Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford (2007), US Laufzeit 156 Minuten, FSK 12, Drama, Western, Kinostart 25.10.2007


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7.6
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169 Kommentare
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von Andrew Dominik, mit Brad Pitt und Zooey Deschanel

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford zeigt das historische Ereignis als Blick auf zwei gebrochene Charaktere, fernab von Ruhm und Schmach der Legende.

Jesse James (Brad Pitt) war einer der ersten amerikanischen Medienstars. Es wurden zahllose faszinierende Bücher und fabelhafte Geschichten über Amerikas wohl berühmtesten Banditen geschrieben, die ihn größer machten als er zu Lebzeiten je war, doch die meisten von ihnen nehmen es mit der Wahrheit nicht ganz so genau. Für die Ausgeraubten und Terrorisierten und für die Familienangehörigen derjenigen, die Jesse James tötete, war er vermutlich nur ein gewöhnlicher Krimineller. Hingegen wurden Jesse und der James-Gang in den 1870er-Jahren von der Sensationspresse und in vielen Groschenromanen größte Ehrfurcht und Bewunderung entgegengebracht. Er wurde als eine Art Robin Hood gefeiert, der gezielt jene Banken und Eisenbahngesellschaften aufs Korn nahm, die den armen Farmern das Leben schwer machten.

Im Jahr 1881 ist Jesse 34 Jahre alt. Er bereitet seinen nächsten großen Überfall vor und führt einen Privatkrieg gegen seine zahlreichen Gegner. Sie alle wollen das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld und den Ruhm, Jesse James zur Strecke zu bringen. Doch die größte Gefahr droht ihm von den Menschen, denen er uneingeschränkt vertraut.

Robert Ford (Casey Affleck) bewunderte Jesse James über alles – er war ein idealistischer und ehrgeiziger Junge, der sich nichts mehr wünschte, als eines Tages mit seinem Idol reiten zu dürfen. Er konnte nicht ahnen, dass er einst als der dreckige kleine Feigling in die Geschichtsbücher eingehen würde, der Jesse in den Rücken schoss. Aber wer war Jesse James wirklich – abseits der Halbwahrheiten und auflagensteigernden Schlagzeilen? Und wer war der damals 19-jährige Robert Ford, der zum inneren Kreis um Jesse gehörte? Wie brachte Ford eine derart monumentale Persönlichkeit zu Fall, was die Sheriffs in zehn Staaten vergeblich versucht hatten? Wie wurden sie Freunde? Und was passierte vor jenem Schuss, der Jesses James’ Leben auslöschte und damit auch zum Wendepunkt in Robert Fords Leben wurde? Und was passierte danach?

Hintergrund & Infos zu Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford
Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (OT: The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford) beruft sich auf Ron Hansens Roman über den berüchtigtsten Gesetzlosen und seinen Attentäter, um die Legende aus einem neuen Blickwinkel darzustellen: Was geschah tatsächlich in den Monaten vor dem berüchtigten Schuss?

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford
Genre
Biopic, Drama, Western, Neo-Western
Zeit
1880er Jahre, 1881, 1882, 19. Jahrhundert
Ort
Kansas, Kentucky, Missouri, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Angst, Antiheld, Aufhören, Ausstieg, Bank, Banküberfall, Besessenheit, Bewunderung, Bruder, Brutalität, Cowboy, Eifersucht, Enttäuschung, Erschiessen, Familie, Farm, Feigling, Freundschaft, Gang, Geistige Krankheit, Geplanter Mord, Gewalt, Hassliebe, Intrige, Kopfgeld, Krimineller, Labiles Verhalten, Legende, List, Medien, Minderwertigkeitskomplex, Mord, Männerfreundschaft, Mörder, Müdigkeit, Nervenzusammenbruch, Pferd, Pistole, Plan, Raubüberfall, Reue, Revolverheld, Roman, Ruhestand, Ruhm, Scham, Schuldgefühl, Töten, Unsicherheit, Untergang, Verfolgungswahn, Verrat, Verräter, Versteck, Vorbild, Zugüberfall, Zurückweisung, Überfall
Stimmung
Ernst, Verstörend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Romanverfilmung
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Plan B Productions Inc., Scott Free Productions

Kommentare (159) — Film: Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford


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Gladiator11

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Mythos Jesse James wird lange im Film erzählt, bis er ermordet wird.... Dann beginnt die Wendung der Handlung und zeigt die Stärke des Films: Nämlich die Wahrnehmung der Gesellschaft. Der hass gegenüber Robert Ford wächst bis er für sein Handeln selbst bestraft wird. Lynchjustiz.

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sarahtopia

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Viel zu langer Titel, viel zu guter Film.

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Cokecab19

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Bewertung9.5Herausragend

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford ist ein Film, der im Grunde überhaupt nicht so viel zu erzählen hat. Aber bei dem Film kommt es auch viel mehr darauf an, wie er es erzählt.
Robert Ford, am Ende seines 20. Lebensjahres angekommen, sieht in Jesse James, einem der wohl bekanntesten Kriminellen des 18. Jahrhunderts, sein großes Vorbild. Doch dies ändert sich recht schnell, als er Mitglied von dessen Bande wird. Es stellt sich schon bald heraus, dass Jesse James einige Ecken und Kanten besitzt, mit denen Robert Ford doch nicht so ganz klar zu kommen scheint. Das Gegenseitige Misstrauen steigert sich immer weiter und bald schon wechselt Robert Ford die Seiten, aus Angst davor, auf was die Situation in der näheren Zukunft hinauslaufen könnte. Zumindest scheint er sich das einzureden. Auf der anderen Seite hat Robert Ford jedoch den ungemeinen Drang, groß zu sein. Bedeutend. Das ist es auch, wofür er Jesse James eigentlich so verehrt. Diese Möglichkeit wird ihm jedoch in der Bande unentwegt unterschlagen. So entschließt er sich also dazu, Jesse James umzubringen.
Die gemeinsamen Beziehungen der Figuren zueinander, genauso, wie die einzelnen Charakterzüge werden in den ersten beiden Stunden kontinuierlich weiter ausgebaut. Genauso wie der sich immer weiter zuspitzende, jedoch stets stille Konflikt zwischen Jesse James und Robert Ford, der in den letzten vierzig Minuten in einem Finale gipfelt, bei dem man sich kaum noch zu atmen traut.
Die Entwicklung bis dorthin passiert jedoch fast schon unscheinbar, so dezent, dass sich der Film genug Zeit für noch so viel mehr nehmen kann. Der Film lebt von vorne bis hinten durch seine Atmosphäre, durch die Stimmung, die der Film vermittelt. Die Ermordung des Jesse James ist ein sehr langsamer Film, und darauf muss man sich einlassen können. Wenn man das schafft, wird der Film aber trotz seiner langsamen Erzählweise zu keiner Zeit langweilig. Eher schafft er es, eine vollkommen beruhigende, gleichzeitig aber so kalte Stimmung zu vermitteln, dass es fast schon wie ein Gegensatz wirkt, der in diesem Fall jedoch absolut perfekt miteinander harmoniert. Dazu trägt auch die fast durchgängige musikalische Untermalung bei, die, manchmal auch im Gegensatz zu den gezeigten Bilder, stets einen vollkommen ruhigen Ton anschlägt, somit aber oft die Atemberaubenden Bilder noch einmal viel mehr verstärkt. Die Bilder des Films sind noch ein weiterer Faktor, die diesen Film so grandios machen. Hier wurde wohl auch mit Roger Deakins als Cinematographer einiges gewonnen.
Das alles sorgt dafür, dass Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford ein grandioses Filmerlebnis der etwas anderen, und vor allem ruhigen Art ist, das seinesgleichen sucht. Aber auch nur, wenn man sich darauf einlassen kann.

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Lydia Huxley

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Bewertung5.5Geht so

Ein Neo-Western? Ein Anti-Western? Oder ist es die Geschichte NACH dem üblichen Western?
Egal was davon, er ist auf jeden Fall ein herausstechender Film der amerikanischen Western-Dramen.
Die Optik allein macht klar, dass "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" einen anderen Weg geht als seine Genrekumpels. Die Farben und das Licht schaffen eine scheinbar wohlige Atmosphäre, die einen immer wieder blitzartig in eine kühle, ungemütliche Stimmung taucht. In dieser tummeln sich Jesse und seine Bande, balancieren auf einer feinen Linie zwischen Freundschaft und Feindschaft, zwischen ungetrübten Abende und Intrigen. In der Besetzung kann dieser Film auf jeden Fall überzeugen. Casey Affleck wurde berechtigt für einen Oscar nominiert. Er hat mir durchweg imponiert - mit Fords inneren Zerrissenheit, seiner Angst in den Augen und seiner Enttäuschung.

"Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford"
Bei diesem Titel hat man doch gleich das Gefühl, zu wissen, was passieren wird. Es ist fast schon zurechtgelegt, was man von welchen Charakteren halten soll. Aber während des Film muss man zwangsläufig hinterfragen: Wer ist Jesse James wirklich? Ist er ein armes Opfer? Ist es tatsächlich Mord? und Ist Robert Ford ein Feigling?

Im Ganzen betrachtet, mag ich die Story. Sie ist kategorisch wohl ehr selten und desillusionierend was die klassische Western-Romantik angeht. Aber der Weg bis zu dem Teil, der dann endlich mal interessant wird, ist lang... sehr lang. Nach ganzen zwei zähen, reizlosen Stunden kam ich schließlich entkräftet bei den letzten außerordentlichen 40 Minuten an. Dort strömte dann aber auch eine Flut an Konflikten und Emotionen auf mich ein. Dort entlädt sich alles, was sich vorher mühsam aufgebaut hat - die ganze Wut, Furcht, Neid, Besessenheit und Rachegelüste, in ihrer Aufbäumung gebremst von Depressionen, Beklommenheit und Zweifeln. Ach Menno! Eigentlich wäre der Film echt gut, wäre er nicht zwei Stunden so verdammt langweilig.

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Big_Kahuna

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Ja so gings mir auch, aber das Ende ist wirklich an Furiosität kaum zu überbieten, leider sind die 2h vorher recht ermüdend, leider.


Lydia Huxley

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Schade drum! Hätte einer der wenigen Western sein können, den ich wirklich mag ^^


3-apes

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vorgemerkt

Ich will diesem Film unbedingt noch eine zweite Chance geben, weil er wirklich Stil hatte, und ich die Story und das ganze Drum und Dran schon interessant fand. Leider musste ich bei der Hälfte ausmachen, weil ich sonst eingeschlafen wäre... Ein Film den man nicht spätabends sehen sollte, es sei denn man ist gerade völlig aufgeputscht.

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RayWidowDavis

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Bewertung9.0Herausragend

Zugegeben, ich war beim Abspann nicht sicher was das gerade war. Es lag auf der Hand, dass die Musik definitiv exzellent war. Deshalb empfand ich es auch nicht schlimm während des Abspanns noch etwas herumzusitzen und nachzudenken. Unbestritten ist auch die wundervolle Kameraführung, besonders das "Laternenspiel" im Wald vor dem Überfall oder die Einblicke in mehrere Räume gleichzeitig wo zwar nicht viel passiert, aber das was passiert enormen Wert hat. Aus diesem Winkel erkennt man Jesses Handlung in einem Raum und die Reaktion der Leute in dem daneben. Grundsätzlich muss man sagen, dass hier allgemein nicht viel passiert. Das aber - ist keine Schwäche des Films.
So nun eine Nacht darüber geschlafen und ein Kaffee lang reflektiert - "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling" Robert Ford ist ein großartiger Film. Lassen wir die Komplimente über Brad Pitt einfach bei Seite, denn wer noch nicht erkannt hat, dass er ein ganz großer Akteur ist, tja.... ich weiß gar nicht wie das gehen soll. Der Titel ist lang, der Film auch. Die Moment des Schweigens in ihm ebenfalls. Doch eben das macht ihn stark. Das dem Zuschauer gezeichnete Portrait einer Männergemeinde braucht nicht viel Worte und auch kein großes Vorwissen zu dem legendärem Jesse James - ich besaß zu meiner Peinlichkeit gar keins. Jesse James ist ein Ganove, ein Bankräuber und ein Mörder. Er ist ein schlechter Vater, ein schlechter Ehemann und ein wahnsinnig paranoider Mann, der stets bereit ist eine seiner vielen Waffen zu benutzen. Seine Brutalität und Gewaltbereitschaft kennen keine Grenzen. Und jeder der sich mit ihm umgibt verspürt stickende Angst. Doch Jesse James ist auch verletzlich, soziopathisch und verbittert. Moment, ein verletzlicher Westernheld? Ja tatsächlich - eine meiner Meinung mutige und definitiv lohnenswerte Idee.
Hat er einen Gegenspieler der ihm das Wasser reichen kann? Nein. Es gibt ihn aber. Robert Ford sein Name, gespielt vom kleinen Bruder des Ben Afflecks. Man stelle sich folgende Situation vor. Jeder von uns hat ein Jugendidol, ein Vorbild. Meins war Sherlock Holmes und das von Robert Ford ist Jesse James. Was würde man tun wenn man seinen Jugendhelden trifft? Robert Ford versucht mit allen Mitteln so zu sein wie Jesse James, er versucht auszusehen wie er, zu gehen wie er, zu reden wie er und zu denken wie er. Oft musste ich mich fremdschämen, als er sein Idol auf Gottesebene erhob. Doch zu sein wie der große Jesse James - das klappt nicht. Denn Jesse James wurde so geboren wie er ist und Ford ist ein 19 jähriger Weichling. Nach anfänglichem Interesse, lässt James ihn das auch spüren. Sowie jeder anderer der Gang, selbst sein Bruder, der ältere Ford (Sam Rockwell). Was geschieht nun? Robert, einfach nur Bob genannt, wird eifersüchtig. Er wird wütend, er fühlt sich minderbemittelt. Während die Paranoia mit Jesse durchgeht und er viele von seinen Freunden, nicht ohne Bedauern, umbringt, wächst in Ford die Berächtigung seines neu geborenen Traumes. Er möchte sein ihn enttäuschtes Idol fallen sehen. Der junge Mann begreift nicht, dass dieser Schritt ihn selbst nicht besser machen wird. Bob ist blind vor Trauer und Wut - als hätte ihn seine Frau am Hochzeitstag verlassen. So verliebt war er in seinen Outlaw. Er selbst bleibt trotzdem bedeutungslos und unwichtig. Die Frage ist: "Wie schafft es dieser zwar sicherlich intelligente, aber aussichtslose Versager Jesse James zu töten?" Macht der Anführer einen Fehler? Ein Mann vor dem die gesamte Gang mehr Angst als Respekt hat? Der Mann der jeden Schritt geplant und wohlüberlegt setzt? Der Dinge tut, die ihm sein selbst auferlegtes Prinzip sagt und seinem Herzen gleichzeitig einen so heftigen Stich versetzt, dass selbst mir der Atem stockte? Nein ist meine Antwort. Der große Manipulator Jesse James hat jede Entscheidung und jede Wendung in seinem Leben selbst bestimmt. Er steht sich selbst im Wege und möchte nicht länger im Misstrauen leben, kann diese angeborene Eigenschaft allerdings nicht ablegen. Wie also wird Jesse James geschlagen? Wer darf sich sein Bezwinger nennen? Diese Frage lass ich offen.

Alles im Leben wird bestraft und seine Strafe erlangt Ford nicht erst mit seinem Tod - das Volk von Missouri zeigt ihm wer er ist und zeigt ihm, dass er nie so sein wird wie Jesse James - selbst wenn er nicht mehr ist. Zwischen Liebe und Hass ist ein schmaler Grat, welchen Ford schnell überschritt. Ohne zu kämpfen, ohne an sich zu arbeiten, ohne seinen eigenen Platz in der Welt zu suchen um vollkommen verständlicherweise im Schatten seines Vorbilds zu versinken, selbst wenn dieser tot ist - das ist viel feiger als der Mord an Jesse James.
Nicht mal ansatzweise konnte ich die Spannung und Zwiespaltigkeit dieses Films beschreiben. Jedoch sollte es jeder selbst versuchen. Die 220 Minuten lohnen sich um zu entdecken was für ein Mensch man selbst ist - ein Feigling, ein radikaler Anführer oder vielleicht etwas dazwischen.

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brigerbaerger

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Film ist sicher kein typischer Western, sondern eher ein Doku-Drama. Vieles wird beleuchtet: Wer war Jesse James, woran litt er, welches waren seine psychischen Probleme, wie war das Leben mit und rund um seine Bande und seine Familie. Was bietet der Film: Viele, auch tiefsinnige Dialoge aber wenig western-typische Aktionen. Was man hinzufügen muss: der mit vielen Stars besetzte Film beinhaltet wunderschöne Landschafts- und auch Personenaufnahmen. Was darf man nicht erwarten: auf keinen Fall einen herkömmlichen Western. Was bekommt man zu sehen: eine interessante Charakterstudie der verschiedenen Charaktere, schöne Bilder und interessante Dialoge. Wenn man das weiss und sich dafür interessiert, wird man bestens unterhalten.

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Andy Dufresne

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Bewertung9.0Herausragend

Ende eines Jahrhunderts, Ende einer Epoche, Ende von „Wild&free“.
"Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" spielt an einem Wendepunkt amerikanischer Geschichte und der Geschichte überhaupt.
Eben am Ende von wildem, freiem Gebaren, eben am Anfang von (echter) Rechtstaatlichkeit, am Anfang von Moderne, von Neuzeit.
Das Alte existiert noch, das Neue ist schon da, beide Seiten suchen ihren Weg, ihre Zuständigkeit, ihre Daseinsberechtigung.
Und das Alte geht nicht so einfach weg, ist nicht bereit kampflos die Segel zu streichen.
Alles ist hier immer diffus, alles ist immer voller Verrat, voller Möglichkeiten zum Verrat.

Und es gibt keine Helden.
Die Helden gehen selbst Kinder an, wenn sie etwas wissen wollen, ihnen etwas im Nacken sitzt.
Die Helden heulen, wimmern, sind sich selbst nicht gewiss.
Leiden. Sind Getriebene. Sind Opfer ihrer selbst.

In der TAZ war zu lesen:
„Es ist ein Western, der dort anfängt, wo andere aufhören.“
Ganz genau so ist es.
„Western“ greift hier sowieso nicht so wirklich, „Western“ umreißt es höchstens.
Hier geht es um Gruppenprozesse, um Menschliches, um Rollenbilder.
Um Dynamik an sich.
Und um Die Geschichte(n) und ihre Klitterung.
„Das ist alles gelogen, weißt du...“
Der Film erinnerte mich, gerade gegen Ende, an "Der Mann der Liberty Valance erschoß", seine Herangehensweise ist eine völlig andere, aber die Grundaussage ist bei beiden Filmen die Gleiche:
Lug und Trug sind oft die wahren Wurzeln großer, verklärter Helden.

Und der Mord an Jesse James ist eigentlich ein Selbstmord.
„Ich bin für mich selbst ein Problem geworden.“
Und Robert Ford ist somit mehr Sterbebegleiter als Mörder.

Grandios, wie der Film es durch seine nie unterbrochene Ruhe schafft, seine Charaktere unverhüllt aufzuzeigen, in sie rein zu schauen sozusagen.
Und in ihnen drinnen ist: Nichts.
Sie sind leer, habe keine Ideale, sind eben keine Helden.
Sie sind kaputte, ruhelose Wracks , die die Geister nicht mehr loswerden, die sie einst riefen.

"Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" ist definitiv ein besonderer Film, wahrscheinlich ist er mit das Beste was in diesem Jahrtausend aus Hollywood gekommen ist.
Und "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" ist wahrlich alles andere als ein Hollywood-Film.

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EvertonHirsch

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Starker Kommentar, starker Film!


Andy Dufresne

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@sachsenkrieger, Jenny und Everton: Danke euch :)


Neo (michi)

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Bewertung5.0Geht so

Einer der wohl längsten Filmtitel, der natürlich auch schon einiges verrät.
Gut gemacht, gut besetzt & gut gespielt. Wecheselt zwischen langweilig und spannend und ich war am Ende doch froh den Fikm geschafft zu haben.

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philipp.endres.18

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der folgende Kommentar ist als eine Art Plädoyer gegen die veränderten Sehgewohnheiten heutzutage anzusehen.
Wenn man sich den Community-Durchschnitt von "The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford" ansieht, muss man leider feststellen, dass er sich durch die Bewertung mit gerade einmal 7,0 unter die Sorte Filme einreihen muss, die als 'Ganz gut' bis vielleicht knapp 'Sehenswert' eingestuft und somit als gehobenen Durchschnittsfilm betitelt werden.
Wenn ich hier lesen muss, dass viele diesen Film als einschläfernd oder langatmig empfinden, kann ich das nur bedingt nachvollziehen - es sei denn es handelt sich um Personen, die 'Pacific Rim' als neuen Lieblingsfilm feiern. Ich möchte hier keinem zu nahe treten, aber durch den übertriebenen Einsatz von CGI-Effekten im Laufe der letzen Jahre, scheint bei vielen der eigentliche Sinn, weshalb man Filme schaut, verloren gegangen zu sein. Es reicht scheinbar, 90-minütige Dauerbeschallung von der Stange zu liefern, ohne tieferen Sinn und Verstand. Aber hier bei diesem Film wird einem doch so viel mehr geboten und ich finde es aus diesem Grund schade, dass er scheinbar von einigen wegen genau dieser fehlenden Action, - oder ähnlich kurzweiligen - Sequenzen als langweilig abgetan wird.
Ich möchte jetzt hier nur schnell gewisse Parallelen zu zwei anderen Filmen ziehen, bei denen mir nahezu identisches aufgefallen ist bzw. an die mich "The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford" kurzzeitig erinnert hat. Das wäre zum einen "There Will Be Blood" und zum anderen "Magnolia".
Vielleicht fragen sich nun einige, was die drei Werke miteinander gemeinsam haben. Ich möchte den Film mit diesen soeben genannten auch keinesfalls auf eine Stufe stellen, da beide für mich ausnahmslos zu den besten Filmen überhaupt zählen - jedoch sind eben gewisse Gemeinsamkeiten festzustellen.
Zuerst möchte ich anführen, dass bei allen drei die reine Schauspielkunst und damit der eigentliche Grund, wieso Filme gedreht werden, primär im Vordergrund steht. Des Weiteren liegt bei allen eine ähnliche 'Atmosphäre' vor, die durch wenige Schnitte, langsames Erzähltempo, lange Kameraeinstellungen, intensive Dialoge, welche sich über mehrere Minuten erstrecken, und schlussendlich durch perfekte, nie zu aufdringliche musikalische Untermalung, erreicht wird. Und genau hier liegt das Problem: wir sind durch die jährlich unzählig erscheinende 'Blockbuster-Filme' gewöhnt worden, dass ständig etwas passieren, ständig etwas in die Luft fliegen oder ständig die 'Wackelkamera' zum Einsatz kommen muss. Ist dies, wie in diesem Film, nicht der Fall, wirkt es für viele unspektakulär. Aber muss es denn immer 'Knallen', damit wir uns unterhalten fühlen? Kann man nicht einfach mal den intelligenten Dialogen lauschen, sich der erdrückenden Atmosphäre hingeben oder der offenbarten Schauspielkunst die nötige Aufmerksamkeit schenken? Falls man dazu bereit ist, vereint dieser Film all das - und zwar so gut wie ich es zuletzt selten zusehen bekommen habe. Besonders in der letzten halben Stunde war es atmosphärisch so dicht erzählt, dass es für mich kaum auszuhalten war.
Bereits vorher schon liegt eine gewisse Grundspannung in der Luft, die förmlich jede Minute hätte explodieren können.
Zum Film selbst habe ich jetzt kaum etwas gesagt, da ich den Kommentar eher anderweitig genutzt habe - wer allerdings den Appell verstanden hat, wird trotzdem einen Eindruck darüber erhalten haben, was für einen Film ihn erwarten könnte.

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pischti

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Hab ihn mal angefangen und bin eingepennt, weil ich schon recht müde war. Werd ihm aber sicher noch ne zweite Chance geben, muss nur in Stimmung sein, wenn ich weiss was mich erwartet.


philipp.endres.18

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Ist wie bereits erwähnt ein sehr ruhiger Film, aber genau deshalb unglaublich intensiv!


sachsenkrieger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eines zur Beruhigung vorab: Casey Affleck spielt Brad Pitt nicht unter den Tisch. Das haben, wie auch die Legenden um Jesse James, Menschen erfunden, die sich eher in Robert Ford wiedererkennen. Ich bin soweit gereift, nicht neidisch auf einen Actor wie Brad Pitt zu sein, sondern ihn zu lieben für das, was er mir in den letzten 20 Jahren geschenkt hat: Allerfeinste Schauspielkunst! Casey Affleck spielt das, was er immer spielt, nämlich sich selbst, natürlich wie immer auf hohem Niveau. Brad Pitt spielt Jesse James, nein, für einige Wochen Dreharbeiten war er es, für 156 Minuten auf der Leinwand ist er Jesse James!

Um ein wenig die Wogen zu glätten, alle Schauspieler spielen hervorragend. Sam Shepard, Sam Rockwell, Marie-Louise Parker, Jeremy Renner, Garrett Dillahunt liefern erstklassige Leistungen ab in einem Film, in dem man sich nicht hinter coolen Sprüchen und wilder Ballerei verstecken kann. Hier ist echte Schauspielkunst gefragt. Getragen wird der Film auf schauspielerischer Ebene aber eindeutig von Brad Pitt und Casey Affleck, der eine als paranoider, depressiver Outlaw, der andere als an einem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom leidender Mann ohne Eigenschaften.

Pitt gegen Casey, James versus Ford, so etwas intensives hat man seit langem nicht mehr gesehen. Jesse James ist ein verbitterter, desillusionierter, sehr charismatischer Mann, umgeben von einer Aura der Unbesiegbarkeit, einer fast mythischen Verehrung. Er ist ein Superstar seiner Zeit. Gefürchtet wird sein Zorn, fast spürbar schwebt den ganzen Film über das Damoklesschwert über allen, die sich in seiner Nähe befinden. Jesse James ist müde geworden vom Vorüberziehen der Stäbe und weiß, das sein Ende, das Ende eines Zeitalters naht. Er sucht nach einem würdigen Abgang. Oft hat er seinen teils dubiosen Mitstreitern die Gelegenheit gegeben, ihn hinterrücks zu erschießen, aber niemand traut sich das.

Robert Ford hingegen ist wahrlich ein Mann ohne Eigenschaften. Niemand nimmt ihn wahr, niemand bemerkt ihn, niemand interessiert sich für seine Meinung. Sein größtes Idol, eine Ikone, ist Jesse James. Er eifert ihm seit der Kindheit nach, er will sein wie er, er will er sein. Nach der Aufnahme in die James-Bande erfüllt sich ein Traum, er will sich beweisen, will anderen beweisen, das er real ist, das er existiert. Im Laufe der Zeit muss er feststellen, das sein Traum eine Seifenblase war, eine Illusion, das Jesse James nicht der Mann ist, den er aus seinen Groschenromanen kennt. Er ist nur noch eine leere Hülle, eine Karikatur seiner Selbst.

Man könnte sich hier die Finger wund schreiben über den Film, aber dann würde ich zu denen gehören, nach deren Kommentar man den Film nicht mehr gucken muss. Also langer Rede kurzer Unsinn: Hier stirbt nicht nur der Mythos Jesse James, hier stirbt der Mythos Wilder Westen in den aufziehenden Schwaden der industriellen Revolution. Nicht zufällig entstaubt Jesse zum Schluß das Bild eines Pferdes, das bekanntlich als Symbol für den Wilden Westen steht. Ein tief melancholisches, langsames, bildgewaltiges Werk von Andrew Dominik, der mittlerweile mit "Killing them softly" seine Meisterschaft, nach nur drei Filmen, nachdrücklich unter Beweis gestellt hat.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!


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brucelee76

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Bewertung3.0Schwach

Hallo zusammen,

also ich kann Brad Pitt so ziemlich als alles vorstellen, aber in einem Western als amerikanische Robin Hood-Ikone Jesse James, der dann einen Feigling Namens Robert Ford auffordert, ihn zu erschießen?! Lieber Brad du bist hier fehlbesetzt. Was ich von Casey Affleck nicht behaupten kann. Er ist der viel viel bessere Schauspieler als sein Bruder Ben :). Klasse Leistung.
Was mir noch aufgefallen ist, alle Morde werden durch sauber gezielte Kopfschüsse vollbracht?! Und wurde J.J nicht in den Rücken geschossen und nicht wie hier ermordet durch einen Kopfschuss?!
Abgesehen mal davon ist und bleibt für mich diese Charakter-Studie so ziemlich belanglos und fucking boring. Der einzige Mann für mich, der den Amerikanischen wilden Westen am besten rüber bringt, ist Clint Eastwood!!!

Mein Fazit: Ein Feigling wird zuerst gefeiert dann verflucht vom amerikanischen Volk. Das sich in einen Groschen-Roman-Helden verliebt hat. Praktisch ist Jesse James die erste reale Comic-Figur der älteren US-Literatur.

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dannydiaz

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okay in dem Punkt hast du auch recht, in dem Sinne fehlt im der "überfilm" magic um ihn immer sehen zu können ;)
ah was seh ich da, du hast free willy schlecht bewertet, mir blutet das Kind-Ich in mir ;)


brucelee76

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Ja das mit Free Willy tut mir Leid, ich bin runter gefahren mit meiner Bewertung nachdem ich #Dahmers# Kommi gelesen habe.


Chev-Chelios

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Film hat endlose längen und ist stinklangweilig. Nach der hälfte des Films habe ich abgeschaltet...

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robertpires27

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Das Westerngenre ist tot...", diese Worte meines Dozenten haben sich bis heute in meinem Gedächtnis eingeprägt. Und ich stimme dieser These auch vollends zu, der erste Abgesang auf den klassischen Western gab es schon 1962 mit "Der Mann der Liberty Valance erschoß", "Spiel mir das Lied vom Tod" bildete das glorreiche Ende des Italowesterns. Danach folgten diverse, zum Teil großartige Spätwestern wie z.B. Wild Bunch, Zwei Banditen und letztlich "Der mit dem Wolf tanzt".... Das Werk von Andrew Dominik dagegen ist nicht in das Genre des Spätwestern einzuordnen, eine Ballade bzw. ein Abgesang ist nicht zu erkennen, wenn überhaupt ist er als eine Abrechnung mit der Mythenbildung der amerikanischen Geschichtsschreibung zu interpretieren.
Der Film ist ein Biopic, ein Psychodrama, ein Psychothriller, der sich als als Handlungszeit bzw.-ort sich die Westernzeit und einen seiner größten Legenden ausgesucht hat. Ein Film der Postmoderne eben, der keinem Genre mehr zugehörig ist.
Das wollte ich erst einmal loswerden, bevor ich den Film bewerte. Da hier schon genügend treffende Kritiken geschrieben wurden, mache ich es kurz. Der Meister schlechthin an der Kamera, Roger Deakins beschert uns großartige Bilder. Brad Pitt, Sam Rockwell und Casey Affleck glänzen durch herausragende Darstellerleistungen. Nicht zu vergessen der tolle Soundtrack. Zu guter letzt ist anzumerken, dass uns Andrew Dominik wieder einmal, wie bei Chopper, einen Film mit einer ganz besonderen Atmosphäre geschenkt hat ! Für mich nicht der 10 Punkte Film, aber dennoch ein herausragendes Werk der 2000er !

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robertpires27

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Da bin ich völlig d'accord. Heavens Gate und Erbarmungslos, der alte und der neue True Grit sind weitere Beispiele. Bei all diesen Werken sind jedoch die spezifischen Genremerkmale noch erkennbar, die bei "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" nicht einmal mehr dekonstruiert vorhanden sind.


pischti

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"Heavens Gate" sagt mir (noch) nichts. Hab ihn ma lauf die "Vorgemerkt-Liste" gepackt :)


kay.khalifa.5

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Bewertung9.0Herausragend

WOW ! absoluter geheimtipp...

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Medardus

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Film, wie ein guter epischer DOOM Song.

Laaaangsamer Spannungsaufbau, extreme Ausbrüche, tiefgehende Auseinandersetzung mit Mythos/Wahrheit und Menschlichen Abgründen etc dazu ein Cast der einen sprachlos darstehen lässt.
Wer vorher nicht schon geahnt hat, das Brad Pitt ein Großer ist wird hier endlich aufgeklärt. Auch das Nick Cave mit Ellis hier nicht nur den Sound fabriziert hat ist stetig zu erfahren, zu hören.

Sicherlich nicht etwas für zwischendurch oder Leute die rasante Action beovrzugen, aber in sich ein sehr kluger und vor allen Dingen beeindruckender Film über Verrat, Vorbilder und vor allen Dingen Lüge,Tod und Ende von liebgewonnen Dingen.

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Moritz01

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Bewertung10.0Herausragend

Genial, mehr kann man dazu echt nicht sagen. Ich hab am Anfang gedacht der wird so lalala aber als das erste Mal der fantastische Soundtrack einsetzte, hat er mich gehabt. Obwohl das Ende im Titel steht, wünscht man sich, dass es nicht passiert und wenn es passiert, ist das so geil in Szene gesetzt, dass es einen quasi umhaut. Hier wird sich auch endlich mal Zeit genommen die Charaktere vorzustellen und deren Beweggründe, was ich in vielen Filmen schmerzlich vermisse. Brad Pitt spielt großartig Jesse James und beweist wieder einmal, dass er ein klasse Schauspieler ist. Schlussendlich ist zu sagen, dass Andrew Dominik ein intelligentes Western Drama erschuf, was seines Gleichen sucht und ist eine absolute Empfehlung meinerseits.

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Moritz01

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Noch nicht gesehen?


BreakingDad

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Nö. Wird aber prompt nachgeholt.


fsk18

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein richtig, richtig gutes Stück Filmkunst.
Brad Pitt unterstreicht mit seiner Leistung allemal, was für ein großer Darsteller er ist.
Szenen, die ich anfangs noch als Längen bezeichnet hätte, kommen mir im nachhinein betrachtet total notwendig vor und gaben dem Film erst den Nachdruck, den er bei mir Tage später entwickelt hat.
Nick Cave liefert dazu noch einen Soundtrack, der intensiver nicht hätte sein können und die permanente, optische Wucht perfekt unterstreicht. Alles richtig gemacht. Ich freue mich auf die Zweitsichtung!

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ezemeze

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Bewertung5.0Geht so

Zweieinhalb Stunden....und am Ende für was? Charakterstudien und ein Schwehlbrand à la : "Das-Leben-ist-so-schnöde-wie-es-ist" kann man auch in einer dreiviertel Stunde weniger ab- und ausglimmen lassen. Da empfehle ich eher "Der Mann der Liberty Valence erschoss" anzusehen, hat ein ähnliches Sujet, hat auch mit einem "Ford" zu tun und lässt einem im Nachhinein nicht so verwirrt mit einem what-the-fuckesquen Gefühl zurück. Ich lese gerade zu meinem Erstaunen, dass Zoey Deschanel mitgespielt hat, die ist mir überhaupt nicht aufgefallen....kein gutes Zeichen.

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ReubenCogburn

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Bewertung10.0Herausragend

Macht mit mir was ihr wollt, ich find' den herausragend. Ich kann aber alle Kritikpunkte gut nachvollziehen. Irgendwie habe ich eine Vorliebe für lange Filme ... :)

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AlexanderDeLarge

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Beethovens 9. dauert ja auch länger als 3:30



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