The Lords of Salem

The Lords of Salem (2012), CA/GB/US Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller


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6.3
Kritiker
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5.6
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97 Kommentare
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von Rob Zombie, mit Sheri Moon Zombie und Bruce Davison

In Rob Zombies Horrorschocker nehmen The Lords of Salem Rache – und alles beginnt mit einer seltsamen Schallplatte.

Im Jahre 1692 begannen in Salem die berüchtigten Salemer Hexenprozesse, in deren Verlauf viele unschuldige Menschen der Teufelsanbetung angeklagt wurden und auf grausame Art ihr Leben lassen mussten. So weit die Historie. The Lords of Salem hält eine andere Version bereit.

Heute ist Salem eine Kleinstadt mit gerade einmal knapp 40.000 Einwohner, beschaulich an der Ostküste gelegen im Staate Massachusetts. Für Unterhaltung im ansonsten unaufgeregten Alltag sorgt die lokale Radiostation mit DJ Heidi Hawthorne (Sheri Moon Zombie) am Mikrofon. Doch dies soll sich bald schon ändern: Eines Tages erhält Heidi eine hölzerne Schachtel mit einer LP als Inhalt, eine Promo-Scheibe vermutlich. Der Name der Band: The Lords of Salem. Beim ersten Anhören kann sie allerdings nur rückwärts abgespielt werden. Später wird die Platte – nun normal gespielt – zum Hit. Eine weitere Sendung enthält Werbematerial für ein auszurichtendes Live-Konzert. Was aber weder Heidi noch die Bewohner Salems wissen: In Wirklichkeit verbirgt sich hinter The Lords of Salem keine Band. Das ‘Konzert’ soll einen Hexensabbat beschwören, an dem die tatsächlichen Hexen blutige Rache nehmen wollen an den Nachfahren ihrer Peiniger.

Hintergrund & Infos zu The Lords of Salem
Für Drehbuch und Regie von The Lords of Salem zeichnet der Musiker und Filmemacher Rob Zombie (The Devil’s Rejects) verantwortlich. The Lords of Salem ist bereits der fünfte Film von dem Künstler mit der Vorliebe fürs Drastische.
Die Stadt Salem diente thematisch schon häufiger als Kulisse für einschlägige Horrorfilme, am nachhaltigsten wohl in Gestalt von Stephen Kings Brennen muss Salem, welches in zwei Versionen zu sehen war: Tobe Hoopers Brennen muß Salem und Salem’s Lot – Brennen muss Salem von Mikael Salomon.

Auch das Motiv, dass rückwärts abgespielte Musik satanische Nachrichten oder Beschwörungsformeln enthielte, wird gern genommen. Populärstes Beispiel hierfür ist Das Weiße Album der Beatles, speziell der darauf enthaltene Song Helter Skelter. Charles Manson soll durch den Song zusammen mit seinen Jüngern zu dem Massaker u.a. an Sharon Tate, die damalige Partnerin von Roman Polanski, inspiriert worden sein. Verfilmt wurden die Umstände in Helter Skelter – Die Nacht der langen Messer oder Helter Skelter .

In weiteren Nebenrollen an der Seite von Rob-Zombie-Gattin (und Muse) Sheri Moon Zombie sind in The Lords of Salem der regulär anwesende Sid Haig (Haus der 1000 Leichen) zu sehen sowie die Export-Deutschen Udo Kier (Iron Sky) und Torsten Voges (The Big Lebowski). Produziert wurde The Lords of Salem u.a. von Oren Peli (Paranormal Activity). (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Lords of Salem
Genre
Horrorfilm, Okkulthorrorfilm, Thriller
Zeit
Gegenwart, Vergangenheit
Ort
Massachusetts
Handlung
Band, Beschwörungsformel, DJ, Drogen, Drogenentzug, Dämon, Dämonen, Fluch, Geschenk, Gewalt, Gift, Drogen und Sucht, Hexe, Hexenverbrennung, Hexenverfolgung, Hexerei, Kiste, Lied, Moderator, Musik, Plattensammlung, Poster, Rache, Racheengel, Rachefeldzug, Radio-DJ, Radiomoderator, Radiosendung, Radiostation, Rockmusik, Rückblick, Schallplatte, Teufel, Teufelsanbetung, Vergeltung, Verrückter, Verrücktheit, Visionen, geheimnisvoll
Stimmung
Aufregend, Eigenwillig, Gruselig, Hart, Spannend, Verstörend
Zielgruppe
Männerfilm
Produktionsfirma
Alliance Films, Automatik Entertainment, Blumhouse Productions, Haunted Movies, IM Global

Kommentare (86) — Film: The Lords of Salem


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ihre-herrlichkeit

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Bewertung2.0Ärgerlich

Schlecht - schlechter - Rob Zombie. Nein, nicht sein Schweinerock, aber seine Filmsünden. Schlimm genug, dass er die verlebte Fratze seiner untalentierten Frau in jeden Film reinhalten muss (Nein, du bist nicht Helena Bonham Carter! Du darfst das NICHT!), nein, er denkt gleichzeitig auch, sein Publikum hätte sich vom vielen Feiern zu seiner Musik auch noch so dermaßen das Hirn weggesoffen, dass es seine Banaldialoge, seinen langweiligen Erzählstil und die unfreiwillig komischen Inszenierungen gleich mitfeiert. Und der Erfolg gibt ihm traurigerweise auch noch Recht.

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Leechbath

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Bewertung4.0Uninteressant

'The Lords of Salem' war für mich definitiv einer der größten Enttäuschungen des letzten Jahres. Er ist zwar handwerklich ganz in Odrnung und oftmals visuell ganz ansprechend, meistens lädt er jedoch nur zum Seufzen ein.
Da wäre zum einem die schrecklichen Schauspielkünste seiner Frau, die absolut abstinente (doch so nötige) Atmosphäre oder der Mangel an irgend ner Form von Horror/Grusel. Ganz zu Schweigen von dem viseuell-abgefahren-psycho-okkult-Scheiß den ich so sehnlichst erwartet hab.
!!SPOILER Die Krone der Lächerlichkeit ist aber mit Abstand der Grillhändeldemon? Teufel?... was auch immer. Soll man das den witzig finden?! Ich jedenfalls habe selten sowas abgrundtief Dämliches gesehen SPOILER ENDE!!!
Schön das Rob Zombie mal was Neues probiert, in dem Fall hätte er sich aber ruhig mehr anstrengen können. Das hätte der Mann sicherlich auch besser hinbekommen. :-/
Ich weiß nicht so genau wieso es noch für 4 wohlwollende Punkte reicht, irgendwie reichts aber einfach trotzdem noch.

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Leechbath

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Als die gute Frau im 2/3 gerade schläft kommt doch irgendwann so ne betthohe verkohlte Gestalt rum, die obendrein noch Geräusche wie ein frisch gegrilltes Händel macht. Die Szene meinte ich...


MetalFan92

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Bewertung5.0Geht so

Vorab, ich bin großer Rob Zombie Fan, ich habe jeden Film von ihm gesehen.
Zombie geht mit "The Lords of Salem" in eine ganz andere Richtung. Der Film zeigt bizarre und auch verstörende Bilder, die wieder grandios dargestellt sind.
Jedoch hat mir irgendwas gefehlt. Ich kann nicht sagen was es war, aber ich war nicht ganz von der Story überzeugt. Ich will damit nicht sagen, dass der Film schlecht ist, aber ein zweites mal würde ich ihn nicht schauen.

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Helmholtz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endlich mal wieder Zombie!
Ganz ehrlich: Als der zottelige Hippie die Vinyl-Platte auflegt und beginnt zu The Velvet Undergrounds "Venus in Furs" einen Schamanentanz aufzuführen, da hatte mich der Film.
Aber jetzt mal ganz im ernst: Was macht auch Zombies letztes Machwerk für mich zu einem Meisterwerk das mindestens mit seinem Erstling "House of 1000 Corpses" mithalten kann, wenn auch nicht mit seinem Meisterwerk Halloween 2?
Also zuerst gibt es da viele Argumente dagegen: An einer Handlung ist Zombie eigentlich nicht interessiert, er wirft viele Fragen auf nur um sie am Ende unbeantwortet zurückzulassen, er greift Handlungsstränge auf und führt sie nur unbefriedigend weiter, kurz gesagt: Zombie interessiert sich wirklich nicht viel für sein Drehbuch.
Dazu kommt eine Bildgestaltung, die für den ein oder anderen etwas prätentiös wirken kann, das Stichwort hier ist "Hipstermäßig", denn nicht nur die Gestaltung sondern auch die Charaktere könnte man mit viel Zynismus als Hipster abtun. Dazu kommt, dass Zombie sich hier und da etwas zu stark an Genretypischen Elementen bedient, das ganze wirkt etwas wie "Rosemaries Baby" oder noch eher an dessen Wiederbelebung durch Ti West, "The House Of The Devil" oder an den ebenfalls von West stammenden "The Inkeepers".
Was die Nachteile des Films sind, sind allerdings auch seine Vorteile. Ähnlich wie schon Dario Argento (Bsp. Suspiria) weiß Zombie ganz genau: Man kann, vor allem als Horrorregisseur, das Drehbuch vernachlässigen, zumindest wenn man seinen Blick auf etwas anderes richtet. Und das wären dann die Qualitäten des Films. Denn Zombie ist seinen Konkurrenten im Horrorgenre formal gesehen weit voraus (bis auf Ti West, der auf ähnlichem Niveau ist). Bei Bildgestaltung, Montage, Kamera, Suspense und dem erzeugen von Atmosphäre durch geschicktem Einsatz von Sound und Musik ist Zombie ein Genie. Die Aufnahmen, so einzigartig wie detailliert strahlen eine unglaubliche Schönheit aus, wie man sie im Horrorgenre außerhalb der Zombie-Filme nur selten gesehen hat. Das erschreckende Element ist subtil und im Detail, viele dieser Elemente sind Kleinigkeiten, die vielleicht erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind. Zombie weiß um den Grusel, den auch nur die Aufnahme auf einen verlassenen Gang oder eine Hand voll skurriler Charaktere auf uns auslösen können, wenn sie richtig in Szene gesetzt werden. Die langen Aufnahmen (ganz starkes Bespiel: die ewigen aufnahmen der Zimmernummer fünf) sind Hypnotisch, die avantgardistischen Bildcollagen am Ende wünscht man sich für zukünftige Horrorfilme immer mehr.
Die Charakterkonstellation erinnert wirklich etwas an "The Innkeepers", in dem man auch eine etwas isolierte Frau und deren Arbeitskollegen, der mit aller Kraft versucht sich ihr zu nähern und ihr zu helfen im Zentrum hat. Sheri Moon Zombie, tatsächlich eine bessere Schauspielerin als es ihr meistens zugesprochen wird, spielt ihre Rolle anständig, genau wie der Rest des Casts.
Was ich an Zombie so liebe ist seine Einstellung zum Horrorfilm. Denn auch wenn Zombies Film durchaus an vielen Stellen enorm Spannend und Atmosphärisch war so scheint es ihm doch um etwas anderes zu gehen. Zombie geht es um seine Charaktere, meist gebrochene Außenseiter und deren Innenleben. Der Film ist die reise in eben dieses Innenleben. Eine irgendwie schöne, reinigende Reise. Wenn auch eine schwere Reise. Wenn am Ende noch einmal Velvet Underground läuft ("All Tomorrow's Parties"), und das überraschend positive Schlussbild über den Bildschirm flimmert, dann ist eines klar: Für Zombie ist Horror nicht eine Aneinanderreihung von Schockeffekten, sondern eine ernst zu nehmende Art von Kunstfilm. Dann ist da so viel Liebe zum Horror so viel Liebe zum Film an sich dahinter, dass man ganz schnell alle Schwächen verzeihen kann.
Zusammen mit Halloween 2 ist das wohl die Avantgarde, der Prototyp eines neuen Horrorfilms.

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Rainhard

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Bewertung7.0Sehenswert

DAS ENDE (ab der Szene im Konzertsaal) dreht für mich, den bisherigen spannenden Handlungsverlauf verlassend, eher negativ ab, in dem es inhaltlich unspektakulär und nüchtern folgen lässt, was jeder weiß. Zudem ist diese "Kunst" am Ende für mich so "komisch" weil sie vorher in der Form noch nicht im Verlauf gezeigt wurde und für mich als Zuschauer dann unstimmig und der Atmosphäre abtrünnig wirkt, und das finde ich wirklich schade, denn der Film hinterlässt schon ein Gefühl und einen Eindruck, der ein bisschen nachhallt, zumindest bei mir. Mit stimmigeren Ende hätte er von mir 8-9 Punkte bekommen.

Sheri Moon Zombie spielt ihre Rolle wirklich hervorragend authentisch und ist voll drin. Hätte mir da gewünscht das Ganze noch "näher" in Szene zu setzen- so ist man eher mehr in der Rolle des Beobachters von außen und nicht immer mitten drin. Aber der Film funktioniert für mich auch so. Der Soundtrack ist verdammt stark- er trägt maßgeblich zur teilweise drückenden, düsteren Stimmung bei. Für mich absolut!! unverständlich, die vielen ganz schlechten Bewertungen hier. Okkulte Storys sind jetzt auch nicht immer so mein Favorit, aber ich denke ich verstehe welche Stimmung man hier erzeugen wollte. Und natürlich meint Rob Zombie das ganze ernst. Einfach lächerlich da etwas völlig anderes reinzuinterpretieren- als wäre es ein reines Horror-Fun Szenario, bei dem er sich kreativ auslebt. Selbst das künstlerische Ende, welches ich persönlich echt nicht mag, ist als stilistisches Mittel wirksam, ohne sich über das was vorher passiert ist lustig zu machen- wäre doch auch sehr kontraproduktiv. So richtig weiß ich auch noch nicht was ich abschließend davon halten soll- war das Budget alle? Kein Zeit mehr? Oder ist es tatsächlich absichtlich so vom Regisseur gewollt? Dann verstehe ich entweder Rob Zombie in dem Punkt nicht, weil alles vorher für mich so ziemlich stimmig war oder Rob Zombie will am Ende nicht verstanden werden. Jedenfalls hat das Ende nicht geschafft, also bei mir nicht geschafft, den Film zu zerstören ;)

Die unverkennbare Handschrift von Rob Zombie ist absolut erkennbar und für mich immer wieder sehenswert. Sicherlich nicht sein "bester" aber kein schwacher Film. Natürlich fehlt mir was, natürlich habe ich was vermisst. Aber dennoch wird mir der Streifen in Erinnerung bleiben und hat mich mit seiner Stimmung überzeugt! Mit zu hohen Erwartungen sollte man hier nicht rangehen, er ist nicht zu 100% bis zum Ende "perfekt"- aber auf jeden Fall würde ich diesen Film den Rob Zombie- Fans empfehlen ;)

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Reli

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Bewertung6.0Ganz gut

Ach Rob, bei dir bin ich mir immer nie sicher ob das jetzt ganz doll die Persiflage oder doch ganz doll blutig-ernst gemeint ist. Ich entscheide mich bei diesem Film für Ersteres. Und fühlte mich auch arg gefangen in dem occultus Trip der "kleinen" Heidi - gegen Ende schwächelte es leider arg im Plot, da hättest du doch mehr rausholen können als nur ein Semi-Heavy-Metal-Musikvideo-Verschnitt. Aber gut, ist eben nicht. Noch ein großes Kompliment zu der Musik - die sitzt irgendwie immer noch in meinen Hörwindungen fest...

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magterie

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Bewertung0.0Hassfilm

meine Güte, was für ein schlechter Streifen

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erik.stein.12

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Bewertung1.0Ärgerlich

Oh, du meine Güte… was ein billiger Rotz. Der Trailer hatte mir Hoffnungen gemacht das The Lords Of Salem ein düsterer, stimmungsvoller und bildgewaltiger Okkult-Horrorfilm ist. Leider ist er das nur sehr begrenzt und die extrem wenigen guten Momente sind der Grund, wieso der Film noch 1 Punkt bekommt.

Die meiste Zeit (und das sind 95%) ist der Film einfach nur peinlich.
Peinlich, weil vollkommen plakativ und aufgesetzt. Man hat das Gefühl man schaut ein billiges, mit allen nur erdenklichen Clichés gepflastertes Musikvideo einer nordischen Death-Blackmetal Band.
Extra peinlich, weil alle (!) Darsteller zu besten Zeiten allerhöchstens akzeptabel sind. Die meiste Zeit (wieder 95%) ist die Leistung beschämend, auffallend hilflos und man kann das große Fragezeichen sehen, welches wohl Jedem bei solch dummen und zusammenhangslosen Dialogen ständig auf der Stirn gestanden haben muss.
Nochmals peinlich, weil eine Story kaum anwesend ist, jene eher durch Abwesenheit und Zusammenhaltslosigkeit glänzt und praktisch nichts, in irgendeiner Weise Relevantes passiert.

Summa summarum ist der Stinker immer peinlicher geworden, so dass ich ihn zum Wohle meiner immer noch anhaltenden geistigen Verwirrtheit abbrechen musste; obwohl nur noch 30 verbleibende Minuten auf der Anzeige standen.

Bewertung der deutschen Blu Ray unter:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2014/04/the-lords-of-salem-blu-ray.html

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frink

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Schön auf den Punkt gebracht. Viel nennenswertes passiert auch in den letzten 30 Minuten nicht mehr, auch wenn das die besseren 30 Minuten des Films waren ;)


manuel_trg

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Bewertung7.5Sehenswert

Für mich ist dieser Film unglaublich schwer zu bewerten, den die ersten 2/3 sind, meiner Meinung nach, absolut genial und treffen zu 100 % meinen Geschmack. Ich wurde durch den wunderschönen Soundtrack, den tollen Bildern und der beklemmenden Atmosphäre dermaßen in den Bann gezogen, dass ich völlig in diese Welt abgetaucht bin und mit Heidi gelitten habe. Aber dann kam dieser eine Punkt, alle werden wissen welchen ich meine, der mich wie ein Faustschlag in die wirkliche Welt zurück geholt hat. Hätte Rob Zombie die Ernsthaftigkeit bis zum Ende durchgezogen, würde dieser Film von mir locker 9 Punkte bekommen, aber so bleibt leider ein übler Nachgeschmack.

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Rainhard

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Absolut auch meine Meinung. Das Ende ist wirklich mehr als schade- es wirkt sehr auf die schnelle konstruiert um das Ganze abzuschließen- dabei wurde zuvor mit wirklichen schönen Bildern, starker, stimmiger Musik und düsterer Atmosphäre erzählt...


Glen0Negative

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Bewertung1.0Ärgerlich

Diesen Film hätte der Herr Zombie sich lieber sparen und den Produktionsaufwand des Films lieber in seine Musik investieren sollen.

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Pesthexer

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Bewertung3.0Schwach

Der Ansatz war eigentlich gut aber ab der Hälfte ungefähr verkommt der Film zu einem verrücktem Trip ohne wirklichem Sinn und Verstand. Der Schnitt war dabei eine ganz befremdliche Arbeit aber Sheri Moon Zombie sah echt stark aus.
War nicht mein Fall.

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FlintPaper

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Bewertung6.5Ganz gut

Modernes Hexenmär von Rob Zombie. Leise hört man den Okkultismus trapsen. Naja, eigentlich laut - denn das satanische Ritual kommt in Form einer unscheinbaren Schallplatte daher, welches dem nichts-ahnenden DJ-Trio einer mitternächtlichen Radiosendung zugeschickt wird. Atmosphärisches Gruselfilmchen, jedoch eher auf Stil und das raffinierte Spiel mit genretechnischen Versatzstücken bedacht, als auf tatsächliche Schocker- oder Horrormomente. Außer man versteht inzwischen schon alte, nackte Weiber als Schreckens-Motiv. Bewegt sich somit zwar fernab angsteinflössender Genre-Kollegen, doch dem absonderliche Spektakel haftet schon eine gewisse Faszination inne. Und dann gibt es da ja auch noch das pompöse Finale.

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Mac_C_Tiro

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Bewertung1.0Ärgerlich

Eine wirre Story, wenn man hier überhaupt von Sory reden kann, miese Darsteller und schlecht gesetzte Schockeffekte... was ist bloß aus Rob Zombie geworden? Die Krönung der ganzen Nummer sind jedoch die Dialoge! Gegen sie wirkt selbst der Dialog einer Uwe Boll Produktion wie sprachliches Gold!! Wäre nicht der atmosphärische Soundtrack, dieser Film wäre der erste Rob Zombie der von mir 0 Punkte erhält! Meine Empfehlung, zieht Euch Die Lords of Salem als Hörspiel rein und schaltet auf Stumm sobald ein Darsteller den Mund aufmacht!

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Harvey Specter

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Bewertung2.0Ärgerlich

Bei "The Lords of Salem" habe ich etwas anderes erwartet, als ein von einer Vinylplatte hervorgerufener Hexenzirkel, der mit einem vergangenen Ritual versucht, das Kind Satans (oder so ähnliche) zu gebähren. Nach einiger Zeit war ich auch nicht mehr so konzentriert und eher gelangweilt. Meines Erachtens kein Horror und ziemlich lahm. Von mir gibt es ganz klar einen Daumen runter - Rob Zombie hin oder her.

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Xellus

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich denke so oder so ähnlich muss sich wohl ein Acid-Trip anfühlen.

Wieso kommt mir dieser Gedanke?
Bis zu dem Konzert der "Lords" scheint es ein kleiner Horrorfilm zu sein, mit einem erstklassiken Soundtrack, gelungenen Kameraeinstellungen und einer durchaus interessanten Story.
Ab dem Konzekt: Ein Trip, der einen nur mit offenem Mund dasitzen lässt und man sich denkt "WTF?"

Meine Punktzahl lässt sich leicht erklären: Interessante Story, eine meiner Meinung nach brilliante Soundkulisse, jedoch eine Spur zu abgedreht.

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Maniac

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Bewertung6.0Ganz gut

Verrückter Okkultismus mit einer etwas wirren Story in zu Teil doch sehr verstörenden Bildern. Mit Sicherheit nicht jedem sein Fall. Auch ich bin kein großer Fan von solchen Okkultschockern was sich dann auch in meiner Bewertung wiederspiegelt. Aber als Sympathisant des Regisseurs muss mann auch diesen wenigstens einmal gesehen haben und eines muss mann Rob Zombie lassen. Auch dieser Film hat seine ganz eigene Handschrift und für das kleine Budget bekommt mann einen handwerklich ganz guten Streifen geboten . Wie schon erwähnt, nicht ganz mein Geschmack aber dennoch durchaus gelungen .

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jacker

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Fand den gut, aber für Zombie-Verhältnisse ziemlich gemäßigt. Naja, am Ende gibts Entschädigung, da drehen Bild und Ton ja nochmal richtig ab! Score war allerdings pervers gut!


Maniac

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Ja jacker ich war von der Gangart auch etwas überrascht aber auch oder eben gerade das spricht für Zombie.


Brainybab

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Bewertung0.5Schmerzhaft

"Das ist der Dolch, der unsere Rache durchführt." (Oder so ähnlich.)
Und das ist der Knopf mit dem ich abschalte.
Jedes weitere Wort würde diesen Quark nur unnötig ehren.

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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Rob Zombie liefert mal wieder einen kleinen, gelungenen Horror-Film ab!

THE LORDS OF SALEM ist, vor allem verglichen mit seinen vorangegangenen Werken, wohl der normalste bzw. klassischste Streifen aus seiner Feder - diese okkulte Story über Hexenzirkel, eifrige Inquisitoren, einen Jahrhunderte alten Fluch und die mesmerisierende Macht der richtigen (bzw.  falschen) Noten auf Vinyl, bedient sich stilsicher einiger klassischer Genre-Motive und versprüht weit weniger blutrünstigen Wahnsinn als z.B. Zombie's frühere Terror-Kracher a la HOUSE OF 1000 CORPSES.

Das allerdings tut dem Ganzen keinerlei Abbruch, denn der überbordende Psychoterror weicht einer extrem dichten Atmosphäre, voller undurchdringlicher Traumsequenzen, morbider Visionen und enorm creepiger alter Damen beim Tee. Schwerpunkt-Verschiebung, nicht Zähmung. Denn klar ist nach wie vor: Ob blutrünstige Hinterwäldler-Familien, oder Suspense-orientierte Satanismus-Fabel - Rob liebt, was er in Szene setzt, daran besteht keine Sekunde Zweifel und deshalb funktioniert TLOS größtenteils ganz großartig. 

Nachdem die Protagonistin Heidi, ausgelöst durch den Klang einer ihr von unbekannt zugesandten Schallplatte, nach und nach immer weiter in seltsame Zustände gerät - geplagt von höllischen Trips, Alpträumen und Erscheinungen - ist schnell klar, dass in Salem etwas nicht stimmt. Die Spirale beginnt sich zu drehen, die Motive werden intensiver und zur Klimax flippt Zombie noch einmal in altbekannter Manier aus - geisteskranke Neu-Interpretationen bekannter christlicher Motive inklusive.

Vor allem die schöne Kostüm- und Kulissengestaltung (was eine Tapete ausmachen kann) und die klassisch-schlabberigen, handgemachten Effekte machen den Film zu einem Genuss, bis tief ins Mark arbeiten sich begleitend die atonal-schrägen, hypnotischen Klänge des Soundtracks von John 5 und Griffin Boice. Verzerrt, düster und verstörend, was die Herren sich da zusammen komponiert haben.

Rundum gelungen!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/01/23/the-lords-of-salem-2013]

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LaLaland2000

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Bewertung5.5Geht so

Rob Zombie hat sich eigentlich immer dadurch ausgezeichnet, das er den unter seiner Regie entstandenen Filmen seine ganz eigene Note verliehen hat, so das sie sich definitiv von anderen Werken abheben. Vor allem kam dies sehr positiv bei seinem Erstling "Haus der 1000 Leichen" sowie dessen Nachfolger "The Devil's Rejects" zum Ausdruck, präsentierten sich doch zwei abgefahrene Filme mit durchgeknallten Charakteren und Geschichten, die in Fan-Kreisen mittlerweile längst Kultstatus erreicht haben. Nach der Sichtung von "The Lords of Salem" muss sich der Zuschauer nun aber so langsam die Frage stellen, ob Zombie mittlerweile seinen Biss verloren hat, oder seinen neueren Werken ganz einfach nur mehr entlocken will, als sie letztendlich beinhalten? Schon mit seinem "Halloween II" wagte er den Spagat zwischen einem Horrorfilm und einer visuellen Achterbahnfahrt, die den Betrachter phasenweise in einen regelrechten Drogenrausch versetzte und dabei so dermaßen wirre Bilder präsentierte, das die Legende Michael Myers regelrecht demontiert wurde. Rechnete man zur damaligen Zeit noch mit einem einmaligen Ausrutscher, so bekommt man mit vorliegender Geschichte den praktischen Gegenbeweis geliefert, denn "The Lords of Salem" versucht ebenso durch visuelle Stärke zu punkten, die sich letztendlich aber eher als streckenweise verwirrender Bilderrausch offenbart, an dem man nur streckenweise seine Freude haben kann.

Das mag eventuell auch daran liegen, das der gute Rob hier im Prinzip eine vollkommen ausgedünnte Rahmenhandlung präsentiert, die rein inhaltlich sicherlich auf einem halben Bierdeckel zusammengefasst werden kann. Um die eklatanten Schwächen des Drehbuches zu kaschieren wurden dann halt kurzerhand einige visuelle Farbtupfer gesetzt, die zumindest in einigen Phasen recht nett anzusehen sind. Um das Ganze noch ein wenig aufzupäppeln bekommt der Zuschauer dann auch noch die gewohnte Zombie-Mixtur eines musikalischen Overkills serviert und fertig ist "The Lords of Salem". Doch ganz so einfach kann man sich die Sache dann doch nicht machen, beinhaltet die Geschichte doch dennoch einige starke Ansätze, die aber letztendlich allesamt im Sande verlaufen. Daran ändert auch eine bemüht agierende Sheri Moon Zombie nichts, die natürlich selbstredend in der Hauptrolle zu sehen ist. Die Ermüdungserscheinungen ihres holden Gatten scheinen jedoch auch auf sie abgefärbt zu haben, denn die immer noch nett anzusehende Blondine hat schon weitaus bessere Leistungen abgeliefert als es hier der Fall ist. Andererseits passt ihre müde wirkende Performance aber nahezu perfekt in das Gesamtbild dieses Filmes, denn das größte Defizit ist sicherlich darin zu erkennen, das im Prinzip über die ganze Laufzeit nicht wirklich etwas passiert.

Denkt man dabei zu Beginn noch an eine ruhig-und bedächtig daher kommende Einführungsphase, so muss man mit der Zeit immer mehr feststellen, das sich diese über die gesamten gut 90 Minuten Spielzeit hinzieht, so das der Film zu keiner Zeit wirklich auf Touren kommt. Nun muss man bei einer Geschichte mit der vorliegenden Thematik sicherlich keinen Action-Kracher im Horror-Gewand erwarten und ehrlich gesagt ist man auch keinesfalls von blutigen oder reißerisch umgesetzten Szenen ausgegangen, doch "The Lords of Salem" erstirbt streckenweise in der totalen Ereignislosigkeit und kann zudem als Highlight-befreite Zone bezeichnet werden. Wenn man denn so will ist einer der Höhepunkte darin zu erkennen, wie der gute Bruce Davison mit einer Bratpfanne erschlagen wird, was auch gleichzeitig die einzige Härte in einem Szenario darstellt, das ansonsten viel eher den Anschein eines weichgespülten Versuches darstellt, die Hexen-Thematik ins Bild zu setzen. Im Großen und Ganzen hat die Geschichte eine schon fast einschläfernde Wirkung, was komischerweise von nicht gerade wenigen Leuten als hypnotische Faszination deklariert wird. Wären da nicht die manchmal auftretenden visuellen Farbtupfer in der Erzählung zu erkennen, würde man höchstwahrscheinlich spätestens nach der hälfte des Werkes sanft dahin schlummern, um am nächsten Tag ausgeruht und entspannt wieder aufzuwachen und sich daran zu erfreuen, das man sich diese langweilige Chose nicht bis zum Ende angesehen hat. Meine Worte mögen ziemlich hart klingen und die Filme von Rob Zombie eigneten sich schon immer bestens dafür die Meinungen zu spalten, doch bei diesem mauen Filmchen fragt man sich nach der Sichtung ganz ehrlich, was man da eben eigentlich gut 90 Minuten gesehen hat.

Entweder war es ein eher misslungener Versuch eines Horrorfilmes mit Hexen-Thematik, oder aber der gute Rob hat vor dem Dreh der Geschichte ganz eindeutig die falschen Drogen eingeworfen, wobei die Wahrheit wohl wie immer in der Mitte liegt. Positiv wäre dann aber doch noch zu erwähnen, das man zumindest einige altbekannte Gesichter zu sehen bekommt, denn mit Dee Wallace, Ken Foree oder auch Bruce Davison ist ein recht guter Cast vertreten, der den eher unterdurchschnittlichen Eindruck des Gesamtwerkes aber auch nicht sonderlich aufwerten kann. Bisher habe ich eigentlich immer sehr viel von Herrn Zombie gehalten, der nun aber mit "Halloween II" und nun auch "The Lords of Salem" zwei aufeinander folgende Filme präsentiert hat, die er sich auch gut und gern hätte verkneifen können. Es bleibt durchaus zu wünschen, das der Regisseur wieder zu seinen Wurzeln zurückkehrt und sich auf seine eigentlichen Stärken besinnt, die momentan jedoch irgendwie abhanden gekommen sind. So ist diese ominöse Filmchen leider nur sehr bedingt zu empfehlen, wobei es sicherlich genügend Leute geben wird, die diesem langweiligen Szenario nicht zu erkennende Stärken abgewinnen können.

Fazit:

Was hatte ich mich auf das neueste Werk von Rob gefreut, um dann letztendlich die nächste bittere Enttäuschung zu erleben. Eine extrem dünne Geschichte, eine streckenweise grausam langweilige Umsetzung und eine müde agierende Sheri Moon Zombie sind nicht gerade die Atribute um diesem Werk eine Empfehlung auszusprechen. Zumindest bekommt man aber an einigen Stellen recht kraftvolle Bilder serviert, wobei sich der visuelle Gesamteindruck des Szenarios aber in die Richtung eines schlechten Drogen-Trips entwickelt.

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LaLaland2000

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Mal eine 5,5 gegeben .Aber Morgen kann das auch eine 4,5 werden mal sehen....


laskler15

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenn Teddybären und Damenhöschen auf die Bühne fliegen, und ein Haufen Mädls "Robbieeee" kreischen, dann ist meistens der Williams gemeint.
Wenn Kruzifixe und blutgetränkte Voodoo Puppen auf die Bühne fliegen und ein Haufen Hardcore Rocker und Satanisten "Robbieeeee" gröhlen, dann ist wohl der Zombie gemeint.
Beides Romantisch <3

Gesehen Live 8.12.12 - Wiener Stadthalle. (Zombie und Manson)

Zum Film:
Leider sein schwächster, aber dennoch gut genug um über den Durchschnitt zu liegen.
Athmo sowieso "Zombielike" fantastisch, Soundtrack der das Blut gefrieren lässt und 3 Satanisten-Omas die nicht auf eine Bingo Runde aus sind.

Anschauen.

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