Salt

Salt (2010), US
Laufzeit 100 Minuten, FSK 0, Actionfilm, Kinostart 19.08.2010

6.2 Kritiker
52 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
9610 Bewertungen
282 Kommentare
Salt
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von Phillip Noyce, mit Angelina Jolie und Liev Schreiber

Evelyn Salt (Angelina Jolie) ist eine loyale und außergewöhnlich fähige CIA-Agentin, die für ihr Land schon alles gegeben hat. Als sie von einem Informanten bezichtigt wird, eine russische Topspionin zu sein, bricht sprichwörtlich die Hölle los: Die kampferprobte Agentin versucht herauszufinden, wer hinter der Verleumdung steckt und Gott gnade dem, der sich ihr in die Quere stellt. Ihr auf den Fersen sind dabei ehemalige Freunde und Kollegen (u.a. Liev Schreiber und Chiwetel Ejiofor, bekannt aus 2012), denen sie nur mit Hilfe ihrer langjährigen Erfahrung als verdeckte Ermittlerin stets einen Schritt voraus bleibt. Dabei gerät nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben ihres Mannes in die Schusslinie. Wird es Salt schaffen, sich von den Vorwürfen rein zu waschen? Und überhaupt: ist Evelyn Salt wirklich die, für die sie sich ausgibt?

Bevor Salt mit Angelina Jolie in der Hauptrolle und Philip Noyce hinter der Kamera tatsächlich gefilmt wurde, hatte das Projekt eine wechselreiche Geschichte hinter sich. Die Titelrolle Edwin A. Salt sollte ursprünglich Tom Cruise spielen. Warum dieser letztendlich absagte, ist nicht ganz klar. Gerüchten zufolge waren konkurrierende Drehzeiten und eine zu große Nähe zu seiner Rolle des Geheimagenten Ethan Hunt in der Mission Impossible-Reihe ausschlaggebend. Als Angelina Jolie Interesse zeigte, wurde aus Edwin A. Salt einfach Evelyn Salt. Interesse am Drehbuch von Kurt Wimmer (Equilibrium) zeigten auch verschiedene bekannte Regisseure. So sollten bei Salt zunächst Michael Mann (Heat), dann Peter Berg (Hancock), später Terry George (Hotel Ruanda) Regie führen. Doch der nach Action und Spannung dürstende Zuschauer mag beruhigt sein: Philip Noyce hat schon diverse Hochspannungsthriller auf dem Kerbholz: Er inszenierte u.a Das Kartell und Die Stunde der Patrioten. (KJ)

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Kritiken (32) — Film: Salt

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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4.5Uninteressant

„I am not a spy! I am not a spy!“ - 

Etwas Geschrei, finstere Schergen in nordkoreanischen Uniformen, Gefängnisfolter, Kunstblut und etwas Dreck auf einem Model-Gesicht - es mag für Verwunderung sorgen, dass nach der vorangegangenen Introsequenz nicht Madonnas „Die Another Day“ ertönt, während die Opening Credits langsam ins Bild rollen.
Denn in der Tat lässt SALT bedauerlicherweise keine Sekunde vergehen, in der sich der letzte Streich von Action-Handwerker Phillip Noyce nicht daran versucht, Erinnerungen an das erfolgreichen Agenten-Franchising der Marken "Bond" oder "Bourne" zu erwecken.

Ein Anliegen, was vorliegend vor allem daran scheitert, dass SALT ungeschickt die Überzeichnungen der 007-Abenteuer vergangener Dekaden übernimmt, sie allerdings gänzlich unironisch als reales Drohszenario verkaufen möchte: Mit der Inszenierung seiner Heldin, die - notfalls auch gegen die Widerstände in den eigenen Reihen - die aufopfernde…


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iNeverYouNow

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Ich war enttäuscht ganz klar, der obere Text sagt alles.


Damon Salvatore

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Kann dir voll und ganz zustimmen. Absolut schwacher Film, der zu keinem Zeitpunkt überzeugen kann... Dachte auch in der Eröffnungssequenz an "Die Another Day".


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

«Salt» ist ein rasanter Actionthriller mit vielen eleganten und einigen bizarren Wendungen.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.0Schwach

[...] Der Rest ist beliebige Action: Tempo, Tempo, Tempo, Springen, Hechten, Hecheln - nichts bleibt dem Auge verborgen. Wenn sie fällt, dann steht sie wieder auf. Autodächer oder Hubschrauber sind kein Problem für die Powerfrau. Und bei alldem stellt sich die Frage: Will man das eigentlich noch sehen?

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Spacy

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ohje wie schrecklich...dann schaue ich mir den Film jedenfalls nicht an! :-)


CineKie: CineKie.de

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6.0Ganz gut

Phillip Noyce (“Die Stunde der Patrioten”, “Das Kartell”) als Regisseur eines Actionthrillers mit Angelina Jolie als CIA-Agentin Evelyn Salt, die unter Verdacht gerät, eine russische Doppelagentin zu sein. Das liest sich vielversprechend und ist im Großen und Ganzen auch recht unterhaltsam, fällt insgesamt aber zu uninspiriert und aufgesetzt aus.

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Corsovilla: SchönerDenken

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4.0Uninteressant

Der Film kommt mit seiner Kalter-Krieg-Geschichte einfach 30 Jahre zu spät. Ordentliche Action und professionelle Produktion kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Film nichts Eigenes, nichts Besonderes zu bieten hat. Kann man sehen. Muss man aber nicht. (Mehr im Podcast)

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

Angelina Jolie nutzt die Möglichkeiten, die sich ihr durch die Rolle als gestählte Doppelagentin ergeben, um sich abseits ihrer semioptimalen Croft-Interpretation in einem Genre zu beweisen, dass sich seit einigen Jahren in Form des Bourne-Reihe sowie dem Reboot des Bond-Franchise bar jeglicher Ironie präsentiert. In dem weitestgehenden knackig und humorlos inszenierten Thriller mit moderatem Härtegrad, der nebenbei eine modernisierte Cold-War-Reloaded-Gedächtnisnummer abfackelt, ist es die omnipräsente Jolie, die „Salt“ ihren kühl-anziehenden Stempel aufdrückt. Tom Cruise, der ursprünglich für den Film vorgesehen war, hätte das auch nicht besser machen können. Zwar hätte „Salt“ sich ein gerade zum Ende des plötzlich ein wenig ins unentschlossenen wirkenden Plots ein wenig mehr fokussieren sollen, letztlich ist Noyce jedoch ein bemerkenswert straighter Action-Thriller mit starker Protagonisten gelungen.

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Booooniggl

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... was hätte es Salt gebracht wenn der Präsident gegen Ted ausgesagt hätte? Weil FÜR sie hätte er auch nix sagen können.
Der Präsi lebt noch, aber immerhin ist sie in ne Beerdigung geplatzt, hat ihn von der Bühne gesprengt und auf ihn geschossen.
Die viel zitierten Logikprobleme im Film sehe ich eigentlich nicht. Im Gegenteil, die Psyche von Salt wird schlichtweg sehr exakt gezeichnet und ihr Handeln danach ausgerichtet.


taylorpraw1

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Also ich bin eigentlich überhaupt kein fan von james bond oder spionagefilmen.. zuerst hab ich nix verstanden aber es ist schon okay gewesen - nicht mein lieblingsfilm aber oookay


ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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7.0Sehenswert

[...]Da wird aus „Salt“ kein weiblicher Bourne, sondern eine unmittelbar Beteiligte in den Wirren eines Bond-mäßigen Welteroberungsplans der Prä-Daniel Craig-Ära und dem Denkschemata eines Politthrillers aus der Feder Tom Clancys[...]Das lässt letztlich auch sehr viel kälter, als es ein weiterverfolgter save-the-husband-Plot wohl getan hätte, der zwar bis auf seine vertauschten Geschlechterrollen nicht origineller, aber sicherlich weniger „shut up and take it, we’re serious about this“-artiger rübergekommen wäre. Denn Autor Kurt Wimmer und Regisseur Phillip Noyce meinen es tatsächlich verdammt ernst, gestatten weder aus der ironischen, noch aus einer überhaupt von Humor angehauchten Ecke eine Wortmeldung. Entsprechend wort- und humorlos prügelt und schießt sich Angelina Jolie durch ihre jeweiligen Gegner. Abgesehen davon, dass sie dabei mit Brüsten, Vagina und rasierten Beinen unterwegs ist unterscheidet sich das nicht wirklich von Matt Damons entschlossenem Jason Bourne oder Daniel Craigs raubeinigem James Bond aus „Casino Royale“ und „Ein Quantum Trost“. Allerdings fällt die Action dank Jolies mindestens physisch beeindruckender Performance im Vergleich zu den männlichen Vorbildern auch nicht ab, Evelyn Salt spielt locker in der selben knochenbrechenden Liga[...]

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Der kalte Krieg wird wieder aufgewärmt. Das macht Spaß. Auch wenn man Angelina sonst nicht sooo toll findet...

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J. Buttgereit

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Bitte sachlich bleiben. Eigentlich gehts hier um "Salt", oder?


stuforcedyou

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"Salt"? Hm, schon mal von gehört ;)


Doris Akrap: taz Doris Akrap: taz

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8.0Ausgezeichnet

Anders als die Rahmenhandlung wirkt Angelina Jolie in ihrer Rolle niemals lächerlich. Sie spielt die Salt eiskalt, und auch wenn sie die waghalsigsten Szenen nicht selbst drehte, wirkt sie so, als hätte sie die mit links absolvieren können.

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movieminister

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oh taz! nur weil diesesmal eine Frau den Tom Cruise macht, wird so ein Mist nicht besser. Im Gegenteil, sich ohne jegliche Ironie so dermaßen durch den Plot zu prügeln und gerade mal mit nem Kratzerchen davonzukommen wirkt einfach nur - eben doch - völlig lächerlich. Ihre strong woman Darstellung wird durch diese Übertreibung leider ins Gegenteil gekehrt. Viele Leute sind leider durch den Brangelina-Hype sosehr geblendet, dass sie ihr wohl noch abkaufen würden, ne Atombombe mit den Zähnen zu entschärfen.


Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel

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9.0Herausragend

Angelina Jolie ist, in dem so rasanten wie eleganten Thriller „Salt“, ganz oben im Bond- und Bourne-Fach angekommen. Mit einer atemberaubenden athletisch-artistischen Leistung bricht sie – viel ernsthafter als Uma Thurman einst in Tarantinos „Kill Bill“ – in eine der letzten Männerdomänen Hollywoods ein und macht ihre Sache mindestens so gut wie Matt Damon und Daniel Craig, die das Topagentenfach im Kino zuletzt brüderlich unter sich aufgeteilt hatten. […]
„Salt“ sticht signifikant aus allerhand Alltagsware im Agentenpolitthrilleractiongenre heraus.

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johnboy1979

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9 Punkte?????????? :D


M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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8.5Ausgezeichnet

Salt ist frenetisches Unterhaltungskino und funktioniert gerade deshalb so gut, weil die Drehbuchautoren Kurt Wimmer und Brian Helgeland ihre Geschichte nicht mit Plausibilitäten oder schicken Aktualitätsbezügen unterfüttern. […]
Die sensationell choreografierten und umgesetzten Action-Sequenzen kommen mit einem Minimum an Computertricks aus und gehen über vor Texturen, fliegenden Körpern und Gegenständen, bleiben dennoch übersichtlich und dramaturgisch relevant: Mag die erzählte Geschichte auch ihre Durchhänger haben (im Besonderen wenn August Diehl als deutscher Freund von Salt auftaucht), selten hat man Action im zeitgenössischen Kino packender, aufregender und beeindruckender erfahren als in Salt.

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Narrisch

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Salt ist voller cgi nur sieht man es nicht.


duffy

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Und ob man das sieht.


Sophie Albers: stern.de Sophie Albers: stern.de

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8.0Ausgezeichnet

"Salt" ist endlich eine rundherum gelungene Comic-Verfilmung und zudem ein wunderbar zeitloser Genre-Film. […]
"Salt" schert sich nicht um physikalische Gesetze, und der Plot ist alles andere als wasserdicht. Aber Regisseur Philip Noyce, der 2002 den großartigen "Long Walk Home" vorlegte, und der Angelina Jolie schon von den Dreharbeiten zu "Der Knochenjäger" (1999) kennt, ist es gelungen, eine perfekt in sich abgeschlossene Welt der Superstunts-vollbringenden Superspione zu erschaffen. Und - als Vergoldung des Ganzen - jagen Jolie und ihre Mit- und Gegenspieler trotzdem auch noch als atmende, fühlende Menschen durch 100 Minuten, deren Intensität man sich im Kino wünscht, aber viel zu selten sieht. "Salt" bietet wirklich alles, was man von einem Actionfilm erwartet.

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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

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7.5Sehenswert

Man kann "Salt" alles Mögliche vorwerfen - akuten Mangel an Logik, Glaubwürdigkeit und Sinn zum Beispiel -, aber nicht, dass er langweilig wäre. [...]
Der im Thrillergenre erprobte Regisseur Phillip Noyce ("Die Stunde der Patrioten") schafft es tatsächlich, den Zuschauer eine ganze Weile lang über die wahren Intentionen seiner Heldin im Dunkeln zu lassen, vor allem, weil er das Ganze so straff inszeniert, dass man gar nicht genug Zeit hat, sich darüber Gedanken zu machen. Action der alten Schule gibt es hier zu sehen, hervorragend choreografierte Verfolgungsjagden, viel Schießerei, wenig Humor, wenige große Explosionen, aber wenn, dann an der richtigen Stelle. Ein bisschen erinnert das an die erfolgreiche Reihe um Jason Bourne, den von Matt Damon dargestellten Agenten mit Gedächtnislücken. "Salt" ist ähnlich spannend, nur etwas weniger ambitioniert.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.5Sehenswert

Die Drehbuchteile, aus denen "Salt" beim Holpern über so manches Logikloch zusammengebaut wurde, sind aus zahlreichen Genrevorgängern bekannt. Dass man sich darüber beim Zusehen keine Gedanken macht, liegt aber daran, dass "Salt" nicht nur äußerst unterhaltsam, sondern auch das beste Actionshowcase für Jolie seit einiger Zeit ist.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.0Sehenswert

Dieser klassische Kalte Kriegs-Plot wirkt nicht ganz auf der Höhe der Zeit und auch in seinen Details und in Salts Motivation, die Hetzjagd auf sie durch ihre offensichtliche Flucht erst zuzulassen, konstruiert. Dafür macht Angelina Jolie als Ein-Frau-Armee eine gewohnt gute Figur (ebenso wie August Diehl in der kleinen Rolle als Evelyn Salts deutscher Ehemann). Und auch Regisseur Philip Noyce („Das Kartell“) beweist einmal mehr, dass er sich aufs Handwerk der Actionfilmproduktion bestens versteht. Ohne Zeit zum Verschnaufen hetzt er seine Hauptdarstellerin durch diesen schnörkellos inszenierten Spionage-Thriller, der bis zu seinem überraschenden Ende keine Sekunde an Tempo oder Spannung verliert.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Zwar weit entfernt von der Vielschichtigkeit eines Jason Bourne, ist aber auch die Agentin zwischen den Fronten Evelyn Salt allemal ausbau- und fortsetzungsfähig, so dass es sich hier durchaus um den Start einer neuen Franchise für die ehemalige Lara Croft-Darstellerin handeln könnte. Und das ist nichts, worüber man allzu betrübt sein muss.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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4.0Uninteressant

[...] Und dann ist „Salt“, den man soweit ja durchaus gut weggucken kann (kein Qualitätskriterium), ganz plötzlich in dem Moment zu Ende, als man gerade anfangen möchte der Geschichte zu folgen. Es bleiben nach 100 raschen Minuten mehr Fragen als Antworten über, so als hätte man nur einen langen Teaser zum eigentlichen Film gesehen. Schön und gut, wenn das hier der Startschuss zu einer neuen Serie sein soll, aber zunächst einmal wäre es ganz nett, wenn „Salt“ auch als eigenständiger Film funktionieren würde. Denn noch sind die Fortsetzungen, die die vielen losen Fäden des Films geradezu einfordern, noch reine Zukunftsmusik.

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Christian Simon: Schnitt Christian Simon: Schnitt

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6.0Ganz gut

Salt ist ein Film ohne jeden Subtext. Thematisch scheint man sich den großen Spionagesujets Liebe und Verrat zu widmen, doch sind sie hier nicht mehr als zügig zu passierende Slalom-Tore rasanter Verfolgungsjagden. [...] Zu einem Gutteil ist es Phillip Noyce' geradliniger, weitgehend stimmiger Inszenierung zu verdanken, daß Angelina Jolies rastlose Reise zumindest eines nicht ist: langweilig. Salt ist – und diesen Satz könnte man ruhig mal auf DVD-Cover drucken – zwar reichlich doof, aber unterhaltsam.

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Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin

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4.0Uninteressant

Jolie trägt das Debakel um sie herum bis zum offenen Ende mit Fassung und unerschütterlicher Anmut, doch retten kann sie nur ihre Reputation, nicht den ganzen Film. Wie TOMB RAIDER und WANTED trotz ihrer Anwesenheit schrottreif waren, so bleibt auch SALT nichtsnutziger Stuss von der Stange, der ohne besondere Akzente im Durchschnittsnirwana verpufft.

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Elisabeth Maurer

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5.5Geht so

....Eigentlich wäre Angelina Jolie die ideale Wahl für die Etablierung einer weiblichen Actionheldin, die es mit Männern wie Bourne und Bond aufnehmen kann. Doch auch sie wirkt, zumindest am Anfang des Films, irgendwie sehr steif und farblos. Es ist auch problematisch, daß ihre Figur alle anderen an Intelligenz und Kraft derart übersteigt, daß sie beinahe wie eine Superheldin wirkt. Salt kann jeden besiegen, kommt überall rein, durchschaut jeden – damit schlägt sie selbst den Meister Bond. In einer Zeit, in der Helden eigentlich entweder Brüche oder Schwächen haben (wieder seien die neueren Bond-Filme erwähnt) oder ironisch angelegt sein müssen, wie in Knight and Day, erscheint dies schlichtweg zu unglaubwürdig und auch altmodisch. Dies mag auch der Grund sein, weshalb Wimmer sein ursprünglich auf einen männlichen Hauptcharakter ausgelegtes Drehbuch abänderte, damit dadurch die Geschichte moderner anmutet. Dennoch, wer einfach mal abschalten will und Lust auf etwas Action hat, kann sich Salt getrost anschauen, denn wenn er auch nichts aufregend Innovatives bietet, langweilig sind die 100 Minuten nicht....

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Alle Kritiken (32)


Kommentare (250) — Film: Salt

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Drumhead92

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Bewertung0.0Hassfilm

Dieser Film war einfach nur schlimm.
Am Anfang (also genau genommen die 10-15 Minuten) machte der Film einen echt guten Eindruck. Aber dann wurde der Film mir einfach zu konfus.
Salt ist angeblich auf einmal eine weltweit gesuchte Terroristin.
Also nicht, dass ich nicht mit kam, sondern eher, wie Hollywood es mal wieder schafft eine so langweilige Story an die Menschheit loszulassen. Dabei kann auch Angeline Jolie den Film nicht mehr rumreißen.

ACHTUNG SPOILER!!!
Ganz schlimm wurde dann allerdings auch der weitere Verlauf des Films.
Zu Beginn des Filmes: Alle sind Amerikaner!
Mitte des Filmes: Sie ist auf einmal doch Russin und der Rest sind Amerikaner!
Ende des Filmes: Scheinbar sind auf einmal alle Russen!
Nationalität wechsel dich!
Da waren doch ein paar Twists zu viel in diesem Film.
Und dann auch noch das offene Ende. Sie flieht in den Wald? Was kommt als nächstes?? Auf einmal werden alle zu noch einer anderen Nationalität??

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S.L.A.V.E.R.

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Bewertung9.5Herausragend

Also viele hier schreiben sehr Negativ über den Film. Dies empfinde ich nicht so. Ein runder Film, den man zwar nicht immer wieder angucken kann, aber dafür spannend gemacht.

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Teezy123

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Bewertung1.0Ärgerlich

Boah, also nu ist aber echt gut, Angie... Mit diesem Film hast Du Deinen Tiefpunkt nun endgültig erreicht.
Ein lächerlich peinliches Drehbuch... ok, da kannst Du nix für, aber Du hättest NEIN sagen können/sollen/müssen :-)

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Weltensegler

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Bewertung2.0Ärgerlich

Erwartungen waren schon niedrig, wurden aber mit Verlauf noch unterboten. Anfangs ein harmloser Davonlauf-Trhiller, wo bis auf ein paar extrem gekünstelte und unrealistische Stunts nicht zu viel falsch lief, wenn auch Spannung fehlte und Emotionen nicht ankamen. Später allerdings wurde es mir zu bunt, was man dann für wundersames Twists hervorbrachte war nicht mehr eiferlich, völlig überzogen und unglaubwürdig, man hat hier in knapp 100 Minuten viel zu dick aufgetragen, da half auch keine ach so tragische Backstory, die Kalter-Krieg-Thematik war sowieso Kalter Kaffee, immerhin aber mal nicht böse Nazis. Glaube man musste sogar diesen Weg gehen, damit man am Ende dem Zuseher überhaupt noch etwas zeigen konnte was ihn unterhält, sonst wäre „Salt“ als komplett langweilig in Erinnerung geglieben. Es bleibt ein langweiliger, altbackener Thriller mit etwas Action garniert, der sich allerdings in der zweiten Hälfte und besonders dem albernen, schon x-mal gesehenen Schlussteil selber ins Abseits schießt. Einzig handwerklich wirkte er ordentlich gedreht, mit einer besseren Story wäre mehr zu holen gewesen für mich.

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Imagination

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Ne, Herr Weltensegler, also gar nicht. :p


Weltensegler

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Aber hallo, genau so muss das. Einfach mal voll drauf reinschlagen, damit die Dummheit weh tut. ;) Ich bin ja sehr überrascht wo du 7 Punkte findest, selbst wenn 1-2 Twists meinetwegen nett waren, macht den Film nicht weniger albern. Hat uns dieses Stück die Prozente versalzen, nur noch 80 - wegen du. ;)


Dalia

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich lege die Karten auf den Tisch: Reine Action-Filme werden es bei mir niemals in die Liste der Herzfilme schaffen, in jene Reihe von Filmen, die mich nie ermüden und mich immer wieder berühren. Denn ich will berührt werden (Männer verkneifen sich spät-pubertäre Kommentare; ein Kichern auf der anderen Seite des Bildschirms sei erlaubt). Und das hat bei Action-Filmen bisher eher selten funktioniert. "Salt" gesellt sich zum Genre der Action-Filme und somit kann ich wohl keine gute Rezension abgeben. Zu sehr fehlt mir die Liebe zu diesem Gebiet, zu sehr der Kennerblick für Peng und Kaboom.
Trotz alledem erlaube ich mir, "Salt" in die Schublade mit den durchschnittlichen Action-Filmen einzuordnen. So so, Geheimagentin, Doppelspionin, aha, aha. Klingt nach Klischee, ein bisschen ist es das wohl auch. Dazu kommt, dass ich mir den ganzen Film hinweg wünsche, mich in das Geschehen hineinzubeamen. Nein, nicht, um die Protagonistin vor Übel zu bewahren, sondern um Angelina Jolie zum Essen einzuladen, damit sie mal zehn, zwanzig Kilo zulegt. Als Frau lenkt mich ihr fragiler, ungesunder Körper manchmal von dem Geschehen ab. Aber ja, zurück zum Geschehen. Wie bereits erwähnt, fehlt mir die Erfahrung und die Obsession und auch wenn "Salt" für mich nur Durchschnitt ist, gefällt mir eines: die Unwissenheit. Das Fragezeichen, das allgegenwärtig über allem schwebt. Kaum ist man der Meinung, man hätte etwas herausgefunden und wüsste, auf welcher Seite Evelyn Salt ist, schon passiert wieder etwas neues; innerhalb weniger Filmminuten stürzt das Kartenhaus der Vermutungen und des vermeintlichen Wissen wieder in sich zusammen. Und dieser Effekt führt eben dazu, dass man "Salt" nicht wegzappt, sondern bis zum Ende laufen lässt. Immerhin will man ja doch wissen, wie und was und wo.
Wirkliche schauspielerische Leistungen hat man in "Salt" von Angelina Jolie nicht verlangt (ich denke da nur an "Changeling"; sehr zu empfehlen!), aber das stört auch nicht. Spannend ist das Katz-Maus-Spiel immerhin. Aber letztendlich bleibt es doch beim kurzweiligen Spaß für einen Abend; einen DVD-Kauf wäre mir "Salt" zumindest nicht wert.

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Janus Winter

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Bewertung bezieht sich auf den DIRECTORS CUT, was man bei SALT immer erwähnen sollte. Ich scheiße heute mal auf die intellektuelle Kritik an Klischees und Logikfehlern. Mein Stammhirn wurde allerbestens unterhalten. Und der August konnte sein Milchbubi-Gesicht endlich mal international präsentieren. Alles wird gut, irgendwie!

Bunnyfaktor: 1 (ich erinnere gerade kein einziges echtes Bunny; any1?)

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Birdcage

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Bewertung2.5Ärgerlich

Dieser Film ist richtig enttäuschend. Er strotzt nur so vor Unlogik und was die Spannung betrifft,so ist sie nur innerhalb der ersten halben Stunde vorzufinden. Normalerweise scheinen die Filme im Kino immer besser zu sein, als sie wirklich sind. Das liegt natürlich vor allem an der großen Leinwand. Doch bei diesem Film möchte man schon nach der Hälfte gehen. Trotz des Leinwandstars Angelina Jolie ist es nur ein russenfeindliches Geballere ohne viel Sinn.

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Keky

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Bewertung6.0Ganz gut

So, jetzt mal meine Meinung zu dem Film, ich bin enttäuscht. Klar, Angelina Jolie spielt ganz gut (okay, eigentlich hat sie immer denselben Gesichtsausdruck) und sieht super aus (egal, wie oft sie verhauen wurde). Die Kämpfe sind gut choreografiert und die Action ist auch wohl dosiert. Die Musik ist auch gut. Es ist auch einigermaßen spannend, aber sämtliche Spannung basiert nur darauf, dass man selbst keinen Durchblick hat. Sachen passieren halt zack, zack, zack, eins nach dem anderen. Egal wie willkürlich sie sein mögen, das Tempo des Films lässt einem kaum Zeit, über den eben gesehenen Quatsch nachzudenken. Nicht nur dass Jolie als Ein-Mann-Armee wie der Terminator (Gesichtsausdruck inklusive) durch den Film läuft, auch die physikalischen Gegebenheiten lassen sehr zu wünschen übrig. Man kann NICHT mit bloßen Händen 10 Meter zwischen zwei rauen Eisstangen hinunterrutschen, ohne sich die Hände hoffnungslos zu verbrennen. Usw und so fort. Typisches Hollywood-Kino, Augen auf, Hirn aus.

Ich hab mir die DVD geholt und bereue es zutiefst, da hätt ich mir lieber Zigaretten dafür gekauft. Ich empfehle Inception!

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Asuka

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Bewertung6.0Ganz gut

Konnte man sich gut anschauen, einige Wendungen drin die nicht ganz so vorhersehbar waren und anschauliche Actionsequenzen.

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based_god

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Bewertung6.0Ganz gut

Solides Actionkino, welches sich aber in seinen Wendungen selbst ein klein wenig verliert...

Schade drum.

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<3<3

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Bewertung6.5Ganz gut

Spielt die immer das gleiche? Der Film ist gut, aber mit jemand anderen in der Rolle wär's sicher noch besser gewesen.

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el-deglabolo

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Bewertung4.0Uninteressant

Mäßig Spannender Angelina Jolie Thriller.
Trotz vieler zugegebener Maßen unerwarteter Wendungen habe ich keine Minute wirklich mitgefiebert. Gelobt werden dürfen die "handgemachten" Effekte ohne viel Computerfirlefanz, aber das rettet den Streifen leider nicht.

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smartyx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was soll ich sagen? Einfach nur großartig. Endlich mal wieder ein Film, in dem mich Angelina Jolie überzeugen konnte und in dem es unvorhersehbare Wendungen gibt (ja, ich weiß, kaum zu glauben).
Zwar hat der Film kleinere Logiklöcher, die aber den weiteren Verlauf der Story nicht stören. Es kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf - und das bis zum Ende.
Dieser komischen Vogel als Film-Ehemann von Salt ist aus meiner Sicht deplatziert. Wie das passieren konnte ist das einzige Rätsel, was mich an dem Film stört.
Empfehlen kann ich die DVD als Deluxe Extended Edition, bei der es 3 Versionen des Films mit jeweils unterschiedlichem Ende und anderen Zwischenszenen gibt. Eine empfinde ich sogar besser als die Original-Kinoversion.

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doctorgonzo

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Bewertung5.0Geht so

Das gepfefferte und gesalzene Gegenstück zu Mr. Wackelkamera Jason Bourne ist also Angelina Jolie? Na toll.
Am überraschendsten an diesem Oeuvre ist tatsächlich, dass der Plot wahrhaftig so schlecht nicht ist, zumindest in seinen Grundzügen. Er mag die eine oder andere Dekade zu spät kommen, zeichnet sich aber trotzdem durch ein Mindestmaß an Spannung und eine gesunde Paranoia aus.
Die Action ist okay. Man ist ja in diesen Tagen tatsächlich froh, wenn man nicht in aktueller Bay-Manier mit permanenten CGI Explosionen beworfen wird, hier gibts actionmäßig mitunter auch noch echte Hausmannskost und man versucht, nicht allzu oft vom Action- ins reine Fantasyfach abzudriften.
Viel Fantasie braucht man allerdings, will man den Hauptdarstellern ihre Rollen tatsächlich abkaufen. Schreiber taumelt in seiner Darstellung von deplatziert zu hilflos und über unmotiviert zurück zu deplatziert. August Diehl, den ich an sich recht gerne sehe, ist hier zu keinem Punkt mehr als ein fader Sack und Anhängsel der Protagonistin. Der Pole Daniel Olbrychski, der auch schon in einigen deutschen Produktionen mitwirkte, ist als Russe Orlov ein kleiner Trost, tough und ein Stück weit zynisch. Chiwetel Ejiofor (was für ein Name) ist neben Olbrychski der einzige Akteur, der mich überzeugt und gibt einen guten Part als ambitionierter Jäger, der in seiner Zielstrebigkeit ansatzweise an Tommy Lee Jones aus "Auf der Flucht" erinnert, dem aber der markante Zynismus und die Aura des harten Kerls fehlt.
Die Dame mit der markanten Mundpartie ist immer dann verhältnismäßig glaubhaft, wenn sie springt, rennt, klettert und krabbelt. Also in bester "Tomb Raider" Manier. Wenn sie hingegen die universalbegabte Agentin raushängen läßt, improvisiert, verhört oder ähnliches, wirkt sie immer wie MacGyver auf einer Drag Party (und nein, das ist nicht als Kompliment gemeint). Man nimmt ihr einfach nicht ab, dass sie so eine CIA Topmaus sein soll.
Vielleicht hätte Regisseur Noyce bei seinem Plan bleiben sollen und Tom Cruise für die Hauptrolle verpflichten. Allerdings hätte der im Business Kostüm auf High Heels oder mit rot lackierten Zehennägeln echt seltsam ausgesehen. Was er zu einer Filmehe mit August Diehl gesagt hätte, möchte ich mir gar nicht vorstellen.

Irgendwann hat sich die Action dann zum Ende vorgearbeitet und der Score von James Newton Howard war immer da, nie aufdringlich, aber auch nie wahrhaft markant.
Irgendwie trifft das auch auf den Film zu.
Technisch solide bis sehr gut, die Schnitte, der Ton und die Bilder wissen zu gefallen.
Aber die Art, wie sich die Geschichte dem Showdown und einer wenig kreativen Auflösung entgegenwindet, ist manchmal doch etwas zäh. Selbst eine sonst knackig erscheinende Laufzeit von nur wenig mehr als anderthalb Stunden artet dann in Arbeit aus.
Der Cast ist dabei zu keinem Moment in der Lage, einen sinnvollen Ausgleich anzubieten, sondern bleibt bis auf wenige Ausnahmen dumpf.
Eine nicht übermäßig schlechte Idee, der mit zahlreichen Schwächen jede Chance genommen wird, mehr als nur ein weiteres Körnchen im Salzstreuer cineastischen Hintergrundrauschens zu sein.

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doctorgonzo

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Extended klingt ja nach noch länger...


smartyx

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Hält sich in Grenzen
Kinoversion 96 Min.
Director's Cut 100 Min.
Extended Cut 97 Min.


horro

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Bewertung5.0Geht so

Wer ist wer, wer ist Salt ... und ist überhaupt irgendjemand der, den er vorgibt zu sein? All das kennen wir ja schon aus so manchem Spionagethriller zur Genüge. Eigentlich ist die Zeit der Filme mit dem kalten Krieg als Hintergrund aber auch schon seit ein paar Jährchen vorbei. Trotzdem kann dieser Film, zumindest am Anfang, mit seiner Schläfer-Thematik gut überzeugen. Danach wechselt das Szenario in einen Badass-Superwoman Modus. Ich konnte mich nicht gegen das Bild einer Jolie als Lara Croft wehren und irgendwie passt von da an nichts mehr so richtig. Sehr hektisch und vermeintlich komplex werden ständig die Fronten gewechselt, die Spannung blieb dabei aber auf der Strecke. Ein schöner Agententhriller alter Schule war das sicher nicht; wär aber eigentlich viel netter gewesen.

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kerstin_de

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Bewertung9.0Herausragend

Again and again and again. Endlich mal eine Geschichte, die mir glaubwürdig erscheint. Wobei es egal ist, für welche Länder ein Doppelagent tätig ist. Dieser Film ist nicht nur actionreich und recht spannend. Er lässt auch beinahe grenzenlosen Raum für Interpretationen einiger Aspekte, denen wenig Aufmerksamkeit im Film geschenkt wird. Sogar Jolie überzeugt in ihrer Rolle neben Liev Schreiber, der wie erwartet in seiner Rolle zweifelsfrei überzeugt.

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Nuk3m

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Bewertung6.5Ganz gut

Unterhaltungsfernehsen, nicht mehr, aber vielleicht doch ein bisschen weniger? Story ist dürftig vorhanden aber mies erzählt, Sinn sucht man vergeblich, Angelina Jolie sieht so aus als hätte sie während des gesamten Drehs nichtmal 'nen Brotkrumen zu essen bekommen (was die Nahkampfszenen noch unglaubwürdiger macht) und die Action kommt mal wieder erst in den letzten 15 Minuten raus. Jetzt da wir wissen wer Evelyn Salt ist (und CIA, FBI, FSB und die Überreste des KGB das auch wissen), gibt es da eine Chance für eine bessere Fortsetzung? In der Hoffnung darauf: 6,5 statt der ursprünglich angedachten 5,0.

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Milchmädchenrechnung

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Bewertung3.0Schwach

In Salt hat man sich entschlossen nicht nur größtenteils auf Logik zu verzichten, sondern auch die politischen Ereignisse der letzten 20 Jahre schlichtweg zu ignorieren. Genug vom bösen, bösen Araber, der Russe muss wieder ran, sonst wird’s ja langweilig! Da Obama ernsthaft drüber nachdenkt sowas arg böses und "kommunistisches" wie eine staatliche Krankenversicherung einzuführen, muss man dringend an das frühere Schreckgespenst erinnern!
Ich bin der Meinung: Wenn man nicht gerade einen Comic verfilmt, darf man so ein Mist nicht verzapfen!

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WarrenAnname

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Wenn man den Streifen guckt wie eine Comic-Verfilmung, ist er aber knackig und angenehm unterhaltsam.


Milchmädchenrechnung

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Nee, geschichtlichen, politischen und naturwissenschaftlichen Nonsens dürfen (sie müssen sogar) NUR Comics ungestraft verzapfen. Ich kann mir bei "Die Passion Christi" ja auch nicht einfach vorstellen, es wäre ein gängiges, etwas einseitig beleuchtetes Sozialdrama!


Violent Fiffy

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Bewertung5.0Geht so

Braucht man noch ein weiteres Werk à la "Russland vs. Amerika"? Nicht unbedingt aber der Stoff funktioniert nach wie vor. Also warum nicht, wenn es Interesse weckt?!
Das Problem bei Salt sehe ich eher in den zu schmerzhaften Logikfehlern einerseits und in der für mich nicht überzeugenden Schauspielerleistung andererseits.
Zum ersten Punkt ist zu sagen, dass man zwar bei einer Actionklamotte dieses Kalibers schonmal Logik und Physik früher ins Bett schicken sollte, wenn man unterhalten werden will. Aber auch da gibt es Grenzen. In Salt häufen sich die Momente, in denen sich der Zuschauer denkt "Neeee, komm schon, das war zuviel". Das führt dazu, dass der Film weniger mitreißend wird, während die Zuschauerstirn sich langsam aber sicher in Falten legt.
Zum zweiten Punkt ist zu sagen, dass Angelina Jolie sicherlich keine schlechte Schauspielerin ist bzw. sie das nötige Äußere in Punkto Charisma und Mimik hat, um eine überzeugende Schauspielerin zu sein.
Aber in so einem Film, als Bourne-Verschnitt sozusagen, funktioniert das einfach nicht gut.
Das Modell der Action-Ikone geht in Ordnung, gerne auch als Agentin aber für eine Agentin auf der Flucht tritt sie viel zu divenhaft und zurechtgestyled auf.
Und als ob das noch nicht reichen würde, wird genau das auch noch unterstrichen. Hier wird sich mal kurz unpassend lasziv über den Tisch gelehnt, dort wird während des Verhörs ein skeptischer Schmollmund gemacht, über den der Zeigefinger viel zu lange hin und her streicht und drückt. Zu viel Sinnlichkeit, Mode und Präsentation für die gezeigte Geschichte. Und wenn es dann zur Sache geht, fällt dadurch auch viel mehr auf, dass die Zweikampf-Choreographien mit vielen Schnitten versehen und nur angedeutet sind. Eine weitere Bestätigung, dass es sich hier um Frau Jolie beim Gutaussehen und Agentenfilmchen drehen handelt und nicht um eine Geschichte, in die man sich vertieft.
Es kam mir nicht so vor als ob ich einen Film sehe, deren Protagonistin von Angelina Jolie gespielt wird, sondern eher als würde ich Angelina Jolie beim Agentenspielen zusehen.
Seichte Action kann spannend und/oder unterhaltsam sein aber hier muss man doch recht tolerant sein, um diesem zusammengefügten Wirrwarr, das von einer übergroßen Cocktailkirsche Namens Angelina gewollt bedeckt wird, Akzeptanz entgegenzubringen.
Zwar nicht schrecklich schlecht aber auch einfach nicht so richtig gut.

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angelmoonsoul

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich fand Salt total spannend. Angelina Jolie ist eine tolle Schauspielerin !!

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AndreasDD

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Ich halte Angelina Jolie auch für eine tolle "Schauspielerin".


vertigo

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wenn ich mir einen Film anschaue, muss er mich fesseln und das hat er getan ......... nicht so wie bei manch anderen Filmen die eine Bewertung von 9 und mehr bekommen wie z.B. Drive, Inception, Shutter Island und so, die so verworren waren und ich fast eingeschlafen bin, gääääääääääähn!


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