The Amazing Spider-Man

The Amazing Spider-Man (2012), US Laufzeit 136 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Fantasyfilm, Kinostart 28.06.2012


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von Marc Webb, mit Andrew Garfield und Emma Stone

The Amazing Spider-Man ist der erste Teil von Sonys düsterem Reboot der Spider-Man-Filme. Andrew Garfield spielt Peter Parker als zweifelnden Helden einer Coming-Of-Age Geschichte.

The Amazing Spider-Man zeigt die Highschooljahre von Peter Parker (Andrew Garfield). Dementsprechend bändelt der junge Superheld auch nicht mit Mary Jane (in Sam Raimis Version von Spider-Man gespielt von Kirsten Dunst) sondern mit Gwen Stacy an, die von der aufstrebenden Emma Stone dargestellt wird.

Der Teenager Peter Parker ist ein Außenseiter, ein Grübler. Seit seine Eltern ihn in seiner Kindheit verlassen haben, lebt er bei Onkel Ben (Martin Sheen) und Tante May (Sally Field). Auf der Suche nach seiner Identität findet Peter einen Koffer seines Vaters, der ihn auf die Spur von Oscorp Inc. führt, dem früheren Arbeitgeber seines Vaters. Hier lernt Peter den ehemaligen Arbeitskollegen Dr. Curt Connors (Rhys Ifans) kennen. Bei seinen Recherchen im Labor wird Peter von einer genetisch modifizierten Spinne gebissen, die ihm fortan den berühmten Spinnensinn vermacht. Peter Parker wird zu The Amazing Spider-Man. Die so erworbenen Superkräfte werden schnell gefordert, denn Dr. Connors hat an geheimen Forschungen gearbeitet, um seinen bei einem Unfall verlorenen Arm zu regenerieren. Der Sebsttest läuft schief, und Dr. Connors wird zum mordlüsternen The Lizard. The Amazing Spider-Man sieht sich mit einem schier übermächtigen Gegner konfrontiert.

Hintergrund & Infos zu The Amazing Spider-Man
The Amazing Spider-Man markiert nach dem Bruch mit Sam Raimis Version der Spiderman-Filme einen Neustart für die erfolgreiche Superheldenreihe: In dem Film von Marc Webb übernimmt Andrew Garfield die Rolle des Peter Parker alias Spiderman. Er stach damit in einem weltweiten Casting-Prozess Kontrahenten wie Jamie Bell und Aaron Taylor-Johnson aus. Laut Aussagen der Produzenten sprach vor allem Garfields phänomenale Leistung in dem britischen Independentfilm Boy A für seine Verpflichtung als Spiderman.

Der Drehbuchautor James Vanderbilt (Zodiac – Die Spur des Killers) soll die Produzenten von The Amazing Spider-Man vor allem durch sein auf Charakterentwicklung der Figuren konzentriertes Konzept überzeugt haben.

Wichtiger Unterschied zur ersten Trilogie und Zugeständnis an die Spider-Man-Fans der ersten Stunde: Anders als in der ‘ursprünglichen’ Trilogie besitzt Peter Parker nun keine ‘natürlichen’ Spinndrüsen mehr, sondern hat spezielle Gadgets entwickelt, die die vielseitig verwendbaren Fäden verschießen. (KJ)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Amazing Spider-Man
Genre
Abenteuerfilm, Actionfilm, Fantasyfilm, Superhelden-Film
Ort
Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Blockbuster, Bösewicht, Liebe, Onkel, Romantik, Spinne, Superheld, Superkräfte, Tante
Stimmung
Aufregend, Romantisch, Spannend
Tag
Blockbuster, Real 3D, Reboot
Verleiher
Sony Pictures Releasing GmbH
Produktionsfirma
Columbia Pictures, Laura Ziskin Productions, Marvel Enterprises, Marvel Studios

Kommentare (521) — Film: The Amazing Spider-Man


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Schubi09

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Bewertung7.0Sehenswert

Zugegeben: Anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig...
Peter Parker in Form von Andrew Garfield ist schon was ganz ganz ganz anderes als Tobey Maguire in den ersten 3 Filmen. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass Letzterer das Looser-Image einfach viel besser rüber gebracht hat, Garfield wirkt eher wie ein richtiger "Normalo".
Ich kann auch die ganzen Kritiken verstehen (dass einige diese Neuverfilmung wir Schwachsinn halten etc.)... Ich muss jedoch sagen, dass der Film mir nach anfänglicher Gewöhnungs-Phase doch sehr gut gefallen hat. Andrew Garfield spielt für mich die moderne Version des Spiderman, quasi eine lockerere und unbekümmerte Version des Helden, welchen wir aus den ersten 3 Filmen kannten.
Deswegen verstehe ich auch die doch relativ weit auseinander gehenden Meinungen: Entweder man hasst ihn, oder man liebt ihn.
Lieben tue ich den Amazing Spiderman dann doch vielleicht nicht ganz, aber sehenswert ist er allemal!

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degaret

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich fand den Film nicht gut. Er hat mich einfach nicht überzeugt

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Waldez

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Bewertung7.5Sehenswert

Also ich hab sowohl diesen Film als auch den Streifen von Sam Raimi von der Bewertung her gleichgestellt, weil ich sehe auch die gleich Schwächen und Stärken der beiden Filme , wenn auch recht unterschiedlich... über den Sinn "Spiderman" neu zu verfilmen, lässt sich streiten, war ja immerhin schon 10 Jahre unterschied ;) naja...Was ich auch nicht verstehe ist das ich immer dachte M.J. Watson wäre die große Liebe von Peter Parker, bei "The Amazing Spiderman" ist es eine andere;)

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cruzha

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Bewertung4.5Uninteressant

Überflüssig wie ein Kropf kommt diese Variante der menschlichen Spinne mit Blockbuster-Qualitäten von der Stange daher. Das Skript hat so wirklich gar keine Überraschung parat, darstellerisch ist hier auch nicht mehr zu holen als 08/15 und über allem liegt dieser Mief und Nebel von Überdruss. CGI Effekte ohne Ende, die wie fast immer die fehlende inhaltliche Substanz kaschieren sollen, können da auch nichts mehr retten.

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ElWray

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Bewertung9.0Herausragend

schwer schwer schwer
war die entscheidung
aber dieser spiderman ist ein wenig besser
als die anderen 3 teile
alleine schon wegen der düsteren atmosphäre (im gegensatz zu den anderen 3)
und der etwas näheren ,nähe zum comic

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Magg

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Bewertung7.5Sehenswert

Hat mir persönlich doch ein gutes Stück besser gefallen als ein weinerlicher Maguire.

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arzutomta

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

1 Punkt Abzug wegen Spidey´s Kostüm und 1 Punkt abzug, weil an ein paar Stellen die Effekte, nicht so gut sind , sonst einfach Ausgezeichnet.

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LiamNessonFAN

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Bewertung6.5Ganz gut

Fand den Film gut gelungen ! Die Story war etwas anders als den alten ersten Teil was ich sehr gut fand ! Die Produzenten haben sich wie man auch sieht Viel Mühe gegeben . Die Effekte und Kampfsszenen waren der Hammer ! Trotzdem muss ich sagen das die alten Spider-Man mir mehr gefallen haben , Tobey Maguire passt einfach mehr zu Spider-Man !

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rudeboy69

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Bewertung7.0Sehenswert

Weitaus besser als erwartet! Der einzige Kritikpunkt, aus meinem doch recht umfangreichen Schatz an negativen Vorurteilen, der sich nun wirklich bewahrheitet hat, ist Andrew Garfield als Spiderman. Er bringt einfach nicht den "Peter-Parker-Charme" rüber, den Maguire dem ganzen verliehen hat. Ansonsten wiegesagt ganz sehenswert.

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deevaudee

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Bewertung6.5Ganz gut

Zu aller erst, zu Emma Stone. Die hat ja echt ne goldige Ausstrahlung. Ansonst fragt man sich, ob diese Neuauflage zwingend Not getan hat?? Gut, das Marveluniversum bastelt sich gerade seine Supergrosse Heldenriege zusammen, und Maguire wollt ja nicht mehr. Also wurde mit Garfield ein mir unbekanntes Gesicht hingepflanzt, dass jetzt also schön spriessen soll, und wachsen. Und womit gelingt das in der Regel?? Genau mit klar formulierten Blockbustern, die enorme Budgetsummen fressen. Story ist erstmal nebensächlich. Ich spar mir gross die Inhaltlichen Vergleiche mit Raimis Spiderman zu ziehen. Was mir nur aufgefallen ist an den Amazing Spidertyp, so amazing war der gar nicht. Eher Tabus die gebrochen wurden. Recht schnell und häufig ergibt sich Parker als Spiderman zu erkennen. Ob's bei der Gwen war, ihrem Papi, oder dem Bengel den er gerettet hat. Ansonst muss ich sagen, bis wirklich auf Emma Stone, ist die Besetzung eher Niveaulos. Da fand ich die Charakterauswahl von Raimi schon enorm besser. Seine Tante May war phänomenal, und JK Simmons ein super J. Jonah Jameson. Den alten Sheen, und so auch der Rest, weiss nicht. Hatte irgendwie wenig esprit. Auch sein Tot, und der Spinnenbiss, waren echt blöd irgendwie. Zudem ist hier nicht das Spinnengefädel in Parkers Körper, sondern als Inventar am Heldenanzug. Man kanns jetzt gut oder schlecht finden. Ich kenn mich auch nicht so im Spidermanuniversum aus, aber damals hab ihn gern mit IceMan und Firegirl gesehen. Naja, trotzdem versandet dieser Spiderman Versuch nicht ganz, aber büst durchaus mit fehlender Charaktertiefe einiges ein. Aber es ist schon schwer, eine Zeitnahe Kopie einer Geschichte, neue Züge einzuverleiben. Vielleicht steigert sich das ganze ja noch in Zukunft.

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EvertonHirsch

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Schöner Kommentar. Und ja, die Figuren hatten etwas mehr Tiefe bei Raimi, dafür nutzt Spidey seine Fähigkeit hier etwas besser, also vor allem die athletischen. Und Horners Score schlägt Elfmans noch einmal.

Garfield mag ich aber immer mehr als Parker/Spider-Man, vor allem nach dem zweiten Teil.

Und das Spinnengefädel ist auch im Original (also in den Comics) nicht in seinem Körper, sondern er baut sich dort auch eine eigene Vorrichtung. Insofern haben beide Reihen Vor- und Nachteile für mich.


deevaudee

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Danke.
Ja keine Ahnung wie es in den Comics ausschaut. Ich kann mich auch schlecht an die Cartoons erinnern, ob er da auch seine Fäden durch so'n Teil ersetzen musste. Finster erinnert, glaub ich ja, aber genau sagen kann ich es nicht. Aber das soll ja nicht weiter stören. Naja, weder Garfield noch Maguire find ich super berauschend. Aber stimmt schon, das durch Webb sich Garfield als Spinne mehr trauen darf.


emmanuelle.rastoldo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bessere Effekte, besseres Spidey-Kostüm, gleich guter Film wie die alten. Der Film ist klasse, aber ob er notwendig war,da gibt es unterschiedliche Meinungen. Ich glaube, diese Reihe ist da,um Bösewichte einzuführen, die noch nie auf der großen Leinwand erschienen sind, wie in diesem Film The Lizard und in Teil 2 Elektro und Rhino. Er ist schon super, hat eine bessere Einführung von Peter als in der alten Reihe. Andrew Garfield ist zwar ein guter Schauspieler, aber er ist nicht Peter Parker. Der Film weiß zu unterhalten und ist schon realistischer als die alte Trilogie(obwohl es mir gerade so gefallen hat). Er ist auch viel düsterer, mir fehlt nur ein bisschen der Charme der Vorgänger,ansonsten sehr toll! SPIDEY SCHWINGT WIEDER DURCH NEW YORK...IN UNGLAUBLICHEN HÖHEN!!!

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A-Wax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Reboot des Spiderman-Franchise über dessen Notwendigkeit man durchaus diskutieren kann.

2002 kam der erste Spiderman-Film mit Tobey Maguire als Peter Parker in die Kinos und wusste durchaus zu überzeugen. Die beiden Nachfolger 2005 und 2007 waren ebenfalls nicht schlecht, auch wenn keiner der beiden auch nur annähernd die Qualität des Vorgängers erreichte. Trotzdem war man als alter Spiderman-Fan durchaus zufrieden mit der Reihe, denn es gab wahrlich schon schlechtere Comic-Verfilmungen.

2011 munkelte man dann, dass es bald einen Reboot geben soll. Nun sind Reboots so eine Sache. Man muss sich entscheiden, inwieweit man ein Franchise für die Fans "verfremden" kann, schließlich will man sich ja von den alten Filmen unterscheiden. Andererseits darf man auch nicht zu krass abweichen, ansonsten erkennt kein Mensch seine Figuren und die Geschichten wieder. Eine Reihe wo dies nahezu perfekt gelungen ist, war Batman. 1989 und 1992 drehte Tim Burton zwei tolle Batman-Filme deren comicartiger, aber nicht zu übertriebener Stil vollends überzeugen konnte. Mitte der 90er verging sich dann Joel Schumacher an der Reihe und tötete sie damit nahezu. 2005 nahm sich dann Christopher Nolan der Batman-Filme an und hauchte ihr wieder neues Leben ein. Bis 2012 entstanden drei tolle Filme, vor allem "The Dark Knight" gilt vollkommen zurecht als moderner Klassiker.

Warum ich die Batman-Thematik so ausführlich behandele, das werden sich nun sicherlich viele fragen. Ganz einfach, wenn man über die Berechtigung eines Reboots diskutieren will, muss man sich die Vorgängerfilme ansehen. Der Batman-Franchise lag am Boden und keiner wollte mehr was davon wissen. Chris Nolan veränderte den Stil, erzählte die Geschichte vor der Geschichte und erschuf so eine Trilogie die einerseits für sich allein steht, andererseits sich auch sehr gut in das Gesamtwerk "Batman" einfügt.

Wenn man nun das gleiche hier bei Spiderman anwendet, dann wird man zuerst feststellen, dass die Reihe keineswegs tot ist. Die drei Maguire-Filme waren alle gut, teilweise sogar sehr gut und sind auch noch nicht ewig alt. Daher darf man hier durchaus über die Sinnhaftigkeit eines Reboots diskutieren. Ich persönlich stand dem ganzen eher skeptisch gegenüber. Es schien so, als wollte man einfach die Kuh weiterhin melken. Und ja, das Gefühl kann ich auch nach der Sichtung von "The Amazing Spiderman" nicht vollkommen ablegen.

Ich muss aber direkt anfügen, dass ich "The Amazing Spiderman" für einen sehr gelungenen Film halte. Andrew Garfield und Emma Stone können in jedem Fall mit Tobey Maguire und Kirsten Dunst mithalten. Martin Sehen und Sally Field als Onkel und Tante von Peter Parker fand ich auch gut besetzt. Die Liebesgeschichte nimmt hier natürlich noch mehr Platz ein und hält sich mehr an die Comic-Vorlage und weniger an die von mir so geliebte Trickserie aus den 90er-Jahren. Aber was sollte Marc Webb auch anderes machen. Er musste schließlich was verändern und seine "künstlerischen" Freiheiten finde ich nicht so schlecht. Er versucht die Figur des Peter Parker noch genauer herauszuarbeiten und das gelingt ihm auch. Gerade hier spielt Andrew Garfield, den ich seit "The Social Network" ausgesprochen gerne zusehe, seine Stärken aus. Ansonsten ist es recht vergleichbare Spiderman-Standardkost.

Wobei auch das nicht negativ gemeint ist. Man muss natürlich bedenken, was man erwartet. Ich erwartete einen Spiderman-Film mit ein paar anderen Schwerpunkten, der die Reihe neu eröffnet und mich 2 Stunden gut unterhält. Genau das habe ich auch bekommen und das kann nicht wirklich schlecht sein. Ob die Filmwelt das nun gebraucht hätte, steht auf einem anderen Blatt, denn ich persönlich hätte durchaus noch auf diesen Reboot warten können.

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A-Wax

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Ich bin nun sehr gespannt auf den zweiten "Amazing"-Teil. Naja, wir werden sehen was der so mit sich bringt.


emmanuelle.rastoldo

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Teil 2 ist schon sehr gut,aber nicht der Allerbeste Spiderman(keine Sorge, er ist nicht so schlimm wie Spiderman 3 ;D)


abendrot

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Bewertung7.5Sehenswert

Zugegeben, ich hatte gewisse, nicht zu kleine Vorbehalte gegen den Film. Das hatte nicht zuletzt etwas mit einer Art Loyalität den Sam Raimi-Filmen gegenüber zu tun, die ich mochte, sowohl drehbuchtechnisch als auch von der Besetzung. Neuverfilmungen betrachte ich immer mit einer gewissen Skepsis, und wenn die Raimi Verfilmungen nicht mal so viele Jahre auf dem Buckel haben, wie ich Finger an einer Hand habe, ist man erst recht nicht bereit, sich auf so ein Tabula Rasa einzulassen.
Die Besetzung dieses Streifens sagte mir auch nicht zu, löste entweder "Kenn ich nicht" oder hochgezogene Augenbrauen bei mir aus. Andrew Garfield mochte zwar gerade ziemlichen Aufwind haben, mich persönlich ließ seine Ausstrahlung bis dahin aber gänzlich kalt. Und noch etwas würde dieser Film nicht bieten können, nämlich den Score von Danny Elfman. Viele Gründe also, den Film eher zu meiden. Bis ich beinahe schon gezwungenermaßen zu diesem Streifen kam - oder er zu mir - und siehe da: Ich war positiv angetan, schon von der ersten Minute an. Dieser Spidy ist ansich zwar ähnlich wie McGuire, aber doch etwas mehr Typ "Emo" und damit mehr zum deutlich düsteren Grundton des Filmes passend. Die Atmosphäre versucht, realistischer um die Ecke zu kommen als bei Raimi, verliert aber gleichzeitig nie das Carooneque aus den Augen und unterscheidet sich damit z.B. von Nolans Batman, der mit Radikalrealismus zuschlägt. Auch sehr begrüßenswert fand ich, dass dieser Spiderman sich nicht nach Mary Jane verzehrt, sondern nach Gwen Stacy, wie eben in den Comics. Ein sehr begrüßenswerter Unterschied, weil Gwen etwas mehr auf dem Kasten hat, als gut auszusehen, und sich im Gegensatz zu ihrer rothaarigen Kollegin selbstbewusst behaupten kann. Inhaltlich bietet der Film nichts, was andere Filme dieser Art nicht auch gebracht hätten, irgendwo ist es immer das gleiche Schema: Netter Typ verwandelt sich durch experimentellen Unfall in Ungeheuer -> terrorisiert die Stadt -> Der Held ist der Sündenbock für dieses Geschehen. Da wird mehr an den Unterhaltungsfaktor als an das Hirn appelliert, andererseits bietet der Film dann interessanterweise einige moralische Fragen.
Insgesamt wirklich einen Blick wert, auch wenn man noch nicht bereit ist für ein Remake.

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shazad.khokhar

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Bewertung7.0Sehenswert

So kurz nach der ersten Trilogie einen Reboot von Spider-Man zu wagen ist schon komisch, da viele noch den ersten Spider-Man im Kopf haben werden.
Trotzdem ist Amazing Spider-Man ein guter Film, der im Vergleich zu den ersten beiden Spider-Man Filmen von Sam Raimi aber weiterhin den kürzeren zieht. Ich finde die Besetzung von Spider-Man mit Andrew Garfield ok, aber er ist meiner Meinung zu groß für die Rolle, aber schauspielerisch hat er mir besser gefallen als die "Heulsuse" Maguire. Emma Stone als Gwen Stacy gefällt in dem Film auch wesentlich besser als Kirsten Dunst.
Die Storyline ist etwas Richtung "Nolanesque" geraten mit dem Mysterium des Vaters, aber mich hat es gefreut einen neuen Widersacher zu sehen, anstatt wieder den Green Goblin herauszuholen.
Was mir an dem Film gefehlt hat ist natürlich mehr von Daily Bugle und speziell John Jonah Jameson, Jr. . Ich habe Teil 2 noch nicht gesehen, aber hoffe, dass er Auftaucht :-).

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Skywalker1893

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Andrew Garfield ist 1,79 m, also 3 cm größer als Peter Parker aus den Comics ...


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kein Interesse

nachdem ich den 2. teil dieses völlig überflüssigen reboots nun teilweise sehen musste, kann ich ruhigen gewissens sagen: nö. nicht für mich. ich muss keine zwei stunden plus opfern, um mir nochmal die entstehung von spiderman anzusehen. da reicht schon die version von sam raimi. zudem nervt mich die besetzung: garfield wirkt einfach viel zu arrogant, um einen überzeugenden peter parker abzugeben. maguire konnte den oberlooser deutlich überzeugender wiedergeben.

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djstoewi

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Bewertung1.5Ärgerlich

Einfach nur peinlich 4-5 Jahre nach Spiderman3 schon ein Remake zu drehen. Hab den nach ner halben Stunde ausgemacht. Der Schauspieler ist ganz gut aber ich will doch nicht eine leicht geänderte schlechtere Kopie von Spiderman 1 sehen

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StrykeOut

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Bewertung7.0Sehenswert

Finde ich durchaus sehenswert.

Der Charakter des Comic-Spidermans ist gut eingefangen und Andrew Garfield ist für mich einfach die Idealbesetzung. Seine schlaksige Statur und das verplante, trotzdem humorvolle Auftreten passen in meinen Augen sogar noch besser zum freundlichen Wandkrabbler als Tobey Maguire in den Raimi-Filmen. Auch die sonstige Besetzung, allen voran Emma Stone als Gwen Stacy, finde ich durchaus sympathisch und für ihre Rollen zufriedenstellend.

Die Handlung ist auch recht nah an den Comics und wird flott erzählt. Klar basiert hier viel auf Zufällen und das Drehbuch ist nicht das glaubwürdigste aller Zeiten. Aber für die Verfilmung eines Comichelden, der durch einen Spinnenbiss zum Superhelden wird, finde ich das vollkommen okay.
Die Effekte und Actionszenen sind auf hohem Niveau und sehen super aus. Ebenso das generelle Design des Films, dass weniger realistisch, dafür comicartiger und futuristischer ist, als in den Raimi-Filmen.

Alles in allem ein gelungenes Reboot, gerade für Comicfans.

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Kai_Asmus

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Bewertung6.0Ganz gut

Nein, gefällt mir nicht wirklich. Ich nehme Andrew Garfield den Loser einfach nicht ab. Das Design des Lizard lässt auch sehr zu wünschen übrig. Eines der unnötigsten Reboots überhaupt.

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Roldur

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Bewertung4.0Uninteressant

Peter Parker: Die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft? Einst war das so. Mit Andrew Garfield als Spinnenmann und Marc Webb als Regisseur hat das Ganze nicht mehr so ganz seine Richtigkeit.
Der neue Spidey ist arrogant, egozentrisch und ein astreiner Unsympath. Liegt das an Garfields Schauspiel oder an dem fehlenden Sam Raimi? Jedenfalls hatte ich mit Tobey Maguire erstmal weniger Probleme. Garfields Spider-Man ist ein ziemliches Arschloch – und das passt nicht zur freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft.

Optisch ist Marc Webbs („500 Days of Summer“ ) „The Amazing Spider-Man“ wenig vorzuwerfen. Die Action ist zwar etwas unübersichtlich, wirkt aber dennoch dynamisch und hat ordentlich „Wumms“. Das waren dann aber auch die positiven Aspekte.

Man wählte hier mit dem Lizard einen von Spider-Mans uninteressantesten Antagonisten und selbst Rhys Ifans kann mit viel Mühe nichts aus der monströsen Echse rausholen. Dazu entwickelt sich der Film viel zu oft zur unerträglichen Teenie-Schmonzette. Billige Kuss-Szenen mit einer eindimensionalen Emma Stone als Gwen Stacy werden abgelöst von dümmlichen Fight-The-Bully-Sequenzen. Achja, ich hätte fast den unsäglich unpassenden Humor vergessen. Maguires Spidey war ein Outcast – Garfields wäre gerne ein Outcast, leider ist er schon ein schmieriger Eigenbrötler, dumm gelaufen.

Unterm Strich bleibt außer der Optik nicht mehr viel Positives übrig. „The Amazing Spider-Man“ erweist sich als äußerst unrhythmisch, unsympathisch und vor allem Eines: uninteressant.

„ Sorry, Dad. I can't, um, have cocoa right now, because I'm work... I'm doing this, um... I have, uh... cramps. I feel kinda pukey and... just emotional. I keep crying. It's brutal. You don't want to know.”

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Naliah123

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Bewertung7.5Sehenswert

Da mein kleiner Cousin (knapp 3 Jahre alt) Spiderman liebt, aber es als Fadimen ausspricht ( er kanns irgendwie nicht :D), hab ich es für ihn aufgemacht, wobei er nach 20 Minuten eingeschlafen ist. Keine Sorge der Film ist gut, war halt nur 22 Uhr...

Mit kleinem **SPOILER** :

Also eigentlich hatte ich es immer im Sinn diesen Teil der Spiderman Reihe anzuschauen, jedoch hab ich es immer wieder verschoben, weil die 3 Teile mit Toby eigentlich sehr gut waren und was kann man denn ewig weitererzählen zu dem Helden?

Naja ich habs einfach gewagt und nach ein paar Minuten war ich schon gefesselt vom Film. Emma Stone find ich perfekt in ihrer Rolle, jedoch kommt keiner an den alten Darsteller Toby Maguire ran. Das Problem bei den Erstbesetzungen ist, das sie in den Köpfen der Menschen einen festern Platz haben. Und da Toby seinen Job mehr als gut genug gemacht hat, ist es sicher nicht verwunderlich wenn der neue Darsteller keinen Anklang findet.
Total schlecht fand ich ihn nicht, aber es war auch nicht bahnbrechend. Btw er sieht fast genauso aus wie ein Klassenkamerad von mir damals...

Kommen wir zum Film, ich kann nicht verstehen wieso der Wissenschaftler nur wegen seines Arms auf die Idee kommt die ganze Stadt zu verseuchen. In ihm war zwar eine dunkle Stimme aber eigentlich sollte er ja klug genug sein, seinen Willen durchzusetzen oder nicht?

Und ich verstehe auch nicht warum unser Held seiner Tante nicht einfach seine Identität preisgibt, sie wären dann ein Duo wie Batman und sein Butler.
Auch finde ich es nicht gut , das Peter zu oft seine Maske inmitten von Leuten abnimmt/abgenommen wird. Schliesslich ist seine Anonymität sein grösster Schutz und wieso benutzt man eine Kamera in einer Mission worauf sein echter Name steht ???

Naja alles in allem ein GUTER Film, den ich weiter empfehlen kann. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten gibts eigentlich nichts auszusetzen.

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