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Sherlock Holmes

Sherlock Holmes (2009), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Kriminalfilm, Drama, Thriller, Kinostart 28.01.2010


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6.4
Kritiker
75 Bewertungen
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7.4
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32888 Bewertungen
358 Kommentare
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von Guy Ritchie, mit Rachel McAdams und Robert Downey Jr.

Traumduo Robert Downey Jr und Jude Law machen als Holmes und Watson in Guy Richies Adaption der Detektivromane erste Erfahrungen mit schwarzer Magie.

Seinen Ruf erwarb sich Sherlock Holmes dadurch, dass er selbst die kniffligsten Kriminalfälle löst. Mit seinem unerschütterlichen Partner Dr. John Watson kommt der berühmte “beratende Detektiv” flüchtigen Verbrechern auf die Spur, indem er sich auf seine unschlagbare Beobachtungsgabe ebenso verlässt, wie auf seine erstaunlichen Schlussfolgerungen und die Kraft seiner Fäuste. Derzeit braut sich über London allerdings ein Sturm zusammen, der selbst Holmes gefährlich werden könnte … Doch genau solche Herausforderungen sind ganz nach seinem Geschmack. Nach einer Serie brutaler Ritualmorde gelingt es Holmes und Watson im letzten Moment, ein weiteres Opfer zu retten und den Mörder zu stellen: Es ist Lord Blackwood, der keinerlei Reue zeigt. Obwohl Blackwoods Hinrichtungstermin immer näher rückt, terrorisiert er seine Mitgefangenen und Wärter damit, dass er offenbar mit übernatürlichen Mächten im Bunde steht. Blackwood warnt Holmes und behauptet, dass der Tod ihm nichts anhaben kann, ja, dass der Tod am Galgen sogar zu seinem Plan gehört. Und tatsächlich sieht es so aus, als ob Blackwood mit seinem Versprechen Recht behält: Seine augenscheinliche Auferstehung versetzt London in Panik und stellt Scotland Yard vor ein Rätsel. Doch damit, so Holmes, “hat das Spiel erst begonnen”. Holmes und Watson versuchen Blackwoods tödliches Komplott zu vereiteln und geraten dabei ins Reich der schwarzen Magie und verblüffender technischer Apparate – oft hilft nur die Logik, um sich in diesem Labyrinth des Verbrechens zu behaupten … aber auch der eine oder andere rechte Haken erweist sich als durchaus nützlich.

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Mehr Bilder (30) und Videos (8) zu Sherlock Holmes


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Sherlock Holmes
Genre
Abenteuerfilm, Actionfilm, Detektivfilm, Drama, Mysterythriller, Kriminalfilm, Buddy Cop-Film
Zeit
19. Jahrhundert
Ort
Gefängnis, London
Handlung
Bösewicht, Detektiv, Fessel, Freiheitsentzug, Gefängnis, Genie, Intrige, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Löwe, Mord, Mörder, Okkultismus, Roman, Schlägerei, Schwarze Magie, Sherlock Holmes, Sphinx, Staatsstreich, Suche nach Mörder, Tritt in die Eier, Verführung, Vergiften, Verkleidung, Vorgetäuschter Tod
Stimmung
Eigenwillig, Gutgelaunt, Hart, Spannend
Tag
Literaturverfilmung
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Lin Pictures, Silver Pictures, Village Roadshow Pictures, Wigram Productions

Kritiken (38) — Film: Sherlock Holmes

kobbi88: Die Drei Muscheln

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8.0Ausgezeichnet

Robert Downey spielt Holmes mit so viel Action, Coolness und Humor, dass es schon manchmal ein bisschen zu viel erscheint. Jude Law hingegen ist in eigentlich jeder Szene genau richtig. Sarkastisch, britisch, gut. Rachel McAdams nervt relativ schnell, zumindest in diesem Film kann ich sie mir nicht besonders lange ansehen. Mark Strong spielt geheimnisvoll, aber stellenweise vielleicht auch manchmal übertrieben. Die anderen Schauspieler machen eigentlich alle einen guten Job.
Die Story des Films ist eigentlich völlig egal. Sie dient lediglich dazu, die beiden Hauptpersonen Holmes und Watson von einem ins nächste Abenteuer zu bewegen, damit diese dort mit Action und richtig viel schwarzem, ironischem Humor die Zuschauer unterhalten. Auch Holmes-typische Elemente kommen nicht zu kurz, allein schon durch die Aufklärung, die so nur Sherlock Holmes selbst (naja, vielleicht noch Meisterdetektiv Hercule Poirot) hinbekommt.
Besonders hervorzuheben sind die Action-Szenen, die hier in einer so eigentlich kaum zu sehenden Art und Weise vorgetragen werden. Sie passen wunderbar zum Stil von Sherlock.
Auch bemerkenswert ist die Filmmusik. Das Thema ist zwar oft nicht besonders abwechslungsreich, hat aber einen enormen Wiedererkennungswert. Und auch die übrige Musik weiß zu begeistern, besonders wenn sie im Stil der (irischen??) „Zigeunermusik“ zu hören ist. Auch die Kulissen und die Optik des verschmutzten Londons um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert sind richtig gut.

Auch wenn in „Sherlock Holmes“ die Handlung schon sehr an den Haaren herbeigezogen ist, weiß der Film doch zu unterhalten. Kombiniert mit den tollen Leistungen der Hauptdarsteller, den innovativen Action-Szenen und einem unschlagbaren, ironischen Humor bleibt unter dem Strich eine sehr gute und schön anzusehende Detektivgeschichte übrig.

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Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio

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4.5Uninteressant

Was Conan Doyles Krimis einst so reizvoll machten, ist hier nur noch ironisches Zitat. Dem Zuschauer wird das Vergnügen des selbst Kombinierens gänzlich versagt.[...] Nur Freunde des Actionkinos könnten hier einigermaßen zufrieden aus dem Kino gehen.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.5Uninteressant

Wann hat Hollywood eigentlich damit begonnen, "Blockbuster" automatisch mit "Belanglosigkeit" gleichzusetzen? -

Man sollte diese Frage nicht falsch verstehen, es gibt nachwievor tolles Popcorn-Kino, dass seinen Unterhaltungsauftrag zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Aber es gibt eben auch Filme wie "Sherlock Holmes", der bereits in den ersten fünf Minuten deutlich zeigt, in welche Richtung er die Zuschauer führen wird: Ein paar verschmitze Kameraschwenks über das computergenerierte London hinauf in den noch hässlicheren Himmel, gefolgt von pseudo-stylischen SlowMotion-Fights, die stilgerecht mit ziemlich cool-wirkend-wollenden Onelinern eingeleitet werden. Würde nicht Downey jr. sein Gesicht zu Markte tragen, man könnte glatt meinen, man befände sich in "Van Helsing II" oder eben einem dieser ganzen anderen CGI-Monster neueren Datums.

Wann hat das Filmbusiness eigentlich damit begonnen, eine antiintellektuelle Revolution durchzuführen, die Reihen zu säubern, und nach und nach jeden akademisch angehauchten Feingeist zum tumben Schlagetot zu machen? -

Ritchie degradiert seine beiden Hauptfiguren zu herumhüpfenden Bourne-Klonen, und fühlt sich dabei auch noch auf der sicheren Seite, da er seine Interpretation und Haudrauf-Methodik durch ein paar läppische Verweise auf die Bücher Doyles gerechtfertigt sieht. Das zwischen einem Faible fürs Boxen und minutenlangen Explosionsparaden ein Unterschied besteht, hat sich offenbar noch nicht bis ins Hause Ritchie rumgesprochen.
Immerhin beweist der Brite einige Stringenz in seiner Figurenzeichnung, beschränkt er die Fähigkeiten des Meisterdetektives doch die meiste Zeit darauf, über Schlag-Combos und ähnliches Zeugs zu philosophieren.
Nein: Ein bisschen vor einem Fliegenglas auf einer Fidel zupfen macht noch kein Genie.
Nein: Genausowenig, macht man aus zwei offensichtlich nicht ganz straight angelegten Typen blockbustertaugliche Heteros, in denen man ihnen eine Misses Belanglos vor die Nase setzt.

Dass die Figurenzeichnung noch nicht ihr volles Störpotential entfalten kann, liegt großteils an den Darstellern, die durch ihren Charme und ihre Leinwandpräsenz zumindest zwischenzeitlich für Unterhaltung sorgen könnten - wäre da nicht die desolate Handlung: Irgendwo zwischen Dan Brown und James Bond mäandert sich da Irgendetwas, was in einem früheren Leben wohl einmal ein Handlungsfaden gewesen ist, durch ein langweiliges London von einer aufgesetzten, überlangen und fantasielosen Actionsequenz (deren PC-Herkunft teilweise schon ins Peinliche abdriftet) in die nächste, nur um zwischendurch von bedeutungsschwangeren aber dümmlichen Dialogen unterbrochen zu werden.

Warum verwechseln seit "Matrix" und "Bourne" soviele Filmemacher hektischen Schnitt und die SlowMotion-Taste ihrer Kamera mit gut inszenierter Actionchoreografie? -
Die immer gleichen Bilder, vom Brücken-Fight mit Degen (vor - wer hätte es gedacht - Desktop-Panorama) bis hin zu lustlosen Verfolgungsjagden und umherfliegenden Holzkisten. Man ist es langsam leid, Mister Ritchie...

Auch wenn ich mir wirklich vorgenommen habe, einen solchen Film zu mögen - ich kann es einfach nicht. Der Nächste bitte!

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten

totox

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Sehr gute Kritik. Das Schlüsselwort ist "antiintellektuell". Hollywood ist eine gigantische Volksverdummungs-Fabrik.


sachsenkrieger

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Jaja, anti-intellektuell! Ist nicht mehr so wie in den Anfängen des Kino, als nur hochwertige Literaturverfilmungen produziert wurden, um die Bildungselite in Massen in die Säle zu locken.
Jaja, Volksverdummung! Wer jeden Tag brav zur Maloche latscht, um am Ende des Monats die vielen Dollars auf seinem Konto betrachten zu können, braucht kein Kino, um verdummt zu werden.


Dr. Borstel

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7.0Sehenswert

Der kickboxende, Manieren geflissentlich beiseite lassende Holmes mag für Puristen einem Sakrileg nahekommen, für den interessierten Laien ist er einfach ein weiterer, zweifelsohne gut gespielter Filmheld in einer unterhaltsamen Action-Crime-Komödie, die weder das Rad noch irgendetwas anderes neu erfindet.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.0Sehenswert

Er ist endlich zurück! Nein, ich meine jetzt nicht Sherlock Holmes sondern Regisseur Guy Ritchie, der jahrelang nur als Mr. Madonna in Erscheinung trat und mit dem Superflop „Swept Away“ Fans seiner früheren Filme vergraulte. Nun, nachdem Ritchie sich mit dem Gangsterfilm „RocknRolla“ etwas, nun sagen wir resozialisiert hatte, darf der Brite den wohl bekanntesten Detektiv der Welt zurück auf die große Kinoleinwand bringen. Erklärtes Ziel von „Sherlock Holmes“: Mehr Action, mehr Witz, mehr Tempo und vor allem Holmes ewigen Begleiter Dr. Watson endlich so präsentieren wie es bereits Holmes-Erfinder Sir Arthur Conan Doyle getan hat, nämlich als Partner auf Augenhöhe und nicht als pummeligen Fragensteller wie man den guten Doktor sonst von diversen Verfilmungen her kennt.

Natürlich können Holmes und Watson nur dann brillieren, wenn sie zum einen von guten Darstellern gespielt werden und wenn sie einen spannenden Fall zu lösen haben. Erstes ist den Machern gelungen. Robert Downey jr. empfiehlt sich ein weiteres Mal für charmante Heldenrollen, während Jude Law als Dr. John Watson den englischen Gentleman mit Eloquenz und Schlagfertigkeit verkörpert.

Der Fall den das ungleiche aber dennoch miteinander harmonierende Duo zu lösen hat, kann da nicht mithalten. Dass bei der Wiederauferstehung des dunklen Lord Blackwood (ungewöhnlich schwach: Mark Strong) keine Magie im Spiel ist, ist klar, schließlich irrt sich ein Sherlock Holmes nie. Der Fall wirkt jedoch im Zusammenspiel mit dem Duo Holmes/Watson austauschbar und der Aha-Effekt bei der finalen Auflösung hält sich ebenso in Grenzen wie die darstellerische Leistung von Rachel McAdams, die als Diebin und Ex-Geliebte von Holmes ähnlich platt geraten ist wie die früheren Bond-Girls.

Als Krimi enttäuscht „Sherlock Holmes“ also, aber in der Action und in der Komödie lässt er die Muskeln spielen. Gut, allerdings wer große Lacher sucht wird eher enttäuscht, es sind eher die süffisanten, pointierten Wortgefechte zwischen dem Detektiv und dem Doktor als die eher mäßigen Gags, die der Film (eher selten) nutzt um dem Duo sowie den Zuschauern eine Atempause vom ganzen kämpfen und denken zu ermöglichen.
Natürlich bleiben Stirnrunzler bei Ritchies moderner Interpretation nicht aus. Einige Dinge gefallen, z.B. Holmes legeres Auftreten oder die Off-Kommentare, andere wie etwa die Fight Club Szene wollen sich einfach nicht ins Gesamtkonzept einfügen.

„Sherlock Holmes“ ist einer gelungener Unterhaltungsfilm mit übergroßem Fortsetzungsfaktor, der mit seinen Stärken meist elegant seine Schwächen kaschiert. Ob jedem Fan die Franchise-Renovierung gefällt sei dahin gestellt, aber Ritchie gelingt am Ende ein ultimativer Fingerzeig in Richtung Modernität. Was genau damit gemeint ist soll hier nicht verraten werden (Spoilergefahr) nur so viel, der oder die Bösen wollen den Prototyp von etwas benutzen für dass heutzutage einige Landesoberhäupter schon mal Kriege anfangen und wovor wir Angst um unser Leben haben - zu recht. Mehr Zeitgeist im viktorianischen England geht nicht mehr.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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7.5Sehenswert

Guy Ritchie wagte ein riskantes Experiment, als er mit der Neuauflage des zwar oft verfilmten, aber schon seit geraumer Zeit nicht mehr im Kino auftauchenden Stoffs um Sherlock Holmes begann. Die Nachricht wirkte auf den ersten Blick skurril. Der für absurd-witzige Gangsterkomödien bekannte Ritchie sollte Sir Arthur Conan Doyle’s bekannteste, aber leicht angestaubte Figur wieder ins Kino bringen und dabei einen neuen Anstrich verpassen. Je mehr Details aber bekannt wurden, desto gespannter wurde man auf den Film...

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Corsovilla: SchönerDenken

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7.5Sehenswert

Guy Ritchie gelingt (wie Christopher erklärte) eine raffinierte Modernisierung des klassischen Stoffes. Im Drehbuch stecken mehr Motive aus den Holmes-Romanen als man auf den ersten Blick denkt, aber vor allem viele gute Dialoge und kurzweilige Action. Die Story hätte vielleicht etwas intelligenter sein können, aber letztlich sticht der Trumpf Robert Downey Jr. Und das ist schon genug Grund, um sich auf den zweiten Teil zu freuen – und dann geht es gegen Professor Moriarty. (Mehr im Podcast)

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

[...]Wenn die vorherigen Worte nämlich auch sehr kritisch klingen, qualifiziert sich „Sherlock Holmes“ durchaus als kleiner Spaß für zwischendurch, der eher visuell, denn narrativ punktet. Gerade die Bilder des viktorianischen London wissen ein ums andere zu Gefallen, wie auch Rachel McAdams ganz adrett aussieht, auch wenn ihre Rolle nicht sonderlich viel hergibt. Man muss also keinesfalls so ein begnadeter Analytiker wie Sherlock Holmes sein, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass Guy Richtie mit seinem neuesten Film erneut kein großer Wurf gelungen ist. In der Summe geht der Film aber in Ordnung. Außerdem: Auch wenn das arg auf Sequel getrimmte Ende des Films ein wenig störend erscheint, ist mit der Einführung des einen und ultimativen Gegenspielers von Sherlock Holmes, nämlich Dr. Moriarty, das Versprechen gegeben, dass sich ein zweites Holmes-Abenteuer mit Downey Jr. weiter steigern kann. Ein wenig mehr Sorgfalt auf die Geschichte und etwas weniger Konzentration auf die harte Rechte von Holmes wäre dann aber schon angebracht.

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Ulrich Behrens

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8.0Ausgezeichnet

Ein in vielem anderer, aber eben doch nicht gänzlich anderer Sherlock-Holms-Film also, den Guy Ritchie produziert hat. Hinzu kommt eine Verschwörungsgeschichte, bei der man lang nicht weiß, ob es sich um Mystery im wahrsten Sinn des Wortes handelt – also übernatürlicher Krimskrams usw. – oder ob hinter alldem erklärbare Phänomene stehen. Der Bösewicht Blackwood ähnelt eher einem Bond-Bösewicht, der die Welt beherrschen will, denn einer Figur aus Conan Doyles Romanen. Und mancher Liebhaber seiner Romane wird diesen Film vielleicht eher verschmähen, als zu erkennen, dass Ritchie eine zumeist spannende und vielleicht auch zeitgemäße Adaption des Stoffes gelungen ist.

Ich mag die alten Krimihelden, ob Sherlock Holmes und Watson, Hercule Poirot oder Miss Marple – und war sehr skeptisch, ob es noch irgendeinen vernünftigen Grund für einen neuen Holmes-Film geben könnte. Ich ließ mich überraschen. Und ich war überrascht. Ritchies Adaption wird sicherlich nicht einer der Filme des Jahres. Aber allemal habe ich mich spannend unterhalten gefühlt, und der eine oder andere Lacher über diese nicht allzu ernste Adaption war auch dabei.

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Jonny Krüger: Der Blog.

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6.0Ganz gut

Zum x-ten Mal in der Filmgeschichte ist Sherlock Holmes nun auf Zelluloid gebannt. Dabei ist jedoch eben nicht die erfrischend witzige und intelligent verstrickte Geschichte herausgekommen, wie man sie sich von Arthur Conan Doyle gewünscht hätte. Tatsächlich ist Guy Ritchies “Sherlock Holmes” sehr banal. [...]

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

[...]
Der mittlerweile übliche Cliffhanger am Ende des Films soll Lust auf mehr, vor allem aber auf eine mögliche Fortsetzung machen, die man aber nach dem ersten Teil nur bedingt verspürt. Sicherlich, schlecht ist der Film nicht. Aber stellenweise unnötige Längen und die größtenteils vorherrschende Spannungsfreiheit lassen einen den Film schneller vergessen als ein zweiter Teil gedreht werden könnte.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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5.0Geht so

[...]Guy Ritchies Version von "Sherlock Holmes" hinterlässt einen zwiegespaltenen Eindruck. Auf der technischen Seite überragend, kommt die inhaltliche Komponente viel zu kurz. Auf das sichere Sequel darf man sich trotzdem freuen, denn als Start in ein neues Franchise taugt der Film allemal.[...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

[...] Weder Effekte noch brauchbare Handlung, die Spannung erzeugt. So ein, zwei Durchhänger hatte der Film durchaus. Letztlich rettet der moderne Stil und die gute schauspielerische Leitung dann doch vor dem absoluten Durchschnitt. Keine echte Enttäuschung, ein wenig mehr hätte ich aber schon erwartet.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.5Ganz gut

Koksen geht schon, rauchen nicht, und regelmäßiger Sport ist im Zweifel auch wichtiger als tägliche Lektüre. Dies ist der Sherlock Holmes für die postmoderne Blockbuster-Ära, ein Film, der lärmend ist und berechnet, immer etwas zu aufgeblasen, und der aus lauter Einzelteilen besteht, die nicht ganz zusammenpassen. Wenn man dies alles aber mal außer Acht lässt, dann ist der Film keineswegs doof und macht überraschend viel Spaß.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

[...] Zugunsten einer hochstilisierten Optik wird der britischen Kultgeschichte um den legendären Meisterdetektiv ein bisschen die Seele ausgesaugt. „Sherlock Holmes“ bedient sich beim Schnitt nicht selten einer „Saw“-Ästhetik und klotzt mit aufwändigen Kamerafahrten sowie einem perfektionistischen Hochglanz-Szenenbild. So modern der Inszenierungsstil, so altbewährt wirkt die Geschichte, welche trotz der geradezu hastigen Machart öfter droht, ins Plätschern zu geraten und bis zur kecken Auflösung auch in den Hintergrund zu treten scheint. Denn ganz offensichtlich ist alles auf den coolen Look und den Hauptdarsteller zugeschnitten.
Robert Downey Jr. ist ja auch eine Attraktion. [...]

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Michael Ranze: film-dienst, Spiegel Michael Ranze: film-dienst, Spiegel

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5.5Geht so

Wie schon in RocknRolla frönt Guy Ritchie seinem Faible für das visuelle Effekte-Kino: mit Reißschwenks, Zeitlupen, Stop Motion, Flashbacks, Kameraflügen und jeder Menge per Computer kreierter Bildelemente. Dabei arbeitet er mit wackeligem Handlungsgerüst und bringt Nebenfiguren nur unzulänglich ins Spiel.

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Evie: www.inderzange.de

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4.5Uninteressant

"Sherlock Holmes", der berühmteste Detektiv der Welt hat es auf die moderne Leinwand geschafft und das durch die Hand von Guy Ritchie. Allen bekannt durch Madonna oder besser durch seine eigenen Filme wie "RocknRolla" oder "Snatch". Und jetzt weiß man schon in welche Richtung es gehen wird, aus dem schlauen Detektiv wird ein Muskelbepackter Kämpfer mit viel Humor. NachSir Arthur Conan Doyle war Sherlock Holmes ein Mann mit Struktur und akkurater Arbeitsweise, anscheindend hat das Guy Ritchie komplett über den Haufen geworfen und ihn als ungepflegten und unsortierten Menschen dargestellt.

Der Film fängt nun schon sehr actionreich an, so wie man es gewohnt ist, indem Sherlock Holmes (Robert Downey Jr. - "Iron Man") anscheindend jemanden hinterher jagt, durch enge Straßen und in die Kanalisation folgt ihm natürlich sein Gefährte Dr. John Watson (Jude Law - "Das Kabinett des Doktor Parnassus"). Ihrem Widersacher gegenüberstehend, nimmt die Polizei den schon lange gesuchten Lord Blackwood (Mark Strong - "Der Mann, der niemals lebte") fest. Wie es das Gesetz so will wird er zum Todeverurteilt, nach 5 Morden und einem weiteren Mordversuch. Währendessen stellt Watson Holmes seine zukünftige Frau vor Mary Morstan, die er prompt vor den Kopf stößt. Kein guter Start für ihn um sich wenigstens mit einem Menschen gut zu verstehen. Diese exzentrische Eigenschaft lässt Ritchie Holmes wenigstens noch.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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4.0Uninteressant

Guy Ritchie, zu Recht bekannter als Exmann von Madonna denn als Filmemacher: Seine hirnlos-hyperaktive Vision von Holmes könnte auch „C.S.I.: London 1891“ heißen. Allerdings wirkt der Schauplatz wie eine Raubkopie der Düsterstadt des rezenten Jim-Carey-Vehikels AChristmas Carol. Dafür ist die Konstruktion der Handlung ein Witz, der Conan Doyles sorgfältigen Rätseln spottet

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Dareios

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Hyperaktiv passt haargenau! Irrsinnig schnelle Schnitte machen einen Film nicht nur nicht automatisch besser, sie können bei exzessiver Anwendung sogar ins Gegenteil umschlagen und einen hohlen Eindruck hinterlassen. Zumal die Story nicht der Rede Wert ist.


José Garcia: Textezumfilm

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7.0Sehenswert

Die Drehbuchautoren Anthony Peckham, Simon Kinberg und Michael Robert Johnson liefern eine unübersichtliche Story mit schneller Action an unterschiedlichen Schauplätzen, die den Einfluss der „Bourne“- und der letzten „James Bond“-Filme deutlich erkennen lässt. Regisseur Guy Ritchie setzt dies in eine eigenwillige Mischung aus Superzeitlupe und Zeitraffer sowie schnell geschnittenen Sequenzen um, die darüber hinaus an das inzwischen berühmten „Bullet Time“-Konzept des Spielfilms „Matrix“ (1999) erinnert. In seiner Inszenierung motzt Regisseur Ritchie das viktorianische London mit an Computer erstellen Stadtlandschaften auf, die allerdings oft allzu künstlich wirken. Viel stimmungsvoller geraten ihm demgegenüber die Szenen in der Londoner Unterwelt. Ebenso geglückt ist ihm die Verknüpfung von Action und Humor, der sich teilweise im Visuellen, vorwiegend aber in witzigen Dialogen ausdrückt. Gelungen ist Guy Ritchie insbesondere jedoch die Charakterzeichnung der Haupt-, aber auch einer Vielzahl von Nebenfiguren.
In der deutschen Synchronfassung von „Sherlock Holmes“ kommt der Zuschauer außerdem in den Genuss von Mark Strongs „deutscher Stimme“ Tom Vogt, der seine wunderbare, gegenüber seinen früheren Arbeiten (etwa Lawrence Fishburne in „Matrix“ und Clive Owen in „Inside Man“) noch eine Spur dunklere Klangfarbe als weiteres filmisches Stilmittel einsetzt.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

[...] In "Sherlock Holmes" geht es, worum es in allen Ritchie-Filmen geht: Um lustige Späße mit lustigen Kerlen. Dieses Mal in einem vergangenen Jahrhundert, aber immer noch in England und immer noch mit viel unverständlichem Gebrabbel. Der Film pflegt, selbstverständlich und erwartungsgemäß und auch leider, mit der eigentlichen Holmes-Figur nur noch eine Namensverwandtschaft, die eigentlichen Wesenszüge des analytischen Ermittlersnobs, der, wenn ihm die Kultiviertheit zu Kopfe zu steigen droht, gern zur Geige greift, werden massenkompatibel und drastisch reduziert. Auf, natürlich, ordentlich Gekloppe (Ritchie ist ein verlässlicher Regisseur), und dem Nachstehlen einer schönen Frau (die ihm in der Vorlage nicht einmal ein müdes Lächeln entlockt hätte). Holmes, der Womanizer. [...]

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Alle Kritiken (38)


Kommentare (320) — Film: Sherlock Holmes


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BountyHunter2602

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wuhu, habe mich nie so richtig an den Film herangetraut, doch jetzt habe ich es doch getan und bereue es kein Stück. Robert Downey Jr. passt wie A**** auf Eimer, ich habe teilweise echt herzlich lachen müssen. Aber nicht nur Witz ist im Film vertreten, sondern auch Action und Spannung. Tiefsinnig ist das ganze zwar nicht, aber auch etwas mehr als das typische Popcorn-Kino. Leider spielt die gute Kelly Reilly, die ich in Eden Lake wirklich großartig fand, nur eine relativ kleine Rolle. Alle anderen Schauspieler leisten sehr gute bis gute Arbeit. Für mich ist der Streifen eine gelungene Sherlock Holmes Verfilmung, die man sich auch gerne mehr als nur einmal ansehen kann.

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Popelspecht

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Nagel geköpft.


Lili 9ochefort

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Bewertung9.0Herausragend

Ich war und bin von Guy Ritchie´s Sherlock Holmes voll und ganz begeistert.
Hätte mir nicht gedacht, das der Film soooo gut ist, ich hatte ihn längere zeit bei mir zuhause herum liegen, und vorgestern war es endlich so weit das ich ihn gekuckt habe.

Mir hat diese moderne Version Spaß gemacht, und obwohl der neue Sherlock Holmes oftmals seinen Einfallsreichtum und seinen enormen Scharfsinn gegen Kung Fu Einlagen der Marke Donnie Yen in Ip Man tauscht, so bleibt der Film doch im Kern immer noch ein Sherlock Holmes. Und ich mag diesen neuen Sherlock, sehr gerne, weil so Typen Männer auf mich einfach sexy wirken, und obwohl ich hier Sherlock ein bisschen ankreide, das er seinen Charme einmal zu oft gegen Logik und Vernunft tauschte, ist er dennoch ein super Typ. Und wie schon erwähnt gibt es hier tolle Kampfszenen,...

Als Beispiel:,... Holmes sitz in einer Ecke, und lauert, auf einen Aufpasser,... und vor seinem geistigen Auge,.. lässt er ablaufen, wie er den Gegner ausschaltet,..

,.. Schlag mit der flachen Hand aufs rechte Ohr,...
,... Schlag auf den Kehlkopf,...
,... Schlag auf die Leber,..
,... und das humpelde Knie,... und exakt genau so setzt er es in die Tat um,... haha, gar nicht übel,... :D

Der eigentlich Plot um einen gefährlichen Serienkiller der mit dem Bösen im Bunde ist ist spannend, unterhaltsam und keine Minute langweilig, und wie Sherlock hier den Fall löst und was es mit diesem Teufelsanbeter wirklich auf sich hat ist einfach zu cool, da möchte ich nicht *spoilern* seht euch den Film am besten selbst an. :)
Und neben dem ganzen Lob möchte ich abschließend unser beiden Hauptdarsteller loben. Robert Downey jr. (Sherlock) und Jude Law (Watson) sind einfach göttlich in ihren Rollen und ihre Witze und Sprüche und Ideen im allgemein sind einfach nur klasse.

Ich hätte eine guten Film erwartet, so im 7 ener Bereich, aber das der Film so gut ist hätte ich nicht gedacht, und ich freu mich auf den 2. Teil, ach eine nette Optik hatte der Film auch und selbst unser cleverer Sherlock hat schon mal gegen eine Frau verloren,... hihi. :D

9 Punkte und absolute Empfehlung von mir. :D

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Agent Smith93

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Dann viel Spaß schon mal.


Lili 9ochefort

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Danke, Agent. :)


Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Interessante und unterhaltsame Neuinterpretation der Figur des Meisterdetektivs mit viel Humor und Action.

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sachsenkrieger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Officer Sowieso: "Holmes, sie müssen mitkommen, Lestrade braucht sie!"
Holmes: "Wieso, hat er sich auf dem Weg zu Scotland Yard verlaufen?"

Achtung Achtung! Dieser Film ist definitiv POPCORN-Kino! Ich buchstabiere noch einmal:

PPPPPOOOOOPPPPPCCCCCOOOOORRRRRNNNNN!!!!!

Es gibt keinen Tafelspitz, keinen Kaviar aus dem Bauchnabel, keinen Tofuburger und keinen Endiviensalat. Holmes und Watson schnetzeln sich durch London, schlagen Zähne aus, brechen Rippen und Kiefer, zermalmen Genitalien und versenken Schiffe.

Nebenbei sind sie auf der Jagd nach dem Handlanger des größten Verbrechers aller erdenklichen Zeiten, der vorhat, Britannien zu alter Größe zu führen, seltsamerweise aber eher an einen SS-Schergen erinnert.

Wer nicht lachen kann, ist zumindest in der glücklichen Position, nicht so´n Hirni wie ich zu sein. Robert Downey jr., Rachel McAdams, Mark Strong und Jude Law machen einen ebenso hervorragenden Job wie Guy Ritchie. Eine humorvolle, actionreiche und halbwegs intelligente Story runden das perfekte Kinoerlebnis ab.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Friedsas

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gestern das Sherlock Holmes Double Feature angeschaut also hier die Kritik zu #1 ;)

Der war verdammt gut besonders das mystische und okkulte hat sehr gefallen. Wenn man die drei momentanen Sherlock Inkarnationen betrachtet, nämlich Johnny Lee Miller (Elementary), Benedict Cumberbatch (Sherlock) und Robert Downey Jr (Sherlock Holmes) dann muss ich sagen das Robert Downey Jr Rolle eine Mischung zwischen beiden ist. Er ist zum einen so gerissen wie Benedict Cumberbatchs Sherlock aber im Gegenzug so "brutal", kräftig und trainiert wie Johnny Lee Millers. Hervorzuheben ist hier besonders Mark Strong der meines Erachtens einer der besten Schurkendarsteller ist die es gibt. Er kann das einfach, böse schauen, bedrohlich wirken und "zaubern" ;) Jude Law ist ein sympathischer Wattson der sichtlich oft genug die Schnauze voll hat von Sherlock ;)

Das Szenenbild und des Rätsels Lösung am Ende ist aber auch sehr genial. Alles in allem für Robert Downey Jr. Fans sehr zu empfehlen, für Sherlock Fans und Liebhaber Detektivgeschichten sowieso ;)

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AfterFX

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Bewertung10.0Herausragend

Wenn man Sherlock Holmes als Actionheld akzeptiert, ist es ein sehr unterhaltsamer Film. Mit "Lord Blackwood" wurde ein sehr mysteriöser und geheimnisvoller Bösewicht erschaffen, das ganze wurde sehr humorvoll gestaltet und Hans Zimmer hat mit dem Soundtrack ein Meisterwerk erschaffen. Und auch die Visuellen Effekte reissen mit und unterhalten gut. Meiner Meinung nach ein Muss für jeden, der Geheimnisvolle und teilweise etwas unheimliche Krimis mag!

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U-Turn

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Bewertung5.0Geht so

Leider nur Durchschnitt, komplett nach Schema F.

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oliver.malina.1

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine Tolle Neuinterpretation des Meisterdedektives, die besonders durch die grandiose Spielfreude von Robert Downey Jr. und Jude Law lebt über einen grandiosen Soundtrack verfügt und von Guy Ritchie in seiner ihm üblichen schnellen und atmospherischen dichten Art erzählt wird. Die Bilder des Düsteren Steampunk Londons tun ihr übriges aus diesem Film eine sehr Runde Sache zu machen. Nach der Serie Sherlock eine weitere wirklich tolle Wiederentdeckung des Meisters.

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FranklinFlyer

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Bewertung5.5Geht so

Optisch sehr gelungenes Popcorn Kino, das Drehbuch lässt sich auch in entsprechenden Momenten genug Zeit um Handlungsstränge zu entwickeln.
Aber letztlich muss man es mit Holmes zerrupfen. Holmes weist darauf hin dass in den Details die Wahrheit liegt. In den Details liegt auch die Schwäche dieses Films. Wo die Action Szenen geradezu galant inszeniert sind, man vergleiche das mal mit dem zeitgleich erschienenen grottenschlechten Transformers 2, sind die Spielszenen für die Mimen Downey Jr. und Law geradezu eine Frechheit.
Downey gibt eine weitere Variante des Tony Stark zum Besten und Jude Law hat die Rolle des Stichwortgebers inne, dessen Texte oft erschreckend Erzählerisch daherkommen. Da kommt leider Tatort Feeling auf.
Man merkt Regisseuer Ritchie auch die Ideenlosigkeit in normalen Räumen an, und die Erlösung wenn er wieder in einer Gruft oder eine Actionszene inszenieren darf.
Aber ohne das charakterliche Futter der Spielszenen des "Alltags" , verlieren die Actionszenen an Fallhöhe.
Ein Lob geht an das Szenenbild. Hier ist mehr gebaut worden als bei vielen anderen CGI Orgien unserer Zeit.

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JonnyvsSherlock

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Ich liebe das Szenenbild zwar auch;) Aber zum grössten Teil IST es eine CGI Orgie:)


Mr.Queeqeq

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Bewertung7.0Sehenswert

Ganz netter Film.

Leider verkommt die Ritchie Version von Sherlock Holmes zur oberflächlichsten Interpretation von Holmes, die ich bisher gesehen habe, insbesonders, wenn man die Darstellung von Robert Downey jr. mit der von Benedict Cumberbatch vergleicht, dass sind Welten.

Hier ist Holmes zwar ein guter Analytiker, aber zugleich ein begnadeter Schläger, und das wars leider Keine charakterlichen Ecken und Kanten, so wie es etwa bei dem Cumberbatch´n Holmes der Fall ist.

Die Handlung ist zwar gut inszeniert und die Auflösung war einem Holmes durchaus gerecht, aber das gewisse etwas fehlt mir, und von dem Genie Guy Ritchie erwarte ich mehr, mehr Kongenialität, mehr schwarzer Humor.

Mir kommt es so vor, dass Ritchie vor allem einen Blockbuster drehen wollte der Kohle bringt, nun, dass ist ihm gelungen, aber mehr auch nicht.

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schwedenflo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Top besetzter Cast, geniale musikalische Untermalung von Hans Zimmer, sehr inteligente und spannende Handlun gdazu gute Action und einfach hammer witzige Momente machen diesen Film zu einem beiendruckenden Detektivabenteuer mit toller Optik.

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JonnyvsSherlock

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Um den Film zu mögen, darf man ganz klar keine werkgetreue Umsetzung des grandiosen Stoffes von Sir Arthur Conan Doyle erwarten. Besser gesagt, man sollte die Namen der Charaktere und damit auch den Filmtitel einfach in Gedanken abändern. Ist man zu solch einem grosszügigen Wagnis gegenüber Guy Ritchie fähig, dann erwartet einen wunderbare Popcornunterhaltung, die ihres gleichen sucht.
Guy Ritchie hat hier im Grunde ein neues Gewand für seine actionreichen, britischen Gangster-Zitatschleudern gefunden. Das sollte man aber auf keinen Fall negativ auffassen. Denn es funktioniert meiner Meinung nach perfekt, perfekter als in den meisten seiner anderen Filme. Die Story fällt in das Schema F eines Mistery-Action Films. Markante Charaktere, gute Sprüche, eine ordentliche Prise Humor, ein wenig Okkultes und viel Platz für Actionszenen. Es wird ein angemessener Spannungsbogen erzeugt, der auch entsprechend in einem zufriedenstellenden Ende gipfelt.
Die Actionszenen sind wirklich genial inszeniert. Man sieht die inzwischen bekannte Sicht von Sherlock Holmes in den zahllosen Kämpfen, in denen man seinen Planungen folgt, die er anschließend in brachialer Geschwindigkeit ausführt. Das macht Spass und ist, wie gesagt, wunderbar in Szene gesetzt. Es wird nicht gegeizt mit Zeitlupe, Zeitraffer und anderen netten Effekten, die in diesem Film aber wirklich aus der Masse hervorstossen.
Die Kamera überzeugt voll und ganz. Gerade mit Bewegung wird hier nicht gespart und das viktorianische London wird wunderschön eingefangen. Auch wenn wahrscheinlich viel CGI angewendet wurde, ist die Atmosphäre unvergleichlich und zeigt die englische Hauptstadt in all ihren schmutzigen Facetten.
Das Ganze wird rasant geschnitten und Holmes Deduktionen geben den letzten Kick.
Also eigentlich ein toller Actionfilm, wenn man damit klar kommt, dass es kein echter Sherlock Holmes ist.

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MaP

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na dann sollte man doch den film anders nennen, wie Müller und Meier o.so und nicht Holmes; man verkauft ja auch nicht ein Schweineschnitzel als Original Wiener Schnitzel, wenn's nicht eine Mogelpackung sein soll(te)


JonnyvsSherlock

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Ja, deshalb hat er auch Punktabzug von mir bekommen;)


Felix.DjTunefish.Fischer

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Bewertung7.5Sehenswert

Ganz cool gemacht. Robert Downey Jr. passt einfach perfekt in diese Rolle!

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-07-

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Bewertung9.0Herausragend

Witz, Spannung, Story. Tolle Schauspieler :D

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furkan.oezbek

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sehr TOLL den Robert als Sherlock zu sehen.
Schauspieler wirklich tolle Leistung genau wie der Watson ^^

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn ich mir einige Kommentare zu ,,Sherlock Holmes" ansehe, muss ich feststellen, dass doch einige nicht sehr zufrieden mit der neuen Interpretation des berühmten Detektives waren.
Nun gut, ich hab keine Bücher über Holmes und Watson gelesen und diese moderne Verfilmung des Stoffes war so einer meiner ersten Kontakte mit Sir Conan Dyles Werk und meinen Geschmack hat es wirklich perfekt getroffen.
Ich habe den Film glaube ich schon dreimal gesehen und er bereitet mir heute noch Spaß, was schon in der ersten Szene anfängt, wenn man die wirklich phänomenale und perfekt passende Filmmusik hört und Holmes und Watson in Aktion sieht, die wirklich genial von Robert Downey Jr. und Jude Law gespielt werden.
Beide haben sichtlich Spaß an ihren Rollen und wenn die Geschichte um ,,Sherlock Holmes" auch teilweise etwas düster ist, so bereiten einem die fantastischen Streitgespräche, die wie bei einem alten Ehepaar aussehen, doch unglaublichen Spaß.
Dazu hat man eine tolle Kulisse von London des 19 Jahrhunderts und ziemlich geniale Actionszenen, die einem äußerst gute Laune bereiten.
Man kann beim Film natürlich noch einige Logikfehler bemängeln, doch die ganze Stimmung des Streifens die durch die Musik und vor allem die Darsteller aufkommt hat mich schon sehr mitgerissen, weshalb ich dem Film gerne 8 Punkte gebe!
Für mich eine modernere Version von Fluch der Karibik, nur in London eingeordnet, coole Action, starke Musik und ein selbsironischer, genialer Schauspieler!

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The Freewheelin Fonda

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Muss irgendwo auch ganz ehrlich sagen, dass mich die Bücher nie so interessiert haben und der Streifen hier macht einfach Spaß :)


ruediger.johne

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Auch ein weiterer cineastischer Leckerbissen. Fügt sich meiner Meinung nach fast nahtlos ein in 'Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen' oder etwa 'Sky Captain & The World of Tomorrow'. Also.
bon appetit mesdames et missieurs.


robert-hofmann

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich bin beileibe kein Fan von Ritchies ironischem, dialoglastigen Gangster-Action-Spaß Kino mit britischem Flair.
Trotzdem-oder gerade wegen der niedrigen Erwartungen- hat mir Sherlock Holmes sehr gut gefallen. Für einen Film zumindest, der alles genau so macht, wie man es von ihm erwartet, was an manchen Tagen, zu besonderen Anlässen und Momenten eben das ist, was das sonst ungemein verwöhnte Filmeguckerherz benötigt.

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sebastian.gonera.5

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich weiß nicht wieso aber mir fehlt in diesem Film einfach das gewisse etwas ich kann leider nicht beschreiben was genau es ist mh vielleicht mehr ernsthaftigkeit ? Oder zu viel action und bisschen zu modern für 1890 (genaues Jahr weiß ich nicht aber es wird ende des 19. Jahrhundert gewesen sein)

Dennoch interessanter Film ich sagte nicht das ich ihn nicht mag sondern mir fehlt etwas in diesem film

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Croton

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Bewertung6.5Ganz gut

Wow, ein Film der mit dem Abspann bei mir nochmal einen halben Punkt holt, das ist schon etwas merkwürdig. Aber nochmal zurück auf Anfang...

Den guten alten Sherlock zu einem Actionhelden zu machen passt mir natürlich nicht, die Qualität der Geschichten des guten alten Sir Conan Doyles wird an keiner Stelle erreicht. Vielmehr zeigt Holmes hier als eine Art Superheld, der als Superkraft nunmal seine Intelligenz besitzt. Sehr schön zeigt sich das in den Kampfszenen "bewusstlos 90 Sekunden, kampfunfähig 15 Minuten, vollständige Wiederherstellung unwahrscheinlich". Das wird dem Zuschauer aber früh klar gemacht und so kann man sich denn auf diesen Popcornfilm einlassen, oder rechtzeitig zu etwas anderem wechseln. Also haben wir hier einen schönen Steampunk Actionfilm vor uns und lassen uns berieseln.

Die Actionszenen sind mir definitiv zu lang und auch derer zu viele, auch wenn es welche der besseren Sorte sind. Worauf man dann noch hoffen kann sind die Dialoge, die auch locker flockig daher kommen. Leider geht die anfängliche Selbstironie, die die Abstrusität dieses Setting und von Actionfilmen im allgemeinen beschreibt, leider im Laufe des Films den Bach runter und wir erleben immer mehr die übliche schmale Kost aus Onelinern und coolen Sprüchen.

Die Auflösung der mysteriösen Ereignisse erfolgt, getreu dem großen Vorbild, natürlich erst ganz am Ende des Films. Das funktioniert hier aber für mich nicht ganz so gut, denn irgendwie frage ich mich dann schon recht früh was das ganze denn jetzt eigentlich soll. Nett gemacht ist jedoch der kleine Auflösungs-Cliffhanger am Ende, wo man sich fragt, warum die wichtigste Frage denn jetzt gerade nicht geklärt wird.

Ach ja das Ende und der Abspann. Hier fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Das ganze ist zwar keine realistische Zeichnung des viktorianischen London sondern eher eine Steampunkversion davon (gibt eigentlich viel zu wenig Steampunk im Film, ist finde ich ein tolles Setting), aber es sieht super aus. Ja es ist jede Menge CGI, aber es passt einfach. Der gute Sir Conan Doyle würde sich angesichts der Geschichte im Grabe rum drehen, aber er würde genau diese Technik und genau solche Bilder nutzen, wäre er nicht damals Autor gewesen sondern heute Regisseur sein.

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Luinaear

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Bewertung6.0Ganz gut

Wie es schon so viele schreiben: Ja, abgesehen vom Namen und den Charakteren hat das ganze nicht mehr viel mit ACDs Sherlock Holmes zu tun. Auch wenn Optik und Cast passt, so ist das ganze für mich nicht mehr als Popcorn-Kino.
Der Indikator dafür: Ich hab irgendwann das Fenster verkleinert und nebenbei begonnen Minesweeper zu spielen, weil es irgendwie nur so vor sich hinplätscherte und gut aussah.

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