The Lords of Salem

The Lords of Salem (2012), CA/GB/US Laufzeit 101 Minuten, Horrorfilm, Thriller

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6.1
Kritiker
8 Bewertungen
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6.4
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48 Bewertungen
21 Kommentare
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von Rob Zombie, mit Sheri Moon Zombie und Bruce Davison

In Rob Zombies Horrorschocker nehmen The Lords of Salem Rache und alles beginnt mit einer seltsamen Schallplatte.

Im Jahre 1692 begannen in Salem die berüchtigten Salemer Hexenprozesse, in deren Verlauf viele unschuldige Menschen der Teufelsanbetung angeklagt wurden und auf grausame Art ihr Leben lassen mussten. So weit die Historie. The Lords of Salem hält eine andere Version bereit.

Heutzutage ist Salem eine Kleinstadt mit gerade einmal knapp 40.000 Einwohner, betulich an der Ostküste gelegen im Staate Massachusetts. Für Unterhaltung im ansonsten unaufgeregten Alltag sorgt die lokale Radiosation mit DJ Heidi Hawthorne (Sheri Moon Zombie) am Mikrofon. Doch dies soll sich bald schon ändern: Eines Tages erhält Heidi eine hölzerne Schachtel mit einer LP als Inhalt, eine Promo-Scheibe vermutlich. Der Name der Band: The Lords of Salem. Beim ersten Anhören kann sie allerdings nur rückwärts abgespielt werden. Später wird die Platte – nun normal gespielt – zum Hit. Eine weitere Sendung enthält Werbematerial für ein auszurichtendes Live-Konzert. Was aber weder Heidi noch die Bewohner Salems wissen: In Wirklichkeit verbirgt sich hinter The Lords of Salem keine Band. Das „Konzert“ soll einen Hexensabbat beschwören, an dem die tatsächlichen Hexen blutige Rache nehmen sollen an den Nachfahren ihrer Peiniger.

Hintergrund & Infos zu The Lords of Salem
Für Drehbuch und Regie von The Lords of Salem zeichnet der Musiker und Filmemacher Rob Zombie (The Devil’s Rejects) verantwortlich. The Lords of Salem ist bereits der fünfte Film von dem Künstler mit der Vorliebe fürs Drastische.
Die Stadt Salem diente thematisch schon häufiger als Kulisse für einschlägige Horrorfilme, am nachhaltigsten wohl in Gestalt von…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (6) — Film: The Lords of Salem

SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

»God is the unholy pig!«

Rob Zombie zeigt wenig Interesse daran, sein zu Anfang angedeutetes Handlungsgerüst rundum rätselhaften Schallplatten, ritualisierter Höllenkunst, freizügigen Ekelhexen, einer Radio-Moderatorin und jeder Menge widerwärtiger Zeitgenossen, die direkt aus der Unterwelt entflohen zu sein scheinen, irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. „The Lords of Salem“ ist dabei allerdings kein erneutes Terrorgleichnis à la Zombie; und doch ist seine inzwischen durchaus charakteristische Handschrift, die er spätestens in „Halloween II“ für jeden erkennbar machte, auch hier ohne Wenn und Aber vorhanden, wenngleich seine eigentümliche Inszenierung in diesem Fall etwas unrund ausfällt, hin und wieder die nötige Balance zwischen den divergenten Horror-Settings vermissen lässt und gerne auch einen leicht verzärtelten Schimmer innehat. Zombies intentionaler Vorsatz ist eben nicht von Hektolitern Blut gezeichnet, sondern ein ästhetischer (Bild-)Rausch durch die atmosphärischen Untiefen des okkulten Surrealismus. Ideelle und nonkonformistische Virtuosität, der keine Grenzen gesetzt wurde und in der ab einem bestimmten Punkt alles möglich scheint. Anormale Schönheit.

27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Jenny von T

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Souli, hilf mir mal: Ist der Film was für mich? Kenne von Zombie bisher nur seinen Erstling (also HOUSE OF 1000 CORPSES), der war so GAR NICHT meins (seitdem halte ich es so wie VisitorQ).


SoulReaver

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Poa, schwierig. Mit seinen anderen Filmen ist SALEM eben nicht zu vergleichen. Hier geht's um ästhetische Genre-Motive und Atmosphäre. Ist jedenfalls nicht so heavy, wie man es sonst von ihm gewohnt ist, trotzdem natürlich klare Geschmackssache. Eigentlich sollte er dir besser gefallen, aber mehr als 5-6 Punkte deinerseits halte ich für utopisch.


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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7.0Sehenswert

Verglichen mit Rob Zombies bisherigen Filmen, die in ihren besten Momenten einem pulsierenden Rausch voller Adrenalin und Gewalt gleichkamen, muss die jüngste Regiearbeit des Musikers THE LORDS OF SALEM fast wie Innehalten nach dem Exzess wirken. Nahezu elegisch schwebt die Kamera durch dunkle Flure und durch die bekannten Settings des Okkultfilms, während die Geschichte mit zwielichtigen Nachbarn, einem Hexenkult und einer Schallplatte als Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart, den dazu passenden Aufhänger liefert. Die Handschrift des Regisseurs ist vorhanden, besonders in der zweiten Hälfte bietet der Film mit Licht- und Musikeinsatz einige morbid-schöne Albtraum-Szenarien, aber sie ist weniger offensichtlich-präsent als man es von Rob Zombie bislang gewohnt war. Damit unterläuft sein fünftes Werk gewissermaßen die Erwartungshaltungen und zwangsläufig auch Gefahr, Enttäuschungen heraufzubeschwören - es empfiehlt ihn aber auch als gereiften Filmemacher, bei dem Inhalt und Inszenierung mehr denn je untrennbar miteinandern verknüpft zu sein scheinen.
Letztlich ist THE LORDS OF SALEM kein Meisterwerk geworden, und phasenweise schwankt er fast schon unentschlossen zwischen ausladender Arthouse-Geste und Genre-Beschwörung hin- und her. Aber er zeigt, dass Zombie innerhalb seiner Aufarbeitung klassischer Horror-Sujets nichts am Stillstand gelegen ist, das er weiter experimentieren wird. Darauf kann man sich nur freuen.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

DeDavid

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Hö, ist nicht mal von einem Blob-Remake die Rede gewesen?


Hitmanski

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Sozialdrama. Hmmmhmm.


Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Es gibt viel zu lachen in Rob Zombies neuer Horrorkomödie! Leider nur sehr selten im Sinne des Erfinders. Da es dem herzlich hohlen Plot immens ans Spannung mangelt, machen immer wieder Leute in lustigen Billo-Masken "Buh!" und die Tonspur rumpelt mühsam den Grusel herbei, der sich niemals einstellen wird. Auch für Gorebauern ist absolut nichts im Topf! So muß man Zombie, diesem bemühten Laiendarsteller eines Filmemachers, tatsächlich zugute halten, daß er sich der nominellen Zielgruppe in keinster Weise anbiedert. Mehr noch: Ausgerechnet in den Szenen, in denen kein gehörnter Schafskopf und keine faltige Hexe voll shocking in die Kamera glotzt, gelingt ihm eine eindrückliche Atmosphäre von Angst und Beengung. Und obwohl er seine verdienten Darsteller größtenteils - mal wieder - verheizt, liefern einige von ihnen ausgezeichnete Leistungen; da bleiben insbesondere ein lässiger Ken Foree (dem in einem schlauen Gag zu einer Isaac Hayes-"Frisur" geraten wird) und die furchtlose Meg Foster in Erinnerung. Der bemitleidenswerte Auftritt von Zombies tölpelhafter Gattin in der Hauptrolle fällt da kaum noch ins Gewicht.
Statt erwartbarem Haudrauf-Finale ergeht sich THE LORDS OF SALEM dankenswerterweise in Alptraumbildern, von denen manche sogar mehr sind als nur Insignien eines White Zombie-Videos. Überhaupt hat Zombie in Sachen Framing dazugelernt, viele Szenen lassen seine normale Amateur-Nerdshow weit hinter sich. Hier wollte er wirklich mal einen Horrorfilm machen, und das ist ihm zumindest in der von ihm evozierten Stimmung gelungen, auch wenn er in der Wahl seiner Mittel mal wieder völlig wahllos agiert. THE LORDS OF SALEM ist zwar, besonders in der zweiten Hälfte, unfaßbar langweilig und auch nicht in der Lage, das Ganze über die Narrative hinaus zu transzendieren, aber eine Gurke ist er nicht. Prätentiös, aber keine Gurke. Zombies bisher bester Film.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

der cineast

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Großartiger Film, Du Gurke.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

Zweifellos beeindruckend, wie Rob Zombie seine persönlichen Genrevorlieben ganz selbstverständlich durch den eigenen Bilderfleischwolf motivgeschichtlich wüster Horrorgemälde dreht. Innerhalb von fünf Spielfilmen bereits hat seine zuvorderst visuelle Handschrift sich zu einer auteuristischen Disposition verdichtet, die erst experimentell-exploitatives Terror- und Slasherkino und nun auch noch das Witchcraft-Sujet im eigenen Zombieschen Stiegenhaus anordnet. "The Lords of Salem" kommt einer filmadaptierten Booklet-Seite früherer Zombie-Platten näher als jede andere seiner bisherigen Regiearbeiten: Méliès-Pappmaché, mediävistische Splatter-Riten und pervertierte religiöse Ikonographie werden sorgfältiger denn je auf eine Suche nach dem perfekten Horrormotiv abgestimmt. Als würde Ken Russell "The Shining" drehen, so umschrieb Zombie seinen auch gut als La Quarta Madre verkaufbaren Hexentanz, den er formal einem Ti West nicht ganz unähnlich auf Linie knöcherner Genreklassik bringt. Im schönsten Widescreen sanfter Zooms und unheilvoller Fischaugenobjektive ertönen Velvet Underground, Mozart und sogar der Inception-Button – eigentümlich und vorzüglich bizarr, aber schon irgendwie, ja doch, auch an der Schwelle zur Prätention.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

lieber_tee

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Ich mag deine geradlinigen, nicht-polemischen Schlagwörter-Texte / Kritiken mehr als deine Kolumne hier bei MP.


WelcometotheKlap

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Scheiß auf Prätention, die "filmadaptierte Booklet-Seite" reicht schon/noch um mir den Mund wässrig zu machen.


Rex Reed: The New York Observer

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2.5Ärgerlich

The Lords of Salem ist so schlecht, das ist schon fast wieder unterhaltsam. Sheri Moon Zombie ist eben keine Mia Farrow, Rob Zombie kein Roman Polanski und dieser Film hätte wohl eher von Fetisch-Fans inszeniert werden sollen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Noel Murray: The Onion (A.V. Club) Noel Murray: The Onion (A.V. Club)

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7.5Sehenswert

Wie so oft in Zombies Filmkarriere, tragen sein Vorstellungsvermögen und seine lebhafte Fantasie The Lords of Salem nicht soweit, wie sie es tun sollten.

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Kommentare (15) — Film: The Lords of Salem


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Moe Szyslak

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Bewertung7.0Sehenswert

Rob Zombies neuster Film ist zwar nicht sein bester (für mich ist das immer noch sein erster), ist aber dennoch wieder sehr gelungen. Anfangs hat mich meine extrem hohe Erwartungshaltung wieder mal sehr heftig getroffen, weil ich andauernd darauf gewartet habe, dass sofort etwas total Grausiges passiert, was mir das Blut in den Adern gefrieren lässt. War ja fast abnormal sympathisch und fast schon idyllisch, was einem zu Beginn des Films geboten wurde. Aber man gewöhnt sich dann doch recht schnell dran, weil die Stimmung unheimlich war, das Grauen sich subtil aufgebaut hat und ein kleiner Schocker hier oder eine kleine Vision da eingestreut wurde, die Zombie-typisch so surreal waren, dass man vor Faszination einfach nicht die Augen von lassen kann und nach mehr giert. Und das bekommt man zum Ende dann auch in aller Heftigkeit. Verstörende und bizarre Szenen und Bilder des Horrors, so bizarr-krank, wie Zombie es halt einfach drauf hat. Letzendlich muss ich aber doch sagen, dass "Lords of Salem" nicht so schockt wie seine ersten beiden Filme, die waren einfach wesentlich wilder und unkontrollierter. Und die Geschichte rund um die Hexen fand ich jetzt auch nicht so toll. Aber dennoch wars dank der unheimlichen Stimmung, einer stark spielenden Sheri Moon Zombie und eines kranken Finales wieder ein besonderes Erlebnis. Zombie soll sich seine Aussage, ab jetzt keine Horrorfilme mehr drehen zu wollen, bitte nochmal überlegen, denn dieses Genre braucht ihn einfach!

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Filmliebhaber-Tom

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

THE LORDS OF SALEM ist ein bizarrer satanischer Fiebertraum wie ihn sich nur Rob Zombie erdenken konnte. Der Film kommt dabei weitestgehend ohne Splattereinlagen aus und versucht den Zuschauer durch seine starke Optik und düstere Atmosphäre in seinen Bann zu ziehen.

http://filmchecker.wordpress.com/2013/05/06/filmreview-the-lords-of-salem-2012/

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der cineast

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Regisseur sucht sich selber und findet sich erst ganz spät. Wenn das Kino von Rob Zombie am Ende dann aber doch wieder ganz zu sich selber gefunden hat und sich in rauschaften Bildern ersäuft und ertränkt, dann stehen dem Zuschauer und Fan ungewollt die Nackenhaare zu Berge. Rob Zombie verliert sich so eindringlich und so imposant in seinen Bilderwelten, dass einem der Mund offen steht. Ein brillanter Regisseur greift nach allem und gar nichts. Und man kann ihm beim Scheitern und Gewinnen gleichermaßen zusehen. Alle Unsicherheiten und Anstrengungen des Filmes sind vergessen. Atemberaubend schön.

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Punsha

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Was denn? Nun doch kein Lieblingsfilm? Verklickt oder was? ;)


der cineast

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Ja. Ganz doof. Hihi.


Alexandra Aje

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich mag ich alle Filme von Rob Zombie. Doch dieser hat mich nicht ganz so überzeugt! Über die Schauspieler und die Atmosphäre kann man nichts sagen, doch irgendwie fehlt mir bei diesem Film etwas.

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DerStiffmeister

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich will ihn ja gut finden. Wirklich.
Aber es geht nicht.
Erinnert stark an italienischen 70er trash Horror.
Die Ausstattung ist top. Die Effekte (absichtlich?) grottig. Keine Spur von Horror, Grusel, oder was auch immer.
Der Soundtrack ist geil, aber der Unterhaltungsfaktor ist für mich gleich null.
Schade.

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MrDepad

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"The Lords of Salem" ist der fünfte Horrorfilm von Rob Zombie, den ich mittlerweile zu einem meiner liebsten aktuellen Horror-Regisseure zählen würde.
Waren die bisherigen Werke von Zombie schon durch seine einzigartige Handschrift geprägt, erscheint sein neuester Film wie sein persönlichster. Mit einem Budget von gerade einmal 1,5 Millionen Dollar hat er es mal wieder geschafft, einen Horrorfilm zu kreieren, der sich mit fast keinem der Horrorfilme aus der letzten Zeit vergleichen lässt.
Die Handlung ist relativ zweitrangig. Seine Frau Sheri Moon Zombie spielt die Radio Djane Heidi, die eine mysteriöse Platte zugeschickt bekommt, deren verstörende Klänge weitreichende Folgen für das Städtchen Salem haben wird. Nachdem es Zombie anfangs ein wenig langsam angehen lässt, löst er sich nach und nach völlig von allen erzählerischen Konventionen und der Film kippt vom normalen Horrorfilm immer mehr in eine bizarren, surrealen Höllentrip, in den man sich auf jeden Fall fallen lassen muss. Realität und Albtraum vermischen sich immer dichter, während die Hauptfigur Heidi von immer schrecklicheren Visionen geplagt wird, die immer mehr in ihr echtes Leben vordringen. Fans von Zombie könnten ein wenig enttäuscht sein, denn gewalttechnisch hält sich der Streifen sogar ein wenig zurück und setzt voll und ganz auf die dichte Atmosphäre. Der gesamte Film besticht durch ein hervorragendes Set-Design, bei dem Zombie trotz des schmalen Budgets eine hohe Detailverliebtheit und Zitierfreude an den Tag gelegt hat. Besonderes Lob gebührt auch dem Gitarristen seiner Band, John 5, der für den Soundtrack verantwortlich war. Dieser ist wirklich einfach nur fantastisch und sorgt mit der unruhigen bis verstörenden Klangkulisse für das perfekte, akustische Horrorerlebnis. Am Ende lässt Zombie das Geschehen in ein Finale münden, welches den Gipfel an Surrealität darstellt und den Mainstream-Horrorzuschauer wohl endgültig vor den Kopf stoßen wird.
"The Lords of Salem" ist vielleicht die bisher beste Arbeit von Rob Zombie, ein surreales, bildgewaltiges Kunstwerk, welches von allen erzählerischen Fesseln gelöst in einen bizarren Albtraum einlädt.
"Satan, come to us, we are ready!"

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JackoXL

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Danke für den Tipp.


DAWE265

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Echt gut geschrieben, klingt interessant.


tobiausbayern

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Sieht richtig gut aus, hoffe das der bei uns im Kaff ins Kino kommt :)

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vaN_iLLa

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Uff, diese Bilder und die Atmosphäre... Ich freu mich schon auf den ersten richtigen Trailer bzw. auf den Film..... :-))

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Vic Mackey

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Der neue, offizielle Trailer... das könnte ganz groß werden!
http://www.youtube.com/watch?v=JEV-I_JWwqU

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lieber_tee

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Hah, der Tag ist gerettet. Dank dir. ;)


Mike Myers

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Keine Ursache - macht 5 Euro *haudaufheb* :-)


Vincent_Vega

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was freue ich mich doch immer, wenn der gute Rob Zombie mal wieder mit 'nem neuen Film um die Ecke kommt..
Seit ein paar Tagen läuft "Lords Of Salem" schon auf dem Toronto International Film Festival in Kanada. Und es gibt schon Stimmen, der Film wäre nicht einer dieser neuartigen Horrorschocker sondern eine Homage an langsam aufgebaute, spannende Filme aus den 70ern, der erkennbare Anleihen von Filmen wie" Eraser Head", "Suspiria" und "Shining" hat. Leute, die nichts mit Lynch, Argento, Jodorowsky und Kubrick anfangen können, wird davon abgeraten, ihn sich anzusehen.
Das hört sich für mich ganz nach 'nem irren Fiebertraum in Filmform an.
Herr Zombie, ich vertraue Ihnen blind und freu mich wie Schneekönig d'rauf.

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Fulsome.

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Solang Hitler nicht wieder von den Amis gekillt wird, ist alles fein.
Vorgemerkt.

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smokeweedeveryday

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Ich finds toll wenn Hitler gekillt wird.
Egal von wem!!!


Fulsome.

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Ouch. You don't get the message.


Hartigan85

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Abgedreht is er ja schon, hoffentlich gibt es bald mal einen ersten Trailer, einer meiner Most Wanted 2012 :-)

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Hartigan85

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Danke, aber die Qualität lässt doch noch stark zu wünschen übrig!


slangbanger!

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Was besseres gibt es zurzeit leider nicht im Netz, sorry.


Leveinard

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geiles poster, wird angeglotzt.

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Jade

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Mein Künstler-Äuglein ist ganz verzückt von dem Poster - vorgemerkt - da muss ich nix wissen :)

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Mazeme

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Grossartig, Sid Haig ist wieder dabei!!

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