Equilibrium

Equilibrium (2002), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Science Fiction-Film, Kinostart 09.07.2003


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6.8
Kritiker
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7.4
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von Kurt Wimmer, mit Christian Bale und Taye Diggs

In der faschistischen Zukunft sind Gefühle illegal und nur Christian Bale wendet sich in ‘Equilibrium’ gegen das System.

Als Konsequenz aus dem dritten Weltkrieg hat das nunmehr regierende Regime ein Gesetz erlassen, welches den Menschen jegliche Gefühle verbietet. Denn wer Gefühle hat, wird über kurz oder lang auch Hass verspüren – und Hass löst Kriege aus. Im Regierungsgebäude, dem Equilibrium, müssen sich die Menschen deswegen ein Serum abholen, welches ihre Gefühle unterbindet. Doch einige Menschen wehren sich gegen den Verlust ihrer Gefühle und kämpfen im Untergrund gegen die Diktatur. Deshalb sind tagtäglich die Kleriker, eine besonders ausgebildete Elitepolizei, auf der Suche nach den sogenannten Sinnestätern, um sie gefangen zu nehmen oder zu töten. Einer der ranghöchsten Kleriker ist John Preston (Christian Bale), der ein besonderes Gespür für die Verstecke der Sinnestäter hat und auch vor Mord an Freunden nicht zurück schreckt. Doch eines Tages ändert sich das Weltbild von John Preston und er wechselt die Fronten.

Hintergrund & Infos zu Equilibrium
Nachdem Regisseur und Drehbuchautor Kurt Wimmer die Literaturverfilmung American Psycho gesehen hatte, stand für ihn fest, dass nur Christian Bale die Rolle des Klerikers John Preston spielen konnte. Ähnlich wie Patrick Bateman in American Psycho, der aufgrund innerer Leere meist ein völlig ausdrucksloses Gesicht zur Schau stellt, durfte auch John Prestons Gesicht zunächst keinerlei Gefühlsregungen zeigen – eine Aufgabe, die Christian Bale perfekt umzusetzen wusste. Equilibrium wurde größtenteils in Berlin gedreht, so wurden unter anderem der Potsdamer Platz, der sich damals noch im Bau befindliche U-Bahn-Tunnel unter dem Reichstag, der mittlerweile geschlossene Flughafen Tempelhof sowie das Olympia Stadium als Drehorte genutzt. Der düstere Actionfilm konnte in den USA jedoch nicht überzeugen, er spielte bei einem Budget von 20 Millionen Dollar gerade einmal eine Million Dollar am Startwochenende ein. (GP)

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Kommentare (177) — Film: Equilibrium


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AvonBarksdale

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Bewertung7.5Sehenswert

gute Idee, welche sehr gut und atmosphärisch umgesetzt wurde
Christian Bale spielt auch hervorragend

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RockandRoll

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz nettes emotionsloses utopisches Spektakel in dem die neue Kampfsport Technik Gun Gata erstmals eingeführt wurde.

4 Jahre später wird der derselbe Regisseur Milla Jovovich mit der selben Kampftechnik in dem Film Ultraviolet in Szene setzen. Und hier sieht das ganze für mich auch viel ästhetischer aus.

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NamiKyoto

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Bewertung6.0Ganz gut

Die billige Antwort auf Matrix

Ich bin ganz ehrlich; die Kampfszenen in Equilibrium haben den Action-Liebhaber in mir befriedigt. Aber - das ist auch schon fast alles. Während die gesamte Aufmachung des Filmes - Kostüme, Setting, Stimmung - von ihrer Art her stark an den Film "The Matrix" erinnert, ist die Story dahinter zu schwach und undurchdacht, als dass man den Film nicht als Geldeintreiber beschreiben könnte.
Wenn Menschen tatsächlich keine Emotionen fühlen würden, würde es zu einem Totalstillstand kommen, da die Emotionen den Antrieb des Menschen bilden. Ohne zumindest das Gefühl von Angst oder Pflicht würden Kampfeinheiten wie die in Equilibrium unter keinen Umständen zustande kommen. Die gesamte Aussage des Filmes ist flach und stereotypisch.
Zu meiner Unterhaltung haben die Actionszenen beigetragen, aber in der Zeit hätte ich mir lieber zum zehnten Mal die Matrix angeguckt.

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MaceWindu1998

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Bewertung9.0Herausragend

Was wäre eine Welt, in der Gefühle verboten sind? In der Bilder Leonardo Da Vincis verbrannt werden, weil sie als Auslöser von Gefühlen eingestuft wurden? In der es verboten ist, einen Film zu schauen, da das Bildmaterial Gefühle entfachen kann?

In „Equilibrium“ geht es genau darum. Nach dem 3. Weltkrieg, bei dem die menschliche Rasse beinahe ausgelöscht wurde, werden Gefühle verboten. Die Überlebenden müssen täglich eine Dosis Prozium einnehmen, die verhindert, dass Gefühle überhaupt entfacht werden können.

Ein schockierender Gedanke!

Die Idee hat eine Menge filmisches Potenzial. Und das nutzt Kurt Wimmer in jeder Sekunde in vollen Zügen aus! Technisch auf dem allerhöchsten Niveau, schauspielerisch besetzt mit großen Namen Hollywoods und storytechnisch unglaublich stark, da ich wirklich (und das ist selten) keine Ahnung hatte, auf was für ein Ende der Film hinaus will! Hinzu kommt noch, dass die Story fast ohne Kitsch und Klischees auskommt, und sowas sehe ich außerordentlich selten in den neueren Science-Fiction Filmen!

Für jeden Fan des Sci-Fi Genres fast schon ein moderner Klassiker! Doch auch wenn man eher dem alten Sci-Fi-Kino zugewandt ist und Filme wie "Der Tag, an dem die Erde stilllstand" verehrt; Equilibrium ist fast für jede Zielgruppeabsolut sehenswert!

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HaudenLukas

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@Stupid_Motherfucker:
Ich vermute mal um nicht immer den gleichen öden Balleractiontobak zu sehen, haben sich die Macher für die "GUNKATA" entschieden. War ne coole Idee. Und isn guter Film.


pischti

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Hat mir damals sehr gut gefallen, klasse Sci-Fi ÄKTSCHN. :D

@S_M

Unbedingt nochmal gucken, da is mehr als ne 7 drin :D


Maniac

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Bewertung7.5Sehenswert

Anspruchsvoller und gut besetzter SF-Thriller über einen totalitären Staat, der das Aufflammen von Gefühlen, in welcher Form auch immer mit dem Tode bestraft.
Der Film ist verhältnismässig ruhig erzählt. Action-Sequenzen sind sehr dosiert. Diese haben es dafür allerdings umso mehr in sich. An Spannung und Dramatik mangelt es Equilibrium jedoch zu keiner Zeit.Die vorhandenen Logik-Schnitzer werden sehr gut kaschiert was auch Christian Bale zu verdanken ist denn er spielt einfach ganz
grossartig auf.
Die Kleriker, die Elite-Einheit für des Aufspüren von Rebellen des Systems, verbieten jegliche Form von Gefühl und bestraft diese hart. Beim Zuschauer jedoch dürften während und nach der Sichtung gewisse Gefühlsausbrüche aufgekommen sein.

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pischti

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Ja, den mag ich auch. Schöner, Matrix-ähnlicher Sci-Fi mit linearer Handlung, coolen Figuren und wunderbaren ÄKTSCHNsequenzen.


Maniac

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ÄKTSCHN :)


BenAffenleck

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

“Sie existieren, um ihre Existenz fortzuführen. Worin liegt da der Sinn?”

Kurt Wimmers Film ist ein atemberaubender Mix aus vielen Genre-Vorbildern (MATRIX, 1984) gelungen. Auf Logik wird nicht immer Rücksicht genommen, was aber durch eine tolle Atmosphäre und einer packenden Insznierung wieder wett gemacht wird.

Als sensationell muss man die Action-Szenen loben. Die für den Film entwickelte Gun-Kata ist schon ein Eye-Catcher, und lässt das Herz jedes Action-Fans etwas schneller schlagen. Das Finale ist eine herrliche Schlachtplatte (jetzt weiß ich auch wieder wo von das Finale aus WANTED inspiriert wurde).

Christian Bale mag ich eigentlich immer, souverän ist er auch hier allemal. Trotzdem ist EQUILIBRIUM kein Film großen Schauspiels, sondern ein toll fotografierter und sehr stimmiger Actioner.

Die Anspielung auf die Zeit des Nationalsozialismus ist natürlich mehr als offensichtlich. Das Symbol der Herrscher sieht fast aus wie ein Hakenkreuz. Die übermächtigen Kleriker sind die Waffen SS. Der “Führer” wird “Vater” genannt. Ständig wird Propaganda publiziert. Gedreht hat Wimmer übigens viel in Bauten aus dieser Zeit. Dem Berliner Flughafen Tempelhof oder dem Olympiastadion. Zusammengebracht mit CGI lassen sich diese aber kaum erkennen.

Fazit: Für schlappe 20 Millionen Dollar gedreht, ist Kurt Wimmer hier ein optisch sensationelles Stück Action-Sci-Fi-Kino gelungen. Geiler Streifen!

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BenAffenleck

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Ja, heute morgen. Ne 8,5 konnte ich gut vertreten. Bin momentan rückenkrank und habe Zeit, da ich fast nur liegen kann. Morgen geht's auch noch für ein paar Tage ins Krankenhaus, weil die Schmerzen nicht weniger werden wollen. Laptop und DVD Tasche ist schon gepackt. Klassiker gucken.


vanilla

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werde verfolgen was du dir so reinhaust;-)


MetalFan92

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Bewertung7.5Sehenswert

Coole mit einer brillianten Umsetzung.
Ich liebe Christian Bale und finde den Film einfach Klasse.

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3-apes

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Bewertung7.5Sehenswert

Natürlich ist ein Hundewelpe der Inbegriff menschlicher Emotionalität.

Na, schlecht war er wirklich nicht. Absolut sehenswert.

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vanilla

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts brach ein 3. Weltkrieg aus. Die Jenigen von uns, die überlebten wussten, dass die Menschheit einen vierten nie überleben würde und dass unsere eigene explosive Art einen Risikofaktor darstellt. Also schufen wir eine neue Gesetzesabteilung: Den Grammatom Kleriker. Dessen einzige Aufgabe die Auskundschaftung und Ausrottung der wahren Quelle menschlicher Grausamkeiten ist: seine Fähigkeit etwas zu fühlen."

Dystopische Endzeitstimmung, düstere Optik, eine klasse Story über eine emotionslose Gesellschaft (sprechen wir eigentlich von der Zukunft oder von uns???;-)) und ein genialer Christian Bale, machen diesen effektvollen Actionfilm im Stile von "Matrix" zu einem Muss für Liebhaber dieses Genres.
Natürlich gibt es hier und da mal eine Unstimmigkeit und etwas zu viel Science-Fiction, aber diesem Film schadet es überhaupt nicht, denn man weiß was auf einen zukommt.

"Immer im Training, Kleriker. Deswegen sind Sie der Beste".
"Ich bin nur besser als andere"

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BenAffenleck

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Könnte bei mir auch wohl ne 8,5 werden. Ich mochte auch die Stimmung in dem Streifen. Guck ich mir vielleicht noch mal diese Woche an. Habe Rücken und daher viel Zeit zum gucken...


vanilla

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Auch ein Rücken kann entzücken ;-)


his_poisongirl

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Bewertung4.0Uninteressant

Eine gefühllose Welt ist meiner Meinung nach nicht umsetzbar ... Bale ist lecker wie immer ;)

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Brenda von Tarth

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In einer betongrauen düsteren Zukunft existiert eine gefühllose Gesellschaft. Wer fühlen will, lebt gefährlich und wird von den Klerikern gejagt und geötet.
Bale spielt superb. Da zuckt keine Wimper... ;-).

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mckwwa666

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Bewertung7.0Sehenswert

Irgendwie ist die Sache mit den Drogen nicht glaubhaft rübergebracht. Ich vergesse auch manchmal Medikamente im richtigen Leben. Was aber noch wichtiger ist: Ein Mensch ohne Emotionen ist weder "funktionstüchtig" noch irgendwie produktiv oder kreativ oder zu irgendwas "brauchbar". Mit Zombies lässt sich kein Staat machen, auch kein totalitärer. Ein Soldat ohne Hass oder Angst, wie soll das gehen?
Die Schauwerte und das Schauspiel sind allerdings sehr fein.

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his_poisongirl

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jup


Zak

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Bewertung9.0Herausragend

eine Pistolen Kata....wie geil ist das den....

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getreidekuchen24

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein schöner Film mit guter Besetzung ,Christian Bale bringt seine Emotionsleere sehr gut rüber.
Insgesammt fehlt mir perönlich ein bisschen mehr Tiefe.

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RoboMaus

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Bewertung6.0Ganz gut

Spannendes und unterhaltsames Remake von "1984". Was, stimmt nicht? Steht nirgends? So könnte man es aber sehen - die Story ist selbst im erweiterten Kern dieselbe, wie auch die Allegorie zu den Nazis: wenn die gewonnen hätten, wäre womöglich so eine Welt herausgekommen, in der alles und jeder überwacht ist und in der Gefühle/Liebe verboten sind, in der man aus der eigenen Familie verraten wird, usw. "Equilibrium" kommt daher wie eine Interpretation des Stoffes von George Orwell mit ein paar Freiheiten und nimmt eigene Züge erst bei den Nebensächlicheiten an (tägliche Dosis, etc.). Dazu kommen Fantasy-Action-Einlagen der Kampfkunst, die den Plot aufpolieren - wie töte ich soviele bewaffnete Gegener wie möglich aus kurzer Distanz und springe durch den Raum, ohne selbst getroffen zu werden? Dann die Logiklöcher. Z.B. die tägliche Dosis mit einer dicken Nadel in den Hals - da müsste doch jeder nach ein paar Wochen aussehen wie ein Streuselkuchen. Oder die anscheinend nicht beantwortbare, aber alles entscheidende Frage danach, wer die Dosis nicht nimmt - das sollte doch mit einem einfachen Urin- oder Bluttest herauszufinden sein. Oder sind die Mächtigen nicht einmal in der Lage ihr eigenes "Doping-Mittel" aufzuspüren? (SPOILER:) Im für meinen Geschmack unpassenden Happy End driftet die über weite Strecken zu recht auf Anspruch setzende Story in Fantasy-Action à la Marvel ab (SPOILER ENDE). Nicht so ganz mein Ding, aber wer düstere Zukunftsvisionen gepaart mit Fantasy-Action sehen will und dem egal ist, wieviel hier von einem verdienten Klassiker ohne Würdigung abgekupfert wurde (dafür 1 Punkt Abzug), dürfte voll auf seine Kosten kommen.

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sachsenkrieger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dieser Film ließ mich zum Fan von Christian Bale werden und ich habe es bisher nicht bereut. Wenn man bei Bale allerdings sagen muss, das er einen der momentan genialsten deutschen Synchronsprecher hat, der ja auch viele Hörbücher phantastisch "vertont" hat (z.B. Stephen King).

Für die Rolle des Klerikers Preston ist Bale prädestiniert und füllt sie mit seiner speziellen Mimik(ry) genial aus. Er trägt den Film nahezu im Alleingang trotz einiger guter Nebendarsteller. Die Story mag der ein oder andere für absurd halten, für mich war es o.k. und Logikschwächen (welcher Film hat sie nicht?) wurden locker durch die für einen "B-Movie" grandiosen Kampfszenen ausgeglichen.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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florian-stern

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sehr düstere Zukunftsvision, kühl und hart inszeniert. Neben Christian Bale in einer seiner beeindruckendsten Rollen sind u.a. William Fichtner (mein Lieblingsschauspieler) und Dominic Purcell (ebenfalls wie Fichtner in Prison Break zu sehen!) Schauspieler des Films. Die eiskalte düstere Musik und die Choreografie der extra einstudierten Kampfkunst sowie der kühle Look des Filmes tun ihr übriges, um das spannende Skript zum Leben zu erwecken.

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Magnesium

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Habe mir den mal angeschaut und fand ihn ganz Ok!
Erinnert mich stark an "Matrix",Verzweigungen sind vorhanden,nur das Christian Bale am Ende des Films sein Lächeln wiedergefunden hat.Und " Keanu Reeves" hatte am Ende nichts mehr zu Lachen!

Visuell düster grau gezeichnete Zukunftsvison mit schönen Effekten in einer moralisch zerstörten Welt!


Lili 9ochefort

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Science Fiction Actionfilm Equlibrium wandelt auf den Spuren von 1984, Logans Run und George Lucas ThX 1138 und kann diesen Meisterwerken nicht das Wasser reichen, oder sagen wir die Geschichte ist zwar gut in der Theorie bietet aber als Umsetzung rein von einigen Logikmängeln doch ein paar Kritikpunkte.
Ich finde man hätte hier nachbessern müssen, und den Stoff vertiefen, so bleibt Equilibrium weitestgehend ein zwar guter Film aber eher oberflächlich. Das selbe Problem findet sich beiden Schauspielern ich meine nicht das Christian Bale oder Sean Bean schlecht wären aber so recht überzeugen konnte mich ihr Spiel von Zeit zu Zeit nicht wirkte nicht immer stimmig.
Der Rest stimmt aber, der kühle fahle Look gibt dem Film eine stimmige Atmosphäre, die GUN KATA die extra für diesen Film entwickelt wurde ist eine Martial Art Kampfkunst mit Waffen und gibt dem Grammaton Kleriker die besten Voraussetzungen als absolute EIN MANN ARMEE durch zu marschieren, und ich finde neben Matrix sah Action im Hollywood Style noch nie so gut aus, (oder sagen selten,..)
Regiseur Kurt Wimmer drehte ein paar Jahre später Ultraviloet und dort perfektionierte er seinen Stil sei es Optik oder Fighting Style und Ultraviolet wirkte trotz einfacheren Geschichte in sich schlüssiger und runder.

Fazit:
Gute Idee, etwas unausgereift erzählt und nicht immer glaubwürdig gespielt, aber der Look und vor allem die GUN KATA drücken einem in den Sitz. :)

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Gabe666

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine interessante Mischung aus durchgestyltem Actionfilm und dystopischem Thriller. "Equilibrium" verwendet in der Gestaltung seiner Zukunftsvision zahlreiche Versatzstücke aus anderen bekannten Dystopien: aus "Schöne Neue Welt" stammt die Idee einer Gesellschaft, in der allen Drogen verabreicht werden, dass Bücher (und hier auch Kunstwerke, Einrichtungsgegenstände und sogar Menschen) verbrannt werden, kennt man aus "Fahrenheit 451", der allgegenwärtige, von einer Propaganda-Maschinerie nahezu gottgleich hochstilisierte Diktator (an dessen tatsächlicher Existenz jedoch Zweifel angebracht sind) erinnert an den "Großen Bruder" aus Orwells "1984"; passend dazu heißt er hier "Vater". Nebenbei gibt es noch beeindruckende Schießereien im "Matrix"-Stil zu sehen. Regisseur und Drehbuchautor Kurt Wimmer gelingt es jedoch, das alles zu einem funktionierenden Ganzen zusammenzufügen.
Nebenbei ist auch der Hauptdarsteller toll. Mimischer Minimalismus mag hier bei diesem Stoff ja geradezu vorausgesetzt sein, aber auch Gefühlskälte muss glaubwürdig rüberkommen. Christian Bale gelingt es jedenfalls, die Wandlung des Charakters seiner Figur auf äußerst intensive Weise darzustellen. Sein Spiel ist nuanciert, aber dennoch beeindruckend.
Die restlichen Darsteller waren eher mittelprächtig. Es erscheint einem schon etwas seltsam, wenn man bei den "Sinnestätern" wenig Gefühle sieht, bei den indoktrinierten Bürgern jedoch Gemütsregungen erkennt. Taye Diggs ist seine Schadenfreude zu sehr anzusehen. Sean Bean als Bales erster Partner ist nicht schlecht, aber hier kommt er seiner Verpflichtung als "wandelnder Spoiler" schon sehr früh im Film nach. Hätte ihn gerne länger gesehen. Außerdem mutet es etwas merkwürdig an, wenn Bale in den Szenen mit seinem Filmsohn von diesem zur Schnecke gemacht wird.
Auch ansonsten ist der Film nicht frei von Mängeln: der Showdown wirkt etwas zu überhastet (besonders das "Duell" zwischen Bale und Diggs war viel zu schnell vorbei) und das Finale fast schon übertrieben kitschig. Außerdem erscheint es auch unlogisch, wenn Bale in aller Öffentlichkeit andere Verhaltensweisen als der Rest zeigt und das niemandem auffällt. Oder wenn er den versteckten Raum mit den ganzen verbotenen Gegenständen findet, die Schallplatte abspielt und dabei so lange unbemerkt bleibt, obwohl im ganzen Gebäude Polizisten sind.
Was den Film dennoch sehenswert macht, sind sein philosophischer Unterbau und die Sozialkritik. Wenn auf den riesigen Bildschirmen Hitler und Stalin als Warnung vor grausamen Regimes zu sehen sind, aber die Architektur der futuristischen Stadt und die gleichgeschaltete Bevölkerung sowie der repressive Umgang der Regierung mit Abweichlern an den deren Regimes erinnert, führt sich die Gesellschaft im Grunde selbst ad absurdum.
[SPOILER: Erst Recht, als man am Ende erfährt, dass der Diktator, bei dem es sich garnicht um den, in Wahrheit längst verstorbenen "Vater" handelt, die wichtigste Regel selbst nicht einhält, nämlich seine Droge nicht nimmt und Gefühle zeigt und Kunstwerke besitzt, während er dem Rest der Bevölkerung diese vorenthält.]
In erster Linie ist "Equilibrium" natürlich ein Actionfilm, aber die interessante Grundidee regt zum Nachdenken an. Sind Emotionen wirklich die Ursache allen Übels? Wäre eine Welt ohne sie möglich? Wäre das vielleicht sogar eine bessere Welt?
Das hier ist also eindeutig nicht "Style over Substance", sondern sozusagen "Style with Substance". Was man von Wimmers nachfolgendem Film "Ultraviolet" leider nicht behaupten konnte.

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Gabe666

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Danke für das Lob! Muss aber leider gestehen, dass die Bezeichnung "Style with substance" nicht von mir stammt. Habe ich mir von einem anderen Rezensenten von einer anderen Seite "geborgt".
Und was die Frage betrifft: Ja, das denke ich auch. In gewisser Weise sind sie ja auch lebensnotwendig. Aber es ist eine interessante Überlegung.


Lydia Huxley

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Macht ja nix, dass die Bezeichnung nicht von dir stammt. Hast es aber schön erklärt und passend eingesetzt :)
Stimmt, wäre ein interessantes Szenario: Die Menschheit ohne Emotionen. N-tv bringt doch immer tolle Szenario-Dokus z.B. wie man den Todesstern nachbaut oder die Erde ohne Menschen aussehen würde. Vielleicht könnte man denen das Thema mal vorschlagen!^^


zachine

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Bewertung7.5Sehenswert

Ja, passt schon. Die Story hat Potential, die Matrix-artige Action ist auch OK. Aber doch sehr vorhersehbar.

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