Königreich der Himmel - Kingdom of Heaven

Kingdom of Heaven (2005), US
Laufzeit 145 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Historienfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 05.05.2005

6.3 Kritiker
47 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
7971 Bewertungen
89 Kommentare
Königreich der Himmel - Kingdom of Heaven - Bild 2541546
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von Ridley Scott, mit Orlando Bloom und Eva Green

“Königreich der Himmel” spielt zur Zeit der Kreuzzüge am Ende des 12. Jahrhunderts, als europäische Kreuzritter die christliche Vorherrschaft in Jerusalem verteidigen und Krieg und Frieden jeden Tag auf Messers Schneide stehen. Der junge Schmied Balian aus der französischen Provinz begibt sich – widerwillig zunächst – auf eine lange, gefahrvolle Reise ins Heilige Land und tritt dabei in die Fußstapfen seines Vaters, einem kampferprobten und politisch weise gewordenen Kreuzritter, der sein Lebenswerk und seine Friedensvision an einen Erben übergeben will. Als Fremder in einem fremden Land dient Balian einem todgeweihten, von Intriganten umgebenen König, er findet in einer geheimnisvollen, verbotenen Prinzessin seine große Liebe, und in den großen Schlachten um Jerusalem, in denen die Idee des friedlichen Miteinanders der Religionen unterzugehen droht, wächst er zu einem der ehrbarsten und mutigsten Ritter seiner Zeit.

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Kritiken (5) — Film: Königreich der Himmel - Kingdom of Heaven

Fricki76: Asianfilmweb.de

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6.0Ganz gut

Die Kreuzzüge waren lange und sind noch immer eines der dunkelsten Kapitel des Christentums. Im Namen Gottes wurden Abertausende von Moslems umgebracht und zahllose andere Greueltaten vollbracht. Doch damals war Jerusalem nach dem Dogma der Kirche der Ort, an dem alle Sünden vergeben werden konnten.

So macht sich auch der junge Hufschmied Balian (Orlando Bloom) auf und folgt seinem Vater (Liam Neeson), einem Ritter, nach dem schmerzhaften Verlust von Frau und Kind und einem Mord ins heilige Königreich Jerusalem. Dort haben die verschiedenen Ritterorden schon längst ihr ursprüngliches Ziel aus den Augen verloren und sind zerstritten. Einzig der kranke König Balduin (Edward Norton) hält durch seinen festen Willen zum Frieden das Heer des Sarazenenführers Saladin in Schach. Und während Balian von seinem sterbenden Vater das Herzogtum Ibelin erbt und sich dessen Sache des edlen und uneigennützigen Rittertums verschreibt, plant der Schwager des Königs, Guy de Lusignan (Marton…

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Zerduest

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Hast Du den Röntgenblick wie der Supermann ? oder eine Radarsoftware für dein Handy abonniert ?


remsatex

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haha. radarsoftware. sehr gut :D


sushi25: movie-fan.de

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8.5Ausgezeichnet

Der Directors Cut bietet alles was einen guten Mittelalterfilm ausmacht. Da wird einem wieder bewusst, wie schlecht TV-movies wie "die Kreuzritter" im Verhältnis gemacht sind.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Scott hat sich - im Gegensatz zu sinnfreien Monumentalschinken wie "Troja" oder "King Arthur" - an die überlieferten Fakten gehalten und sie atemberaubend inszeniert, wie ihm das schon in "Gladiator" gelungen ist. Wieder macht er mit einer prachtvollen Ausstattung eine finstere Zeit hautnah erlebbar. Sogar das Schlachten, das man nun wirklich oft genug gesehen hat ("Alexander", "Herr der Ringe"), ist mit einer melancholischen Würde inszeniert; und die Bilder der Belagerung Jerusalems durch die Sarazenen mit Wurfgeschützen und Wehrtürmen haben eine Brillanz, die das Unbehagen beim Anblick von Petersens digitalem Troja im Nachhinein rechtfertigen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Zerduest

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"an die überlieferten Fakten gehalten" das ist Quatsch, es wurden niemals Templer gehängt und niemals haben Templer geraubt.
Nur reicher Adel durfte zum Tempelritter werden.
Die Kandidaten mussten gesamten Besitz dem Templerorden vermachen und Armut geloben. Sie unterlagen auch nicht der Jurdistiktion des Königs sondern der des Papstes.
Daß sie auf Grund einer Anzeige eines Sarrazenen (Barbaren) zum Tode wg. Raubes verurteilt wurden ist ein Schlag ins Gesicht jedes Christen aber heutzutage : politisch korrekt und durch solche Dummköpfe, die die historische Glaubwürdikeit bescheinigen, wird user abendländischer Geist noch weiter geschwächt


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

Rezension gilt für den ungleich besseren Director's Cut!

[···]Und damit kommen wir nun dazu, die Frage zu beantworten warum „Königreich der Himmel“ nicht nur ein guter Film vor historischem Setting ist, sondern auch ein für unserer Zeit unheimlich aktueller Film ist. Die Kreuzzüge mögen vielleicht vorbei sein, aber auch heute noch töten und sterben Menschen im Namen irgendeines Gottes. Religiöse Verblendung, das fanatische Anhängen einer Ideologie ist aktueller wie nie.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.5Ganz gut

Wie bereits in seinem Welterfolg GLADIATOR unternimmt Ridley Scott auch in KINGDOM OF HEAVEN die Wiederbelebung eines in die Krise geratenen Genres. Mit Leichtigkeit gelingt die Anknüpfung an klassische Ritterfilme Hollywoods. Ohne in Konventionen zu erstarren, gibt er dem Publikum, was es von einem Film wie diesem erwarten kann. Die Erzählung, nicht Krieg und Schlachten, steht im Mittelpunkt. Ein stimmiges Bild der Welt der Kreuzzüge wird entworfen, ohne plumpe Aktualisierung, ohne Mittelalterkitsch.

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Kommentare (84) — Film: Königreich der Himmel - Kingdom of Heaven

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blockbusterandmore

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Bewertung7.5Sehenswert

"Es ist an uns Jerusalem zu verteidigen und wir haben uns darauf vorbereitet, so gut man sich darauf vorbereiten kann! Keiner von uns hat diese Stadt den Moslems weggenommen! Kein Moslem des großen Heeres das jetzt gegen uns marschiert, war geboren, als diese Stadt verloren ging! Wir kämpfen wegen einer Tat, die wir nicht begangen haben. Gegen Menschen, die zum Zeitpunkt der Tat noch nicht geboren waren. Was ist Jerusalem? Eure heiligen Stätten liegen über dem jüdischen Tempel den die Römer zerstörten. Die heiligen Stätten der Moslems liegen über den euren. Welcher Platz ist heiliger? Die Klagemauer, die Moschee, das heilige Grab? Wer hat Anspruch darauf? Niemand hat Anspruch darauf! Alle haben Anspruch darauf!" – "Das ist Blasphemie!!" – "Seid still." – "Wir verteidigen diese Stadt nicht um diese Stätten zu beschützen, sondern die Menschen die innerhalb dieser Mauern leben!" -

Nach dem Regisseur Ridley Scott mit "Gladiator” das Genre des Historienfilms auf eine neue Ebene hievte, nahm er sich im Jahre 2004 einer dem Zeitgeist passenden und entsprechenden Thematik an, sprich dem heute noch schwelenden Glaubenskonflikt zwischen Christen und Muslimen. Das alles wurde wieder in ein entsprechendes metaphorisch politisches, optisch sehr ansprechendes historisches Gewand gepackt. Die Frage, die sich jeder gestellt hatte, war: würde es Ridley Scott mit "Kingdom of Heaven” schaffen, in die Fußstapfen von Gladiator zu treten, da ja wieder einmal eine Geschichte mit entsprechendem Potential, mit ausufernden Schlachten, laufenden Intrigen und Heroen, die als Identifikationsfläche taugen, erzählt wird. Im Nachhinein erweist sich Königreich der Himmel in seiner Thematik mehr denn je und mehr noch als vergleichbare Werke wie "Gladiator" z.B. dem politischen Subtext verhaftet, allerdings ohne eine am Ende klare Tendenz zu einer politischen Seite im geistlichen und politischen Glaubenskonflikt erkennen zu lassen. Auch im Director´s Cut wurde dieser Makel nicht behoben: "Jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied, es liegt an jedem selber, was er aus allem macht, ob er sich dem allwährendem Frieden oder dem Gegenteil verschreibt…” Die Botschaft, dass der Glaubenskonflikt zwischen Christen und Muslimen wahrscheinlich niemals ein Ende finden wird, kommt zwar an, aber das tiefere Verständnis dieser Thematik konnte wegen verschiedener Versäumnisse nicht näher gebracht werden. Und das hat folgende Gründe: Durch seine Intention, politisch überaus ambitioniert zu sein, geht "Kingdom Of Heaven" im Laufe der Zeit viel an Fahrt verloren, Ridley Scotts Inszenierung wirkt irgendwie krampfhaft bemüht, neben der optischen historischen Genauigkeit den Zeitgeist der Kreuzzüge dem Zuschauer verständlich zu machen. Das das nicht zur Gänze funktioniert, liegt zum einen daran, das a) der Film in vielen Passagen trotz der vorliegenden Director´s Cut Fassung, die einige fehlende Bruchstücke aus der Normalfassung ergänzt, immer noch zu lang wirkt, es liegt zu jederzeit eine bleierne Schwere für den Betrachter in der Luft, trotz eines jetzt runderen Anfangs, die von den entsprechenden Dialogen noch zusätzlich verstärkt wirkt. Diese kratzen mit ihrem zeitgenössischen Charakter nur an der Oberfläche einer wahrlich schwierigen Thematik, lassen in in ihrer Weisheit letztendlich aber jeglichen Tiefgang vermissen. Zum anderen taugt Orlando Bloom in seiner Rolle als Identifikationsfläche wenig, er spielt zu hölzern auf und kann in seiner Rolle als Welt verbessernder Perfektionist niemals die eigene Stärke, die notwendigen Sympathien und die visionären Gedanken vermitteln, zu denen z.B. Russel Crowe in "Gladiator" in der Lage war.

Auch Eva Green ist mehr zur Staffage und Stichwortgeberin degradiert worden, als es Connie Nielsen z.B. in "Gladiator" war. Und zu guter letzt wirkt c) der eingesetzte Score in "Kingdom of Heaven” als Opener zwar herausragend, aber im nach hinein phasenweise zu schräg und zu deplatziert (ähnlich wie in "Black Hawk Down"). Kenner wissen auch, das ein Teil des Scores schon in "Hannibal" Einzug erhielt. Alle diese Defizite tragen auch mit dazu bei, das "Kingdom Of Heaven” sich am Ende nicht zu einem rundem ganzem zusammenfügt und sich nicht die Magie entwickelt, die in der Lage ist den Betrachter in das Geschehen mit einzubeziehen und gleich von Beginn an mitzureißen. "Kingdom Of Heaven” wirkt von seiner Art der Inszenierung her zu kopflastig. Ridley Scott hätte gut daran getan, sich nicht permanent in optischen und metaphorischen Verweisen an "Gladiator" zu ergehen.

"Was für ein Mann ist ein Mann, der die Welt nicht verbessert?" Diese Verweise hätte man lieber nicht noch planlos ausformulieren bzw. als Metapher aus buchstabieren sollen, man hätte die Handlung straffen, die Spannungskurve anziehen und dem Betrachter wieder etwas geben sollen, was ihn von Anfang an fesselt. Sprich den Protagonisten einfach sein Werk tun zu lassen, wie es schon einmal in einer römischen Arena der Fall gewesen ist. Man möchte keinen Leerlauf bzw. phasenweise existierende Langeweile, sondern wieder sinnvolles, Action orientiertes Entertainment geboten bekommen, welches als schmackhafter Zwischengang serviert wird, aber nicht zu träge wirkt, wie manche Aufnahmen mit Ross und Reitern es letztendlich doch offenbaren. Man möchte Entertainment welches wieder das Adrenalin beim Betrachter schürt. Wo findet man die Auflehnung gegen das Kriegs Schüren der Tempelritter, wo steckt der so sehnsüchtig herbeigesehnte, psychologisch fundierte Kriegsschauplatz zwischen einem Balian und einem Guy de Lusignan, der mal wieder nicht wieder in einem platten Dialog endet?

Böse Zungen behaupten sogar, das Königreich der Himmel heute immer noch als Abklatsch von "Gladiator" gesehen werden kann. Als Abklatsch von "Gladiator" kann man "Kingdom Of Heaven" im Director´s Cut nicht bezeichnen, da phasenweise wieder das Können von Ridley Scott hervorblitzt und man sich einen gewissen Respekt gegenüber ihm als Regisseur vorbehalten sollte; es liegt aber auf der Hand das auch der Director´s Cut immer noch viele Elemente enthält, die schon in Gladiator verwendet wurden, dazu gehören auch einige Szenen mit der entsprechenden Bildersprachen die dem großen Bruder verdächtig entliehen zu seinen scheinen. Dadurch verliert "Kingdom of Heaven" sein angestrebtes Alleinstellungsmerkmal und muss sich dann den Vorwurf und die Frage gefallen lassen, warum man die Erwartungen nicht zu 100% erfüllen konnte. "Kingdom of heaven” wirkt wie der leicht schief gelaufene Versuch, nochmals "Gladiator" zu reanimieren, nur mit dem Unterschied, das diesmal ein wahres Happy End zum Vorschein kommt. Als total erstklassig bezeichnen lässt sich "Kingdom Of Heaven" dadurch nicht. Zu gute halten muss man Ridley Scott, das er Nebendarsteller wie den immer guten Brendan Gleeson (mit einer witzigen, psychotischen Gefängnisszene) oder auch einen Liam Neeson, zu ordentlichen Leistungen führt... Auch ein David Thewlis verleiht seinem "Hospitaler” Weisheit und Würde, etwas mehr Screentime hätte ihm aber nicht schaden können. Auch Ghassan Massoud ist in seiner Rolle als Saladin durchaus interessant besetzt und verfügt auch über das entscheidende Quäntchen mehr an Ausdrucksstärke. Vielleicht wäre es auch von Vorteil gewesen, Niam Leesons Rolle nicht so abrupt zu beenden. Denn er hätte durchaus zur Zugkraft neben Orlando Bloom in "Kingdom Of Heaven" avancieren können.

Aber letztendlich lässt sich Bloom´s Balian nur darauf reduzieren, das er zu Ehren seines Vaters letztendlich zum Verteidiger Jerusalems wird. (Auf Grund des geleisteten Treue Eides und des Schlage ins Gesicht) Man merkt was an allen und Ecken fehlt, damit Königreich der Himmel zu einem Meisterwerk wird. Neben der finalen Schlacht, die wenigstens technisch und inszenatorisch die ganze Güte von Ridley Scott offenbart, ergänzte man im Directors Cut nun endlich das finale Treffen zwischen Balian und Guy De Lusignan, welches aber durch seine Choreografie und seine Dialoge wieder einen Tick zu steif und verkopft gespielt wirkt.

Fazit:
Unter dem Strich bleibt ein recht gutes Kreuzritter Epos mit einigen offensichtlichen, fatalen Schwächen übrig, das sich als optisch exzellent in Szene gesetzt erweist, aber selber an der vergangenen, eigens gestellten Messlatte scheitert und sich nicht zu den erstklassigen Epen der letzten 30 Jahre dazu zählen lassen kann, aber durchaus sehenswert ist / bleibt und qualitativ Jerry Bruckheimer Produktionen wie "King Arthur" immerhin deutlich voraus ist. Rezensiert wurde der Director´s Cut...

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Movie-Kodex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„Wir sind auf dem Kreuzzug um Jerusalem zurückzuerobern“ – „Geht dorthin wo man Italienisch spricht. Und dann geht weiter bis man etwas anderes spricht.“

Super Schauspieltalente, Orlendo Bloom hat sich diesmal wirklich sehr viel Mühe gegeben. Ridley Scott hat mit Königreich der Himmel, das dunkle Zeitalter der Kreuzzüge wiederbelebt. Den Krieg um Jerusalem, wo Christen gegen Muslime kämpften, wo Bauern niedergemacht und Edelsmänner ihr Volk in Kriege schickten. Die Zeit der Kreuzzüge, die im Film dargestellt wurden: Vom 2. Kreuzzug bis zum 3. Kreuzzug. Ein Epos der Filmkunst.

Ein Krieger, der lernt, gutes zu tun und nicht nur für eigene Macht zu kämpfen. Es werden den Kriegern die Augen geöffnet.

Fazit: Königreich der Himmel ist einer der besten historischen Filme, die ich mir bisher je angesehen habe. Top Leistung, von Schauspielern, Regisseur, Animateuren, der Garderobe und den Maskierern und dem Autor. Kein Mangel an Action, die ersten 10 Minuten ziehen sich etwas aber dann läuft der Film im Fluss.

Nebenbei, schaut auch die Komplett-Fassung an. Die mit 186 min Film und nicht nur 140 min. Das ist es vollkommen Wert, man braucht sie um den Film zu verstehen.

http://moviekodex.wordpress.com/2011/07/10/konigreich-der-himmel-kingdom-of-heaven-was-ist-jerusalem-wert-nichts-alles/

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film anders sehen

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

die Aussagen in diesem Film die auch heute - oder heute aktueller denn je sind - es geht nicht um Religion - es geht um Macht im Großen und persönlichen Reichtum im Kleinen.

Auch wenn Glauben Berge versetzen kann - "Wissen vesetzt Welten" zu Besserem

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Stephantherock

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Genialer Soundtrack ,guter Orlando Bloom aber mein Liebling :´Der Anführer der Moslems.
Einfach gut

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kinogaengerin

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Bewertung9.0Herausragend

Ridley Scott hat es wieder getan: Nach 'Gladiator' zeichnet er sich nun für das 'Königreich der Himmel' verantwortlich und der Film ist erneut unglaublich groß und imposant ausgefallen. Doch bei aller Bilderpracht hat Scott eines vergessen, nämlich die Recherche in den Geschichtsbüchern, denn einiges haut hier nicht so ganz hin. Doch wer sich in der Historie rund um Jerusalem nicht ganz so gut auskennt, wobei ich mich hier dazu zähle, der kommt vollends auf seine Kosten. Denn trotz eines Orlando Blooms, den ich mir im Vorfeld so gar nicht als Kreuzritter vorstellen mochte (schon gar nicht nach der Weichei-Vorstellung in 'Troja'), funktioniert der Film wunderbar und ist in sich stimmig. Als Zuschauer wird man nicht nur von den absolut sehenswerten Schlachten, sondern auch von der bewegenden Geschichte rund um den leprakranken König Balduin mitgerissen. Lohnenswert ist im Übrigen auch die Sichtung des Director's Cut, der mit reichlich 45 Minuten mehr Laufzeit ganz neue Handlungsstränge aufdeckt und somit die Charaktere auch näher beleuchtet, was durchaus interessant ist, da man manche Zusammenhänge so wesentlich besser versteht.

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quellecair

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Bewertung9.5Herausragend

Die Kreuzzüge gehören unbestreitbar zum dunkelsten Kapitel des Christentums. Wer sich in Kirchengeschichte etwas auskennt, der wird so manch unbegreifliche und unfassbare Handlungen und Delikte aus dieser Zeit herauslesen, dass es kaum wundert, weshalb die islamische Welt grundsätzlich das Christentum verachtet, ja wenn gar verabscheut. Von daher ist ein Kinofilm über dieses äusserst delikate Thema schon mal von Beginn an ein heikles Unterfangen, sich vor allem nicht in irgendwelche Klischees zu verlieren. Regisseur und bekennender Agnostiker Ridley Scott nahm sich der Herausforderung an und schuf ein bemerkenswertes Monumentalepos, welches sich zwar weitgehend nicht an die genauen geschichtlichen Ereignisse hält, in seinem Kern aber einen wichtigen Teil der Kreuzzüge und deren Auswirkung wiedergibt.

So liegt der Fokus der Geschichte auf dem Schmied Balian von Ibelin (Orlando Bloom), während der Zeitspanne von 1184 – 1187, der um seine Frau trauert, die sich das Leben genommen hat. Während eines Tages ein Kreuzritter bei ihm auftaucht, sich als sein Vater ausgibt und ihn zur Mitreise ins Heilige Land überreden will, lehnt Balian zuerst ab. Doch der anschliessende Mord an einem Priester und quälender Unfriede veranlassen Balian zur Flucht. Als er seinen Vater, Godfrey von Ibelin (Liam Neeson), schliesslich erreicht, schliesst er sich ihm an. In der Hoffnung, in Jerusalem Frieden zu finden, gerät Balian immer tiefer in die Auseinandersetzung zwischen Christen und Moslems. Während nämlich der Leprakranke König Balduin (Edward Norton) sich um Frieden mit den muslimischen Nachbarn bemüht, werden immer wieder arabische Karawanen durch fanatische Tempelritter um deren Anführer Rainald de Chatillon (Brendan Gleeson) mit heimlicher Unterstützung des Templers Guy de Luisignan (Marton Csokas), Ehemann von Balduins Schwester Sybilla (Eva Green) und folglich Anwärter auf den Thron, überfallen. Und es dauert nicht mehr lange, bis sich Balian der wohl grössten Herausforderung stellen muss: die Belagerung Jerusalems durch den Sarazenenherrscher Saladin (Ghassan Massoud).

Verwandten Filmen wie „Troja“, „King Arthur“ oder „Gladiator“ (ebenfalls von Ridley Scott) ist „Königreich der Himmel“ um seine doch eher vielschichtigere Handlung voraus. Das mag erstaunen, doch genau das zeichnet ihn meines Erachtens eben aus, da man nicht einfach eine 3-stündige Schlacht serviert kriegt. Vielmehr wird mit Feingespür zwischen den Zeilen gespielt, den Zuschauer zum Reflektieren gebracht. Es herrscht nicht das übliche Gut / Böse Schema, welches man durchaus bei dieser Thematik anwenden könnte. Man muss Ridley Scott dafür wirklich loben, dass er zwar das Hauptaugenmerk auf die Christen und deren fragwürdige Machenschaften richtet, in ihrer Mitte aber ganz klar unterscheidet zwischen Fanatikern, blinden Eiferer, religiösen Feiglingen und Menschen, die ihren Glauben mit Verstand und Herz leben. Der Konflikt zwischen Christen und Moslems wird zudem sehr fair ausbalanciert, auch wenn ein gewisser Idealismus – und das könnte man dem Film ankreiden – nicht von der Hand zu weisen ist.

„Königreich der Himmel“, ein Film zum diskutieren und philosophieren, in einem Satz zusammengefasst: Viele zwischenmenschliche Gespräche und Handlungen bilden unvergessliche Höhepunkte in einem der Zeit entsprechend eher düster gefilmten Epos, welches durch gute Schauspieler, tollen Schauplätzen, fesselnd inszenierten Schlachten und atmosphärischer Musik die ganz grossen Trümpfe vorweisen kann.

Edit.: Der Kommentar bezieht sich auf den Director's Cut!

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Selcarnor

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Bewertung9.5Herausragend

So, ich habe es endlich geschafft mir den Directors Cut (den ich hier auch bewerte) von >Königreich der Himmel< zu sehen und ganz ehrlich: Dagegen ist die Kinoversion ein müder Lacher.

1. Optik

Unlgaublich sag ich nur. Malerische Landschaften, extrem gut ausgearbeitete Kostüme, Kulissen und Gegenstände. atemberaubende Massen- und Schlachtszenen, die ich persöhnlich noch besser finde, als die aus >Der Herr der Ringe<. Fast jedes einzelne Bild wurde bis zur Perfektion ausgearbeitet und in Szene gesetzt, teilweise mit unzähligen Details. Das mittelalterliche Frankreich und Jerusalem wirkten sehr echt und realistisch und die Epoche an sich wurde im Grunde genommen wieder zum Leben erweckt. Die Schlachten mit teilweise tausenden von Komparsen kommen sehr echt, blutig und dreckig rüber und ihre Inzenierung ist ganz einfach meisterlich.

2. Sound

Der Soundtrack besteht entweder aus kirchlicher Chormusik oder nahöslichen Klängen und Liedern und beides hört sich sehr gut an und passen perfekt zur der dargestellten Zeit und den jeweiligen Szenen. Könnte ich mir immer wieder anhören.

3. Inhalt

Tja, dieser Directors Cut fügt nicht nur einfach ein paar schlappe Szenen hinzu oder verlängert diese oder jene Sequenz ohne etwas Nennenswertes beizutragen. Nein. Hier werden teilweise ganze Abschnitte völlig neu dargestellt und von einem völlig neuen Punkt betrachtet. Die Stimmung ist oft eine vollkommen andere und auch die Charaktere sind jetzt wesentlich besser ausgebaut.
Bevor ich aber weiter darauf eingehe, komme ich erst einmal zum Allgemeinen: >Königreich der Himmel< spielt zwar während der Kreuzzüge, ist aber historisch leicht verzerrt. Ist auch nicht schlimm, denn das Ganze dient im Grunde nur als Bühne für die Personen und die Botschaft des Filmes. Der Grundgedanke wird auch gut, ohne irgendwelchen Kitsch oder Pathos, vorgestellt und entfaltet durchaus Wirkung, zumal das Thema nach all den Jahrhunderten immer noch topaktuell ist.
Die Geschichte wird (trotz der stolzen Länge des Directors Cuts) straff und ohne irgendwelchen spannungsarmen Abschnitte vorgetragen. Unterhalten wird man auf jeden Fall.
Zwei Punkte stechen im Directors Cut besonders hervor.
Zum einen, wie oben erwähnt, die Charaktere. Viele ihrer Handlungen sind teilweise umgekrämpelt oder werden besser erläutert und somit entfalten die Personen wesentlich mehr Tiefe. Besonders Sybilla (Eva Green), die in der normalen Version kaum mehr als eine nette Statisten am Rande war, hat nun eine wesentlich stärkere und erdrückende Stellung und ihr Schicksal hier ist teilweise wirklich sehr ergreifend. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, sehr gut und bisweilen sogar meisterhaft. Von >Orlande Bloom< war ich ehrlich gesagt überrascht und >Jeremy Irons< glänzt grandios in der Rolle des Ritters Tribirias.
Der zweite Punkt sind die Schlachten. Bei den Langfassungen von solchen Monomentalfilmen erwartet man gewissermaßen, dass besonders diese Stellen besser sind und das kann man auch hier sagen. Besonders die Menge des Blutes wurde erhöht und man sieht nun auch wirklich, was so ein Langschwert alles anstellen kann.

4. Fazit

Dieses Meisterwerk von >Ridley Scott< braucht sich hinter >Gladiator< und auch >Der Herr der Ringe< nicht zu verstecken. Der Film ist epochal, gigantisch, mitreißend, optisch brilliant und lässt einen einfach fassungslos zurück.

Dieser Directors Cut muss einfach einmal von jedem geguckt werden, auch wenn einem die Kinoversion nicht gefiel. Hier werdet ihr vielleicht eines Besseren belehrt.

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Chrisetoph

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Sehr schöner Kommentar. Der Director's Cut ist in der Tat nochmal um einiges besser als die Kinoversion.


fueco

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Bewertung7.0Sehenswert

Groß im Directors Cut!

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nilswachter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

In der Kinofassung wird gekämpft und hin und wieder politisiert und moralisiert. Leider überwiegt der Kampf so stark, dass die Botschaft des Films darunter ächzend zusammenkrachen muss. Die Langfassung (50min mehr Film) hebt dieses Manko auf, führt Figuren hinzu, die nicht existiert haben, gibt den Charakteren Tiefe und der Geschichte Raum zur Entfaltung. Dadurch wirkt auch die Botschaft zu mehr Toleranz nicht mehr so aufgesetzt wie in der Kinofassung. Mehr Glaubwürdigkeit, mehr Tiefe und auch ein bisschen mehr Blut. Der Director's Cut ist, was die Kinofassung nicht schaffte zu sein: ein intelligentes, berührendes, kolossales Meisterwerk. Einfach ein ganz anderer Film.

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Oceanic6

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Schön auf den Punkt gebracht! ;)


george.taylor

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film war für mich damals im Kino eine einzige Enttäuschung. Er war ohne Zweifel gut inszeniert, aber visuell eine dreiste Kopie von Scotts Spätwerk "Gladiator".
Vergleich:
>Hinrichtungsszene mit Schwert im Wald am Anfang von Gladiator, Russel Crowe kniet nieder. Schnee weht – stroposkopartig eingefangen – durch den Wald.
>> Orlando Bloom verlässt sein Dorf. Hinterhalt im Wald. Gemetzel. Es schneit. Gleicher Look.
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Inhaltlich liess er mich kalt, Orlando Bloom war lachhaft.
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Dann kam ein Director's Cut raus. Satte 50 Minuten länger. Plötzlich empfand ich ihn vollends fesselnd. Der Hauptdarsteller war überzeugend, sein Konflikt nachvollziehbar. Eva Green war auf einmal anbetungswürdig (vorher kaum aufgefallen), Jeremy Irons wie immer reinstes Zelluloid-Fieber!
Hab ihn nun schon öfters gesehen, empfinde ihn gar nicht mehr als Gladiator-Abklatsch. Die Szene mit den Belagerungstürmen ist grandios.
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Sehr sehr guter Historienfilm für brillanter Optik!

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Tyler.Fincher

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gibt wenige Filme wo 2 Fassungen (Kinoversion und DC) so viel ausmachen wie bei "Königreich der Himmel". Aus dem Kino bin ich damals enttäuscht raus spaziert. Nicht mehr als 6.0 hätte ich ihm damals gegeben. Der DC wertet den Film aber extrem auf, füllt Logiklöcher, bereichtert unsinnge Passagen so, dass man sie nun nachvollziehen kann und macht den Film wesentlich runder. Warum nicht gleich so? Ach ja, stimmt...das Studio.

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CommanderWilli

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die Kreuzzüge sind meiner Meinung nach ein unverbrauchtes Kapitel in der Filmgeschichte.
Und wenn Ridley Scott sich an einen traut, dann kann da doch nicht viel schief gehen, oder?
Zur Rahmenhandlung: Der Film spielt zwischen dem zweiten und dritten Kreuzzug und schildert die Geschichte des Balian von Ibelin, den es wirklich gegeben hat.
Von seinem Leben gibt es jedoch nur vage Informationen, die genutzten Quellen beweisen seine Beziehung zu Saladin und die Kapitulation Jerusalems in seinem Namen, also ist Kingdom of Heaven allgemein historisch korrekt anzusehen.
Gedreht wurde der Streifen in Nord-/Südspanien und in Marokko, die realen Landschaften sind einfach unglaublich wunderschön anzusehen und bleiben im Gedächtnis.

Ridley Scott liefert mit Königreich der Himmel ein bildgewaltiges mittelalter Epos, dass auch in seinen ruhigen Phasen überzeugen kann, da die Frage nach dem Glauben an Gott und den Werten eines Menschens in Frage gestellt werden.
Wirklich alle Schauspieler spielen überragend und Orlando Bloom schafft es, trotz seiner jungen Jahre eine tragende Rolle zu spielen.
Der Score erledigt das Übrige, ich habe selten einen so stimmigen gregorianischen Choral gehört, der die Atmosphäre besser einfangen hätte (vor allem in der Anfangsszene)
Was mich am allermeisten verblüfft ist die Korrektheit der geschichtlichen Gegebenheiten. Ich habe in vielen Kommentaren gelesen, dass die historischen Informationen total unkorrekt seien, wobei ich das nur dementieren kann. Natürlich ist einiges verzerrt, aber die Grunddaten sind alle korrekt und historische Fehltritte wurden auch keine gemacht. Was man einzig und allein bemängeln könnte, sind historische Auslassungen, zum Beispiel wurden einige Charaktere nicht genannt/gezeigt, die vlt. von höherer Bedeutung waren, z.B. Gerard de Ridefort, Balduin V.).
Widerum wurden einige Aspekte mit Klischees belegt, allen voran Balians Beziehung zu seiner Frau.
Dies beschert dem Film aber keinen Abbruch in seiner Glaubwürdigkeit oder seiner erzählerischen Handlungsweise.
Wer auch nur einen kleinen Funken Interesse an die Kreuzzüge hat und ein paar Klischees, wie historische Freiheiten verkraften kann, für den ist Kingdom of Heaven ein mehr als nur unterhaltender Streifen.
‏السلام عليكم ,,And Peace be with you''

P.S.: unbedingt den Directors Cut angucken, ist um Welten besser als die Kinofassung!

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Oceanic6

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Sehr schön geschrieben und bei 78% Gemeinsamkeit folgt direkt eine Freundschaftsanfrage ;)


Gentleman Jack

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Bewertung5.5Geht so

Ich wünschte ich wäre jung oder uninformiert genug den pädagogisch wertvollen Hintergedanken ignorieren zu können. Um nicht falsch verstanden zu werden: der ist nobel und ehrenwert, zumal ja viele heute noch in Toleranzkategorien denken, welche jenen zur Zeit der Kreuzzüge entsprechen. Jedoch kommt die interreligiöse Toleranzmessage so dermaßen mit dem Holzhammer daher, dass selbst die tollen Schlachtszenen meine Wertung nur knapp über das Mittelmaß bringen.

Wer jedoch mit der "Realitätskeule" kommen möchte: Es gab sehr wohl zu jener Zeit beiderseits Anführer, mit einer ähnlich hohen Toleranz/Respekt für die andere Seite. Das ist prinzipiell nicht unrealistisch. Mir persönlich gefällt es lediglich nicht, wie dies im Film dargeboten wird.

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tomlog

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Bewertung0.0Hassfilm

So glaubwürdig wie Liliana Matthäus. Absoluter Hassfilm.

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sweetForgiveness

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*schmunzel*


Höllebs543

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Trotzdem wär ne Begründung nicht schlecht gewesen.


Violent Fiffy

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film punktet durch seine optische Darstellung von Personen und Orten. Die Musik unterstreicht die Wirkung von diesen.
Auch, wenn sowohl optische als auch akustische Elemente für meinen Geschmack eindringlich stimmungsvoll und damit gelungen waren, hätte für gute Unterhaltung die Handlung etwas weniger zähflüssig sein dürfen.
Der Grundrahmen der Geschichte war zwar in meinen Augen akzeptabel aber der Ablauf der Handlung hätte noch ein paar mehr Kurven bzw. etwas mehr Pfeffer im Detail vertragen.

Insgesamt fand ich die Geschichte zwar fesselnd, nicht zuletzt weil mich auch das verwertete historische Ereignis interessiert aber, da der Film recht lange dauert blieb für mich auf dem Hintergrund der leicht tranigen Handlung, welche Bilder und Musik nicht gut genug retten konnten am Ende ein leicht gelangweilter Nebengeschmack zurück.

Gar nicht übel aber für mich knapp unter "Sehenswert".

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Muxi92

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich machs kurz:
Director's Cut: Top
Kinofassung: Flop

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Mio Sarajevo

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Bewertung7.0Sehenswert

in ausnahme von orlando bloom finde ich den film absolut sehenswert und zu unrecht so stark angegriffen...

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Geistertexter

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Bewertung6.0Ganz gut

Für mich gehören zu einem sehenswerten Spielfilm unabdingbar auch immer sehenswerte Schauspieler. Orlando Bloom und Eva Green überzeugen mich hier nicht. Zu wenig Ausstrahlung, zu wenig Charisma besonders in ihren gemeinsamen Szenen. Ansonsten leistet das Gespann Scott und Monahan gute Arbeit und ist dem eher islamfeindlichen Massengeschmack des Westens hoch überlegen.

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein wirklich guter Monumentalfilm. Ridley Scott gelingt es nach Gladiator, auch dem Ritterfilm neues Leben einzuhauchen.

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fabel

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Bewertung3.0Schwach

"Yo, alder. Weißt du was krass wäre ?"
"Nö. Sag."
"Es wäre krass, wenn du jetzt mit mir GIMME 5 machen würdest und wir uns diesen ganzen Kriegsquatsch sparen würden."
"Ohja. Lass uns alles abblasen. Hatte gerade eh keine Lust auf Krieg. Meine Alte wartet auf mich."
...
So oder so ähnlich (ich wollte ja nicht die echte Szene spoilern) trug es sich zu. Da treffen zwei Leute (ich benutze das Wort KÖNIG extra nicht) mitten in der Pampa inmitten zweier verfeindeter Lager und machen eben schnell fest, dass sie aus "Freundschaft" und "Respekt" und aufgrund loser Versprechen der Gegenseite gegenüber ihre dicken Einheiten wieder zurückschicken. Mich würde es ja mal gerne interessieren ob die Krieger wenigstens Spritgeld bekommen haben.
Weiter im Text. Ridley präsentierte uns hier ein sicherlich bildgewaltiges Werk mit wuchtiger Besetzung und ebenso deftigen Leistungen. Die warn nicht schlecht vom Bloom und co. Keine Frage.
Aber die Kehrseite der Medaille sieht leider weniger nett aus.
Scott präsentierte uns hier Mainstreamkino im schwächsten Stil. Eine Geschichte über einen Hufschmied der über Nacht die Fähigkeiten erlangt, zu kämpfen, nebenbei irgendwelche Muslime (im Film liebevoll als Moslems bezeichnet) abzumetzeln und später natürlich zum großen gefeierten Messias von Jerusalem aufsteigt. Respekt. Diese Mittelalterliche Version vom "Tellerwäscher zum Millionär" ist nun zum x-ten Mal neu aufbereitet worden und das leider in so einem langweiligen Maße das ich teilweise es schöner fande, eine Runde "Block´d" auf dem Handy zu spielen (übrigens mehr als empfehlenswert dieses Spielchen, wenn auch sehr viel Akku ziehend) als diesem Treiben da auf dem Bildschirm beizuwohnen.
Eine Liebesgeschichte wurde auch noch irgendwie drunter gemixt und fertig war Mainstreamkino. Wenn es nur das gewesen wäre, was mich gestört hat.
Aber es kommt noch dicker. Irgendwie fühlte ich mich die ganze Zeit strafversetzt in eine Theologiestunde an der Universität. Für die dortigen Studenten mag dieser Film der absolute Knüller gewesen sein. Die Völkerverständigung klappt ausgezeichnet (siehe oben), man lässt die Leute einfach so abziehen am Ende und zwischendurch bekämpft man sich aber noch lustvoll. Und es ist ja alles Gottes Wille. Wie komm ich auf diesen Schluss ?
Des Rätsels Lösung ist das olle Gequake die ganze Zeit. Bei beinahe jedem längeren Gespräch wurde am Ende von allen beteuert:"Es ist Gottes Wille."
Hallelujah. Morgen geh ich in die nächste Sparkasse, raube sie aus und rufe ganz dick am Ende:" Es war Gottes Wille. Ihr dürft mich nicht bestrafen."
Mag ja damals alles nach dem Gottes Gesetz gelaufen haben, aber trotzdem. Muss man wirklich in jedem Gespräch mindestens 1mal das Wort "Gott" reinsetzen. Gab es in der USA für kurze Zeit eine gesetzliche "Gottesquote" für Filme ?
Dieses schwulstige Gelaber über Gott, dieses Mainstreamkino mit Liebsanhängsel und viele sehr unglaubwürdige Ungereimtheiten machten aus dem "Königreich der Himmel" eher "Die Hölle auf Erden".
Nein, so schlimm wars dann auch wieder nicht. Nur sonderlich prickelnd waren selbst die Kampfszenen gegen Ende dann auch nicht und wie bitteschön 45 Minuten eine vornerein schon langweilige Angelegenheit ins gute umwandeln will, das scheint mir mehr als fragwürdig.
In diesem Sinne:
Friede sei mit euch...
...alaikum salam !

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 24 Antworten

BlueSquirrel

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Das Squirrel war weg wegen dem Breitbild. Nach drei empörten Piloten habe ich es aber in ein neues Format gequetscht. ;) Zum Pearl Harbor. Ich sach mal, wer den mag oder PH-neutral ist, gehört zum Feind und muss niedergeschrieben werden.^^


casique

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gute bilder, gute, jeweils passende musik


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