrund & Infos zu Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford
Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (OT: The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford) beruft sich auf Ron Hansens Roman über den berüchtigtsten Gesetzlosen und seinen Attentäter, um die Legende aus einem neuen Blickwinkel darzustellen: Was geschah tatsächlich in den Monaten vor dem berüchtigten Schuss?

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (9) — Film: Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] Filme über Jesse James und dessen Leben oder Taten hat es ja bekanntlich schon einige gegeben, doch nie zuvor wurde ein solch entmystifizierender Blick auf den fragwürdigen Helden geworfen wie in Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford, was nicht zuletzt der gleichnamigen Buchvorlage von Ron Hansen geschuldet ist. Schirmherr des Projekts – sprich Regisseur – war Andrew Dominik, der mit dieser Westernbiografie erst seinen zweiten Film abgeliefert hat, so dass es noch mehr erstaunt, dass schon so viel unbedingter Stilwille bei Die Ermordung des Jesse James durchschimmert, sei es der Entschluss, die Geschichte mit einem Off-Kommentar zu erzählen, der von seinem auktorialen Standpunkt ein allwissender und die Zukunft kennender Beobachter und eben Kommentator ist oder auch die stilistisch verfremdeten – weil durch den Unschärfefilter gejagten – Landschaftsaufnahmen und Szenenmontagen, die hier und da die einzelnen „Kapitel“ voneinander trennen und sie gleichzeitig verbinden. [...]

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SoulReaver: CinemaForever

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10.0Lieblingsfilm

"Weißt du was ich erwartet hatte? Applaus."

Andrew Dominik vereint in "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling des Robert Ford" pure Lakonie mit tonnenschwerer Melancholie, die in dieser Kombination eine Entmystifizierung des Western aufweist, wie man sie in einer solchen Wucht bis in die pochende Unendlichkeit nur vergöttern kann. Jedes Bild wird zum Gemälde, ein pfeifender Windzug gleicht einer Symphonie und jeder sich wiegende Grashalm gibt der hypnotisierenden Philosophie des Films einen neuen Wert. Dominik erzählt uns über falschen Mut, die endlose Verehrung, über die eigene Bestimmung und das unausweichliche Schicksal, doch vor allem geht es hier um Humanität und die damit verbundenen Schwächen und Stärken, die Reue und die zerstörerische Gnadenlosigkeit. "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling des Robert Ford" hat keine Schießereien oder lauten Passagen nötig. Hier wird durch die Blicke mitten in die Seele gefeuert, Mimik und Gestik treffen sich in paralysierender Präzision und die poetische wie bittere Selberkenntnis der beiden Hauptcharaktere, wird dank der psychologischen Tiefenerforschung in ihrer ganzen Kraft verdeutlicht. Dominik hat ein Meisterwerk für die Ewigkeit geschaffen, ein zurückhaltendes wie emotionales Stück elektrisierende Unsterblichkeit. Schauspielerisch unantastbar, atmosphärisch überwältigend, inszenatorisch perfekt und musikalisch eine Offenbarung. Besser werden Filme nicht mehr.

35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten

Joeyjoejoe17

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Mir sind nur zwei Szenen als bemerkenswert im Gedächtnis geblieben, das meinte ich damit. Toll ist der Film ja trotzdem :P


Kasparle

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Die Genialität dieses Film hätte mich fast erschlagen! Wie die Geschichte sich langsam verdichtet, die Anzahl der Characktere langsam zurückgeht... Wie alles auf diesen einen, unausweichlichen Moment hinausläuft! Ich bin immer noch berrauscht (gestern gesehen)!


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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8.0Ausgezeichnet

[...] Der Film streift sein anfängliches Bild, geprägt von einem dicht inszenierten nächtlichen Zugüberfall, immer nur beiläufig, aber die vermeintliche Heldenbande um Jesse James skizziert er als ziellose und verwirrte Gruppe brutaler Taugenichtse. Diese Männer sind keine ritterlichen Geber, die den Vormarsch der Industrialisierung mit südstaatlichem Post-Bürgerkriegseifer zu bekämpfen versuchen, um die Habseligkeiten der ‚großen’ an die ‚kleinen’ zurückzubringen. Auch wenn der Film die Verklärung seines untersuchten Mythos’ selbst zugeben muss, sei es in der Presse, der Rechtssprechung oder der Kultur – schließlich wird all das Gesehene zu einem Stück trivialen Theaters verkommen –, achtet er ganz bewusst darauf, neue Blickwinkel auf Jesse James und seine Mitstreiter zu schaffen. Denn indem diese Gefolgschaft in sich verraten und zersetzt endet, kreiert der Film auch eine Metapher für die Unaufhaltsamkeit der Moderne, deren Züge sprichwörtlich längst am Anrollen sind. [...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Die Analyse eines Mordes, der Beweggründe dafür und seiner Konsequenzen stehen im Zentrum. Andrew Dominik dringt in die zersplittete Gefühlswelt der Westernlegenden ein. Daraus ergibt sich ein sperriges, teils langatmiges Drama, das durchaus Geduld abfordert. Wer sich aber darauf einlässt, wird in eine berauschende Welt eintauchen.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.5Sehenswert

Das epische Zeitmaß - Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford dauert mehr als zweieinhalb Stunden - bekommt dem Film jedoch nicht unbedingt gut: Die eine oder andere Nebenfigur tritt zwar stärker hervor, er wirkt aber auch zunehmend bleiern. Zu akademisch ließ man sich hier auf die Herstellung von historischer Patina ein, die erst dann wieder zu Leben erwacht, wenn sie gleichsam über sich selbst erzählt.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Obgleich der Filmtitel listig eine Urknalltheorie andeutet, ist Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford keineswegs ein klassischer Western. Trotz etlicher Schießereien gibt der Film eine wundersam beschauliche und poetische Saga ab, die einen frischen und faszinierend neuen Ausblick auf ein verwaschenes Genre bietet.

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facepalm

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Wo gibt es in dem Film bitte "etliche Schießereien"?


Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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8.0Ausgezeichnet

Nicht James, Ford ist hier die Identifikationsfigur. Dessen Verehrung für ein Ikon der amerikanischen Geschichte, seine ambivalente Beziehung zu einem mehrfachen Mörder, beleuchtet Andrew Dominik en detail. Sein Film scheut nicht davor zurück, die Psychologie seiner Protagonisten in aller Ausführlichkeit und auf über 150 Minuten auszubreiten, was sich nicht immer frei von Längen darstellt.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Ein Versuch über den Western und das Verbrechertums, ein Beitrag zur reichen Kulturgeschichte des Verrats, ein Zen-Western, im schlafwandlerischem Stil inszeniert: Wie für die Figuren ist auch für die Zuschauer der Weg das Ziel, denn dieses kann nur der Tod, Jesse James' Ende und das Ende des Films sein.

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Chuchaqui: Critic.de

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8.0Ausgezeichnet

Habe lange gebraucht, um mich endgültig festzulegen. Mittlerweile bin ich mir aber sicher: Ein sehr guter Film. Zwar gegen Ende etwas zu lang geraten und auch in den Unschärfe-Experimenten mit der Kamera habe ich wenig Sinn gesehen. Ansonsten aber starkes Kino mit tollen Bildern und vor allem sehr guten Darstellerleistungen, v.a. von Pitt und Affleck. Auch die Musik von Nick Cave trägt zum Kinoerlebnis bei.

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Kommentare (138) — Film: Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford


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Tachitalili

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Bewertung3.5Schwach

Lahmer Streifen, der sich wie ein Kaugummi hinzieht.... Bedeutungsschwangere Blicke und Andeutungen von einem Lächeln im Gesicht der Helden, die ihre finsteren Pläne oder auch ihre inneren Zweifel darstellen sollen: wer sich auf diese Weise bestens unterhalten fühlt, wird hier seinen Film finden.

Melancholie, Depression, Trostlosigkeit bekommt man hier im Maxi- Menü...
Ich habe mich schon immer gefragt, warum viele Männer Western gerne mögen, muss wohl dasselbe sein, wie wenn Frauen sich Liebesschnulzen ohne Happy-End angucken...

Da ich aber gern auch positive Gefühle während eines Films habe, oder ersatzweise wenigstens gern zwischendurch spannende Passagen hätte, hat mir der Film nicht gefallen.

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Tachitalili

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@pxl: Ganz genau, ich mag gute Grusler ganz gerne. Und ??? Wie ich das liebe, wenn Leute versuchen mich oder meinen Geschmack in Schublädchen zu packen... :D


pxl

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"gute Grusler"
Made my day


ShaneWalsh

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Ich finde den namen etwas kurz...

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TheAvenger68

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Kurzer, knackiger Filmtitel :-)


Pegisto

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Bewertung6.5Ganz gut

Man kann sich ja immer einen Film schön und gut reden, ... muss hierbei aber nun wirklich nicht sein.

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Kasparle

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Hier muss man sich gar nicht schön und gut reden. Schön ist der Film nicht zwingend, gut definitiv. Auch wenn man natürlich, je nach Geschmack seine Längen kritiseren kann, der Film und seine Aussage stehen für sich!


Kasparle

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Bewertung10.0Herausragend

Ich bin Sprachlos... wenn ich mein Mundwerk wiederfinde schreib ich mal was genaueres.
Soviel sei gesagt: Unfassbarer Film!

So eine Nacht drüber geschlafen... Langsam finde ich meine Worte wieder. Also:
Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford ist wohl die gelungenste, authentischste und umfassendste Antithese zum eigentlichen Westerngenre.
Jesse James, ein bewunderter Revolverheld, wird hier nicht als stiller, cooler und treffsicherer Schütze porträtiert, wie es in JEDEM Italo Western der fall wäre, sondern erreicht seine fast schon Unantastbarkeit durch unfassbare, unmenschliche Skrupellosigkeit und Gewaltverliebtheit. Er schießt gut, was zwar nie erwähnt wird, aber seine Kugeln treffen immer, doch das macht ihn nicht zu einer Ausnahme. Seine Stellung resultiert aus seiner paranoiden Art, daraus das er potenzielle Gefahren aus einer Vermutung herraus erschießt. Daraus das, wie er selber beschreibt, manchmal die Pfede mit ihm durchgehen und er extrem Gewalttätig wird. Seine Weggefährten haben keinen Respekt vor ihm, sie haben Angst! Angst in Ungnade zu fallen. Jesse James ist wie ein launischer Monarch, der auch in Momenten der Güte jeder Zeit eine Hinrichtung befehlen könnte.
Der zweite imens wichtige Charackter für die Entwicklung der Geschichte ist, wer hätte das gedacht, Robert Ford. Casey Affleck spielt in diesem Film besser als es sein großer Bruder jemals vermochte. Er spielt die wahrscheinlich beste Rolle eines jungen Mannes im Kampf mit sich selbst und einer etablierten Machtposition, seit Paul Dano in There will be Blood. Sein Spiel macht den Film zu dem was er ist. Dieser schüchterne, zurückhaltene Kerl, dem sein streben nach Bekanntheit trotzdem in jeder Szene anzusehen ist, seine Art lapidar dahin zu plappern, wärend seine Mimik das dahinterstehende, das Durchdachte wiedergibt, das ist ganz großes Schauspiel! Von Minderwertigkeitskomplexen getrieben eifert er seinem großem Vorbild Jesse James nach. Weiters zu der Beziehung der beiden spare ich mir jetzt um nicht zu Spoilern.

Zu Schnitt, Kamera und Licht sei gesagt. Überragend! Muss man jetzt nicht ausführen. Aber spätestens bei der Szene in der der Zug durch den Wald fährt und das Licht durch die Bäume auf die Bande fällt, sollte jedem klar sein das hier ganz große Filmkunst auf einen zukommt!

Angucken! Wer ihn noch nicht kennt... SOFORT! LOS!

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synthecid

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Toller Kommentar. :)


Kasparle

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Toller Film: )


Jek-Hyde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

SPOILER IM FILMTIETEL! VORSICHT! NICHT LESEN! SPOILER! SPOILER! BREULER!
Der Western mit dem längsten Titel, den ich kenne...überhaupt der Film mit den verfickt nochmal längsten Titel den ich kenne: die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (dazu so unparteiisch. Man betritt den Film ja quasi ohne schon mit einer vorgefertigten Meinung über Robert Ford beworfen zu werden ;-P
Aber dass ist ja alles gewollt. Ich persönlich finde die Umsetzung, wenn auch ein wenig langwierig, mit etwas zu viel Leerlauf drin, sehr gelungen. Jesse war vermutlich klein Held und darum geht es hier. Genauso wie Robert Ford nur bedingt eine Feigling war. Ein Junger Mann, der einem Idol nacheifert und erkennen muss, dass sein Idol kein großer Held ist und kein großes Genie oder sonst was, sondern nur ein Psychopath. Ein Verrückter, der seine Stellung genießt und die Macht, die sie ihn über andere verleiht. So wird auch das Ende, nach Jesses Tod sehr interessant beleuchtet und kritisch betrachtet. Ich jedenfalls habe es nicht bereut mir den Film angesehen zu haben und in absehbarer zeit werde ich es wieder tun, so wie Robert Ford Jesse längst nach seinem Tod noch viele, viele male ermordete.

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bahamutbbb

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Bewertung7.5Sehenswert

zuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu lang!!! außerdem wurden die Momente, wo Jesse was sagt und alle kriegen Schiss, dass gleich ne Bombe explodiert, viiiiel zu oft eingesetzt... am Ende war man dann dagegen abgestumpft. Das Ende wiederum und wie es mit Robert weitergeht war super umgesetzt!! Auch der Soundtrack und die schauspielerische Leistungen sind 1A!!

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Reli

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Bewertung9.5Herausragend

Episch, das ist das erste Wort was sich in meinem Kopf festsetzt. Ein episches Kammerstück das nicht nur durch die Story, die Darsteller, den Soundtrack und die Aufnahmen zu überzeugen weiß, sondern auch durch das Beleuchten der psychischen Fallstricke die hinter jeder Begegnung lauern und die (Eigen-) Dynamiken innerhalb einer Gruppe - wahrlich ein würdiger Vertreter des Genres Western.

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Hfonda15

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Bewertung5.0Geht so

Von diesem Streifen hatte ich bis heute sehr viele unterschiedliche Meinungen gehört. Manchen bezeichneten ihn als super Film der trotz seiner Länge nie langweilig wird und erklärten ihn zu einem echten Westernepos während viele den Film einfach als zu langatmig abtaten!
Mein persönlich erster Eindruck auf den Film war noch etwas zwiegespalten, die Figur des Jesse durch Brad Pitt hat mir recht gut gefallen, doch die Figur von Robert Ford hat mich in den ersten Filmminuten ziemlich genervt. Dieser Charakter entwickelt sich im Laufe des Films aber recht glaubwürdig weiter und wird zu einer interessanten Figur was dem Film noch einen Pluspunkt beschert! Aber bei dem was einige Kritiken ausgesagt haben, war leider absolut berechtigt!
Der Film ist über weite Strecken sehr langatmig und nichtssagend. Auch wenn Brad Pitt(wie in vielen anderen Filmen) sehr gut spielt, reicht seine Leistung noch lange nicht aus um diesen Film alleine zu tragen. Die Atmosphäre im Film wollte mich nur in Ansätzen überzeugen und auch die Erzählstimme aus dem Off fand ich nicht immer passend., weshalb ich auch von diesen Details nicht über meine Langeweile hinweggetröstet wurde.
Mir selbst hätte da doch schon eher ein ,,normalerer" Westernfilm mehr gefallen, vlt. auch mit ein paar mehr Schießereien, denn der Film verlässt sich voll und ganz auf seine Charakterstudie und die Atmosphäre, die er erzeugen will.
Das erste gelang ihm bei mir einigermaßen, doch die Stimmung des Films ließ mich dann doch Recht kalt, weshalb er für mich selbst kein sehr guter Film war!

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Kasparle

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Es ist einfach nur traurig wie wenige Menschen diesen Film vestehen! Wenn man sich über die Langatmigkeit dieses Streifens beschwert dann mag man bestimmt auch Odysee ins Weltall oder Moon nicht. Und hat ihn irgendwie auch nicht verstanden. Und tu mir den gefallen und behauote nie wieder das etwas keinen Wert für Filmfreunde hat. Vor allem nachdem du nach einem Action Western verlangst!!!! Das hat für mich nämlich kein Wert mehr, da ich es schon 1000 mal gesehen hab...


Hfonda15

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Ja hast Recht, war hier einer meiner ersten Kommentare und rückblickend fällt mir jetzt erst auf, dass der letzte Abschnitt von mir ZIEMLICH dreist ist, den werd ich jetzt gleich umschreiben :)
Verstanden habe ich den Film schon, nur solche Werke(passender Vergleich von dir zu 2001, der mir jedoch noch ein ganzes Stück besser gefallen hat) sind halt nicht jedermanns Sache und der hier traf leider so gar nicht meinen Geschmack :/


Pyro 91

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Bewertung10.0Herausragend

Ein unfassbares Meisterwerk!
Andrew Dominik macht es mir leicht, sein von ihm geschriebenes und inszeniertes Westerdrama über Heldenverehrung, Loyalität und Machthungrigkeit zu lieben.
Noch Stunden später konnte ich mich an jede beliebige Szene aus dem Film erinnern und wusste wo die Kamera war, wo die Charaktere positioniert waren und um was es gerade ging. Jeder Shot ist so perfekt durchkomponiert und "einladend", dass die 2 1/2 Stunden wie im Handumdrehen vergingen.
Dominik lässt seinen Schauspielern viel Raum und Zeit und so liefern Brad Pitt und Casey Affleck unglaublich vielschichtige und intensive Leistungen ab.
Die Spannung, die zwischen den Figuren entsteht, ist so dicht und zum Greifen nahe, dass ich jede Sekunde damit rechnete, dass es zu einer Eskalation kommen muss. Man weiß, dass man einen verdammten guten Film sieht, wenn man minutenlang wie gebannt auf Brad Pitts Gesicht starrt, nur um zu sehen, ob er seinen Leuten die falschen Informationen abkauft, die sie ihm auftischen.
Wenn es dann mal zu Gewaltszenen kommt, sind diese meist kurz und schmerzhaft und durch die Langsamkeit der Erzählung und das Etablieren der realistischen, eingelebten Sets, verfehlen sie ihre schockierende Wirkung nicht.

Den Ausgang der Geschichte erkennt man bereits am Titel, doch das ist zweirangig. Dominik schafft es die beiden Hauptfiguren trotz ihrer nicht ehrenwerten Taten sympathisch, nämlich menschlich wirken zu lassen und so ist man stets einer gewissen Ambivalenz ausgesetzt und hin - und hergerissen. Beide sind tragische Figuren aus verschiedenen Gründen und letztendlich sorgen sie gegenseitig für ihren jeweiligen Tod.

Aber weitere Worte sind hier fehl am Platz. Essentiell handelt es sich um eine Charakterstudie, in der Spannung durch komplexe Charaktere, auf den Punkt gebrachte Dialoge und charismatische Schauspieler erzeugt wird.
Ansehen und genießen!

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cyberpunky

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Muss ich mir auch mal wieder ansschauen, ich glaub meine erste Bewertung war 5,5, die zweite 7 und die dritte 8!
Ich finde der Film pendelt zwischen stinklangweilig und Meisterwerk, tendiert aber mehr zu letzterem.


ProjectChaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Film. Sehr eindrucksvoll, ruhig erzählt. Schöner Soundtrack dazu.
Zwei Sachen haben mich argh gestört:
1. Das alles erklärende Voice-Over. Nicht dass ich allgemein etwas dagegen habe, aber in so einem ruhigen Film, der von tollen Bildern getragen wird, bei dem man genauer gucken und zwischen den Zeilen lesen soll, passt solch ein Voice-Over nicht. Das es ohne geht, zeigt z.B. There will be Blood.
Spoiler
2. Das Ende. Ja schon gut, hab`s verstanden, Verrat lohnt sich nicht. Wenn ich mir vorstelle, dass der Film mit dem Mord endet, sehe ich persönlich einen besseren Film.
Die letztens 20 Minuten zeigen inhaltlich das was im Titel beschrieben wird, und nehmen viel von der Wirkung des "Selbstmordes" von JJ.
Dadurch dass der Film mit erhebenden Zeigefinder eine bestimmte Message verdeutlicht kann schnell mal die Magie davor überdeckt werden. Da ist es geschickter den Zuschauer grübeln zu lassen, als gleich mit dem Vorschlaghammer draufzudreschen.

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langerhans

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Bewertung6.0Ganz gut

Jemand weiter unten hat es treffend beschrieben: "Das beste Schauspiel bringt mir nichts, wenn ich ständig den Drang verspüre, die Uhr zu behelligen, um zu erfahren, wie lang sich die Geschichte noch zieht."

Gefallen hat mir die Art und Weise wie der Film erzählt wird (besonders der Erzähler hat eine tolle Wirkung) und Pitt als Jesse. Toller Score.
Aber Affleck, der seinen Mund nicht aufbringt und deshalb alles vernuschelt (OV) spielt einen angeblich 19-Jährigen so, wie einen 35-Jährigen mit dem IQ eines Steins. Ich empfand den Charakter nur als nervig, womit er mir den Film ruiniert hat.

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seregthaur

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Bewertung10.0Herausragend

Spoiler inbegriffen!

Bei keinem anderen Film bin ich mir bei der Bewertung so unschlüssig und ich weiß immer noch nicht, ob 10/10 wirklich passt.

Dies ist ein übler Film. Ein böser Film.
"'Was sagt dein Gewissen?' - "Du sollst der werden, der du bist.""
- Bob, total auf Jesse fixiert, scheitert hierin kläglich.
"'Wen nennst du schlecht?' - Den, der immer beschämen will."
- Jesse, der durchgehend Bob bloß stellt und beschämt, ist hiernach als schlecht zu beurteilen.
"'Was ist dir das Menschlichste?' - Jemandem Scham ersparen."
- Bob versteht nicht, warum ihm die Scham nicht erspart bleibt. Er erkennt zuehmend die Unmenschlichkeit Jesses.
"'Was ist das Siegel der erreichten Freiheit?' - Sich nicht mehr vor sich selber schämen."
- Bob wird beschämt und schämt sich vor sich selbst, weshalb er unter anderem Jesse tötete.
[Zitate nach Nietzsche]

Der Film zeigt eigentlich 'nur' die Ereignisse, die zur Ermordung Jesses führten.
Auf einer anderen Ebene jedoch lässt er genügend Interpretationsfreiraum, warum es wirklich zur Ermordung Jesses kam. Und deswegen ist der Film für mich so herausragend. Bob nämlich, ein unerfahrener und verträumter Junge, verehrt Jesse und das, was dieser Bandit als Heldenfigur für ihn darstellt. Er möchte auch so werden wie er. Dabei hat er jedoch etwas nicht in seine Gleichung eingebaut, als er dann eines Tages zu den James Brüdern aufbrach. Die Menschlichkeit bzw. Unmenschlichkeit Jesses James.'
Zuerst wird er von Frank gedemütigt, der dem träumerischen und nicht zur Selbstreflexion fähigen 19-jährigen ohne Umschweife sagt, dass er nichts von ihm hält. Hier kommt der erste Unmut in Bob auf. Im Verlaufe der Zeit verändert sich also Bobs Verehrung zur Abscheu und vielleicht zum Hass auf Jesse. Er wird ständig beschämt und ihm wird klar gemacht, dass er ein 'Nichts' ist. Bob sich selbst immer noch überschätzend, kommt damit nicht zurecht. Jesse ist im Gegensatz zu Bob tatsächlich zumindest in einer hinsichtlich genial und etwas Besonderes: er ist ein Revolverheld und der wohl gefährlichste Bandit seiner Zeit. Bob gehört nur zum Durchschnitt, möchte aber auch 'Genie' sein. Das kann er aber nicht. Die anfängliche Vergötterung Jesses durch Bob schlägt durch die zwischenmenschlichen Erfahrungen ins Gegenteilige um. Bob hat es sich ganz anders vorgestellt, einfach besser, schön und dass alles so ist, wie er es in seinen Romanen gelesen hat. Jesse ist aber keine Persönlichkeit, womit Bob zurechtkommt. Jesse ist zumindest in bestimmter Hinsicht ein Arschloch. Bobs Enttäuschung verändert Bob zunehmend, sodass dieser zur Polizei geht und sich selber zum Feind Jesses macht. Zwar will Bob immer noch ein 'Held' wie ein Jesse sein, jedoch beginnt er, Jesse zu hassen, für das, was er meint, was ihm, dem armen Bob angetan wurde. Und durch eine Reihe von gewissen Ereignissen erschießt Bob dann endgültig Jesse. Unter anderem natürlich aus Angst, dass er nicht selbst erschossen wird. Der eigentliche Grund, das eigentliche Motiv begründet sich aber in Bobs Wesen. Er kam nicht damit zurecht, ein Niemand zu sein, der von seinem 'Gott' immer wieder gedemütigt und missachtet wurde und nicht die seiner Meinung nach entsprechende Aufmerksamkeit bekam.
Erst viel später, wahrscheinlich kurz vorm eigenen Tod, ist Bob zur Selbstreflexion fähig und bereut seine Tat.
Warum Jesse aber tatsächlich ermordert werden musste, ist immer noch nicht beantwortet. Jesse trägt durch sein Wesen zumindest eine Mitschuld (wenn denn von Schuld und Unschuld geredet wird) an seiner Ermordung. Er ist eben Genie und Arschloch zugleich.

Dieser Film hat, so wie ich ihn interpretiere, starke Ähnlichkeiten zum Film "Amadeus". Das Problem ist, dass mich "Amadeus" einfach besser unterhält und mir bei diesem die Gefühle besser vermittelt werden als bei der langatmigen "Ermordung (...)". Ich spüre einfach nicht so viel wie bei "Amadeus", weshalb "Amadeus" im Gegensatz zu diesem hier ein Lieblingsfilm von mir ist und der hier nicht. Und ob die "Ermodrung (...)" wirklich 10 Punkte wert ist, weiß ich auch nicht so recht. Dieser Film kann nämlich kaum mit anderen verglichen werden, weshalb ich ihn erst mal nur mit "Amadeus" vergleiche. Und im Verhältnis zu "Amadeus" langweilt mich die "Ermordung (...)" doch zu sehr.
Aber ich belasse es erst mal bei den 10 Punkten.

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seregthaur

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"Aus Sicht Bobs ein enttäuschendes Idol. " - Das' ja klar. ;)

Ja, keine Ahnung, wieso Jesse zusammenbricht, denn: der Film gibt hier mMn nicht genug Anhaltspunkte, um sich auf eine generelle Enttäuschung für ihn festlegen zu können.


seregthaur

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Ja, der Film lässt da viel für den Zuschauer übrig. Nur dachte ich, Du könntest Dein Interpretieren dieser Sache genauer an Filmstellen belegen. Ist aber auch nicht weiter schlimm. ;)


ProsperDune

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"[...] und sah sein Schicksal in jedem König, jedem Buben..."

Wenn ich innerhalb von vier Tagen denselben zweieinhalb Stunden langen Film dreimal schauen kann, ohne dass es langweilig, vorhersehbar und unwichtig wird, dann bin ich entweder Opfer eines lächerlichen Selbstzwangs, diesen Film lieben zu lernen, (bzw. Gruppenzwangs, wenn man mal die Kommentare unter mir betrachtet) oder dies ist wirklich und wahrhaftig ein großes, tiefgreifendes, bedeutendes Werk, das nach meinem Herzen verlangt und dieses mit dem dritten Mal auch endlich bekam... oder die schöne, tieftraurige, mich in eine regelrechte Melancholie versetzende Musik verleitet mich einfach zu überschwänglichen Bewertungen... oder am wahrscheinlichsten beide letztgenannten Gründe zusammen...

http://www.youtube.com/watch?v=9BsnsqgwHmo

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NewZooYorker

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Du hast Recht, wurden wirklich viele positive Bewertungen über den Film geschrieben, was er wirklich verdient. Ein Meisterwerk und es freut mich das immer mehr Moviepiloten dieses Genie eines Filmes erkennen!


SKURRIL

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Bewertung9.5Herausragend

Über-Film!!!!
Was Roger Deakins hier mit der Kamera leistet, ist Perfektionismus in seiner reinsten Form. Von wunderschönen Panoramabildern bis zu präzisen Detailaufnahmen bietet der Brite alles, aber auch wirklich alles, an, was das Cineastenherz höher schlagen lässt. Mit einer ähnlich grandiosen Leistung bebilderte er den ebenfalls 2007 gedrehten Film "No Country For Old Men" von den Coen Brothers, deren Werke er für gewöhnlich abfilmt. Doch was wäre ein Kameramann ohne den richtigen Regisseur? Der aus Neuseeland stammende Andrew Dominik stellt mit seinem erst zweiten Spielfilm ein Brett an Inszenierungskraft in den Raum, getragen von den meisterhaft agierenden Schauspielern. Brad Pitt in einer seiner stärksten Rollen verleiht der Figur des Jesse James die richtige Tiefe und Authentizität. Casey Affleck steht ihm zwar als Robert Ford äquivalent zum Film nach, dennoch mit einer sehr guten Leistung. Auch die Nebendarsteller überzeugen, allen voran Sam Rockwell. Viele schreiben hier und einige behaupten in meinem Umfeld, der Film sei langweilig. Das ist absolut lächerlich und beweist wie schlimm es um die Durchschnittsmeinung steht: Nur Geballere und Action auf Action auf Action auf Action auf künstliche Dialoge auf Action und vielleicht noch bisschen Sex steht auf der Zufriedenheitscheckliste dieser zusehenden Gemeinde. Hier wird gezeigt, wie man es richtig macht, und zwar mit Stil und Anspruch. Keine Künstlichkeit, keine überflüssige Handlung, keine Dialoge mit Fremdschamfaktor. Dominik steht bei mir nach "The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford" und "Killing Me Softly" ganz weit oben auf der Liste, weil er es schafft, seinen Figuren Zeit zum Entwickeln zu geben, ohne dass sie und der Film selbst zu überfüllt oder in die Länge gezogen wirken. Raffiniert erzählt er die Geschichte des Gegenspiels zwischen dem jungen Robert Ford und dessen Vorbild/Gegner Jesse James. Zweifelsohne handelt es sich bei Beiden um ambivalente Persönlichkeiten, der eine sein Leben lang grundlos gedemütigt, der andere möglicherweise zu Unrecht als lebender Robin Hood glorifiziert. Der Film bringt die wesentlichen Ereignisse prägnant auf den Punkt und verlässt dabei nie die Objektivität. Er zeigt uns sowohl beide Seiten der Lebensmedaille des bekanntesten Bandits des 19. Jahrhunderts, als auch die dubiosen Gedanken, Motive und Hintergründe Robert Fords. Ein intelligenter, spannender Film mit genialer Kamera sowie mise-en-scène.

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TheBruceWayne

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toller Kommentar nur leider 0,5 zu wenig :)


SKURRIL

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Danke dir! Vielleicht fällt die 10 ja noch, wer weiß :)


TheBruceWayne

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" ist einer der wenigen Filme bei dem man am Ende dennoch mehr weiß, als man am Anfang vermutete. Denn Robert Ford war kein Feigling. Ebenso wenig wie Jesse James ein Held war. Nur die Länge des Titels kann wahrheitsgemäß mit der Länge des Films gleichgesetzt werden. Diese wunderschöne Ballade des Westens ist aber zu keiner Zeit langweilig, sondern eine intensive Studie der Angst und Paranoia. Ein Film der Aufklärung und Entmystifizierung eines vermeintlichen Helden, ein Film der Melancholie, ein Kammerspiel und ein Film der Schuld und Sühne. Schlicht ein Kunstwerk von einem Film.

Die Handlung ist auf dem ersten Blick nicht sehr komplex. Jesse James (Brad Pitt) plant lange nach den goldenen Zeiten des Wilden Westens seinen letzten großen Coup. Da aber von seinen ehemaligen Freunden und Weggefährten nur noch sein Bruder Frank (Sam Shepard) auf seiner Seite hat, rekrutiert er die lokalen Kleingangster und Wegelagerer. Darunter sind auch sein Cousin Wood Hite(Jeremy Renner) sowie der Kleinganove Charley Ford (Sam Rockwell) und dessen jüngerer Bruder Robert Ford (Casey Affleck). Robert ist jung und naiv und seit Kindesbeinen an hält er Jesse James für einen Helden . Nun ist sein großer Traum wahr geworden und er darf sich fortan als Jesses Kamerad ansehen. Die vom Zuschauer schnell erkannte Einsicht, dass es sich bei diesem um keinen Helden handelt, kommt auch für Robert sehr früh. Aus dem Helden Jesse James, wenn es ihn überhaupt gab ist ein launischer, verbitterter in sich gekehrter Mann geworden,der in stetiger Angst vor Verrat lebt. Aufgrund seiner Paranoia lässt er dies auch seine Umgebung spüren unter der vor allem seine Weggefährten zu leiden haben, sodass Roberd Ford bald nur noch eine Lösung sieht.

Aber auch bei der eigentlichen Hauptfigur Robert Ford handelt es sich um einen schwierigen Charakter.Für mich ist er schon jetzt eine der tragischsten Figuren der Filmgeschichte. Um diese Rahmenhandlung wird ein melancholisches Meisterwerk von einem Film gesponnen, dieses Meisterwerk lebt von seiner Bildkraft, Musik und den Darstellern lebt.Jedes Bild egal, ob Innenansichten eines Zimmers oder Schnee und Graslandschaften und langsam vorbeiziehende Wolkenmassen, dieser ist eine melancholische Meditation. Ein zu Unrecht bei den Filmpreisen übergangener Film (5 Oscars wären für mich drinn gewesen). Zusätzlich zu Affleck hätte Pitt nominiert werden müssen, neben der großartigen Arbeit des Komponisten (Nick Cave) und des Regisseurs (Andrew Dominik) dessen Mut für dieses Werk bewundert werden müsste . Aber vielleicht ist er gerade deshalb so gut. Für mich zwar nicht der unterhaltenste aber dennoch der beste und authentischste Western, den ich je sehen durfte. Ein großartiger Abgesang auf glorifizierte Helden und eine wunderschöne Ballade an den wilden Westen und an eine längst vergangene Zeit.

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seregthaur

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Sorry, aber ich sehe da nichts, was ich mit Western verbinde (außer eben Kleidung, Zeitraum (19. Jhd.) und Ort (USA)). Die Handlung und Botschaft haben mMn aber nichts mit Western zu tun. Hier geht es ja nicht um 'gute' Jungs, die 'böse' Jungs abknallen, sondern um zwischenmenschliche Beziehungen und was man sonst noch alles reininterpretieren kann bzw. will.


TheBruceWayne

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naja dann wäre ein "Der mit dem Wolf Tanzt" ja auch kein Western,vielleicht passt hier der Begriff Western-Drama ....


ready2fall

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Bewertung9.5Herausragend

"The assassination of Jesse James by the coward Robert Ford" ist ein Film der emotional berührt.
Ein ganz spezieller Western, einfühlsam und ehrlich, schwermütig aber auch sanft.

Hier braucht es kein Pferd das schneller ist als alle anderen, kein Revolver der sicherer und weiter schießen kann als alle anderen und auch keinen pathetischen Helden den man in seinen männlichen Träumen zum Vorbild erklären kann.
Der Film hat anderes zu bieten. Er hat seine interessanten Charaktere, seine faszinierend schönen Bilder und seine mit viel Seele erzähte Geschichte und, auch wenn das abgedroschen klingt, seine Tiefgründigkeit.
Die Sympathien für die Charaktere befinden sich im fliegendem Wechsel, Bob Ford der zu Beginn noch nervte, konnte ich immer mehr verstehen und später mit ihm fühlen, das es schmerzte.
Was das ganze über die Schauspieler und die Leistung die von diesen abgeliefert wird aussagt, ist selbsterklärend.
Dazu kommen wunderschöne Bilder, vorallem die verschneeiten Landschaften habe ich geliebt, und ein herzerwärmender Soundtrack.

Was bleibt ist ein schönes, befreiendes Gefühl und das Bedürfnis diesen Film jedem wärmstens ans Herz zu legen.

"You know what I expected? Applause. I was only 20 years old then. I couldn't see how it would look to people. I was surprised by what happened. They didn't applaud."

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TheBruceWayne

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Caseys Darstellung des Robert Fords gehört für mich zu den herauragensten Darstellungen der letzten Jahre.Und das mit so jungen Jahren.Hat mich auch echt geflasht das er einen Charakter mimen konnte dem man zu Anfang pausenlos in die Fresse schlagen konnte am Ende aber man sich absolut mit ihm identifizierte (Auf gut Deutsch gesagt)


ready2fall

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Sehe ich genauso. Alle Schauspieler waren richtig gut, Brad Pitt war (mal wieder) top, aber wirklich Ultra-herausragend war Casey Affleck.
Ganz große Klasse. :)
In welchen Filmen hat der eigentlich noch so mitgespielt? Gleich mal nachgucken. ;)


Cameron

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Bewertung9.0Herausragend

Viel ist hier schon geschrieben worden zu diesem grossartigen Werk. Einige Punkte, die mir nach der Erstsichtung noch besonders aufgefallen sind (leichte Spoiler):
- Die Wechsel der Identifikationsfigur: Zu Beginn, durch die Einführung des Off-Erzählers und auch durch den Titel, hat Jesse James die Sympathien des Zuschauers auf seiner Seite. Robert Ford wird als komischer, aufmerksamkeitssüchtiger Kauz gezeigt. Später aber wechselt die Sympathie: Mit Ford wird mitgefühlt, James hinterfragt (z.Bsp. da er sehr gewalttätig mit Albert Ford umgeht). Kurz vor James`Tod vermag er dann nochmals Sympathie dazugewinnen; als sich seine Depression, seine Verzweiflung, Ausweglosigkeit bemerkbar macht. Nach seinem Tod kippen dann aber definitiv Ford sämtliche Sympathien zu Ford rüber. Der letzte diesbezüglich derart schwankende Film, der mir gerade einfällt, ist Clockwork Orange.
- Die Unfassbarkeit des Films: Ständig wechselt der Film seine Form; vom intensiven 2-Personen-Drama (wie etwa There Will Be Blood) bis zum breiten, mikrokosmosartigen, mit vielen Personen und Schauplätzen angereicherten Ensemblestück (à la Goodfellas) ist irgendwie alles dabei. Beeindruckend!
- Das Einzige, das mich leicht gestört hat, war die Figur des Charlie Ford (Sam Rockwell), die zu nahe an der Karikatur angelegt war; diese hat dem Film leider etwas an Authentizität genommen.

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Jenny von T

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Don't that picture look dusty?"

Zugegeben: Es wäre ein reizvolles Unterfangen, diabolisch in die aktuell vorherrschende Moviepilot-Euphorie um diesen Film hineinzupreschen, um einfach aus Prinzip ein wenig herumzutrollen - stattdessen ließ mir THE ASSASSINATION OF JESSE JAMES leider keine Wahl. So eine Frechheit! Was tun, wenn ein Film wirklich so gut ist wie (fast) alle sagen?
Es folgt eine vor Begeisterung triefende, total biederne und langweilige Stellungnahme.
.
Was könnte man auch gegen Andrew Dominiks potenziellen Klassiker vorbringen, ohne sich komplett lächerlich zu machen? Schließlich handelt es sich bei seinem Epos um einen in wirklich jeder Hinsicht modernen Western. Ein schlechter Film zementiert Mythen und Muster, ein guter hinterfragt sie: Hier wird sich nicht an alt eingesessenen Heldenlegenden ergötzt oder werden Gut/Böse-Schemata zum tausendsten Mal totgeritten, hier wird neu definiert - hier ist niemand Objekt, hier gibt es Charaktere zu bestaunen, denen Menschlichkeit anhaftet, weil sie in ihren Schwächen nicht verklärt oder anderweitig verfremdet werden.
Man möchte losheulen angesichts eines solch feinfühligen Drehbuchs ebenso wie dessen Umsetzung, angesichts Robert Fords stiller, zwickmühlenartiger Verzweiflung, die mit dem Dahinbröckeln seines Idols und seiner eigenen Ideale einhergeht – gleichermaßen, wie die Welt um ihn herum im Wandel begriffen ist. Oder auch in Anbetracht der wankeligen Stärke in Jesse James' Gesicht, dem Gesicht eines Gebrochenen mit 34. Wenn etwas nicht zur Debatte steht, dann sind es die schauspielerischen Leistungen Brad Pitts, Casey Afflecks und auch Sam Rockwells.
Ich darf es ja schreiben, da bereits der Filmtitel den Spoiler enthält: Die Erschießung von Jesse James gehört in ihrer Symbolkraft und langsamen, bis in den letzten Winkel ausgereizten Intensität zu den vielleicht berührendsten Szenen, die ich jemals bewundern durfte.
Nebenbei meistert Dominik einen wahrlich schweren Spagat: Sein Film beeindruckt durch Bilder und Naturaufnahmen, die trotz ihrer Schärfe und umwerfenden Schönheit nicht an Natürlichkeit verlieren, und so wohnt selbst einem Kerzenlicht plötzlich eine magische Gewalt inne. Diese visuelle, vereinnahmende Anmut wird begleitet von einem zurückhaltenden, sehr klugen, da pointierten voiceover.
Oh, und erwähnte schon jemand Nick Caves Soundtrack? Zu dieser Musik werden Legenden erschaffen.
Der wirklich allerletzte Punkt, an dem man sich aufgrund seiner Länge vielleicht noch stören könnte, ist übrigens besagter Titel – aber selbst der besitzt bereits Reflexionscharakter. Ein Narr, wer denkt, es ginge nicht um sehr viel mehr als Menschenleben.
Das alles im Zusammenspiel ist nicht ganz von dieser Welt. Die Frage, wie viel mehr Kino noch zu leisten imstande ist, darf ruhigen Gewissens gestellt werden.
Irgendjemand brachte diesen Vergleich bereits, den ich ganz dick unterzeichnen möchte: Ja, THE ASSASSINATION OF JESSE JAMES ist all das, was ich bei Sergio Leone nie gefunden habe. Überhaupt begriff ich "Feingefühl" und "Western" zusammenhängend bisher (von der rühmlichen Ausnahme BROKEBACK MOUNTAIN einmal abgesehen) als Oxymoron – wenigstens für Andrew Dominiks Abgesang und bahnbrechende Neubegründung eines Genres, und sei es nur zuliebe dieses Films, werde ich mein Begriffsverständnis noch einmal überdenken.

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m.laterne

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und wieder ein neues Wort gelernt - Oxymoron - schön. Und passender Kommentar zu einen meiner Lieblinge.


jollyroger

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Meisterwerk. Und das mit Leone sieht der gute Dude völlig richtig.
* öl ins feuer gieß *


daniel.helmer.7

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich DER Film der letzten Jahre, eine Meisterwerk. Perfekt vom Anfang bis zum Ende.
Der entschleunigte Western, der Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit für jeden greifbar, ja erlebbar macht.
Die Dialoge, das Tempo, das Setting, die Darsteller und bombastische Score von Cave/Ellis.

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TehObvious

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Bewertung7.0Sehenswert

Langatmig aber nicht langweilig. Ein Film den man aufmerksam oder alleine gucken sollte.

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alex023

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Wieso nicht? ^^


NewZooYorker

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Der Text hat sich verändert ^^ Davor hatte er nicht den ganzen Film gesehen, deshalb fand ichs komisch warum er den Film bewertete



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