2012

2012 (2009), US/CA
Laufzeit 158 Minuten, FSK 12, Katastrophenfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 12.11.2009

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5.3 Kritiker
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6.1 Community
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von Roland Emmerich, mit John Cusack und Woody Harrelson

2009 erhalten die obersten Politiker der G8-Staaten die Nachricht, dass im Jahr 2012 die Erde untergehen wird, eine Tatsache, die anhand zahlreicher Forschungsergebnisse belegt ist. Sogleich ordnen die Regierungschefs den Bau von Archen an, mit denen genügend Menschen und Tiere gerettet werden können, um ein Fortbestehen der Menschheit zu sichern. Doch bei weitem nicht alle Menschen werden überleben – zumindest nicht der mittellose Teil der Bevölkerung. 2012 macht sich Jackson Curtis (John Cusack) mit seinen Kindern zu einem Campingurlaub auf, der jedoch jäh unterbrochen wird, als Curtis per Zufall über die Forschungsarbeiten bezüglich des Weltunterganges stolpert. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem Curtis niemals die Hoffnung aufgibt, dass er sich und seiner Familie einen Platz auf einer Arche sichern kann.

Regisseur Roland Emmerich konnte mit 2012 einen großen finanziellen Erfolg verbuchen. Weltweit spielte das Actionspektakel knapp 780 Millionen Dollar ein und landete so auf Platz 5 der erfolgreichsten Filme des Jahres 2009. Der Erfolg mag auch dem Marketing geschuldet sein, so wurde unter anderem eine Website mit dem bezeichnenden Namen This is the End ins Leben gerufen, auf der Charlie Frost (Woody Harrelson) seine Theorien zu dem Maya Kalender (der das angebliche Ende der Welt für 2012 prophezeit), Aliens und dem Weltuntergang preisgibt.

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Cast & Crew


Kritiken (30) — Film: 2012

Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de

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7.0Sehenswert

Roland Emmerich hat schon bei mehreren Gelegenheiten gezeigt, dass er es schafft den Kampf der Menschheit spielfilmtauglich auf die Leinwand zu bannen. Mit Filmen wie "Independence Day" und "The Day after Tomorrow" und jetzt "2012" hat er zugleich gezeigt, dass man die ultimative Verwüstung und damit den Kampf der betroffenen Menschen um ihr Überleben durchaus inszenieren kann ohne kitschig zu wirken oder einen faden Beigeschmack der zu sagen scheint: musste das sein?

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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4.5Uninteressant

[...] Emmerich schert sich, wie immer, nicht um wissenschaftliche Glaubwürdigkeit. Das geht ihm sozusagen am Arsch vorbei. Auch insofern ist sein Film ein reiner monströser, mit Spezialeffekten angereicherter Katastrophen-Actionfilm. Allerdings einer mit höchster, aber auch sehr fragwürdiger Qualität. [...]

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.0Sehenswert

Selbstverständlich wird [...] nicht mit den gängigen Konventionen gebrochen und dem Zuschauer ferner das altbekannte Potpourri an Pathos, Sentimentalitäten und zwischenmenschlichen Schicksalen präsentiert. [...] Abgesehen von einigen Längen am Anfang und der ein oder anderen repetitiven Szenenfolge beweist Emmerich [aber] erneut sein Händchen für große Desaster und zeigt, dass er nach dem von Kritikern eher verhalten aufgenommenen „10.000 B.C.“ [2008] endlich wieder zur alten Form aufgelaufen ist. Dass die Geschichte dabei weniger innovativ und memorabel daherkommt als das pompöse Spektakel auf der Leinwand, ist – wenn man es im Nachhinein betrachtet – noch längst kein Weltuntergang...

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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5.0Geht so

Erdbeben, Vulkanausbrüche, Flutwellen – Emmerich setzt sein Publikum 158 Minuten mitten hinein ins beängstigende CGI-Epizentrum, stellt die Frage nach der Vereinbarkeit von Macht und Moral aus einer nicht unspannenden Warte und betont dabei Patriotismus und die übrigen amerikanischen Werte geradezu penetrant. Wieder konnte er sich nicht zur finalen Dekonstruktion der Schöpfung durchringen; dazu, den Planeten samt Menschheit abschmieren zu lassen. Aber weil’s der neuen Übermutter aller Katastrophenfilme mehr um Showeffekt denn Bestrafungsfantasie geht, leben wir die nächsten zwei Jahre gut mit der Quintessenz: Et hät noch immer jut jejang!

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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5.0Geht so

Alarmstufe Rot: Der größenwahnsinnige Misanthrop aus deutschen Landen hat wieder zugeschlagen. Und bleibt sich selbstverständlich seiner Linie treu, wenn er abermals eine exzessive, eine unverschämte, eine lustvolle Destruktionsorgie mit jeglichem Brimborium auf die Leinwand fabriziert. Mit einem nicht unerheblich ironischen Augenzwinkern, passablen Gags (mein Favorit: als der russische Milliardär Karpov den scheinbar defekten Motor eines Bentleys mit simpler Sprachsteuerung startet) sowie imposanten Schauwerten vom donnernden Erdbeben, über feurige Vulkanausbrüche bis hin zum wässrigen Tsunami (gut, kommt etwas später vor) vermag die erste Hälfte Emmerichs B-Weltuntergangs-Maya-Kalender-Flick durchaus Spaß zu machen. Doch spätestens in der zweiten, wo pathetisch-kitschige Dialoge auf klischeebehaftete Familienkonstellationen treffen (Ersatzvater stirbt, dem Originalvater wird's freuen), flach ausgearbeitete Figuren auf 'ne überlange "Poseidon"-Hommage, ein um moralisches Handeln bemühter Sindelfinger auf Holzhammersymbolik (die ganze Welt wird fortgeschwemmt, außer das Kap der guten Hoffnung, weil es Kap der guten Hoffnung heißt – jaja, Roland, alles wird wieder gut), offenbart sich die wahre schriftstellerische Katastrophe der inszenierten Katastrophe: Drehbuch. Aber das ist ja nichts Neues in einem Roland Emmerich-Blockbuster.

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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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5.0Geht so

2012 = (The Day After Tomorrow)^2 = (Independence Day)^4. Emmerichs nächster Film steht auch schon fest: 20.000 DC. Die Potenz von 2012 ist allerdings noch unklar. Kurz zum Inhalt: die Welt geht unter - zum vierten.
Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie oft die Welt eigentlich untergehen kann, ohne dass was passiert. Nun, Nostradamus hat's prophezeit und Emmerich gaukelt's uns vor, bis es wirklich passiert, oder wir es glauben, dass es passiert ist bzw. die Filmtechnik soweit ausgereift ist, dass sie unser Bewusstsein insofern beeinflusst, das wir glauben, dass die Welt untergegangen ist.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

Roland „Der Zerstörer” Emmerich hat wieder zugeschlagen. Und diesmal hat er sich das Non plus ultra seines Spezialgebiets, dem Katastrophenfilm, vorgenommen, da er den gesamten Planeten in Schutt und Asche legt. Er schuf ein zweites „The Day After Tomorrow“ und setzte in jeder Hinsicht noch einen drauf. Wer dabei brillante Dialoge oder auch nur ausgeklügelte Metaphern erwartet, ist einfach nur selber schuld. Schauspielerisch geht das Teil in Ordnung und ansonsten zählen ohnehin nur die effektgeladene Augenweide, die sich dem Zuschauer bietet, sowie der schwülstige Spannungsbogen, mit dem man sich anzufreunden hat. [...]

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CineKie: CineKie.de

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4.0Uninteressant

Abgesehen von den tollen Effekten und des krachenden Sounds in sämtlichen Disziplinen versagende Enttäuschung eines Katastrophenfilms. Da schaue ich mir doch lieber zum wiederholten Male “Dante’s Peak”, “The Day After Tomorrow” und “Poseidon” an …

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isinesunshine: isinesunshine.de

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6.0Ganz gut

Roland Emmerichs neuer Endzeitstreich spielt auf CGI-Niveau selbstverständlich in der ersten Liga – das steht schon im Voraus außer Frage. Storytechnisch bleibt so gut wie alles auf der Strecke, aber wer sich hier an Ungereimtheiten, nicht vorhandener Logik und fehlendem Realismus aufhlten möchte, der lädt sich damit so viel Arbeit auf, dass er es lieber gleich lassen und sich den Film sparen sollte. Die Effekte sind erwartungsgemäß nicht von schlechten Eltern und insofern wirklich sehenswert – gerade auf der großen Leinwand.

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José Garcia: Textezumfilm

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6.0Ganz gut

Emmerich vermischt in „2012“ gleich mehrere Katastrophenfilmgenres miteinander: Erdbeben, riesige Flutwellen und Vulkanausbrüche werden mit den Mitteln des digitalen Kinos zu einem wahrhaft apokalyptischen Szenario, bei dem nicht nur das Weiße Haus, sondern auch der Petersdom zerstört werden. Während die ganze Welt auf den Untergang zusteuert, versuchen sich einige Menschen zu retten, um nach der globalen Katastrophe die menschliche Zivilisation neu aufzubauen. Bereits in „The Day After Tomorrow“ stellte Roland Emmerich seine besondere Vorliebe für riesige Wassermassen unter Beweis. In „2012“ werden die Flutwellen so gigantisch, dass sie ganze Kontinente überschwemmen. Paradoxerweise sind diese Wassermassen die am wenigsten überzeugende computererzeugten Bilder im Film.

Regisseur Emmerich entgeht dem Katastrophenfilmen innewohnenden Pathos dadurch, dass sich „2012“ durch eine ständige Ironie auszeichnet, auch wenn sie sich manchmal unfreiwillig ausnimmt…

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Rochus Wolff: freier Journalist

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4.0Uninteressant

Unter Weltzerstörung, zumindest drohender, macht Roland Emmerich es ja scheinbar nicht mehr. Das stimmt natürlich nur für die sichtbarsten seiner Filme, 'The Day After Tomorrow', 'Godzilla' und natürlich 'Independence Day', und wahrscheinlich ist es gut, daß er für seine Blockbuster so viel Aufwand betreibt: Es dauert immer eine Weile, bis der nächste Destruktionsporno fertig ist, sonst ginge die Welt noch öfter unter.

2012 ist vielleicht der furchtbarste Zerstörungs-Emmerich bisher, vor allem ist er auf bisher kaum im Kino sichtbare Art eines: anmaßend.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Amalthea

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Destruktionsporno. Hihi


xRoCkaBilLyx

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Einer der schlechtesten Filme die ich gesehen hab.
Das sowas in Kinos spielen darf, ist eine Frechheit!


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.5Ganz gut

[...]Es steht natürlich völlig außer Frage, dass „2012“ aus inhaltlicher Perspektive völliger Schwachsinn ist. Das macht aber natürlich erst einmal überhaupt nichts, geht es Emmerich doch primär darum den Weltuntergang möglichst gut aussehen zu lassen und das gelingt „2012“ ausgezeichnet. Ob nun hektische Verfolgungsjagden durch das in die Tiefe stürzende Los Angeles, Tsunamis, oder aber heftige Vulkanausbrüche im Yellowstone, stets ist die aktuelle Technik und damit der Weltuntergang State of the Art und damit aus optischer Perspektive durchaus beeindruckend. Logischerweise bekommen auch markante nationale Symbole von Emmerich wieder ihr Fett weg. Ließ Emmerich das Weiße Haus in „Independence Day“ noch von bösartigen Aliens vaporisieren, ist es nun in „2012“ an John F. Kennedy – in Form des gleichnamigen Flugzugträgers – den Sitz des amerikanischen Präsidenten dem Erdboden gleich zu machen. Von Zeit zu Zeit sind Emmerich und seinem Team durchaus originelle Bilder gelungen, so zum Beispiel als sich die Zerstörung von Petersdom und Sixtinischer Kapelle in einen gekonnt in Michelangelos berühmten Gemälde platzierten feinen Riss andeutet. Hell of a Show! In der zweiten Hälfte des Films verliert sich die Dynamik der Bilder und die damit verbundene Lust an der Zerstörung jedoch relativ schnell. „2012“ tritt dann in eine für seine Verhältnisse „gemächliche“ Phase ein und diese gereicht dem Film nicht gerade zum Vorteil, offenbart sie doch seine offensichtlichen Schwächen.[...]

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Corsovilla: SchönerDenken

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5.0Geht so

Der Film kommt etwas dröge in die Gänge und am Ende, wenn das Wasser steigt, klettert auch der Kitschspiegel – aber dazwischen liegt mehr als eine Stunde atemberaubende Verfolgungsjagd: vorne John Cusack und seine Lieben und hinter ihm, immer nur wenige Millimeter entfernt der Weltuntergang. Auf der Haben-Seite: Emmerich inszeniert unser aller Ende ebenso lustvoll wie liebevoll. So schön, so booaahh ist der Planet noch nie zugrunde gegangen. Und einige Pointen im Drehbuch zünden wirklich. Auf der Soll-Seite: so viel Klischees und Stereotypen wie man in 158 Minuten unterbringen kann, einen Haufen Logiklöcher und NEIN, eine Milliarde Euro für ein Ticket zur Rettung – wenn der Film so absurde Ideen aufbringt, kann er nicht einfach das Thema am Ende in Kitsch ersäufen, um sich vor der überfälligen Kritik zu drücken. (Erste Reaktionen nach dem Kinobesuch im Podcast)

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Sm0K1ngGnu

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2.0Ärgerlich

Emmerich at his best (wenn man das so sagen darf): Explosionen en masse, keine Story, keine Aussage... einfach nur jede Menge Special Effects. Und die wirken total übertrieben, dass noch nicht mal dies beeindrucken oder unterhalten kann. Wo ID4 noch ein bisschen mit dem Humor und den sympathischen Darstellern punkten kann, versagt 2012 auf ganzer Linie.

Wertung: nicht ganz so schlecht wie 10.000 BC, trotzdem absolute Zeitverschwendung.

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dbassart

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da sprichst du mir aber sowas von aus der seele. ich hätte mir meinen kommentar sparen und just auf den deinen verweisen können.


Nino Klingler: critic.de

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Roland Emmerichs Werk zeichnet sich, bei allem vorherrschenden Stumpfsinn, durch eine große thematische Geschlossenheit aus. Figurenkonstellationen, Konfliktursachen, Drehbuchorganisation sowie seine ganz eigene, grobschlächtige Poesie verbinden sich zu einer unverkennbaren Sprache. Die vordergründige Zerstörungswut bildet dabei nur einen oberflächlichen gemeinsamen Nenner.

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Xander8112: at the movies

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6.0Ganz gut

[...]
Zumindest aber trifft die knappe [inhaltliche] Zusammenfassung voll und ganz auf sein neuestes Werk "2012" zu, und das wird die Fans freuen, die Skeptiker bestätigen und viele Leute werden sagen „Ich hab’s doch gewusst“.
[...]
Was Emmerich dann auf den Kinobesucher loslässt, sucht wirklich seinesgleichen. Man kann von seinem Zerstörungsfetisch halten was man will, aber eindrucksvoller habe ich den Planeten noch nie zugrundegehen sehen.
[...]
Doch der Tiefgang, der zu Anfang vermutet wurde, hat es leider nicht über den Title hinaus geschafft und so bleibt, storytechnisch gesehen, eben nicht anderes als heiße Luft mehr über. Es muss doch möglich sein, einen Katastrophenfilm mit einer etwas anspruchsvolleren Geschichte zu drehen? Vielleicht sollte ich das aber nicht unbedingt Emmerich fragen. Denn der versucht nur, die Zeit bis zur nächsten Katastrophe zu überbrücken.

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Xander8112

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Hm... wenn man bedenkt, wie übel "Knowing" ausgeht: Knapp besser.


Rolder

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war zwar übertrieben dargestellt , aber die Darstellung wie alles zusammenbricht hat mir gefallen.


sushi25: movie-fan.de

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5.0Geht so

2012 bedient das Genre mit zugegeben spektakulären Bildern. Schade dass sich die Szenen wiederholen, so weiß nach dem Film der Zuschauer, dass JEDES Auto zwingend über sich auf auftuende Spalten springt und JEDES Flugzeug zwingend in einen apokalyptischen Abgrund starten muss, um dann seinen Weg zwischen zusammenbrechenden Häusern zurück in den Himmel zu finden. Szenen die einmal großartig sind, werden durch Wiederholung licht zwingend besser. Insgesamt hätte des dem Film vermutlich nicht geschadet, die Wiederholungen zu streichen und den Film insgesamt "nur" 2 Stunden lang zu schneiden - oder Emmerich hätte mehr Zeit auf die persönlichen Schiksale und die Gewissenskonflikte der Eingeweiten zwischen 2009 und 2012 legen müssen. Hier hat 2012 eindeutig Potential verschenkt.

Zu sehr Realitätsbewustsein stört im Katastrophen-Kino meistens, daher spare ich mir hier meine Kritik an den Archen und deren physischen Verhalten im Wasser.

Emmerich benutzt viele Symbolträchtige Elemente, wie etwas den Riss der sich genau zwischen den ausgestrecken Fingern auf Michelangelos bekannten Deckenfresko der Erschaffung Adams in der Sixtinischen Kapelle bildet. Viel gutes Potential in einem insgesamt mittelmäßigen Film.

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TheCorey: MovieMaze

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6.0Ganz gut

Was 2012 auszeichnet, ist die Tatsache, dass er die meiste Zeit total Gaga daherkommt und dies auch gewollt. Das hat in diesem Zusammenhang nichts mehr mit einem schlechten Drehbuch zu tun, weil es weitestgehend das sein will, was es ist. Das sollte man Emmerich anrechnen und letztlich ändert daran auch die Überlänge und überschwängliche Dramatik im dritten Akt nicht sonderlich viel. Insofern konsolidiert sich der Schwabe mit seinem neuesten/letzten Desasterfilmle, das hinsichtlich seiner Stärken und Schwächen in etwa auf eine Stufe neben Godzilla zu stellen wäre.

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Edward Douglas: ComingSoon.net

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3.5Schwach

Warum sollte man es sehen: Seit Irwin Allen war kein Filmemacher besser bei der Darstellung von Katastrophen und Zerstörung als Roland Emmerich. Warum nicht sehen: Das beinhaltet auch ein katastrophales Drehbuch und schlechte Schauspielerei... und bei zwei Stunden und 40 Minuten werden viele Zuschauer hoffen, dass die Welt endet bevor der Film vorbei ist.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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5.5Geht so

Was man vermisst, bei der man dagegen sein kann – so wie das Monster in Emmerichs Godzilla, die die globale Erwärmung verleugnenden Mitarbeiter des weißen Hauses in Day after Tomorrow, die Aliens in Independence Day. Sollen wir applaudieren, wenn Wokenkratzer in sich zusammenstürzen und Schiffe versinken, wenn kleine digitale, gesichtslose Körper in den Abgrund stürzen? Man macht die Katastrophe so real und dann ist es weder unterhaltsam noch gruselig. So wie Deep Impact, ist dieser Film eher deprimierend als kurzweilig. Die Schauspieler, immerhin, spielen als ob ihr Leben davon abhinge.

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Alle Kritiken (30)


Kommentare (453) — Film: 2012

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LinkerWinkel

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Bewertung5.5Geht so

Tolle Bilder, flache Story.

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ThePulp84

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Wenn überhaupt werd ich mir den Film erst 2013 ansehen :-)

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Skar

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Bewertung2.0Ärgerlich

Nein, einfach nur Nein.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk!! Brillante Schauspieler....Kamera und Schnitt sucht vergeblich seines gleichen...bitte seht euch den Film...

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blueStrawberry

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nein. Meint er nich :D bei dem haben alle Filme ne 10 als Bewertung^^


Marteria.

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ja, klar ...


stizza

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Bewertung3.0Schwach

Independence Day, Godzilla, The Day After Tomorrow und 2012 sind im Grunde alle der gleiche Rotz. Hat man einen gesehen, hat man alle gesehen.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung2.0Ärgerlich

Erstmal muß ich fairerweise sagen dass ich nicht unbedingt Roland Emmerichs größter Fan bin.
Und auch überdramatische Blockbuster inklusive Effektgewitter ohne Handlung sind nicht so mein Ding.
Aber erstens überzeuge ich mich immer selber ob ein Film wirklich so schlecht ist wie es sich anhört, und zweitens spielen hier John Cusack und Woody Harrelson (zwei meiner Lieblingsschauspieler) mit!
Wer Filme wie "The Day After Tomorrow, Godzilla, Independence Day oder Transformers" mochte wird auch hier voll auf seine Kosten kommen.
Alle anderen halten besser Abstand!
Denn der Film hält was er verspricht.
Grandiose Effekte treffen auf eine typische Emmerich Story mit furchtbaren Dialogen, schablonenhaften Figuren (die es in jedem dieser Filme gibt) und jede Menge unlogische Situationen!
Einfach furchtbar!

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Tarokko

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Bewertung5.5Geht so

Die Effekte waren einfach nur Bombe ! Was ich nicht ganz so toll fand war die Geschichte. Ich weiß das es in einem Katastrophen Film dazu gehört dass es von Anfang bis Ende nur kracht, alles explodiert und nur wenige Menschen überleben. Aber dass mit den Archen war dein einfach nur schei**. Wellen die höher sind als die Himalaya Berge: Unsinn!

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Simon Sacher

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Bewertung2.5Ärgerlich

Mehr als ein mal kann man den Film echt nicht schauen.Außerdem würde ein 9 Jähriges Kind nicht mal nen kleinen Schrecken bekommen.

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Sinister Kid

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Bewertung5.5Geht so

Die Special Effects sind cool, ansonsten ist es eine lahme Katastrophenstory nach Schema X - natürlich mit viel US-amerikanischem Pathos!

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AmabaX

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Bewertung5.0Geht so

Story und Dialoge sind eine einzige Katastrophe. Bei manchen Szenen war echt Fremdschämen angesagt. Die 5 Punkte gibt es alleine für die Effekte.

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ArizonaDream

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Bewertung0.5Schmerzhaft

2012, ein Film der einen Weltuntergangsfilm ähnelt. Jeder Film aus dieser Kategorie ist einfach nur übertrieben und langweilig. Dieser Film ist in der Hinsicht also perfekt in dieser Kategorie!
Während des ganzen Films hab ich auf das gewisse Etwas gewartet. Spannung, überraschende Wendung oder sonstiges, jedoch kam es nie zu so etwas.
Und wie bei so ziemlich jeden Film ist das Ende natürlich wieder schrecklich, aber hier passt es jedoch zum Film da der ebenfalls so schrecklich ist.
Meine Meinung ist, dass er für Fans von Katastrophenfilmen eine kleine 'Mahlzeit' zwischen durch ist und für Leute, die gerne gute Filme schauen einfach nur das Grauen ist.

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natedb

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Bewertung5.0Geht so

Dumm, unlogisch, überladen und ich hatte trotzdem Spaß. Man darf den Film halt nicht ernst nehmen.

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Florian Starkilla Busch

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Bewertung5.0Geht so

effecte ultra geil das drumherrum echt low und langweilig

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allywooden

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Bewertung6.0Ganz gut

die bilder sind der wahnsinn, die story so lala, die darstellungen außer dem hauptdarsteller auch ziemlich daneben. wenn man sich nur unglaubliche bilder anschauen will ,dann sehenswert,wenn man tiefgrund und intelligente story erwartet,ist man hier fehl am platz,aber ich denke das ist auch jedem klar!

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Homer Simpson

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Bewertung6.0Ganz gut

Spannend, aber doch irgendwie doof!

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ash-williams

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Bewertung2.0Ärgerlich

Oh ja, 2012 ist mit Sicherheit (von dem was ich so kenne) der vorläufige Tiefpunkt in Roland Emmerichs Karriere. Zunächst mal zu etwas positiven: die Effekte sind eigentlich nicht schlecht. Was jedoch schlecht ist ist die Story und vor allem die Umsetzung. Das globale Chaos nimmt seinen Lauf, vollgeladen mit Klischees, die man aus anderen Filmen dieser Art schon kennt. Der Präsident stellt sich der Katastrophe und bleibt bei seinem Volk, HEROISCH! Das Law of Probability wird hier von Emmerich festgehalten und immer wieder vergewaltigt. Der Graben entsteht natürlich genau zwischen zwei Protagonisten und der Riss in der Sixtinischen Kapelle entsteht selbstverfreilich genau zwischen den Fingern von Adam und Gott; geplantes Chaos kann so herrlich sein. Die Schauspieler sind eigentlich keine schlechten aber hier natürlich völlig verschwendet, selbst Woody Harrelson wird völlig verschossen. Eigentlich bleibt nach diesem Film nur noch eins zu tun, die Directors Guild sollte Emmerich endlich die Arbeitserlaubnis entziehen...großes Budget, große Darsteller, großer Käse.

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VisitorQ

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Nicht dass 2012 ein guter Film wäre aber im Vergleich zu seinen anderen Filmen fand ich den richtig unterhaltsam. :-)


David[pRo]

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Natürlich: Geschmackssache
Die Story ist ja nicht allzu der große Hit, dafür die Action und der Zerstörungsfaktor umso mehr. Für Leute die Katastrophen Filme lieben ist das eine gute Empfelung.

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styx.canomo

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Bewertung3.0Schwach

nachdem ich ihm the day after tomorrow noch einigermaßen abnehmen konnte, onarniert mir der werte herr emerich hier etwas zu narzisstisch aufs effekte-schaltpult.
ein beständig mit der kamera gestalkter john cusack wirkt da auch recht blass um die nase so als superdaddy vor der zu klump verkommenen welt

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aberaber

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Bewertung5.5Geht so

Emmerich-Filme anzusehen, ist ungefähr so, als würde man unter die Motorhaube eines Porsche schauen und einen VW-Käfer-Motor vorfinden.

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truelo

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Nagel auf den Kopf...es ist immer wieder ein regelrechtes Ärgernis, wie brilliante Ideen von diesem Menschen so verwurstet werden. Eine halbwegs glaubhafte Story zu schreiben, kann ja nun nicht so schwer sein, auch wenns um Gefühlsduselei geht....aber jedesmal dieses penetrant übertriebene Getue in seinen Filmen ist so nervtötend. Aber anscheinend denkt er bzw seine "Berater", dass das so sein muss....


aberaber

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Ich glaube, Emmerich ist einfach nicht erwachsenen geworden. Er steht geistig immer noch da, wo er mit Joey, Hollywood Monster oder Moon44 angefangen hat. Er versucht die fehlende Tiefe und Substanz seiner Filme immer mit einer Überdosis an allem anderen zu überdecken. Manchmal funktioniert das, für mich zumindest, teilweise, wie z.B. bei Universal Soldier oder Stargate, meistens aber nicht. Emmerichs Filme (nicht alle, aber die meisten) sind die Wegwerfprodukte des Filmbusiness. Einmal anschauen und dann nie wieder ansehen.


cinram

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Bewertung3.0Schwach

Emmerichs Filme funktionieren wie eine Achterbahn! Spektakulär und schnell, aber nach dem Ende hast Du gleich wieder alles vergessen! "Der Patriot" nehme ich davon aus!

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