Das Kartell

Clear and Present Danger (1994), US
Laufzeit 141 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Kinostart 29.09.1994

5.6 Kritiker
18 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
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von Phillip Noyce, mit Joaquim De Almeida und Donald Moffat

Ein enger Freund des amerikanischen Präsidenten wird mit samt seiner Familie ermordet. Jack Ryans erste Ermittlungen ergeben, dass der Mann Verbindungen zu einem kolumbianischen Drogenkartell hatte. Der Präsident sieht rot, und ordnet eine geheime militärische Operation an, um den Dorgenbossen Einhalt zu gebieten. Ryan wird aber darüber nicht nur nicht informiert, sondern soll auch noch ohne sein Wissen die Gelder dafür locker machen…

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Kommentare (20) — Film: Das Kartell

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doctorgonzo

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Bewertung6.0Ganz gut

"They want what every first-term administration wants - a second term."

Ein zweites Mal nach "Die Stunde der Patrioten" schnappt sich Regisseur Noyce einen Clancy Roman und bannt ihn in bewegten Bildern.

Blieb er zuvor noch ziemlich eng an der Vorlage, baut er hier reichlich Handlungsstränge um, ändert Biografien und Persönlichkeiten der einzelnen Figuren.
Er baut mehr offenkundige Action ein und kastriert die Geschichte um die versteckt im Dschungel agierende Schattenarmee.

Das alles tut dem Film in keiner Weise gut.
Zudem wirken die Gefechte recht öde.

Einzig die Darstellungen werten das Ganze etwas auf. Ford passt mit seiner Mischung aus Naivität, Aufrichtigkeit und Cleverness recht gut, selbst wenn ich ihn nicht für den optimalen Jack Ryan halte.
James Earl Jones begeistert in seinen kurzen Auftritten schon durch seine enorme Präsenz.
Sandoval gibt einen kultiviert coolen Drogenbaron und Joaquim de Almeida überzeugt als sein verräterischer Handlanger.
Auch Harris Yulin macht als mieser Karrierist im Weißen Haus einen ordentlichen Eindruck.

Wirkliche Highlights sind allerdings zwei andere Herren. Und das trotz markanter Unterschiede zur Figurenzeichnung im Buch.
Henry Czerny ist einmal mehr ein fesselnd-fieser Geheimdienstbürokrat, der das hier verdeutlicht, auch wenn seine Figur Bob Ritter original merklich anders angelegt ist.
Daneben gibt Dafoe einen guten John Clark, auch wenn er nur in Ansätzen mit dem Buch übereinstimmt.

Hat nach neuerlicher Sichtung einiges an Punkten verloren, wirkt erschreckend oft uninspiriert, zieht sich und kann selbst in den Actionmomenten nicht vollumfänglich mit Esprit aufwarten.

Dafür macht der Cast seinen Job recht gut, Horners Score ist annehmbar und die Kamerafahrten und Schnitte sind ebenfalls mindestens akzeptabel.

Gut, dass es "Der Anschlag" gibt, sonst wäre das hier die blödeste Clancy Verfilmung.

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moviee

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Bewertung4.0Uninteressant

Selbst eine hohe MP-Community Bewertung und eine Vorhersage von 7,0 halfen nichts. Seit einiger Zeit durfte ich mal wieder einen Film betrachten, der mich so richtig überrascht hat. Überrascht im negativen Sinne. Vor den 141 Laufzeitminuten, die "Das Kartell" zu bieten hat, erhoffte ich mir einen schönen und spannenden Thrillerabend, der aber leider keiner werden sollte, denn dieser Film ging mir schon nach relativ kurzer Zeit auf die Nerven. Die Gründe meines Vernichtenden Urteils sind a.) eine doch sehr langweilige Story und b.) eine Vielzahl an elendigen Militäractionszenen. So ist "Das Kartell" nichts besonderes und ein schon bald wieder vergessener unspektakulärer Politthriller.

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Keky

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Bewertung7.0Sehenswert

Der vierte Teil mit der Figur Jack Ryan (Jagd auf Roter Oktober, Die Stunde der Patrioten, Der Anschlag, ) eines Tom-Clancy-Romans ist die bislang zufriedenstellendste. Ach ja, der Film – wie bei Rechtsausleger Clancy üblich - hat so seine patriotischen Anflüge, doch diese fallen gegenüber dem hohen Unterhaltungswert nicht weiter ins Gewicht. Wer unbedingt will, kann über die Klischeerolle der Kolumbianer oder die politische Ausrichtung sinnieren, aber nötig ist es nicht. Auf Grund des Verlaufes der Geschichte können zwischen den Zeilen auch kritische Töne herausgelesen werden. So genannte CIA-Glorifizierung betreibt der Film nicht, denn dafür missbrauchen einige Herrschaften viel zu oft viel zu deutlich ihre Macht. Alles in allem bietet „Das Kartell“ genug, um den Genrefreund zu begeistern. Ein überzeugendes Skript, gute Action, schöne Locations und perfekt gecastete Darsteller. Ein Film, über den sich der Cineast den Kopf nicht groß zerbrechen muss; ein Film dafür aber umso mehr, der sich zur spannenden Berieselung eignet und empfiehlt.

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MrTrombone

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Bewertung6.5Ganz gut

Puh, der Pathos, der Pathos - Amifilme sind häufig sooo gleichfahrend. Trotzdem macht es Spaß die "Verschwörung", durch die Ford sich kämpfen muss, auseinanderfallen zu sehen.

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Commentator

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenn die Einheit im Dschungel ins Zentrum rückt oder der Scharfschütze, dann wird es spannend. Insgesamt ist der Film aber nichts Besonderes. Harrison Ford ist ein guter Schauspieler und eignet sich auch als Indy, aber hier als Jack Ryan überzeugt er mich leider nicht.

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nkl

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Bewertung6.5Ganz gut

Guter Actionthriller mit stellenweise zu viel Patriotismus.

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Filmfan95

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In den Indiana Jones-Filmen hatte Harrison Ford sein Action-Talent bereits unter Beweis gestellt, als ihn Regisseur Phillip Noyce 1992 für "Die Stunde der Patrioten" in der Rolle des Agenten Jack Ryan an Bord holte. Ford war damit nach Alec Baldwin der zweite Schauspieler, der den bekannten Charakter aus den Tom Clancy-Romanen verkörperte. Der Film lief so erfolgreich, dass 1994 gleich der zweite Einsatz für das Gespann Phillip Noyce/ Harrison Ford folgte. "Das Kartell" ist ein spannungsgeladener Thriller geworden, der erneut mit einem Harrison Ford in guter Form glänzt. Zu einer soliden Action gesellt sich eine gut getimte und ausgeklügelte Story. Klar ahnt man ab einem gewissen Punkt wohin der Hase läuft, dennoch überzeugt "Das Kartell" mit einem hohen Unterhaltungswert.

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Gut gemachter Actionthriller.

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Ben-jo

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Bewertung7.0Sehenswert

Der zweite Film von Phillipp Noyce (nach "Die Stunde der Patrioten") ist ein guter und ein spannender Film. Harrison Ford wieder als Jack Ryan. Diesmal gegen die Drogenbarone aus "Kaffee-Kolumbien". In diesem Streifen bekam man viel mehr Action-Szenen zu sehen als im ersten Film, und sorgte auch für viel mehr Dramaturgie. Musikalisch bot es viel an Qualität, dass für mich im Verlaufe des Films noch versüßte, es immer wieder anschauen zu können.

Fazit: Eine sehr gute "Tom Clancy-Verfilmung" des Romanbuches Schattenkrieg.

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peterpit

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Bewertung6.0Ganz gut

Jau... Actionthriller, dem ich nicht so viel abgewinnen kann wie es gerfne würde, aber solide Arbeit mit Ford.

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Nemsis

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter solider Action-Thriller.

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willy50

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Bewertung5.0Geht so

Der einzig wahre Jack Ryan ist Baldwin und nicht dieser one-face-carpenter.

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Darbon

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One-Face-Carpenter. Prima Fazit. Jau, Tischler, bleib bei deinen Leisten!


doctorgonzo

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Leider wahr. Ford wirkt schon zu alt für Ryan. Aber immer noch besser als Affleck.


König Leonidas

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannender Action-Thriller mit routiniert auftretenden Cast und gut inszenierter Action...

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Matty

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Bewertung7.0Sehenswert

Etwas schwächer als "Die Stunde der Patrioten", aber dennoch gelungene Thrillerkost.

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donald20

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer von Harisson Fords besten Filmen!!
Eine richtig gute Story gepaart mit einer hohen Spannung und guter Action!!

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FordFairlane

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kann dieser Mann eigentlich schlechte Filme drehen, ich glaube nicht!

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Chrisetoph

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Bewertung9.0Herausragend

Harrison Ford schreibt sich wieder als Jack Ryan beim CIA ein, um in einer weiteren Tom-Clancy-Verfilmung den Kampf gegen Drogen und Korruption aufzunehmen. Das Kartell handelt von Drogenbossen, Verschwörungen und einem illegalen Privatkrieg und ist der wohl spannendste, ausgefeiltetste und letztenendes beste Jack-Ryan-Film.

Harrison Ford überzeugt wie gewohnt in der Rolle des CIA-Analytikers Jack Ryan, der sich diesmal nicht nur übermächtige Feinden, skrupellosen Drogenbossen, sondern auch fehlgeleiteten Kollegen in der Central Intelligence Agency gegenübersieht.

Die Verfilmung ist intelligent konstruiert und lässt keine Langeweile aufkommen, im Gegenteil, Ryans Kampf gegen das Unrecht ist spannender denn je. Sehr verzwickt und verstrickt entwickelt sich ein Plot, der dem Zuschauer kaum eine Atempause gönnt. Die Action ist wie gewohnt hervorragend.

Insgesamt ist Das Kartell aber etwas zu amerikanisch geraten. Der Patriotismus, der sich vor allem in der militärischen Bestattungszeremonie, aber auch in den Kampfeinsätzen zeigt, ist dann doch etwas übertrieben. Aber die Amis lieben ja so etwas, und da der Rest des Films umso intelligenter und spannender ist, fällt auch dieser kleine Mangel kaum ins Gewicht.

Desweiteren ist Das Kartell aber auch nicht nur in Spannung und Plot eine Weiterentwicklung, sondern auch deutlich witziger und zynischer als die Vorgänger. Damit werden gleichzeitig ein Schmunzeln und eine kritische Beobachtung erzeugt, was den gesamten Film noch ausgearbeiteter erscheinen lässt.

Fazit: Das Kartell bietet sogar noch bessere Action-Thriller-Unterhaltung als die beiden Vorgänger und fesselt einen an den Sitz. Filmerlebnis der Extraklasse.

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jackii93

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein spannender Thriller der herausragt und noch ford in seinen besten zeiten !

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Punk

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spannender Thriller mit einem herausragenden Ford (mal wieder) nach einem Buch von Tom Clanzy. Unterhaltsam!!

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Alecprime

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Bewertung6.0Ganz gut

Wiedermal rettet Jack Ryan die Welt (bzw. die USA), kurzweiliger Hollywood Thriller ohne wirklichen Tiefgang und mit Pseudo-Moralzeigefinger.

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