Königreich der Himmel - Kingdom of Heaven

Kingdom of Heaven (2005), US Laufzeit 145 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Historienfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 05.05.2005

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6.5
Kritiker
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6.9
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107 Kommentare
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von Ridley Scott, mit Orlando Bloom und Eva Green

“Königreich der Himmel” spielt zur Zeit der Kreuzzüge am Ende des 12. Jahrhunderts, als europäische Kreuzritter die christliche Vorherrschaft in Jerusalem verteidigen und Krieg und Frieden jeden Tag auf Messers Schneide stehen. Der junge Schmied Balian aus der französischen Provinz begibt sich – widerwillig zunächst – auf eine lange, gefahrvolle Reise ins Heilige Land und tritt dabei in die Fußstapfen seines Vaters, einem kampferprobten und politisch weise gewordenen Kreuzritter, der sein Lebenswerk und seine Friedensvision an einen Erben übergeben will. Als Fremder in einem fremden Land dient Balian einem todgeweihten, von Intriganten umgebenen König, er findet in einer geheimnisvollen, verbotenen Prinzessin seine große Liebe, und in den großen Schlachten um Jerusalem, in denen die Idee des friedlichen Miteinanders der Religionen unterzugehen droht, wächst er zu einem der ehrbarsten und mutigsten Ritter seiner Zeit.

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Cast & Crew

Regie
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Kritiken (5) — Film: Königreich der Himmel - Kingdom of Heaven

Fricki76: Asianfilmweb.de

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6.0Ganz gut

Die Kreuzzüge waren lange und sind noch immer eines der dunkelsten Kapitel des Christentums. Im Namen Gottes wurden Abertausende von Moslems umgebracht und zahllose andere Greueltaten vollbracht. Doch damals war Jerusalem nach dem Dogma der Kirche der Ort, an dem alle Sünden vergeben werden konnten.

So macht sich auch der junge Hufschmied Balian (Orlando Bloom) auf und folgt seinem Vater (Liam Neeson), einem Ritter, nach dem schmerzhaften Verlust von Frau und Kind und einem Mord ins heilige Königreich Jerusalem. Dort haben die verschiedenen Ritterorden schon längst ihr ursprüngliches Ziel aus den Augen verloren und sind zerstritten. Einzig der kranke König Balduin (Edward Norton) hält durch seinen festen Willen zum Frieden das Heer des Sarazenenführers Saladin in Schach. Und während Balian von seinem sterbenden Vater das Herzogtum Ibelin erbt und sich dessen Sache des edlen und uneigennützigen Rittertums verschreibt, plant der Schwager des Königs, Guy de Lusignan (Marton Csokas)…

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Zerduest

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Hast Du den Röntgenblick wie der Supermann ? oder eine Radarsoftware für dein Handy abonniert ?


remsatex

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haha. radarsoftware. sehr gut :D


sushi25: movie-fan.de

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8.5Ausgezeichnet

Der Directors Cut bietet alles was einen guten Mittelalterfilm ausmacht. Da wird einem wieder bewusst, wie schlecht TV-movies wie "die Kreuzritter" im Verhältnis gemacht sind.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Scott hat sich - im Gegensatz zu sinnfreien Monumentalschinken wie "Troja" oder "King Arthur" - an die überlieferten Fakten gehalten und sie atemberaubend inszeniert, wie ihm das schon in "Gladiator" gelungen ist. Wieder macht er mit einer prachtvollen Ausstattung eine finstere Zeit hautnah erlebbar. Sogar das Schlachten, das man nun wirklich oft genug gesehen hat ("Alexander", "Herr der Ringe"), ist mit einer melancholischen Würde inszeniert; und die Bilder der Belagerung Jerusalems durch die Sarazenen mit Wurfgeschützen und Wehrtürmen haben eine Brillanz, die das Unbehagen beim Anblick von Petersens digitalem Troja im Nachhinein rechtfertigen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Zerduest

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"an die überlieferten Fakten gehalten" das ist Quatsch, es wurden niemals Templer gehängt und niemals haben Templer geraubt.
Nur reicher Adel durfte zum Tempelritter werden.
Die Kandidaten mussten gesamten Besitz dem Templerorden vermachen und Armut geloben. Sie unterlagen auch nicht der Jurdistiktion des Königs sondern der des Papstes.
Daß sie auf Grund einer Anzeige eines Sarrazenen (Barbaren) zum Tode wg. Raubes verurteilt wurden ist ein Schlag ins Gesicht jedes Christen aber heutzutage : politisch korrekt und durch solche Dummköpfe, die die historische Glaubwürdikeit bescheinigen, wird user abendländischer Geist noch weiter geschwächt


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

Rezension gilt für den ungleich besseren Director's Cut!

[···]Und damit kommen wir nun dazu, die Frage zu beantworten warum „Königreich der Himmel“ nicht nur ein guter Film vor historischem Setting ist, sondern auch ein für unserer Zeit unheimlich aktueller Film ist. Die Kreuzzüge mögen vielleicht vorbei sein, aber auch heute noch töten und sterben Menschen im Namen irgendeines Gottes. Religiöse Verblendung, das fanatische Anhängen einer Ideologie ist aktueller wie nie.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.5Ganz gut

Wie bereits in seinem Welterfolg GLADIATOR unternimmt Ridley Scott auch in KINGDOM OF HEAVEN die Wiederbelebung eines in die Krise geratenen Genres. Mit Leichtigkeit gelingt die Anknüpfung an klassische Ritterfilme Hollywoods. Ohne in Konventionen zu erstarren, gibt er dem Publikum, was es von einem Film wie diesem erwarten kann. Die Erzählung, nicht Krieg und Schlachten, steht im Mittelpunkt. Ein stimmiges Bild der Welt der Kreuzzüge wird entworfen, ohne plumpe Aktualisierung, ohne Mittelalterkitsch.

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Kommentare (100) — Film: Königreich der Himmel - Kingdom of Heaven


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FranklinFlyer

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Bewertung7.5Sehenswert

In der 138 Minuten Kino und DVD Version, ein ziemlicher Schmarrn.
Im 189 Minuten Director's Cut auf BD ein schön altmodischer Historienschinken, der richtig Spaß macht, spannend ist und dabei auch lehrreich.
Wie der dummdeutsche Verleih auf die Idee kommt, das biblische "Kingdom of Heaven" ("Königreich des Himmels") mit "Königreich der Himmel" zu übersetzen, wird sich mir auch in 1000 Jahren nicht erschließen.
Ich finde übrigens Scotts "Gladiator" und "Robin Hood" beide sehr schwach.

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Slevin_Kelevra23

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„Königreich der Himmel“ ist ein top Monumentarfilm von Starregisseur Ridley Scott, welches durch eine fantastische Kulisse, eine super Geschichte und grandiose Kampfszenen überzeugt. Wem schon „Gladiator“ „Troja“ oder „Alexander“ gefallen haben, dem sollte „Königriech der Himmel“ auf keinen Fall entgehen! Ridley Scott beweist einmal wieder sein Händchen für Monumentarfilme, nachdem er mit „Gladiator“ schon einen Blockbuster präsentiert hat. Orlando Bloom in der Hauptrolle überzeugt einmal wieder und setzte seine Liste an erfolgreichen Filmen weiter vor. Des Weiteren wird der Film von Starnebendarstellern wie Eva Green, Liam Nesson und Jeremy Irons ergänzt. Historisch gesehen hält sich der Film nicht ganz an die wahren Begebenheiten zur damaligen Zeit, doch das fällt überhaupt nicht weiter ins Gewicht, da die Atmosphäre von „Königreich der Himmel“ einen vom Beginn des Films an fesselt und auf eine abenteuerliche Reise durch das damalige Jerusalem.

Weitere Kritiken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -

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MovieDan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ridley Scott ist mit Kingdom of Heaven - Director's Cut ein absolutes Meisterwerk gelungen! Die Kinoversion ist zwar auch gut, aber der Director's Cut macht den Film komplett!

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chevalier

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Film über das Kreuzzugsalter wobei einige Fehler in dem Film vorkommen. Renaud de Chatillon und Guido de Lousignan waren nicht Mitglieder des Templerordens.
Guido wird im Film als Agressiv und Authoritär dargestellt aber in wirklichkeit konnte er sich selten durchsetzen und falls doch war es stetts die falsche Entscheidung.
Renaud dagegen wird überaus korrekt dagestellt, ein Haudege egal ob mit Axt, Kolben oder Schwert.

Über Bloom als Balian kann man sich drüber streiten.
Alles in einen ein sehr sehenswerter Flm.

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CIT

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich hab ja eh ein Faible für Mittelalterfilme und von daher gefällt mir der Film schon so ziemlich gut, allerdings habe ich nur die Kinofassung gesehen. Die Langversion werde ich mir, nachdem so viele davon geschwärmt haben, auf jeden Fall auch noch anschauen. Ein echt guter Film über die Kreuzzäge, bzw. die Rückeroberung Jerusalems durch die Moslems, über geringfügige Ungenauigkeiten was historische Korrektheiten angeht, kann man hinwegsehen, da es sich um einen Hollywood-Film handelt und keine Dokumentation. Die Schlachtszenen sind gut und das Mittelalterfeeling wird für mich gut transportiert, außerdem können sich weder Christen noch Moslems über die Rolle des Bösewichts aufregen, was man ja heutzutage auch berücksichtigen muß. Der einzige kleine Kritikpunkt ist vielleicht die Besetzung von Orlando Bloom als Kampfsau Balian, den ich noch als feiges Huhn Paris in Erinnerung habe, aber wenn man sich dieses Bild aus dem Kopf schweißt, kann man auch das verkraften.

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Dady

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Bewertung7.5Sehenswert

Auch wenn ich die short-Version gesehen habe war ich von dem Film überzeugt. Altmeister Ridley Scott hat mal wieder gezeigt das er es immer noch kann. Seine Wahl der Darsteller ist bestens dazu kommt eine gute Story und große Bilder. Die Schlachtszenen waren auch auch vom feinsten. Also werd ich mir auch noch den Director`s Cut zulegen um mich auch noch vom ganzen Film zu überzeugen!!

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein fulminantes Ritterepos von der Zeit der Kreuzzüge. Über den historischen Wahrheitsgehalt kann man streiten. Das ist aber obsolet angesichts des hohen Unterhaltungswertes der umwerfenden Bilder, den zeitgemäßen Dialogen und dem Fehlen von jeglichem unpassendem Tand. Den einzigen Einwand kann man gegen die Titelfigur des Balian machen. Er ist mit Orlando Bloom glatt fehlbesetzt. Dem ‘Dreikäsehoch‘ nimmt man den Helden, der wie ein Löwe kämpft, nur schwerlich ab. Eher ist ein Hase beim Gewichtheben vorstellbar. Aber er sieht gut aus.
Die Grundidee der Kreuzzüge kommt rüber. Es gibt edle Recken (Jeremy Irons), aber auch Fanatiker und Fieslinge wie Rotschopf Bredan Gleeson. Hinter der Silbermaske des Königs, die sein von Lepra gezeichnetes Gesicht verhüllt, verbirgt sich Ed Norton unbekannterweise. Und auch die Araber kommen als ehrenwerte Männer (Ghassan Massoud) zu Wort. Christen kämpfen naturgemäß gegen Araber, bekriegen sich auch untereinander und schmieden Intrigen gegeneinander. Der optische Höhepunkt ist die Rückeroberung Jerusalems. Hier kommt das ‘griechische Feuer‘ zum entscheidenden Einsatz. Für die Lovestory mit Orlando ist Eva Green zuständig die sich hier meist züchtig zurückhält. Und der Zuckerguss vom Happy End ist mit 20% auch erträglich niedrig. So wie man sich Ritterfilme wünscht: spannend und unterhaltsam. Director’s Cut ist besser.

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Fedkek2

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hab ihn mir auf Blu-ray gekauft. Top Aufnahmen, Top Geschichte, Top Schauspieler, Top Soundtrack, kein Historienfilm kann diesen hier toppen! für mich jetzt schon ein Klassiker!

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uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

obwohl ich sowas garnicht schaue und auch kein großer scott fan bin muss ich sagen der hier war richtig gut gemacht...hut ab!

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franksteel

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ich will nicht viel rumquatschen( cineastische musikalische darstellerische Leistung ) aber dieser film spricht meine Instinkte als mann zutiefst an, "was ist ein mann der nicht die welt verbessert " , Ritterschlag des Kämpfers im Kampf,...usw...ich habe in im Kino gesehen und auf blue ray directors cut viele male ich liebe diesen film....! und er ist episch.

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Graf Krolock

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wirklich unterhaltsamer Historien-/Monumentalfilm, atmosphärisch, spannend, mit einer guten Story, guten Schauspielern... und in der Langfassung kein bisschen zu lang.

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longus69

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Bewertung7.5Sehenswert

... für den Directors Cut...

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shadowhunting

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Bewertung3.5Schwach

"Königreich der Himmel" pflegt antikatholische Plattitüden, versucht durch scheinbar epische Dimensionen zu beeindrucken und zielt vergeblich darauf ab diesem bombastischen Hollywood-Leviathan eine ernste Geschmacksnote zu verpassen. In sehenswerten Monumentalfilmen existieren in der Regel einige Hyperbeln, stilistisch werden diese bewussten Übertreibungen aber mit Maß und Geschick zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt (als vorbildliches Beispiel sei das Wagenrennen in "Ben Hur" aus dem Jahre 1959 genannt). Ridley Scott hatte sicherlich nicht die Absicht historisch astrein dem Kreuzzug und der chaotischen Zeit der Kreuzfahrerstaaten eine handwerkliche Momentaufnahme angereichert aus dem Odem der freien Kunst und eine historisch-kritische Reflexion zu widmen. "Königreich der Himmel" läuft keinem Anspruch nach, ein unnötiges Werk, welches zu "modern" wirkt um authentisch zu wirken. Abyssus abyssum invocat.

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Birti

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Erst dachte ich, ach so schlimm wird es nicht sein; aber Du hattest leider Recht.


Agent Smith93

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Bewertung6.5Ganz gut

ACHTUNG: DIESE REZENSION IST AUSNAHMSWEISE ETWAS UNGEWÖHNLICH! Ich finde es ist mit mir und diesem Film einfach verrückt. Einerseits handelt es sich um einen perfekt inszenierten Ridley Scott Movie, andererseits ist er (wie ich finde) irgendwie ein wenig seelenlos. Ich kann es selbst auch nicht so genau sagen, warum ich diesen Film einfach nicht mag. Auf den ersten Blick ist er ja ziemlich gut gemacht und mit einigen begabten Darstellern besetzt. Die Musik ist einfach traumhaft schön, und die Effekte absolute Oberklasse. Trotzdem kann ich zu kaum einem Zeitpunkt irgendeine Sympatie zu jenem Streifen entwickeln. Die beiden wahrscheinlichsten Gründe warum ich diesen Film wahrscheinlich nicht leiden kann, ist erstens das Orlando Bloom in seiner Rolle als Hauptfigur eher unglaubwürdig rüberkommt, und das mir der leprakranke König Angst macht. Ja lacht mich aus, aber mir bereitet der Kerl irgendwie Unbehagen. Ich hasse Krankheiten aller Art. In der Realität wie auch in Filmen :( Aber haltet mich bitte deswegen nicht für einen seltsamen Kauz. Ich sagte ja das es mit diesem Film einfach verrückt ist. Eigentlich ist er ja nicht schlecht gemacht, und hat viele schöne Seiten zu bieten. Leider verhindern die beiden Kritikpunkte eine höhere Wertung. Jeder andere Mensch den diese beiden Punkte nicht stören, darf Königreich des Himmels ruhigen Gewissens zu meiner Bewertung 2 Punkte hinzufügen.

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Agent Smith93

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Ja er ist ein Mann der sich wirklich Mühe gibt, aber er hat es einfach nicht drauf eine Schausspiellegende zu werden. Obwohl ihn ja vor allem die Lady verehren.


nerdkiller

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Ich hab ganz andere Probleme mit dem Film... optisch sicher toll, aber das kann Ridley Scott halt. Aber ansonsten historisch mehr als ungenau und er verklärt die Kreuzzüge stellenweise zu was Glorreichem. Der Tiefpunkt in Scotts Schaffen...


Tatarian Stallion

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Bewertung9.5Herausragend

Ich habe mir zuerst die Kinofassung von dem Film angesehen und war schon sehr positiv vom Film überrascht, da ich mehr ein pathetisches Epos ala Gladiator von Ridley Scott erwartet hätte. Umso erfreulicher war es für mich, dass dieser Film sich dann doch wesentlich von Gladiator unterscheidet. Als ich dann den Directors Cut sah, war ich absolut begeistert. Der Film glänzt nicht nur durch seine grandiose Story sondern auch irgendwo durch seine Bescheidenheit. Es spielt sich kein Charakter so wirklich in den Vordergrund, was jedoch keine Schwäche ist, sondern eher eine Stärke. Diese Art der Bescheidenheit trägt dazu bei, dass dieses Epos im Gegensatz zu Gladiator durch seine Geschichte und Message überzeugen will. Alle Charaktere glänzen auf einem hohen Niveau. Selbst Orlando Bloom als Hauptdarsteller hat mich zum ersten Mal richtig so überzeugt. "Königreich der Himmel" ist ein bildgewaltiges Epos mit einer Geschichte, deren Elemente auch noch heute in unseren Gesellschaften prägend sind, mit Moralvorstellungen, die damals wie heute noch das Dilemma von Menschen unterschiedlicher Religionen angeht. Und genau diese Aspekte stehen im Vordergrund des Filmes. Viel weniger Pathos und Heroismus als in Gladiator. Einfach authentischer, visuell beeindruckender und intelligenter. Ridley Scotts bester Film! Ein Meisterwerk mit einer unglaublichen Atmosphäre.

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Facehugger1995

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Bewertung7.0Sehenswert

Vohersage stimmte! Wenn man sich für das Thema interessiert auf jeden Fall ein toller Film mit tollen Schauspielern!

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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

In letzter Zeit hat ich nicht so richtig viel Lust auf epische Riesen-Produktionen aus der Traumfabrik und Historienfilme sind eigentlich auch nicht so ganz mein Ding. Dennoch hat gestern dank völlig überquellender (aber jetzt aufgeräumter) Lovefilm-Wantlist das "Königreich der Himmel" den Weg in meinen Player gefunden und ich muss sagen: Herr Scott weiß schon (größtenteils) was er tut!
Zuerst muss ich mich mal auf die Atmosphäre des Films beziehen, die hat mich (speziell in den ersten zwei Dritteln) ziemlich beeindruckt! Das Zusammenspiel aus erst mittelalterlich-europäischer und später orientalischer Kulisse, Landschaftsaufnahmen plus durchweg exzellenter Kameraarbeit und zudem sehr passendem Soundtrack hat mich sehr gut reinfinden und dabeibleiben lassen.
Ob das alles historisch einigermaßen korrekt oder völlig an den Haaren herbei gezogen ist kann ich nicht einschätzen (in Geschichte habe ich leider nicht aufgepasst und das jetzt alles zu recherchieren hab ich keine Lust), es ist mir aber auch relativ egal, der Film sollte mich unterhalten und das hat er!
Wieso in jedem zweiten Kommentar vom 'Director's Cut' die Rede ist weiß ich nicht, ich habe die 'Kino-Version' gesehen und fand, dass bereits diese mit ihren 150Min. Laufzeit einige Längen hatte. Werten denn wirklich die noch mal fast 40 Min. mehr die Story so ungemein auf? Wie gesagt ich fand sie auch so schon schlüssig.
Das letzte Drittel war mir dann doch eine Nummer zu opulent (häufig das Manko dieser Art von Film) in seiner umfassenden Darstellung der Belagerung von und Schlacht um Jerusalem. Da wär es schon mal interessant die Fakten nachzulesen (Zahlen und co.).
Aber alles in allem ein guter Blockbuster!

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nilswachter

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"Da wär es schon mal interessant die Fakten nachzulesen (Zahlen und co.). " - 250'000 waren es auf alle Fälle nicht, die Jerusalem angegriffen haben. Solche zahlen sind komplett unrealistisch. Sieht aber sehr schön aus :D


torwei

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Zieh eine 0 ab, dann passt es ca. :)


rockadude

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Bewertung10.0Herausragend

Ich will jetzt keine Ellenlange Rezension zum Film hier schreiben, dass haben andere hier schon zu genüge getan. Ich bewerte den Film nach dem DC von Ridley Scott in welchem der Film genau das Epos ist, dass er hätte sein sollen. War er in der Kinofassung zu abgehackt, unübersichtlich und teilweise nicht wirklich schlüssig und hat sich wirklich meist nur auf die sehr imposanten Schlachten bezogen. Hier ist das alles wieder relativiert und vor allem werden die Figuren näher beleuchtet. Zusammen mit den Schlachten hat man hier nun ein imposantes und toll fotografiertes Epos das trotz einer stolzen Laufzeit von 186 Min. kein Stück langweilig wird. Auch schafft es Orlando Bloom durchaus seinen ersten Film als Hauptdarsteller zu tragen und auch Eva Green wirkt nicht mehr wie ein deplatziertes Eye-Candy. Aber jeder Darsteller gibt hier schlicht eine tolle Leistung. Liam Neeson in einer viel zu kurzen Nebenrolle, Marton Csokas als arroganter und unsympathischer Guy de Lusignan, Ghassan Massoud als Saladin und ganz besonders Edward Norton als König Balduin, da er für mich die mit Abstand schwerste Rolle zu bewältigen hatte.
Gut gefiel mir auch das es hier keine Schwarz/Weiß-Malerei gibt. Es wäre ein leichtes gewesen die Sarazenen als die bösen und die Kreuzritter um Balian als die guten hinzustellen, aber so banal ist Scott nicht. Sowohl Saladin als auch König Balduin wollen beide das beste für ihr Volk und Jerusalem doch beide aus anderen Standpunkten heraus die beide gleich verständlich sind.
Auch der Score, die Ausstattung, die Effekte, Kameraarbeit....alles passt hier wie ein perfekt komponiertes Musikstück zusammen. Das es hier historisch ein wenig ungenau vonstatten geht kann man denke ich verschmerzen ( dafür ist die Geschichte zu gut erzählt und gibt es einfach zu tolle Schauwerte ) und das Scott sich einen kleinen Fauxpas bei Balduin geleistet hat. Wenn man ihn später dann doch mal ohne Maske sieht und sein von der Lepra entstelltes Gesicht, fragt man sich schon wie er sich die ganze Zeit vorher so klar und deutlich ausdrücken konnte. Aber dies wäre jetzt wirkliche Erbsenzählerei und somit bleibt dies hier nach GLADIATOR Scotts größtes Werk von seinen neueren Filmen, wenn nicht sogar besser als GLADIATOR.

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sholvar

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Bewertung6.0Ganz gut

Schlechter, abgehackter film. Aber vielleicht hab ich auch nur die Kino-Fassung gesehen.

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rockadude

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Die Langfassung mit 186 Min. gibt es auf DVD/BD und ist mittlerweile für einen erschwinglichen Preis zu haben und ist es wert gekauft zu werden. Es handelt sich hier um eine der wenigen Langfassungen die auch wirklich Sinn machen und den Film gehörig aufwerten. Eine Sichtung dürfte deine Bewertung bestimmt um mindestens 2 Punkte nach oben setzen. ;)


Rukus

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie soll man einen Film adäquat bewerten, wenn er als Director's Cut so anders ist? Es ist leider so, dass er erst durch den Director's Cut die richtige Tiefe erhält und vieles deutlich werden lässt, dass die Kinofassung nur andeutet - wenn überhaupt. Das betrifft hauptsächlich die Hauptfigur, Balian, aber auch andere, wie das Königshaus von Jerusalem. Zudem wird die Botschaft viel deutlicher, dass Religion nur durch gegenseitigen Respekt funktionieren kann. Die einen sagen Ketzer, die anderen Ungläubiger. Sieg des "einen wahren Glaubens" oder Tod. Was auch immer der eine wahre Glaube sein soll. Große Männer schaffen Frieden und wahren das Leben, andere stürzen ganze Reiche in den Untergang. Verblendung war noch nie ein guter Ratgeber, wenn etwas eine Zukunft haben soll. Gewalt erzeugt Gegengewalt, simple Physik, Aktion und Reaktion. Aber Naturwissenschaft und Religion finden sich nur sehr selten auf dem selben Weg wieder.

Gehe ich von der Kinofassung aus, so haben wir hier zunächst einmal deftiges Blockbusterkino in Überlänge. Bereits in dieser Form ist der Film wirklich gelungen und bietet alles, was man erwarten darf. Leider auch im negativen Sinne, denn mit der historischen Korrektheit nimmt es auch ein Ridley Scott nicht allzu genau. Die wichtigen handelnden Personen sind soweit historisch belegt. Was ihr Wirken selbst angeht, so unterscheidet sich das, was die Quellen hergeben doch teilweise erheblich von dem Gezeigten. In solchen Fällen schlagen immer zwei Herzen in meiner Brust. Filme, die es schaffen, historische Ereignisse akurat zu präsentieren, oder literarische Vorlagen möglichst werkstreu darzustellen, haben bei mir einen gewissen Bonus gegenüber den Filmen, die es weniger genau mit den Vorgaben nehmen. Auf der anderen Seite liebe ich epische Geschichten, die zumindest in sich schlüssig sind, und die mich gut unterhalten. Hier trifft beides zu. Ohne eine kleine Recherche hätte ich nicht gewusst, wie die tatsächlichen Umstände waren, auch wenn das letztlich keine so große Rolle spielt.

Die Bewertung, die ich hier vergeben habe, betrifft die bekannte Kinofassung. Für den Director's Cut würde ich sicherlich einen zusätzlichen Punkt vergeben, vielleicht noch ein wenig mehr. Balians Hintergrundgeschichte, die zusätzlichen Storyelemente mit Sybilla, dem Prinzen und Balian und die kleinen Passagen, die dem Ganzen mehr Flair verleihen und bestimmte Szenen unterfüttern. Das alles, und natürlich die Verdeutlichung des Zwiespalts zwischen Religion und Macht, den Religionen, und all dem, was damit zusammen hängt. Im Nachhinein komme ich mir irgendwie betrogen vor, dass mir das alles im Kino vorenthalten wurde, auch wenn ich damals sicher nicht enttäuscht war. Es sollte weit mehr Filme geben, die sich nicht mit zwei Stunden oder einer knappen Überlänge zufrieden geben. Eine Renaissance des Monumentalfilms, das wäre vielleicht auch etwas, das so manch einen ins Kino locken könnte ...

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