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Prince of Persia: Der Sand der Zeit

Prince of Persia: The Sands of Time (2010), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Historienfilm, Actionfilm, Kinostart 20.05.2010


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5.5
Kritiker
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6.5
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18294 Bewertungen
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von Mike Newell, mit Jake Gyllenhaal und Gemma Arterton

In der Computerspiel-Adaption Prince of Persia: Der Sand der Zeit erleben Jake Gyllenhaal und Gemma Arterton ein Wüstenabenteuer im Persien des 6. Jahrhunderts.

Dem einstigen Straßenkind Dastan (Jake Gyllenhaal) fällt ein einzigartiger Dolch in die Hände. Er birgt den magischen Sand der Zeit, der seinem Besitzer erlaubt, die Zeit umzukehren. Doch dunkle Mächte wollen die Macht über die Zeit für ihre finsteren Pläne und Bestrebungen nutzen: Scheich Amar (Alfred Molina) giert nach sagenhaftem Reichtum und Nizam (Ben Kingsley), der machthungrige Bruder des Königs, nach dem Thron von Persien. Vom persischen König zum Thronerben bestimmt, begibt sich Dastan, der Prince of Persia, auf eine abenteuerliche Reise, um den begehrten Dolch und die Macht über den Sand der Zeit in Sicherheit zu bringen. Zusammen mit der schönen wie selbstbewussten Prinzessin Tamina (Gemma Arterton) überwindet Dastan die Grenzen der Zeit, um das ihm von den Göttern bestimmte Schicksal zu erfüllen.

Hintergrund & Infos zu Prince of Persia: Der Sand der Zeit
Prince of Persia: Der Sand der Zeit basiert auf der gleichnamigen Videospielreihe Prince of Persia von Designerlegende Jordan Mechner. Seit 1989 hat das Videospiel eine große Fangemeinde und zog mehr als ein Dutzend Nachfolger und Ableger nach sich. Bei der Verfilmung von Prince of Persia war Jordan Mechner an Story und Drehbuch beteiligt. Neben Jerry Bruckheimer als Produzent fungierte Mechner auch als Ausführender Produzent.

Im Gegensatz zum Film Prince of Persia ist der Prinz von Persien in den Computerspielen namenlos. Der für den Film gewählte Name Dastan ist persischen Urspungs und bedeutet soviel wie Geschichte oder Märchen. Bevor Jake Gyllenhaal als Dastan gecastet wurde, waren Gerüchten zufolge Zac Efron und Orlando Bloom ebenfalls im Gespräch für die Hauptrolle in Prince of Persia: Der Sand der Zeit.

Regisseur Mike Newell (Donnie Brasco, Harry Potter und der Feuerkelch) drehte in verschiedenen Städten Marrokos und in den Pinewood Studios in Großbritannien. Das Budget für Prince of Persia: Der Sand der Zeit wird auf ca. 200 Millionen US-Dollar geschätzt. (JD)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (21) — Film: Prince of Persia: Der Sand der Zeit

kobbi88: Die Drei Muscheln

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8.0Ausgezeichnet

Ein junger Prinz, draufgängerisch, charmant und bescheiden, wird beschuldigt, seinen Adoptivvater, den Herrscher von Persien ermordet zu haben. Er soll getötet werden, doch zusammen mit der hübschen, zuvor besiegten Prinzessin Tamina gelingt ihm die Flucht. Und nun versucht er seine Brüder von seiner Unschuld zu überzeugen.

Und was soll ich sagen? Genau so müssen Blockbuster sein und aussehen. Tolle Kostüme und protzige Kulissen. Gute Sprüche von toll aufgelegten Schauspielern. Besonders Alfred Molina macht hier einen tollen Job, aber auch Ben Kingsley und der charismatische Held Jake Gyllenhaal sind stark, bleibt vielleicht nur ein wenig oft auf seinen Füßen stehen. Auch die teilweise bombastische, für einen solchen Film aber angemessene Musik passt hier wunderbar hinein.

Dazu kommen gute Effekte und sehr schön anzusehende Kampfszenen. Die Zeitlupen sind zwar vielleicht ein wenig häufig eingesetzt, stören mich aber (überraschenderweise) in dieser Häufigkeit gar nicht und geben somit eine lässige Optik her. Nur sind manche Waffen und Effekte ein *hust* klein bisschen zu übertrieben. CGI, klar. Aber es sieht immerhin nie wirklich künstlich aus. Übrigens: Ich hasse Schlangen, egal ob real oder animiert. Warum? Keine Ahnung. Aber da gibt es dann so einige Schockmomente im Film.

In der Geschichte sind übernatürliche, fantastische Elemente vorhanden, aber sind sie eingebettet in ein interessantes, nachvollziehbares Gesamtbild zwischen Politik, Intrigen, Liebe und den Versuch Prinz Dastans, seine Unschuld am Tod seines königlichen Adoptivvaters zu beweisen und den wahren Mörder zu stellen. Spannend, natürlich in einem gewissen Maße vorhersehbar, aber dennoch sehr unterhaltsam. Gut, das Computerspiel kenne ich nicht, interessiert mich daher auch wenig, ob das nun eine gelungene oder eine miserable Umsetzung ist. Aber als Film, als Blockbuster kann der Film so einiges.

Wenn man ihn beschreiben müsste, dann würde ich es mit „Fluch der Karibik meets Marvel im alten Persien“ versuchen. Ein Disney-Action-Abenteuer-Spektakel mit viel Witz und einer Hand voll Kitsch und Sand. Höchst unterhaltsam, ziemlich spannend und spaßig. Schade, dass hier anscheinend keine weiteren Spiele der Reihe verfilmt werden. Ich würde sie mir ansehen, denn auf Anhieb wüsste ich nicht, was mir so richtig schlecht gefallen hat. Naja, die Schlangen vielleicht.

31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 101 Antworten

kobbi88

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Du hast dich eindeutig verzählt. Naja, 100 wäre doof, ich glaube, wir lassens^^


Lydia Huxley

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@Bolzi: Erstens, mein Freund, weiß ich ganz genau, was du mit Heulsusi gemeint hast! *böse kuck* :D Und zweitens ist mein Postfach an jegliche MP-Strapazen gewöhnt. Also, tut euch bloß keinen Zwang an!^^


JackoXL: Die Drei Muscheln

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4.0Uninteressant

Mit diesen Spielverfilmungen ist es immer das Gleiche: Die Vorlage dient nur als grobes Storygerüst (mehr geben die in der Regel auch nicht her), den Fans wird eine Standardgeschichte vom Fließband serviert, aber Fans sind nun mal Fans und schauen es sich an. Der Film macht seinen Schnitt, die Produzenten freuen sich, die Fans nicht.
"Prince Of Persia" ist genau das. Optisch aufwendig und gut gemacht, vom Inhalt ein Disney-Sandburg, die zusammenfällt, wenn man außer dem Look mehr erwartet. Die Besetzung ist ganz gut, obwohl die Darsteller aus ihren Schablonen aus dem Blockbuster-Katalog nicht viel machen können. Alfred Molina war ganz unterhaltsam, Ben Kingsley ist auf Bösewicht-Autopilot und Gyllenhaal hat Charisma, mehr braucht es auch nicht. Typischer Fall von aufgeplustertem Dünnbrettbohrer, hübsch und nutzlos, wie ein Perserteppich.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

jacker

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Ich nehme an du hast den auf Pro7 gesehen. Ich fand die Lautstärkesprünge so unerträglich. Vielleicht hat Pro7 da aber noch dran gedreht, es war wirklich kaum zumutbar!


JackoXL

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Ging mir ähnlich. Musste den zum Teil richtig hochdrehen, um überhaupt was zu verstehen, dann macht es auf einmal so einen Lärm, dass meine Katze panisch auf den Balkon gestürmt ist.


Mr.Film: City of Cinema

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7.5Sehenswert

"Man sagt, manche Leben seien auf ewig miteinander verbunden durch den Ruf der Ahnen, der durch die Jahrhunderte hallt - Schicksal"
Zu aller erst muss ich sagen das ich ein großer Fan der Spiele bin und deswegen auch sehr genau, aber auch wirklich sehr genau auf Details im Film geachtet habe. Bevor ich zu meinem Urteil komme erstmal eine kleine Inhaltsangabe.
Der charismatische Prinz Dastan (Jake Gyllenhaal) ist der Sohn des Scheichs Amar und ein talentierter Kämpfer und Akrobat. Durch einen Zufall, oder besser gesagt durch das Schicksal (siehe Zitat) trifft er auf die wunderschöne Prinzessin Tamina (Gemma Arterton). Nach anfänglichen Abneigungen entwickelt sie eine gewisse Sympathie zu dem Prinzen.
Durch einen weiteren "Zufall" kommt Dastan zu einem Dolch. Dem Dolch. Dem Dolch der Zeit. Was für eine Magie dieser Dolch entfesselt stellt er erst später fest, mit ihm kann man den Sand der Zeit freisetzen und die Zeit zurückdrehen. Natürlich ist er nicht der einzigste der weiß was der Dolch für eine Macht hat. Sein Onkel, Nizam, ist machthungrig und will alles dafür tun seinen Bruder, den Schaich, vom Thron zu stoßen.
Dieser Wunsch könnte sich ganz leicht erfüllen. Dafür braucht er nur ein kleines Hilfsmittel. Den Dolch.
Nachdem Dastan und Tamina die Böse Seite von Nizam entdeckt haben, wollen sie alles mögliche tun um die dunkle Macht vor dem Aufstieg abzuhalten.
Für manch einen hört sich die Story vielleicht etwas langweilig, ja sogar billig an, doch sie hat mich verzaubert und in die Welt von 1001 Nacht gezogen. Man verfolgt die Parkourähnlichen Verfolgungsszenen und die Kinnlade fällt runter. Neben den schönen Verfolgungsszenen ist auch die Kameraführung vom aller feinsten und die Bilder bringen einen vollkommen ins Staunen. Auch die Kampfszenen sind nicht schlecht, doch habe ich mir ein paar mehr bekannte Moves gewünscht.
Nun mal zu ein paar Sachen die mich gestört habe. Prinz Dastan hat eine sehr detailgenaue Kleidung, jedoch trägt er diese erst im 2te Teil der Trilogie, im 1ten Teil hat er eine komplett andere und er macht immer Späße und ist witzig. Genau das Gegenteil von dem Prinzen wie er im Spiel ist. Das hat mich besonderst aufgeregt, da grade er die Hauptrolle ist und man ihn hätte perfektionieren müssen. Jedoch muss ich sagen das dieser Film insgesamt ein sehr schöner wurde und auch die beste Spielverfilmung die ich je gesehen habe. Ich kann nur hoffen das der 2te und 3te Teil genau so gut wird, und die Story so gut wie möglich vom Spiel kopiert wird.
Dieser Film ist ein Augenschmauß für jeden Fantasy und Actionfilm-Fan. Für die etwas Lustigeren unter uns ist auch etwas dabei.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

Die an und für sich auswechselbare Geschichte wurde von Regisseur Mike Newell äusserst dynamisch im Stil der Bruckheimer-Produktion «National Treasure: Book of Secrets» inszeniert.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.0Schwach

[...] Natürlich ist das Spektakel nett anzusehen. Man staunt immer wieder über das, was heute technisch möglich ist. Doch sollte man sich auch hier nicht blenden lassen. Filme dieser Art dienen einzig und allein dem Zweck, die Massen ins Kino zu ziehen. [...]

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ossijr

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un was genau is so schlimm daran? die massen zu begeistern?


Marco31

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Es gibt Leute, die erwarten auch in einem "Dänischen-Western" tiefgründige Dialoge und vergessen, dass dieses Filme gerade für die breite Masse (Mainstream) gemacht wurden. Wenn man hier nach einem Sinn oder Realitätsnähe sucht ist man fehl am Platz. Wissen worauf man sich einlässt: es ist eine Actiongameverfilmung... und das absolut gelungen.


Corsovilla: SchönerDenken

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7.5Sehenswert

Gut gemachtes Popcornkino. Im Podcast erklären wir, was “Prince of Persia” mit Massenvernichtungswaffen zu tun hat, warum Jake Gyllenhaal für sein Gehüpfe Knie aus Titan gebraucht hat und für welchen Budenzauber Bruckheimer 200 Dollar, nein 200 Millionen Dollar ausgegeben hat. (Mehr im Podcast)

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.0Ganz gut

"Prince of Persia" ist ein wahrer Sandsturm des Eklektizismus, in dem moderne Kriegsführung und Geheimdienstdenken in eine exotistischer kaum ausstaffierbarere Antike verfrachtet werden, und ein bißchen Parkour gibt’s gleich noch obendrein. Das Ergebnis ist ein Film, der seine völlige Ahistorizität nicht einmal im Ansatz zu kaschieren versucht (“Straußenrennen immer dienstags und donnerstags”) und stattdessen wohlfeile, aber keineswegs völlig beliebige politische Gegenwartsbezüge herstellt (die Suche nach Waffen in der eingenommenen Stadt, deren Existenz immer nur eine Lüge, ein Vorwand zur Invasion war)

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Astreines Popcorn-Kino: Ich bin überrrascht. Tolle Special-Effects, Stunt- und Actioneinlagen, solide schauspielerische Leistungen und vor allem: Keine Minute Langeweile. Wer einfaches Unterhaltungskino im Stil von Fluch der Karibik und Konsorten mag und zudem vielleicht noch ein Faible für Computerspiele hat (wie ich), der kann bei dem Film nichts falsch machen....

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

Eine gesunde Skepsis ist angebracht, denn Videospielverfilmungen gibt es viele aber die wenigen die gelungen sind, kann man an einer Hand abzählen. Billige und schlecht inszenierte Produktionen wie „Far Cry“, „Resident Evil“ oder „D.O.A.“ manifestierten den schlechten Ruf von verfilmten Video- und Computerspielen. Dies liegt gewiss aber nicht nur an schnell abgedrehten Fließbahnproduktionen, sondern auch daran, dass ein Spiel nicht mit einem Film zu vergleichen ist. Einer der größten Fehler ist, dass nicht jedes erfolgreiche Spiel auch eine brauchbare Geschichte für einen Film hat. Die Geschichten von Spielen sind meist unglaublich platt und dünn oder aber extrem verschachtelt. Das „Prince of Persia: Sands of Time“ von 2004 auf dem der Film basiert bietet jedoch eine gute Geschichte, auch wenn sie für die Verfilmung noch etwas verändert wurde. Immerhin vom Erfinder Mechner höchstpersönlich. Mechner war einer der Drehbuchautoren.

„Prince of Persia“ ist, Spiel wie Film, reinste Blockbusterunterhaltung. Der britische Regisseur Mike Newell („Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, „Harry Potter und der Feuerkelch“) inszenierte einen kurzweiligen, wenn auch überraschungsfreien Abenteuerfilm mit orientalischen Flair und teils nett choreographierten Actionszenen. Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal, sonst eher aus kleineren Produktionen wie „Donnie Darko“ oder „Brokeback Mountain“ bekannt, trainierte sich eine beachtliche Muskelmasse an. Dies kommt Gyllenhaals kecker, tugendhafter Ausstrahlung als Held zu Gute. Denn obwohl der gute Prinz Dastan mit gefühlt nur drei Gesichtsausdrücke auskommt, so wirkt der Prinz doch passend besetzt.

Die Handlung von „Prince of Persia“ ist einfach aber gut erzählt. Wer ein storytechnisches Schwergewicht erwartet wird natürlich enttäuscht. Dennoch ist es schade, dass der Film recht vorhersehbar ist, selbst wenn man die Spiele nicht kennt, wird der geneigte Zuschauer sehr schnell erkennen, wer wirklich gut und wer wirklich böse ist. Einen großen Pluspunkt kann die Story aber für sich verbuchen. Der Fingerzeig auf die Auslandspolitik der USA, allen voran die falschen Geheimdienstinformationen über versteckte Waffenlager im Irak. Dieser Fingerzeig dient bei „Prince of Persia“ als Motor um die Geschichte in Gang zu bringen. Sicherlich ist dass nicht gerade subtil, aber für solch eher unpolitischen Blockbuster durchaus couragiert.

Ganz und gar nicht couragiert ist die Rolle der Prinzessin Tamina, gespielt von Gemma Arterton, geraten. Arterton wird im gesamten Film auf zwei Dinge reduziert: Stichworte, bzw. Befehle geben und schön aussehen. Dass ist (vor allem letzteres) furchtbar nett gemeint, nervt aber auf die Dauer. Prinzessin Tamina ist leider nicht die einzige Figur, die dem Film misslungen ist. Ben Kingsley als Königsbruder spielt routiniert aber langweilig und die finsteren, gruseligen Meuchelmörder, die Hassassinen, verkommen recht schnell von der dunklen, mysteriösen Bedrohung zum reinen Startzeichen für mittelmäßig getrickste Giftschlangen und überraschungsfreie Kämpfe. Die Figur die sich positiv aus der Inszenierung hervortut, ist der Gauner Amar (ulkig: Alfred Molina). Richtig große Lacher gibt es hier, wie im Rest des Films, auch nicht, aber es ist einfach amüsant diesem Schlitzohrigen Gauner zuzusehen, vor allem weil es Regisseur Newell gelingt diese Figur nicht zu verheizen und es versteht sie genau in den richtigen Zeitpunkten einzusetzen.

„Prince of Persia“ ist Unterhaltung nach Rezept, nach Vorschriften. Die Macher haben versucht mit Action, Phantasterei, Abenteuer, Exotik, Witz und Charme ein ähnliches Produkt zu erzeugen wie das erfolgreiche Franchise von „Fluch der Karibik“. Solche Rechnungen ergeben eigentlich nie wirkliche Innovationen oder cineastische Höhepunkte. Letztlich geht es um Profit, vielleicht haben die Macher deshalb etwas zu sehr auf die Effektmuskeln vertraut. So bleibt es jedenfalls fraglich ob demnächst wieder Abenteuer aus 1001 Nacht über die Leinwände der westlichen Kinowelt flimmern. Obwohl es durchhaus nett wäre Jake Gyllenhaal und seine drei Gesichtsausdrücke als Prinz Dastan wieder zu sehen. Nur dann bitte mit dem richtigen Feintuning. Immerhin ist „Prince of Persia“ so ein schöner Beweis dafür dass sich Charisma und Charme selbst über Möchtegern-Gruselschurken und seelenlosen Effektmassen durchsetzen können und dass nicht jede Videospielfilmverfilmung ein Desaster ist.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

le.gonzo

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Lieber eine längere, nachvollziehbare Kritik als ein Einzeiler á la "Man war der geil! 10/10".


Filmsuechtiger

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Lieber Dayworker, wenn du lange Texte nicht magst - lies sie nicht. Es gibt genug Leute die eine differenzierte Kritik sehr schätzen.


M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.5Ganz gut

Man kann fast richtig Spaß haben bei dem Film, sicherlich mehr als bei „Das Vermächtnis der Tempelritter“, und er ist auch nicht ganz so aufbrausend-emotional (ein bißchen jedenfalls), wie die meisten "Mama-Filme" heutzutage. Für Leute wie mich liegt das hauptsächlich an Molina. Der Reiz seines Charakters mag vielleicht den breiteren Adern an den Armen geschuldet sein, als sie Peter Ustinov in seinem unvergleichlichen Auftritt in „Spartacus“ hatte. Molinas schauspielerischer Verstand führt zu einem Ergebnis, dass man ohne ihn vergäße, weil es sonst nämlich ins eine Auge hinein- und aus dem anderen wieder herausschlitterte.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Bei allen Bedenken die ich hatte, muss zugeben, dass “Prince of Persia” ein rundrum solider Abenteuerfilm ist, der streckenweise viel Spaß macht. Auch wenn hier nur eine Variante vom König der Löwen mit Dastan als Simba, Kingsley als Scar , Arterton als Nala und Alfred Molina als Pumba mit ein bißchen Herr der Ringe verrührt wird, hat der Film ein paar Schauwerte und Schauspieler die im großen und ganzen einen guten Job machen.

(...)

Überhaupt ist es überraschend, wie gut die Interaktion der Figuren funktioniert. Natürlich sind die Dialoge mit ihren vielen Ausrufesätzen und dem Mangel an Ironie nicht eben großes Gehirnfutter, aber im Rahmen dieser “Kleiner Muck auf Extacy”-Prämisse funktionieren Charaktermomente erstaunlich gut. Ich wollte eigentlich immer wissen, wie es weitergeht (auch wenn die Story sehr absehbar ist), ich erfreute mich an den großen Palastpanoramen und der Basar-Atmosphäre in der sich auch Indiana Jones wohlgefühlt hätte.

Weniger überzeugend, wenn auch nicht richtig schlecht ist die Action, von denen Dastans Flucht über die Dächer noch am eindrucksvollsten ist. Hier kommt ein bisschen Bourne-Gefühl auf, während später dann manchmal die Hektik gemischt mit Matrix-Rendermatsche dominiert. Das Jump’n'Run-Feeling, das streckenweise Elemente des Spiels bis ins Detail kopiert (genau wie einige Szenen im Palast eindeutige Hommage an die Pixelvorlage sind), sorgt zwar für Tempo, nimmt aber auch Spannung. Denn so wie Dastan im Game die Zeit zurückdreht und man einfach mehrere Anläufe brauchen kann, bis man eine knifflige Stelle bewältigt, so erzeugt auch der hupfende Gyllenhaal wenig Gefühl tatsächlichen Bedrohtseins. Die Szenen laufen ab und laufen auch mal etwas zu lang, aber sie treiben nicht zwingend die Handlung voran, noch lassen sie mit den Helden mitbangen.

Immer wieder wurde von Seiten der Macher die Hoffnung genährt, das dieser “Prince” der nächste Jack Sparrow sein könnte, der als Start eines erfolgreichen Franchise den Weg für weitere Teile ebnet. Was wenig bedacht wurde ist dabei allerdings die Tatsache, dass die Pirates-Filme aus einem einzigen Grund funktioniert haben und der heißt weder Orlando Bloom, noch Keira Knightley, sondern Johnny Depp. Captain Sparrow ist eine schillernde, ambivalente und grundlegend interessante Figur, die alleine die ganze ranzige Patina des Piraten-Genres vergessen ließ. Dazu kam die gekonnte Vermischung mit phantastischen Elementen, die vergessen ließ, das wir den Roten Korsaren und Long John Silver eigentlich nie wieder sehen wollten.

(...)

Mike Newell, der seine Schauspieler gut im Griff hat, erzählt dieses Prinzenabenteuer mit einer sehr glatten, kantenlosen Hauptfigur, die nicht aus selbst heraus interessant ist. Gyllenhaal, bei allem Smiley-Charme und einer gewissen spitzbübischen Ungelenkheit, ist kein Jack Sparrow und auch kein Indiana Jones – ja er ist nichtmal ein Will Turner. Er ist genau genommen wenig mehr als eine hüpfende Hülle, die das Gute will und im großen und ganzen recht sympathisch wirkt.

(...)

Für sich genommen bleibt ein Film der Fans des etwas betagten Genres durchaus gefallen dürfte, sich keine wirklich schlimmen Ausfälle leistet, aber auch wenig wagt und keinerlei neue Impulse zu setzen vermag. Das modernste an diesem Film sind wohl noch die Matrix- und Mumien-Effekte und der Schmucklose Font auf dem Poster. Zum weggucken also ganz hübsch, aber für einen Möglichen Franchise-Starter dann doch etwas zu kurz gesprungen.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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5.5Geht so

Die ganze Action und all die Blutspuren sind konzipiert worden, um den Zuschauer von der Wahrnehmung dessen abzulenken, was da so im Laufe des Films durchschimmert und wenig Sinn macht. Grundsätzliche Logik - etwa das Fehlen eines Motives für den zentralen Mord – wird im Dienste des Flusses der Erzählung außer Acht gelassen. Es ist wie in einer Tretmühle, doch Newell ist annähernd begabt genug, dass dies so lange nicht ins Gewicht fällt, bis der „Betrug“ auffliegt, und wir in dem Gefühl zurückgelassen werden, dass Prince of Persia um einiges kürzer hätte sein können (109 Minuten sind zu lang für einen Film, der im Sommer läuft).

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vio-pio

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das motiv fehlt nicht! der bruder des königs hat den könig umgebracht, damit er den dolch UND die sanduhr erhält und somit die zeit soweit zurückdrehen, damit er ihn NICHT vor dem löwen beschätzt und somit von anfang an könig wird.


karma-karman

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Sehr schwache Review, muss ich sagen... Wohl nicht bei der Sache gewesen, was? Denn wie auch andere vor mir schon schreiben, das Motiv ist klar erkennbar.


Louise Keller: Urban Cinefile

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7.5Sehenswert

Vertraue deinem Herzen, das ist die Moral dieses auf viele Facetten ausschweifenden, mit Schwertspielereien gefüllten Märchens [..]. Auf der Grundlage des Computerspiels zog Regisseur Mike Newell alle Register, um ein energiegeladenes und bildstarkes Abenteuer mit Themen wie Ehrgeiz und Betrügereien abzuliefern.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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5.0Geht so

Die beiden Hauptfiguren spielen uninspiriert. Jake Gyllenhaal könnte mit seinen Muskelpaketen auf dem Cover eines Männermagazins posieren. Die Rolle des Dastan spielt er jedoch so, als ob er Spidermans Zweifel und Unsicherheiten in sich aufgenommen hätte. Ich will [..] Gemma Arterton in Erinnerung rufen, die einem fantastischen Foto aus einer Kosmetik-Annonce gleicht.

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José Garcia: Textezumfilm

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3.5Schwach

Die ohnehin magere Handlung stellt sich lediglich als Vehikel für Action heraus. Regisseur Mike Newell lehnt sie außerdem überraschend nahe an ein Computerspiel an, bei dem es im Grunde lediglich ums Rennen und Kämpfen geht. Arbeitet sich der Held in einem Videospiel von einer Ebene zur nächsten vor, wo er auf den nächsten Feind trifft, so springt hier Jake Gyllenhaal alias Prinz Dastan vorwiegend von einem Dach aufs nächste. Die visuelle Umsetzung lässt an die Verfolgungsjagd am Anfang des Spielfilms „Matrix“ von Andy und Larry Wachowski mit ihren unfassbaren Sprüngen über Dächer denken. Bei manchem Kampf in „Prince of Persia“ fühlt sich der Zuschauer gar an die eigentümliche Verknüpfung von Zeitlupe und superschnellen Schnitten aus dem Film der Wachowski-Brüder erinnert. In „Prince of Persia – Der Sand der Zeit“ wecken die gänzlich austauschbaren Actionszenen allerdings den Eindruck, als seien sie an einem Stück gedreht und dann in Portionen geschnitten worden, damit sie etwa jede Viertelstunde in den Film eingefügt werden konnten.

Beim Produktionsdesign haben die Filmemacher allerdings keine Mühen und Kosten gescheut. Sowohl die Kostümbildner als auch die Stunts und eine Kameraführung, die zu Beginn gegen das Licht aufgenommene, typische Wüstenbilder liefert, vermitteln eine genrekonforme Anmutung, die von der unverhohlen an die „Sinbad“-Spielfilme oder auch an „Lawrence von Arabien“ angelehnten Filmmusik von Harry Gregson-Williams noch unterstrichen wird. Die im Computer erzeugten Bauten enttäuschen hingegen: Verglichen etwa mit dem imposanten Welten von „Avatar“ oder auch von „Der Herr der Ringe“ bleiben sie stets als Kulisse aus (digitalem) Pappmaché erkennbar.

„Prince of Persia“ krankt indes nicht nur an der vorhersehbaren Handlung und an der anachronistischen, verunglückten politischen Allegorie – die als Vorwand für eine Invasion angeblich vorhandenen Waffenschmiede spielen kaum verhüllt auf den Irakkrieg an – sondern insbesondere an der Humorlosigkeit des ganzen Filmes. Zwar gehen manche Witze über die zu hohe Steuerlast und die „Werbetrommel“, die unbedingt zum Geschäft gehöre, auf das Konto eines findigen Geschäftsmanns (Alfred Molina), aber von der Schlagfertigkeit des charmanten Haudegens Captain Jack Sparrow in „Fluch der Karibik“ ist der Muskelprotz Dastan denkbar weit entfernt.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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0.5Schmerzhaft

Meine Güte, solch ein Gedöns, solch eine Blech- bzw. Stahloper, solch eine Special-Effects-Orgie, die totale Langeweile pur! [...] "Prince of Persia" zeigt sich als teures, armseliges, spannungsloses Leinwand-Müll-Spiel.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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3.0Schwach

Da bleibt weder der Atem, um die Figuren mit Leben zu füllen, noch um der fahrigen Handlung Stringenz zu geben. Das Ergebnis wirkt wie das hektische Extrakt eines Epos, das vielleicht erst in einer erweiterten DVD-Fassung seinen Sinn offenbaren wird. Angesichts der vermeintlich „fantastischen Action“ der Kinoversion wirkt jedenfalls selbst ein brillanter Darsteller wie Jake Gyllenhaal auf verlorenem Posten.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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7.5Sehenswert

[...]„Prince of Persia: Der Sand der Zeit“ ist nicht frei von Bugs und beinahe jedem Pro folgt ein Contra, bei der Gewichtung sind die Vorzüge des Films seinen Nachteilen jedoch klar höher anzurechnen. Das die Spieletrilogie etwas wenig, andere Vorbilder dafür umso reichlicher zitiert werden, wirkt sich nicht störend aus, da es zum einen nicht billig abgekupfert wirkt, dem Film zum anderen eine größere Dimension eröffnet, bei deren Gestaltung Bruckheimer und Newell zwar jedem Risiko fern bleiben, sich und ihr Werk damit aber gekonnt der Nerd- und Insiderecke entziehen. Das macht „Prince of Persia: Der Sand der Zeit“ zu einem veritablen Fantasy-Action-Abenteuer, das mit hohem Tempo, schönem Orient-Setting und ohne CGI-Overkill (vom Showdown abgesehen), vor allem aber durch tolle Darsteller besticht.[...]

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Sm0K1ngGnu

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6.0Ganz gut

Mike Newell kann's auf jeden Fall besser als Uwe Boll.
Kann man sich angucken, muss man aber nicht. Die Blu-Ray kommt bestimmt in 3-4 Monaten, im Kino muss man den nicht unbedingt gesehen haben.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

Eigentlich ist der Titel gebende Prinz von Persien gar kein echter Prinz. Prinz Dastan (Jake Gyllenhaal) wuchs als Straßenjunge auf und wurde vom persischen König kurzerhand adoptiert, da den Herrscher der Wagemut und die Schnelligkeit des Jungen beeindruckten. Seine beiden Brüder, die leiblichen Söhne des Königs, haben ihn immer als ihresgleichen akzeptiert und so wachsen die drei als Bande von eingeschworenen und tapferen Kriegern heran. Doch Dastan bleibt aufgrund seiner Herkunft immer der verwegenste, abenteuerlustigste und gerissenste von ihnen. Als sie mithilfe einer List von Dastan die Stadt Alamut einnehmen, wendet sich jedoch das Schicksal der drei Brüder im Geiste. Dastan fällt einer Intrige zum Opfer und wird beschuldigt, seinen Ziehvater, den König von Persien, umgebracht zu haben.
Doch schon der Angriff auf Alamut war eine fingierte Aktion, die einem aus der jüngeren Vergangenheit und aus derselben Region eigentümlich bekannt vorkommt. So werden die Bewohner der Stadt von den persischen Angreifern beschuldigt, besonders durchschlagskräftige Waffen zu produzieren. Hier wollen die Perser vorbeugen, erobern die Stadt und machen sich auf die Suche nach dem angeblich so gefährlichen Kriegsgerät – finden aber nichts. Später wird sich herausstellen, dass es diese Waffen nie gegeben hat und sie lediglich als Vorwand für den Angriff dienten.
Trotz dieser politischen Anspielung ist „Prince of Persia“ in erster Linie seichte Popcorn-Unterhaltung made in Hollywood, die ihre Herkunft als Verfilmung eines Videospiels nie verleugnen kann: Die Actionsequenzen weisen bei der trickreichen Überwindung diverser Hindernisse zahlreiche spielerische Elemente auf, die direkt aus der Vorlage zu stammen scheinen. Jake Gyllenhaal gibt den Titelhelden als Draufgänger mit großer Klappe und kann so ordentlich Sympathiepunkte sammeln. Als moderne Heroine nicht von des Prinzen Seite weicht die ebenso niedliche wie schlagfertige Gemma Arterton, bekannt als das mit Öl überzogene Bond-Girl aus „Ein Quantum Trost“. Als nicht auf den Mund gefallene Prinzessin Tamina unterstützt sie Prinz Dastan - wenngleich dies mal mehr und mal weniger freiwillig geschieht und dabei natürlich auch ein wenig Liebe im Spiel ist. Der Prinz muss nun versuchen seine Ehre wieder herzustellen, indem er das Komplott, das zur Ermordung des persischen Königs führte, aufdeckt und so seine Unschuld beweist.
„Harry Potter“-Regisseur Mike Newell inszeniert dieses Kinospektakel bildgewaltig und rasant und verzichtet dabei nicht auf das mittlerweile auch bei solchen Actionfilmen fast schon obligatorische Quäntchen Humor. Der hat in der Verkörperung des den Prinzen Dastan begleitenden und sich erfolgreich vorm Steuernzahlen drückenden Scheichs Amar (Alfred Molina) seinen Platz im Film gefunden. Dies alles ergibt ein zeitgemäßes Abenteuer-Epos mit Fantasy-Elementen und einer clever konstruierten, sich jedoch in die Länge ziehenden Geschichte, bei dem man aufgrund des Overkills an digitalen Spezialeffekten am Ende etwas abstumpft und zugedröhnt den Kinosaal verlässt.

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Kommentare (253) — Film: Prince of Persia: Der Sand der Zeit


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corinna.freiburg

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe von den Spielen immer gehört, aber zu dem Zeitpunkt, als ich mir den Film ansah, hatte ich noch keines davon angespielt (inzwischen aber nachgeholt). Das Einzige, was ich wußte, war, daß der Prinz wohl ein begnadetes Parcours-As ist. Dementsprechend schön fand ich, daß dem im Film Rechnung getragen wurde.
Jake Gyllenhaal kannte ich bis daher noch nicht, einige Filme wurden aber sofort danach auf die Liste gesetzt.
Gemma Arterton als Prinzessin Tamina (Mozarts Zauberflöte?!) ist sowohl Schöne als auch Biest, Prinzessin als auch Zicke, ohne es jedoch zu stark zu übertreiben. Und ihre Auseinandersetzungen mit Prinz Dastan leben von einer Chemie zwischen ihnen, die richtig schön knallt.
Alfred Molina, Ben Kingsley... da braucht man keine Worte, die sind beide IMMER herausragend.
Großes Abenteuerkino, welches sich einer ziemlichen Bandbreite an CGI bedient, aber dieses dennoch nicht mit dem Holzhammer zuschlagen lässt. Nach dem Anspielen von Sands of Time fielen mir noch ein paar nette kleine Reminiszenzen im Film mehr auf, was den Spaßfaktor beim erneuten Schauen gleich nochmal erhöhte. Den werd ich mir so schnell wahrscheinlich nicht leid sehen...

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Chev-Chelios

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Bewertung9.0Herausragend

Zunächst einmal ist Prince of Persia: Der Sand der Zeit eine wirklich sehr gelungene Adaption des Videospiels dessen Geschichte zwar vom Spiel abweicht, ohne aber die Grundelemente zu vernachlässigen. Der Film ist ein toller Abenteuerfilm, der wie eine Geschichte aus 1001 Nacht anmutet. Er verfügt über eine gute spannende Story und die knapp zwei Stunden die er andauerte vergingen wie im Flug. Ich fand er war sogar zu kurz. Der Film verbindet Witz, Abenteuer, Action, Charme und Romanze hervorragend mit den Bildern aus 1001 Nacht. Es gab tolle Effekte zu sehen, die aber nicht übertrieben waren, und einiges an Action in bester Jump and Run Manier in einem bunten, farbenfrohem Film. Jake Gyllenhaal verkörpert Prinz Dastan wirklich überzeugend und er liefert eine gute schauspielerische Leistung ab. Mit Gemma Arterton als Prinzessin Tamina befindet sich ein echter Augenschmaus an seiner Seite. Auch Ben Kingsley als zunächst gutmütiger Oheim, der sich später zum üblen Schurken entwickelt, gibt eine gute Figur ab. Prince of Persia: Der Sand der Zeit ist gutes Popcorn Kino das jederzeit gut unterhalten konnte. Ich empfand ein Gefühl von „Schade schon zu Ende“ beim Verlassen des Kinos

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Serienjunkie246

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Bewertung9.0Herausragend

Ich war angenehm überrascht. Wirklich richtig guter Film!

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Sydraves

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Bewertung7.5Sehenswert

"Prince of Persia: Der Sand der Zeit" ist eine Videospielverfilmung, die auf der gleichnamigen Spielreihe basiert, aber eine eigene Geschichte erzählt.

Eigentlich trenne ich ja gerne Spiel/Buch von Filmen, aber dass sich Vergleiche nicht vermeiden lassen, ist wohl irgendwie klar:

Wer die Spiele kennt, dem werden Kleinigkeiten sauer aufstoßen, wie zum Beispiel die Tatsache, dass der Prinz von Persien tatsächlich einen Namen hat, was in den Spielen generell nicht der Fall war. Hier hätte man sich eigentlich gut und gerne darauf beschränken können, Dastan schlicht "Prinz" oder "Perser" zu nennen, aber sei's drum.

Gut ist auf jeden Fall, dass sowohl Dastan als auch Tamina die gleichen Charakterzüge besitzen, wie deren Charaktere im Spiel. Darauf wurde offensichtlich sehr geachtet.
Der Humor des Films ist ebenfalls sehr ähnlich und es wurden viele Elemente des Spiels aufgegriffen, so dass jeder Zuschauer, der das gleichnamige Spiel bezwungen hat, sich leicht orientieren kann. Der Ausgang ist für diese entsprechend auch offensichtlich, aber da der Film eine andere Story erzählt, bewegt man sich dennoch auf unbekanntem Terrain und die Darstellung der Geschichte ist gut umgesetzt.
Die schauspielerische Leistung ist größtenteils überzeugend, bei manchen natürlich mehr als bei anderen. Besonders gefallen hat mir Alfred Molina als "Scheich Amar" gefallen.
Auch die Effekte des Films sind schön anzusehen.

Der Film ist zu empfehlen, sowohl für Kenner der Spielereihe als auch für Neulinge.
Es ist kein Film, der einem den Atem raubt, aber sehenswert ist dieser allemal.

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Critical

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Bewertung5.0Geht so

Kannte "Prince of Persia" erst einmal nur von Spielen her und war demnach gespannt, wie ein Film dazu aussehen sollte.
Saß dann im Kino und bin mit gemischten Gefühlen wieder herausgegangen.

"Prince of Persia" gehört meiner Meinung nach zu den Filmen, die weder gut noch schlecht sind. Der Film hat bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Lediglich an die Spezialeffekte kann ich mich erinnern, die meiner Erinnerung nach, nicht allzu schlecht gewesen sind.

Ich denke, 5 Punkte sind hier gerechtfertigt.

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MartinAusBerlin

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich war ja ziemlich zurückhalten mit meinen Erwartungen, weil Verfilmungen von Büchern und Spielen ja oft enttäuschen. Aber Prince of Persia funktioniert überraschend gut.

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Friedsas

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich muss sagen ich habe nur eins der Prince of Persia Spiele gespielt, aber auch Assasins Creed. Und natürlich auch genug Spielszenen aus Prince of Persia gesehen und von gehört und muss sagen am Genre Spieleverfilmung ist der Film definitiv einer der besten!

Leider muss ich sagen das ich, trotz Sympathie für ihn, finde das Jake Gyllenhall nicht die richtige Wahl für den Helden war. Man nimmt ihm das irgendwie nicht ab und man hätte auch definitiv einen besseren Eye Catcher als Gemma Arteton gefunden aber darüber lässt sich ja streiten. Ben Kingsley ist natürlich top besetzt und spielt sehr überzeugend.

Sehr solider Actionfilm, der trotz das er die erfolgreichste Spieleverfilmung ist als Flop angesehen wird. Fans von Assasins Creed und Prince of Persia werden aber wahrscheinlich trotzdem ihre Freude daran haben ;)

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wenzel.venohr

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Bewertung6.5Ganz gut

Für mich eine positive Überraschung! Der Film unterhält gut, auch wenn die Story gerade im Mittelteil ziemlich umherflundert und sich öfters wiederholt. Dickes Plus sind auf jeden Fall die charismatischen Schauspieler wie Jake Gyllenhal, gemma Arterton, Alfred Moline und Ben Kingsley. Noch dazu hat er eine tolle Optik mit grandiosen Visual Effects und Actionszenen die recht nahe am Spiel sind. Einziger Knackpnkt wie gasagt die Story, leider unspannend und zu vorhersehbar, dafür mit guter Wendung am Ende. Was leider fehlt ist der Disneyzauber. Also kann man sich wirklich anschauen, muss man aber nicht.

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RrockstarR

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Bewertung7.0Sehenswert

Als fan des Spiels habe ich mir natürlich auch den Film angesehen. Und ich bin echt unschlüssig wie ich den Film finden soll, denn mit dem Spiel hat der Film nämlich nur den Namen und vielleicht noch Prinz und Prinzessin gemeinsam. Jetzt fragt sich nur ob das gut oder schlecht ist und dabei bin ich mir kein bisschen sicher. Was sicher ist, das der Film einen unterhält. Nette Action und sympathische Figuren lassen den Film zusammen mit den Kulissen ziemlich gut aussehen. Die Story fand ich jetzt nicht so berauschend, aber vielleicht liegt das nur an den Unterschieden zum Spiel. Zuletzt lässt sich nur noch sagen, dass Prince of Persia zwar ganz schön ist um ihn ein oder zwei mal zu gucken, doch kann er bei so manch anderem Film im Genre nicht mithalten.

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Brenda von Tarth

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Bewertung4.5Uninteressant

Eine hassenswerte Vollgurke ist es nicht. Als Computerspiel sicher DER Bringer aber dem Kinofilm fehlt so Vieles, um mich zufrieden zu stellen.
Der Hauptdarsteller macht optisch absolut was her, keine Frage! Wer sich den mit oder ohne Wams als Bild an die Wand hängen möchte, hat meinen Segen (auch wenn er diesen nicht benötigt). Leider machen mir die dömseligen Dialoge und die halbherzigen Kämpfe keinen Spaß...
Mir geht es wie dem Falkenfluegel: was habt ihr mit den Mulitmillionen gemacht, ihr Spacken???

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laurens.schreiht

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Absolut cooler Actionfilm mit tollen Stunts und einer packenden Story

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MrsSmaragdgruen

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Bewertung9.0Herausragend

ist absolut einer meiner lieblingsfilme ich kann mir den immer wieder anschauen...

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Sommergirl

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geht mir auch so, und Jake sieht darin Hammer aus!


MrsSmaragdgruen

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haha ja !


FilmKritikerin63

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Bewertung9.5Herausragend

Ich finde diesen Film sehr gelungen. Besonnders die Story und die überraschende Wendung gefiel mir sehr gut. Die musik ist Traumhaft und auch die Kulissen hervorragend. Das einzige was nicht so toll war, war das Ende aber sonst ist es ein guter Film

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The Chief

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Spiele sind um längen besser, aber das wusste eigentlich schon jeder im vorraus. Dennoch finde, dass der Streifen einen gemütlichen Abend auf dem Sofa füllen kann. Des Weiteren überzeugt an einigen Stellen die Optik und die akrobatischen Stunts. wie gesagt, für zu Hause reichts.

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rockadude

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Bewertung5.0Geht so

Ein eher mittelmäßiges Abenteuerfilmchen das irgendwie nicht ganz ankommen will bei mir. Ich hab ihn jetzt zweimal geschaut und vor allem beim zweiten Mal mit der Prämisse mich wirklich auf den Film zu konzentrieren. Und doch habe ich mich nach der Hälfte oft dabei erwischt das mich ein paar Statusmeldungen auf Facebook von ein paar Freunden etwas mehr amüsiert haben als der Film und das spricht nicht gerade viel für dessen Unterhaltungswert.
Dabei ist es schade. Jake Gyllenhall macht eine durchaus gute Figur in seiner ersten richtigen Actionrolle und man merkt ihm auch den Spaß am spielen an. Aber dafür hapert es bei den restlichen Darstellern. Gemma Arterton hatte bei dem kürzlichen Hänsel & Gretel weit souveräner gewirkt und auch der große Ben Kingsley wirkt die ganze Zeit als würde er sich mehr durchquälen und sich fragen wann er es denn endlich hinter sich hat damit er seinen Gagenscheck kriegt. Einzig der immer verlässliche Alfred Molina vermag zusammen mit Gyllenhall den Film zumindest schauspielerisch über Wasser zu halten. Über die Actionszenen gibt es allerdings wenig zu meckern. Sie sind dynamisch und recht flott inszeniert und haben dann meist meine Hauptaufmerksamkeit gewinnen können. Zwar sind sie disneytypisch sehr familienfreundlich inszeniert, aber wie gesagt flott sind sie trotzdem und ganz nett anzuschauen. Auch die Effekte können sich sehen lassen und sind einer gewohnten Bruckheimer-Produktion würdig.
Dumm nur das die Action verhältnismäßig im Zaum gehalten wird für einen knapp 2 Std. langen Film und dazwischen recht viel Leerlauf herrscht. Diesen hat man zwar versucht mit viel Humor zu kaschieren, nur konnte mich dieser irgendwie nicht zum lachen bringen, ja nicht mal ein Lächeln konnte er mir entlocken. Dazu war mir leider das Timing zu schlecht und er kam an etwas unpassenden Stellen zum Einsatz. Man hat die ganze Zeit sowieso das Gefühl als würden Bruckheimer und sein Regisseur Mike Newell hier versuchen dasselbe Konzept das Bruckheimer schon mit FLUCH DER KARIBIK einen Erfolg bescherte, auch auf diesen Abenteuerfilm zu stülpen. Etwas das sich leider nicht bezahlt macht da es leider zu gezwungen drauf gepresst wirkt.
Die Story ist für eine Disneyproduktion sehr simpel ausgefallen und ist sehr 08/15 und vorhersehbar ausgefallen. Das ist jetzt aber in der Regel nicht unbedingt ein Kritikpunkt bei einem Film, da es einige Filme gibt deren Story ebenso simpel ist. Aber da es hier bei dem Film bei mehreren Dingen hapert, fällt es hier halt eben doch noch etwas zusätzlich negativ ins Gewicht. Andere Filme mit einer dünnen Story konnten wenigstens in anderen Ebenen punkten.
Somit leider ein sehr mittelmäßiges Vergnügen das man nach dem anschauen eigentlich gleich von seiner organischen Festplatte gelöscht hat ( umgangssprachlich auch "Gehirn" genannt ) und das man zwar mal schauen kann, aber man sollte wirklich nicht was ultimatives erwarten.
Vor allem tut es mir leid um Ben Kingsley. War der Mann mal stets ein Garant für anständige Unterhaltung bei der ich immer dachte "Oh ein Film mit Ben Kingsley, der ist bestimmt gut" ist er immer mehr und mehr in belanglosen Filmen versoffen ( die Kirsche auf dem Sahnehäubchen war der furchtbare BLOODRAYNE von Uwe Boll ) so das er bei mir heute eher den Ruf hat ala "Oha ein Film mit Ben Kingsley, da bin ich mal besser vorsichtig".
Das Gefühl hat sich mit diesem Film hier auch jetzt nicht unbedingt gebessert, leider.

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SchorschDiego

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe die Computerspielreihe leider nie gespielt und habe den Film (daher auch) ohne große Erwartungen angeschaut. Das war auch wohl mein Glück.

Wenn man keine großen Erwartungen hat, kann man eigentlich nur positiv überrascht werden. Klar, es ist ein Action-Streifen, mir einer überschaubaren Story und leicht verständlichen Dialogen. Aber da ich eine Schwäche für vergangene Schauplätze und Zeitreisen habe, habe ich jede minute genossen. Abgesehen davon, war der Cast auch nicht ganz übel. Zudem wurden die dynamischen Sequenzen wie z.B. die Verfolgungsjagden passend eingesetzt.

Parallelen zu "Die Mumie" sind auch nicht zu übersehen, was ich aber auch nicht weiter tragisch finde. Ich kann die Kritik von den Lieberhabern des Computerspiels aber verstehen. Games oder Filme aus der Kindheit und Jugend wirken immer unantastbar und als Filmemacher kann man bei Forsetzungen oder Umsetzungen eigentlich nur verlieren.

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Alex.de.Large

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Schöner, versöhnlicher Kommentar, zu einem letztendlich doch nur mittelmäßigen Film. Als No-Brainer kann der aber ruhig 7,5 abstauben.


AddictedToIan

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kein Interesse

Der liebe Jake ist zwar ein Schnittchen, aber länger als 40 Minuten konnte und wollte ich diesen Blödsinn nicht ertragen. Liegt wahrscheinlich zum größten Teil daran, dass ich keinen Teil der Computerspielreihe selbst ausprobiert habe. Ist wahrscheinlich so ein Liebhaberding. Deswegen auch keine Bewertung, vielleicht später noch einmal und dann komplett. Die Arterton und ihre Schlauchbootlippen nerven. Ich finde diese Frau so extrem unästhetisch, das ist unerhört. Konnte mich gar nicht richtig konzentrieren und das bei schwachem Plot, der mehr oder minder von spektulären Kameraeinstellungen gpusht wird - ... meh. Bezweifle, dass "Prince of Persia" so bald noch eine Chance bekommt, schade um die hohe Vorhersage.

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clonck.janhansen

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich bin sehr großer Fan der Sands Of Time-Tetralogie und auch der dazugehörige Film hat mich sehr gut unterhalten. Sicherlich nicht der beste Abenteuerfilm aller Zeiten, aber ein gelungenes Stück Unterhaltung.

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Donzaffi

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Bewertung2.0Ärgerlich

Die Reihe hat so eine geile Story und sie haben es so dermaßen verhunzt, selbst die Außenaufnahmen der Stadt hätten besser sein können, vor allen weil die Stadt wo der Film gedreht wurde soviel mehr zu bieten hat

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FordFairlane

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Selten so einen langweiligen Abenteuerfilm gesehen!


Donzaffi

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Ist ein Sandkastentransformer


Alienator

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Bewertung5.0Geht so

Kurzweiliger Film

Irgendwo angesiedelt zwischen "Indiana Jones", "Quatermain", "Lawrence von Arabien" "Das Vermächtnis der Tempelritter" und "Fluch der Karibik" schuf der britische Regisseur Mike Newell ein kurzweiliges Abenteuer, dass sich einreiht in die durchaus typischen Bruckheimerabenteuerfilme, aber letzen Endes wird man ihn auch wieder schnell vergessen. Denn wirklich nachhaltig ist er nicht. Dafür hat man solche Geschichten und Bilder schon oft gesehen. Und hier ist das Hauptproblem: es sieht alles bereits bekannt aus. Solche Szenerien hat man schon zu Hauf gesehen als das sie noch überraschen können. So bleibt der Film das was er ist: Ein schnell wieder vergessender Schnappschuss. Allerdings mit guten Schauspielerleistungen, dass muss man zugeben.

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