Super 8

Super 8 (2011), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Kinostart 04.08.2011

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Kritiker
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6.9
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von J.J. Abrams, mit Joel Courtney und Elle Fanning

Wenn E.T. das Monster aus Cloverfield trifft, so fängt J.J. Abrams das Ganze auf Super 8 ein.

Es gab einmal eine Zeit, als Filme noch mit ratternden Kisten statt mit Handys gedreht wurden, als Kinder noch mit BMX-Fahrrädern durch die Vorstädte fuhren und Special-Effects in Horrorfilmen noch aus Kunstblut und Gummi bestanden. In diese Zeit entführt uns Super 8 von J.J. Abrams.

Es ist das Jahr 1979. Joe Lamb lebt seit dem Tod seiner Mutter allein mit seinem Vater in einem kleinen Städtchen in Kalifornien. Zusammen mit seinen Freunden arbeitet er an einem Zombiefilm, bei dem er die Masken und Bluteffekte bastelt. Eines Abends machen sie sich auf den Weg, um mit ihrer Super-8-Kamera eine Nacht-Szene zu drehen. Beim Dreh an einem abseits gelegenen Bahnübergang werden sie Zeuge einer Kollision zwischen einem Armee-Zug und einem Pick-Up-Truck. In den folgenden Tagen häufen sich die mysteriösen Vorgänge, als plötzlich Tiere und Menschen spurlos verschwinden. Auch das Militär, dass plötzlich die Stadt unter seine Kontrolle gebracht hat, verstärkt das Misstrauen gegenüber der geheimnissvollen Fracht des Zuges. Die grausige Antwort finden die Teenager schließlich auf den Aufnahmen ihrer Super-8-Kamera, welche den Unfall mitfilmte.

Hintergrund & Infos zu Super 8
J.J. Abrams, der sich bereits mit Cloverfield von 2008, Star Trek von 2009 und der Fernsehserie Lost im Sciencefiction- und Thrillergenre etablieren konnte, legt mit Super 8 ein neues Sciencefictionabenteuer vor. Super 8 ist dabei nicht nur eine Hommage an die Science-Fictionabenteuer der 80er wie E.T. – Der Außerirdische, Explorers – Ein Phantastisches Abenteuer oder Die Goonies, sondern auch ein autobiographisch gefärbter Film, der auf die erste Begegnung zwischen J.J. Abrams und Steven Spielberg anspielt, welcher den Film auch produzierte. Als Jugendlicher drehte J.J. Abrams selbst kleine Filme mit seinem Kumpel Matt Reeves, der später mit Cloverfield bekannt wurde. Mit 15 Jahren wurden beide zu einem Super 8 Festival geladen und die große Los Angeles Times widmete ihnen einen Artikel, in dem J.J. Abrams folgender Maßen zitiert wurde: „Ich seh mir Sachen von Steven Spielberg und John Carpenter an und ich will genau das auch machen!“ Steven Spielberg laß diesen Artikel und beauftragte seine Assistentin, die beiden jungen Filmemacher anzurufen und sie mit der Restauration seiner eigenen Super 8 Filme zu beauftragen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (38) — Film: Super 8

Corsovilla: SchönerDenken

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8.0Ausgezeichnet

Begeisterung über die Zusammenarbeit von J.J. Abrams und Steven Spielberg! Der SF-Zuschauer wird die Meta-Ebene genießen, wenn ein Kinder-Filmteam im Film unterwegs ist und einen Film dreht. Es gibt Gänsehaut-2-D-Action, die räumlicher wirkt als 3-D, einige magische Kinomomente, genial aufgebaute Spannung und diskussionswürdiges creature design. Die Handschrift eines großen Geschichtenerzählers ist zu erkennen. (Mehr im Podcast)

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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6.5Ganz gut

[...]„Super 8“ geht da weiter, wo die 80er aufgehört haben, knüpft an eine Zeit an, wo Kino und Film nicht nur auf Zelluloid gebrannte Bilder waren, sondern ein Wunder, eine Entdeckung. Ein Kino des kindlichen Staunens, des Explorativen, erlebbar durch die Augen seines Machers, der dies in seinem Blick und seiner Art zu Erzählen bewahrt hat. In Abrams‘ Fall zumindest einen halben Film lang. „Super 8“ ist anfangs großartig. »How to recover a long lost movie-making spirit« könnte als Arbeitstitel und oberste Vorgabe an sich selbst auf einem frühen Drehbuchentwurf Abrams‘ gestanden haben; das dieses Unternehmen im Film nicht „entworfen“ wirkt ist den Regiequalitäten des „Lost“-(Co-)Masterminds zu verdanken. „Super 8“ ringt nicht nach der Luft seiner Vorbilder, er verströmt deren Atem, das Setting, die Plotentwicklung, der nach ruhigem Beginn und Charaktereinführung anschwillende Spannungsbogen und die milden Schockmomente – Abrams rekonstruiert diese Elemente nicht bloß im Zweck und Stile…

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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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9.0Herausragend

Super 8 ist einer jener Filme, bei dem einfach die Mischung stimmt. Hier trifft eine detaillierte und vor allem liebevoll gemachte Hommage an das Genrekino der 1970er und 1980er Jahre auf die Möglichkeiten modernster Technik, echte Menschen führen durch eine berührende Geschichte und zwischendurch brechen so gewaltige Actionsequenzen über den Zuschauer herein, dass man davon beinahe - im positiven Sinne - überwältigt wird.

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Wenn man hier zwischen den Lensflares was erkennst, dann fühlt man sich schon an Klassiker wie „Stand By Me“ erinnert, was grundsätzlich ganz großartig ist und auch dank der gut besetzten Jungdarsteller sehr gut funktioniert. Was nur ein wenig stört, ist letztendlich das Monster, wobei die Einführung wiederum ganz gut gelungen ist. Nur, auch hier, das Ende macht vieles kaputt. Hier mussten die Effekt-Spezialisten wieder Überstunden machen um die Geschichte für mich völlig überzogen zu einem Abschluss zu bringen. Sehr schade das, aber trotz allem natürlich ein sehr guter Film.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.5Sehenswert

Regisseur J.J. Abrams hat einen Alien-Thriller zwischen gestern und heute inszeniert, zwischen Spielberg und sich – hier reine Nostalgie, die den Zeitgeist von „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ atmet, dort monströser Spannungsaufbau à la „Lost“ und „Cloverfield“, ohne den die 112 Minuten bloßes, aber immer noch fantastisches Jugend-Abenteuer alter Schule wären. In Kombination wird daraus ein Retro-Sommer-Blockbuster, dessen Hinführung wieder einmal weit unterhaltsamer ist als die schlussendliche Auflösung.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.5Sehenswert

Mister Abrams nimmt das, was er am besten kann, nämlich tolle Knalleffekte, hochglanzpoliertes Kino und ein bißchen Mystery à la Cloverfield und verknüpft es mit dem Flair der 80er Jahre-Hits "E.T.", "Stand by Me" oder "The Goonies". Das Ergebnis ist auf den ersten Blick toll, auf den zweiten Blick muß man sagen, daß das sehr charmante Rahmenszenario des 80er-Jahre-Kleinbürgertums irgendwo in den USA mit seinen fantastischen jugendlichen Schauspielern besser funktioniert als die letztlich recht banale Alien-Story. Die Hommage geht wirklich sehr okay, mit vielen nostalgischen Gedanken, was wirklich punktet ist die Jugendgruppe, die einfach sehr echt und lebendig rüberkommt, inklusive vieler lockerer Sprüche usw. Was Abrams nicht gelingt, ist wirklich etwas eigenständiges Neues zu schaffen, auch wenn ich nicht weiß, ob das sein Anspruch war. Charmante Unterhaltung allemal, ich habe in letzterer Zeit etliche schlechtere Filme im Kino gesehen....

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] „Super 8“ hat zwar hervorragende Spezialeffekte und satte Action zu bieten, weiß diese aber wohl zu dosieren (obwohl das Zugunglück im Verhältnis zur Ursache maßlos übertrieben ist) und verkommt nicht zu einer Materialschlacht à la „Transformers“, sondern nimmt sich auch richtig Zeit für die Figuren. Das ist in diesem Fall eine Bande von unzertrennlichen Freunden, die stets einen flotten Spruch auf den Lippen haben und Amateur-Zombiefilme produzieren, daneben aber auch mal mit schimpfenden Eltern und heimlicher Verliebtheit zu kämpfen haben. Figuren also, die aus Sicht des Filmfans, der sich auch gern an die eigene Kindheit erinnert, kaum sympathischer sein könnten. [...]

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SiameseMax: SiameseMovies

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8.0Ausgezeichnet

Um mit einem grandiosen Wortspiel zu beginnen (und zu enden): „Super 8“ ist super! Mit einem steten schelmischen Augenzwinkern und liebevoll gezeichneten Charakteren gelingt es Regisseur J.J. Abrams und Produzent Steven Spielberg, der uns zuletzt mit seinem Trailer zu „War Horse“ mit einer klebrigen Kitsch-Pathos-Lawine überrollte, den im positiven Sinne altmodischen Geist des Sommer-Blockbuster-Kinos der Sparte „Die Goonies“ (unvergessen: „Arschloch-Alaaaaarm!“) und „Stand By Me“ aufleben zu lassen. Wir fühlen uns heimisch in der typischen, idyllisch-amerikanischen Vorstadt der frühen 1980er, wo die Welt noch in Ordnung scheint, und erinnern uns zudem nicht selten an die Stephen King-Verfilmung „Es“, wenn wir einer Gruppe pubertärer Freunde bei der Bekämpfung eines, zugegebenermaßen nicht ganz ernst zu nehmenden, gerade dem „Cloverfield“ entfleuchten Monsters zuschauen und ihnen sogar in dessen unterirdische, geheimnisvollen Gefilde folgen. Man fühlt sich an die eigene Jugend erinnert…

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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln

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5.0Geht so

"Super 8" hat ein Entscheidungsproblem. Der in Amerika sehr erfolgreich gestartete Blockbuster ist ein Kinderfilm, der den Geist von "Stand By Me - Geheimnis eines Sommers" beschwört. Und auch wenn die Kreatur erst spät direkt in die Handlung eingreift, hat sie viel mehr mit E.T. gemein, als man auf den ersten Blick glauben mag. (...)
Zum leider sehr lange dauernden Schluss gerät alles ein wenig zu groß, und "Super 8" artet in eine planlose Materialschlacht aus, die jede Logik vergisst, vor allem aber die zuvor aufgebaute Spannung zerstört. Jede Menschlichkeit erlischt unter dem Stiefelabsatz brutaler Air Force Rekruten. Die Kinder werden zu Kampfmaschinen und die Bilder viel zu brutal für ihr bisheriges Zielpublikum.

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RalfAlfa

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Exakt umrissen und zutreffend von Frau Nitsche beschrieben. Ich würde den Term Dilettantismus noch einbauen, aus Sicht eines Erwachsenen Cineasten. Vielleicht ist das auch zu hart für einen reinen Kinderfilm. Für ein reines Kindervergnügen, das den Geist der "Goonies" und der 1980er Jahre wieder heraufbeschwören möchte, im Wesentlichen zu blutig. Einfach zu viel Tam-Tam was die Stilmittel betrifft. Schade, wenn sich ein Regisseure nicht darauf festlegen möchte - oder kann -, was er eigentlich genau erzählen möchte. Die Wertung 5.0 sind wohl den Effekten geschuldet, die meiner Meinung nach viel zu hoch gegriffen ist. Viel Lärm um Nichts!


Eunos

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Amen sista!


Bastian Glodd: mannbeisstfilm.de Bastian Glodd: mannbeisstfilm.de

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8.5Ausgezeichnet

„Super 8“ ist zumindest ein Film, für den der Rezensent auch gerne ein zweites Mal eine Eintrittskarte löst.
Ein Leinwand-Spektakel, das nach all der puren, ohrenbetäubenden Zerstörungswut durch irgendwelche „Transformers“ endlich mal wieder Platz für die ruhigen Momente im Auge des Sturms und seine Figuren findet – eben wie in den seligen frühen Achtzigern.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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8.0Ausgezeichnet

Die Erzählung ist gemessen an heutigen Produktionen über weite Strecken gemächlich und dreht sich in der ersten Hälfte vor allem um die Kinder und ihre kleinen Traumata (natürlich wieder – auch hier eine deutliche Referenz an Spielberg – die Vaterfiguren). In der zweiten Stunde nimmt der Film dann ordentlich an Tempo auf, was die anfängliche Stimmigkeit des 1970er-Jahre-Kleinstadt-Milieus etwas schmälert. Alles in allem bleibt Abrams trotzdem einer der wenigen Hollywood-Regisseure, der hohe Produktionswerte noch sinnvoll einzusetzen weiß. "Super 8" wird in zwanzig Jahren wohl nicht in einer Reihe mit den Klassikern genannt werden, denen er seine Referenz erweist. Aber diesen Sommer wird es kaum noch besser werden.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.5Ausgezeichnet

Nach der sensationelle TV-Serie „Lost“ und seinen Spielfilmerfolgen „Mission: Impossible 3“ sowie „Star Trek“ begeistert Produzent, Autor und Regisseur J.J. Abrams auch mit seinem neuesten Spielfilm „Super 8“. (...)
Elle Fanning („Somewhere“, „Der seltsame Fall des Benjamin Button“) spielt eindrucksvoll jemanden der sensationell gut spielt. Spätestens mit dieser einsamen weiblichen Super-Besetzung wird klar, dass der große J.J. Abrams die Regeln des kleinen Super 8-Filmers Charles beherzt: Eine attraktive Frau muss im Film sein und dazu eine ganze Menge „production values“ in Form von purzelnder Güterzüge und gut ausgerüsteter Armeen. Dass eine gute Geschichte (Autor: J.J. Abrams) und die sorgfältige Inszenierung (Regisseur: J.J. Abrams) auch zu einem super Film gehören, erscheint ihm wohl selbstverständlich.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Rein oberflächlich betrachtet ist "Super 8" ein relativ einfach gestricktes, aber sehr gut ausgeführtes Monster-Mystery-Abenteuer, bei dem J.J. Abrams einmal mehr beweist, dass der ominöse Aufbau eines Geheimnisses filmisch viel mehr Spaß macht als seine Auflösung, weswegen auch "Super 8" gegen Ende ein wenig abfällt, auch wenn hier mehr mit der Effekt-Keule geschwungen wird. Das Besondere jedoch liegt hier im Detail, quasi zwischen den Zeilen der filmischen Erzählung, und so entsteht ein Film mit einem ganz eigenen Ton, einem Sinn für die kindliche Freude am Staunen und Entdecken, wie man es schon sehr lange nicht mehr gesehen hat im Kino. Ein letztlich überraschend unspektakulärer Film für einen J.J. Abrams, aber mit dem Cineasten-Herz absolut am rechten Fleck.

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Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film

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7.0Sehenswert

Leider hält Super 8 kein allzu hohes Spannungsniveau, auch seine Horrormomente sind eher spärlich. Von anderen Ingredienzen hat er dagegen ein Quentchen zu viel abbekommen – auch von genau den Hollywood-»production values«, nach denen die jugendlichen Zombiefilmer so rührend vergeblich streben. Doch wie angenehm, dass er nicht den mentalen Totschlag durch Effektgewitter praktiziert und vieles mit großer visueller Klugheit über Bilder und Details erzählt. Klug ist auch, dass er sich sehr lange Zeit lässt, bis er den Verursacher der mysteriösen Ereignisse explizit ins Bild setzt.

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Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR

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8.0Ausgezeichnet

"Super 8" erzählt nicht nur aus den 70er-Jahren, der ganze Film wirkt in seiner ungewöhnlichen, reizvollen Genremischung auch wie Blockbusterkino aus einer vergangenen Zeit: Wie schon seit langem nicht mehr, gibt es hier Charaktere, deren Schicksal wirklich nahegeht und deren Entwicklung und Geschichte dem Regisseur stets wichtiger waren als knallige Explosionen, 3D-Effekte und ausufernde Computeranimationen. Schon deshalb ist "Super 8" ein Juwel des jüngeren Hollywoodkinos, das man nicht versäumen sollte.

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Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

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7.5Sehenswert

Das Bemühen, die Anmutung eines etwa 30 Jahre alten Films zu evozieren, hat sich in irritierenden Blendenflecken in nächtlichen Szenen niedergeschlagen, und vielleicht ist es auch für die antiquierte Passivität verantwortlich, die Abrams gegen Ende des Films der einzigen Mädchenrolle zuschreibt.
Im besten Sinne altmodisch ist dagegen die Zeit, die er seinen Figuren widmet. In gewisser Weise lässt sich „Super 8“ als Experiment betrachten, wie weit sich bei einer großen Hollywoodproduktion jene beiden Grundpfeiler des populären Kinos, die Charles benennt – das Publikumsinteresse an Figuren und die „production values“ –, wieder so austarieren lassen wie in den Filmen, mit dem Spielberg einst das Blockbusterkino mitbegründete.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Fast möchte ich J.J. Abrams für diesen Streifen sowohl LOST als auch Star Trek verzeihen. Denn auch wenn er aus Marketinggründen die eindeutigen Referenzen auf das 80er Jahre Spielberg-Kino lieber runterspielt (die heutigen Kids könnten ja sonst Angst bekommen und den Film nicht sehen wollen): Der Film ist der, über weite Strecken gelungene Versuch einen Film zu drehen der sich nach Goonies, Stand By Me, D.A.R.Y.L. und E.T. anfühlt. Die typische Kleinstadt/Vorstadt-Atmosphäre, die heile Welt vor dem Hintergrund des kalten Krieges und eine in vieler Hinsicht unkompliziertere, naivere Weltsicht prägt Super 8.

Unaufgeregt und fern jeder modischen Hibbeligkeit die seine übrigen Werke kennzeichnet, erzählt er von Kindheit, von Freundschaft, von schüchterner Annäherung und der Geborgenheit, die einem das zusammensein mit den Schulfreunden vermittelt. Natürlich wird gezankt, gefrotzelt und gezickt, sich aufgezogen und eifersüchtelt, doch im Kern besteht das Ideal der Kinder-Clique: Was…

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Batzman

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Naja zumindest alles was nach der ersten Staffel kam...


Avantgarde83

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die Geschichte um die Jugendclique ist super und erinnert an die oben genannten Klassiker, leider zieht der Gesamteindruck etwas runter durch dieses "US Soldaten Kampf-Klischee"...das nervt einfach!


goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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8.5Ausgezeichnet

[...] Trotz der Monsterthematik, ist „Super 8“ in erster Linie ein Werk über Jugendliche, die sich selbst finden müssen. Ihre Freundschaft, familiären Zwiste, ihre ersten zaghaften Liebeleien und ihren Vorstoß in die Pubertät sind die eigentlichen Konfliktherde. Die Konfrontation mit dem Außerirdischen wirkt dagegen wie schmückendes Beiwerk. Sie ist das auslösende Moment, die die Kinder zu Entscheidungen drängt, anhand derer sie mehr über sich selbst lernen. Dem Außerirdischen wird innerhalb von „Super 8“ weit weniger Aufmerksamkeit gezollt als beispielsweise in Spielbergs „E.T.“. Seine Flucht und der anschließende Kleinstadtterror ist ein reines Mittel zum Zweck und ließe sich ohne weiteres durch andere Konflikte wie eine Naturkatastrophe oder selbst Killertomaten ersetzen, ohne dass sich der Kern des Film wesentlich verändern würde. [...]

Seiner Faszination, die Abrams gegenüber der alten 80er-Jahre Sci-Fi-Filme wie „E.T.“ oder „Explorers - Ein phantastisches Abenteuer“ hegte,…

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.5Ausgezeichnet

Es gibt kaum etwas an "Super 8", das einem nicht gleich sympathisch ist. Seien es nun die tollen Darsteller (Noah Emmerich als fieser Kommandeur sollte ebenfalls erwähnt werden), das perfekte Timing oder die einfühlsame Geschichte – Abrams' und Spielbergs Kollaboration ist wundervolles Retro-Kino, das auf ein modernes Kinopublikum ausgerichtet ist und dabei nur selten Zugeständnisse macht. So darf das Sommer-Blockbusterkino auch für Erwachsene gerne öfter aussehen.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

In der Zusammenarbeit mit dem Kameramann Larry Fong, dessen Bildeinstellungen und Lichteffekte an die früheren Spielberg-Filme erinnern, und mit dem nostalgischen Produktionsdesign von Martin Whist gelingt Regisseur J.J. Abrams trotz des schnellen Schnitts und der teilweise wuchtigen, pyrotechnischen Spezialeffekte eine achtziger Jahre-Anmutung, die über weite Strecken – etwa durch die auf BMX-Fahrrädern fahrenden Jugendlichen – sehr authentisch wirkt. Zusammen mit der Musik von Michael Giacchino stellen sich etliche Szenen von „Super 8“ als zitierende Hommage an Spielbergs „E.T.“ heraus.

Auch inhaltlich greift „Super 8“ die klassischen Spielberg-Themen auf. Denn unter der Oberfläche eines Außerirdischen-Abenteuers handelt Abrams' Film von Familiendramen aus kindlicher Sicht. Ähnlich dem kindlichen Protagonisten von „E.T.“, der sich als Scheidungskind einsam fühlte, leidet die Hauptfigur in „Super 8“ unter dem Unfalltod seiner Mutter. Seitdem gestaltet sich die Beziehung…

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Alle Kritiken (38)


Kommentare (361) — Film: Super 8


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Hamztar

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich schaue dann lieber noch einmal "Die Goonies" zum 85897515894751 mal...

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RavenX_2010

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hat einige Logikfehler. Er wirkt als hätte man E.T., King Kong und Stand By Me in einen großen Kessel getan und Lensflare-Effekte draufgestreut. Und was hatte es jetzt mit dem Filmtitel auf sich?
Das schlimmste ist aber, dass ich den Film trotz allem mochte. Er hatte den Charme meiner Kindheitsfilme (PLUS LENSFLARE!). Ausserdem kann ich nicht anders als dem Film eine Super 8 zu geben HÖHÖHÖHÖHÖ!!!

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GeorgH

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Bewertung5.0Geht so

Über weite Strecken wirkt der Film unbeholfen, holprig und zusammengestrickt. Das vollkommen lächerlich übertrieben absurde Zugunglück markiert den traurigen Höhepunkt. Immerhin hat der Film guten Unterhaltungswert.

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mariega

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vorgemerkt

Super 8: 888 bewertete Filme!
Monsieur le film "Super 8", ich bitte sie um Entschuldigung, denn sie werden nicht von mir bewertet oder kommentiert (vielleicht später). Sie sind jetzt nur ein Mittel zum Zweck und mein Zweck ist jetzt ein persönliches MP Jubiläum (Philou hat mir netterweise darauf hingewiesen, merci ;) : 888 bewertete Filme bei MP, also heute freuen sich nicht nur die Chinesen :D!

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wernik

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Oha Gratulation! Ich sehe grad, ich bin dir auf den Fersen ;-)


mariega

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Merci! 883 hast du auch schon :)! Überlege gut welchen Film du als 888. anschauen wirst ;)!!! Ich bin gespannt.


Alienator

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Bewertung7.5Sehenswert

Familiengerechtes Popcornmärchen

Ich bin etwas zwiegespalten. Einerseits ist dieser Film eine Hommage an die guten SF-Abenteuerfilme der Spät 70er bis Früh 80er wie (Und das ohne Frage und auch auf die Gefahr hin sich zu wiederholen: "Unheimliche Begegnung der dritten Art", "E.T." oder "Die Goonies".Auch die vielen versteckten Anspielungen wie "Dawn of the Dead" oder "Earthquake" sind unübersehbar...und das ist auch schön und wunderbar anzusehen) andererseits war die Erwartungshaltung doch recht hoch und so ganz wurde sie nicht erfüllt. Spannungsmomente, die ein enormes Potential zwecks Mysteriumsentwicklung innhatten verpuffen zu Gunsten familiengerechter Unterhaltung. Das ist zwar für einen Blockbuster gut und entspricht auch in etwa dem Sinn soclh eines Popcornfilmes, aber dadurch geht der Knalleffekt, das "Aha"-Erlebniss flöten. Die Inszenierung ist sensationell gut, ohne Frage. Da passt alles, aber ein hochprozentiger "Schocker" ist es allemal nicht. Familenkino eben. Spielberg light.

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TinaCocaine

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Bewertung4.0Uninteressant

Jaaa, schon nicht schlecht gemacht und die Darsteller sind mehr als o.k., aber mein Fall ist dieser Film überhaupt nicht. A) Viel, viel, viel zu lang B) Weder ein Kinderfilm, da dafür zu hart, aber auch kein Erwachsenenfilm, da dafür zu kindlich und C) Der Plot ist total bescheuert. Mir stellen sich einfach zu viele offene Fragen, ich finde keinen Sinn in dem Streifen und dann war mir teilweise einfach zu viel negative Action vorhanden. Die Charaktere sind genau so langweilig wie die Handlung, was "Super 8" für mich einfach uninteressant und nicht sehenswert macht!

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the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

Super 8 atmet den Geist der 80 er Jahre. Eine Mischung aus E.T, Goonies u. ä. mit guten Effekten und sympatischen Jungschauspielern. Ein guter und gelungener Genremix der für die ganze Familie geeignet ist und das trotz kleinerer Horrorszenen werden alle ihre Freude an dem Film haben. Die älteren aus nostalgischen Gründen und die jüngeren weil sie spannend unterhalten werden. Spaß haben aber beide Generationen. :)

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Spike1990

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Bewertung7.0Sehenswert

Irgendwie hatte der Film was von "Stand by me - Das Geheimnis eines Sommers", "Die Goonies", "Wunderbare Jahre" und "E.T."

Gefällt mir sehr gut!

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Simulant100

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Bewertung3.0Schwach

Erwachsenenfilm? Nein, auf keinen Fall! Kinderfilm? Trifft schon eher zu!
Atmosphäre ganz nett, durch ein kleines Städtchen in Kalifornien und einer Kinderclique die einen Horrofilm drehen will.
Story: Aliens kommen auf die Erde und die Army will es vertuschen. Nicht so prickelnd!
Aus Joel Courtney und Alice Dainard könnten mal sehr gute Schauspieler werden. Für die beiden, die ganz süß zusammen sind gibt es ein paar Punkte.
Sonst ein belangloser Spielberg Film, der mich enttäuscht hat.

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JOvrJO

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Bewertung3.5Schwach

Hier mal ein paar Fragen zur Handlung (Vielleicht mit Spoilern, je wie man's sieht):

Was wollte der Alien mit den ganzen Menschen? Warum hat er sie angegriffen? Was hat er überhaupt mit ihnen gemacht? Sie gefressen? Zum Spaß umgebracht? Wieso hat er die Frau mit den Lockenwinklern, den Polizisten und die gute Alice verschont und kopfüber an der Decke aufgehangen (allein davon müssten sie eigentlich schon sterben, aber gut.) Wofür war das ganze Metall? Welche Funktion hatte es? Wieso hat der Alien nicht einfach seit seinem Ausbruch an seinem Raumschiff durchgearbeitet sondern die Stadt attakiert? Was sollte die Sache mit den Hunden?
Hier noch eine nicht Alien-basierten Frage:
Warum hatte Alice' Vater etwas dagegen, dass sie sich mit Joe trifft? Andersrum leuchtet's mir ja (ansatzweise) ein.

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JOvrJO

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Man muss ja als Frau nicht immer mit schlagfertigen Argumenten um sich werfen... schließlich wissen alle, dass wir die haben ;)


fuerchtegott

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..und wir Männer ohnehin zu blöd sind, um sie als solche zu verstehen;-) Und dass du ganz grosses Tennis in Sachen Schlagfertigkeit auch auf männlicher Verständnisstufe spielst, hab ich bereits bei deiner Titanic-Watsche zu schätzen gelernt. Hätte gern noch ne weitere Kostprobe genossen. Aber man sieht sich hier auf mp sicher wieder.


mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter Freund von mir meinte über "Super 8": "Erinnert mich an "Die Goonies", ist aber weder als Erwachsenen- noch als Kinder-Film richtig rund."

Nach Begutachtung des Films muss ich sagen, stimmt - teilweise. Ob "Super 8" ein Klassiker wie "Die Goonies" werden kann, muss die Zeit entscheiden. Im Moment lasse ich in dieser Hinsicht noch etwas Vorsicht walten. Was aber keineswegs bedeutet, dass es sich hier um einen ziemlich schlechten oder sehr misslungenen Film handelt.
J.J. Abrams feiert seine eigene Vision der Nostalgie und versetzt uns zurück ins Jahr 1979. Im harmlosen Kleinstadtnest Lillian dreht eine kleine Gruppe filmvernarrter Kids einen Zombie-Streifen. Für Joe, den Make-Up-Mastermind des Unternehmens, soll die Arbeit vor allem Ablenkung vom schmerzlichen Verlust seiner Mutter bringen. Beim nächtlichen Guerilla-Dreh an der alten Bahn-Station wollen unsere Nachwuchsfilmer eigentlich nur höchstrealistisch einen vorbeifahrenden Zug einfangen. Da stürmt ein Wagen die Gleise und bringt die tonnenschweren Wagons zum (spektakulären) Entgleisen. So weit so krass, bildet dieser Crash aber nur den Auftakt. Im, natürlich ultrageheimen, Zug befand sich nämlich eine ganz besondere Fracht und die kann so endlich aus ihrer Gefangenschaft fliehen. Pech, dass das ausgerechnet in Lillian passieren muss ...

Okay, so betrachtet klingt "Super 8" eher nach "Super B". Doch da gibt es noch eine Garantie dafür, dass wir hier nicht einen nur aufgeblasenen Schwachsinn kredenzt bekommen: Steven Spielberg. Der Meister produziert ja eigentlich nur, doch seine Präsenz ist in verdammt vielen Details quasi omnipräsent. Die mysteriösen Ereignisse in einer Kleinstadt, das Auftauchen des Militärs, die Kinder als Helden, den keiner anfangs so recht glauben schenken will oder kann ... Hier schreit natürlich alles nach "E.T. schickt seinen bösen Bruder, um die unheimliche Begegnung der dritten Art in einen Horror-Schocker zu verwandeln", nur wesentlich besser und einfühlsamer, als die Formel vermuten lassen mag. Tatsächlich widerspreche ich meinem Freund, "Super 8" ist schon eher ein Erwachsenen-Spektakel, durch Kinder-Augen erzählt. Ob da jetzt das Drama, um den Unfall-Tod von Joe's Mutter, jetzt jedem gleich gefallen wird - es ist sorgt definitiv für einige der tiefgründigeren Kino-Momente der letzten Jahre. Selbst wenn Spielberg in "E.T." die Kinder-Perspektive etwas intensiver auskostete - man denke nur an die bedrohlichen Erwachsenen, deren Köpfe anfangs komplett abgeschnitten wurden. J.J. Abrams leistet hier wahrhaft gute, ansehnliche Arbeit. Nein, ich werde jetzt nicht zum Jünger oder meine plötzlich, der Mann könne sich jetzt auch ruhig an Klassikern der Welt-Literatur versuchen. Sagen wir doch einfach, als Regisseur stellt er hier, ab und zu, das Fan-Sein und die Lust auf Effekt-Protzerei hinter die Figuren. Die werden übrigens von einer kleinen Garde wirklich toller Nachwuchs-Darsteller gespielt. Was mich sogar so weit denken lässt, dass die gezeigte Story nicht unbedingt neuartig ist. Aber in erster Linie, durch die Figuren vermittelt wird. Und sei es nur zu Beginn. Natürlich erreicht "Super 8", spätestens zum Finale, ein Stadium, bei dem sich kleinere bis mittelgroße Löcher im Gefüge ausmachen lassen. Da kracht es dann an vielen Ecken, wird gruselig und etwas brutal - und trotzdem stellen sich über den vermeintlich außerirdischen Verursacher des Trubels eher elementare Fragen. Warum sollte ein menschenfressendes Ungetüm, mit telepathischen Fähigkeiten, im letzten Augenblick plötzlich doch noch Mitleid für sich entdecken? Wo er doch ziemlich motiviert scheint, keine Gnade mit nichts und niemand zu kennen? An anderer Stelle frage ich mich dann auch, warum Menschen mit derart wichtigem Geheimwissen aus dem Staatsdienst scheiden können und High School-Lehrer werden? Okay, es gibt also doch einige Punkte, an denen "Super 8" zwangsläufig scheitern muss. Inhaltlich, damit wir uns nicht falsch verstehen.

Optisch jedenfalls fährt der Film eine angenehm nostalgische Schiene. Nicht nur die Ausstattung, auch kleine, feine Details wie die "Belichtung" vermitteln den Eindruck, als sei "Super 8" wirklich Ende der 1970er entstanden. Und dann bleiben da noch die ganzen Zitate, die sich vor allem in der Einrichtung der Kinderzimmer unserer Helden finden. Star Trek-Bilder und Film-Poster an der Wand. Der Universal-Monster-Bausatz und natürlich der Name des Chemie-Konzerns, um den es im Amateur-Film der Kids geht. Das ist zur Abwechslung keine Geekerei mit dem Holzhammer und nervigem Zitat-Raten. Genau so wie "Super 8" tatsächlich kein ganz dummes wie stumpfes Zelebrieren der eingefahrenen Blockbuster-Machart darstellt. Ob das jetzt echt selbstständige Elemente oder nur gut zusammengeklaubt wurde, kann jeder für sich selbst ausmachen. Ich für meinen Teil sehe in "Super 8" aber doch sehr gute Unterhaltung der gar nicht blöden Art.

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Dani95

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jeder sollte als Kind den Spaß am Experimentieren, am Abenteuer und an den damit verknüpften Geheimnissen haben. So konnte mich „Super 8“ jedenfalls die ganze Filmlänge über mit voller Neugier unterhalten und vor allem fesseln.
Junge, unterschiedliche Menschen treffen aufeinander, beginnen enge Freundschaften und blühen letztendlich in ihnen auf. In „Super 8“ überzeugen daher die jungen Schauspieltalente, die ihre Rollen außergewöhnlich gut umzusetzen wissen. Aber auch die erwachsenen Schauspieler zeigen ausgezeichnete Leistungen.
Wenn dann die mysteriösen Vorkommnisse immer näher aufgedeckt werden, so wird der Zuschauer zu immer weiterem Mitverfolgen angeregt und aufgefordert. Dazu die Kulisse der 70er Jahre und bekannte Lieder wie „Don't Bring Me Down“, erwecken auf der einen Seite ein schönes, vertrautes Gefühl. Doch auf der anderen Seite befindet sich eine mysteriöse, noch unbekannte Empfindung und das Verlangen, das Verborgene zu entdecken.
An manchen Stellen fand ich leider die Darstellung, besonders in der Action, etwas zu übertrieben dargestellt. Allerdings beeinträchtigen die kleinen Mängel nicht meine Einstellung zum Film. Für mich ist „Super 8“ ein wundervolles Filmerlebnis, welches nicht nur speziell für die Kleinen, sondern auch besonders für die Großen unter uns, wunderschön sein kann.

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jian.asgari

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Bewertung6.0Ganz gut

An sich finde ich den Film Super 8 nicht schlecht.
Es gibt dennoch einige Punkte, die mir nicht gefallen haben.
Enttäuschend ist, dass J.J. Abrams die Steven Spielberg-Formel benutzt, die schon seit mindestens 15 ahren nicht mehr richtig greift und alles andere als kreativ ist. Ein Amerikanischer Vorort und Aliens. Meine Mutter hat neulich Pizza mit Hackfleisch gemacht, das war um einiges kreativer.
Ein anderer Punkt ist Michalel Bays Einfluss auf Action-Filme. In einem Alien-Katastrophen-Film will ich keine lustigen Charaktere sehen.
Ein Zug fliegt vor deiner Nase in die Luft, du bist 12 Jahre alt. Es ist das lustigste was du jemals gesehen hast, weil du es liebst wenn Sachen explodieren. Sowas zerstört die bedrohliche Atmosphäre, die eigentlich entstehen sollte.
Und das man den Hauptcharakter-Schutz fast blasenartig sehen kann und der Zug um die Kinder herum explodiert wirkte fast komisch.
Die jungen Darsteller sind alle fantastisch und die Effekte verdammt gut.
Super 8 kann man nicht nur gucken, wenn man betrunken ist.

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Cokecab19

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Bewertung6.0Ganz gut

An sich fand ich den Film auf alle Fälle nicht schlecht, die jungen Hauptcharaktere haben mir sehr gut gefallen und die sehr einfache story ohne viel Tiefgang hat mich auch nicht weiter gestört. Mein größtes Problem mit dem Film ist, dass er nach dem starken Anfang immer mehr in Klischees abdriftet und einfach sehr vorhersehbar wird, man das Gefühl hat, den Film schon gesehen zu haben (ich weiß, das gibt es heutzutage bei einigen Filmen und meistens stört es mich auch nicht, aber hier fand ich es doch schon sehr auffällig). Trotzdem war der Film an sich auf alle Fälle unterhaltsam.

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filmfreak23

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Bewertung7.5Sehenswert

Freundschaft und Abenteuer.
Um nichts Geringeres geht es in diesem schnuckeligen Filmchen.
Und Niemand Geringeres als Steven Spielberg und J.J. Abrams steckten dahinter und dementsprechend ist das Ganze dann auch schön klassisch und unaufgeregt inszeniert, mit mehr oder weniger klischeehaften Figuren besetzt und mit wundervoller Musik garniert.
Einfach unschuldiges Kino mit Herz und Seele zum schmunzeln, zum mitfiebern, zum wohlfühlen für alle jungen und junggebliebenen Träumer.

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LeeHe

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Bewertung6.5Ganz gut

Guter Anfang und gelungene Retro Atmosphäre doch dann als das Alien erscheint wirds
ziemlich langweilig und J.J Abrams übertreibts wieder einmal mit Optical Flares!
Es hätte besser enden können :(

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Three_Fingers

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Bewertung7.5Sehenswert

Echt nicht schlecht! Ich weiß nicht warum aber der Film gefällt mir! Und ganz wichtig nur nicht vergessen den Abspann zu gucken!!

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Hfonda15

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film hat mir persönlich sehr gut gefallen, obwohl er von der Geschichte nichts besonderes war und auch keine überraschenden Wendungen hatte. Aber als ich den Film mit meinem besten Freund im Kino saß fanden wir ihn einfach Klasse. In unserem Alter hatte man alte Alien Filme und viele Klassiker leider nicht im Kino erleben dürfen aber dieser Film hatte wirklich eine besondere Ausstrahlung und hatte so etwas schönes altmodisches an sich. Wie gesagt, der Film hatte nichts neues zu bieten aber das fand ich überhaupt nicht schlimm, da er für mich fast schon etwas nostalgisches hatte.
Auch für Leute, die nicht umbedingt so über den Film dachten, dürfte der Streifen spannend sein und was ich ganz besonders hervorheben möchte sind diese TOP Kinderdarsteller, die mich wirklich extrem beeindruckt haben, so etwas findest man heute nur noch selten!
Nach meinem Kinobesuch hätte der Film sogar 8 Punkte bekommen aber ich denke wenn ich ihn jetzt ein zweites Mal sehen würde wäre mein Enthusiasmus schon etwas gedämpft, trotzdem empfehlenswert!

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Triggonaut

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Bewertung3.0Schwach

Leider nicht mein Fall. Die ausgesprochen june Besetzung der Schauspieler ließ mich die ersten 30-45 Minuten schon skeptisch denken, aber es wurde dann später leider ernüchternderweise bestätigt. Hier ist meiner Meinung noch nicht einmal Potential drin.

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Keris

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super, 8 Punkte.
*badum tss*
:D

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