Matrix - Kritik

US 1999 Laufzeit 144 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 17.06.1999

  • 1

    Ich der junge Erstmann liebe Action und Sciencefiction aber Matrix ist totaler Schund. Es wird versucht auf cool zu machen und mit einer angeblich komplexen Story die Banalität zu überdecken. Finger weg von diesem Humbug.

    • 0 .5

      uninteressant

      2
      • 10

        Super anfang, einzigartige idee super philosophisch aber leider endet matrix mit viel bum bum und waffen/kämpfen etc. :/

        • 7

          So das ist also Matrix das Visionäre Meisterwerk und hochgelobte Effektebombast. Nun ja ich bin immer noch sehr skeptisch denn mich hat diese übertriebene Coolness ganz schön genervt. Ja die Effekte sind atemberaubend und der Film ist sicherlich nicht stupide aber weit entfernt von Meisterwerk.

          • 9
            brucelee76 04.05.2015, 18:37 Geändert 11.05.2015, 17:30

            Hi Leute,

            der ewig freie Kinozuschauer oder Kino-Mainstream-Sklave, wurde Film sowie Story technisch durch die Matrix, in eine neue Dimension katapultiert. Indem er durch eine suggestive Hinterfragung, seine Existenz in seiner realer Umgebung neu definieren soll!!

            Theoretisch praktisch wird hier eine geniale Mogel-Verpackung dem freiwilligen Zuseher serviert. Was schon seit geraumer Zeit volle Fahrt in mehreren Nacht und Nebel Aktionen nur ohne Scheinwerfer-Licht, sich in allen Schichten unserer Gesellschaft bedenkenlos eingenistet hat!
            So wird hier in der Matrix scheinbar erfolgreich, die eigene Realität mit der Illusion vermischt. So das der Zuschauer selbst nicht mehr durchblickt, ob er nun einen freien Willen hat oder sein Weltbild und all seine Motivation, nur alleine dem (Geldwerte)-System (hier im Film sind es die Maschinen) dienen soll.

            Und wie in der Filmwelt sowie in der realen Welt, wird der gesalbte Messias/Neo uns retten?! Er wird den Karren für uns schon irgend wie mit göttlicher Kraft aus dem Dreck ziehen. Das Problem dabei ist, es wird definitiv kein Messias die Menschheit retten. Weil auch diese imaginäre Erfindung nichts für Umsonst macht.

            Mein Fazit: Der Spiegel wird dem Fernsehvolk hervor gehalten. Wir sehen uns selbst und applaudieren wie perplex und staunen wie alles geregelt und genormt ist.
            Und das zeigt uns Matrix in seiner Genialität wie absurd und perfide er eigentlich ist. Und zwar das System selber darf das System kritisieren und wir die es betrifft, dürfen dabei zuschauen und das obskure beklatschen.

            23
            • 8
              Amazing 12.04.2015, 23:50 Geändert 12.04.2015, 23:56

              The Matrix ist natürlich Kult pur. Dieser Klassiker hat einfach so viele unvergessliche und großartige Szenen. Ein parade Beispiel dafür ist die grandiose Lobby Szene. Jedoch muss ich dazu sagen, dass ich den Film an manchen Stellen ein wenig langatmig finde, jedoch ist der Film dennoch alles in allem ausgezeichnet.

              • 7

                Der gestrige Tag stand voll und ganz im Zeichen von "Matrix", was höchstwahrscheinlich an dem Cover der letzten Ausgabe von "Vogue - Fragen ohne Antwort" lag. Vielen dank noch mal hier an dieser Stelle, für die vielen tollen und auch humorvollen Kommentare. Es hat wirklich Spaß gemacht. Auch in anderen Beiträgen auf Moviepilot, kamen wir immer wieder zurück zu Matrix und wie es der Zufall so will (wirklich nur ein Zufall), stand "The Matrix" auch als nächstes auf meiner Liste der Keanu Reeves Werkschau.

                Hier auch noch einmal ein Danke an Fenrisúlfr für die Nominierung des Moviepilot-Stöckchens zum Thema Marvel Cinematic Universe.

                "The Matrix", spannender Science Fiction Actionknaller mit Kultstatus.

                Der im Jahre 1999 entwickelte Science Fiction-Film "The Matrix", bei dem die Wachowski Geschwister Regie geführt haben und auch das Drehbuch schrieben, ist ein außergewöhnlicher Streifen aus dem Genre, da er auffallend philosophische und theologische Inhalte, wie zum Beispiel die Erkenntnistheorie, den Gnostizismus oder Themen zum Zen-Buddhismus pflegt. Außerdem machte der Film auch den sogenannten Bullet-Time-Effekt (ein spezielles Verfahren der Zeitlupenfotografie) bekannt und erregte eine Menge Aufsehen wegen seiner aufwendig gestalteten Kampfszenen im Stil von Kung-Fu-Filmen, die zusammen mit digitalen Effekttechniken sehr innovativ gezeigt wurden. Mir persönlich brodelt bei dem Wort "Kult" ja immer ein wenig die Magensäure, aber ich muss zugeben, dass "The Matrix" diesen Titel zurecht verdient hat.
                Science Fiction ist ja bekanntlich nicht mein Genre, hin und wieder findet ein blindes Huhn jedoch auch mal ein Korn. "The Matrix" konnte mich schon immer unterhalten und vor allem mit seiner Aufmachung begeistern. Hier spielt nämlich eben nicht nur der Unterhaltungsfaktor eine Rolle, sondern auch die Kunst des Filmemachens an sich. Die Szenenbilder in der Matrix, also in der Welt, wie wir sie kennen ist mit einem grünen, sehr gelbstichigen Filter überzogen, im Gegenzug zur Realität, die in blau eingefärbt sind. Die Vermutung liegt hier nahe, die Scheinwelt wohl wie ein Gift anzusehen, grün und ungesund. Allerdings nur eine These meinerseits, vor allem ein leichtes, jedoch gutes Stilmittel um die Welten auseinander zu halten.
                Ebenso kult ist wohl auch das Kostümdesign, welches sich meiner Meinung nach ein wenig an Marilyn Mansons (der auch seinen Beitrag am Soundtrack leistete) Kleidungsstil anlehnte. Dennoch frage ich mich, was der Hintergrund der langen Mäntel und der Lack und Leder-Mode in "The Matrix" war. Sicher sieht es cool aus, nur die Mäntel waren für meinen Geschmack einfach too much. Neo hat by the way in diesem Teil hier das beste Outfit, die anderen in den kommenden Filmen gefallen mir nicht so.
                Die Tatsache, dass Will Smith (Wild Wild West) die Hauptrolle in der Trilogie übernehmen sollte erschreckt mich irgendwie immer wieder. Ich habe nichts gegen Smith, jedoch finde ich nicht, dass er in die Rolle gepasst hätte. Bei Will bekommt alles immer etwas einen komödiantischen Touch, auch wenn er mit "I am Legend" durchaus Ernsthaftigkeit bewiesen hat, er ist und bleibt in meinen Augen immer ein Quatschkopf. Keanu Reeves (Street Kings) dagegen ist für die Rolle des Thomas A. Anderson wie für gemacht. Da der Streifen an sich wirklich auch eine Ruhe ausstrahlt, vor allem durch die philosophischen Aspekte, konnte meiner Meinung nach kein anderer Darsteller diese Rolle übernehmen. Reeves ist in jedem Film der Ruhepol, er selbst hält sich nicht sonderlich für den ausgeglichenen Typ, dennoch hat er eine enorme Ausstrahlung. Und die passt perfekt in "The Matrix", denn Neo ist mehr oder weniger der ruhige Denker.

                Was mir nicht gefällt, ist die Wandlung, die Neo während des Films macht. Zuerst ist er noch am erforschen, stellt ständig Fragen und weis nicht, was er von dem Ganzen halten soll. Und urplötzlich wendet sich von jetzt auf nachher das Blatt und er zieht los mit Waffen und was das Equipment sonst noch hergibt. Ein bisschen unnachvollziehbar. Dennoch begeistert mich die Action, besonders die Kampfszenen. Das unötige Rumgeballere jedoch hätte man getrost weglassen können, denn warum schießt man auf sein Gegenüber, bis das Magazin leer ist und trifft doch nicht. Natürlich bewegen sich die Agenten enorm schnell, aber in der U-Bahn Szene hätte Neo durchaus treffen müssen, so ein schlechter Schütze war er vorher ja auch nicht. Allerdings wäre das Ende nicht so spannend und hell yeah, das hat es wirklich in sich. Nicht nur der Zweikampf zwischen Agent Smith (gespielt von Hugo Weaving "Transformers") und Neo ist enormer Nervenkitzel, nein auch der Spurt von Neo durch die Stadt, um zum nächsten Ausgang zu kommen. Ich fiebere immer wieder mit, auch wenn ich den Film schon zig mal gesehen habe.

                Der Soundtrack ist spitzenklasse, ebenso wie die Leistung von Hugo Weaving (The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring) als Agent Smith. Noch nie habe ich ihn böser erlebt!
                Schade ist, dass der weibliche Charakter, in dem Fall Trinity, wieder so eine Stereotype ist, da doch der Agent, Neo und auch Morpheus (gespielt von Laurence Fishburne "Apocalypse Now") wirklich interessante Facetten zu bieten haben. Trinity jedoch ist wieder diese typische Frau, die auf hardcore macht und im Kern ganz weich ist. Kurz: Ich mag sie nicht! Vor allem nervt ihr rumgeplänkel mit Neo "Neo ich muss dir etwas sagen ..." und er steht da und wartet geduldig und dann sagt sie trotzdem nichts. Wenn man nichts zu sagen hat, soll man einfach den Mund halten. Schlimm!

                Im Großen und Ganzen ist "The Matrix" ein solider Actionfilm, an dem man seinen Spaß hat, bedauerlicherweise knickten die Nachfolger jedoch enorm ein. Ich für meinen Teil bin vor allem froh, dass Keanu Reeves das Angebot für "Speed 2: Cruise Control" ausschlug und sich dieser Reihe widmete, denn diese gehört für mich zu seinen besten Performances.

                Original erschienen auf: https://passionofarts.wordpress.com/

                11
                • 10

                  hab jeden der 3 teile gesehen fand alle richtig gut aber den zweiten fand ich am besten der war so hammer kann die bewertungen für den dritten garnicht verstehen fand ich auch gut aber der erste war besser

                  • 10
                    Zloid61 06.04.2015, 10:03 Geändert 06.04.2015, 10:03

                    Wie ein Dozent in der Filmschule meinte: Die Geschichte Jesu mit Techno.

                    • Schon viel zu oft gesehen, aber dennoch, einer der Filme die mich sprachlos gemacht haben und der mich bei meiner ersten Sichtung in den Kinosessel geprügelt hat. Unvergesslich. Ein Jahrhundert-Film.

                      3
                      • 9

                        Eindeutig einer meiner Lieblingsfilme. Eine Idee, die unglaublich zum denken anregt und eine eine sehr gute Umsetzung. Auf jeden Fall ein Pflichtfilm!

                        • 9

                          "Glaubst du, das ist Luft, was du da atmest?"

                          Beim ersten Mal anschauen, wenn man noch keinen blassen Schimmer hat, was einen bei der Handlung erwartet, hat man so in der ersten halben Stunde eigentlich keine Ahnung, was da eigentlich abgeht. Zumal da Sachen vorkommen, die man überhaupt nicht erwarten könnte ("Wozu nützt Ihnen ein Telefon, wenn Sie nicht sprechen können..."). Und wenn man so langsam begreift, auf was der Film hinaus will, ist man ziemlich überwältigt.
                          Für mich waren hier nicht nur die Action und die philosophischen Motive (die damals in der Filmwelt zugegebenermaßen einzigartig waren) ausschlaggebend, sondern auch die optische Gestaltung und das Atmosphärische. Diese technisch brillianten und ikonischen Kampf-Choreografien sowie die permanente blau-grüne Ausleuchtung verhelfen "Matrix" zu einem eigenständigen wie orginellen Stil.

                          2
                          • 8 .5

                            Eine bislang weitestgehend unberührte, systemkritische Story, was damals sehr erfrischend war, Starbesetzung, die erstmalige Präsentation des Bullet Time-Effekts. "Matrix" war in vierlerlei Hinsicht prägend und regte zum Nachdenken bzw. Interpretieren an. Kein Film hatte bisher eine ähnlich große Diskussionsgrundlage im Freundeskreis geboten. Was ist Realität? Sind wir alle eventuell nur Marionetten einer höheren Macht? Steckt hinter unserem gewohnten Dasein vielleicht eine andere Ebene? Würden wir es wissen wollen?
                            Wie nun bereits mehrfach geschrieben, habe ich nur meine Probleme mit Reeves als Weltenretter. Warum sollte gerade unser aller Babyface der Auserwählte sein? Warum mimt er den Martial Arts-Spezialisten, obwohl seine Bewegungen steif wirken, wie der Rücken meiner Oma? Laurenz Fischbrand und Hugo Weber als Agent Schmitt stehlen Reeves hier meiner Meinung nach die Show. Dennoch bleibt "Matrix" unvergessen und ein gelungener Auftakt der Trilogie.

                            • 8

                              Ein absoluter Kultfilm. Allein die Story regt einen richtig zum spekulieren ein. Die Effekte waren damals richtig gut.

                              • 5

                                Etliche Filme haben geniale Ideen als Grundlage (dieser, Inception, u.a.) - da könnte man sich so richtig reinvertiefen, aber diese kindischen Knallereien machen dann fast alles zunichte...

                                • 10

                                  Das ist ein Film wie er sein muß!!!!!!
                                  Nur genial!!

                                  • 8

                                    Geiler Film!

                                    • 9 .5

                                      Ich mag nicht viele Actionfilme, aber dieser hier ist einafch genial! Hat mich damals im Kino schwer beeindruckt.

                                      • 8
                                        Kurono 28.02.2015, 13:02 Geändert 15.03.2015, 02:32

                                        Schon ein bisschen angestaubt. Kaum zu glauben, dass Sonnenbrillen, schwarzes Leder und Mäntel mal wirklich cool waren. Finde das typische Matrix- Outfit heute eher albern.
                                        Mit ein bisschen Abstand fallen einen auch einige Schwächen in der Geschichte und Welt auf. Die größte und offensichtlichste ist wohl, dass nie wirklich erklärt wird, warum es die titelgebende Matrix überhaupt gibt. Ernsthaft, warum machen sich die Maschinen die Mühe, den Menschen eine Welt vorzugaukeln? Daneben ist es schlichtweg dumm, den Menschen als Energiequelle zu nutzen. Das ist ein bisschen so, als ob man ein Windrad mit einem Ventilator antreiben würde.
                                        Und überhaupt, warum töten die Maschinen nicht einfach Neo als sie die Gelegenheit hatten? Plot convenience halt, kein Merkmal eines wirklich guten Skripts.

                                        Trotzdem, „Matrix“ steck voller toller Ideen und die Actionszenen sind nach wie vor super anzusehen und packend. Die philosophischen Fragen die impliziert werden, heben den Film vom heutigen Actionallerlei ab und machen Matrix, trotz den erwähnten Schwächen, zu einem super spannenden Scifi-Action-Film.
                                        Die 90iger Jahre waren ein super Film-Jahrzehnt und manch einer sieht darin das goldene Zeitalter der Special Effects, und dieses Zeitalter hätte eigentlich mit keinem besseren Film beschlossen werden können. So ist es auch irgendwie charmant, das Matrix etwas Staub angesetzt hat und an die 90iger erinnert.

                                        3
                                        • 10
                                          JorEl 16.02.2015, 00:24 Geändert 16.02.2015, 00:24

                                          ist und wird immer mein lieblingsfilm bleiben! <3

                                          • 10
                                            CrimsonK 29.01.2015, 15:40 Geändert 29.01.2015, 15:59

                                            Warum ist Matrix eine 10?

                                            Der Film:
                                            Es gibt einen Spannungsbogen, wie ihn nur wenig Actionfilme haben. Es gibt eine Charakterentwicklung. Genug Nebendarsteller die man gut oder schlecht finden kann, aufjedenfall bleiben sie in Erinnerung. Der Antagonist ist hervorragend. Technisch war der Film eine offenbarung und ist heute immer noch sehenswert.

                                            Matrix hat bestimmt keine Mäntel, Sonnenbrillen, grüne Zahlen und Kung Fu erfunden, und auch Slowmotion und Kugelausweichen gab es vorher. Allerdings hat Matrix aus dem allem ein Markenzeichen gemacht und darum geht es.

                                            Die Meta-ebene:
                                            Matrix ist einfach eine Offenbarung. Egal ob Goethes Faust, Platons Höhlengleichnis oder viele andere philosophische und sozialkritische Ansätze werden in Matrix geschickt getarnt. Matrix ist einer dieser Filme die man ohne ausgeprägtes Wissen nicht zu 100% verstehen kann. Klar, er ist in sich schlüssig und das wichtigste wird erklärt, aber dennoch --- Wer sich entweder mit den philosophischen und religiösen Wurzeln auskennt oder sich nach dem Film ein paar Interpretationen durchliest, der hat noch mehr spaß am Film und kann ihn erst dann als das würdigen was er ist. Ein Meisterwerk. Kaum ein Name im Film ist willkür. Viele Dialoge und Orte haben eine Doppelbedeutung.

                                            Die Matrix umgibt uns. Sie ist Kontrolle. Das wusste schon Platon. Er beschrieb diese Scheinwelt in Form von Schatten. (Höhlengleichnis)
                                            Kaum eine unserer Handlungen ist nicht fremdbeeinflusst. Klar ich kann entscheiden ob ich mir auf dem Klo den Hintern mit der linken oder der rechten Hand abwische - soetwas meine ich nicht.
                                            Der Mensch wird entmenschlicht und zu einem digitalem Abbild seiner selbst. Wir bewegen uns auf vorgegeben Wegen und so ziemlich alles in der westlichen Welt lässt sich in drei Dinge einteilen.
                                            1. Wegweiser
                                            2. Informationsschilder
                                            3. Stopschilder
                                            Ist das nicht eine Art Matrix? Eine Kontrolle und Überwachung. Ein Käfig voller Gedanken und Emotionen geschaffen um sich nur in ihm zu bewegen ohne wirklich darüber nachzudenken?
                                            Egal ob im Supermarkt, in der Bank, am Bahnhof oder selbst im Internet.
                                            Uns wird immer gesagt dort entlang, hier entlang - in dieser Entferung finden sie dies, in diesem Laden finden sie jenes. Wenn wir angekommen sind, dann werden wir informiert wie wir uns zu verhalten haben. In einer Reihe, dies ist ein Gegenstand den sie brauchen. Sie müssen diese Knöpfe drücken um Geld abzuheben. Hier kannst du deine Jacke abgeben, etc. Und es wird darauf geachtet, dass wir nicht aus der Reihe tanzen. Einbahnstraße, diese Linie nicht übertreten. Warten sie.
                                            Ist das ein Dilemma? Das muss jeder für sich entscheiden. Im Film spricht Morpheus darüber, dass zu viele sich bereits abhängig gemacht haben und so ist auch die Realität.
                                            Es ist leicht zu sagen: "Ach Quatsch, niemals... etc."

                                            Das Internetzeitalter hat gerade erst begonnen und ab und zu erhällt man Einblick in die absolute Kontrolle, welche es mit sich bringt.
                                            Der Auserwählte ist eine Figur die befreit und die Macht hat etwas zu ändern.
                                            Das muss man nicht auf sich selbst beziehen, aber es wäre doch auch nicht verkehrt wenn man einfach mal die Augen aufmacht und zum erstenmal wirklich sieht. Auch wenn man nichts ändern kann oder will, ist es nicht doch einen Blick wert? Oder entscheidet ihr euch dafür wie Cypher es im Film so treffend beschreibt: "Unwissenheit ist ein Segen."

                                            Alle die sich angesprochen fühlen können ja mal z.B. das Doppelspaltenexperiment googlen. Wir sind noch lange nicht allwissend und die Teile die wir erforschen werden immer kleiner und ungreifbarer. Ob man nun im letzten aller kleinsten teilchen die DNA Gottes oder eines anderen Urwesenes findet oder eine kleine grüne 1. Wo ist da schon der Unterschied? Früher war die Erde auch eine Scheibe und in genau diesem Moment sterben Menschen für und wegen eines Märchenbuches was manche für die Wahrheit halten. Also was ist schon Wahrheit.

                                            2
                                            • 5 .5

                                              Meiner Meinung nach wurde und wird The Matrix maßlos überschätzt. Ich konnte den Hype damals schon nicht verstehen und ich finde, daß er seinen Klassiker- Status heute erst recht nicht mehr halten kann. War es 1999 vielleicht noch cool, wie Trinity und Neo mit Mantel und Sonnenbrille alles in SloMo über den Haufen knallen, sieht das heute einfach nur noch extrem albern und nach typischer 90ies- Cheesiness aus. Auch die ach so innovativen und "coolen" Standbilder mitsamt Kamerafahrt wirken heute nur noch unfreiwillig komisch. Alles in Allem ist die Ästhetik des Films einfach unglaublich schlecht gealtert, finde ich.
                                              Auch die Grundidee und die Charaktere haben nicht so viel bahnbrechendes zu bieten wie von vielen Leute, auch heute noch, kolportiert wird.

                                              2
                                              • 9

                                                Der erste Teil der Matrix-Trilogie war ein einfach unglaublich gut.
                                                "Folge dem weissen Kaninchen."
                                                Ich hab es gerne gemacht.
                                                Weil man den Film nur geniessen konnte.
                                                Die epische Kleidung, die coolen Schauspieler, der Wechsel der Matrix, und der Welt die wir uns nur in unseren Köpfen zusammen denken.
                                                Einfach genial durchdacht.

                                                Ein Meisterwerk!

                                                • 9

                                                  "Matrix"-wohl einer der bekanntesten Science-Fiction-/Actionfilme überhaupt!
                                                  Doch ist er das auch zu Recht? Ich sage: JA!
                                                  Zunächst haben wir ein supercooles und verstörendes Szenario. Die Frage, ob die uns vertraute Welt auch wirklich die echte Welt ist, ist schon ziemlich verwirrend. Und ich habe mich auch schon wirklich oft gefragt, ob wir-gerade in diesem Moment-auch nur in einer Matrix leben.
                                                  Dann haben wir noch super Action und tolle Zeitlupeneinstellungen. Teilweiße richtig wegweißend!
                                                  Auch die Kampfszenen sehen richtig hammer aus, vor allem gegen Richtung Showdown.
                                                  Das Finale selbst ist auch richtig, richtig gut. Dieser Kampf zwischen Neo und Smith ist einfach göttlich! Mehr muss man da nicht sagen! Und das Ende des Kampfes war auch ziemlich geil!
                                                  Dann haben wir zu den tollen Protagonisten auch einen sehr starken Antagonisten: Agent Smith...für mich einer DER Antagonisten schlechthin!
                                                  Und natürlich wird uns die ganze Zeit über auch schauspielerisch viel geboten, vor allem dank Keanu Reeves und Hugo Weaving.
                                                  Alles in allem ist "Matrix" also ein verstörender und spannender Sci-Fi-Film der Spitzenklasse, mit krasser Action und einem coolen Finale.
                                                  Für jeden, der ihn noch nicht kennt nur zu empfehlen!

                                                  • 7

                                                    Hmm. Nach nochmaligen schauen muss ich Punkte streichen.
                                                    Die Story um Neo The One und den unnachvollziehbar fanatischen Morpheus ist eigentlich platt. Was treibt Morpheus eigentlich an? Das wirre gerede einer orkalenden Oma? Was soll das mit Jesus dem Hacker eigentlich sein? Es wird einem so auf den Tisch geknallt als währe es hoch Philosophisch, ist aber am Ende nur eine langweilige Geschichte um einen... naja eben von irgendwem, für irgendwas Auserwählten. Wer hat ihn denn auserwählt? Gott? Was daraus in den anderen beiden, nicht existierenden, Episoden der "trilogie" gemacht wird verweist darauf, dass es wirklich nicht mehr als Bla Bla Bla + religiöse Motive ist.

                                                    Trotzdem ist Matrix kein übler Actionfilm mit einigen Systemkritischen Ansätzen. Unbewusstes unterdrückt sein, Wahrnehmungstheorie oder Technologiekritik machen die Geschichte durchaus auch nachdenkenswert, teilweise und wenn man nicht zu lange nachdenkt.

                                                    Die Action ist superb (unerklärlich warum das auf 2+3 nicht mehr zutrifft) inszeniert und macht viel Spass. Die Stimmung ist Grandios und der Stil, irgendwo zwischen 90er Jahre Alltag und Dystopie angesiedelt, ist wirklich ein Augenschmaus.

                                                    Dennoch... der WOW effekt in den späten 90er Jahren ist absolut verständlich. Aber bis auf die Action ist nicht viel Zeitloses an Matrix zu finden.

                                                    Aber... Im direkten Vergleich zu seinen beiden Nachfolgern ist der Film sicherlich ein grandioses, schlüssiges, gut inszeniertes Machwerk.

                                                    Und ansonsten wird mir Matrix immer in Errinerung bleiben, als Slowmo Action Slasher mit collen Sprüchen und tollem Ende! (Das in der Telefonzelle mit Rage Against the Machine)