Hotel Ruanda
Hotel Rwanda (2004), CA/GB/IT/US/ZA Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 07.04.2005
47 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7145 Bewertungen
66 Kommentare
Keine
von Terry George, mit Don Cheadle und Sophie Okonedo
Ergreifendes Drama vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs und Genozids in Ruanda.
Am 7. April 1994 brach in Ruanda der Bürgerkrieg zwischen den regierenden Hutu-Milizen und den Rebellen der Tutsi aus. In nur 100 Tagen starben eine Millionen Menschen durch die Hand der Milizen, während die gesamte westliche Welt vor dem blutigsten Kapitel der jüngeren afrikanischen Geschichte die Augen verschloss. Hotel Ruanda ist die wahre Geschichte eines ganz gewöhnlichen Mannes, der beispiellose Zivilcourage bewies und über 1200 Menschen vor dem sicheren Tod rettete. Der Hoteldirektor Paul Rusesabagina (Don Cheadle) stellte sich couragiert gegen die Kräfte, die sein Land zu zerreißen drohten. Er öffnete seine Arme und fand einen Ort, an dem die Hoffnung überlebte. Don Cheadle, Sophie Okonedo, Joaquin Phoenix und Nick Nolte in einem Film, der die wahre Kraft eines Einzelnen im Kampf gegen die erbarmungslose Brutalität gezielt geschürten Hasses zeigt.
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Cast & Crew
- Genre
- Flüchtlingsdrama, Kriegsfilm, Sozialdrama, Drama
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Belgien, Ruanda
- Handlung
- Angst vor dem Tod, Apathie, Armut, Asyl, Aufopferung, Ausnahmezustand, Bestechung, Bürgerkrieg, Entwicklungshelfer, Entwicklungshilfe, Evakuierung, Falle, Fluchthelfer, Fluchtversuch, Flüchtling, Flüchtlingslager, Gefahr, Genozid, Hotel, Hotelbar, Hotelier, Hotelmanager, Hotelzimmer, Hutu, Kiswahili, Krankenschwester, Kriegsberichterstatter, Kriegskorrespondent, Landflucht, Lebensgefahr, Leichenberg, Luxushotel, Militär, Miliz, Mitleid, Mord, Notruf, Nächstenliebe, Rassismus, Risiko, Schutzgeld, Skelett, Tutsi, Vereinte Nationen, Vergewaltigung, Verschwundene Leiche, Völkermord in Ruanda, Waise, Waisenhaus, Überleben, Überlebender
- Stimmung
- Ernst, Traurig
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Kritiken (4) — Film: Hotel Ruanda
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenBilder des Grauens, Bilder der Hoffnungslosigkeit und mitten drin ein Mann: Paul Rusesabagina. Lebensretter von über 1.000 Menschen während des Völkermordes von Ruanda. Es ist eine unfassbar traurige Geschichte über Unmenschlichkeit und Hass, an welche Regisseur Terry George mit "Hotel Ruanda" die Welt erinnern möchte. Und er hat es ohne Zweifel geschafft, dass sein Film schockiert und nachwirkt. [...]
Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
facepalm Sun, 11 Sep 2011 20:47:37 -0000
Antwort löschenUnd ich hab ihn verpasst. Aargh
Hellbilly Sun, 11 Sep 2011 21:16:22 -0000
Antwort löschenIch auch - und dabei hab ich ihn mir für heute fest vorgenommen.
Zudem muss ich demnächst ne Hausarbeit über den Völkermord in Ruanda schreiben, da hätte mich diese filmische Aufbereitung natürlich interessiert. Dumm gelaufen
Punsha Mon, 12 Sep 2011 13:38:08 -0000
Antwort löschenDen hatte ich schon länger im Auge und nun auch verpasst... Würg.
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vanilla Wed, 21 Sep 2011 17:28:40 -0000
Antwort löschensuper Kommentar zu einem grandiosen Film, den jeder sehen sollte.
Oceanic6 Thu, 22 Sep 2011 10:55:59 -0000
Antwort löschenVielen Dank. ;)
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenBetroffen starren Europäer und Amerikaner aus dem Bus, der sie in Sicherheit bringen wird. Sie starren auf die Afrikaner, die zurückbleiben: Die Weißen überlassen Ruanda sich selbst und marodierenden Mörderbanden, die Frauen und Kinder mit Macheten erschlagen. Über zehn Jahre später schauen wir nun wieder fassungslos zu - diesmal vom Kinosessel aus. "Hotel Ruanda" heißt der kluge Film des irischen Regisseurs Terry George.
Klug, weil er die Ursache für das Schlachten erklärt: Die belgischen Besatzer suchten sich hellhäutige, hoch gewachsene Ruander als Personal und Verwaltungsangestellte aus und nannten sie Tutsis; die Privilegien dieser Minderheit überdauerten die Kolonialherrschaft und trieben die benachteiligte Mehrheit der Hutus schließlich zur Raserei. Klug auch, weil George das millionenfache Massakrieren nur schlaglichtartig zeigt. Ein Großteil der wahren Handlung spielt in dem Sabena-Hotel in Ruandas Hauptstadt Kigali, in dem der couragierte Hotelier Paul Rusesabagina (Don Cheadle) 1268 Menschen rettete.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDie meiste Zeit werden wir Zuschauer von dem wahren Horror verschont. Denn George erzählt von einem Helden, der nicht mit Waffen umzugehen weiß, aber hoch entwickelte Fähigkeiten der List, der Bestechung und des Honig-um-den-Bart-Schmierens besitzt. Das Geheimnis seines Überlebens im Blutvergießen besteht im Wahren von Haltung.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenZu Beginn ist der Film sehr spannend. Da entfaltet er viel Atmosphäre und erinnert an die verlogenen hintersinnig-resignierten Gespräche in Filmen wie DIE STUNDE DER KOMÖDIANTEN. Je mehr sich alles auf das Hotel und die Gestalt Rusesabaginas konzentriert, um so fiktiver erscheint es, um so mehr wird diese wahre Geschichte zum reinen Entertainment. Vor allem gegen Ende wird es immer ärgerlicher.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
BurakkuEmparaa Thu, 17 Feb 2011 16:54:14 -0000
Antwort löschenVollkommene Zustimmung, genau das war auch mein Problem mit diesem Film. Ausgezeichnete Kritik. Sogar die Wertung ist dieselbe. Da muss ich wenigstens nichts mehr dazu schreiben.
Kommentare (60) — Film: Hotel Ruanda
Tom S. Jaeger Sat, 19 Jan 2013 00:12:31 -0000
Kommentar löschenWir wissen so wenig über Afrika. Ansich wissen wir garnichts. Denn es ist immernoch so wie es immer war - unterschwellig herrscht der pure rassismus. Afrika ist selbst für viele menschen mit einem offenem Geist in der westlichen Welt nur ein großer haufen Sand voller primitver Menschen. Leugnen sie es wenn man sie auf ihre doch zutiefst rassistische Meinung anspricht? Na klar. Dann sind sie auf einmal alle Sozialisten.
Dieser Film hat mich tief bewegt. Das Script ist da es auf wahren tatsachen beruht, verstörend realistisch. ich kann das Leid der Menschen fühlen und ich habe mehrmals geweint wärend der Film lief. Wie kann ich auch nicht weinen - bei soviel Grausamkeit und Leid.
Und wenn man sich vergegenwärtigt das Dinge wie diese Tag für Tag irgendwo auf der Welt passieren ... es macht unsäglich traurig. Und das es sowenig Menschen gibt die dagegen aufstehen und die auch ihr leben über das Leben anderer stellen ... das macht noch viel trauriger. Die Paul´s und Schindler´s dieser Welt sind sehr rar gesäht.. zu rar.
Doch genauso wie der Film mich verzweifeln lässt so gibt er mir auch Hoffnung. Weil es eben immer Menschen geben wird die unrecht nicht hinnehmen.
Nennt sie Christenmenschen nennt sie Sozialisten. nennt sie alles was im namen des "weißen" auf dieser Welt arbeitet. Aber es gibt sie. Und das gibt mir Kraft. Kraft auch zu kämpfen geschieht unrecht im direkten Umfeld.
Ich kann verstehen wie die Menschen sich an die Worte des Nazareners klammern in einer solchen Welt. Denn selbst ich als Anarcho-syndikalist und Agnostiker sehe die reine Botschaft seiner Aussagen. Liebe deinen Nächsten und werfe den ersten Stein so du ohne Schuld bist. Das hat mit Religion oder Kirche nichts zutun. Es ist die reine undklare Botschaft des "weißen" - An was man in dem kontext auch immer glauben mag. Das hat mit "Gott" nichts zutun. Es ist die Menschlichkeit. Und solange es Menschen gibt die diese Fahne tragen ... solange muss ich mich nicht vor schande, zu dieser Gattung Tier zu gehören, umbringen. Solange gibt es einen Funken hoffnung.
Handwerklich und Technisch sowie Schauspielerisch ist der Film grundauf überzeugend. Gute Kamera. Gute Darsteller. Glaubwürdig gespielt. Aber dadrüber muss man angesichts all diesre oben genanten dinge ansich agrnicht weiter reden. Es ist ein sehr guter Film. Das ist sicher. Auch wenn er vielleicht etwas zu wenig auf das Thema des hasses und deren Quelle eingeht bzw. die Ursachen de hasses. Der Film beschäftigt sich mit den Folgen des Hasses aber nicht der Wurzel. Aber herje - ist das ein kritikpunkt? ich glaube angesichts der tatsachen nicht.
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RoosterCogburn Fri, 21 Dec 2012 17:12:50 -0000
Kommentar löschenDer Film beruht auf der "wahren" Geschichte von Paul Rusesabagina, der 1268 Menschen vor dem sicheren Tod rettete in dem er ihnen in seinem Hotel Zuflucht gewährte.
Die unglaublich mitreißende und glaubwürdige Darstellung von Don Cheadle empfinde ich mehr als sehenswert. Er gehört für mich zu DEN herausragenden Filmen der 00er Dekade (2000-2009). Begleitet wird er von einer vorzüglichen Besetzung (Joaquin Phoenix, Jean Reno und glänzend Nick Nolte), die ihn als Hauptprotagonist der Handlung sehr gut unterstützt.
Die schrecklichen Taten wurden zwar klar gemacht und bildlich angedeutet. Jedeoch schwelgt die Inszenierung keineswegs in blutigen Szenerien. Im Gegenteil. Auf diese wurde größenteils verzichtet. Somit überzeugt der Film ohne mir plakativ horrormäßige Gewaltdarstellungen der damaligen Völkermorde um die Ohren zu hauen.
Somit erzählt die Film die inzwischen bekannte Geschichte vom Hotelmanger der gut 1200 Menschen das Leben rettete. Und dieser Film, abgesehen von der Realität, funktioniert er bei mir. Warum spreche ich nun die Realität an? Nun bin ich vor einiger Zeit auf etwas gestoßen, was einen wieder daran erinnert, wie gern wir doch "Helden" sehen wollen. Wir wollen an so etwas glauben und anscheinend hat es sich doch etwas anders abgespielt. "Neuerdings zeichnet sich ein anderes Bild ab. Rusesabagina soll ganz und gar kein Held gewesen sein, sondern ein zynischer Geschäftemacher, der aus dem [Vorfall] sein Kapital schlug." (siehe http://www.sueddeutsche.de/kultur/hotel-ruanda-held-in-der-kritik-zynisches-geschaeft-mit-dem-voelkermord-1.1271099) "er kassierte Geld von den Flüchtlingen, als wären sie Hotelgäste. Wer nicht zahlen konnte, bekam weder Wasser noch Essen und wurde aus den Hotelzimmern ausgesperrt. Und als die Leute kein Geld mehr hatten, zwang er sie, ihm ihre Autos und Häuser zu überschreiben. Wie kann man einen solchen Menschen als Helden bezeichnen?"
Das stimmt einen wieder nachdenklich. Doch wie ich bereits angesprochen habe, ist der Film eine Klasse für sich. Die Realität ist was anderes. Letztlich ist das emotional aufwühlende Drama ein Appell für Courage und Engagement, das bewegt und mich erreicht hat.
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Moncineo Fri, 21 Dec 2012 23:45:45 -0000
Antwort löschenEin wichtiger Kommentar zur falschen Helden-Glorifizierung.
Ich möchte nicht wissen, wie viele historische Persönlichkeiten oder Ereignisse ganz anders waren, als es die Geschichtsbücher erzählen.
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Moncineo Fri, 21 Dec 2012 23:47:30 -0000
Antwort löschenAber der Film selbst war in der Tat sehr bewegend.
Filmfanatiker Mon, 31 Dec 2012 01:42:36 -0000
Antwort löschenwar mir bislang nicht bekannt...danke für den Einwand!
Oliver0403 Mon, 10 Dec 2012 05:28:25 -0000
Kommentar löschenDass es Don Cheadle drauf hat, weiss ich bereits seit "Oceans Eleven". Demnach ist seine großartige Leistung hier auch keine große Überraschung.
Allerdings wirft der Film einige Fragen auf. Was ist denn überhaupt der Sinn von Völkermord und auch Bürgerkriegen? Warum bekämpfen sich die Menschen gegenseitig?
Den Typen, der hin und wieder im Radio gegen die Schwächeren hetzt, möchte man am Liebsten die Beine brechen und die Stimmbänder rausreißen, für seine Aussagen.
Alles in Allem ein hervorragender Film mit einem ausgezeichneten Don Cheadle!
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lhiannan Sun, 09 Sep 2012 20:30:04 -0000
Kommentar löschenEin in vielerlei Hinsicht bemerkenswerter und wichtiger Film, der aufgrund seiner Thematik für mich an die Grenzen des Erträglichen geht. Denn nicht nur die entsetzlichen Morde werden thematisiert, sondern auch das Versagen der gesamten westlichen Welt - was von einem unendlichen und verstörenden Zynismus der Mächtigen kundet.
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StevenStone Sun, 15 Jul 2012 13:59:28 -0000
Kommentar löschenIch dachte mir nicht wieder so ein sinnloser Film in dem sich Schwarze aus Somalia sinnlos die Köpfe einschlagen und Storymäßig nicht viel bei rum kommt.
Jedoch wurde ich vom Gegenteil überzeugt, sehr interessanter und gleichzeitig schockierender Film über die Mißstände und Ausbeutung im tiefen Afrika
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Nicki Minaj Lover Wed, 04 Jul 2012 23:08:44 -0000
Kommentar löschengute Schauspieler, toll gespielt und eine gute Aufmachung machen diesen Film auch durch seine Stimmung zu einem kleinen Meisterwerk .. nicht der beste Film dennoch richtig gut
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Tytus Sun, 17 Jun 2012 07:34:45 -0000
Kommentar löschenSehenswerte Film zum Thema, auch wenn es einige unnötige Szenen gibt und der Film es doch nicht ganz schafft denn Massenmord deutlich genug hervorheben.
Aber ich glaube das es bei so einem Völkermord dieser Größenordnung auch sehr schwer ist
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T-Rex Fri, 25 May 2012 22:27:50 -0000
Kommentar löschensehr eindringlicher film, das leben schreibt die traurigsten und besten geschichten
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HopeWithinChaos Thu, 05 Apr 2012 20:23:40 -0000
Kommentar löschenIch hatte mich lange Zeit auf diesen Film gefreut und als ich ihn dann endlich gesehen habe, war ich etwas enttäuscht.
Er ist nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut. Irgendwie habe ich mich teilweise arg gelangweilt.
Dabei mag ich solche Filme eigentlich ganz gerne aber bei diesem hier fehlte mir das gewisse Etwas.
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MrKORNCLOWN Mon, 19 Mar 2012 03:25:27 -0000
Kommentar löschenknapp 5500 bewertungen und nur 57 kommentare, da hatte wohl nicht nur ich ein kloss im hals nach dem film. wer noch an die UN und andere schönredespüche glaubt die man nach dem 2.WW verfasst hat muss sich den film antun. auch wenns schwer fällt.
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Keky Wed, 15 Feb 2012 12:44:11 -0000
Kommentar löschenDokumentarisches Drama!
Die Handlung des Film hat mich bis zum schluss mitgerissen, da ist einmal der dokumentarische Aspekt. Diese Toten sind nicht erfunden. Das Entsetzen von 1994 ist hier ganz nah. Allein das Wissen um die Realitätsnähe verstört mich und lässt mich hilflos und zutiefst beschämt zurück. Die Filmische Umsetzung ist herausragend, und das mit glaubwürdigen Schauspielern, und mit einer herausragender Spannung wie ich sie schon lange nicht mehr hatte. Unbedingt geraten sich diesen Film anzugucken. Ein Informativer Film ist er noch dazu. ;)
Ein wichtiges und sehenswertes Zeitdokument! Und einer der besten Filme dieses Jahrtausends. Emotional, beklemmed, ein Cineastisches Highlight. ;)
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based_god Thu, 19 Jan 2012 17:30:14 -0000
Kommentar löschen"Rettest du ein Leben rettest du die Welt"
Der Film geht zwar wenig auf die Hintergründe des Genozids aus dem Jahre 1994 ein, zeigt dafür die Geschichte von Paul Rusesabagina mit einer emotionalen Dichte, die so manchem einige Tränen klauen wird. Bei vielen Szenen läuft es einem aufgrund der Gewalt kalt den Rücken hinunter, scheusslich was da passiert ist und in vielen Sektoren der Welt noch immer passieren kann bzw. sogar passiert.
Die Menschen werden sagen: "Oh wie schrecklich!" und danach weiter essen.
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flatbupfi Thu, 17 Nov 2011 00:16:22 -0000
Kommentar löschenEin phantastischer Film eines Ereignisses der jüngeren Geschichte, vor dem die Welt (die UN, die USA, Deutschland, Frankreich uva.) die Augen verschlossen hat und einem mutigen Mann der zeigt, dass man mit ein wenig Zivilcourage doch viel erreichen kann. Es gab einige Szenen die mich zu Tränen gerüher haben, wie zum Beispiel die Ankunft der Kinder im Hotel und das Abweisen durch die UN-Truppen, und wer mich kennt, weiß das ich nicht unbedingt nah am Wasser gebaut bin. Zum Schluss kann ich nur ein Zitat aus dem Talmud bringen: "Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt".
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Moppel1984 Sat, 22 Oct 2011 15:15:06 -0000
Kommentar löschenSehr bewegendes Drama mit einer wahren Geschichte die zum Nachdenken anregt.
"Was wie eine fiktive Heldenstory erscheint, ist zu ungefähr 90 Prozent die wahre Geschichte von Paul Rusesabagina, der mit seiner unermüdlichen Hingabe und seinem Einfallsreichtum insgesamt 1.268 Menschen in diesem Konflikt das Leben rettete."
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vanilla Wed, 21 Sep 2011 17:23:38 -0000
Kommentar löschenDieser Film hat beinahe mein Herz gebrochen. So viele schlimme Dinge passieren auf unserer Erde, und einige von ihnen zeigt dieser Film.
,,Das ist gut, dann sehen die anderen Menschen was hier passiert."
,,Die werden sagen, wirklich schlimm!!! und dann weiter zu Abend essen."
Perfekter Cast und sehr realistisch gespielte Tragödie, die sich wirklich ereignete. Der Film zeigt die Unmenschlichkeit, Gleichgültigkeit und extreme, fanatische Gewaltbereitschaft einer und die Liebe und Aufopferungsbereitschaft anderer, die nicht nur für ihre Nächsten, sondern auch für fremde Menschen ein großes Herz haben. Unbedingt anschauen!!!!!!
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toni6er Wed, 21 Sep 2011 15:02:28 -0000
Kommentar löschenWahrscheinlich der traurigste film , dne ich je gesehen habe. Er stimmt einen doch sehr nachdenklich,ob die Warteschlange im nächsten Supermarkt wirklich eine solch unerträgliche Last für uns ist ...
Das Schlimme ist eigentlich nur , dass wir morgen oder übermorgen keinen Gedanken mehr an solche Missstände verlieren. Mich selbst eingeschlossen.
Der Film ist sehr gut inszeniert und der Hauptdarsteller ist klasse besetzt. Daher ein Muss für Alle.
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The_Comedian Mon, 12 Sep 2011 12:00:24 -0000
Kommentar löschenDie westliche Welt verschloss in den frühen Neunzigern weitestgehend die Augen vor dem grausamen Konflikt der Hutu und Tutsi in Ruanda. Dabei gelten die blutigen Gefechte bis heute als der schlimmste Massenmord seit dem Holocaust, mit Opferzahlen in Millionenhöhe. Um so wichtiger ist es also, mit einem Film wie ´Hotel Ruanda´ intensiv, glaubwürdig und sehr persönlich auf diesen Völkermord aufmerksam zu machen, und dabei einen Hutu-Mann in den Mittelpunkt zu stellen, welcher, an Oskar Schindler während der Nazi-Diktatur erinnernd, seine eigene Herkunft ideologisch, gesellschaftlich und emotional in den Hintergrund stellt, um dem ´verhassten Feind´ zu helfen, sei es durch persönliche Anteilnahme oder durch Geld und politische Beziehungen. So öffnen sich die Pforten des Luxushotels erst behutsam und dann rasch zunehmend für Flüchtlinge, letztlich aus beiden Lagern, darunter auch Tutsi-Frau und Familie der Hauptfigur. Don Cheadle spielt den stillen Helden glaubhaft und selten heroisch, der übrige Cast ergänzt, mit internationalen Top-Stars gespickt, passend und gekonnt. Abzüge erhält ´Hotel Ruanda´, wie auch schon zum Beispiel in ´Der letzte König von Schottland´ zu beobachten war, in Sachen Intensität der dargestellten Greueltaten. Es entsteht so schnell der Vorwurf ´glattpoliert´, wenn schreckliche Dinge häufig entweder nur angedeutet, inszenatorisch verharmlost, weggelassen oder nur retroperspektiv und unbebildert aus der Erinnerung heraus erzählt werden. Diesen Vorwurf hat ´Hotel Ruanda´ allerdings nicht vorrangig, sondern höchstens in der B-Note, verdient, denn die grausame Realität der Geschichte wird konsequent und glaubhaft mit dramaturgischer Fiktion verknüpft, sodaß dieser wichtige Film als ´ausgezeichnet´ bewertet werden muß. Das Vorzeigewerk dieses Genres der ´dunklen Geschichte´ dürfte aber weiterhin ´Schindlers Liste´ bleiben, denn hier erreichen die nahezu permanente, drastische und ungeschönte Darstellung vom Genozid das Höchstmaß an Anteilnahme, Erschütterung und Betroffenheit beim Zuschauer.
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TheNumber Mon, 12 Sep 2011 11:39:49 -0000
Kommentar löschenbewegendes drama über den völkermord in ruanda, schockierend, sehr dicht und packend inszeniert, sodass der film nie langweilig wird. don cheadle spielt seine rolle wie immer gut. auch der restliche cast ist gut(nick nolte, joaquin phoenix, jean reno). der film war mir nur einen winzigen tick zu unübersichtlich. "ansonsten" klasse film, der einen nachdenklich stimmt. kann ich nur empfehlen...
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brainchild Sun, 11 Sep 2011 21:32:06 -0000
Kommentar löschenFilme sollen beim Zuschauer Emotionen hervorrufen. Gute Filme schaffen es, diese Emotionen zu katalysieren in ein wachsendes selbstreflektives, soziales und politisches Bewusstsein, gelegentlich sogar in konkrete Handlungen. Die meisten Filme benötigen bestimmte Stilmittel, um diese Emotionen künstlich zu erzeugen, so etwa dramatische Scores, überwältigende Landschaftsaufnahmen und schwülstig überzeichnete Dialoge. Bei anderen Filmen reicht allein schon das dargestellte Ereignis an sich, im Fall hier erklärbar anhand nur eines eingeblendeten Satzes: "They left behind almost a million corpses."
Damit endet der Film "Hotel Ruanda", der den Völkermord der Hutu 1994 am Volk der Tutsi nicht nur darstellt, sondern ihn auch dramatisiert. Und das ist bei so einer Thematik das einzig richtige. Die große Leistung von "Hotel Ruanda" besteht darin, ein so unglaubliches aber für das kollektive Gedächtnis auch unglaublich wichtiges historisches Ereignis in einen Hollywood-Kontext zu verpacken, der ihm ermöglicht, auch in der breiten Masse Beachtung zu finden. Nur wenige Filme schaffen das, ohne die Integrität der Thematik auch nur ansatzweise zu kompromittieren. Hier aber sind Gut und Böse nicht immer offensichtlich zu trennen, auch die von Don Cheadle oscarwürdig verkörperte Person Paul Rusesabagina wird nicht verklärt, sie weiß nur einfach, wie man das Spiel ums Überleben in einer nur an der eigenen Bereicherung interessierten Welt zu spielen hat. Und das Versagen der westlichen Welt bzw. der UN hätte kaum expliziter herausgearbeitet werden können; interessant ist dabei gerade auch die Erwähnung der Ursprünge des seit Jahrzehnten schwelenden Konflikts der beiden Volksgruppen. Ob es nötig oder sogar hilfreich für die Intention des Films gewesen wäre, das Töten visuell noch präsenter darzustellen, ob es nötig war, die Nebenrollen auf der Hollywoodstar-Gästeliste abzuhaken, ob es nötig war, teilweise an den Rande des Kitsches zu stoßen: nein, ja und ja, und zwar immer im Hinblick darauf, dass möglichst viele Menschen diesen Film sehen müssen - by any means necessary.
"Hotel Ruanda" ist wichtig, gerade auch in einer Gesellschaft, die noch immer damit beschäftigt ist, die eigene Genozid-Vergangenheit zu bewältigen und dabei jede indirekte Beteiligung an anderen Gräueln ignoriert. Genauso nachhaltig im Kopf bleibend wie die bewundernswerte Courage eines Einzelnen in einem kaum vergleichbaren Ausnahmezustand ist, dass die Schuld nicht nur unmittelbar beim Täter zu suchen ist.
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JimiHendrix Sun, 11 Sep 2011 21:24:19 -0000
Kommentar löschenFrustration.
Traurigkeit.
Wut.
Fassungslosigkeit.
Scharm.
Hilflosigkeit.
Diese Gefühle kommen in mir gerade hoch, wenn ich sehe, wie sehr der afrikanische Kontinent - mit seinen Menschen, den Verlierern des Kolonialismus - immer noch an dessen Folgen leiden und auch noch leiden werden, wenn ich sehe, dass sich jetzt die Chinesen und Inder ihren Teil vom schwarzen Fleisch sichern wollen, könnte ich kotzen und verliere wieder mal den Glauben an die Menschlichkeit.
Ausführlicher Kommentar folgt nach Nervenberuhigung...
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Oceanic6 Sun, 11 Sep 2011 21:25:25 -0000
Antwort löschenVollkommen verständlich, bin aber schon auf deinen Kommentar gespannt...
TheBruceWayne Wed, 01 May 2013 10:55:44 -0000
Antwort löschenDie Chinesen zumindest tun dies aber indirekt weit menschlicher als die Politik von Heuchelland, indem sie keine humanistische Forderungen stellen, wie wir, obwohl Deutschland für einen großen Teil des Leids der Afrikaner mit verantwortlich ist, sondern ganz klar ihren Pragmatismus erwähnen.Und Indien ist ja wohl die asozialste Nation überhaupt....Die behandeln ihre eigenen Leute ja wie Dreck..Schöner Kommentar übrigens.Fühle ähnlich von den Gefühlen her ....