Zodiac - Die Spur des Killers
Zodiac (2007), US Laufzeit 157 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 31.05.2007
65 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8785 Bewertungen
139 Kommentare
Keine
von David Fincher, mit Jake Gyllenhaal und Mark Ruffalo
Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr, Mark Ruffalo und Anthony Edwars sind in ‘Zodiac’ von der Jagd nach einem Killer besessen.
Ein Killer triebt in San Fransisco sein Unwesen und nennt sich selbst den ‘Zodiac-Killer’. Wie zur Bestätigung schickt er endlose Hinweise an die Zeitung, in denen er die Morde kommentiert. Die Informationen kann nur der Täter selbst wissen und glaubt das Journalistenteam den Briefen. Besonders Starjournalist Paul Avery (Robert Downey Jr.) und der eher ruhige Zeichner Graysmith (Jake Gyllenhaal) sind von dem Fall wie besessen. Aber auch Detektive Dave Toschi (Mark Ruffalo) und der Anwalt Melvin Belli (Brian Cox) haben ihrerseits Ambitionen, den Killer zu enttarnen. Darunter leiden jedoch entweder ihre Beziehungen, moralischen Auffassungen oder ihr Verstand.
Hintergrund & Infos zu Zodias – Die Spur des Killers
Der Amoklauf eines Irren, der nie geschnappt wurde; der unfassbare Chiffre-Killer, der das ganze Land in Angst und Schrecken versetzte – Amerikas Gegenstück zu Jack the Ripper. Öffentlich sprach er von 13 Opfern, später von weiteren – zwei Dutzend weiteren. Die Polizei wies ihm sieben Taten nach – fünf dieser Opfer starben. Wie viele Morde der wohl legendärste Serienmörder der USA wirklich beging, wird vermutlich nie ans Licht kommen. In Anlehnung an die wahre Geschichte eines Serienmörders, der den Großraum San Francisco in Atem hielt und jahrzehntelang die Behörden in vier Verwaltungsbezirken mit seinen Chiffren und Briefen verspottete, inszenierte David Fincher nach Sieben und Fight Club nun den Thriller…
Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr, Mark Ruffalo und Anthony Edwars sind in ‘Zodiac’ von der Jagd nach einem Killer besessen.
Ein Killer triebt in San Fransisco sein Unwesen und nennt sich selbst den ‘Zodiac-Killer’. Wie zur Bestätigung schickt er endlose Hinweise an die Zeitung, in denen er die Morde kommentiert. Die Informationen kann nur der Täter selbst wissen und glaubt das Journalistenteam den Briefen. Besonders Starjournalist Paul Avery (Robert Downey Jr.) und der eher ruhige Zeichner Graysmith (Jake Gyllenhaal) sind von dem Fall wie besessen. Aber auch Detektive Dave Toschi (Mark Ruffalo) und der Anwalt Melvin Belli (Brian Cox) haben ihrerseits Ambitionen, den Killer zu enttarnen. Darunter leiden jedoch entweder ihre Beziehungen, moralischen Auffassungen oder ihr Verstand.
Hintergrund & Infos zu Zodias – Die Spur des Killers
Der Amoklauf eines Irren, der nie geschnappt wurde; der unfassbare Chiffre-Killer, der das ganze Land in Angst und Schrecken versetzte – Amerikas Gegenstück zu Jack the Ripper. Öffentlich sprach er von 13 Opfern, später von weiteren – zwei Dutzend weiteren. Die Polizei wies ihm sieben Taten nach – fünf dieser Opfer starben. Wie viele Morde der wohl legendärste Serienmörder der USA wirklich beging, wird vermutlich nie ans Licht kommen. In Anlehnung an die wahre Geschichte eines Serienmörders, der den Großraum San Francisco in Atem hielt und jahrzehntelang die Behörden in vier Verwaltungsbezirken mit seinen Chiffren und Briefen verspottete, inszenierte David Fincher nach Sieben und Fight Club nun den Thriller Zodiac – Die Spur des Killers.
Vollständige Handlung
Der Film beginnt mit dem hinterhältigen Überfall eines Unbekannten auf ein junges Paar, das sich in seinem Auto an einen romantischen Fleck zurückgezogen hatte. Nachdem der spätere Mörder dem Paar gefolgt und es verschreckt hatte, schlug er ohne Vorwarnung und äußerst brutal zu und feuerte mehrfach auf die beiden.
Einige Zeit und Morde später wendet sich der unerkannt geblieben Mörder mit der Drohung weitere Menschen zu töten an verschiedene Tageszeitungen im Raum San Francisco, wenn sie nicht seine Botschaften veröffentlichen würden. Angeblich sollten diese Chiffren, sobald sie enkodiert waren seine Identität preisgeben. Stattdessen enthielten sie immer neue Drohungen und es folgten auch immer wieder Morde.
Auf diese Weise kommen neben den beiden mit dem Fall betrauten Polizisten Dave Toschi (Mark Ruffalo) und William Armstrong (Anthony Edwards) auch der Star-Kriminal-Reporter des San Francisco Chronicle Paul Avery (Robert Downey Jr.) und der junge Karikaturist Robert Graysmith (Jake Gyllenhaal) mit dem Killer in Berührung, der sie die nächste Zeit ihres Lebens beschäftigen soll. Fincher arbeitet in Zodiac nun deren Schicksal auf und präsentiert so die gängigen Theorien über den Massenmörder.
Melvin Belli ist jung und ehrgeizig. Der Zodiac scheint seine große Chance zu sein. Sein Image als smarter, junger Cop findet sogar Eingang in die Welt des Kinos, wo er als Rollenvorbild herhalten darf. Doch sein Stern sinkt im Verlauf der Jahre. Er verfolgt die Spuren Zodiacs, die letztendlich immer wieder im Sand verlaufen. Frustriert muss er den Fall immer wieder Ruhen lassen, um beim nächsten todbringenden Lebenszeichen des Mörders wieder seine Spur aufzunehmen. Letztendlich scheitert er.
Das Pendant zu seinem Partner Toschi. Doch anders als sein Partner Toschi kapituliert er frustriert von der wenig ergiebigen Ermittlungsarbeit früh und wendet sich anderen Fällen zu.
Er ist der Star-Kriminal-Reporter beim San Francisco Chronicle. Er ist jung und äußerst erfolgreich. Er verfügt über gute Kontakte zu den Cops und dank eines ‘geben-und-nehmen’ profitieren beide Seiten. Doch hinter der Erfolgsfassade lauern sein Hang zur Hybris und Selbstzerstörung, die ihn – verstärkt durch die erfolglose Jagd nach dem Zodiac – immer tiefer ins Unglück stürzen. Er kapituliert schließlich, inzwischen schwer drogenkrank, komplett, wirft die Brocken beim Chronicle hin und stirbt letztlich an den Folgen seiner Sucht.
Als junger Praktikant ist er zufällig dabei, als in der Redaktion des San Francisco Chronicle der erste Brief mit Zodiacs Chiffren eintrifft und für Aufregung sorgt. Nachdem er nach kurzer Zeit von einem alten Ehepaar dekodiert wurde, ist er es, der die tiefere Botschaft in den Zeilen entdeckt, die auf den Kinofilm Graf Zaroff – Genie des Bösen verweisen. Im Lauf des Films gerät er immer weiter in die Fänge des Mörders, da er sich seiner schaurigen Faszination nicht erwehren kann. Zu Beginn sucht er noch die Nähe zu Star-Reporter Avery, um später sogar seine Frau Melanie (Chloë Sevigny) und seine Familie derart zu vernachlässigen, dass diese ihn verlässt.
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Cast & Crew
- Genre
- Gerechtigkeitsdrama, Polizeifilm, Thriller
- Zeit
- 1960er Jahre, 1970er Jahre, 1980er Jahre, 1990er Jahre
- Ort
- Kalifornien, San Francisco
- Handlung
- Beweis, Botschaft , Brief, Code, Ehestreit, Ermittler, Ermittlung, Fahndung, Geplanter Mord, Geständnis, Journalist, Massenmord, Mord, Mordkommission, Mordopfer, Mörder, Opfer, Polizei, Polizeistation, Polizist, Presse, Pressekonferenz, Recherche, Reporter, Schrei, Serienmörder, Todesdrohung, Töten, Verbrecherjagd, Verlust der Ehefrau, Zeitung, Zeuge, Überfall
- Stimmung
- Hart, Spannend
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Kritiken (10) — Film: Zodiac - Die Spur des Killers
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen"Zodiac" taucht ab in die 60er und 70er Jahre, sieht nach 60er und 70er Jahre aus, fühlt sich auch so an, ist 60er und 70er Jahre, mit jeder Kameraeinstellung, mit jedem Pinselstrich, jeder Geste hüben wie drüben. Um eine Epoche samt ihrer politischen wie wirtschaftlichen Zerwürfnisse nachzustellen, braucht Fincher keine Hektik, er entzieht der Hektik stattdessen ihre Grundlage, wenn er geschmeidig, aber nicht minder virtuos zur langen Einstellung greift. Reißerische Effekte existieren nicht, Pessimisten sagen, Fincher wäre sanfter geworden, Optimisten, er wäre reifer.
Der Film wurde komplett in HD abgefilmt, und obwohl alle Farben einer starken Verfremdung unterliegen, wirkt die Farbgebung dennoch authentisch. Warme, erdige, orange-grüne Töne der Ungezwungenheit treffen düstere, verstörende, mausgraue der Tristesse. Nur manchmal verlässt Fincher die Ebene des verschachtelten Drehbuchs James Vanderbilts, des reinen Geschichtenerzählens also, um es künstlerisch zu verpacken…
33 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
_Garfield Wed, 16 Nov 2011 17:36:52 -0000
Antwort löschenGut, aber ein Fincher-Fanboy wird wohl nie aus dir werden, oder? :P
Timo K. Wed, 16 Nov 2011 18:32:55 -0000
Antwort löschenWarum? Die Punkte insgesamt sprechen doch für sich.^^ Wenn es ein Regisseur darüber hinaus schafft, einen persönlichen Lieblingsfilm zu kreieren, dann bin ich automatisch Fanboy, ob ich will oder nicht, unabhängig davon, dass ich trotzdem das Recht habe, mit abgesetzter (Fanboy-)Brille seine anderen Filme zu kritisieren (was manchmal klappt, manchmal nicht). Also Fanboy schon, würde ich sagen, A-B-E-R ein weniger hysterischer. ;)
_Garfield Wed, 16 Nov 2011 18:38:45 -0000
Antwort löschenOkay. :D
hoffman587 Wed, 16 Nov 2011 19:05:52 -0000
Antwort löschenNa, da ist der irgendwie lang erwartete Kommentar von dir. ;P
Großartig kann ich nur sagen, oder toll. :)
Timo K. Wed, 16 Nov 2011 19:11:14 -0000
Antwort löschenHehe, danke.^^
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fkfilmkritik Sun, 20 Nov 2011 20:24:42 -0000
Antwort löschenSuper geschrieben. Toller Film, aber du weißt ja, dass ich da einen anderen Fincher - wenn auch knapp - vorziehe. ;)
Timo K. Sun, 20 Nov 2011 21:01:32 -0000
Antwort löschenDanke. Jep, kenn' ich. ;)
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenVielen, vielen Dank Herr Fincher für eine Runde genüsslichen Halbschlafs! Diese 2,5 Stunden hätte ich wirklich besser investieren können.
Das war mal wieder nichts, niente, nada. "Zodiac" fängt zwar mit toll ausgeleuchteten und sehr atmosphärische Szenen an, ich dachte sogar kurze Zeit, ich würde gleich Zeuge von etwas Großartigem werden. Leider verliert sich die anfangs vielversprechende Geschichte sehr schnell in bedeutungsarmen Dialogen, solidem Schauspiel, langweiligen Sets und einer Menge Langatmigkeit und Langeweile. Das komische daran ist, dass Fincher doch eigentlich wissen müsste, wie man für Spannung sorgt, da er es 12 Jahre zuvor mit "Se7en" eindrucksvoll bewiesen hat. Anstattdessen drehen sich die Ermittler im Kreis auf der Suche nach dem Serienkiller Zodiac, der die amerikanischen Behörden in Wirklichkeit jahrzehntelang auf Trab hielt. Dass sich dieses genervte Gefühl der nicht vorangehenden Ermittlungen ebenfalls auf mich übertragen hatte, war…
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MoeByDays Fri, 13 May 2011 12:46:15 -0000
Antwort löschenIch fand den eigentlich sogar ganz sehenswert! Aber der Funke springt einfach nicht über. Wie du richtig sagst, man kann gar nicht richtig sagen was Fincher da verkehrt macht. Leider ist die Zodiac-Story wohl einfach grade aufgrund des ernüchternden Endes historisch bedingt eher unverfilmbar. Würde von mir trotzdem gefühlte 6 Punkte bekommen weil er mich nicht ganz so wie dich gelangweilt hat, und weil er zumindest frei von offensichtlichen handwerklichen Schwächen ist ;)
TheDrPepperPower Mon, 28 May 2012 23:31:49 -0000
Antwort löschenJa Oceanic, mal wieder bist du einer der wenigen, bei denen ich meine Zustimmung dalassen kann. Hab dZodiac heute zum ersten Mal ganz durchgehalten und auch ich muss sagen, dass er einfach völlig öde und inhaltsleer ist. So ein belangloser Schnarcher. Der Film besteht zu 80% aus Telefonaten irgendwelcher Leute, die sich über irgendwelche Indizien unterhalten und dann hört die Geschichte schließlich einfach auf. Warum man diesen Film auch nur mittelmäßig finden könnte, ist mir ein absolutes Rätsel.
deinvaddah Tue, 01 Jan 2013 19:36:25 -0000
Antwort löschenGanz ehrlich, man sollte vorher mal Prüfen mit welcher Erwartung man an so einen Film ran geht. Ich meine, wenn man die Verfilmung einer Wahren Begebenheit mit den gleichen Maßstäben mißt wie die üblichen Action-Krimi-Bullshit-Sendungen aus Kino und Vorabendprogramm, dann ist es doch klar das der Streifen Langweilig erscheinen muss. Ihr Blockflöten. Ich für meinen teil bin durchaus dankbar für einen so gut Inszenierten Film wie Zodiac.
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TheDrPepperPower Tue, 01 Jan 2013 21:19:28 -0000
Antwort löschenEinfach Quatsch. Als ob ich mich mit nem beschissen inszenierten Borefest abgebe, nur weil die Story auf ner wahren Begebenheit beruht. Dir weiterhin viel Spaß dabei, Leuten beim Telefonieren zuzuschauen. Epic Movie.
Oceanic6 Tue, 01 Jan 2013 22:11:20 -0000
Antwort löschenWie Pepper schon andeutet, man muss nicht jeden Käse verfilmen. Dir aber noch viel Spass damit!!
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWenn Fincher sich nur seine überstylten Spielereien kneifen könnte, wäre Zodiac wirklich sein bester Film. Das Drehbuch ist solide, die Schauspieler machen einen guten Job - auch wenn Gyllenhaal genauso austauschbar durch diesen Film rennt, wie durch seine sonstigen Filme.
Doch der Digi-Kamera-Look und die deutlich erkennbaren CGI-Shots, die Stadtaufnahmen und die am Rechner zusammengepuzzleten Straßenszenen reißen immer wieder aus Handlung. Obendrein ist es nicht leicht über 2.5h Spannung zu halten bei einem Fall von dem jeder weiß, das der Mörder nie zweifelsfrei gefunden wurde.
Dank der ermüdend detailverliebten Schilderung der Ermittlungen, schleicht sich über die lange Laufzeit des Directors Cut immer wieder Langeweile ein, vor allem dann wenn Fincher versucht das Privatleben seiner Protagonisten zu schildern. Denn Gefühle und Nuancen liegen ihm so gar nicht, Emotionen und das Innenleben seiner Figuren inszeniert er stets plakativ und mit grobem Pinselstrich. Ein Film der trotz der hochspannenden Prämisse extrem unspannend ist - sich dabei aber dauernd selbst beglückwünscht wie akurat er jede Hutnadel und jede Büroklammer nachrecherchiert hat.
Weniger Augenmerk auf technische Finessen, supertolle Ausstattung und Fancy-Kamerafahrten und mehr Interesse für seine Figuren und Spannung würden dem Film sehr gut tun. Milk hat vorgemacht wie realistisch und glaubwürdig ein Film aussehen kann, der in den 70ern spielt und wahre Begebenheiten als Grundlage hat. Doch dafür müsste Fincher den Werbeclipregisseur mal zugunsten der Geschichte im Zaum halten. The Gray Man hat erst jüngst bewiesen, wie spannend ein Serienkiller-Film sein kann, der sich an die Fakten hält.
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Benchyl Wed, 24 Nov 2010 14:43:44 -0000
Antwort löschenAlso, weil jede Spezies des Homo Sapiens weiß, dass der Mörder nie gefunden wurde, deshalb darf der Film keine 2,5 Stunden lang sein? Und schon gar nicht detailverliebt sein bei den Ermittlungen, weil eine grobe Darlegung sicherlich attraktiver und ein Ende ohne Mörder dann toller gewesen wäre.
An welcher Stelle in Zodiac versucht Fincher, auf das Innenleben der Figuren einzugehen oder selbiges zu schildern, wobei er dann versagt? Oder sei das so gemeint, dass er das besser hätte machen sollen, damit der Film noch länger wird? Kontrovers.
Was ist negativ an aufwendiger Arbeit des Regisseurs, wenn er jedes Utensil zeitgemäß haben möchte? Naja stimmt, die Autos waren scheiße, Jake Gyllenhaal hätte in einem Audi TT besser ausgesehen.
Meines Erachtens nach ist das Ziel von Zodiac, die Ermittlungen zu fokussieren und das Nichtaufklären des Falls eben somit zu erläutern bzw zu begründen. Da braucht es keine Emotionen, die bei den homosexuellen Milks schon eher eine Rolle spielen. Denn was genau an den Ermittlungsfakten, den Daten, den Taten hat Fincher denn unglaubwürdig dahererzählt?
Das alles hat gar nix damit zu tun, dass du Finchers Stilmittel hasst, mir scheint aber, das ist der einzig wahre Grund.
Es hätte Batzmans bester Kommentar sein können, wenn er sich nur nicht so an seiner Eloquenz ergötzen und sich selbst beglückwünschen würde und dadurch nur grob gepinselte Argumente auftischt.
mikadoapache Wed, 30 Mar 2011 23:01:47 -0000
Antwort löschenich glaub batzman hat den film in den falschen hals bekommen, der zodiac zieht sein faszination ja gerade aus den ermittlungen und all den details, welche über die jahre aufgetaucht sind. das ist auch der grund warum bis heute tausende hobby-detektive sich mit diesem thema befassen. Logischerweise gibt es auch für die protagonisten kein ernsthaftes privatleben, was man darstellen könnte, da sich bei ihnen alles um zodiac dreht.
wenn man somit die suchtwirkung eines "unlösbaren" kriminalfalles als prämisse setzt, hat fincher eigentlich alles richtig gemacht
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenZwei Elemente des Thrillers sind herausragend: einerseits die atmosphärisch dichte Inszenierung der 70er-Jahre, andererseits die von Jake Gyllenhaal, Mark Ruffalo, Anthony Edwards und Robert Downey Jr. angeführte Besetzung, die sich ganz in den Dienst der Handlung stellt.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]In der zweiten Filmhälfte verschiebt sich die Dramaturgie. Die Zeitsprünge werden größer und finden weniger häufig statt, die Handlung zentriert sich auf Jake Gyllenhaal als Graysmith. Bis auf einen weiteren Brief tritt der Killer nicht mehr in Erscheinung. Wo vorher die hektische Betriebsamkeit eines aufgescheuchten Ensembles herrschte, wird der Film nun beinahe zum intimen Portrait eines Besessenen. Ab einem gewissen Punkt des Niederkämpfens dieses sich auftürmenden Indiziendschungels droht der Film kurz, ins Ermüdende abzudriften, setzt dann aber beim Aufeinandetreffen von Graysmith und eines vermeintlichen Bekannten des Mörders gerade rechtzeitig einen Spannungshöhepunkt. Neben dem weiterhin exorbitant hohen Niveau der Schauwerte sind es vor allem die Schauspieler, die einen Spannungsabbruch verhindern.[...]
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Zodiac" ist ein guter Thriller mit Längen. Wer sich dessen bewusst ist und sich auf so einen Film einlassen kann, macht mit dem neueste Film von David Fincher nicht viel verkehrt.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenLeider versucht Zodiac zu sehr an den wahren Ereignissen zu bleiben. Die auf fast 160 Minuten Spielzeit ausgewälzte jahrzehntelange Detektivarbeit ermüdet mehr als alle Dirty Harry Filme am Stück. Und am Ende wird die Geduld noch nicht einmal belohnt, sondern eher noch weiter strapaziert. Einzig die visuell beeindruckende und aufwändige Produktion bleibt bis zum Schluß sehenswert, aber für zweieinhalb Stunden ist das zu wenig.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenDer neue Fincher-Minimalismus beginnt bereits im Vorspann, der Woody Allen-Qualität besitzt. Hier ist nix mehr mit einstimmenden Kleinkunstwerken. Auch Finchers markante Kamera hält sich vornehm zurück - leider. Zwar schimmert der gesamte Film in geschmeidigen Bildern, aber von einer originellen Optik zeugen lediglich zwei, drei Eyecandys, der Rest ist Autopilot.
Die Akribe, mit die der Fall aufgerollt wird, ist schon beeindruckend. Das Skript verpackt geschickt seine Informationen und vermeidet durch konstantes Nachlegen - größtenteils - Durchhänger, auch auf Kosten der Figuren, deren private Konflikte nur angerissen werden. Bei der Ausstattung wurde ebenfalls ganze Arbeit geleistet, man versinkt problemlos in den 60ern und 70ern, aber es macht mich alles nicht satt.
Fincher vollzieht eine sichtliche Kehrtwende von seinen vorherigen Produktionen und wird damit fast beliebig. Sicherlich ist der Stilist immer noch überdeutlich, aber er nimmt sich so sehr zurück, das ich es bedauernswert finde. Bleibt zu hoffen, das seine Erzählkino-Experimente im Rahmen bleiben und wieder innovatives Thriller-Kino serviert, das Spannung bietet bzw. über das Runterbeten von Fakten hinauskommt.
"Zodiac" ist trotz allem zweifelsohne ein guter Film! Fincher inszeniert mit viel Courage und großer Liebe zur Story, aber die teilt halt nicht jeder...
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenDas „Look and Feel“ des Films versetzt einen bereits vor Filmbeginn in die End-60er: schon die eingeblendeten Logos des Filmverleihs scheinen aus einem alten Archiv zu kommen und bestechen durch leicht verwaschene Farben. Während Gyllenhaal die ganze Zeit aussieht, wie Gyllenhaal nun mal aussieht, könnte Ruffalo tatsächlich einer „Kojak“-Folge entsprungen sein. Wäre die Bildqualität nicht doch ein wenig besser als in Originalfilmen aus den 70ern, so könnte man fast meinen einen alten Film zu sehen.
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Digit Mon, 28 Nov 2011 12:12:18 -0000
Antwort löschengeht die Kritik noch irgendwo weiter? die 3.5 wird mir nicht ganz klar.
Wobei das auch nicht passieren wird, wenn du das ganze weiter erläuterst :P
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenÜber zweieinhalb Stunden benötigt Fincher für die Geschichte eines Serienkillers, der in San Francisco mordet. Eine wahre Geschichte und Fincher liebt scheinbar den Stoff. Wie die Protagonisten ist er besessen: Zuviel Detailtreue und Leerlauf sowie eine schablonenhafte Charakterentwicklung führen zum unweigerlichen Auf-die-Uhr-schauen-im-dunklen-Kinosaal.
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Kommentare (129) — Film: Zodiac - Die Spur des Killers
Pyro 91 Tue, 14 May 2013 22:12:11 -0000
Kommentar löschenNach diesem Serienkiller-Thriller ist mir eines klar: David Fincher muss in der Schule spannende Präsentationen gehalten haben! Wie er hier den trockenen Zodiac-Fall Leben einhaucht, indem er die Auswirkungen auf Presse, Polizei, Politiker und Allgemeinheit im Verlauf der unterschiedlichen Zeitperioden zeigt, ist einfach meisterhaft.
Genau wie Jake Gyllenhalls Charakter wollte ich mehr und mehr Informationen über den Fall, das Puzzle zusammensetzen, den Mörder endlich überführen und allem ein Ende bereiten.
Man sollte allerdings keinen Film erwarten, der sich für seine Figuren Zeit nimmt und deren emotionale Reise wegen der Geschehnisse dramatisiert. Hier steht der Fall selbst und die Wahrheitssuche aller Beteiligten im Vordergrund. Zwar bekommen wir immer wieder Updates wie es nun um die Figuren steht, was sie gerade so treiben, doch dies dient nur als Hintergrund, um zu zeigen, wie der Zodiac-Killer ihr Leben verändert hat.
Mit unglaublich hohen Erzähltempo und selbstbewusster, zielgerichteter Hand inszeniert Fincher einen Film, der seine Handlung ständig vorantreibt, unermündlich voranstürmt und sich aber zwischendurch immer wieder Szenen gönnt, die zeigen, dass Fincher die Daumenschrauben aus "Sieben" nicht verloren hat und weiß, dass Drei Leute+Raum+ambiente Soundkulisse schon ausreichen, um die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu vertiefen und Spannung zu erzeugen.
Großartig!
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vanilla Wed, 24 Apr 2013 10:38:22 -0000
Kommentar löschensehr spannender Fincher-Film. Der Mann hält "meistens" was er verspricht.
Eigentlich hört sich die Idee des Film nach einem langweiligen, schon so oft gesehenem, mittelmäßigen Film an.
Das Gleiche dachte ich bei "Social Network" auch und wurde eines Besseren belehrt.
Düster und bis zum Schluß nicht vorhersehbar, gepaart mit tollen Schauspielern....so machen Filme Spaß.
Das Einzige was nicht so toll war, ist dass ich diesen Film 6 Jahre vor mir hergeschoben habe. Beim Nächsten Fincher-Film lass ich mich nicht 2-Mal bitten.
bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
cpt. chaos Sat, 27 Apr 2013 10:11:58 -0000
Antwort löschenIch habe "Social Network" auch bereits eine halbe Ewigkeit hier rumliegen, da mich die Thematik nicht übermäßig interessiert, aber irgendwann wird schon der richtige Zeitpunkt kommen... Ich hoffe, dann ebenfalls eines Besseren belehrt zu werden! ;o)))
vanilla Sun, 28 Apr 2013 12:21:01 -0000
Antwort löschenwürde ich dir echt empfehlen. Hab ihn auch lange vor mich her geschoben. Sehr guter Film, genau wie Zodiac;-))
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cpt. chaos Sun, 28 Apr 2013 20:35:14 -0000
Antwort löschenDann werde ich wohl ebenso wie bei "Zodiac" zwei Anläufe benötigen, um damit warm zu werden. :o)
vanilla Mon, 29 Apr 2013 14:23:40 -0000
Antwort löschenvielleicht, aber gefallen wird er dir, da bin ich mir fast sicher;-))
aberaber Fri, 29 Mar 2013 11:27:06 -0000
Kommentar löschenFinchers Film über den Zodiac Killer, der Ende der 60er Jahre die Gegend um San Francisco in Angst und Schrecken versetzte, ist ein sorgfältig und aufwändig erstelltes Zeitporträt. Bis in die kleinsten Rollen hervorragend besetzt und gespielt. Der Unterhaltungswert wird allerdings ein wenig durch das Zuviel an Informationen und die Länge des Films gemindert.
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NiRaF Sun, 07 Apr 2013 21:34:15 -0000
Antwort löschenHab ich beim ersten Mal auch gedacht, sieh ihn dir mehrmals an, nach dem dritten Mal fand ich ihn überragend, jede kleine Information erscheint super spannend und der Film kann gar nicht lang genug gehen ;-)
Digit Tue, 23 Apr 2013 13:52:45 -0000
Antwort löschenJup, der wird immer besser, bis er irgendwann einer der besten ist!
Duzh Thu, 28 Mar 2013 22:46:02 -0000
Kommentar löschen"... und bevor ich sie umbringe, werfe ich ihr Baby aus dem Fenster."
Hut ab. Ich steh ja eh auf so'n Kram.
Hätte ich genauer gewusst, worum es geht, wären nicht gute 5 Jahre vergangen, in denen ich es geschafft habe, diesen Film nicht zu sehen.
Fincher gelingt es hier nicht nur, eine reine Reprodution wahrer Geschehnisse gekonnt in Szene zu setzen. Er setzt den Zuschauer vor Tatsachen, zwingt Sie, sich damit auseinander zu setzen und mitzugehen. Es wird schnell klar, wie wichtig es ist, diesen Film aufmerksam zu verfolgen. (Abgesehen von der Tatsache, dass mein Tee 2 mal kalt geworden ist, weil ich mich so auf den Film konzentriert habe.)
Als weiterer Punkt kommt ein ausgezeichneter Cast hinzu. Jake Gyllenhaal wird ohnehin unterschätzt und trumpft mit jedem Mal mehr auf. Robert Downey Jr verkörpert nahezu einen Egomanen, der sich selbst ziemlich geil findet und darauf scheisst, was er zu hören kriegt und ein Mark Ruffalo in seiner vielleicht besten Rolle. Mit einem unlimitierten Potential, gebunden an Auflagen und höhere Instanzen.
Die 157 Minuten stören mich nicht wirklich, aber dann doch soviel, dass die 0,5 zur 10 fehlen. Sonst gibts nichts an dem Film auszusetzen.
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Kisuke Mon, 18 Mar 2013 15:48:08 -0000
Kommentar löschenPositive Punkte:
Eine spannende reale Geschichte
Gute Schauspieler
Richtig fesselnd
Negative Punkte:
Als Zodiac Fan, der auch das Buch gelesen hat und sich sämtliche Berichte durchgelesen hat, habe ich hier nichts auszusetzen.
Ich persönlich bin begeistert von "Zodiac" ein Killer der der Polizei buchstäblich auf der Nase rumtanzt und damit ganz America vorführt.
Seine skrupellose Art des Killers, die verschlüsselten Brief, der Gedankengang, die Vorgehensweise, fast wie ein "perfekter Mord".
Selbst wen man weiß wie die Geschichte ausgeht, ist der FIlm richtig gut gemacht, eine gute Synchro und ein passendes Ende.
Ich finde trotz aldem das Buch besser, deswegen bin ich skeptisch dem Film gegenüber getreten doch er hat alles erfüllt was es zu erfüllen gibt.
Der Film dauert lange, viele finden das als langweilig doch ich finde es gut, weil damit sieht man die Einzelheiten die passieren damit die Polizei dem Zodiac-Killer immer näher auf die Spur kommen.
Eine wirklich spannende Hetzjagt, wobei ein Killer der gerne im Rampenlicht steht von der verzweifelten Polizei gejagt wird.
Story: der berüchtigste Serienmörder nach Jack the Ripper, die volle Geschichte für jeden Fan nur zu empfehlen 10/10 Punkte.
Spannung: Für mich da ich das Buch schon kenne nichtmehr so spannend aber dennoch bietet der Film an Spannung wirklich viel 9/10 Punkte.
Synchro: Deutsch ist fast genausogut wie die Englische Version.
Schauspielerische Leistung: Robert Downey Jr. und Jake Gyllenhaal versetzen einen so richtig in die damalige Zeit wo "The Zodiac" wütete, 10/10 Punkte.
Das Ende: Das Ende war da es eine wahre Geschichte ist zu erwarten aber da der Film sich an Fakten haltet und keine Erfundene Geschichtsteile einbaute damit der Film "besser wirkt" bekommt das Ende ebenfalls 10/10 Punkte.
98/100 Punkte ~ 10/10 In meinen Augen ein extrem guter Film, der einen mit spannenden Katz Maus Spiel fesselt.
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Rob Stark Tue, 26 Feb 2013 15:08:14 -0000
Kommentar löschenDas war zäh wie ein Kaugummi...oder wohl eher wie eine alte Schuhsohle.
Tolle Story und sehr gute Besetzung. Doch die Kombination ist nicht alles. Der Film ging bis ins unendliche und fordert eine Menge Geduld. Beim ersten Mal bin ich sogar eingeschlafen. Jedes mal, wenn die Spannungskurve stieg, fiel sich in gleichen Tempo und zögerte das Ende hinaus. Trotzdem noch eine Bewertung im mittleren Bereich.
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Maniac131 Mon, 18 Feb 2013 21:41:14 -0000
Kommentar löschenAch du meine Fresse. Was zur Hölle war das denn für ein Schrott. Das sind in etwa die Gedanken, welche man hat, wenn endlich der Abspann erreicht ist. Wo ist die Kompromisslosigkeit von "Sieben"? Wo ist die Spannug von "Panic Room"? Und wo ist der Tiefgang von "Fight Club"? Das schlimmste an dieser Schlaftablette ist, dass man weis, dass Fincher es weit besser kann. Aber dieser langweilige, überlange Standardthriller ist ein voller Griff in die Schüssel.
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Enclase Mon, 18 Feb 2013 22:06:09 -0000
Antwort löschenMan kann bei einer wahren Geschichte eben nicht unbegrenzt 'Kompromisslosigkeit', 'Tiefgang' und 'Spannung' dazuerfinden ;)
Kubrick_obscura Mon, 18 Feb 2013 22:18:54 -0000
Antwort löschen"Zodiac" ist natürlich, neben "Sieben", Finchers bester Film! :-) Keine Ahnung was du da schreibst. ;)
Le Samourai Mon, 18 Feb 2013 22:28:29 -0000
Antwort löschenHilfe.
Maniac131 Tue, 19 Feb 2013 00:58:55 -0000
Antwort löschenStimmt. Wahre Geschichten sollte man nicht verändern, aber wenn sie so kotzlangweilig sind, verfilmt man sie um Gottes Willen nicht. Es dreht ja auch keiner einen 2,5 Stunden langen Film über den Alltag einer Klofrau.
Kubrick, aus dir werd ich wohl nie schlau...:)
Wenn du das etwas näher ausführst, helf ich dir gern Samurai..;)
Cameron Sat, 23 Feb 2013 10:32:38 -0000
Antwort löschenlangweilig?? Hochspannend, halt nicht so vordergründig wie Sieben, dafür umso eindringlicher. Ultra-Meisterwerk :D
Maniac131 Sat, 23 Feb 2013 15:27:29 -0000
Antwort löschenSpannend? Man weiß doch schon vorher, wie er ausgeht (wahre Geschichte).
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Oceanic6 Fri, 01 Mar 2013 12:09:37 -0000
Antwort löschenNatürlich liegt Maniac in allen Belangen richtig !!
Digit Tue, 23 Apr 2013 13:55:14 -0000
Antwort löschenSpannend? Ja, aber nicht übermäßig. Gut? nein, einer der besten!!
Freidenker Tue, 05 Feb 2013 20:09:00 -0000
Kommentar löschenWer hier einen hochspannenden Thriller à la "Sieben" oder "das Schweigen der Lämmer" erwartet wird bitter enttäuscht.
Zodiac - Die Spur des Killers ist ein sehr gut recherchierter,faktenreicher und sehr komplexer Film über einen der größten Serienmörder der US-Geschichte,wer sich also für Serienmörder und insbesondere den Zodiac Killer interessiert kann diesen Film eigentlich nur mögen.
Trotz dieser komplexen und Faktenreicher Story und über 2 Stunden Laufzeit,hat es David Fincher geschafft ein sehr spannender Film zu machen,was noch bemerkenswerter ist wen man bedenkt das man eigentlich von vornherein weiß das der Zodiac Killer nie geschnappt wurde,so also höchstens Verdächtige präsentiert bekommt.
Vorsicht Spoiler
Im Film selber geht es um die langjährigen Ermittlungen zum Zodiac Killer,wobei es in der ersten Hälfte des Films vor allem um die polizeilichen Ermittlungen geht,während es in der zweiten Hälfte um die privaten Ermittlungen von Robert Graysmith geht,auf dessen Büchern dieser Film auch basiert.
Dieser war eigentlich nur der Karikaturist des San Francisco Chronicle,eine Zeitung die mehrere Briefe von dem Zodiac Killer erhalten hat,doch mit der Zeit beginnt er private recherechen zum Zodiac Fall anzustellen,die mit der Zeit zu einer richtigen Obsession werden.
Diese Besessenheit führt schließlich auch dazu das ihn seine Frau verlässt.
Auch wen der Film ohne Frage seine Längen hat so ist er doch nie langweilig was vor allem an den sehr guten Darstellern und einer sehr dichten Atmosphäre liegt.
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nerdkiller Tue, 05 Feb 2013 22:43:12 -0000
Antwort löschenBester Fincher.
Freidenker Tue, 05 Feb 2013 22:47:34 -0000
Antwort löschenSagen wir eher der viert Beste.
nerdkiller Tue, 05 Feb 2013 22:50:12 -0000
Antwort löschenNope, der Rest ist größtenteils ziemlich überbewertet.
Freidenker Tue, 05 Feb 2013 22:56:13 -0000
Antwort löschenAlso für mich sind "Sieben"," Fight Club" und "The Social Network" einfach noch ein Stück besser als "Zodiac – Die Spur des Killers",aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
nerdkiller Tue, 05 Feb 2013 22:58:51 -0000
Antwort löschenJa, technisch sind die auch alle top, doch irgendwie verlieren die meisten Finchers bei mir immer mehr an Reiz - außer der hier, der ist meisterlich.
Dazu hat er noch den Tiefpunkt der Alien Reihe zu verantworten. :S
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jacker Wed, 06 Feb 2013 07:39:35 -0000
Antwort löschenIch finde es vor allem mutig, einen so enorm langen Thriller zu drehen, bei dem der Killer eben am Ende NICHT geschnappt wird und somit sämtliche klassischen Erwartungen des 'Krimi-Publikums' unerfüllt bleiben!
nerdkiller Wed, 06 Feb 2013 15:08:34 -0000
Antwort löschenJup, bei Zodiac geht es nicht darum, OB der Killer geschnappt wird, es geht mehr darum, wie die Öffentlichkeit mit so einer Jagd auf einen Serienmörder umgeht. Deswegen lohnt es sich auch, den öfter zu sehen, da Sieben zB mit sicherheit gut ist, aber irgendwie seinen Reiz verliert, da er nur auf sein Finale zusteuert. Zodiac ist da mMn viel interessanter und ambitionierter.
kkenma Sun, 20 Jan 2013 14:39:41 -0000
Kommentar löschenDer Film basiert auf dem Sachbuch des ehemaligen Cartoonisten Robert Graysmith, der auch durch Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle vertreten ist. Er behandelt die reale Mordserie und Geschichte des Zodiac-Killers, die in den 1960er Jahren in Kalifornien begann. Erzählt wird das ganze aus der Perspektive eben dieses Cartoonisten, der sich immer tiefer in der Suche nach der Identität des Killers verliert, sich immer mehr von ihr vereinnahmen lässt.
Die an sich sehr spannende Story, die mit dem Schwerpunkt auf der teils akribischen Detektivarbeit und den vielen kleinen Details im Mittelpunkt der Handlung auch gut aufbereitet ist, schafft sich damit aber auch gleich ein Problem. Der Film war mir mit 157 Minuten einfach etwas zu lang, teils auch ein wenig langatmig, um den ganzen kleinen Verstrickungen und Wendungen entsprechend folgen zu können. Auch ist mir nicht ganz klar geworden, wie genau die Jadg das der Identität des Zodiac-Mörders bei Robert Graysmith zur fixen, alles bestimmenden Ideen geworden ist. Hier hätte man sich wiederum etwas mehr Zeit für nehmen können.
Alles in allem ist der Film aber dennoch lohnenswert, besonder wenn man mehr Wert auf die Entwicklung einer Geschichte (noch dazu einer so spannenden) legt als auf die große Action.
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deinvaddah Tue, 01 Jan 2013 19:28:01 -0000
Kommentar löschenÜber----ragend! Ich selbst habe in meinen nun mehr 25 Jahren kaum, bzw., keinen besseren Krimi gesehen. Zwar leider nicht mein Genre und deshalb nur 8 Punkte, aber trotzdem Herausragend.
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MarinaMamarazzi Tue, 01 Jan 2013 18:27:27 -0000
Kommentar löschenDer Film welcher auf wahren Begebenheiten basiert handelt vom Zodiac-Killer welcher 1968-69 mehrere Menschen umgebracht hat. Die genaue Zahl ist jedoch unbekannt, weil es nur für 5 der 37 Morde genau Beweise gab.
Der Film selbst versucht den Verlauf der Ermittlungen zu zeigen sowie die Anfänge und die Rückschläge die die Polizei in Laufe dieser hatte. Wie nah dieser Film nun an die wahren Ermittlungen geht kann ich nicht beurteilen, weil ich mich hierfür zu wenig mit diesem Fall beschäftigt habe dennoch kann ich wohl behaupten das der Filme auf übertriebende Aktionszenen sowie Überdramatisierung verzichten und versucht die Gefühlswelt der Beteiligten kinotauglich zu machen sodass sich der Zuschauer ein Bild von der Gesamtsituation machen kann.
Die Schauspieler selbst spielen gaubwürdig besonders Robert Downey Jr. und Mark Raffalo zeigen ihr Können und machen ihre Figuren lebendig. Jake Gyllenhaal selbst spielt die Rolle des Karikaturisten Graysmith zwar gut, dennoch wirkt seine At an manchen Stellen gekünzelt, übertrieben und meines Erachtens bleiben zu viele Fragen nach dem wirklichen Grund dieser Besessenheit nach dem Zodiac offen. Ob das nun an seinem schauspielerischen Talent, am Drehbuch oder an meiner mangenden Auffassungsgabe liegt lasse ich hier offen.
Der Film ist zeitweise wirklich spannend dennoch zieht er sich im Mittelteil arg in die Länge, was zeitweise zu Momenten der Langeweile führt. Ebenso ist dieser Film nichts für Menschen die sich große Aktion- oder Splatterszenen wünschen denn diese kommen im Film nicht vor was ihn aber nicht schlechter macht.
Alles im allen kann man sagen das der Film was für Leute ist welche sich für Kriminalfilme
interessieren und im Zuge dessen auch auf Blut und Verfolgungsjagden verzichten können.
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JanoX Sat, 29 Dec 2012 11:41:07 -0000
Kommentar löschenNaaaaja. Wirklich kein schlechter Film, durchaus spannend, der offene, reale Fall des Zodiac trägt auch zum Feeling bei.
Aber 2 1/2 Stunden ?! Viel zu viel! Vor allem wenn die Spannung des ganzen Films bereits nach 30min nur noch auf den Schultern der Dialoge liegt. Ich muss mich den vielen anderen Kommentaren anschließen. Der Film bremst sich damit komplett aus! Klar, kann ich dafür Geduld aufbringen aber das macht ja den Film und meine Ansicht auch nicht besser.
Robert Downey Jr. gibt die 5 Punkte, mehr hat der Film meiner Meinung nach nicht verdient.
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BBmarius Wed, 26 Dec 2012 21:30:13 -0000
Kommentar löschenSpaanneeend
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Ornlu Tue, 25 Dec 2012 16:38:05 -0000
Kommentar löschenZweieinhalbstündiger "Tatort", mit einem Jake Gyllenhaal an der Grenze zum Overacting. Eigentlich ein solider Krimi/Thriller, zieht "Zodiac" im Vergleich mit Finchers eigener Genre-Referenz ("Sieben") doch klar den Kürzeren.
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Abettertomorrow Wed, 19 Dec 2012 08:11:56 -0000
Kommentar löschenAtemberaubender und brillanter Thriller mit starker Besetzung, vor allem R.. Downey jr. Beklemmend, dass der wahre Täter nie gefunden wurde, was dem Film den besonderen Reiz gibt.
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tapedogg Thu, 17 Jan 2013 02:25:10 -0000
Antwort löschenSpoiler.....Wie kann man nur das Ende eines Filmes bei den Kommentaren erwähnen? johny tepp
Hauserfritz Thu, 13 Dec 2012 22:46:19 -0000
Kommentar löschenDie 160 minütige Laufzeit killt den Film leider. Die Story ist gut und auch interessant aber besonders der Mittelteil ist unglaublich fade in die Länge gezogen, so dass auch ein guter Schluss nichtmehr alles gutmachen kann. Deswegen nur bedingt sehenswert....
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Ener Tue, 16 Oct 2012 09:43:21 -0000
Kommentar löschenGelungener, Thriller der eher ruhigeren Art, ohne wirkliche Höhepunkte oder Schwächen. Über das Ende kann man geteilter Meinung sein, ist wenigstens mal was anderes. Etwas lang zwar, mit ein wenig Kondition dennoch keine vergeudete Zeit.
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TheRambostar007 Sat, 13 Oct 2012 11:36:34 -0000
Kommentar löschenWie schon in vielen Kommentaren gesagt muss man für den Film:
1. GEDULT haben !
2. gut Aufpassen und bei kleinen Längen nicht einpennen.
3. ausgeschlafen sein !
Ohne diese Regeln checkt man das ganze nicht sondern langweilt sich.
Fincher lässt sich nicht zu sehr auf den Killer ein und das ist auch gut, denn so hat man genug Zeit um sich auf die super gespielten Charaktere zu konzentrieren. Wer den Zodiac Fall kennt weiß schon wie es außgeht. Unglücklicherweise wird Robert Downey Jr.s Figur zu schnell abgestempelt und verschwindet. Sonst alles ziemlich Spannend, eben eine Schnitzeljagt...
Fazit: Gelungene lange Kinoschnitzeljagt, lebt allerdings von seinen Darstellern...
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Facehugger1995 Sat, 13 Oct 2012 06:49:19 -0000
Kommentar löschenSpannender Kriminalfilm von David Fincher, der trotz alledem nicht an dessen Meisterwerk "Sieben" heranreicht.
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FilmFuzzi Mon, 29 Oct 2012 19:30:50 -0000
Antwort löschenSieben hab ich noch nicht gesehen aber Zodiac fand ich ziemlich gut, wenn auch ein wenig langahtmig. Meine Mutter meint Sieben wäre langweilig. Gehört sie geschlagen? ;D
Facehugger1995 Mon, 29 Oct 2012 19:52:19 -0000
Antwort löschen"Sieben" musst du gucken, der ist superklasse ;)
Ja klar, geig deiner Mutter mal ordentlich die Meinung :D
dave0407 Sun, 07 Oct 2012 09:46:18 -0000
Kommentar löschenZODIAC ist eine Zumutung. Er mutet seinen Zuschauern zu, in langwierigen Exkursen in die Faktenlage eingeführt werden, mutet ihnen auch zu, zu wissen, dass es keine Erklärung, keine Auflösung gibt, keinen Trost, keine Erlösung gibt. Dem Publikum wird einfach verwehrt, was es sich eigentlich wünscht: Gewissheit. Fincher fordert damit vom Zuschauer eine Leistung ein: sich dem Film mit der nötigen Geduld und Ruhe zu widmen. Das bedeutet gleichzeitig, dass sich Fincher mit ZODIAC komplett dem aktuellen Mainstreamkino als Abfertigungsindustrie verwehrt, dass er sein Publikum ernst nimmt. Einer von ganz wenigen. Großartig.
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