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Salt

Salt (2010), US Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Kinostart 19.08.2010


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6.0
Kritiker
58 Bewertungen
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6.4
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17770 Bewertungen
331 Kommentare
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von Phillip Noyce, mit Angelina Jolie und Liev Schreiber

Angelina Jolie spielt in Salt unter der Regie von Philip Noyce (Die Stunde der Patrioten) eine Top-Agentin, die Opfer einer Verschwörung wird und nun versuchen muss, ihre Unschuld zu beweisen.

Evelyn Salt (Angelina Jolie) ist eine loyale und außergewöhnlich fähige CIA-Agentin, die für ihr Land schon alles gegeben hat. Als sie von einem Informanten bezichtigt wird, eine russische Topspionin zu sein, bricht sprichwörtlich die Hölle los: Die kampferprobte Agentin versucht herauszufinden, wer hinter der Verleumdung steckt und Gott gnade dem, der sich ihr in die Quere stellt. Ihr auf den Fersen sind dabei ehemalige Freunde und Kollegen (u.a. Liev Schreiber und Chiwetel Ejiofor, bekannt aus 2012), denen sie nur mit Hilfe ihrer langjährigen Erfahrung als verdeckte Ermittlerin stets einen Schritt voraus bleibt. Dabei gerät nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben ihres Mannes in die Schusslinie. Wird es Salt schaffen, sich von den Vorwürfen rein zu waschen? Und überhaupt: ist Evelyn Salt wirklich die, für die sie sich ausgibt?

Hintergrund & Infos zu Salt
Bevor Salt mit Angelina Jolie in der Hauptrolle und Phillip Noyce hinter der Kamera tatsächlich gefilmt wurde, hatte das Projekt eine wechselreiche Geschichte hinter sich. Die Titelrolle Edwin A. Salt sollte ursprünglich Tom Cruise spielen. Warum dieser letztendlich absagte, ist nicht ganz klar. Gerüchten zufolge waren konkurrierende Drehzeiten und eine zu große Nähe zu seiner Rolle des Geheimagenten Ethan Hunt in der Mission Impossible-Reihe ausschlaggebend. Als Angelina Jolie Interesse zeigte, wurde aus Edwin A. Salt einfach Evelyn Salt. Interesse am Drehbuch von Kurt Wimmer (Equilibrium) zeigten auch verschiedene bekannte Regisseure. So sollten bei Salt zunächst Michael Mann (Heat), dann Peter Berg (Hancock), später Terry George (Hotel Ruanda) Regie führen. Doch der nach Action und Spannung dürstende Zuschauer mag beruhigt sein: Philip Noyce hat schon diverse Hochspannungsthriller auf dem Kerbholz: Er inszenierte u.a Das Kartell und Die Stunde der Patrioten. (KJ)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Salt
Genre
Actionfilm, Thriller, Agentenfilm
Zeit
Kalter Krieg
Ort
Iran, Mekka, New York City, Nordkorea, Russland
Handlung
Agent, Angst vor dem Tod, Atombombe, Autobahnbrücke, Doppelte Identität, Dschihad, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Entführungsopfer, Falsche Identität, Flucht, Geheime Identität, Gift, Heimat, Islam, KGB, Kindesentführung, Lkw, Perücke, Schläfer, Sekte, Spinne, Spion, Spionage, Vergangenheitsbewältigung, Verhör, Verkleidung, Verlust des Ehemannes
Stimmung
Aufregend, Spannend
Verleiher
Sony Pictures Releasing GmbH
Produktionsfirma
Columbia Pictures, Di Bonaventura Pictures

Kritiken (35) — Film: Salt

JackoXL: Die Drei Muscheln

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3.5Schwach

Einen Film wie "Salt" aufgrund seiner Story zu kritisieren mag grundsätzlich der falsche Weg zu sein, da könnten sich 3/4 aller Action- und Agentenstreifen gleich das Klo runterspülen. Die Ausgangsposition um zur Zeit des kalten Krieges infiltrierte Langzeitschläfer, die nun, mal locker mindestens 25 Jahre zu spät, wieder aufgetaut werden, das nehme ich sportlich. Solange nun alles Spaß macht, prima. Dieser Schwachsinn multipliziert sich jedoch alle paar Minuten mit sich selbst, am Ende könnte nicht mal ein russischer Schachgroßmeister noch die Wurzel davon ziehen. Das ist stellenweise schwer lächerlich, aber selbst dabei könnte sich unter Umständen noch so was wie Unterhaltung entwickeln. Hier funktioniert einfach gar nichts. Die erbärmlichen Klischees vom ewigen Schurkenstaat Russland sind eher ärgerlich, die Action haut einen auch nicht vom Hocker (das schwankt hauptsächlich zwischen albern, peinlich und pseudocool) und der gesamte Cast passt sich dem Niveau an. Angelina Jolie hat den Part wohl nur wegen ihrem Powerfrauimage bekommen, sonst ist sie unglaublich fehlbesetzt, Liev Schreiber und Chiwetel Ejiofor spielen Reißbrettfiguren mit blasser Hingabe. Nicht mal zum Finale hin gewinnt "Salt" nennenswert dazu, es wird eigentlich immer schlimmer.
Was für eine Gurke, und davon kommt noch eine Fortsetzung? "Salt & Pepper", dann vielleicht mit Geschmack...

29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten

JackoXL

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@tee: Hab ich ganz anders wahrgenommen, wie man lesen kann. ;)


meinalterego

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auf @lieber_tee höre: Beim Director's Cut wird es ein richtig anderer Film ;-))


Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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7.0Sehenswert

[...] Was sich aus dieser doch recht simplen Geschichte im Laufe der Zeit entwickelt ist ein typischer „Kurt Wimmer“. Ein Vergleich zum im letzten Jahr erschienenen Law Abiding Citizen drängt sich unweigerlich auf, denn Salt ist wie dieser ein im pseudosozialkritischen Mantel verpackter Actionfilm ohne Verschnaufpause, der mit jeder Viertelstunde unrealistischer und ein bisschen alberner, aber auf Grund dessen irgendwie auch immer unterhaltsamer wird. Wer sich hier ein ultrarealistisches und ständig logisches Psychogramm erwartet, der ist ganz einfach selbst schuld, wenn er hinterher enttäuscht aus dem Kino stapft. [...]

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.5Uninteressant

„I am not a spy! I am not a spy!“ - 

Etwas Geschrei, finstere Schergen in nordkoreanischen Uniformen, Gefängnisfolter, Kunstblut und etwas Dreck auf einem Model-Gesicht - es mag für Verwunderung sorgen, dass nach der vorangegangenen Introsequenz nicht Madonnas „Die Another Day“ ertönt, während die Opening Credits langsam ins Bild rollen.
Denn in der Tat lässt SALT bedauerlicherweise keine Sekunde vergehen, in der sich der letzte Streich von Action-Handwerker Phillip Noyce nicht daran versucht, Erinnerungen an das erfolgreichen Agenten-Franchising der Marken "Bond" oder "Bourne" zu erwecken.

Ein Anliegen, was vorliegend vor allem daran scheitert, dass SALT ungeschickt die Überzeichnungen der 007-Abenteuer vergangener Dekaden übernimmt, sie allerdings gänzlich unironisch als reales Drohszenario verkaufen möchte: Mit der Inszenierung seiner Heldin, die - notfalls auch gegen die Widerstände in den eigenen Reihen - die aufopfernde Patriotin und Pazifistin mimt, übt sich Noyce in einem selbstgefälligen Gestus, den Hollywood schon vor langer Zeit abgelegt zu haben schien.

Die Rekonstruktion vergangener Feindbilder und Stereotypen, seien es die Bösen im Osten, oder die auf den Namen „Krause“ hörenden Deutschen, ist letztendlich sogar verzeihlich, wohl auch weil SALT auch fernab seines kruden Selbstverständnisses formal eher planlos daherkommt.

Jolie, die stets der Gefahrenlage angepasstes Klamotten und MakeUp aufträgt, darf abermals an ihrem tough-girl-Image arbeiten, verpasst es allerdings zielsicher, mit ihrer Figur wirklich eine innovative, oder gar weibliche Interpretation des verkörperten Actionklischees abzugeben - Salt ist Bourne mit Brüsten, die angerissenen Ambivalenzen der Protagonistin reine (und brüchige) Fassade.

Man scheint sich dessen bewusst, letztendlich trimmt Noyce seine zunehmend redundant werdenden Actionmomente sogar stilistisch stets auf die Flucht des maskulinen Pendants; in SALT wird gerannt, gehüpft, sich verkleidet und wieder gerannt.
Dabei augenscheinlich von der selbstverschuldeten Hektik auf der Leinwand überfordert, verliert sich Regisseur und Script zusehends in einem minütlich wirrer werdenden Plot, der zwar brav sämtliche Agentengeschichten der letzten zwanzig Jahre recycelt, aber eigentlich nichts zu erzählen hat - schon gar nichts Neues.
So mag es durchaus symptomatisch erscheinen, dass der mittlerweile erschienene Extended- und Directors-Cut die gesamte Erzählung anhand weniger Schnitte komplett neu aufziehen und verändern kann - Logik und Verknüpfungen sucht man hier jedenfalls vergebens.

Trotzdem möchte man SALT seine Qualitäten als durchweg tumber Blockbuster nicht vollends absprechen; aufgrund der kurzen Laufzeit und der audiovisuellen Vergewaltigungsmaschinerie, die Noyce auffährt, vermag er sein Publikum leidlich am Entschlummern hindern, ob dies als Fazit zufriedenstellend ist, bleibt dabei freilich offen.

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iNeverYouNow

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Ich war enttäuscht ganz klar, der obere Text sagt alles.


Damon Salvatore

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Kann dir voll und ganz zustimmen. Absolut schwacher Film, der zu keinem Zeitpunkt überzeugen kann... Dachte auch in der Eröffnungssequenz an "Die Another Day".


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

«Salt» ist ein rasanter Actionthriller mit vielen eleganten und einigen bizarren Wendungen.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.5Ganz gut

Solide, solide, solide. Langweilig war "Salt" nie, und für dieses Genre waren die darstellerischen Lesitungen auch okay. Die Handlung wirkte zwar überkonzipiert, die Actionszene waren aber allesamt gut abgedreht und dynamisch. Regisseur Noyce verzichtete außerdem größtenteils auf Stakkato-Schnitte und all zu wilde Effektspielerein. "Salt" ist gewiss nicht fehlerfrei und bestimmt handlungstechnisch nicht so clever wie er es vorgibt, aber unterhaltsam ist das Gesamtpaket allemal.

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derschokobaer

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solang angelina jolie mitspielt ist jeder film ein "hingucker" ;)


mikkean

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Da bin ja mal gespannt. Von Noyce sind ja auch keine Ausfälle gewöhnt :)


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.0Schwach

[...] Der Rest ist beliebige Action: Tempo, Tempo, Tempo, Springen, Hechten, Hecheln - nichts bleibt dem Auge verborgen. Wenn sie fällt, dann steht sie wieder auf. Autodächer oder Hubschrauber sind kein Problem für die Powerfrau. Und bei alldem stellt sich die Frage: Will man das eigentlich noch sehen?

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Spacy

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ohje wie schrecklich...dann schaue ich mir den Film jedenfalls nicht an! :-)


CineKie: CineKie.de

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6.0Ganz gut

Phillip Noyce (“Die Stunde der Patrioten”, “Das Kartell”) als Regisseur eines Actionthrillers mit Angelina Jolie als CIA-Agentin Evelyn Salt, die unter Verdacht gerät, eine russische Doppelagentin zu sein. Das liest sich vielversprechend und ist im Großen und Ganzen auch recht unterhaltsam, fällt insgesamt aber zu uninspiriert und aufgesetzt aus.

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Corsovilla: SchönerDenken

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4.0Uninteressant

Der Film kommt mit seiner Kalter-Krieg-Geschichte einfach 30 Jahre zu spät. Ordentliche Action und professionelle Produktion kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Film nichts Eigenes, nichts Besonderes zu bieten hat. Kann man sehen. Muss man aber nicht. (Mehr im Podcast)

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

Angelina Jolie nutzt die Möglichkeiten, die sich ihr durch die Rolle als gestählte Doppelagentin ergeben, um sich abseits ihrer semioptimalen Croft-Interpretation in einem Genre zu beweisen, dass sich seit einigen Jahren in Form des Bourne-Reihe sowie dem Reboot des Bond-Franchise bar jeglicher Ironie präsentiert. In dem weitestgehenden knackig und humorlos inszenierten Thriller mit moderatem Härtegrad, der nebenbei eine modernisierte Cold-War-Reloaded-Gedächtnisnummer abfackelt, ist es die omnipräsente Jolie, die „Salt“ ihren kühl-anziehenden Stempel aufdrückt. Tom Cruise, der ursprünglich für den Film vorgesehen war, hätte das auch nicht besser machen können. Zwar hätte „Salt“ sich ein gerade zum Ende des plötzlich ein wenig ins unentschlossenen wirkenden Plots ein wenig mehr fokussieren sollen, letztlich ist Noyce jedoch ein bemerkenswert straighter Action-Thriller mit starker Protagonisten gelungen.

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Booooniggl

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... was hätte es Salt gebracht wenn der Präsident gegen Ted ausgesagt hätte? Weil FÜR sie hätte er auch nix sagen können.
Der Präsi lebt noch, aber immerhin ist sie in ne Beerdigung geplatzt, hat ihn von der Bühne gesprengt und auf ihn geschossen.
Die viel zitierten Logikprobleme im Film sehe ich eigentlich nicht. Im Gegenteil, die Psyche von Salt wird schlichtweg sehr exakt gezeichnet und ihr Handeln danach ausgerichtet.


taylorpraw1

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Also ich bin eigentlich überhaupt kein fan von james bond oder spionagefilmen.. zuerst hab ich nix verstanden aber es ist schon okay gewesen - nicht mein lieblingsfilm aber oookay


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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7.0Sehenswert

[...]Da wird aus „Salt“ kein weiblicher Bourne, sondern eine unmittelbar Beteiligte in den Wirren eines Bond-mäßigen Welteroberungsplans der Prä-Daniel Craig-Ära und dem Denkschemata eines Politthrillers aus der Feder Tom Clancys[...]Das lässt letztlich auch sehr viel kälter, als es ein weiterverfolgter save-the-husband-Plot wohl getan hätte, der zwar bis auf seine vertauschten Geschlechterrollen nicht origineller, aber sicherlich weniger „shut up and take it, we’re serious about this“-artiger rübergekommen wäre. Denn Autor Kurt Wimmer und Regisseur Phillip Noyce meinen es tatsächlich verdammt ernst, gestatten weder aus der ironischen, noch aus einer überhaupt von Humor angehauchten Ecke eine Wortmeldung. Entsprechend wort- und humorlos prügelt und schießt sich Angelina Jolie durch ihre jeweiligen Gegner. Abgesehen davon, dass sie dabei mit Brüsten, Vagina und rasierten Beinen unterwegs ist unterscheidet sich das nicht wirklich von Matt Damons entschlossenem Jason Bourne oder Daniel Craigs raubeinigem James Bond aus „Casino Royale“ und „Ein Quantum Trost“. Allerdings fällt die Action dank Jolies mindestens physisch beeindruckender Performance im Vergleich zu den männlichen Vorbildern auch nicht ab, Evelyn Salt spielt locker in der selben knochenbrechenden Liga[...]

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Der kalte Krieg wird wieder aufgewärmt. Das macht Spaß. Auch wenn man Angelina sonst nicht sooo toll findet...

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J. Buttgereit

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Bitte sachlich bleiben. Eigentlich gehts hier um "Salt", oder?


stuforcedyou

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"Salt"? Hm, schon mal von gehört ;)


Doris Akrap: taz Doris Akrap: taz

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8.0Ausgezeichnet

Anders als die Rahmenhandlung wirkt Angelina Jolie in ihrer Rolle niemals lächerlich. Sie spielt die Salt eiskalt, und auch wenn sie die waghalsigsten Szenen nicht selbst drehte, wirkt sie so, als hätte sie die mit links absolvieren können.

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movieminister

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oh taz! nur weil diesesmal eine Frau den Tom Cruise macht, wird so ein Mist nicht besser. Im Gegenteil, sich ohne jegliche Ironie so dermaßen durch den Plot zu prügeln und gerade mal mit nem Kratzerchen davonzukommen wirkt einfach nur - eben doch - völlig lächerlich. Ihre strong woman Darstellung wird durch diese Übertreibung leider ins Gegenteil gekehrt. Viele Leute sind leider durch den Brangelina-Hype sosehr geblendet, dass sie ihr wohl noch abkaufen würden, ne Atombombe mit den Zähnen zu entschärfen.


Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel

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9.0Herausragend

Angelina Jolie ist, in dem so rasanten wie eleganten Thriller „Salt“, ganz oben im Bond- und Bourne-Fach angekommen. Mit einer atemberaubenden athletisch-artistischen Leistung bricht sie – viel ernsthafter als Uma Thurman einst in Tarantinos „Kill Bill“ – in eine der letzten Männerdomänen Hollywoods ein und macht ihre Sache mindestens so gut wie Matt Damon und Daniel Craig, die das Topagentenfach im Kino zuletzt brüderlich unter sich aufgeteilt hatten. […]
„Salt“ sticht signifikant aus allerhand Alltagsware im Agentenpolitthrilleractiongenre heraus.

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johnboy1979

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9 Punkte?????????? :D


M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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8.5Ausgezeichnet

Salt ist frenetisches Unterhaltungskino und funktioniert gerade deshalb so gut, weil die Drehbuchautoren Kurt Wimmer und Brian Helgeland ihre Geschichte nicht mit Plausibilitäten oder schicken Aktualitätsbezügen unterfüttern. […]
Die sensationell choreografierten und umgesetzten Action-Sequenzen kommen mit einem Minimum an Computertricks aus und gehen über vor Texturen, fliegenden Körpern und Gegenständen, bleiben dennoch übersichtlich und dramaturgisch relevant: Mag die erzählte Geschichte auch ihre Durchhänger haben (im Besonderen wenn August Diehl als deutscher Freund von Salt auftaucht), selten hat man Action im zeitgenössischen Kino packender, aufregender und beeindruckender erfahren als in Salt.

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Narrisch

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Salt ist voller cgi nur sieht man es nicht.


Sophie Albers: stern.de Sophie Albers: stern.de

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8.0Ausgezeichnet

"Salt" ist endlich eine rundherum gelungene Comic-Verfilmung und zudem ein wunderbar zeitloser Genre-Film. […]
"Salt" schert sich nicht um physikalische Gesetze, und der Plot ist alles andere als wasserdicht. Aber Regisseur Philip Noyce, der 2002 den großartigen "Long Walk Home" vorlegte, und der Angelina Jolie schon von den Dreharbeiten zu "Der Knochenjäger" (1999) kennt, ist es gelungen, eine perfekt in sich abgeschlossene Welt der Superstunts-vollbringenden Superspione zu erschaffen. Und - als Vergoldung des Ganzen - jagen Jolie und ihre Mit- und Gegenspieler trotzdem auch noch als atmende, fühlende Menschen durch 100 Minuten, deren Intensität man sich im Kino wünscht, aber viel zu selten sieht. "Salt" bietet wirklich alles, was man von einem Actionfilm erwartet.

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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

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7.5Sehenswert

Man kann "Salt" alles Mögliche vorwerfen - akuten Mangel an Logik, Glaubwürdigkeit und Sinn zum Beispiel -, aber nicht, dass er langweilig wäre. [...]
Der im Thrillergenre erprobte Regisseur Phillip Noyce ("Die Stunde der Patrioten") schafft es tatsächlich, den Zuschauer eine ganze Weile lang über die wahren Intentionen seiner Heldin im Dunkeln zu lassen, vor allem, weil er das Ganze so straff inszeniert, dass man gar nicht genug Zeit hat, sich darüber Gedanken zu machen. Action der alten Schule gibt es hier zu sehen, hervorragend choreografierte Verfolgungsjagden, viel Schießerei, wenig Humor, wenige große Explosionen, aber wenn, dann an der richtigen Stelle. Ein bisschen erinnert das an die erfolgreiche Reihe um Jason Bourne, den von Matt Damon dargestellten Agenten mit Gedächtnislücken. "Salt" ist ähnlich spannend, nur etwas weniger ambitioniert.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.5Sehenswert

Die Drehbuchteile, aus denen "Salt" beim Holpern über so manches Logikloch zusammengebaut wurde, sind aus zahlreichen Genrevorgängern bekannt. Dass man sich darüber beim Zusehen keine Gedanken macht, liegt aber daran, dass "Salt" nicht nur äußerst unterhaltsam, sondern auch das beste Actionshowcase für Jolie seit einiger Zeit ist.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.0Sehenswert

Dieser klassische Kalte Kriegs-Plot wirkt nicht ganz auf der Höhe der Zeit und auch in seinen Details und in Salts Motivation, die Hetzjagd auf sie durch ihre offensichtliche Flucht erst zuzulassen, konstruiert. Dafür macht Angelina Jolie als Ein-Frau-Armee eine gewohnt gute Figur (ebenso wie August Diehl in der kleinen Rolle als Evelyn Salts deutscher Ehemann). Und auch Regisseur Philip Noyce („Das Kartell“) beweist einmal mehr, dass er sich aufs Handwerk der Actionfilmproduktion bestens versteht. Ohne Zeit zum Verschnaufen hetzt er seine Hauptdarstellerin durch diesen schnörkellos inszenierten Spionage-Thriller, der bis zu seinem überraschenden Ende keine Sekunde an Tempo oder Spannung verliert.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Zwar weit entfernt von der Vielschichtigkeit eines Jason Bourne, ist aber auch die Agentin zwischen den Fronten Evelyn Salt allemal ausbau- und fortsetzungsfähig, so dass es sich hier durchaus um den Start einer neuen Franchise für die ehemalige Lara Croft-Darstellerin handeln könnte. Und das ist nichts, worüber man allzu betrübt sein muss.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

[...] Und dann ist „Salt“, den man soweit ja durchaus gut weggucken kann (kein Qualitätskriterium), ganz plötzlich in dem Moment zu Ende, als man gerade anfangen möchte der Geschichte zu folgen. Es bleiben nach 100 raschen Minuten mehr Fragen als Antworten über, so als hätte man nur einen langen Teaser zum eigentlichen Film gesehen. Schön und gut, wenn das hier der Startschuss zu einer neuen Serie sein soll, aber zunächst einmal wäre es ganz nett, wenn „Salt“ auch als eigenständiger Film funktionieren würde. Denn noch sind die Fortsetzungen, die die vielen losen Fäden des Films geradezu einfordern, noch reine Zukunftsmusik.

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Alle Kritiken (35)


Kommentare (294) — Film: Salt


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Vianie

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Bewertung5.5Geht so

Ordentlicher Actionfilm mit etwas zu viel Verfolgungsjagd. Die Story ist spannend und bekommt am Ende eine doch recht überraschende Wendung. Vom Anfang bis Ende Action in allen Varianten. Jolie ist gut, die anderen gut bis mäßig, da entweder zu lahm oder zu plump. Sehenswert.

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dreamalittle

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Bewertung1.5Ärgerlich

Einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe.
So langweilig das mir jede Menge Anschlußfehler aufgefallen sind (Fußnägel von Angelina einmal unlackiert , dann lackiert und wieder unlackiert)
Mir fallen solche Dinge normalerweise nicht mal auf, selbst wenn ich den Film 3 x hintereinander gesehen habe.

Mir war bewußt, dass Angelina Jolie keine große Schauspielerin ist, aber ich hätte doch gedacht, dass sie wenigstens anständiges Action-Kino zustande bringt.
Stattdessen ist sie ungefähr so glaubwürdig wie Uli Hoeneß Steuererklärung.
Allerdings kann man ihr vermutlich nicht mal die Haupschuld an dieser Verschwendung von Lebenszeit geben.
Nein, die gesamte Filmcrew hat sich für dieses Attentat auf den unschuldigen Kinogänger verschworen.
Die Story scheint seit dem kalten Krieg in einer Schublade vor sich hingeschimmelt zu haben und man ist sich nicht einmal zu Schade die Jolie pelzbemützt und bemantelt auf einen Schrottplatz zu schicken, um dem letzten Zuschauer der noch wach ist, klar zu machen, dass die Handlung sich nach Russland verlagert hat.
Empfehlenswert nur für Fußfetischisten.
Angelina hat wirklich schöne Füße.

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Cinegeek

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Bewertung2.5Ärgerlich


Gurke von einem Action-Vehikel für Frau Jolie; ein Drehbuch in dem es logik- wie story-technisch knirscht und kracht, eklatanten Fehlbesetzungen und langweiligen "Action"-Szenen. In diesem Genre mit das schwächste, was ich bis dato gesehen habe, wird nur unterboten von "Mission Impossible Ghost Protocol".

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Copacabanasun

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Bewertung3.0Schwach

Ähm...ja....geht so... Philipp Noyce hat schon wesentlich bessere Filme gemacht. Irgendwie hab ich einige Szenen irgendwo woanders auch schon mal gesehen. Mmmhhhhh..komisch dieses Hollywood.

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Deathpool

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streamen? kenn ich nicht^^


Sven - Friedrich Wiese

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Soooooooooooooooo, ihr seid alle verhaftet...und ich hab den Scheiß studiert, ich weiß also wovon ich rede.


Julian1860

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz nette Story mit aber doch teilweise sehr gravierenden Übertreibungen. Als kleiner Zeitvertreib sicher nicht schlecht, aber auch nicht mehr...

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FilmKritikerin63

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Bewertung9.0Herausragend

Spannend bis zum Schluss. Viel Action und tollen Wendungen. Ich geben einen Minus Punkt weil das Ende ziemlich doof ist

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Martin Oberndorf

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hey, es ist spät, ich bin noch nicht müde und dachte ich mir: warum nicht noch einen Kommentar schreiben?
Es ist der Sommer der erneuten Sichtungen, und so schnapp ich mir hier und da Filme unterschiedlichster Qualität, um meine Meinung nochmal zu überprüfen.
Der Film der heute am Programm stand war "Salt".
...
2010 hatte ich Salt mit einem actionbegeisterten Kumpel im Kino gesehen und wir waren beide total angetan von dem Ding. Ich war damals aber auch nicht der Filmkenner, der ich heute bin. Den Großteil meiner damaligen Lieblinge finde ich heute schlichtweg zum Kotzen.
Aber den fand ich damals überaus super, und hab ihn dann als er auf DVD rauskam auch wieder abgefeiert.
Was sage ich jetzt, gut drei Jahre später mit weitaus mehr Filmerfahrung zu dem Film?

Es gibt für hirnlose Blockbuster eine Sache, die sie schaffen müssen, um mich zu überzeugen: sie müssen es schaffen, dass der Spaß die Dämlichkeit überschattet.
Er muss nicht zwangsläufig vor Qualität strotzen, aber eine gute Zeit sollte er mir schon bereiten.
Salt ist ein Actionporno, und das soll er auch sein.
Ein Spionagefilm ohne tiefgründige Aussage, getrieben von rasanten Wendungen und haarsträubenden Verfolgungsjagden.
Dabei ist der Film nicht immer leicht zu durchschauen, und Evelyn Salt scheint auch einen äußerst robusten Körper zu haben, da sie bis auf die Eröffnungsszene alles ohne Kratzer übersteht.
Aber was soll's?
"Salt" ist ein effektives Unterhaltungskino.
Angelina Jolie mal wieder in einem Film, bei dem sie nicht nur auf ihre optischen Reize beschränkt wird, dazu noch massenhaft Action, die auch nicht zu deplaziert wirkt, und Gott sei Dank hat man es geschafft, die Dialoge nicht aus der untersten Schupplade rauszukramen.
Wenn ich dran denke, was man bei "DOA - Dead or Alive" or "Ballistic" fabriziert hat, dann ist es erstaunlich, dass der moderne Actionblockbuster mit der Frau in der Hauptrolle doch noch Anstand haben kann.

Salt ist von dem Titel "intelligentester Film aller Zeiten" so weit entfernt wie Paris Hilton vom Nobelpreis, aber verdammt, dafür unterhält er ganz toll!
Wenn Jolie von einer waghalsigen Aktion in die nächste stürmt, dann macht das einfach riesig Laune, und wenn nur Trümmer und Flammen den Bildschirm bedecken, dann will ich mir zur Abwechslung mal nicht auf die Stirn klopfen, sondern sitze mit breitem Grinsen da und genieße das Ganze.
Der Film ist sehr stilsicher inszeniert, nicht so wie bei anderen postmodernen Genrevertretern, bei denen eine schlechte Farbabmischung, strategisch plazierte Busen-Cam und überladene Effekte so sicher waren wie das Nichtsagen des Wortes Amen auf einer Atheistenversammlung.
Knackige, zackige Action gepaart mit der Tatsache, dass wir ausnahmsweise selbst darüber im Unklaren sind, wer unsere Protagonistin eigentlich ist.
Ist sie gut? Ist sie böse? Was ist hier gut? Was ist hier böse?
Außerdem ist der Film wunderbar anzusehen, wenn Jolies graue Kleidung sich in einer Szene stark mit dem Weiß des Hintergrunds kobtrastiert. Im Allgemein ist der Film recht grauhaltig, was ihm einen rauen, harten Beigeschmack gibt, den er braucht.
Auch die Eröffnungsszene ist äußerst gut inszeniert.
Hin und wieder erfolgen wahnsinnig gelungen platzierte Flashbacks, die entweder der Aufklärung oder der Veranschaulichung der Gefühle dienen, und so auch genug Leben und Abwechslung in die Sache bringen.

Auf der deutschen DVD existieren drei Fassungen des Films: die Kinofassung, der Director's Cut und der Extended Cut.
Die Kinofassung ist die reguläre Version, der Director's Cut enthält ein paar zusätzliche Szenen, und ein paar alternative Szenen, die für die amerikanische PG-13-Freigabe zu hart waren (wobei der Film dafürveh recht hart ist), und der Extended Cut nimmt einen etwas anderen Verlauf ein.
Für meine letzte Sichtung hab ich den Director's Cut verwendet.

"Salt" hat keinen sonderlichen Zweck und macht einfach Spaß. Das ist kein Verbrechen und das werde ich auch anerkennen.
Es gibt in diesem Genre eigentlich recht selten Filne, die mir zusagen.
"Salt" bildet die Ausnahme.

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The Freewheelin Fonda

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Das du ausgerechnet momentan so viel schreiben musst, was ich gar nicht alles verfolen kann ;)
Schöner Kommentar auch wenn ich glaube, dass meine Bewertung ebenfalls niedriger ausfallen würde :)


Martin Oberndorf

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Danke. Ich schreib jetzt so viel, weil ich Ferien hab und viel Zeit.

Ich glaub dich könnte noch mein Kommentar zu "Die Verurteilten" interessieren, von denen, die ich kürzlich geschrieben hab


Sayuri Sama

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein durchaus sehenswerter Film, mit einer überzeugenden Angelina Jolie, die ihre Rolle fühlt. Von Langeweile keine Spur. "Salt" bietet sicher genug Spannung, um einen Abend zu erfüllen.

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Bastominator

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film an sich bietet storytechnisch einen interessanten Ansatz als Ausgangspunkt und ist ein solide inszenierter Spionage- aka Actionthriller. Außerdem gibt es auch einige doch überraschende Kniffe im Film neben natürlich einigen vorhersehbaren Handlungen.
Dem Cast nimmt man problemlos die Rollen ab, so fällt Angelina Jolie hier besonders positiv auf.
Natürlich gibt es in diesem Film aber auch eine Vielzahl von Unlogischkeiten unter anderem im Form von dämlichen Konsequenzen, diese stören aber nicht gravierend.
Fazit: Kann man sich problemlos ansehen! Der Schluss hat bei mir sogar das Verlangen und die Vorfreude auf eine Fortsetzung erweckt.
Ps: Dieser Kommentar bezieht sich auf die Director Cut Version des Films.

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Gabe666

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht mehr und nicht weniger als ein ordentlich gemachter Spionage-Thriller. "Salt" ist spannend, temporeich, in den Actionszenen realistisch (zumindest für Hollywood-Verhältnisse) und mit einer durchaus verzwickten, intelligenten Handlung versehen. Man könnte sich natürlich darüber mokieren, dass hier wieder alte Feindbilder aufgewärmt werden (die Bösen sind mal wieder die Russen), aber die Hauptintention war sicher lediglich, das Publikum zu unterhalten. Und das gelingt auf jeden Fall.
Die Schauspieler bringen alle überzeugende Leistungen, auch Angelina Jolie, die für mich tatsächlich sogar die Idealbesetzung darstellt (dabei war die Hauptrolle ursprünglich für einen Mann vorgesehen; auch das gefällt mir am Film: man könnte im Grunde bei sämtlichen Rollen die Geschlechter vertauschen und nichts würde sich ändern, das Geschlecht ist völlig unwichtig). Noch dazu finde ich den Score von James Newton Howard (u.a. "The Sixth Sense", "Signs") toll, reißt einen richtig mit.
Vom Film existieren übrigens 3 verschiedene Fassungen, welche (zum Glück) alle auf der deutschen Blu-Ray enthalten sind: die Kinofassung, der Extended Cut und der Director's Cut. Die letzten beiden weisen Handlungserweiterungen auf und weichen teilweise auch (besonders am Ende) von der Kinofassung und auch voneinander ab. Nachdem ich mir alle drei Fassungen angesehen habe (allerdings nicht alle an einem Tag, das wäre dann schnell langweilig geworden), muss ich sagen, dass mir der Director's Cut am ehesten zusagt. Mit den Handlungserweiterungen wirkt er runder und das pessimistischere Ende gefällt mir besser als das der beiden anderen.
[SPOILER: Das der Kinofassung ist zu sehr auf eine Fortsetzung gebürstet und das des Extended Cut, welches am stärksten davon abweicht, lässt den Film irgendwie nicht rund erscheinen. Der Oberbösewicht wird da einfach noch schnell abgefertigt, bevor der Film zu Ende ist. Passt nicht ganz, auch wenn mir die Verhörszene wirklich gut gefallen hat (denn da beweist die Jolie auch, wie viel Talent in ihr steckt). Am besten wäre wohl eine Mischung aus dieser Fassung und dem Director's Cut gewesen: Orlov ist bereits tot, aber am Ende flieht Salt aus dem Krankenhaus, um vielleicht andere Schläfer noch zu erledigen. Und dann wird angedeutet, dass der neue US-Präsident einer von denen ist.]
Im ganzen betrachtet kann ich den Film also durchaus empfehlen. Wem die Bourne-Filme gefallen haben, der wird auch hierbei unterhalten werden.

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lieber_tee

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Ich mag den Film auch. Schon Old-School. ja, die DC Fassung ist am besten und alle drei Versionen unterscheiden sich erheblich, besonders am Ende.


Mr. Pink

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Starker Film! Mir gefällt der DC auch am besten.


Alienator

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Bewertung7.0Sehenswert

Da fehlt kein "Salz" in der Suppe

Natürlich kann man auch hier Vergleiche ziehen zu vielen anderen Genreperlen, auch aus dem Fernsehen. Der Film vermischt viele genretypischen Substanzen mit Anleihen bei "Jason Bourne", "James Bond", "Little Nikita" aber auch bei den Serien "24" oder "Auf der Flucht". Vieles scheint bekannt und gibt es bereits in vielen Variationen,aber die Suche nach Identität eingepackt in einer durchaus intelligenten Story bietet vollkommende Actionunterhalktung wie man es sich durchaus wünscht. Verzwickungen, Verwirrungen klassische Gut-und-Bösekonstellation und eine Aneinanderreihung von Flucht- und Verfolgungsjagden lässt den Film alles werden nur nicht eins: langweilig. Es bleibt keine Zeit zum durchatmen und das ist auch gut so (sonst würde man wahrscheinlich noch die Storylöcher finden). Aber für eine gepflegte kurzweilige Unterhaltung ist gesorgt. Nur sollte Frau Jolie mal wieder was essen. Sieht ziemlich dürr aus. Aber immernoch ziemlich gut.

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Real.

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Bewertung7.5Sehenswert

Salt ist ein Film der durchaus schwierig zu bewerten ist. Man hätte aus ihm einen echt kompromislosen Streifen machen können, aber mal ehrlich, dass hat niemand erwartet. Angelina Jolie, die die Welt in Chaos stürzt? Das passt weder zu ihr noch zu Hollywood.
Also betrachte ich den Film von dem Standpunkt aus für den er gedacht war: die große Inszenierung von Angelina Jolie! Und dieses Ziel hat der Film alle mal erreicht. Jolie spielt alle ihre Paraderollen in einem einzigen Film, was auch bedeutet, dass der Film mit ihr steht und fällt. Wer Jolie mag, mag diesen Actioner.
Ich persönlich kann mich am andauernd Schlauchboot-Lippen-Bashing nicht begeistern. Jolie ist und war immer eine Art "Sexsymbol" und diesen Ruf kann ihr keiner mehr nehmen. Ob man jetzt ihr Lippen toll findet oder nicht ist nicht ausschlag gebend. Jolie ist sexy, stark und charismatisch und davon Lebt dieser Film und macht ihn mit all seiner Action zu einem sehnswerten Streifen, der einen hohen unterhaltungs Wert liefert!

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Lautsprecher

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Bewertung7.0Sehenswert

Klasse Angelina Jolie. Wer öfter blinzelt kriegt auch die vielen unglaubwürdigen Aktionen nicht mit. Gehirn aus und gut ist....

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BartfaceBottlemessi

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Bewertung4.5Uninteressant

Laaaaangweilig! Von "Salt" war ich schwer enttäuscht, dachte mir aber, ich sehe ihn mir lieber noch einmal an, bevor ich hier einen Kommentar schreibe.
Tja, hat nichts genutzt, die Jolie spielt immer noch blutleer, die Story ist immer noch verwirrend (und zwar im negativen Sinne), ich will immer noch nicht wissen, auf wekcher Seite die Hauptfigur tatsächlich steht. Spannung kommt trotz einiger Verfolgungsjageden und Schießereien zu praktisch keinem Zeitpunkt auf. Einzig Liev Schreiber gefällt mir recht gut und von der technischen Seite ist natürlich alles top. Das alleine macht aber noch keinen guten Agententhriller.
Empfehlenswert höchstens für Jolie-Masturbations-Träumer und Thrillerkomplettisten.

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Homer Simpson

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Bewertung6.0Ganz gut

Solider, teilweise spannender Film. Das Ende gibt gerade mal einen (1) Punkt Abzug.
Mittelmäßiger Film, nichts Spezielles.
62/100 Pkt.

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Homer Simpson

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Wie?


A.V.

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Ich nehme an, du hast das gesehen wo sie aus dem Hubschrauber springt und dann finito oder? guck mal auf schnittberichte.com, da sind die Versionen des Films aufgelistet. Ich meine das Hubschrauber Ende lief auch im kino für den Fall, dass der Film erfolgreich genug für einen zweiten Teil wäre. Das war er aber nicht und es gibt noch ein Ende, das den Film besser abrundet. Die Version läuft immer auf Sky.


Filmfanatiker

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Bewertung6.5Ganz gut

Kann die Verrisse teilweise nicht verstehen...
Tiefgang in einem Hollywood-Action-Agententhriller oder gar einen Meilenstein der Filmgeschichte brauch man hier nicht zu erwarten. Kommt doch eh kaum vor, dass es solche Filme aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt, ausgenommen mal von der Bourne-Trilogie. (Ich schreibe bewusst Trilogie, da der 4. Teil, für mich nicht dazu gehört, da ohne Matt Damon) Und das Logiklöcher, wenn nicht sogar Logikkrater vorkommen und auch eine gewisse Vorhersehbarkeit mir entgegenspringt, war ich mir auch vorher bewusst.
Jedenfalls finde ich die Rolle mit Angelina Jolie zu besetzen für die richtige Wahl. Satte Action. Nette Unterhaltung und eine halbwegs interessante Story, wie ich finde.
Alles eine Sache der Herangehensweise.

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L-viz

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Bewertung1.5Ärgerlich

Die Schlauchbootlippen der Angelina Joliec sind der prägendste Eindruck, den dieser Film hinterlässt. Ich konnte meine Augen kaum von dem Grauen abwenden! Das war auch gar nicht nötig, die hanebüchene Geschichte verdient auch gar nicht mehr Aufmerksamkeit. Frau Salz ist mal gut, dann böse, dann gut, dann böse, dann...Achtung! Ganz übler SPOILER: jedenfalls glaubt doch keiner, dass ein 08/15 Regisseur es sich erlauben kann, sein Hirn-Aus-Publikum mit einer bösen Hauptfigur zu behelligen? Das war verschenkt.

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Parz1val

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Bewertung3.0Schwach

Jeez, wasn Käse.
Am Ende bleibt: Agententhriller mit bösen Russen sind seit 20 Jahren nicht mehr zeitgemäß, exzessive Handkamera gehört in Actionfilmen bitte bitte endlich auf die rote Liste, Shaping funktioniert niemals in dem hier gezeigten Ausmaß, ernste Thriller sollen Actionsequenzen endlich mal wieder auf ein realistisches Maß beschränken, russische Akzente in deutschen Synchros verursachen Ohrenbluten und ob der Protagonist nun männlich oder weiblich ist macht also keinen Unterschied mehr.
Positiv: Die überraschend ruhige erste halbe Stunde, aus der man ein wunderbares Kammerspiel hätte entwickeln können. Wobei das bei einem so hahnebüchenen Schwachsinn von Story auch schon wieder wurscht ist.

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Baumkopf Holzfaust

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aber wie gesagt, die neue Figur des netten, deutschen Ehemanns schmeichelt mir doch sehr...


Parz1val

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:D


Kargonis

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Bewertung1.0Ärgerlich

mies und sehr vorhersehbar.

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Gerryloop

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Am Anfang dachte ich - Wie "Liev Schreiber" ist dieses mal kein Bösewicht? - Will hier nicht spoilern aber nur so viel zum vorhersehbar.


Filmgespenst

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Bewertung7.0Sehenswert

Salt - doch, war doch gar nicht mal so übel der Streifen. Salt bietet genügend Action, eine nette Story, die den Zuschauer in verschiedene Richtungen lenkt, und konnte auch schauspielerisch bei mir punkten. Wirklich neu war das Gezeigte zwar nicht, aber denn noch sehenswert.

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