[...] Die ganz bewusst nicht nur schwarz-weiß angelegten Charaktere und die verschnörkelte Handlung machen es für das unerfahrene Anime-Publikum nicht leicht, die (zu) lange Laufzeit hindurch stets am Ball zu bleiben. Dafür ist „Prinzessin Mononoke“ eine spektakuläre, nicht selten spannende Erzählung voller Ideen, auf die ein Europäer erst mal kommen müsste. Der essentielle Baustein für die zauberhafte Atmosphäre ist Joe Hisaishis epische Orchestermusik, die dem Film erst so richtig Leben einhaucht. [...]
Prinz Ashitaka wird bei einem Angriff auf sein Dorf durch einen Dämonen in Form eines riesigen Keilers mit einem tödlichen Fluch belegt. Zwar tötet er den Keiler, doch die Berührung mit dem Dämonen hat seine Seele mit dem unbändigen Hass des Dämonen vergiftet. Er wird von seinem Dorf verbannt und begibt sich auf den Weg in einen weit entfernten Wald, wo angeblich der mächtige Waldgott lebt, von dem sich der Prinz Heilung von seinem Fluch erhofft. Auf dem Weg gerät er zwischen die Fronten eines Kampfes zwischen Mensch und Natur. Die hübsche Lady Eboshi baut mit ihren Arbeitern Erz ab und fällt den Wald, um mit den Rohstoffen Feuerwaffen herzustellen. Diese dienen im Kampf gegen die Tiere des Waldes, denen der Raubbau an der Natur gewaltig gegen den Strich geht. Prinz Ashitaka wird Zeuge eines Angriffs der Tiere auf die Eisenstadt unter Führung eines Mädchens, das auf einem weißen Wolf reitet. Ashitaka lernt sowohl die Menschen in der Stadt als auch das Wolfsmädchen San und ihre völlig gegensätzlichen Haltungen kennen. Mitten im erbitterten Kampf versucht er zwischen beiden Seiten zu vermitteln, doch der Kampf wird unerbittlich geführt. Doch als Lady Eboshi auch noch den Waldgott töten will, dessen Kopf große Macht verspricht, schlägt sich der Prinz an die Seite des Wolfsmädchens, Prinzessin Mononoke. Aber die Kampfmönche des Kaisers haben zwischenzeitlich den Gott des Waldes aufgespürt...
Was für ein unglaublich nutzloser Kommentar. Wenn du den Film schon ungerechtfertigt abwertest und dann einen scheinbar zusammenhängenden Kommentar postest, sollten die beiden schon zumindest entfernt etwas miteinander zu tun haben.
Fachlich wurdest du ja zum Glück schon korrigiert ...und so was nennt sich "Filmkritiker"? Da ist Alf ja qualifizierter.
meine güte, hat da eig. einer ein problem mit anspruchsvollen zeichentrickfilmen? Du hast doch schon bei chihiro so einen blödsinnigen kommentar abgelassen, obwohl der im gegensatz zu diesem hier ja noch einigermaßen logisch war.
[Der Film verweigert sich] einer allzu schlichten konservativen Lesart, pluralisiert Wahrheitsansprüche, und zeigt, dass es mehr gibt, als nur eine positive Utopie: Die Unberührtheit der Natur oder den Fortschritt der technischen Zivilisation.
Mir fällt es schwer "Prinzessin Mononoke" objektiv zu betrachten/bewerten, deshalb plediere ich auf persönliche Befangenheit ;)
Ich weiss nicht wie es bei euch ist aber...
wenn ich einen Film schaue und irgendwann an mehreren Stellen anfange vor Freude zu weinen, habe ich keine andere Bezeichnung mehr für diesen Film als "Meisterwerk".
Korrektur 2: Bei dem Film kann man sich auf das Handwerk der Künstler und Drehbuchautoren verlassen. Wenn ein Bild "schlecht" ist wissen sie das dann gleichen sie später durch gute Bilder und faszinierende Ereignisse aus. Um den Wow Effekt zu erzeugen oder weil sie nicht genug Zeit haben um jedes Bild und Figur "sehr gut" zu machen.
Vor langer Zeit im fernen Land
versteckt, so das es niemand fand
Da gab es Götter, groß und klein
doch warn sie nicht im Land allein
Der Mensch getrieben von der Gier
wütet im Wald, gleich einem Stier
er schneidet, hackt und brennt ihn nieder
zerfetzt den Wald, bricht ihm die Glieder
Der Wildschweingott, gar grimm vor Zorn
zieht in die Schlacht, prescht ganz nach vorn
Doch ist der Mensch nicht ohne Wehr
nutzt einen feuerspeienden Speer
Der Gott, geküsst von glühend Stahl
zerriss den Mensch, in großer Zahl
schenkt eine Kugel... ihm den Tod
wird ganz verrückt in seiner Not
Ein Dämon nun, ein Tier aus Hass
jagt durch das Land auf einem Pass
findet ein Dorf und trifft den Mann
der seinen Hass bezwingen kann
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Und hier beginnt Ashitakas Reise,
auf der Suche nach der Wahrheit.
Doch was er findet...ist die Liebe.
>Prinzessin Mononoke< gilt ja als einer der besten und berühmtesten Anime überhaupt und für viele auch der bisher gradioseste Film aus dem Haus Ghibli. Er verdient es auch.
1. Optik
Wie für das Studio üblich sind die Bilder sehr flüssig und reich an Details. Oft fliegt, rennt oder bewegt sich immer irgendwas im Hintergrund und auch farblich ist immer alles perfekt. Wegen der vielen Einzehlheit kommt das mittelalterliche Japan dazu sehr authentisch rüber und es ist immer wieder erstaunlich auf wie viele Einzelheiten man geachtet hat. Das Einzige was mich etwas stört ist, dass viele Figuren sehr stämmig wirken.
2. Musik
Ich würd es nicht als die beste Filmmusik bezeichnen. Da können >James Horner< oder die Soundtracks von anderen Anime wie >Ghost in the Shell< mehr vorweisen. Aber dennoch kann man die Scores - die der Epoche im Film angenährt sind - als sehr gut bezeichnen. Instrumental sehr edel und zu jeder Zeit passend. Manche Tracks sind ruhig, andere antreibend und wiederum andere fast schon einzigartig im Klang.
3. Inhalt
Wie oft erwähnt ist die Umweltbotschaft hier am besten und ausgeglichensten geschildert. Keine Seite ist Böse, keine Gut. Jeder hat halt seine Gründe, egal ob Mensch oder Natur. Man muss halt irgendwie miteinander klar kommen - das ist in etwa die Hauptbotschaft des Films. Dies bringen auch die vielen Charaktere im Film mit ihren Antrieben und Ambitionen zur Geltung.
Neben der sehr guten Geschichte hat der Film eine sehr düstere Atmosphäre, die zeigt, dass das Mittelalter auch in Japan kein Zuckerschlecken war. Auch ist der Grad der Brutalität für einen Ghiblifilm sehr hoch. Einige Sachen wie z.B. Pfeile die Männer köpfen fand ich sogar als etwas unpassend und unnötig.
Dennoch sind die Kämpfe und Schlachten ganz einfach brachial inszeniert und auch wenn sie sicher nicht die Hauptambition vom Film sind, bleiben sie in Erinnerung. Als Beispiel kann man die Szene nennen, wo Ashitaka den Pfeil von einem Samurai im Flug fängt (was geil aussieht) und zurückschießt.
Auch sonst zeigt >Miyazaki<, dass er Regie führen kann und die Stimmung und Inszenierung sind (fast) immer perfekt. Einige kleine Schnitzer ist der nicht ganz gelungene Aufbau der Beziehung zwischen den Hauptperson (als reine Liebesgeschichte würde ich es nicht bezeichnen).
Dies fällt aber kaum auf, da man meistens ganz einfach faziniert vor dem Fernseher sitzt und die Pracht und die Handlung des Films einen übermannen.
4. Fazit
Unterm Strich einer der wohl besten Filme, die ich soweit kenne, der von einigen marginalen Mängeln (und ich meine wirklich kaum wahrnehmbar) mal abgesehen, alles richtig macht.
Die Geschichte ist lehrreich, die Animationen noch heute meisterhaft und das alles wird dazu mit hoher Intensität rübergebracht.
Meiner Meinung ein >Must-Watch< für jeden. So ein Werk muss man in seinem Leben gesehen haben.
Mit ner freundin geguckt (und ich bin sonst nicht so für anime , vllt früher mal :-D) ich muss echt sagen positiv überrascht . Super musik und super zeichnungen und das wohl immer aktuele thema menschen gegen die natur.
"Lady Eboshi: What exactly are you here for?
Prince Ashitaka: To see with eyes unclouded by hate."
Hayao Miyazakis Appell für Zusammenarbeit und die Beziehung zwischen Mensch und Natur sowohl inter- als auch intraspezifisch ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach fantastisch. Er nimmt uns mit auf eine bezaubernde Reise, die nicht bloß unterhält, sondern auch lehrt und das mit wunderschönen Bildern. Die Metaphorik ist dabei einfach herrlich, wie bizarr sich das Ganze optisch auch präsentieren mag, man ist zum einen von den Bildern und andererseits von der Thematik überwältigt, die beweist, dass man keinen Cameron oder Disney-Mentalität braucht um dieses bekannte, aber wichtige Thema frisch aussehen zu lassen und zum Nachdenken anzuregen. Was soll ich aber noch groß sagen, Miyazaki hat's halt einfach drauf!
"Look, everyone! This is what hatred looks like! This is what it does when it catches hold of you! It's eating me alive, and very soon now it will kill me! Fear and anger only make it grow faster!"
Ich bin verdammt glücklich, dass ich den Film damals im Kino sehen konnte. Hab ihn dann auch gleich drei mal innerhalb von zwei Wochen geschaut weil ich nicht genug davon bekommen habe.
Auf der großen Leinwand war der Film einfach... wow. Diese Bilder, diese Musik! Wäre toll das noch einmal zu erleben...
Aber auch auf DVD ist er immer noch großartig und wunderschön. Es stimmt einfach alles. Und auch nach vielfachen gucken entdecke ich immer wieder eine neue Facette, einen neuen Gedanken in dem Film.
Das Meisterstück Miyazaki's. Atemberaubend. Technisch herausragend. Ergreifend. Wichtig. Miyazaki nimmt uns schon zu Beginn alle Illusionen, konfrontiert uns ohne Umschweife mit dem Produkt menschlicher Ignoranz. Ein besessener Keiler, zerfressen von Hass, resultierend aus routiniertem Fehlverhalten, menschlicher Arroganz und individuellem Geltungsdrang. Am Ende wird es jene Treffen, die wir lieben und denen wir eine bessere Zukunft schulden. Ein Regisseur ohne Profilneurosen. Eine simple Metaebene. Eine nachvollziehbare Metapher. Ein Tatsachenbericht, gekleidet ihn ein großartig gezeichnetes Fantasy-Abenteuer. Ein junger Prinz, allzeit präsent, unser Gewissen, an unsere Vernunft appellierend. 128 Minuten lang. Eine Dorfälteste. Ein Relikt aus längst vergangenen Tagen. Uns an unsere Verantwortung erinnernd. Gegenüber unseren Mitmenschen, unseren Kinder, der Natur und letztlich auch gegenüber uns selbst. Gewaltdarstellung als Mittel zum Zweck. Die Intention mit der angemessenen Ernsthaftigkeit unterstützend. Musik als Mittel zum Zweck. Im Hintergrund agierend, lediglich akzentuiert auftretend und das Geschehen in all seiner Intensität perfekt ergänzend. Eine Clan-Führerin als Repräsentantin einer Zivilisation ohne Grenzen, ohne Gewissen. Sich selber mit seinem anmaßenden Verhalten in Gefahr bringend. Aber auch gütig, mitfühlend und fürsorglich. Kein Monster. Lediglich eine Person mit Schwächen, Problemen und Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen. Wir lernen sie verstehen. Vollziehen nach und beginnen uns darüber im Klaren zu werden. Kein moralischer Zeigefinger. Miyazaki nimmt sich nicht außen vor. Auf der anderen Seite eine junge Prinzessin. Inzwischen nicht besser als die Menschen selbst. Vorurteilsbehaftet, wütend und ignorant. Zwei Parteien. Kein Gut und Böse, nur ein Konflikt und die Suche nach Lösungen. Gewalt, Gegengewalt. Eine eingefahrene Situation. Wir wollen Antworten, die perfekte Lösung. Ruhig inszeniert und in einem ungewöhnlichen Gewand daherkommend, sicherlich nichts für jedermann. Die abstrakt anmutende Personifizierung der Natur. Güte und Nachgiebigkeit als längst verschollene Attribute. Ein optimistischer Ausblick in die Zukunft. Unser Gewissen als Vermittler. Ein deutlicher Appell. Und die - für viele - enttäuschende Antwort: Wir sind die Lösung. Schlicht und Ergreifend.
"Auf dir lastet ein Fluch, sagst du? Der lastet auf der ganzen Welt."
Endlich habe ich mal geschafft meinen Hintern zu bewegen und meine Meinung über diesem Film zu schreiben denn diese hängt bereits seit Jahren dort drinnen.
Ich werde mir nun den langen Aufbau sparen, denn ihr seht bereits das ich 10 volle Punkte gegeben habe, was ich sehr selten mache.
Mononoke Hime ist einer dieser Filme der mich in eine Welt entführt aus der ich am liebsten nie wieder entwichen will.Jede Sekunde ist packend, Reizvoll und man hofft das sie so lange dauert wie möglich.Immer wenn ich die Ghibli Filme sehe kommt bei mir ein Gefühl der Freude auf.Ich vergesse einfach alles um mich herum.
Für dieses Gefühl der Entspannung danke ich dem Studio Ghibli den mit jedem Film schaffen sie etwas besonderes und tolles.
Prinzessin Mononoke hat viele stärken die ihn ausmachen.Nicht nur das er für das Jahr 1997 toll aussieht er hat auch noch eine Tolle Geschichte und einfach Großartige Charaktere.
Prinz Ashitaka wird bei einem Angriff auf sein Dorf Verletzt und Verflucht.Auf der Suche nach Heilung hört vom Gott des Waldes der angeblich alles heilen kann.Vor dem Wald findet er eine große Eisen Festung wo, man glaubt es kaum, Eisen abgebaut und verarbeitet wird.Dabei werden immer mehr Bäume abgeholzt um an eine noch größere Eisenquelle zu kommen.Die einzigen die Widerstand leisten sind die Tiere allen voran das Wolfsrudel der Jungen Mononoke.
Wie bereits gesagt sind die Charaktere absolut Toll.Die Ausstrahlung die sie versprühen ist einfach Genial.Man schafft es zu fast jedem eine Beziehung aufzubauen und findet auch irgendwo seinen Persönlichen Liebling.Bei mir war es übrigens die Junge Mononoke/San.Bei der Story lässt sich auch nicht meckern.
Letztendlich lässt sich sagen das Prinzessin Mononoke einer der wohl besten Anime-Filme aller Zeiten ist.Tolle Geschichte,Tolle Optik,Toller Soundtrack,Tolle Charaktere, einfach Toll!
Mononoke war der erste Ghiblifilm den ich je gesehen habe, und es ist meiner Ansicht nach immer noch der Beste. Optisch bzw künstlerisch ist der Film absolute Weltklasse, und liefert unheimlich schöne Bilder. Die untypische und absolut nich hollywoodgerechte Geschichte um Ashitaka und Mononoke, kommt völlig ohne kitschige Liebesbeweihräucherung oder simple Durchschaubarkeit aus. Und auch die Beziehungen der unterschiedlichen Mächte, die sich in der Geschichte im Kampf befinden (Natur-Industrie, Menschen-Tiere), lassen sich nicht in Schubladen einordnen oder moralisch schnell aburteilen. Wie im echten Leben stehen hier Interessen gegen Interessen, und den Unterschied macht, wer wie weit zu gehen bereit ist. Am Ende bleibt ein audiovisuel berauschender, intelligenter Film, der unkonventionel ist und Stereotypen fast vollständig vermeidet. Leider ist der Film seinerzeit irgendwie untergegangen, und erscheint mir nach wie vor, eher ein Geheimtipp zu sein. Wirklich schade...
Mein absoluter Lieblingsanimeefilm vom Meister Hayao Miyazaki. Diesen Film sah ich zum ersten Mal in den Weihnachtsferien in Österreich, ich mag nicht älter als elf Jahre gewesen sein. Besitze ich nun auf DVD und begeistert mich heute immer noch gleichermaßen. Eine tiefsinnige und gesellschaftskritische Geschichte, die keinesfalls patethisch wirkt. Schöne Figuren, wie das wilde, eigensinnige Wolfsmädchen, aber auch die so sanft wirkende Kriegstreiberin Eboshi und natürlich der Held der Geschichte, der eisern und ohne Partei zu ergreifen für den Frieden kämpft. Wunderbar animiert. Ganz großes Kino!
Magisch, perfekt, einzigartig, unvergesslich, wunderschön! Prinzessin Mononoke ist der Inbegriff eines vollendeten Meisterwerks und eines Filmes der die Massen berührt, verstört und gleichzeitig zweifeln und nachdenken lässt. Sanft, dann wieder stark und epochal schlingt sich einer der besten und unbeschreiblich schönsten Scores ums Ohr. Wo es Dunkelheit gibt, gibt es auch Hoffnung. Wo es Trostlosigkeit gibt, gibt es Liebe. Wo es keinen Gott gibt, gibt es einen. Nicht nur einen. Eine Welt voller Götter. Große und Kleine. Jeder ungeheuer wichtig, jeder unwiederbringlich, jeder seine Bedeutung, jeder friedlich. Ein wundervolles Miteinander gestört von der Unersättlichkeit der skrupellosen Menschen die inmitten ihnen leben. Eine Vision. Ein Werk das sich tief und unaufhörlich, selbst wenn es bis ans Lebensende dauert, einen Weg zu eines jeden Herzens bannt. Melancholisch, weise und lehrreich tritt er auf. Niemals vergessen, noch nie da gewesen. Eine Symbiose aus Trauer, purer Schönheit, Weisheit, Einigkeit und Perfektion. Wer bei diesem Film nichts fühlt hat ein Herz aus Stein. Wer diesen Film abstoßt, sollte sich bis ans Ende aller Tage in Grund und Boden schämen! Denn man sieht hier keinen Film. Sondern das Leben mit all seinen Tücken und Freuden! Bitte Taschentücher bereithalten...
„So, nun passt alle gut auf. Ich zeige euch, wie man einen Gott umbringt!“
Ich kann auch nur sagen, dass der Kommentar wirklich schön geschrieben ist und den Film an wirklich jeden weiterempfehlen. Mein persönlicher absoluter Lieblingsfilm aller Zeiten. =)
Ich liebe diesen Kommentar, die reinste Poesie! <3 Da krieg ich gleich Lust, den mal wieder zu schauen und neue Facetten in ihm zu entdecken. :)
(Aber sprich doch denen, die zum Film keinen Zugang gefunden haben nicht gleich ein lebendiges Herz ab :D)
Klasse geschrieben und Bewertung stimmt auch :) Was ich aber schade finde ist, dass hier die Menschen als skrupellos und damit als die "Bösen" hingestellt werden, was im Film nicht der Fall ist.
"Prinzessin Mononoke" ist eine typische Geschichte im Sinne des großen Hayao Miyazaki:
Ein Abenteuer in einer malerischen und überragend gezeichneten Umgebung, mit mystischen Göttern und Dämonen versetzt, die durch den Zeichenstil mal idyllisch und idealistisch, mal archaisch brutal anmuten.
Die vielfältig anklingende Kritik menschlichen Machthungers und menschlicher Zerstörungswut, sowie selbstzerstörerischer Ignoranz gegenüber Natur und Tierwelt, lässt "Prinzessin Mononoke" trotz aller Anmut zu einer Warnung werden, die zumindest subtil von jedem Rezipienten wahrgenommen werden muss.
Hätte gar nicht gedacht, dass ein Anime-Film so tiefgründig sein kann. Ist aber auch nicht ganz ohne. Die 2 Punkte Abzug gibt es weil ich was vollkommen anderes erwartet habe.
Man was für ein Film.
Großartig,er zeigt uns im Grunde was Menschen mit der Natur machen
und wie sie reagieren kann.Der Film ist total unrated weil er sicher
ein Anime Film ist und japanisch ist.Er ist richtig gut durchdacht.
Die Musik ist klasse und Die Charaktere sehr authentisch.
Meiner Meinung nach ein Meisterstück.
Wunderschön und so voller Poesie sind die Szenen, in denen die Tränen der Dankbarkeit oder ein Kompliment an ihre Schönheit sie zurückweichen lassen, der ganze Hass in ihrem Herz für einen Moment erlischt und ein heller Strahl das Licht des Friedens in die Dunkelheit des Krieges zaubert.
Diese Bilder, die uns so viel mehr sagen als man nach einmaligem Ansehen erfassen könnte, ließen mich "mononoke hime" ins Herz schließen und dort für immer verweilen.
Der erste Miyazaki-Langfilm, den ich im Kino gesehen habe, und es hat mich schier aus dem Sitz gefegt. Jahrzehntelang bin ich mit Disney-Filmen gross geworden und ihren Dogmen. Es muss ein bisschen spannend sein, ein bisschen romantisch und ein bisschen lustig, in klar choreographierter Abfolge, und es muss familienfreundlich = harmlos und leicht verständlich sein. Und - seufz - es wird gesungen. So und nicht anders funktionieren lange Animationsfilme. (Natürlich gibt es noch jede Menge Animes, aber das Genre hat mich nie allzu sehr angesprochen.)
Und dann dies! Kein einziger Lacher im ganzen Film. Ambivalente Charaktere und komplexe Handlungsstränge. Götter und Dämonen, ernsthaft. Heldenmut, ohne peinlich zu sein. (Alle modernen westlichen Animationsfilme relativieren positive Charaktereigenschaften mit negativen und Zynismus, damit die Figur glaubwürdiger und menschlicher wirkt.)
Existenzielle Fragen der Moderne, in mythische Metaphern verpackt.
Und es funktioniert! Es ist also nicht nur "interessant", sondern auch spannend und unterhaltend. Abgesehen davon ist die Liebe zum Detail in der Animation und im Artwork überragend. Selbst im Miyazaki-Kosmos sticht Mononoke heraus. Totoro ist vielleicht noch liebevoller gemacht, aber nicht so raffiniert und dicht, Chihiro dagegen ist zwar noch aufwändiger, aber nicht ganz so "magisch", auch wenn das in dieser verkürzten Form sicherlich diskutabel ist.
Natürlich setzt ein solcher Film den Willen des Betrachters voraus, sich verzaubern zu lassen. Animationsfilme, vor allem gezeichnete, sind immer etwas simpler, platter und an manchen Stellen naiver als Realfilme es sein können. Es gehört einfach zum Wesen des Mediums, dass es Dinge vereinfacht und fokussiert.
Prinzessin Mononoke - Kritik
JP 1997 Laufzeit 150 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Animationsfilm, Kinostart 19.04.2001
Kritiken (4) — Film: Prinzessin Mononoke
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Die ganz bewusst nicht nur schwarz-weiß angelegten Charaktere und die verschnörkelte Handlung machen es für das unerfahrene Anime-Publikum nicht leicht, die (zu) lange Laufzeit hindurch stets am Ball zu bleiben. Dafür ist „Prinzessin Mononoke“ eine spektakuläre, nicht selten spannende Erzählung voller Ideen, auf die ein Europäer erst mal kommen müsste. Der essentielle Baustein für die zauberhafte Atmosphäre ist Joe Hisaishis epische Orchestermusik, die dem Film erst so richtig Leben einhaucht. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenPrinz Ashitaka wird bei einem Angriff auf sein Dorf durch einen Dämonen in Form eines riesigen Keilers mit einem tödlichen Fluch belegt. Zwar tötet er den Keiler, doch die Berührung mit dem Dämonen hat seine Seele mit dem unbändigen Hass des Dämonen vergiftet. Er wird von seinem Dorf verbannt und begibt sich auf den Weg in einen weit entfernten Wald, wo angeblich der mächtige Waldgott lebt, von dem sich der Prinz Heilung von seinem Fluch erhofft. Auf dem Weg gerät er zwischen die Fronten eines Kampfes zwischen Mensch und Natur. Die hübsche Lady Eboshi baut mit ihren Arbeitern Erz ab und fällt den Wald, um mit den Rohstoffen Feuerwaffen herzustellen. Diese dienen im Kampf gegen die Tiere des Waldes, denen der Raubbau an der Natur gewaltig gegen den Strich geht. Prinz Ashitaka wird Zeuge eines Angriffs der Tiere auf die Eisenstadt unter Führung eines Mädchens, das auf einem weißen Wolf reitet. Ashitaka lernt sowohl die Menschen in der Stadt als auch das Wolfsmädchen San und ihre völlig gegensätzlichen Haltungen kennen. Mitten im erbitterten Kampf versucht er zwischen beiden Seiten zu vermitteln, doch der Kampf wird unerbittlich geführt. Doch als Lady Eboshi auch noch den Waldgott töten will, dessen Kopf große Macht verspricht, schlägt sich der Prinz an die Seite des Wolfsmädchens, Prinzessin Mononoke. Aber die Kampfmönche des Kaisers haben zwischenzeitlich den Gott des Waldes aufgespürt...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEiner der ersten bei uns im Kino mit breiterem Erfolg gelaufenen, sehenswerteren Mangas
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten
Kiba 2010/04/19 18:44:44
Antwort löschen... es heißt Anime.
eigenfrequenz 2010/04/26 11:34:49
Antwort löschenWas für ein unglaublich nutzloser Kommentar. Wenn du den Film schon ungerechtfertigt abwertest und dann einen scheinbar zusammenhängenden Kommentar postest, sollten die beiden schon zumindest entfernt etwas miteinander zu tun haben.
Fachlich wurdest du ja zum Glück schon korrigiert ...und so was nennt sich "Filmkritiker"? Da ist Alf ja qualifizierter.
der cineast 2010/06/05 18:28:53
Antwort löschenGenau so sehe ich das auch ;)
ThaNic 2010/07/04 14:04:18
Antwort löschenich muss eigenfrequenz da völlig zustimmen
krokounleashed 2010/08/20 16:19:53
Antwort löschenManga? Da muss aber Jemand seine Hausaufgaben noch mal machen.
blibbel 2010/09/10 18:38:59
Antwort löschenmeine güte, hat da eig. einer ein problem mit anspruchsvollen zeichentrickfilmen? Du hast doch schon bei chihiro so einen blödsinnigen kommentar abgelassen, obwohl der im gegensatz zu diesem hier ja noch einigermaßen logisch war.
Kiba 2010/09/12 09:35:12
Antwort löschenIch bauche einen "Gefällt Mir" Button für blibbels Kommentar.
Soulseeker 2010/12/26 00:53:59
Antwort löschenWord
n0ir 2011/01/31 19:09:29
Antwort löschenEs ist ein Anime.
AnniXa 2011/06/17 05:25:45
Antwort löschenEin Manga ist ein comicbuch, so etwas hier nennt man Anime oder auch Animationsfilm.
Ezra 2011/06/19 13:12:40
Antwort löschenWenn man diese Kritik (?) oder die bei Chihiro liest, scheint mir das der Kerl lieber im Nimmerland bleiben sollte.
Alle 13 Antworten zeigen
Prechtl 2011/08/29 20:36:53
Antwort löschenManga? Da kennt sich aber jemand aus...
HeilerDerWelten 2011/12/28 23:48:45
Antwort löschenboah...der Typ macht mich fertig...
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschen[Der Film verweigert sich] einer allzu schlichten konservativen Lesart, pluralisiert Wahrheitsansprüche, und zeigt, dass es mehr gibt, als nur eine positive Utopie: Die Unberührtheit der Natur oder den Fortschritt der technischen Zivilisation.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (82) — Film: Prinzessin Mononoke
Kommentar schreibenresU 2012/01/02 00:38:45
Kommentar löschenMir fällt es schwer "Prinzessin Mononoke" objektiv zu betrachten/bewerten, deshalb plediere ich auf persönliche Befangenheit ;)
Ich weiss nicht wie es bei euch ist aber...
wenn ich einen Film schaue und irgendwann an mehreren Stellen anfange vor Freude zu weinen, habe ich keine andere Bezeichnung mehr für diesen Film als "Meisterwerk".
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
NWO@Movie 2012/01/15 18:32:29
Antwort löschenBei dem Film weiß man wovon die Künstler sprechen ;)
Alle 3 Antworten zeigen
NWO@Movie 2012/01/15 18:33:05
Antwort löschenKorrektur: Bei dem Film weiß man dass die Künstler wissen wovon sie sprechen.
NWO@Movie 2012/01/15 18:39:41
Antwort löschenKorrektur 2: Bei dem Film kann man sich auf das Handwerk der Künstler und Drehbuchautoren verlassen. Wenn ein Bild "schlecht" ist wissen sie das dann gleichen sie später durch gute Bilder und faszinierende Ereignisse aus. Um den Wow Effekt zu erzeugen oder weil sie nicht genug Zeit haben um jedes Bild und Figur "sehr gut" zu machen.
HeilerDerWelten 2011/12/30 19:40:33
Kommentar löschenDer Film hat mich zutiefst berührt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Vor langer Zeit im fernen Land
versteckt, so das es niemand fand
Da gab es Götter, groß und klein
doch warn sie nicht im Land allein
Der Mensch getrieben von der Gier
wütet im Wald, gleich einem Stier
er schneidet, hackt und brennt ihn nieder
zerfetzt den Wald, bricht ihm die Glieder
Der Wildschweingott, gar grimm vor Zorn
zieht in die Schlacht, prescht ganz nach vorn
Doch ist der Mensch nicht ohne Wehr
nutzt einen feuerspeienden Speer
Der Gott, geküsst von glühend Stahl
zerriss den Mensch, in großer Zahl
schenkt eine Kugel... ihm den Tod
wird ganz verrückt in seiner Not
Ein Dämon nun, ein Tier aus Hass
jagt durch das Land auf einem Pass
findet ein Dorf und trifft den Mann
der seinen Hass bezwingen kann
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Und hier beginnt Ashitakas Reise,
auf der Suche nach der Wahrheit.
Doch was er findet...ist die Liebe.
~ Heiler ~
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kahaujiko 2011/12/24 00:14:29
Kommentar löschenwirklich toller fantasiefilm mit ökobotschaft
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Selcarnor 2011/11/13 15:06:00
Kommentar löschen>Prinzessin Mononoke< gilt ja als einer der besten und berühmtesten Anime überhaupt und für viele auch der bisher gradioseste Film aus dem Haus Ghibli. Er verdient es auch.
1. Optik
Wie für das Studio üblich sind die Bilder sehr flüssig und reich an Details. Oft fliegt, rennt oder bewegt sich immer irgendwas im Hintergrund und auch farblich ist immer alles perfekt. Wegen der vielen Einzehlheit kommt das mittelalterliche Japan dazu sehr authentisch rüber und es ist immer wieder erstaunlich auf wie viele Einzelheiten man geachtet hat. Das Einzige was mich etwas stört ist, dass viele Figuren sehr stämmig wirken.
2. Musik
Ich würd es nicht als die beste Filmmusik bezeichnen. Da können >James Horner< oder die Soundtracks von anderen Anime wie >Ghost in the Shell< mehr vorweisen. Aber dennoch kann man die Scores - die der Epoche im Film angenährt sind - als sehr gut bezeichnen. Instrumental sehr edel und zu jeder Zeit passend. Manche Tracks sind ruhig, andere antreibend und wiederum andere fast schon einzigartig im Klang.
3. Inhalt
Wie oft erwähnt ist die Umweltbotschaft hier am besten und ausgeglichensten geschildert. Keine Seite ist Böse, keine Gut. Jeder hat halt seine Gründe, egal ob Mensch oder Natur. Man muss halt irgendwie miteinander klar kommen - das ist in etwa die Hauptbotschaft des Films. Dies bringen auch die vielen Charaktere im Film mit ihren Antrieben und Ambitionen zur Geltung.
Neben der sehr guten Geschichte hat der Film eine sehr düstere Atmosphäre, die zeigt, dass das Mittelalter auch in Japan kein Zuckerschlecken war. Auch ist der Grad der Brutalität für einen Ghiblifilm sehr hoch. Einige Sachen wie z.B. Pfeile die Männer köpfen fand ich sogar als etwas unpassend und unnötig.
Dennoch sind die Kämpfe und Schlachten ganz einfach brachial inszeniert und auch wenn sie sicher nicht die Hauptambition vom Film sind, bleiben sie in Erinnerung. Als Beispiel kann man die Szene nennen, wo Ashitaka den Pfeil von einem Samurai im Flug fängt (was geil aussieht) und zurückschießt.
Auch sonst zeigt >Miyazaki<, dass er Regie führen kann und die Stimmung und Inszenierung sind (fast) immer perfekt. Einige kleine Schnitzer ist der nicht ganz gelungene Aufbau der Beziehung zwischen den Hauptperson (als reine Liebesgeschichte würde ich es nicht bezeichnen).
Dies fällt aber kaum auf, da man meistens ganz einfach faziniert vor dem Fernseher sitzt und die Pracht und die Handlung des Films einen übermannen.
4. Fazit
Unterm Strich einer der wohl besten Filme, die ich soweit kenne, der von einigen marginalen Mängeln (und ich meine wirklich kaum wahrnehmbar) mal abgesehen, alles richtig macht.
Die Geschichte ist lehrreich, die Animationen noch heute meisterhaft und das alles wird dazu mit hoher Intensität rübergebracht.
Meiner Meinung ein >Must-Watch< für jeden. So ein Werk muss man in seinem Leben gesehen haben.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Edna 2011/11/11 10:57:12
Kommentar löschenbeste filmmusik überhaupt. einfach ein durch und durch guter film.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Resident Evil Milla 2011/10/31 16:35:45
Kommentar löschenMit ner freundin geguckt (und ich bin sonst nicht so für anime , vllt früher mal :-D) ich muss echt sagen positiv überrascht . Super musik und super zeichnungen und das wohl immer aktuele thema menschen gegen die natur.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
J!GS4W 2011/10/11 19:34:14
Kommentar löschen"Lady Eboshi: What exactly are you here for?
Prince Ashitaka: To see with eyes unclouded by hate."
Hayao Miyazakis Appell für Zusammenarbeit und die Beziehung zwischen Mensch und Natur sowohl inter- als auch intraspezifisch ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach fantastisch. Er nimmt uns mit auf eine bezaubernde Reise, die nicht bloß unterhält, sondern auch lehrt und das mit wunderschönen Bildern. Die Metaphorik ist dabei einfach herrlich, wie bizarr sich das Ganze optisch auch präsentieren mag, man ist zum einen von den Bildern und andererseits von der Thematik überwältigt, die beweist, dass man keinen Cameron oder Disney-Mentalität braucht um dieses bekannte, aber wichtige Thema frisch aussehen zu lassen und zum Nachdenken anzuregen. Was soll ich aber noch groß sagen, Miyazaki hat's halt einfach drauf!
"Look, everyone! This is what hatred looks like! This is what it does when it catches hold of you! It's eating me alive, and very soon now it will kill me! Fear and anger only make it grow faster!"
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dezibelchen 2011/10/06 00:00:34
Kommentar löschenIch bin verdammt glücklich, dass ich den Film damals im Kino sehen konnte. Hab ihn dann auch gleich drei mal innerhalb von zwei Wochen geschaut weil ich nicht genug davon bekommen habe.
Auf der großen Leinwand war der Film einfach... wow. Diese Bilder, diese Musik! Wäre toll das noch einmal zu erleben...
Aber auch auf DVD ist er immer noch großartig und wunderschön. Es stimmt einfach alles. Und auch nach vielfachen gucken entdecke ich immer wieder eine neue Facette, einen neuen Gedanken in dem Film.
Ein Meisterwerk.
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_Garfield 2011/09/25 14:22:51
Kommentar löschenDas Meisterstück Miyazaki's. Atemberaubend. Technisch herausragend. Ergreifend. Wichtig. Miyazaki nimmt uns schon zu Beginn alle Illusionen, konfrontiert uns ohne Umschweife mit dem Produkt menschlicher Ignoranz. Ein besessener Keiler, zerfressen von Hass, resultierend aus routiniertem Fehlverhalten, menschlicher Arroganz und individuellem Geltungsdrang. Am Ende wird es jene Treffen, die wir lieben und denen wir eine bessere Zukunft schulden. Ein Regisseur ohne Profilneurosen. Eine simple Metaebene. Eine nachvollziehbare Metapher. Ein Tatsachenbericht, gekleidet ihn ein großartig gezeichnetes Fantasy-Abenteuer. Ein junger Prinz, allzeit präsent, unser Gewissen, an unsere Vernunft appellierend. 128 Minuten lang. Eine Dorfälteste. Ein Relikt aus längst vergangenen Tagen. Uns an unsere Verantwortung erinnernd. Gegenüber unseren Mitmenschen, unseren Kinder, der Natur und letztlich auch gegenüber uns selbst. Gewaltdarstellung als Mittel zum Zweck. Die Intention mit der angemessenen Ernsthaftigkeit unterstützend. Musik als Mittel zum Zweck. Im Hintergrund agierend, lediglich akzentuiert auftretend und das Geschehen in all seiner Intensität perfekt ergänzend. Eine Clan-Führerin als Repräsentantin einer Zivilisation ohne Grenzen, ohne Gewissen. Sich selber mit seinem anmaßenden Verhalten in Gefahr bringend. Aber auch gütig, mitfühlend und fürsorglich. Kein Monster. Lediglich eine Person mit Schwächen, Problemen und Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen. Wir lernen sie verstehen. Vollziehen nach und beginnen uns darüber im Klaren zu werden. Kein moralischer Zeigefinger. Miyazaki nimmt sich nicht außen vor. Auf der anderen Seite eine junge Prinzessin. Inzwischen nicht besser als die Menschen selbst. Vorurteilsbehaftet, wütend und ignorant. Zwei Parteien. Kein Gut und Böse, nur ein Konflikt und die Suche nach Lösungen. Gewalt, Gegengewalt. Eine eingefahrene Situation. Wir wollen Antworten, die perfekte Lösung. Ruhig inszeniert und in einem ungewöhnlichen Gewand daherkommend, sicherlich nichts für jedermann. Die abstrakt anmutende Personifizierung der Natur. Güte und Nachgiebigkeit als längst verschollene Attribute. Ein optimistischer Ausblick in die Zukunft. Unser Gewissen als Vermittler. Ein deutlicher Appell. Und die - für viele - enttäuschende Antwort: Wir sind die Lösung. Schlicht und Ergreifend.
"Auf dir lastet ein Fluch, sagst du? Der lastet auf der ganzen Welt."
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Asgard 2011/09/25 16:50:46
Antwort löschenDie Hauptsatzlastige Struktur gefällt mir außerordentlich gut. Bringt alles ohne Umschweife auf den Punkt. Wirklich gute Kritik.
_Garfield 2011/09/25 17:39:29
Antwort löschenDanke dir. :)
Solid84 2011/09/12 18:30:36
Kommentar löschenEndlich habe ich mal geschafft meinen Hintern zu bewegen und meine Meinung über diesem Film zu schreiben denn diese hängt bereits seit Jahren dort drinnen.
Ich werde mir nun den langen Aufbau sparen, denn ihr seht bereits das ich 10 volle Punkte gegeben habe, was ich sehr selten mache.
Mononoke Hime ist einer dieser Filme der mich in eine Welt entführt aus der ich am liebsten nie wieder entwichen will.Jede Sekunde ist packend, Reizvoll und man hofft das sie so lange dauert wie möglich.Immer wenn ich die Ghibli Filme sehe kommt bei mir ein Gefühl der Freude auf.Ich vergesse einfach alles um mich herum.
Für dieses Gefühl der Entspannung danke ich dem Studio Ghibli den mit jedem Film schaffen sie etwas besonderes und tolles.
Prinzessin Mononoke hat viele stärken die ihn ausmachen.Nicht nur das er für das Jahr 1997 toll aussieht er hat auch noch eine Tolle Geschichte und einfach Großartige Charaktere.
Prinz Ashitaka wird bei einem Angriff auf sein Dorf Verletzt und Verflucht.Auf der Suche nach Heilung hört vom Gott des Waldes der angeblich alles heilen kann.Vor dem Wald findet er eine große Eisen Festung wo, man glaubt es kaum, Eisen abgebaut und verarbeitet wird.Dabei werden immer mehr Bäume abgeholzt um an eine noch größere Eisenquelle zu kommen.Die einzigen die Widerstand leisten sind die Tiere allen voran das Wolfsrudel der Jungen Mononoke.
Wie bereits gesagt sind die Charaktere absolut Toll.Die Ausstrahlung die sie versprühen ist einfach Genial.Man schafft es zu fast jedem eine Beziehung aufzubauen und findet auch irgendwo seinen Persönlichen Liebling.Bei mir war es übrigens die Junge Mononoke/San.Bei der Story lässt sich auch nicht meckern.
Letztendlich lässt sich sagen das Prinzessin Mononoke einer der wohl besten Anime-Filme aller Zeiten ist.Tolle Geschichte,Tolle Optik,Toller Soundtrack,Tolle Charaktere, einfach Toll!
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Prechtl 2011/09/12 18:37:35
Antwort löschenToller Kommentar! Aber ist das Absicht dass du zwischen deinen Sätzen keine Leerzeile machst?
Solid84 2011/09/12 22:07:28
Antwort löschenDas versuch ich mir schon seit langer Zeit anzugewöhnen. Hoffe das ich es bald mal hinkriege ^^
Dom699 2011/09/09 03:10:52
Kommentar löschenMononoke war der erste Ghiblifilm den ich je gesehen habe, und es ist meiner Ansicht nach immer noch der Beste. Optisch bzw künstlerisch ist der Film absolute Weltklasse, und liefert unheimlich schöne Bilder. Die untypische und absolut nich hollywoodgerechte Geschichte um Ashitaka und Mononoke, kommt völlig ohne kitschige Liebesbeweihräucherung oder simple Durchschaubarkeit aus. Und auch die Beziehungen der unterschiedlichen Mächte, die sich in der Geschichte im Kampf befinden (Natur-Industrie, Menschen-Tiere), lassen sich nicht in Schubladen einordnen oder moralisch schnell aburteilen. Wie im echten Leben stehen hier Interessen gegen Interessen, und den Unterschied macht, wer wie weit zu gehen bereit ist. Am Ende bleibt ein audiovisuel berauschender, intelligenter Film, der unkonventionel ist und Stereotypen fast vollständig vermeidet. Leider ist der Film seinerzeit irgendwie untergegangen, und erscheint mir nach wie vor, eher ein Geheimtipp zu sein. Wirklich schade...
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La Bardot 2011/08/15 00:23:21
Kommentar löschenMein absoluter Lieblingsanimeefilm vom Meister Hayao Miyazaki. Diesen Film sah ich zum ersten Mal in den Weihnachtsferien in Österreich, ich mag nicht älter als elf Jahre gewesen sein. Besitze ich nun auf DVD und begeistert mich heute immer noch gleichermaßen. Eine tiefsinnige und gesellschaftskritische Geschichte, die keinesfalls patethisch wirkt. Schöne Figuren, wie das wilde, eigensinnige Wolfsmädchen, aber auch die so sanft wirkende Kriegstreiberin Eboshi und natürlich der Held der Geschichte, der eisern und ohne Partei zu ergreifen für den Frieden kämpft. Wunderbar animiert. Ganz großes Kino!
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JohnnyKee 2011/08/13 16:47:30
Kommentar löschenMagisch, perfekt, einzigartig, unvergesslich, wunderschön! Prinzessin Mononoke ist der Inbegriff eines vollendeten Meisterwerks und eines Filmes der die Massen berührt, verstört und gleichzeitig zweifeln und nachdenken lässt. Sanft, dann wieder stark und epochal schlingt sich einer der besten und unbeschreiblich schönsten Scores ums Ohr. Wo es Dunkelheit gibt, gibt es auch Hoffnung. Wo es Trostlosigkeit gibt, gibt es Liebe. Wo es keinen Gott gibt, gibt es einen. Nicht nur einen. Eine Welt voller Götter. Große und Kleine. Jeder ungeheuer wichtig, jeder unwiederbringlich, jeder seine Bedeutung, jeder friedlich. Ein wundervolles Miteinander gestört von der Unersättlichkeit der skrupellosen Menschen die inmitten ihnen leben. Eine Vision. Ein Werk das sich tief und unaufhörlich, selbst wenn es bis ans Lebensende dauert, einen Weg zu eines jeden Herzens bannt. Melancholisch, weise und lehrreich tritt er auf. Niemals vergessen, noch nie da gewesen. Eine Symbiose aus Trauer, purer Schönheit, Weisheit, Einigkeit und Perfektion. Wer bei diesem Film nichts fühlt hat ein Herz aus Stein. Wer diesen Film abstoßt, sollte sich bis ans Ende aller Tage in Grund und Boden schämen! Denn man sieht hier keinen Film. Sondern das Leben mit all seinen Tücken und Freuden! Bitte Taschentücher bereithalten...
„So, nun passt alle gut auf. Ich zeige euch, wie man einen Gott umbringt!“
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Broda 2011/08/13 20:06:08
Antwort löschenwow. Hammerhaft geschrieben. ^^
Ist dank dir sofort vorgemerkt! ;)
moiCheCker 2011/08/13 20:29:51
Antwort löschenBroda: kann dir nur zustimmen, wird gemerkt. Wenn ein Film ein Gemerkt von mir bekommt, muss der Kommentar ziemlich gut sein ;)
JohnnyKee 2011/08/13 22:28:32
Antwort löschenWow! Danke euch :D
Fühle mich geehrt!
moiCheCker 2011/08/13 23:07:07
Antwort löschenIst das dein erster Hayao Miyazaki Film, oder hast du schon mehrere von ihm gesehen?
JohnnyKee 2011/08/13 23:09:06
Antwort löschenIch habe, als Miyazaki Fanboy, natürlich schon ALLE seine Meisterwerke gesehen ;D
vPidschv 2011/08/14 05:19:40
Antwort löschenIch kann auch nur sagen, dass der Kommentar wirklich schön geschrieben ist und den Film an wirklich jeden weiterempfehlen. Mein persönlicher absoluter Lieblingsfilm aller Zeiten. =)
JohnnyKee 2011/08/14 15:06:28
Antwort löschenThx! :D
nurleben 2011/08/14 22:12:42
Antwort löschenIch liebe diesen Kommentar, die reinste Poesie! <3 Da krieg ich gleich Lust, den mal wieder zu schauen und neue Facetten in ihm zu entdecken. :)
(Aber sprich doch denen, die zum Film keinen Zugang gefunden haben nicht gleich ein lebendiges Herz ab :D)
JohnnyKee 2011/08/14 22:17:12
Antwort löschenHey, vielen Dank! Und doch muss Ich. Es ist meine Pflicht! ;D
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Shritz 2011/08/22 17:45:03
Antwort löschenKlasse geschrieben und Bewertung stimmt auch :) Was ich aber schade finde ist, dass hier die Menschen als skrupellos und damit als die "Bösen" hingestellt werden, was im Film nicht der Fall ist.
JohnnyKee 2011/08/23 04:15:55
Antwort löschenSkrupellos ist nicht gleich böse. Zumindest für mich nicht :)
Hypocrisy 2011/06/07 10:30:25
Kommentar löschen"Prinzessin Mononoke" ist eine typische Geschichte im Sinne des großen Hayao Miyazaki:
Ein Abenteuer in einer malerischen und überragend gezeichneten Umgebung, mit mystischen Göttern und Dämonen versetzt, die durch den Zeichenstil mal idyllisch und idealistisch, mal archaisch brutal anmuten.
Die vielfältig anklingende Kritik menschlichen Machthungers und menschlicher Zerstörungswut, sowie selbstzerstörerischer Ignoranz gegenüber Natur und Tierwelt, lässt "Prinzessin Mononoke" trotz aller Anmut zu einer Warnung werden, die zumindest subtil von jedem Rezipienten wahrgenommen werden muss.
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BellaS. 2011/04/19 10:32:37
Kommentar löschenEin mitreißender Film, tolle Bilder, ein muss für Hayao Miyazaki Fans :D Er ist in seinem Genre der Beste.
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geheimer333 2011/04/10 13:07:23
Kommentar löschenHätte gar nicht gedacht, dass ein Anime-Film so tiefgründig sein kann. Ist aber auch nicht ganz ohne. Die 2 Punkte Abzug gibt es weil ich was vollkommen anderes erwartet habe.
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shiizu 2011/04/17 23:55:21
Antwort löschen"Die 2 Punkte Abzug gibt es weil ich was vollkommen anderes erwartet habe." lol
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geheimer333 2011/05/10 19:53:00
Antwort löschenja ich wollte einen schönen zeichentrickfilm sehen. :D
Bandrix 2011/10/24 17:39:37
Antwort löschenDu scheinst wenig von Animes zu wissen, wenn du erstaunt bist, dass Animes so tiefgründig sein können. ;)
KAIZA 2011/02/07 14:57:06
Kommentar löschenMan was für ein Film.
Großartig,er zeigt uns im Grunde was Menschen mit der Natur machen
und wie sie reagieren kann.Der Film ist total unrated weil er sicher
ein Anime Film ist und japanisch ist.Er ist richtig gut durchdacht.
Die Musik ist klasse und Die Charaktere sehr authentisch.
Meiner Meinung nach ein Meisterstück.
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n0ir 2011/01/31 19:03:39
Kommentar löschenWas soll ich dazu sagen.. es iist einfach eine hammer Story, hat mich angesprochen, einer meiner Lieblingsfilme, den ich jeden empfehlen würde.
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Ich_mache_Seife 2011/01/17 12:52:59
Kommentar löschenWunderschön und so voller Poesie sind die Szenen, in denen die Tränen der Dankbarkeit oder ein Kompliment an ihre Schönheit sie zurückweichen lassen, der ganze Hass in ihrem Herz für einen Moment erlischt und ein heller Strahl das Licht des Friedens in die Dunkelheit des Krieges zaubert.
Diese Bilder, die uns so viel mehr sagen als man nach einmaligem Ansehen erfassen könnte, ließen mich "mononoke hime" ins Herz schließen und dort für immer verweilen.
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WaaayneTrain 2011/08/02 15:39:40
Antwort löschenWord!
box 2011/01/05 17:07:53
Kommentar löschenDer erste Miyazaki-Langfilm, den ich im Kino gesehen habe, und es hat mich schier aus dem Sitz gefegt. Jahrzehntelang bin ich mit Disney-Filmen gross geworden und ihren Dogmen. Es muss ein bisschen spannend sein, ein bisschen romantisch und ein bisschen lustig, in klar choreographierter Abfolge, und es muss familienfreundlich = harmlos und leicht verständlich sein. Und - seufz - es wird gesungen. So und nicht anders funktionieren lange Animationsfilme. (Natürlich gibt es noch jede Menge Animes, aber das Genre hat mich nie allzu sehr angesprochen.)
Und dann dies! Kein einziger Lacher im ganzen Film. Ambivalente Charaktere und komplexe Handlungsstränge. Götter und Dämonen, ernsthaft. Heldenmut, ohne peinlich zu sein. (Alle modernen westlichen Animationsfilme relativieren positive Charaktereigenschaften mit negativen und Zynismus, damit die Figur glaubwürdiger und menschlicher wirkt.)
Existenzielle Fragen der Moderne, in mythische Metaphern verpackt.
Und es funktioniert! Es ist also nicht nur "interessant", sondern auch spannend und unterhaltend. Abgesehen davon ist die Liebe zum Detail in der Animation und im Artwork überragend. Selbst im Miyazaki-Kosmos sticht Mononoke heraus. Totoro ist vielleicht noch liebevoller gemacht, aber nicht so raffiniert und dicht, Chihiro dagegen ist zwar noch aufwändiger, aber nicht ganz so "magisch", auch wenn das in dieser verkürzten Form sicherlich diskutabel ist.
Natürlich setzt ein solcher Film den Willen des Betrachters voraus, sich verzaubern zu lassen. Animationsfilme, vor allem gezeichnete, sind immer etwas simpler, platter und an manchen Stellen naiver als Realfilme es sein können. Es gehört einfach zum Wesen des Mediums, dass es Dinge vereinfacht und fokussiert.
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