Sherlock Holmes - Kritik

US 2009
Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kriminalfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 28.01.2010

Kritiken (37) — Film: Sherlock Holmes

Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio

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4.5Uninteressant

Was Conan Doyles Krimis einst so reizvoll machten, ist hier nur noch ironisches Zitat. Dem Zuschauer wird das Vergnügen des selbst Kombinierens gänzlich versagt.[...] Nur Freunde des Actionkinos könnten hier einigermaßen zufrieden aus dem Kino gehen.

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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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4.5Uninteressant

Wann hat Hollywood eigentlich damit begonnen, "Blockbuster" automatisch mit "Belanglosigkeit" gleichzusetzen? -

Man sollte diese Frage nicht falsch verstehen, es gibt nachwievor tolles Popcorn-Kino, dass seinen Unterhaltungsauftrag zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Aber es gibt eben auch Filme wie "Sherlock Holmes", der bereits in den ersten fünf Minuten deutlich zeigt, in welche Richtung er die Zuschauer führen wird: Ein paar verschmitze Kameraschwenks über das computergenerierte London hinauf in den noch hässlicheren Himmel, gefolgt von pseudo-stylischen SlowMotion-Fights, die stilgerecht mit ziemlich cool-wirkend-wollenden Onelinern eingeleitet werden. Würde nicht Downey jr. sein Gesicht zu Markte tragen, man könnte glatt meinen, man befände sich in "Van Helsing II" oder eben einem dieser ganzen anderen CGI-Monster neueren Datums.

Wann hat das Filmbusiness eigentlich damit begonnen, eine antiintellektuelle Revolution…

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alanger

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i like hollywood.


SAFTMANN88

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me aswell ;)


Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves

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6.5Ganz gut

Der kickboxende, Manieren geflissentlich beiseite lassende Holmes mag für Puristen einem Sakrileg nahekommen, für den interessierten Laien ist er einfach ein weiterer, zweifelsohne gut gespielter Filmheld in einer unterhaltsamen Action-Crime-Komödie, die weder das Rad noch irgendetwas anderes neu erfindet.

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Ciprian David: NEGATIV

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7.0Sehenswert

...Der Abspann des Films entblößt dieses Verfremdungsverfahren, sowie die Mittel der Verfremdung, und erklärt gleichzeitig auf metaphorischer Ebene wie der Film funktioniert. Einmal gab es Sherlock Holmes, so wie man ihm kennt. Daraus wurde eine Skizze, ein Comic, der ihn in der heutigen Zeit (was Wahrnehmung angeht) neusituiert. Auf dieser Skizze wurde ein Epochenfilm aufgebaut. Und dieser Film wurde mit Guy Ritchies Stilelementen versehen.
Sherlock Holmes ist ein postmoderner Akt der Dekonstruktion der Kategorien, so wie die Moderne diese geschaffen hat. Und wer ist ein geeigneter Charakter der Moderne, wenn nicht der brillante, stets seiner Vernunft folgende Sherlock Holmes? Aus ihm wurde ein Superheld, ein Produkt für die Massen, einer, der auf allen Ebenen imponiert....

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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7.5Sehenswert

Guy Ritchie wagte ein riskantes Experiment, als er mit der Neuauflage des zwar oft verfilmten, aber schon seit geraumer Zeit nicht mehr im Kino auftauchenden Stoffs um Sherlock Holmes begann. Die Nachricht wirkte auf den ersten Blick skurril. Der für absurd-witzige Gangsterkomödien bekannte Ritchie sollte Sir Arthur Conan Doyle’s bekannteste, aber leicht angestaubte Figur wieder ins Kino bringen und dabei einen neuen Anstrich verpassen. Je mehr Details aber bekannt wurden, desto gespannter wurde man auf den Film...

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Corsovilla: SchönerDenken

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7.5Sehenswert

Guy Ritchie gelingt (wie Christopher erklärte) eine raffinierte Modernisierung des klassischen Stoffes. Im Drehbuch stecken mehr Motive aus den Holmes-Romanen als man auf den ersten Blick denkt, aber vor allem viele gute Dialoge und kurzweilige Action. Die Story hätte vielleicht etwas intelligenter sein können, aber letztlich sticht der Trumpf Robert Downey Jr. Und das ist schon genug Grund, um sich auf den zweiten Teil zu freuen – und dann geht es gegen Professor Moriarty. (Mehr im Podcast)

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

[...]Wenn die vorherigen Worte nämlich auch sehr kritisch klingen, qualifiziert sich „Sherlock Holmes“ durchaus als kleiner Spaß für zwischendurch, der eher visuell, denn narrativ punktet. Gerade die Bilder des viktorianischen London wissen ein ums andere zu Gefallen, wie auch Rachel McAdams ganz adrett aussieht, auch wenn ihre Rolle nicht sonderlich viel hergibt. Man muss also keinesfalls so ein begnadeter Analytiker wie Sherlock Holmes sein, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass Guy Richtie mit seinem neuesten Film erneut kein großer Wurf gelungen ist. In der Summe geht der Film aber in Ordnung. Außerdem: Auch wenn das arg auf Sequel getrimmte Ende des Films ein wenig störend erscheint, ist mit der Einführung des einen und ultimativen Gegenspielers von Sherlock Holmes, nämlich Dr. Moriarty, das Versprechen gegeben, dass sich ein zweites Holmes-Abenteuer mit Downey Jr. weiter steigern kann. Ein wenig mehr Sorgfalt auf die Geschichte und etwas weniger Konzentration auf die harte Rechte von Holmes wäre dann aber schon angebracht.

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Ulrich Behrens

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8.0Ausgezeichnet

Ein in vielem anderer, aber eben doch nicht gänzlich anderer Sherlock-Holms-Film also, den Guy Ritchie produziert hat. Hinzu kommt eine Verschwörungsgeschichte, bei der man lang nicht weiß, ob es sich um Mystery im wahrsten Sinn des Wortes handelt – also übernatürlicher Krimskrams usw. – oder ob hinter alldem erklärbare Phänomene stehen. Der Bösewicht Blackwood ähnelt eher einem Bond-Bösewicht, der die Welt beherrschen will, denn einer Figur aus Conan Doyles Romanen. Und mancher Liebhaber seiner Romane wird diesen Film vielleicht eher verschmähen, als zu erkennen, dass Ritchie eine zumeist spannende und vielleicht auch zeitgemäße Adaption des Stoffes gelungen ist.

Ich mag die alten Krimihelden, ob Sherlock Holmes und Watson, Hercule Poirot oder Miss Marple – und war sehr skeptisch, ob es noch irgendeinen vernünftigen Grund für einen neuen Holmes-Film geben könnte. Ich ließ mich überraschen. Und ich war überrascht. Ritchies Adaption wird sicherlich nicht einer der Filme des Jahres. Aber allemal habe ich mich spannend unterhalten gefühlt, und der eine oder andere Lacher über diese nicht allzu ernste Adaption war auch dabei.

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Jonny Krüger: Der Blog.

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6.0Ganz gut

Zum x-ten Mal in der Filmgeschichte ist Sherlock Holmes nun auf Zelluloid gebannt. Dabei ist jedoch eben nicht die erfrischend witzige und intelligent verstrickte Geschichte herausgekommen, wie man sie sich von Arthur Conan Doyle gewünscht hätte. Tatsächlich ist Guy Ritchies “Sherlock Holmes” sehr banal. [...]

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Xander8112: at the movies

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6.0Ganz gut

[...]
Der mittlerweile übliche Cliffhanger am Ende des Films soll Lust auf mehr, vor allem aber auf eine mögliche Fortsetzung machen, die man aber nach dem ersten Teil nur bedingt verspürt. Sicherlich, schlecht ist der Film nicht. Aber stellenweise unnötige Längen und die größtenteils vorherrschende Spannungsfreiheit lassen einen den Film schneller vergessen als ein zweiter Teil gedreht werden könnte.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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5.0Geht so

[...]Guy Ritchies Version von "Sherlock Holmes" hinterlässt einen zwiegespaltenen Eindruck. Auf der technischen Seite überragend, kommt die inhaltliche Komponente viel zu kurz. Auf das sichere Sequel darf man sich trotzdem freuen, denn als Start in ein neues Franchise taugt der Film allemal.[...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

[...] Weder Effekte noch brauchbare Handlung, die Spannung erzeugt. So ein, zwei Durchhänger hatte der Film durchaus. Letztlich rettet der moderne Stil und die gute schauspielerische Leitung dann doch vor dem absoluten Durchschnitt. Keine echte Enttäuschung, ein wenig mehr hätte ich aber schon erwartet.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.5Ganz gut

Koksen geht schon, rauchen nicht, und regelmäßiger Sport ist im Zweifel auch wichtiger als tägliche Lektüre. Dies ist der Sherlock Holmes für die postmoderne Blockbuster-Ära, ein Film, der lärmend ist und berechnet, immer etwas zu aufgeblasen, und der aus lauter Einzelteilen besteht, die nicht ganz zusammenpassen. Wenn man dies alles aber mal außer Acht lässt, dann ist der Film keineswegs doof und macht überraschend viel Spaß.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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6.5Ganz gut

[...] Zugunsten einer hochstilisierten Optik wird der britischen Kultgeschichte um den legendären Meisterdetektiv ein bisschen die Seele ausgesaugt. „Sherlock Holmes“ bedient sich beim Schnitt nicht selten einer „Saw“-Ästhetik und klotzt mit aufwändigen Kamerafahrten sowie einem perfektionistischen Hochglanz-Szenenbild. So modern der Inszenierungsstil, so altbewährt wirkt die Geschichte, welche trotz der geradezu hastigen Machart öfter droht, ins Plätschern zu geraten und bis zur kecken Auflösung auch in den Hintergrund zu treten scheint. Denn ganz offensichtlich ist alles auf den coolen Look und den Hauptdarsteller zugeschnitten.
Robert Downey Jr. ist ja auch eine Attraktion. [...]

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Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst

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5.5Geht so

Wie schon in RocknRolla frönt Guy Ritchie seinem Faible für das visuelle Effekte-Kino: mit Reißschwenks, Zeitlupen, Stop Motion, Flashbacks, Kameraflügen und jeder Menge per Computer kreierter Bildelemente. Dabei arbeitet er mit wackeligem Handlungsgerüst und bringt Nebenfiguren nur unzulänglich ins Spiel.

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Evie: www.inderzange.de

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4.5Uninteressant

"Sherlock Holmes", der berühmteste Detektiv der Welt hat es auf die moderne Leinwand geschafft und das durch die Hand von Guy Ritchie. Allen bekannt durch Madonna oder besser durch seine eigenen Filme wie "RocknRolla" oder "Snatch". Und jetzt weiß man schon in welche Richtung es gehen wird, aus dem schlauen Detektiv wird ein Muskelbepackter Kämpfer mit viel Humor. NachSir Arthur Conan Doyle war Sherlock Holmes ein Mann mit Struktur und akkurater Arbeitsweise, anscheindend hat das Guy Ritchie komplett über den Haufen geworfen und ihn als ungepflegten und unsortierten Menschen dargestellt.

Der Film fängt nun schon sehr actionreich an, so wie man es gewohnt ist, indem Sherlock Holmes (Robert Downey Jr. - "Iron Man") anscheindend jemanden hinterher jagt, durch enge Straßen und in die Kanalisation folgt ihm natürlich sein Gefährte Dr. John Watson (Jude Law - "Das Kabinett des Doktor Parnassus"). Ihrem Widersacher gegenüberstehend, nimmt die Polizei den schon lange gesuchten Lord Blackwood (Mark Strong - "Der Mann, der niemals lebte") fest. Wie es das Gesetz so will wird er zum Todeverurteilt, nach 5 Morden und einem weiteren Mordversuch. Währendessen stellt Watson Holmes seine zukünftige Frau vor Mary Morstan, die er prompt vor den Kopf stößt. Kein guter Start für ihn um sich wenigstens mit einem Menschen gut zu verstehen. Diese exzentrische Eigenschaft lässt Ritchie Holmes wenigstens noch.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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4.0Uninteressant

Guy Ritchie, zu Recht bekannter als Exmann von Madonna denn als Filmemacher: Seine hirnlos-hyperaktive Vision von Holmes könnte auch „C.S.I.: London 1891“ heißen. Allerdings wirkt der Schauplatz wie eine Raubkopie der Düsterstadt des rezenten Jim-Carey-Vehikels AChristmas Carol. Dafür ist die Konstruktion der Handlung ein Witz, der Conan Doyles sorgfältigen Rätseln spottet

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José Garcia: Textezumfilm

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7.0Sehenswert

Die Drehbuchautoren Anthony Peckham, Simon Kinberg und Michael Robert Johnson liefern eine unübersichtliche Story mit schneller Action an unterschiedlichen Schauplätzen, die den Einfluss der „Bourne“- und der letzten „James Bond“-Filme deutlich erkennen lässt. Regisseur Guy Ritchie setzt dies in eine eigenwillige Mischung aus Superzeitlupe und Zeitraffer sowie schnell geschnittenen Sequenzen um, die darüber hinaus an das inzwischen berühmten „Bullet Time“-Konzept des Spielfilms „Matrix“ (1999) erinnert. In seiner Inszenierung motzt Regisseur Ritchie das viktorianische London mit an Computer erstellen Stadtlandschaften auf, die allerdings oft allzu künstlich wirken. Viel stimmungsvoller geraten ihm demgegenüber die Szenen in der Londoner Unterwelt. Ebenso geglückt ist ihm die Verknüpfung von Action und Humor, der sich teilweise im Visuellen, vorwiegend aber in witzigen Dialogen ausdrückt. Gelungen ist Guy Ritchie insbesondere jedoch die Charakterzeichnung der Haupt-, aber auch einer Vielzahl von Nebenfiguren.
In der deutschen Synchronfassung von „Sherlock Holmes“ kommt der Zuschauer außerdem in den Genuss von Mark Strongs „deutscher Stimme“ Tom Vogt, der seine wunderbare, gegenüber seinen früheren Arbeiten (etwa Lawrence Fishburne in „Matrix“ und Clive Owen in „Inside Man“) noch eine Spur dunklere Klangfarbe als weiteres filmisches Stilmittel einsetzt.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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4.0Uninteressant

[...] In "Sherlock Holmes" geht es, worum es in allen Ritchie-Filmen geht: Um lustige Späße mit lustigen Kerlen. Dieses Mal in einem vergangenen Jahrhundert, aber immer noch in England und immer noch mit viel unverständlichem Gebrabbel. Der Film pflegt, selbstverständlich und erwartungsgemäß und auch leider, mit der eigentlichen Holmes-Figur nur noch eine Namensverwandtschaft, die eigentlichen Wesenszüge des analytischen Ermittlersnobs, der, wenn ihm die Kultiviertheit zu Kopfe zu steigen droht, gern zur Geige greift, werden massenkompatibel und drastisch reduziert. Auf, natürlich, ordentlich Gekloppe (Ritchie ist ein verlässlicher Regisseur), und dem Nachstehlen einer schönen Frau (die ihm in der Vorlage nicht einmal ein müdes Lächeln entlockt hätte). Holmes, der Womanizer. [...]

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alanger

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"Wie schön also, dass der Ex-Stecher von Madonna sich nun mit großem Budget ...". wer sooschön formuliert, kann keinem was böses^^


Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online

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7.5Sehenswert

Die Dampfkraft des industriellen Zeitalters gibt hier die Energie vor. Die Autoren Anthony Peckham, Simon Kinberg und Debütant Michael Robert Johnson siedelten ihr Drehbuch zwischen snobistischer Oberklasse und schmutziger Unterwelt an und setzten in den von Adrenalin und Testosteron freien Augenblicken auf schlagfertigen Wortwitz.

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Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998

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6.0Ganz gut

Leider hat der Film enttäuscht. Habe mehr Spritzigkeit erwartet, die weder in den Dialogen noch in der Geschichte vorhanden ist. Ausstattung und Ton sind dagegen sehens- bzw. hörenswert. Gäbe es nicht einen Robert Downey jr., wäre die Übertragung von Sherlock Holmes in die Gegenwart ganz gescheitert.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.0Ausgezeichnet

[...]Das Ende von „Sherlock Holmes“ ist mit der gleichen untrüglichen Selbstsicherheit, die seinem Titelhelden eigen ist, auf ein Wort ausgelegt: Sequel! Das könnte man arrogant nennen, schließlich hätte ein finanzieller Misserfolg jeden Weg zu einer Fortsetzung verbauen können, letztlich verdient sich Guy Ritchies Film dieses Vorrecht der Unabgeschlossenheit aber durch viele vorhandene Qualitäten. Die Londoner Straßen, die vielen Verweise auf den kommenden Schurken, die ungelöste Frage, wie sich Dr. Watson entscheiden wird, Downey jr.‘s unwiderstehlicher Auftritt – man wird gern in’s England des 19. Jahrhunderts zurückkehren. Doch noch einmal zurück zum Auftakt: „Sherlock Holmes“ ist sehr feines Unterhaltungskino, das über alle im Vorfeld geäußerte Skepsis, ob Action und der Detektiv zusammenpassen, erhaben ist, indem es zumindest die Prügeleinlagen in den Kontext der Intelligenz des Helden setzt und es insgesamt nicht mit Feuer und Explosionen übertreibt. Wenn dann allerdings mal etwas explodiert, so passiert dies gleich mal in einer Szene, die man auch am in weiter Ferne liegenden Ende des Filmjahres 2010 noch im Gedächtnis haben wird. Und da wird sich wohl auch der Film an sich einnisten.[...]

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BlueSquirrel

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....was denn?


jurihu

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mas que nada


D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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6.5Ganz gut

Die verspielte Annäherung an ein in der Populärkultur längst verankertes Duo gelingt Ritchie im Vergleich mit der belanglosen zentralen Konfrontation recht gut. Jude Laws Watson steht zu seinem launenhaften Freund in inniger Beziehung, er pflegt ihn, wenn er sich wieder einmal gehen lässt und zu wenig wäscht - aber so nahe, wie manch einer im Vorfeld vermutet bzw. befürchtet hat, kommen sich die beiden nicht. Wenig gäbe es gegen eine comichafte Überhöhung der Helden zu sagen, hätte man auch ihrer Welt und Fabel mehr Sorgfalt gewidmet.

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Nils Bothmann: Schnitt Nils Bothmann: Schnitt

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6.5Ganz gut

Sherlock Holmes mag als Zitatkino nicht die beinahe experimentelle Meisterschaft von Quentin Tarantinos letztjährigem Inglourious Basterds erreichen, doch Guy Ritchies Umdeutung des Holmes-Mythos ist Blockbusterkino ohne große narrative Substanz, aber mit viel Witz und Herz, ein durchweg unterhaltsamer, charmanter Schelmenstreich, dessen Fortsetzung gerne kommen darf

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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6.5Ganz gut

Selbst wenn man weiß, dass Guy Ritchie den großen Sherlock Holmes und seinen Helfer Dr Watson zum Box- und Martial Arts- Champion von London macht, ist der Film überraschend gut erträglich. Er ist zu lang und zappelt gute 45 Minuten herum, bevor irgendeine Geschichte einsetzt, aber Ritchie macht die endlosen Kämpfe stylish. […] Der einzig gute Grund, den Film zu sehen, ist aber Downe: Niemand ist im Film liebenswerter, selbst wenn er einen unsympathischen Kerl spielt. […] Bisher haben wir so viele gute, schlechte, indifferente Sherlocks gesehen, dass es beinah eine Erleichterung ist, etwas anderes zu sehen, wie fehlgeleitet es auch sein mag. Und so etwas wie zu viel Downey gibt es nicht.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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6.5Ganz gut

Wenn man sich mit der Idee eines Sherlock Holmes als Actionheld anfreunden kann – wenn man so will – kann man sich auf einiges freuen in diesem offensichtlichen Makeover des ersten modernen Detektivs in einen Mann, der seine Fäuste genauso einsetzt wie sein Gehirn. Zu sagen, dies ist nicht der Sherlock Holmes aus Großvaters Zeiten, ist für die intendierte Zielgruppe entweder nicht relevant, oder sogar ein Plus, die den großen Spürhund aus viktorianischer Zeit höchstens vom Hörensagen kennen.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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6.0Ganz gut

Der Film fängt vielversprechend an und hat seine Momente, aber bei 130 Minuten ist er eine halbe Stunde zu lang, und die Action verläuft sich im Sande mit einem schwachen Showdown auf einer halb gebauten Tower Bridge und zu vielen Hinweisen auf ein Sequel.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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6.0Ganz gut

Der Grund, warum der Film mindestens so oft versagt, wie funktioniert, ist der, dass mehr Anstrengung und Aufmerksamkeit in das Konzept gesteckt wurde, als in ein gutes Drehbuch. Hätte es eine gute Story gegeben, wäre Robert Downey Jr's Holmes vielleicht besser geworden. Hier ist er ein interessanter Charakter auf der Suche nach einer echten Story. Vielleicht liefert ja das fast unvermeidliche Sequel das, was dieser Film vermissen lässt.

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Peter Bradshaw: Guardian

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4.0Uninteressant

[Guy Ritchie] hat es geschafft, den Kinozuschauern weltweit für seine neueste sinnlose Eskapade wertvolle Zeit zu stehlen. Es ist eine aufgemotzter viktorianischer Krimi-Schinken mit den als Action-Helden neu-erfundenen Figuren Holmes und Watson,gespielt von Robert Downey Jr und Jude Law – einer Zwei-Mann Liga ziemlich gewöhnlicher Gentlemen.

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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7.0Sehenswert

Sir Arthur Conan Doyles Pfeife rauchender Spürhund wird wiedergeboren als knochenbrechender Action-Held in Guy Ritchies Versuch, Sherlock Holmes für modernes Publikum wiederzubeleben. Lichtjahre entfernt vom eleganten Ermittler, wie er beispielsweise von Basil Rathbone portätiert wurde, ist dies eine Umwandlung, die kühn und mutig, aber oft alarmierend ist.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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5.5Geht so

...der selbst den Schriftsteller Dan Brown, bislang unbestrittener König unverständlich komplizierter Pläne, erblassen lassen würde. Kurzum: Guy Ritchies "Sherlock Holmes" ist so etwas wie der "Da Vinci Code" in London - bloß schneller. So schnell, dass man eigentlich nie genau weiß, was überhaupt passiert, warum alle plötzlich in die eine oder andere Richtung rennen, wieso gerade wieder etwas explodiert, was aber auch nicht weiter stört, weil ordentlich gerannt wird und Dinge explodieren..Aber dafür offenbart "Sherlock Holmes" eine Fähigkeit Ritchies, die man von ihm so noch nicht kannte: nämlich einen durchaus unterhaltsamen Film zu drehen, den man schon während des Zuschauens vergisst.

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sushi25: movie-fan.de

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5.0Geht so

In Sherlock Holmes von Guy Ritchie kann man mit 2-3 verschiedenen Erwartungshaltungen gehn. 1. Sherlock Holmes; groß kantig, etwas linkisch, graue Augen, Deerstalker-Hut, gebogene große Pfeife, englisch aristokratische Sprüche ...
2. Ein Guy Ritchie-Film, schnelle, teilweise irreale, abgehackte Schnitte, abstruse Typen, Eine ordentliche Priese physischer Gewalt und die Hoffung, dass es diesesmal eine durchdachte, tragende Story gibt.

Klassische Holmesfans werden vermutlich von der Neuauflage eher enttäuscht sein, zu wenig nachvollziehbare Detektivarbeit, zu wenig blasierte Engländer, das digitalisierte London nicht überzeugend genug. Downey Jr. sieht eher aus wie Bruce Willis in Hudson Hawk. On a sidenote, muss eigentlich Sherlock Holmes heutzutage immer okulte Machenschaften aufdecken? Das war schon bei "Das Geheimnis des verborgenen Tempels" der Fall. Holmes ist doch nicht Buffy. Etwas klassische Detektivarbeit wäre erfrischend gewesen. Hatten die Macher Angst, dass die CSI-verwöhnten Zuschauer von den Ursprüngen der Kriminalarbeit gelangweilt sein könnten?
Guy Ritchie-Jünger sind vermutlich ebenfalls nicht ganz glücklich, da Holmes für Ritchie-Verhältnisse fast schon lineare Züge hat.

Downey Jr. und Law geben ihr Bestes um aus dem dünnen Drehbuch etwas herauszuholen. Golden Globe-würdig war jedoch aus meiner Sicht Downey Jr.'s Performance nicht.

Die Trailer geben recht gut den Flair des Films wieder, Homes und Watson prügeln sich gefühlt im Film öfters, als dass sie "kriminalisieren". Mein's war es nicht. Fortsetzung - heute in Hollywood immer mit im Konzept - folgt, hoffentlich mit packenderer Umsetzung.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«Sherlock Holmes» ist ein mit viel Schwung und treffender Stimmung inszeniertes Detektiv-Abenteuer.

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alviesinger: bummelkino

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6.5Ganz gut

„Sherlock Holmes“ ist ein sympathisch knuffiger Standard-Blockbuster bei dem Guy Ritchies Handschrift ab und an durchschimmert. Ansonsten beherrschen Kompromisse und Zugeständnisse, die eine Multimillionen-Dollar-Produktion einer kreativen Kraft eben so abringen, die Szenerie. Dem aktuellen Zeitgeist entsprechend zeigen sich die Protagonisten mit menschlichen Schwächen – gewalttätig, spielsüchtig und eigenbrötlerisch. Die Geschichte der Holmschen Neuinterpretation verkommt indes zu einer viel zu langen Exposition, Downey Junior kaspert sich durch die zugegeben prächtige Ausstattung und das Publikum bekommt die übliche Ringelpiez-Mystery-Geschichte mit Geheimtüren, geheimen Kammern, geheimen Bünden und geheimen Kräutern geboten. Alles ebnet den Weg für das Sequel und das nächste „Galileo“-Special: „Die Ermittlungsmethoden des Sherlock Holmes – Was ist wirrer Wahnwitz und was coole Chemie? Wir haben für Sie experimentiert.“

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Flibbo

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Köstlich, ich stimme zu! Bis auf eines: Viel zu lange Exposition. Inwiefern? Ich fühlte mich zu Beginn nämlich voll ins kalte Wasser geschmissen...


Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Smarte Dialoge, viel Witz, namhafte Darsteller in bester Spiellaune, grosse Schauwerte und vielerlei inszenatorische Feinheiten sorgen für ein nahezu ungetrübtes Kinoerlebnis, wie man es vielleicht noch von den Sommerhits der 80er kennt. Dabei nähert sich der Film der Legende Sherlock Holmes natürlich primär parasitär; Ritchies Interpretation verortet sich zwischen den Herren Jones und Bond, ohne aber den Reiz der Doyleschen Figur - seine unnachahmliche Kombinationsgabe - dabei zu vernachlässigen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Ein Meh.-Film. Nicht wirklich schlecht, mit sympathischen Hauptrollen, zerfasert die dünne Geschichte die ein Brite hier so erzählt wie sich Klein Joe-Bob wohl die Engländer vorstellt. Es erstaunt wie Ritchie es schafft wirklich jedes britische Flair vermissen zu lassen, wenn Downey Jr. und Jude Law durchs mittelprächtig gerenderte London tigern.

Das ist beizeiten ganz ulkig und zum Glück nie so furchtbar wie "Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman" oder "Wild Wild West" (auch wenn die beiden Filme mehr Parallelen haben als gesund ist), wirkt in seiner stets auf einem Level liegenden Dramaturgie aber auch etwas ermüdend. Flapsige Sprüche, die hier den trockenen geistreichen Humor anderer Holmes-Verfilmungen ersetzen, wechseln sich ab mit grobem Slapstick und Klamauk der Beizeiten auch mal den Urogenitalbereich streift. Downey Jr.s Charme rettet viel und lässt ihn in den Szenen in denen er nicht im Bild ist, schmerzlich vermissen. Law hat leider…

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Sm0K1ngGnu

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9.0Herausragend

Sherlock Holmes hat zwar nicht so ungemein viel mit den Original Storys gemein, ist aber dennoch ein verdammt lustiger und unterhaltsamer Action/Mystery/Crime-Film, der vor allem von den Dialogen und dem Zusammenspiel zwischen Downey und Law lebt. Holmes-Fans werden sich vielleicht an den Oben-ohne Bareknuckle-Fights (die mag Ritchie anscheinend sehr, siehe Snatch) und den riesigen Explosionen stören. Trotzdem: toller Film und die Fortsetzung (möglicherweise mit Brad Pitt als Moriarty) wird nicht lange auf sich warten lassen.

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McClain

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Brad Pitt als Moriarty..?!... ich denke da würden andere eher in Frage kommen.



Kommentare (266) — Film: Sherlock Holmes

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CrazyWizard

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Bewertung9.5Herausragend

Was ist "Sherlock Holmes"? Komödie? Thriller? Krimi? - Nichts so richtig, aber von allem ein bisschen. Ein Allrounder sozusagen, und ein verdammt guter noch dazu!
Schon alleine die Darstellung des namensgebenden Super-Detektives ist eine Neuheit, so ist dieser kein edler Anzugträger, der ein gesittetes Leben führt, sondern wird von Robert Downey jr. als verrücktes und etwas "versifftes" Genie gespielt, der zwielichte Experimente in seiner ungepflegten Behausung durchführt. Ähnlich wie in "The Mentalist" besitzt der Hauptcharakter die verblüffende Eigenschaft, blitzschnell Details kombinieren zu können. Sein Gehilfe Watson, gemimt von Jude Law, der weitaus gesitteter lebt und zum Handlungszeitpunkt mit seiner bevorstehenden Vermählung beschäftigt ist, ist hingegen auch für das ein oder andere Gewinnspiel zu haben. Zusammen bilden die Ermittler ein herrliches Duo, dass sich durchweg mit intelektuellen Wortgefechten beharkt. Dies ist auch ein großer Pluspunkt des Filmes, denn das Script ist höchst humorvoll und spannend geraten. Zudem schafft es Regisseur Guy Ritchie durch eine interessante Kameraführung, die Geschichte noch packender zu gestalten. Schade nur, dass die computeranimierten Szenen zwar eindrucksvoll präsentiert werden, doch nicht wirklich realistisch anmuten, sodass man die CGI-Passagen klar erkennen kann. Dieser Eindruck wird noch verstärkt durch die derbe "Gummiball-Physik" in der Werft-Szene. Allerdings muss man erwähnen, dass Hans Zimmers eingängiger Soundtrack, gepaart mit dem exzellenten Tonschnitt, abermals zeigt, wie Filmmusik eine Handlung vorantreiben kann. Im Audio-Bereich ist dieses Movie für mich Referenz, "Sherlock Holmes" mit einem guten 5.1-System zu genießen, ist ein Traum!
Eine klare Empfehlung für jeden Filmgucker ist der Detektivstreifen allemal, denn hier ist jedes Genre mit vertreten. Besonders Musikenthusiasten kann ich "Sherlock Holmes" nur ans Herz legen!

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Bewertung7.0Sehenswert

Verglichen mit anderen Action-Komödien sicherlich gut. Aber - meine Güte! - Guy Ritchie kann doch mehr. Sein Können ist von CGI und Daueraction verstümmelt und eingesperrt.

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Kevin Spicey

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

der coolste und best durchtrainierteste sherlock allerzeiten. hinzu kommen noch, die tollen effekte des films.

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Tachitalili

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich bin ein riesen Sherlock Holmes Fan und war entsetzt, was daraus gemacht worden ist. Anfangs. Nach einiger Adaptation gefielen mir: Dr. Watson, der "Bösewicht", ein Hauch Mystik (welches sich am Ende **Vorsicht, Spoiler** auflöst), die Musik, der schöne Abspann, die Dialoge (halbwegs).

Immer noch nicht gefallen haben mir: Die Besetzung von Holmes (hat einzig den Vorteil, dass das 08/15-Gesicht gut maskierbar ist) und die vulgäre Irene Adler, die sich an Holmes ranmacht (passt Null zum Buch), und am meisten die Tatsache, dass, abgesehen von Namen, Örtlichkeiten und ein paar kurzen Gegebenheiten (zB. das Beschießen der Wand), der Film mit den Büchern nicht viel gemeinsam hat.
Tja, man hat dafür sehr viel massentaugliche Action eingebaut...
Jedoch versucht der Film, doch wenigstens das analytische Schlussfolgern beizubehalten... und die Story war interessant. Spannung war auch gegeben.

Fazit: als Kenner des Buchs fand ich es teilweise schmerzhaft, inwieweit man sich vom Ursprung/Original entfernt hat... Ich geb der Sache aber eine Chance: 6,5/10

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geheimer333

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Bewertung7.5Sehenswert

„Soll ich chronologisch oder alphabetisch antworten?“

Sherlock Holmes, handelt es sich um einen gut besetzte charmante Mischung aus Thriller Kriminalfilm und Komödie.
Der Film zeichnet sich durch das fulminante Showdown aus, welches der teilweise doch recht eintönigen Story, welche mich nicht wirklich packen wollte, ein bisschen Leben einhauchte.
Die große Auflösung ist zwar nicht so unglaublich wie in anderen Kommentaren versprochen wurde, aber dennoch nett.
Was mich zum Ende doch noch zu einer mehr weniger hohen Wertung verleitete, waren die schöne Inszenierung der Kämpfe und die urkomischen Dialoge.
Nach der ersten Stunde befürchtete ich dass der Erwerb der Blu Ray keine gute Entscheidung war, jedoch stellte sich dies später als Fehleinschätzung heraus.

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HulktopF

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Bewertung6.5Ganz gut

gute darsteller,miese dialoge und omg...ein gammelndes london
(tut mir leid bei diesen CGI bildern des digitalen london hatte ich sofort schimmelgeruch in der nase)

aber dafür ist die endherführung und zusammensetzung des puzzles noch recht beeindruckend.

guter, aber kein herausragender film.

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Matty

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Bewertung7.5Sehenswert

Action wie man sie noch nie beim Meisterdetektiv gesehen hat. Downey Jr. und Law bilden ein Charmantes Duo von dem man mehr sehr will.

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InfiniteJest

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Bewertung6.0Ganz gut

Eines der fantasielosesten, banalsten und ärgerlichsten Enden überhaupt und ich spreche dabei von der vermeindlichen "Auflösung" des "Rätsels". Was ist die einfachste und zugleich unzufriedenstellenste Lösung für etwas das ich nicht verstehe: Na da gibt es so eine Erfindung, die kann das... Diesen Ansatz verwendet der Film leider für fast jeden seiner mickrigen Handlungsstümmel. Das sind Methoden, da wäre ein Wissenschaftler gefragt und kein Detektiv!
Aber wenigstens der Rest war unterhaltsam.

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Yogi1983

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich hab "Sherlock Holmes" bislang eigentlich gemieden weil ich dachte er wär von der Art her wie "Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman", "Wild Wild West" oder "Van Helsing", die ich nicht sooo überragend finde. Also Filme die weit in der Vergangenheit spielen, wo aber technische Geräte vorkommen die eigentlich noch gar nicht möglich waren.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich hatte bei ARAL 30 Stempel, hab ihn umsonst bekommen und muss sagen dass der mir unheimlich gut gefallen hat!! V.a. dass keine ewige Liebesszenerie eingebaut wurde fand ich äußerst positiv. Hat mich fantastisch unterhalten und die Gags haben auch alle gesessen. Musste oft lachen!! Die Schauspieler auch ganz großartig, v.a. der Bösewicht (Name fällt mir grad nicht ein) war sehr unheimlich.
Die manchmal etwas übertriebene Coolness von Holmes fand ich jetzt nicht ganz so toll. Da hätte mir mehr cleverer Stratege besser gefallen.
Die Woche gehts noch in Teil 2!!

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich mag Guy Ritchies Holmes sehr, weil die Herangehensweise an den Stoff zwar eine andere ist als bei den meisten Verfilmungen, der Film ist, obwohl die Handlung zu Holmes' Zeit angesiedelt ist, nämlich sehr modern gestaltet, man hier aber gleichzeitig trotzdem den klassischen Detektiv zu Gesicht bekommt.

Obwohl der Fokus in vielen Szenen auf der mitreißend gestalteten Action liegt, wird die Story keineswegs vernachlässigt. Außerdem ist die Besetzung geradezu famos. Robert Downey Jr. als cleverer, etwas schrulliger Meisterdetektiv und Jude Law als eher bodenständiger Dr. Watson, der seinen Partner unterstützt, so gut er kann, sind ein wahres Traumpaar. Die weibliche Unterstützung in Form von Rachel McAdams, sowie Mark Strong als finsterer Lord Blackwood, der als Holmes' Gegenspieler agiert, wissen ebenfalls zu gefallen.

Insgesamt hat "Sherlock Holmes" für mich einfach genau die richtige Mischung aus spannender, interessanter Story, herrlichem Humor, großartigem Schauspiel und einer fantastischen Inszenierung. Der Film bereitet fantastischen Spaß, glänzt durch originelle Einfälle und kann daher hervorragend unterhalten.

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Hendrik

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Bewertung7.0Sehenswert

"You've never complained about my methods before!"

Hiermit wurde einer der größten Helden der Weltliteratur modernisiert. Modernisieren bedeutet natürlich, den viktorianischen Detektiv tauglich für das Blockbuster-Kino des 21. Jahrhunderts zu machen - und ja, das hätte sehr viel schlimmer ausgehen können. Manche Aspekte wurden verstärkt, andere zurückgefahren, aber es wurde nichts elementares hinzuerfunden oder weggelassen. Holmes prügelt sich jetzt mehr und benutzt dabei seine analytischen Fähigkeiten. Er verkleidet sich auch gerne - etwas, das auch in den klassischen Verfilmungen mit Basil Rathbone oft vorkam, in der großartigen BBC-Serie SHERLOCK bisher aber noch (?) nicht. Und ja, der homoerotische Subtext ist bei Ritchies Holmes nicht mehr ganz so subtil. Die genialen Schlussfolgerungen hingegen sind allerdings immer ähnlich aufgebaut und schienen für die Macher stellenweise fast ein notwendiges Übel zu sein. Ein großer Reiz der Bücher war für mich immer, das Holmes oft alles über ein scheinbar nebensächliches Detail wissen wollte oder sich unerwartet verhielt und als Leser wusste man, dass das alles noch eine wichtige Rolle spielen würde - nur nicht welche, das war das Spannende.

Spannend war die Handlung nicht wirklich, höchstens die Frage ob in diesem Blockbuster-Holmes Übersinnliches existiert oder nicht, und wenn nicht, welche Erklärungen für diverse Zwischenfälle die Drehbuchautoren wohl aus dem Hut zaubern werden. Immerhin ist sie ein nettes Plädoyer für die Trennung zwischen Religion jeglicher Coleur und Staat, und das ist heutzutage auch was wert. Der Film lebt mehr von seiner Atmosphäre und des Humors, der sich hauptsächlich durch das Zusammenspiel von Downey jr. und Law ergibt.
Ritchies Sherlock ist nichts für Holmes-Puristen und wenn man nicht den falschen Erwartungen rangeht kann mit ihm als locker-leichte Unterhaltung wenig falsch machen. [beliebigen Cliffhanger für eine Fortsetzung hier einfügen]

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Cellmorbasg

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Bewertung5.0Geht so

Die zweite Sichtung hat dem Film seinen kompletten Zauber genommen, den ich damals nach dem Kinobesuch noch sah. Das liegt vor allem daran, dass ich inzwischen die tolle BBC-Serie Sherlock gesehen und ein paar der Bücher gelesen habe. Der Film erreicht weder die Buchtreue und die Originalität der Serie, noch kann er mit Action und Spannung punkten. Die historische Kulisse und die Musik von Hans Zimmer sind in diesem Fall ganz nett, doch Holmes und Watson geben dem Film keine Höhepunkte. Vom Kinobesuch des zweiten Teils habe ich daher Abstand genommen.

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Haschbeutel

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Bewertung5.0Geht so

"Relax. I'm a doctor."

SHERLOCK HOLMES wollte ich schon ewig sichten. Nachdem mich aber ROCK'N'ROLLA von Ritchie so enttäuscht hat, bin ich dem Streifen erstmal fern geblieben. Angetrieben von der schier unendlich euphorischen Welle des Nachfolgers habe ich dann aber doch endlich mal die BluRay ausgepackt und mich nach London gewagt. Zuerst das Positive: Wie in ROCK'N'ROLLA versteht es Ritchie, viele große und kleine visuelle Tricks und Taschenspielereien perfekt zu kombinieren. Hier kleine Kameraspielereien, dort schnelle Schnitte um standardisierte Actionchoreographien wie ganz große Kunst aussehen zu lassen. Ein Soundtrack am Puls der Zeit, der stets konträr der visuellen Hektik eine aphrodisierende Heiterkeit versprüht und den Drahtseilakt zwischen bierernstem Kampf um Leben und Tod und entspanntem Buddy-Movie vermittelt. Dazu ein wunderbar aufgelegtes Duo mit Downey und Law - Rachel McAdams dulde ich jetzt einfach mal als notwendiges Übel, um irgend ein Love-Interest in die Geschichte einzubauen. Zum Glück ist ihre Screentime begrenzt. Der heimliche Star des Films ist allerdings ganz klar Mark "Das Zähnchen" Strong, der seinen diabolischen Taschenspieler mit solch inbrünstiger Verschlagenheit spielt, dass er allen glatt die Show stiehlt. Kudos, Herr Strong. Kudos!

Wie ironisch, dass dessen Figur des Sir Blackwood perfekt zu Ritchies Regiearbeit passt. Man gebietet Ehrfucht vor der Magie und vor dem was nur das Auge wahrnimmt und man nicht direkt hinterfragen kann; möchte sich hingeben in diese Welt der vollen (sichtbaren) CGI-Überdosis und Verschlagenheit doch wenn man genau hinschaut bleibt eben doch nichts als langweilige Technik - versteckt hinter Actiongetöse und hohlem Geschwätz. Denn ähnlich wie in seinem Werk vor SHERLOCK HOLMES bietet mir der Film abseits der gut gemacht Action recht wenig, was mich auf Dauer bei der Stange hält. Das liegt vor allem daran, dass zwischen all der Katz-und-Maus-Jagd sich Ritchie abermals viel zu sehr in seine trivialen Dialoge verliebt. Der geneigte Zuschauer hat denke ich schon nach der grandiosen Anfangssequenz verstanden, dass Holmes ein brillanter Alleskönner ist, den überhaupt gar nichts aus der Ruhe bringt. Aus dem literarischen Denker und Pfeifengenießer ist plötzlich ein selbstverliebter Bruce Lee mit Hygieneproblemen und Playboy-Allüren geworden, der die Auflösung des Rätsel schon kennt, bevor Ritchie sich überhaupt Zeit für die Fragestellung nimmt. Da helfen auch gewiefte Flashbacks und an den Haaren herbeigezogene Twists nichts.

Das alles ist erstmal nicht so schlimm, denn seichte Hollywoodverfilmungen bekannter literarischer Vorlagen gibt es ja zu Hauf und SHERLOCK HOLMES ist dabei mitnichten die schlechteste Umsetzung, die es je auf die Leinwand geschafft hat. Problematisch ist viel eher, dass Ritchie seine selbstverliebten Dialoge und trivialen Nebenplots so dermaßen ausdehnt, dass sich der Blockbuster auf knapp unfassbare 130 Minuten Laufzeit ausdehnt und genau HIER liegt das Problem: Die oben genannte Kritik wäre bei einer Laufzeit von "normalen" 80 - 90 Minuten absolut hinfällig. Ich habe gar nichts dagegen, wenn angestaubte Vorlagen actionreich verfilmt und mit neuen Ansätzen interpretiert werden, aber wenn man schon eine Action-Buddy-Movie-Granate aus dem Stoff machen will, dann - lieber Herr Ritchie - liefern Sie das bitte am laufenden Band und penetrieren nicht meine Geduld mit gefühlt ewig andauernden, inhaltsleeren Szenen, die nur dann und wann von packenden Auflösungen und spaßigen Fights unterbrochen werden.

Ein weiteres Problem: So gerne ich Robert Downey Jr. auch mag und ihn für einen gnadenlos talentierten Schauspieler halte: Ich kann seine Kombination aus versoffenen, selbstverliebten, schrobigen Charakerzügen mit Playboy-Allüren so langsam nicht mehr sehen. Was in ZODIAC erste Züge annahm und in IRON MAN noch witzig war, hat mich in STICHTAG schon genervt und strapaziert jetzt in SHERLOCK HOLMES erheblich meine Geduld. Obwohl er immer verschiedene Rollen spielt, spielt er alle Rollen auf die gleiche Art und Weise - er ist quasi der Jack Sparrow unter den Darstellern. Nur eben ohne Rum. Hin und wieder habe ich mich gefragt, wann er seine Rüstung herausholt und sich gegen Mike Rourke auf der London Bridge ein Duell liefert.

Es sind all diese Kleinigkeiten, die auf die Dauer von 130 Minuten gesehen ständig meinen Sehgenuss gestört haben. Die Story ist wirklich spannend und düster umgesetzt, wenn auch voller Logiklöcher; die Charaktere sind liebenswert und voller Seele, die Action fesselnd und die visuelle Umsetzung abwechslungsreich und spaßig. Aber Downeys egozentrischer Detektiv mit Playboy-Allüren und dem schwarzen Gürtel im Schlau-sein bleibt weit hinter meinen Erwartungen zurück, was ich einfach größtenteils dem Regisseur in die Schuhe schiebe: Ritchie würde seinen trivialen Action-Blockbuster zu gerne zu etwas ganz großem Aufblasen. Leider hat er dabei vergessen, dass man die Storyblasen aus Hollywood erst mit Beton ausgießen muss, damit keine heiße Luft mehr entweicht.SHERLOCK HOLMES "geht so", wäre aber mit weniger Laufzeit und knackigerem Drehbuch zu höherem fähig gewesen. Da retten auch ein grandioser Bösewicht, eine im Kern gute Story, ein tolles Setting und einige gelungene Gags nichts mehr. Schade.

"My mind rebels at stagnation! Give me problems! Give me work!"

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RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine neuinterpretierte Version des alten Stoffes, die wirklich Lust auf mehr macht. Jude Law und Robert Downey, jr. scheinen sehr spielfreudig bei der Sache zu sein. Das schwappt auf mich als Zuschauer über. Wenn man den einschlägigen Gerüchten aus Hollywood glauben darf, wird Robert Downey, jr. noch einen weiteren Holmes-Film drehen. Mir soll es recht sein. Ich freu mich drauf! Demnächst werde ich mir ganz bestimmt erstmal im Kino Teil 2 ansehen ;)

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MasterZ

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film zeigt ja gar nicht so, was Sherlock Holmes wirklich im Buch ist (ein sehr Intellektueller und ruhiger man der mit wilden Theorien spielt und seinen Freund Dr. Watson manchmal verwirrt stehen lässt). Im Film ist es anders: Sherlock ist ein Kampfwütiges Genie das manchmal eher einem Irren ähnelt als einem Detektiv und Watson wiederum ein hin und her gerissener freund ist der immer wieder ohne es zu wissen an Holmes Seite gebunden wird. Doch der Film hat seinen eigenen Charme und überzeugt so völlig mit einer neuen Art von Sherlock Holmes für Hollywood Verhältnisse eine 9.5

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Filmfanatiker

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr gute Kulisse von London, ein paar nette Gags und gute Action...nicht mehr und nicht weniger

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moe66205

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Bewertung7.0Sehenswert

Kurzweiliger Film, zu dem Charme der Bücherfiguren kann ich leider nichts sagen, hab sie nie gelesen, aber den Film fand ich gut. Nicht super, aber gut.

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Digit

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich kenne die Sherlock Bücher, aus dem Grund war ich bei der vielen Action und der Darstellung besonders von Watson leicht irritiert. Trotzdem finde ich, hat der Film seinen eigenen Scharm.

Scherlock für die breitere Masse und trotzdem sehr gut

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dAShEIKO

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Bewertung5.5Geht so

Vieles vom Charme der Figuren, wie wir sie aus alten Adaptionen kennen, geht unter im CGI-Pulverdampf. Der Intelligenz ging auf kosten der (hervorragenden) Action verloren.

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DasM42

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Bewertung6.0Ganz gut

Sehr gewagte Sherlock Holmes Interpreation die aber kurzweilig ist und überzeugt.

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