Zodiac - Die Spur des Killers

Zodiac (2007), US
Laufzeit 157 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 31.05.2007

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7.4 Kritiker
55 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
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von David Fincher, mit Jake Gyllenhaal und Mark Ruffalo

Der Amoklauf eines Irren, der nie geschnappt wurde; der unfassbare Chiffre-Killer, der das ganze Land in Angst und Schrecken versetzte – Amerikas Gegenstück zu Jack the Ripper. Öffentlich sprach er von 13 Opfern, später von weiteren – zwei Dutzend weiteren. Die Polizei wies ihm sieben Taten nach – fünf dieser Opfer starben. Wie viele Morde der wohl legendärste Serienmörder der USA wirklich beging, wird vermutlich nie ans Licht kommen. In Anlehnung an die wahre Geschichte eines Serienmörders, der den Großraum San Francisco in Atem hielt und jahrzehntelang die Behörden in vier Verwaltungsbezirken mit seinen Chiffren und Briefen verspottete, inszenierte David Fincher nach “Se7en” und “Fight Club” nun den Thriller “Zodiac”. Vier Männer sind von der Jagd auf den Jäger besessen – diese Besessenheit verändert sie völlig und macht sie zu Gespenstern ihrer selbst: Die endlosen Hinweise, die der Killer hinterlässt, dominieren ihr Leben – und zerstören es. Die Handlung des Films beruht auf den beiden Büchern “Zodiac” und “Zodiac Unmasked” von Robert Graysmith, die die Geschichte eines Serienkillers erzählen, der Ende der 60er Jahre in Amerika sein Unwesen trieb. Er gab sich selbst den Namen “Zodiac” und verfasste einige Briefe an eine Zeitung, in denen er seine Morde kommentierte. Er wurde nie gefasst, Graysmith, der damals bei der Zeitung arbeitete, die die Briefe erhielt, glaubt zwar, daß er den “Zodiac” enttarnt hat, doch sein Verdächtiger starb noch bevor er festgenommen werden konnte.

David Fincher verfilmte die wahre Geschichte des amerikanischen Massenkillers, der sich selbst Zodiac nannte. Der Zodiac tötete von 1968 an über mehrere Jahrzehnte scheinbar wahllos Menschen im Raum San Francisco und wurde nie gefasst. Der Zodiac gilt als das US-Pendant zum britischen Jack the Ripper.

Der Film beginnt mit dem hinterhältigen Überfall…

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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Zodiac - Die Spur des Killers

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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10.0Lieblingsfilm

"Zodiac" taucht ab in die 60er und 70er Jahre, sieht nach 60er und 70er Jahre aus, fühlt sich auch so an, ist 60er und 70er Jahre, mit jeder Kameraeinstellung, mit jedem Pinselstrich, jeder Geste hüben wie drüben. Um eine(mehrere) Epoche(n) samt ihrer politischen wie wirtschaftlichen Zerwürfnisse nachzustellen, braucht Fincher keine Hektik, er entzieht der Hektik stattdessen ihre Grundlage, wenn er geschmeidig, aber nicht minder virtuos zur langen Einstellung greift. Reißerische Effekte existieren nicht, Pessimisten sagen, Fincher wäre sanfter geworden, Optimisten, er wäre reifer. Der Film wurde komplett in HD abgefilmt, und obwohl alle Farben einer starken Verfremdung unterliegen, wirkt die Farbgebung authentisch, warme, erdige, orange-grüne Töne der Ungezwungenheit treffen düstere, verstörende, mausgraue der Tristesse. Nur gelegentlich verlässt Fincher die Ebene des verschachtelten Drehbuchs James Vanderbilts, des reinen Geschichtenerzählens also, um es künstlerisch…

29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

fkfilmkritik

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Super geschrieben. Toller Film, aber du weißt ja, dass ich da einen anderen Fincher - wenn auch knapp - vorziehe. ;)


Timo K.

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Danke. Jep, kenn' ich. ;)


Oceanic6: CinemaForever

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4.0Uninteressant

Vielen, vielen Dank Herr Fincher für eine Runde genüsslichen Halbschlafs! Diese 2,5 Stunden hätte ich wirklich besser investieren können.

Das war mal wieder nichts, niente, nada. "Zodiac" fängt zwar mit toll ausgeleuchteten und sehr atmosphärische Szenen an, ich dachte sogar kurze Zeit, ich würde gleich Zeuge von etwas Großartigem werden. Leider verliert sich die anfangs vielversprechende Geschichte sehr schnell in bedeutungsarmen Dialogen, solidem Schauspiel, langweiligen Sets und einer Menge Langatmigkeit und Langeweile. Das komische daran ist, dass Fincher doch eigentlich wissen müsste, wie man für Spannung sorgt, da er es 12 Jahre zuvor mit "Se7en" eindrucksvoll bewiesen hat. Anstattdessen drehen sich die Ermittler im Kreis auf der Suche nach dem Serienkiller Zodiac, der die amerikanischen Behörden in Wirklichkeit jahrzehntelang auf Trab hielt. Dass sich dieses genervte Gefühl der nicht vorangehenden Ermittlungen ebenfalls auf mich übertragen…

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

MoeByDays

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Ich fand den eigentlich sogar ganz sehenswert! Aber der Funke springt einfach nicht über. Wie du richtig sagst, man kann gar nicht richtig sagen was Fincher da verkehrt macht. Leider ist die Zodiac-Story wohl einfach grade aufgrund des ernüchternden Endes historisch bedingt eher unverfilmbar. Würde von mir trotzdem gefühlte 6 Punkte bekommen weil er mich nicht ganz so wie dich gelangweilt hat, und weil er zumindest frei von offensichtlichen handwerklichen Schwächen ist ;)


TheDrPepperPower

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Ja Oceanic, mal wieder bist du einer der wenigen, bei denen ich meine Zustimmung dalassen kann. Hab dZodiac heute zum ersten Mal ganz durchgehalten und auch ich muss sagen, dass er einfach völlig öde und inhaltsleer ist. So ein belangloser Schnarcher. Der Film besteht zu 80% aus Telefonaten irgendwelcher Leute, die sich über irgendwelche Indizien unterhalten und dann hört die Geschichte schließlich einfach auf. Warum man diesen Film auch nur mittelmäßig finden könnte, ist mir ein absolutes Rätsel.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Wenn Fincher sich nur seine überstylten Spielereien kneifen könnte, wäre Zodiac wirklich sein bester Film. Das Drehbuch ist solide, die Schauspieler machen einen guten Job - auch wenn Gyllenhaal genauso austauschbar durch diesen Film rennt, wie durch seine sonstigen Filme.

Doch der Digi-Kamera-Look und die deutlich erkennbaren CGI-Shots, die Stadtaufnahmen und die am Rechner zusammengepuzzleten Straßenszenen reißen immer wieder aus Handlung. Obendrein ist es nicht leicht über 2.5h Spannung zu halten bei einem Fall von dem jeder weiß, das der Mörder nie zweifelsfrei gefunden wurde.

Dank der ermüdend detailverliebten Schilderung der Ermittlungen, schleicht sich über die lange Laufzeit des Directors Cut immer wieder Langeweile ein, vor allem dann wenn Fincher versucht das Privatleben seiner Protagonisten zu schildern. Denn Gefühle und Nuancen liegen ihm so gar nicht, Emotionen und das Innenleben seiner Figuren inszeniert er stets plakativ und mit grobem Pinselstrich. Ein Film der trotz der hochspannenden Prämisse extrem unspannend ist - sich dabei aber dauernd selbst beglückwünscht wie akurat er jede Hutnadel und jede Büroklammer nachrecherchiert hat.

Weniger Augenmerk auf technische Finessen, supertolle Ausstattung und Fancy-Kamerafahrten und mehr Interesse für seine Figuren und Spannung würden dem Film sehr gut tun. Milk hat vorgemacht wie realistisch und glaubwürdig ein Film aussehen kann, der in den 70ern spielt und wahre Begebenheiten als Grundlage hat. Doch dafür müsste Fincher den Werbeclipregisseur mal zugunsten der Geschichte im Zaum halten. The Gray Man hat erst jüngst bewiesen, wie spannend ein Serienkiller-Film sein kann, der sich an die Fakten hält.

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Benchyl

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Also, weil jede Spezies des Homo Sapiens weiß, dass der Mörder nie gefunden wurde, deshalb darf der Film keine 2,5 Stunden lang sein? Und schon gar nicht detailverliebt sein bei den Ermittlungen, weil eine grobe Darlegung sicherlich attraktiver und ein Ende ohne Mörder dann toller gewesen wäre.
An welcher Stelle in Zodiac versucht Fincher, auf das Innenleben der Figuren einzugehen oder selbiges zu schildern, wobei er dann versagt? Oder sei das so gemeint, dass er das besser hätte machen sollen, damit der Film noch länger wird? Kontrovers.
Was ist negativ an aufwendiger Arbeit des Regisseurs, wenn er jedes Utensil zeitgemäß haben möchte? Naja stimmt, die Autos waren scheiße, Jake Gyllenhaal hätte in einem Audi TT besser ausgesehen.

Meines Erachtens nach ist das Ziel von Zodiac, die Ermittlungen zu fokussieren und das Nichtaufklären des Falls eben somit zu erläutern bzw zu begründen. Da braucht es keine Emotionen, die bei den homosexuellen Milks schon eher eine Rolle spielen. Denn was genau an den Ermittlungsfakten, den Daten, den Taten hat Fincher denn unglaubwürdig dahererzählt?
Das alles hat gar nix damit zu tun, dass du Finchers Stilmittel hasst, mir scheint aber, das ist der einzig wahre Grund.

Es hätte Batzmans bester Kommentar sein können, wenn er sich nur nicht so an seiner Eloquenz ergötzen und sich selbst beglückwünschen würde und dadurch nur grob gepinselte Argumente auftischt.


mikadoapache

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ich glaub batzman hat den film in den falschen hals bekommen, der zodiac zieht sein faszination ja gerade aus den ermittlungen und all den details, welche über die jahre aufgetaucht sind. das ist auch der grund warum bis heute tausende hobby-detektive sich mit diesem thema befassen. Logischerweise gibt es auch für die protagonisten kein ernsthaftes privatleben, was man darstellen könnte, da sich bei ihnen alles um zodiac dreht.
wenn man somit die suchtwirkung eines "unlösbaren" kriminalfalles als prämisse setzt, hat fincher eigentlich alles richtig gemacht


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Herausragend

Zwei Elemente des Thrillers sind herausragend: einerseits die atmosphärisch dichte Inszenierung der 70er-Jahre, andererseits die von Jake Gyllenhaal, Mark Ruffalo, Anthony Edwards und Robert Downey Jr. angeführte Besetzung, die sich ganz in den Dienst der Handlung stellt.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.0Herausragend

[...]In der zweiten Filmhälfte verschiebt sich die Dramaturgie. Die Zeitsprünge werden größer und finden weniger häufig statt, die Handlung zentriert sich auf Jake Gyllenhaal als Graysmith. Bis auf einen weiteren Brief tritt der Killer nicht mehr in Erscheinung. Wo vorher die hektische Betriebsamkeit eines aufgescheuchten Ensembles herrschte, wird der Film nun beinahe zum intimen Portrait eines Besessenen. Ab einem gewissen Punkt des Niederkämpfens dieses sich auftürmenden Indiziendschungels droht der Film kurz, ins Ermüdende abzudriften, setzt dann aber beim Aufeinandetreffen von Graysmith und eines vermeintlichen Bekannten des Mörders gerade rechtzeitig einen Spannungshöhepunkt. Neben dem weiterhin exorbitant hohen Niveau der Schauwerte sind es vor allem die Schauspieler, die einen Spannungsabbruch verhindern.[...]

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

"Zodiac" ist ein guter Thriller mit Längen. Wer sich dessen bewusst ist und sich auf so einen Film einlassen kann, macht mit dem neueste Film von David Fincher nicht viel verkehrt.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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4.0Uninteressant

Leider versucht Zodiac zu sehr an den wahren Ereignissen zu bleiben. Die auf fast 160 Minuten Spielzeit ausgewälzte jahrzehntelange Detektivarbeit ermüdet mehr als alle Dirty Harry Filme am Stück. Und am Ende wird die Geduld noch nicht einmal belohnt, sondern eher noch weiter strapaziert. Einzig die visuell beeindruckende und aufwändige Produktion bleibt bis zum Schluß sehenswert, aber für zweieinhalb Stunden ist das zu wenig.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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6.0Ganz gut

Der neue Fincher-Minimalismus beginnt bereits im Vorspann, der Woody Allen-Qualität besitzt. Hier ist nix mehr mit einstimmenden Kleinkunstwerken. Auch Finchers markante Kamera hält sich vornehm zurück - leider. Zwar schimmert der gesamte Film in geschmeidigen Bildern, aber von einer originellen Optik zeugen lediglich zwei, drei Eyecandys, der Rest ist Autopilot.
Die Akribe, mit die der Fall aufgerollt wird, ist schon beeindruckend. Das Skript verpackt geschickt seine Informationen und vermeidet durch konstantes Nachlegen - größtenteils - Durchhänger, auch auf Kosten der Figuren, deren private Konflikte nur angerissen werden. Bei der Ausstattung wurde ebenfalls ganze Arbeit geleistet, man versinkt problemlos in den 60ern und 70ern, aber es macht mich alles nicht satt.
Fincher vollzieht eine sichtliche Kehrtwende von seinen vorherigen Produktionen und wird damit fast beliebig. Sicherlich ist der Stilist immer noch überdeutlich, aber er nimmt sich so sehr zurück, das ich es bedauernswert finde. Bleibt zu hoffen, das seine Erzählkino-Experimente im Rahmen bleiben und wieder innovatives Thriller-Kino serviert, das Spannung bietet bzw. über das Runterbeten von Fakten hinauskommt.
"Zodiac" ist trotz allem zweifelsohne ein guter Film! Fincher inszeniert mit viel Courage und großer Liebe zur Story, aber die teilt halt nicht jeder...

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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3.5Schwach

Das „Look and Feel“ des Films versetzt einen bereits vor Filmbeginn in die End-60er: schon die eingeblendeten Logos des Filmverleihs scheinen aus einem alten Archiv zu kommen und bestechen durch leicht verwaschene Farben. Während Gyllenhaal die ganze Zeit aussieht, wie Gyllenhaal nun mal aussieht, könnte Ruffalo tatsächlich einer „Kojak“-Folge entsprungen sein. Wäre die Bildqualität nicht doch ein wenig besser als in Originalfilmen aus den 70ern, so könnte man fast meinen einen alten Film zu sehen.

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Digit

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geht die Kritik noch irgendwo weiter? die 3.5 wird mir nicht ganz klar.
Wobei das auch nicht passieren wird, wenn du das ganze weiter erläuterst :P


alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

Über zweieinhalb Stunden benötigt Fincher für die Geschichte eines Serienkillers, der in San Francisco mordet. Eine wahre Geschichte und Fincher liebt scheinbar den Stoff. Wie die Protagonisten ist er besessen: Zuviel Detailtreue und Leerlauf sowie eine schablonenhafte Charakterentwicklung führen zum unweigerlichen Auf-die-Uhr-schauen-im-dunklen-Kinosaal.

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Kommentare (100) — Film: Zodiac - Die Spur des Killers

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schwedenretter

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Bewertung4.5Uninteressant

viel zu langatmig um als "thriller" durchzugehen. Eine interessante Geschichte macht noch keinen guten Film, selbst wenn sie real ist.

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HopeWithinChaos

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Bewertung6.5Ganz gut

Die erste halbe Stunde ist noch sehr interessant, danach wird es langatmig.
Kann man sich mal anschauen, muss man aber nicht.

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xbjörnx

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

david fincher ist für mich schon lange ein ausnahme regisseur, der immer wieder überraschen kann und dabei durchweg qualitativ hochwertig bleibt. faszinierend an "zodiac" ist, neben der tatsache das es diesen serienmörder wirklich gab, das david fincher aus dem stoff nicht einen weiteren serienkiller-aufguss macht sondern sich einfach mal nüchtern an die vorhandenen fakten hält. bevor ich "zodiac" im kino sah, hatte ich bereits viel darüber gelesen, das der film die ereignisse so wiederspiegelt wie sie wirklich passiert sind und sich dadurch hauptsächlich auf die arbeit des karikaturisten graysmith (jake gyllenhaal), des polizisten toschi (mark ruffalo) und dem journalisten avery (robert downey junior) konzentriert. für viele scheint diese herangehensweise zu lanweilig und zu träge zu sein, doch für mich war es eine offenbarung mit anzusehen wie die charaktere über jahre hinweg nachforschungen betreiben, obwohl ihre privat leben sowie die beruflichen "karrieren" darunter leiden. erschreckend nüchtern wird hier nicht nur die jagd nach dem zodiac serienmörder dargestellt sondern auch die bürokratischen hürden, die immer wieder die ermittlungen ausbremsen und in der zweiten hälfte eine deprimierende grundstimmung erschafft. dieses sorgt für zusätzliche spannung. der film ist sehr passend besetzt und alle spielen grandios, wobei ich neben den drei hautdarstellern vor allem elias koteas und john carroll lynch erwähnen möchte, die ihren figuren (obwohl nur "nebenrollen") die nötige kraft und aura verleihen. die realischtischen austattungen der verschiedenen jahrzente (dave toschi diente wohl als vorlage für den von steve mcqueen gespielten charakter bullitt) , savides kamera und die musik runden das ganze ab und ließen die knapp 160 min. laufzeit der kino version wie im fluge vergehen. ich werde mir demnächst endlich den directors cut zulegen. aber auch in der kino version ist "zodiac" ein thriller meisterwerk, wie es wohl nur david fincher abliefern konnte.

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Bosco

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut gemachter Film, der stark beginnt aber dann irgendwie nachlässt und lahm wird. Dennoch hat er gut gefallen!

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brigerbaerger

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Zodiac-Killer bietet Solides aus dem Kombinations-Genre zusammen mit einer starken Besetzung. Vor allem Robert Downey Jr. spielt hier den versoffenen und bis zum Schluss ziemlich abgewrackten Reporter ziemlich gut (konnte wohl aus dem Selber-Erlebten schöpfen...). Der Film ist zwar immer an der Story dran und im ersten drittel schaut man gebannt den Ermittlungen und den Morden zu, dann kommt das Mittelstück, wo die Ermittlungen stocken und damit auch das Voranschreiten der Story. Hier verliert Zodiac den Anschluss zu einem wirklich spannenden Kriminalfilm. Zudem war es für mich dann mit der Zeit auch immer schwieriger den sprunghaft ansteigenden Jahreszahlen zu folgen. Im Schlussdrittel gings dann wieder schnell, fast zu schnell und etwas wirr vorwärts, bis zum Finale... Zodiac ist ein Auf und Ab im Story-Telling - wahrscheinlich genau wie richtige Polizeiarbeit...

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horro

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Gehört zwar nicht zu meinen Favoriten, finde aber dass du alles hier gut getroffen hast :)


brigerbaerger

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Danke für die Blumen ;o). Hat mich doch noch irgendwie gefesselt...


r3sortiane

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Vier Männer sind von der Jagd auf den Jäger besessen – diese Besessenheit verändert sie völlig und macht sie zu Gespenstern ihrer selbst." (Inhaltsangabe Moviepilot)

Dieser Satz gibt sehr schön wieder, womit sich der Film am vordergründigsten beschäftigt: Es geht weniger um die Mordfälle oder den Mörder, sondern in erster Linie um das, was diese Mord-Serie und das provozierende Verhalten des Mörders mit den Ermittlern macht.

BASIS:
"Zodiac - die Spur des Killers" ist ein durchweg spannender, sehr detailverliebter, ausführlicher und auch sehr authentischer Film. Es gelingt ihm ausgesprochen gut, mittels Kulissen und Ausstattung (Autos etc.), v.a. aber durch die präzise Auswahl der Darsteller, die Atmosphäre der 70er Jahre einzufangen. Das empfinde ich als große Stärke des Films. Der Film bedient sich eines stellenweise ruhigen, zum Teil aber auch progressiven Erzähltempos. Er verbleibt über weite Strecken objektiv-informativ, mit einigen brutalen Schockmomenten und auch Phasen effektiv-gruseliger Stimmung. Nicht zu verachten sind einige sehr humorvolle Dialoge. Immer wieder beruhigt sich die Aktion, ganz so wie im wahren historischen Hintergrund, um im nächsten Moment überraschend wieder anzuschwellen.

DARSTELLER:
Die Darsteller sind angenehm heterogen, vielseitig und passen erstklassig in ihre Rollen. Allesamt liefern ausgezeichnete schauspielerische Leistungen ab. Insbesondere Jake Gyllenhaal ist in seiner Figur sehr sympathisch, ein wenig im Sinne eines leidenschaftlich-naiven, intelligent-zwanghaften "Normalos" angelegt. Stärker als durch die namhaften Schauspieler (Gyllenhaal, Koteas, Downey Jr., ...), sondern insbesondere durch die hervorragende Passung der Akteure und ihrer Rollen weiß der Film zu überzeugen.

DEFIZITE:
Insgesamt ein Film mit wenig Defiziten. Der durchaus lange Film verlangt dem Zuschauer an einigen Stellen die gleiche Geduld und Wissbegier ab, welche wohl auch die Ermittler des Falls an den Tag legen mussten. Trotzdem verbleibt, insbesondere durch das variable Spiel der Darsteller, über die meisten Strecken hinweg eine Restspannung. Zum absoluten Spitzenfilm mangelt es meiner Meinung nach höchstens noch ein wenig an Nervenkitzel ...

FAZIT:
Ähnlich wie bei "Sieben" oder auch "Verblendung" schildert "Zodiac - Die Spur des Killers" in interessanter und auch tiefgründiger Art und Weise die Verstrickung der ermittelnden Verfolger. Der Film schafft es dabei, die komplexe und sehr unterschiedliche Entwicklung der verschiedenen Ermittler über die Zeit hinweg nachzuzeichnen und dem Zuschauer die entstehenden Gefühle nahezubringen. Mehr und mehr entwickelt sich dabei aus der ursprünglichen "Arbeitserfüllung" eine fast schon krankhafte und über viele jahre anhaltende Obsession, die möglicherweise nicht einmal vom Täter selbst in diesem Ausmaß beabsichtigt gewesen ist. Der Film zeigt eindrücklich, wie ein "Zodiac" nicht nur auf direkte Weise das Leben seiner Opfer und der angehörigen Familien, sondern indirekt auch das Leben vieler weiterer involvierter Personen beeinflusst oder gar zerstört.

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Glücksritter

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Stichhaltig geschrieben. Optimal!


r3sortiane

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Danke schön :-)


geheimer333

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Bewertung7.5Sehenswert

Zodiac

Mit "Fight Club" und "Se7en" hat sich Fincher für mich unsterblich gemacht. Doch auch andere Werke von ihm wie "The Social Network", "The Curious Case of Benjamin Button" und sogar "Alien³" stellten mich immer zufrieden. Da auch "Zodiac" zu seiner Filmographie dazu zählt, konnte ich mich nicht vor diesen Film drücken, als er im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
"Zodiac" ist ein wirklich sehr gut inszenierter Kriminalthriller, beruhend auf einer wahren Geschichte und ein Paradebeispiel für dieses Genre.
Der Fall des Zodiac-Killers wird zum größten Teil aus der Perspektive der Ermittler und der Presse dargestellt. Obwohl oft mehr berichtet als gepackt wird und der Film über eine sehr lange Laufzeit und Zeitspanne verfügt, bleibt man als Zuschauer regelrecht am Film dran, ist gepackt vom Geschehenen und in der nächsten Sekunde interessiert an den Ermittlungen.
Der Cast ist hervorragend, hier stechen sicherlich die Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal und Robert Downey Jr., aber auch Mark Ruffalo hervor.
Bei einer Laufzeit von ca. 150 Minuten, bleibt Zodiac stehts am Ball und erzählt nicht unnötig um den heißen Brei herum, es gibt aber nun mal viel zu Erzählen, bei einer solch langen Ermittlung kein Wunder und bei diesem Erzählstoff, eine Geschichte die es Wert ist verfilmt zu werden.

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SoulReaver

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Für mich ist Zodiac hinter Fight Club Finchers bester Film :) quasi auf einer Stufe mit Sieben.


geheimer333

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Findest du? Ich fidn Se7en um Klassen besser, sehr viel Atmosphärischer, einen Tick besser besetzt, bessere Score, eigentlich alles besser :)


Prechtl

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Bewertung7.0Sehenswert

„Zodiac – Die Spur des Killers“ beginnt mit einem guten Einstieg, bei dem man bereits die Künste des titelgebenden Mörders erleben darf. Ein junges Pärchen sitzt im Auto, während sich plötzlich ein Auto nähert, ein Mann aussteigt, und die beiden erschießt. Dabei liegt das Gesicht des Mannes immer im Schatten und es ist unmöglich festzustellen, wie er aussieht.
Ein paar Monate später – im Herbst 1969 – bekommt die Zeitung San Francisco Chronicle einen mysteriösen Brief von einem Mann, der sich selbst „Zodiac“ nennt und behauptet, für diverse ungelöste Morde im vergangenen Jahr verantwortlich zu sein. Er beginnt, die Chronicle und andere namhafte Zeitungen im San Francisco zu erpressen, indem er verlangt, einen bestimmten von ihn geschickten Code auf der Titelseite zu veröffentlichen. Wenn sie seinen Forderungen nicht nachkommen, droht er, die Reifen eines Schulbusses zu zerschießen und die Kinder einzeln zu töten.
Hier lernt man bereits die eigentliche Hauptfigur kennen: Robert Graysmith, seines Zeichens Karikaturist der Chronicle. Er und der selbstbewusste Journalist Paul Avery finden heraus, was Zodiacs Codes bedeuten und besonders Robert vertieft sich immer mehr in die Materie.

Ab hier beginnt der Film etwas langweiliger und träge zu werden. Die nächste Stunde wird zum Großteil aus der Sicht der beiden Polizeibeamten Dave Toschi und Bill Armstrong, die versuchen, den Zodiac-Killer zu schnappen. Man verfolgt verschiedene Spuren, einige verlaufen im Sand, andere sind vielversprechend, aber keine von ihnen ist vom Erfolg gekrönt. Die beiden beschäftigen sich so sehr mit diesem Fall, dass sie fast nichts anderes mehr tun und dieses Tempo über Jahre beibehalten.
Hier kommen wir zu einem Punkt, der mich sehr gestört hat: die großen Zeitsprünge. So spielt der Film im Lauf von über dreißig Jahren, ohne dass sich die Figuren irgendwie äußerlich verändert hätten. Die Zeitsprünge werden nicht drastisch gemacht, es wird dem Zuschauer nicht verdeutlicht, dass soeben wieder drei Jahre vergangen sind. Es scheint immer noch so, als wären vielleicht nur ein paar Tage vergangen. Schade.
Außerdem gestaltet sich die Jagd nach dem Killer nicht so spannend, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich hatte einen nervenzerreißenden Thriller erwartet, vielleicht auch so etwas wie „Sieben“. Zodiac jedoch lässt sich sehr viel Zeit mit dem Erzählen und temporeiche Momente gibt es kaum. Die Jagd nach dem Killer findet nur in verstaubten Archiven von Polizeipräsidien statt. In den späteren Jahren gibt es keine Morde und auch keine Briefe mehr, und trotzdem hören Robert und auch Dave Toschi bis zum Schluss nicht auf, den Mörder zu finden.

Zu den Schauspielern kann ich nur hinzufügen, dass Jake Gyllenhaal seine Rolle gut ausgefüllt, jedoch nicht unbedingt Akzente gesetzt hat oder versucht hat, das Rad neu zu erfinden. Von Robert Downey Jr.‘s kleiner Rolle war ich etwas enttäuscht. So wird er doch in der Inhaltsangabe in einem Atemzug mit Robert Graysmith genannt, kommt aber nach der ersten halben Stunde so gut wie gar nicht mehr vor, weil er nach einer Morddrohung von Zodiac der Alkohol- und Drogensucht verfallen ist. Schade.

Fazit: Obwohl kein Thriller im klassischen Sinne, ist er sehr gut inszeniert und hat zum Schluss hin ein paar Höhepunkte.

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cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

"Zodiac" ist sicherlich kein nervenzerfetzender Thriller, dafür aber vom Kult-Regisseur David Fincher erstklassig in Szene gesetzt.
Die routiniert agierende Darstellerriege trägt zum guten Gelingen maßgeblich bei, ebenso wie einige sehr gelungene Kamerafahrten.

Der Journalist Paul Avrey (Robert Downey Jr.) und der in der Berufswelt noch ein wenig unerfahrene Karikaturist Robert Graysmith (Jake Gyllenhaal), jagen wie besessen ihrer gemeinsamen Story, die des Angst und Schrecken verbreitenden Serienmörders "Zodiac", hinterher.

Nicht minder infiziert vom Vorhaben den mediensüchtigen Mörder zur Strecke zu bringen, setzen die beiden Polizisten Dave Toschi (Mark Ruffalo) und Bill Armstrong (Anthony Edwards) sogar ihr Familienglück aufs Spiel.

Plötzlich reißt die Mordserie ab, und fortan konzentriert sich David Fincher in seiner Darstellung der Ereignisse, auf die umfangreiche und äußerst zähe Recherche seiner Protagonisten.
Es bedarf seitens des Zuschauers ein wenig Ausdauer, um auf die eigenen Kosten zu kommen, da die Spannungsmomente im weiteren Verlauf eher rar gesät sind.
Erst zum Ende hin, breitet sich der Nervenkitzel wieder aus.
Zuletzt bleibt es jedem selbst überlassen, wie weit man bereit ist, die gedeuteten Interpretationen anzunehmen.

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jTscherb

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich warte und warte und warte und warte und warte und warte und warte ... Zeitverschwendung!, denn es kam Nichts bei rum.. Bzw. das Ende hat mich sehr enttäuscht.

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thomas-ullrich

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Ging mir ganz ähnlich als ich den Film gesehen habe - schade :(


annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Finchers Zodiac gehört zu den besten US-Thrillern. Ein Glanzstück der Inszenierung mit hervorragenden Darstellern, das eine packende, wahre Story erzählt. Wer auf gute Thriller steht: Zodiac!

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servo80

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Wohl eher ein Drama wie ein Thriller. Handwerklich gut gemacht und auch spannend inszeniert, aber auch ein bisschen lahm zwischendurch, wie ich finde.


annaberlin

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Das empfand ich auch so, aber positiv lahm - in Anlehnung an den 60er/70er-Jahre-Thriller, der ja auch oft sehr langatmig inszeniert war.


Birdcage

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Bewertung5.5Geht so

Der Film ist wie immer in professioneller Manier von David Fincher gemacht. Doch leider denkt man sich irgendwann: Wo ist das Ziel? Wer ist es nun gewesen? Es ist eben ein ungelöster Fall. Somit wird eher dargestellt wie die Leute ohne Erfolg nach einem Killer gesucht haben. Dafür ist der Film doch etwas zu lang geraten. Folglich fehlt diesem Thriller bis spätestens in der Mitte ein bisschen Spannung. Es passiert einfach zu wenig.

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MasterZ

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film ist eigentlich gut aber irgend wann so in der Mitte kratzt die Spannung ab

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shimassy

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Bewertung6.5Ganz gut

Test ...

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dustyOn3

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Fehlgeschlagen.


fkfilmkritik

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kleiner Blick auf die Filmographie von Fincher. "Alien 3" oder "The Game" habe ich noch nicht gesehen, aber seine zwei Werke "Seven" und ganz besonders "Fight Club" waren und sind heute noch für mich absolute Geniestreiche. Doch mit "Panic Room" hatte mich der Mann absolut enttäuscht und vor allem gelangweilt. Mit "Zodiac" absolut begeistert mit "Der Seltsame Fall des Benjamin Button" wiederum ziemlich genervt und daraufhin mit "The Social Network" wieder erfreut. Leider sieht der Trailer zu "Verblendng" ehrlich gesagt nicht wirklich vielversprechend aus. Dafür möchte ich mich umso mehr an dem besten Fincher der Dekade erinnern und zwar "Zodiac".
Für mich ist dieser sogar auf Augenhöhe zu dem Thriller-Klassiker "Seven". Wenn er auch auf eine andere Weise fasziniert. Hier wurden vor allem zwei Zutaten sorgsam gewürzt. Zum einen ein erstklassig ausgewählter Cast. Jake Gyllenhaal zeigt erneut warum er zu den talentiertesten Young-Stars in der Schauspiel-Branche gehört und gibt eine echt gute Vorstellung ab. Dabei sind auch noch Robert Downey Jr. und Mark Ruffalo. Ebenfalls zwei sehr gute. Zum anderen die Atmosphäre, die im Gegensatz zu "Panic Room" gerade durch Eleganz und Sorgfalt überzeugt. Dabei wird auf eine schicke Optik geachtet, die auf jeden Fall einen echten Hingucker gibt. Die Stärke des Films liegt zum größten Teil - ungewöhnlicher weise bei einem Thriller - nicht an vielen Wendungen sondern einem interessanten und fest haftenden Werdegang, der extrem clever und interessant inszeniert ist. Die volle Laufzeit starrt man gebannt auf den Bildschirm und stellt fest wie sehr einen dieser Film doch beschäftigt, obwohl nicht so viel passiert. Dabei zeigt er sehr gut wie ein Mörder, sich nicht auf dir Morde selbst fixiert, sondern einen großen Wert auf viel Beachtung legt. Hierbei werden auf spannendste Weise die Medien mit einbezogen. Kein Twist, kein Aha, kein "er war also der Zodiac-Mörder"-Effekt. Einfach eine interessant festgehaltene Krimi-Geschichte. Ein Meisterwerk, ein kleiner Rohdiamant für mich.

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dustyOn3

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"The Game" ist genial. Unbedingt angucken.


NiRaF

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Alien 3 ist hammer, aber der erste ist doch der beste, find ich. Aber danach kommt direkt Nummer 3, und ganz sicher nicht "wir-ballern-die-im-ersten-Film-als-fast-unsterblich-geschilderten-Aliens-alle-über-den-Haufen!"-Teil 2. Typisch Cameron!


loveissuicide

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mal etwas anderer Serienkiller-Thriller, wo die Nachforschungen für seine Ergreifung im Vordergrund stehen. Hat mir sehr gut gefallen, auch die musikalische Untermalung war sehr gut gewählt.

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Digit

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film trifft genau meinen Geschmack, Fincher ist einfach der Beste!
Tolle Atmosphäre, tolle Bilder, klasse Musik und super Schauspieler.
Ich finde ihn zu jeder Zeit Unterhaltsam und spannend. Bin noch am überlegen ob er eine 10 ist, denke mal schon, am besten hol ich mir erst mal Kekse...

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Patrick Zecca

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer viel Action und eine mit Drama und Spannung vollgepackte Story erwartet wird von diesem Film ohne Zweifel enttäuscht sein.
Der Streifen ist (wohl) sehr realitätsnah und eben diese ist nicht immer dafür geeignet ein "Lieblingsfilm" oder ein "Ausgezeichnet" zu ergattern, auch wenn ich zu Beginn noch daran glauben konnte, denn im ersten Drittel fehlen weder interessante Dialoge, eine spannende (Mord-)Geschichte, noch eine herausragende Besetzung, all dies ist vorhanden.
Doch je länger der Film dauert, desto mehr verfällt man in eine, wenn auch wenig ausgeprägte, Lethargie. Hierbei kann man David Fincher einzig und allein vorwerfen, das Werk nicht ein wenig schneller zum Ende zu bringen und so eine zwischenzeitliche, recht lange, handlungsarme Phase zu vermeiden, dann hätte "Zodiac" zweifellos auch ein "Ausgezeichnet" von mir erhalten können.

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Chewbacca

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Bewertung5.5Geht so

Gut zu wissen, dass selbst ein David Fincher nicht nur bares Gold auf die Waage legen kann, denn “Zodiac” ist einer der langweiligsten und langatmigsten Streifen, die ich je gesehen habe. Dabei ist die Atmosphäre so dick, dass man sie mit dem Messer teilen könnte und auch wirklich stimmig. Alles wirkt realitätsnah und die Stimmung ist furchtbar, leider fehlt der wirkliche Spannungsbogen, denn eine Handlung ist so wirklich nicht vorhanden. Auch die Darsteller, besonders Jake Gyllenhaal, vermitteln die Story sehr schön, leiden aber unter demselben Problem.

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Ich-Bin-Viele

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man muss es Fincher zu Gute halten, dass er sich wirklich erstaunlich nah an den echten Zodiac-Fall gehalten hat; gerade bei einem Killer ohne Gesicht war es sicher verlockend die Lücke mit einem einprägsamen Erzbösewicht zu füllen. Stattdessen bleibt der Film ziemlich offen, auch wenn man es sich nicht verkneifen konnte, die populärste Lösung des Zodiac-Falles als Wahrheit zu suggerieren.
Die Konstruktion der Handlung wie auch der Spannungsbogen wirken ein wenig ungewohnt, doch auch hier wieder ist dies Resultat davon, dass man sich tatsächlich einigermaßen an die Vorgaben der Realität gehalten hat, statt sie dramaturgisch sinnvoll umzusortieren. Unterhaltungstechnisch vielleicht ein Manko, für die Authentizität gibt's von mir aber ein Plus. Die Darsteller sind allesamt gut, wenn auch nicht sonderlich erinnernswert, vor allem die Performance von Gyllenhaal als Robert Graysmith lässt Konturen vermissen. Der Hauptdarsteller ist aber sowieso keiner der aktiven Figuren, sondern die unbekannte Person, die hinter den Briefen und Chiffren steckt: das schaurige Rätselfieber, das die USA in den 70ern packte, ist auch heute noch spürbar - gerade weil alle Briefe, Taten und Zitate des Killers original in den Film implementiert wurden.
Ein wirklich guter TrueCrime-Film, den ein paar mehr spürbare Hauptfiguren hätten wirklich exzellent machen können.

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