Sherlock Holmes
Sherlock Holmes (2009), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kriminalfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 28.01.2010
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300 Kommentare
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von Guy Ritchie, mit Rachel McAdams und Robert Downey Jr.
Seinen Ruf erwarb sich Sherlock Holmes dadurch, dass er selbst die kniffligsten Kriminalfälle löst. Mit seinem unerschütterlichen Partner Dr. John Watson kommt der berühmte “beratende Detektiv” flüchtigen Verbrechern auf die Spur, indem er sich auf seine unschlagbare Beobachtungsgabe ebenso verlässt, wie auf seine erstaunlichen Schlussfolgerungen und die Kraft seiner Fäuste. Derzeit braut sich über London allerdings ein Sturm zusammen, der selbst Holmes gefährlich werden könnte … Doch genau solche Herausforderungen sind ganz nach seinem Geschmack. Nach einer Serie brutaler Ritualmorde gelingt es Holmes und Watson im letzten Moment, ein weiteres Opfer zu retten und den Mörder zu stellen: Es ist Lord Blackwood, der keinerlei Reue zeigt. Obwohl Blackwoods Hinrichtungstermin immer näher rückt, terrorisiert er seine Mitgefangenen und Wärter damit, dass er offenbar mit übernatürlichen Mächten im Bunde steht. Blackwood warnt Holmes und behauptet, dass der Tod ihm nichts anhaben kann, ja, dass der Tod am Galgen sogar zu seinem Plan gehört. Und tatsächlich sieht es so aus, als ob Blackwood mit seinem Versprechen Recht behält: Seine augenscheinliche Auferstehung versetzt London in Panik und stellt Scotland Yard vor ein Rätsel. Doch damit, so Holmes, “hat das Spiel erst begonnen”. Holmes und Watson versuchen Blackwoods tödliches Komplott zu vereiteln und geraten dabei ins Reich der schwarzen Magie und verblüffender technischer Apparate – oft hilft nur die Logik, um sich in diesem Labyrinth des Verbrechens zu behaupten … aber auch der eine oder andere rechte Haken erweist sich als durchaus nützlich.
- DVD
Cast & Crew
-
Guy Ritchie
-
Rachel McAdams
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Irene Adler
-
Robert Downey Jr.
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sherlock Holmes
-
Jude Law
-
Mark Strong
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Blackwood
-
Kelly Reilly
-
Eddie Marsan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Inspector Lestrade
Regie
Schauspieler
-
William Hope
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Standish
-
Robert Maillet
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Baggerer
-
William Houston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Constable Clark
-
Joe Egan
-
Robert Stone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Preisboxer
-
David Garrick
-
James A. Stephens
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Philips
-
Simon Kinberg
-
Anthony Peckham
-
Michael Robert Johnson
- Genre
- Mysterythriller, Drama, Detektivfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm
- Zeit
- 19. Jahrhundert
- Ort
- Gefängnis, London
- Handlung
- Bösewicht, Detektiv, Fessel, Freiheitsentzug, Gefängnis, Genie, Intrige, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Löwe, Mord, Mörder, Okkultismus, Roman, Schlägerei, Schwarze Magie, Sherlock Holmes, Sphinx, Staatsstreich, Suche nach Mörder, Tritt in die Eier, Verführung, Vergiften, Verkleidung, Vorgetäuschter Tod
- Stimmung
- Eigenwillig, Gutgelaunt, Hart, Spannend
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Drehbuch
Filmdetails Sherlock Holmes
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Kritiken (37) — Film: Sherlock Holmes
Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio
Kommentar löschenWas Conan Doyles Krimis einst so reizvoll machten, ist hier nur noch ironisches Zitat. Dem Zuschauer wird das Vergnügen des selbst Kombinierens gänzlich versagt.[...] Nur Freunde des Actionkinos könnten hier einigermaßen zufrieden aus dem Kino gehen.
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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenWann hat Hollywood eigentlich damit begonnen, "Blockbuster" automatisch mit "Belanglosigkeit" gleichzusetzen? -
Man sollte diese Frage nicht falsch verstehen, es gibt nachwievor tolles Popcorn-Kino, dass seinen Unterhaltungsauftrag zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Aber es gibt eben auch Filme wie "Sherlock Holmes", der bereits in den ersten fünf Minuten deutlich zeigt, in welche Richtung er die Zuschauer führen wird: Ein paar verschmitze Kameraschwenks über das computergenerierte London hinauf in den noch hässlicheren Himmel, gefolgt von pseudo-stylischen SlowMotion-Fights, die stilgerecht mit ziemlich cool-wirkend-wollenden Onelinern eingeleitet werden. Würde nicht Downey jr. sein Gesicht zu Markte tragen, man könnte glatt meinen, man befände sich in "Van Helsing II" oder eben einem dieser ganzen anderen CGI-Monster neueren Datums.
Wann hat das Filmbusiness eigentlich damit begonnen, eine antiintellektuelle Revolution…
Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten
Tytus 2010/10/16 13:18:54
Antwort löschenGanz Großes Dito :D
Ich hab sowieso schon seit längerem denn verdacht das man irgendein schema F drehbuch hat und erstmal in denn Keller geht um nach verstaubte/billigen Lizenzen zu sehen, dann werden die Namen der Protagonisten ins Drehbuch eingetragen und fertig ist der 08/15 Blockbuster. Titel sind 100% austauschbar genau wie die Personen
duffy 2010/10/16 13:31:28
Antwort löschenIch mag ihn sehr, kann aber die Kritikpunkte komplett nachvollziehen.
alanger 2010/10/16 13:34:31
Antwort löschenich fand den film gut, diese kritik prangere ich an! :)
Hitmanski 2010/10/16 13:40:24
Antwort löschen@alanger
Diese Kritik an der Kritik überzeugt mich jetzt nicht^ - Fanboy-Alarm? ;)
alanger 2010/10/16 13:51:31
Antwort löschenja:)
karma-karman 2010/10/16 14:25:24
Antwort löschenNe, es stimmt schon, die Kritikpunkte sind berechtigt. Ich l´mag diesen Film dennoch sehr gerne, weil er erstens sehr lockere kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch darstellt (sowas wie ein gutes Casual-Game des Films) und zweitens Robert Downey Jr. und Jude Law zwei super charismatische Typen sind, denen ich einfach gern zuschaue, egal wie holprig die Story ist...
duffy 2010/10/16 14:28:23
Antwort löschenExakt! :)
rollkuchen 2011/01/12 17:45:12
Antwort löschengenau!
-VIPER- 2011/02/22 16:07:48
Antwort löschenfinde ich überhaupt nicht vllt. ist er dir ja einfach zu anspruchsvoll und damit zu langweilig
Tytus 2011/02/22 21:36:34
Antwort löschenHa Ha Ha , anspruchsvoll der Film hier, danke der Lacher des Tages.
Harryl1981 2011/06/21 15:13:55
Antwort löschenMuss der Kritik zu 100% zustimmen. Die Filme aus Hollywood werden immer schlechter. Kaum noch zu ertragen!
duffy 2011/06/21 15:14:37
Antwort löschenJa, pöses Hollywood.
SAFTMANN88 2011/07/13 14:45:36
Antwort löschenWenn euch die Hollywood Blockbuster zu schlecht werden kann ich euch nur empfehlen ausschließlich die für die Oscarverleihung nominierten Filme zu schauen oder auf Wettbewerbsfilme aus anderen Städten zurückzugreifen. Neben den großen Filmfestspiel-Hochburgen wie Cannes, Berlin, etc. kann ich euch den Saarbrücker Max-Ophüls-Preis ans Herz legen.
In Hollywood werden nunmal fast nurnoch unterhaltsame Mainstream Filme gedreht. Und dieser fällt, daran sollte es eigentlich nichts zu rütteln geben, in die besagte Kategorie. Er ist definitiv kurzweilig, actiongeladen, und vor allem spannend.
Alles in allem der pefekte Film für das einfache Volk!
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alanger 2011/07/13 16:14:50
Antwort löscheni like hollywood.
SAFTMANN88 2011/07/13 18:48:43
Antwort löschenme aswell ;)
Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves
Kommentar löschenDer kickboxende, Manieren geflissentlich beiseite lassende Holmes mag für Puristen einem Sakrileg nahekommen, für den interessierten Laien ist er einfach ein weiterer, zweifelsohne gut gespielter Filmheld in einer unterhaltsamen Action-Crime-Komödie, die weder das Rad noch irgendetwas anderes neu erfindet.
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Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...Der Abspann des Films entblößt dieses Verfremdungsverfahren, sowie die Mittel der Verfremdung, und erklärt gleichzeitig auf metaphorischer Ebene wie der Film funktioniert. Einmal gab es Sherlock Holmes, so wie man ihm kennt. Daraus wurde eine Skizze, ein Comic, der ihn in der heutigen Zeit (was Wahrnehmung angeht) neusituiert. Auf dieser Skizze wurde ein Epochenfilm aufgebaut. Und dieser Film wurde mit Guy Ritchies Stilelementen versehen.
Sherlock Holmes ist ein postmoderner Akt der Dekonstruktion der Kategorien, so wie die Moderne diese geschaffen hat. Und wer ist ein geeigneter Charakter der Moderne, wenn nicht der brillante, stets seiner Vernunft folgende Sherlock Holmes? Aus ihm wurde ein Superheld, ein Produkt für die Massen, einer, der auf allen Ebenen imponiert....
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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenGuy Ritchie wagte ein riskantes Experiment, als er mit der Neuauflage des zwar oft verfilmten, aber schon seit geraumer Zeit nicht mehr im Kino auftauchenden Stoffs um Sherlock Holmes begann. Die Nachricht wirkte auf den ersten Blick skurril. Der für absurd-witzige Gangsterkomödien bekannte Ritchie sollte Sir Arthur Conan Doyle’s bekannteste, aber leicht angestaubte Figur wieder ins Kino bringen und dabei einen neuen Anstrich verpassen. Je mehr Details aber bekannt wurden, desto gespannter wurde man auf den Film...
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenGuy Ritchie gelingt (wie Christopher erklärte) eine raffinierte Modernisierung des klassischen Stoffes. Im Drehbuch stecken mehr Motive aus den Holmes-Romanen als man auf den ersten Blick denkt, aber vor allem viele gute Dialoge und kurzweilige Action. Die Story hätte vielleicht etwas intelligenter sein können, aber letztlich sticht der Trumpf Robert Downey Jr. Und das ist schon genug Grund, um sich auf den zweiten Teil zu freuen – und dann geht es gegen Professor Moriarty. (Mehr im Podcast)
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Wenn die vorherigen Worte nämlich auch sehr kritisch klingen, qualifiziert sich „Sherlock Holmes“ durchaus als kleiner Spaß für zwischendurch, der eher visuell, denn narrativ punktet. Gerade die Bilder des viktorianischen London wissen ein ums andere zu Gefallen, wie auch Rachel McAdams ganz adrett aussieht, auch wenn ihre Rolle nicht sonderlich viel hergibt. Man muss also keinesfalls so ein begnadeter Analytiker wie Sherlock Holmes sein, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass Guy Richtie mit seinem neuesten Film erneut kein großer Wurf gelungen ist. In der Summe geht der Film aber in Ordnung. Außerdem: Auch wenn das arg auf Sequel getrimmte Ende des Films ein wenig störend erscheint, ist mit der Einführung des einen und ultimativen Gegenspielers von Sherlock Holmes, nämlich Dr. Moriarty, das Versprechen gegeben, dass sich ein zweites Holmes-Abenteuer mit Downey Jr. weiter steigern kann. Ein wenig mehr Sorgfalt auf die Geschichte und etwas weniger Konzentration auf die harte Rechte von Holmes wäre dann aber schon angebracht.
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Ulrich Behrens
Kommentar löschenEin in vielem anderer, aber eben doch nicht gänzlich anderer Sherlock-Holms-Film also, den Guy Ritchie produziert hat. Hinzu kommt eine Verschwörungsgeschichte, bei der man lang nicht weiß, ob es sich um Mystery im wahrsten Sinn des Wortes handelt – also übernatürlicher Krimskrams usw. – oder ob hinter alldem erklärbare Phänomene stehen. Der Bösewicht Blackwood ähnelt eher einem Bond-Bösewicht, der die Welt beherrschen will, denn einer Figur aus Conan Doyles Romanen. Und mancher Liebhaber seiner Romane wird diesen Film vielleicht eher verschmähen, als zu erkennen, dass Ritchie eine zumeist spannende und vielleicht auch zeitgemäße Adaption des Stoffes gelungen ist.
Ich mag die alten Krimihelden, ob Sherlock Holmes und Watson, Hercule Poirot oder Miss Marple – und war sehr skeptisch, ob es noch irgendeinen vernünftigen Grund für einen neuen Holmes-Film geben könnte. Ich ließ mich überraschen. Und ich war überrascht. Ritchies Adaption wird sicherlich nicht einer der Filme des Jahres. Aber allemal habe ich mich spannend unterhalten gefühlt, und der eine oder andere Lacher über diese nicht allzu ernste Adaption war auch dabei.
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Jonny Krüger: Der Blog.
Kommentar löschenZum x-ten Mal in der Filmgeschichte ist Sherlock Holmes nun auf Zelluloid gebannt. Dabei ist jedoch eben nicht die erfrischend witzige und intelligent verstrickte Geschichte herausgekommen, wie man sie sich von Arthur Conan Doyle gewünscht hätte. Tatsächlich ist Guy Ritchies “Sherlock Holmes” sehr banal. [...]
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Der mittlerweile übliche Cliffhanger am Ende des Films soll Lust auf mehr, vor allem aber auf eine mögliche Fortsetzung machen, die man aber nach dem ersten Teil nur bedingt verspürt. Sicherlich, schlecht ist der Film nicht. Aber stellenweise unnötige Längen und die größtenteils vorherrschende Spannungsfreiheit lassen einen den Film schneller vergessen als ein zweiter Teil gedreht werden könnte.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Guy Ritchies Version von "Sherlock Holmes" hinterlässt einen zwiegespaltenen Eindruck. Auf der technischen Seite überragend, kommt die inhaltliche Komponente viel zu kurz. Auf das sichere Sequel darf man sich trotzdem freuen, denn als Start in ein neues Franchise taugt der Film allemal.[...]
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Weder Effekte noch brauchbare Handlung, die Spannung erzeugt. So ein, zwei Durchhänger hatte der Film durchaus. Letztlich rettet der moderne Stil und die gute schauspielerische Leitung dann doch vor dem absoluten Durchschnitt. Keine echte Enttäuschung, ein wenig mehr hätte ich aber schon erwartet.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenKoksen geht schon, rauchen nicht, und regelmäßiger Sport ist im Zweifel auch wichtiger als tägliche Lektüre. Dies ist der Sherlock Holmes für die postmoderne Blockbuster-Ära, ein Film, der lärmend ist und berechnet, immer etwas zu aufgeblasen, und der aus lauter Einzelteilen besteht, die nicht ganz zusammenpassen. Wenn man dies alles aber mal außer Acht lässt, dann ist der Film keineswegs doof und macht überraschend viel Spaß.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Zugunsten einer hochstilisierten Optik wird der britischen Kultgeschichte um den legendären Meisterdetektiv ein bisschen die Seele ausgesaugt. „Sherlock Holmes“ bedient sich beim Schnitt nicht selten einer „Saw“-Ästhetik und klotzt mit aufwändigen Kamerafahrten sowie einem perfektionistischen Hochglanz-Szenenbild. So modern der Inszenierungsstil, so altbewährt wirkt die Geschichte, welche trotz der geradezu hastigen Machart öfter droht, ins Plätschern zu geraten und bis zur kecken Auflösung auch in den Hintergrund zu treten scheint. Denn ganz offensichtlich ist alles auf den coolen Look und den Hauptdarsteller zugeschnitten.
Robert Downey Jr. ist ja auch eine Attraktion. [...]
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Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst
Kommentar löschenWie schon in RocknRolla frönt Guy Ritchie seinem Faible für das visuelle Effekte-Kino: mit Reißschwenks, Zeitlupen, Stop Motion, Flashbacks, Kameraflügen und jeder Menge per Computer kreierter Bildelemente. Dabei arbeitet er mit wackeligem Handlungsgerüst und bringt Nebenfiguren nur unzulänglich ins Spiel.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschen"Sherlock Holmes", der berühmteste Detektiv der Welt hat es auf die moderne Leinwand geschafft und das durch die Hand von Guy Ritchie. Allen bekannt durch Madonna oder besser durch seine eigenen Filme wie "RocknRolla" oder "Snatch". Und jetzt weiß man schon in welche Richtung es gehen wird, aus dem schlauen Detektiv wird ein Muskelbepackter Kämpfer mit viel Humor. NachSir Arthur Conan Doyle war Sherlock Holmes ein Mann mit Struktur und akkurater Arbeitsweise, anscheindend hat das Guy Ritchie komplett über den Haufen geworfen und ihn als ungepflegten und unsortierten Menschen dargestellt.
Der Film fängt nun schon sehr actionreich an, so wie man es gewohnt ist, indem Sherlock Holmes (Robert Downey Jr. - "Iron Man") anscheindend jemanden hinterher jagt, durch enge Straßen und in die Kanalisation folgt ihm natürlich sein Gefährte Dr. John Watson (Jude Law - "Das Kabinett des Doktor Parnassus"). Ihrem Widersacher gegenüberstehend, nimmt die Polizei den schon lange gesuchten Lord Blackwood (Mark Strong - "Der Mann, der niemals lebte") fest. Wie es das Gesetz so will wird er zum Todeverurteilt, nach 5 Morden und einem weiteren Mordversuch. Währendessen stellt Watson Holmes seine zukünftige Frau vor Mary Morstan, die er prompt vor den Kopf stößt. Kein guter Start für ihn um sich wenigstens mit einem Menschen gut zu verstehen. Diese exzentrische Eigenschaft lässt Ritchie Holmes wenigstens noch.
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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse
Kommentar löschenGuy Ritchie, zu Recht bekannter als Exmann von Madonna denn als Filmemacher: Seine hirnlos-hyperaktive Vision von Holmes könnte auch „C.S.I.: London 1891“ heißen. Allerdings wirkt der Schauplatz wie eine Raubkopie der Düsterstadt des rezenten Jim-Carey-Vehikels AChristmas Carol. Dafür ist die Konstruktion der Handlung ein Witz, der Conan Doyles sorgfältigen Rätseln spottet
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDie Drehbuchautoren Anthony Peckham, Simon Kinberg und Michael Robert Johnson liefern eine unübersichtliche Story mit schneller Action an unterschiedlichen Schauplätzen, die den Einfluss der „Bourne“- und der letzten „James Bond“-Filme deutlich erkennen lässt. Regisseur Guy Ritchie setzt dies in eine eigenwillige Mischung aus Superzeitlupe und Zeitraffer sowie schnell geschnittenen Sequenzen um, die darüber hinaus an das inzwischen berühmten „Bullet Time“-Konzept des Spielfilms „Matrix“ (1999) erinnert. In seiner Inszenierung motzt Regisseur Ritchie das viktorianische London mit an Computer erstellen Stadtlandschaften auf, die allerdings oft allzu künstlich wirken. Viel stimmungsvoller geraten ihm demgegenüber die Szenen in der Londoner Unterwelt. Ebenso geglückt ist ihm die Verknüpfung von Action und Humor, der sich teilweise im Visuellen, vorwiegend aber in witzigen Dialogen ausdrückt. Gelungen ist Guy Ritchie insbesondere jedoch die Charakterzeichnung der Haupt-, aber auch einer Vielzahl von Nebenfiguren.
In der deutschen Synchronfassung von „Sherlock Holmes“ kommt der Zuschauer außerdem in den Genuss von Mark Strongs „deutscher Stimme“ Tom Vogt, der seine wunderbare, gegenüber seinen früheren Arbeiten (etwa Lawrence Fishburne in „Matrix“ und Clive Owen in „Inside Man“) noch eine Spur dunklere Klangfarbe als weiteres filmisches Stilmittel einsetzt.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] In "Sherlock Holmes" geht es, worum es in allen Ritchie-Filmen geht: Um lustige Späße mit lustigen Kerlen. Dieses Mal in einem vergangenen Jahrhundert, aber immer noch in England und immer noch mit viel unverständlichem Gebrabbel. Der Film pflegt, selbstverständlich und erwartungsgemäß und auch leider, mit der eigentlichen Holmes-Figur nur noch eine Namensverwandtschaft, die eigentlichen Wesenszüge des analytischen Ermittlersnobs, der, wenn ihm die Kultiviertheit zu Kopfe zu steigen droht, gern zur Geige greift, werden massenkompatibel und drastisch reduziert. Auf, natürlich, ordentlich Gekloppe (Ritchie ist ein verlässlicher Regisseur), und dem Nachstehlen einer schönen Frau (die ihm in der Vorlage nicht einmal ein müdes Lächeln entlockt hätte). Holmes, der Womanizer. [...]
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
alanger 2010/01/31 21:07:57
Antwort löschen"Wie schön also, dass der Ex-Stecher von Madonna sich nun mit großem Budget ...". wer sooschön formuliert, kann keinem was böses^^
Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online
Kommentar löschenDie Dampfkraft des industriellen Zeitalters gibt hier die Energie vor. Die Autoren Anthony Peckham, Simon Kinberg und Debütant Michael Robert Johnson siedelten ihr Drehbuch zwischen snobistischer Oberklasse und schmutziger Unterwelt an und setzten in den von Adrenalin und Testosteron freien Augenblicken auf schlagfertigen Wortwitz.
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Alle Kritiken (37)
Kommentare (263) — Film: Sherlock Holmes
Kommentar schreibenTachitalili 2012/01/27 22:44:32
Kommentar löschenIch bin ein riesen Sherlock Holmes Fan und war entsetzt, was daraus gemacht worden ist. Anfangs. Nach einiger Adaptation gefielen mir: Dr. Watson, der "Bösewicht", ein Hauch Mystik (welches sich am Ende **Vorsicht, Spoiler** auflöst), die Musik, der schöne Abspann, die Dialoge (halbwegs).
Immer noch nicht gefallen haben mir: Die Besetzung von Holmes (hat einzig den Vorteil, dass das 08/15-Gesicht gut maskierbar ist) und die vulgäre Irene Adler, die sich an Holmes ranmacht (passt Null zum Buch), und am meisten die Tatsache, dass, abgesehen von Namen, Örtlichkeiten und ein paar kurzen Gegebenheiten (zB. das Beschießen der Wand), der Film mit den Büchern nicht viel gemeinsam hat.
Tja, man hat dafür sehr viel massentaugliche Action eingebaut...
Jedoch versucht der Film, doch wenigstens das analytische Schlussfolgern beizubehalten... und die Story war interessant. Spannung war auch gegeben.
Fazit: als Kenner des Buchs fand ich es teilweise schmerzhaft, inwieweit man sich vom Ursprung/Original entfernt hat... Ich geb der Sache aber eine Chance: 6,5/10
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geheimer333 2012/01/26 22:14:07
Kommentar löschen„Soll ich chronologisch oder alphabetisch antworten?“
Sherlock Holmes, handelt es sich um einen gut besetzte charmante Mischung aus Thriller Kriminalfilm und Komödie.
Der Film zeichnet sich durch das fulminante Showdown aus, welches der teilweise doch recht eintönigen Story, welche mich nicht wirklich packen wollte, ein bisschen Leben einhauchte.
Die große Auflösung ist zwar nicht so unglaublich wie in anderen Kommentaren versprochen wurde, aber dennoch nett.
Was mich zum Ende doch noch zu einer mehr weniger hohen Wertung verleitete, waren die schöne Inszenierung der Kämpfe und die urkomischen Dialoge.
Nach der ersten Stunde befürchtete ich dass der Erwerb der Blu Ray keine gute Entscheidung war, jedoch stellte sich dies später als Fehleinschätzung heraus.
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HulktopF 2012/01/12 10:20:54
Kommentar löschengute darsteller,miese dialoge und omg...ein gammelndes london
(tut mir leid bei diesen CGI bildern des digitalen london hatte ich sofort schimmelgeruch in der nase)
aber dafür ist die endherführung und zusammensetzung des puzzles noch recht beeindruckend.
guter, aber kein herausragender film.
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Matty 2012/01/11 19:01:22
Kommentar löschenAction wie man sie noch nie beim Meisterdetektiv gesehen hat. Downey Jr. und Law bilden ein Charmantes Duo von dem man mehr sehr will.
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InfiniteJest 2012/01/08 18:53:58
Kommentar löschenEines der fantasielosesten, banalsten und ärgerlichsten Enden überhaupt und ich spreche dabei von der vermeindlichen "Auflösung" des "Rätsels". Was ist die einfachste und zugleich unzufriedenstellenste Lösung für etwas das ich nicht verstehe: Na da gibt es so eine Erfindung, die kann das... Diesen Ansatz verwendet der Film leider für fast jeden seiner mickrigen Handlungsstümmel. Das sind Methoden, da wäre ein Wissenschaftler gefragt und kein Detektiv!
Aber wenigstens der Rest war unterhaltsam.
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Yogi1983 2012/01/04 11:45:19
Kommentar löschenIch hab "Sherlock Holmes" bislang eigentlich gemieden weil ich dachte er wär von der Art her wie "Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman", "Wild Wild West" oder "Van Helsing", die ich nicht sooo überragend finde. Also Filme die weit in der Vergangenheit spielen, wo aber technische Geräte vorkommen die eigentlich noch gar nicht möglich waren.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich hatte bei ARAL 30 Stempel, hab ihn umsonst bekommen und muss sagen dass der mir unheimlich gut gefallen hat!! V.a. dass keine ewige Liebesszenerie eingebaut wurde fand ich äußerst positiv. Hat mich fantastisch unterhalten und die Gags haben auch alle gesessen. Musste oft lachen!! Die Schauspieler auch ganz großartig, v.a. der Bösewicht (Name fällt mir grad nicht ein) war sehr unheimlich.
Die manchmal etwas übertriebene Coolness von Holmes fand ich jetzt nicht ganz so toll. Da hätte mir mehr cleverer Stratege besser gefallen.
Die Woche gehts noch in Teil 2!!
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Mr. Pink 2011/12/29 17:45:37
Kommentar löschenIch mag Guy Ritchies Holmes sehr, weil die Herangehensweise an den Stoff zwar eine andere ist als bei den meisten Verfilmungen, der Film ist, obwohl die Handlung zu Holmes' Zeit angesiedelt ist, nämlich sehr modern gestaltet, man hier aber gleichzeitig trotzdem den klassischen Detektiv zu Gesicht bekommt.
Obwohl der Fokus in vielen Szenen auf der mitreißend gestalteten Action liegt, wird die Story keineswegs vernachlässigt. Außerdem ist die Besetzung geradezu famos. Robert Downey Jr. als cleverer, etwas schrulliger Meisterdetektiv und Jude Law als eher bodenständiger Dr. Watson, der seinen Partner unterstützt, so gut er kann, sind ein wahres Traumpaar. Die weibliche Unterstützung in Form von Rachel McAdams, sowie Mark Strong als finsterer Lord Blackwood, der als Holmes' Gegenspieler agiert, wissen ebenfalls zu gefallen.
Insgesamt hat "Sherlock Holmes" für mich einfach genau die richtige Mischung aus spannender, interessanter Story, herrlichem Humor, großartigem Schauspiel und einer fantastischen Inszenierung. Der Film bereitet fantastischen Spaß, glänzt durch originelle Einfälle und kann daher hervorragend unterhalten.
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Hendrik 2011/12/26 20:15:02
Kommentar löschen"You've never complained about my methods before!"
Hiermit wurde einer der größten Helden der Weltliteratur modernisiert. Modernisieren bedeutet natürlich, den viktorianischen Detektiv tauglich für das Blockbuster-Kino des 21. Jahrhunderts zu machen - und ja, das hätte sehr viel schlimmer ausgehen können. Manche Aspekte wurden verstärkt, andere zurückgefahren, aber es wurde nichts elementares hinzuerfunden oder weggelassen. Holmes prügelt sich jetzt mehr und benutzt dabei seine analytischen Fähigkeiten. Er verkleidet sich auch gerne - etwas, das auch in den klassischen Verfilmungen mit Basil Rathbone oft vorkam, in der großartigen BBC-Serie SHERLOCK bisher aber noch (?) nicht. Und ja, der homoerotische Subtext ist bei Ritchies Holmes nicht mehr ganz so subtil. Die genialen Schlussfolgerungen hingegen sind allerdings immer ähnlich aufgebaut und schienen für die Macher stellenweise fast ein notwendiges Übel zu sein. Ein großer Reiz der Bücher war für mich immer, das Holmes oft alles über ein scheinbar nebensächliches Detail wissen wollte oder sich unerwartet verhielt und als Leser wusste man, dass das alles noch eine wichtige Rolle spielen würde - nur nicht welche, das war das Spannende.
Spannend war die Handlung nicht wirklich, höchstens die Frage ob in diesem Blockbuster-Holmes Übersinnliches existiert oder nicht, und wenn nicht, welche Erklärungen für diverse Zwischenfälle die Drehbuchautoren wohl aus dem Hut zaubern werden. Immerhin ist sie ein nettes Plädoyer für die Trennung zwischen Religion jeglicher Coleur und Staat, und das ist heutzutage auch was wert. Der Film lebt mehr von seiner Atmosphäre und des Humors, der sich hauptsächlich durch das Zusammenspiel von Downey jr. und Law ergibt.
Ritchies Sherlock ist nichts für Holmes-Puristen und wenn man nicht den falschen Erwartungen rangeht kann mit ihm als locker-leichte Unterhaltung wenig falsch machen. [beliebigen Cliffhanger für eine Fortsetzung hier einfügen]
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Cellmorbasg 2011/12/26 17:06:08
Kommentar löschenDie zweite Sichtung hat dem Film seinen kompletten Zauber genommen, den ich damals nach dem Kinobesuch noch sah. Das liegt vor allem daran, dass ich inzwischen die tolle BBC-Serie Sherlock gesehen und ein paar der Bücher gelesen habe. Der Film erreicht weder die Buchtreue und die Originalität der Serie, noch kann er mit Action und Spannung punkten. Die historische Kulisse und die Musik von Hans Zimmer sind in diesem Fall ganz nett, doch Holmes und Watson geben dem Film keine Höhepunkte. Vom Kinobesuch des zweiten Teils habe ich daher Abstand genommen.
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Haschbeutel 2011/12/24 18:31:30
Kommentar löschen"Relax. I'm a doctor."
SHERLOCK HOLMES wollte ich schon ewig sichten. Nachdem mich aber ROCK'N'ROLLA von Ritchie so enttäuscht hat, bin ich dem Streifen erstmal fern geblieben. Angetrieben von der schier unendlich euphorischen Welle des Nachfolgers habe ich dann aber doch endlich mal die BluRay ausgepackt und mich nach London gewagt. Zuerst das Positive: Wie in ROCK'N'ROLLA versteht es Ritchie, viele große und kleine visuelle Tricks und Taschenspielereien perfekt zu kombinieren. Hier kleine Kameraspielereien, dort schnelle Schnitte um standardisierte Actionchoreographien wie ganz große Kunst aussehen zu lassen. Ein Soundtrack am Puls der Zeit, der stets konträr der visuellen Hektik eine aphrodisierende Heiterkeit versprüht und den Drahtseilakt zwischen bierernstem Kampf um Leben und Tod und entspanntem Buddy-Movie vermittelt. Dazu ein wunderbar aufgelegtes Duo mit Downey und Law - Rachel McAdams dulde ich jetzt einfach mal als notwendiges Übel, um irgend ein Love-Interest in die Geschichte einzubauen. Zum Glück ist ihre Screentime begrenzt. Der heimliche Star des Films ist allerdings ganz klar Mark "Das Zähnchen" Strong, der seinen diabolischen Taschenspieler mit solch inbrünstiger Verschlagenheit spielt, dass er allen glatt die Show stiehlt. Kudos, Herr Strong. Kudos!
Wie ironisch, dass dessen Figur des Sir Blackwood perfekt zu Ritchies Regiearbeit passt. Man gebietet Ehrfucht vor der Magie und vor dem was nur das Auge wahrnimmt und man nicht direkt hinterfragen kann; möchte sich hingeben in diese Welt der vollen (sichtbaren) CGI-Überdosis und Verschlagenheit doch wenn man genau hinschaut bleibt eben doch nichts als langweilige Technik - versteckt hinter Actiongetöse und hohlem Geschwätz. Denn ähnlich wie in seinem Werk vor SHERLOCK HOLMES bietet mir der Film abseits der gut gemacht Action recht wenig, was mich auf Dauer bei der Stange hält. Das liegt vor allem daran, dass zwischen all der Katz-und-Maus-Jagd sich Ritchie abermals viel zu sehr in seine trivialen Dialoge verliebt. Der geneigte Zuschauer hat denke ich schon nach der grandiosen Anfangssequenz verstanden, dass Holmes ein brillanter Alleskönner ist, den überhaupt gar nichts aus der Ruhe bringt. Aus dem literarischen Denker und Pfeifengenießer ist plötzlich ein selbstverliebter Bruce Lee mit Hygieneproblemen und Playboy-Allüren geworden, der die Auflösung des Rätsel schon kennt, bevor Ritchie sich überhaupt Zeit für die Fragestellung nimmt. Da helfen auch gewiefte Flashbacks und an den Haaren herbeigezogene Twists nichts.
Das alles ist erstmal nicht so schlimm, denn seichte Hollywoodverfilmungen bekannter literarischer Vorlagen gibt es ja zu Hauf und SHERLOCK HOLMES ist dabei mitnichten die schlechteste Umsetzung, die es je auf die Leinwand geschafft hat. Problematisch ist viel eher, dass Ritchie seine selbstverliebten Dialoge und trivialen Nebenplots so dermaßen ausdehnt, dass sich der Blockbuster auf knapp unfassbare 130 Minuten Laufzeit ausdehnt und genau HIER liegt das Problem: Die oben genannte Kritik wäre bei einer Laufzeit von "normalen" 80 - 90 Minuten absolut hinfällig. Ich habe gar nichts dagegen, wenn angestaubte Vorlagen actionreich verfilmt und mit neuen Ansätzen interpretiert werden, aber wenn man schon eine Action-Buddy-Movie-Granate aus dem Stoff machen will, dann - lieber Herr Ritchie - liefern Sie das bitte am laufenden Band und penetrieren nicht meine Geduld mit gefühlt ewig andauernden, inhaltsleeren Szenen, die nur dann und wann von packenden Auflösungen und spaßigen Fights unterbrochen werden.
Ein weiteres Problem: So gerne ich Robert Downey Jr. auch mag und ihn für einen gnadenlos talentierten Schauspieler halte: Ich kann seine Kombination aus versoffenen, selbstverliebten, schrobigen Charakerzügen mit Playboy-Allüren so langsam nicht mehr sehen. Was in ZODIAC erste Züge annahm und in IRON MAN noch witzig war, hat mich in STICHTAG schon genervt und strapaziert jetzt in SHERLOCK HOLMES erheblich meine Geduld. Obwohl er immer verschiedene Rollen spielt, spielt er alle Rollen auf die gleiche Art und Weise - er ist quasi der Jack Sparrow unter den Darstellern. Nur eben ohne Rum. Hin und wieder habe ich mich gefragt, wann er seine Rüstung herausholt und sich gegen Mike Rourke auf der London Bridge ein Duell liefert.
Es sind all diese Kleinigkeiten, die auf die Dauer von 130 Minuten gesehen ständig meinen Sehgenuss gestört haben. Die Story ist wirklich spannend und düster umgesetzt, wenn auch voller Logiklöcher; die Charaktere sind liebenswert und voller Seele, die Action fesselnd und die visuelle Umsetzung abwechslungsreich und spaßig. Aber Downeys egozentrischer Detektiv mit Playboy-Allüren und dem schwarzen Gürtel im Schlau-sein bleibt weit hinter meinen Erwartungen zurück, was ich einfach größtenteils dem Regisseur in die Schuhe schiebe: Ritchie würde seinen trivialen Action-Blockbuster zu gerne zu etwas ganz großem Aufblasen. Leider hat er dabei vergessen, dass man die Storyblasen aus Hollywood erst mit Beton ausgießen muss, damit keine heiße Luft mehr entweicht.SHERLOCK HOLMES "geht so", wäre aber mit weniger Laufzeit und knackigerem Drehbuch zu höherem fähig gewesen. Da retten auch ein grandioser Bösewicht, eine im Kern gute Story, ein tolles Setting und einige gelungene Gags nichts mehr. Schade.
"My mind rebels at stagnation! Give me problems! Give me work!"
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RoosterCogburn 2011/12/13 15:46:52
Kommentar löschenEine neuinterpretierte Version des alten Stoffes, die wirklich Lust auf mehr macht. Jude Law und Robert Downey, jr. scheinen sehr spielfreudig bei der Sache zu sein. Das schwappt auf mich als Zuschauer über. Wenn man den einschlägigen Gerüchten aus Hollywood glauben darf, wird Robert Downey, jr. noch einen weiteren Holmes-Film drehen. Mir soll es recht sein. Ich freu mich drauf! Demnächst werde ich mir ganz bestimmt erstmal im Kino Teil 2 ansehen ;)
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MasterZ 2011/12/01 21:22:05
Kommentar löschenDer Film zeigt ja gar nicht so, was Sherlock Holmes wirklich im Buch ist (ein sehr Intellektueller und ruhiger man der mit wilden Theorien spielt und seinen Freund Dr. Watson manchmal verwirrt stehen lässt). Im Film ist es anders: Sherlock ist ein Kampfwütiges Genie das manchmal eher einem Irren ähnelt als einem Detektiv und Watson wiederum ein hin und her gerissener freund ist der immer wieder ohne es zu wissen an Holmes Seite gebunden wird. Doch der Film hat seinen eigenen Charme und überzeugt so völlig mit einer neuen Art von Sherlock Holmes für Hollywood Verhältnisse eine 9.5
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Filmfanatiker 2011/11/27 21:36:48
Kommentar löschenSehr gute Kulisse von London, ein paar nette Gags und gute Action...nicht mehr und nicht weniger
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moe66205 2011/11/06 15:56:56
Kommentar löschenKurzweiliger Film, zu dem Charme der Bücherfiguren kann ich leider nichts sagen, hab sie nie gelesen, aber den Film fand ich gut. Nicht super, aber gut.
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Digit 2011/10/19 14:18:55
Kommentar löschenIch kenne die Sherlock Bücher, aus dem Grund war ich bei der vielen Action und der Darstellung besonders von Watson leicht irritiert. Trotzdem finde ich, hat der Film seinen eigenen Scharm.
Scherlock für die breitere Masse und trotzdem sehr gut
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dAShEIKO 2011/10/11 15:14:19
Kommentar löschenVieles vom Charme der Figuren, wie wir sie aus alten Adaptionen kennen, geht unter im CGI-Pulverdampf. Der Intelligenz ging auf kosten der (hervorragenden) Action verloren.
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DasM42 2011/10/03 17:18:19
Kommentar löschenSehr gewagte Sherlock Holmes Interpreation die aber kurzweilig ist und überzeugt.
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Marti DiBergi 2011/09/10 00:03:57
Kommentar löschenIch habe zwar nicht viele Bücher über Sherlock Holmes gelesen, meine mich aber zu erinnern, dass er Verbrechen in aller Regel mit seiner cerebralen Kombinationsgabe gelöst hat, und nicht mit Schlag- und Trittkombinationen.
Scheint Guy Ritchie nicht zu stören, denn der Film kommt keine 5 Minuten ohne hoffnungslos unnötige und belanglose Kampfszenen aus- und diese werden gleich doppelt gezeigt. Dabei brabbelt Downey Jr. so schlau daher, dass man ihm die olle Kiefer- und Rippenbrecherei fast als Wissenschaft abkauft.
Hier kommt auch der einzig spannende Konflikt zum tragen: Während Sherlock in Super-Zeitlupe kämpft, redet er in einer wahnsinnigen Geschwindigket, wohl in der Hoffnung, dass der Zuschauer nicht mitkommt und den Blödsinn wohlwollend unter "ganz schön pfiffig!" abhakt.
Wirklich Spaß macht das ganze nur, wenn Jude Law auf der Leinwand ist, dann aber richtig. Watson erdet den viel zu albernen Holmes und ist der einzige Grund, warum man hier mitfiebern sollte, da er der einzige wirkliche Charakter ist.
Mark Strong soll wohl auch mitgespielt haben, und hin und wieder war er auch mal da, und hat dannOH GUCK MAL DA KRACHTS WIEDER!
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2moro 2011/08/28 16:24:38
Kommentar löschenwir setzen sherlock holmes in eine pseudo steampunk umgebung packen nazi anekdoten mit rein und besetzen die hauptrollen mit stars und was bekommen wir?
einen der schlechtesten Filme der letzten Jahre.... nur eragon war schlimmer
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Broda 2011/08/28 17:39:02
Antwort löschenQuatsch kram.
Broda 2011/08/28 21:17:08
Antwort löschenHassfilm ist aber schwachsinn.
schlubba 2011/10/09 14:44:28
Antwort löschenWas erwartet ihr von jemanden, dessen Lieblingsfilme "Harry Potter" sind? ;D
Copper 2011/10/28 22:02:22
Antwort löschenMoment, ich mag die Potter Filme genaus so wie diesen :-D
Bitte ein Linger 2011/11/12 17:33:43
Antwort löschen@2moro , du hast echt keinen Geschmack... -,- solche Leute wie du regen mich extrem auf!!! aber ich stimme dir zu eragon war echt schlecht, was hast du gegen steampunk???
2moro 2011/11/14 17:35:52
Antwort löschenich lache
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Bitte ein Linger 2011/11/14 18:21:05
Antwort löschenVor Selbstverachtung? Schön das du über so viel Leid lachen kannst, aber ich denke dein Profilbild sagt schon alles...
2moro 2011/11/14 18:29:51
Antwort löschenne über dich und deine unqualifizierten Posts
im übrigen immer wieder bewundernswert wie Menschen gleich persönlich werden wenn man einen anderen Geschmack hat....ach herrlich
und nu ist gut...
Anne Franke 2011/08/18 16:14:04
Kommentar löschenIch bin bekennender Sherlock Holmes Fan! ich liebe Sir Arthur Conan Doyles Bücher un dhabe sie allesamt verschlungen!
Auf siesen Film habe ich mich nun einerseits gefreut (Robert Downey jr.) und andererseits hatte ich Angst, dass er zu actionüberladen wird!
Und dann habe ich ihn gesehen...
Ich kann nur sagen: WOW! Absolut himmlisch!
Downey jr. passt perfekt un ddie Szenen, in denen er in Zeitlupe genau erklärt, was als nächstes passiert und was es bewirkt, bis er es in Echtzeit macht, sind die Besten!
Ich d´finde heir wurde der Holmes aus den Büchern sehr gut getroffen! Zwar ist dieser anders dargestellt, doch auch ehr kann verschiedene Nahkampftechniken, ist unglablich intelligent, plant alles im Voraus, verkriecht sich im dunklen zimmer, wenn er nichts zu tun hat, spielt Violine un dführt experiment durch. Nur die Drogensucht haben sie (vielleicht im Hinblick aud Downey jr. Vergangenheit) nich tso stark heraus gebracht!
Ich leieb diesen Film un dhabe ihn schon unglaiblich oft gesehen, das wird sich in naher Zukunft auch sicherlich nicht ändern!!!
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