Zu Listen hinzufügen

The Lords of Salem

The Lords of Salem (2012), CA/GB/US Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.4
Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.6
Community
456 Bewertungen
91 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Rob Zombie, mit Sheri Moon Zombie und Bruce Davison

In Rob Zombies Horrorschocker nehmen The Lords of Salem Rache – und alles beginnt mit einer seltsamen Schallplatte.

Im Jahre 1692 begannen in Salem die berüchtigten Salemer Hexenprozesse, in deren Verlauf viele unschuldige Menschen der Teufelsanbetung angeklagt wurden und auf grausame Art ihr Leben lassen mussten. So weit die Historie. The Lords of Salem hält eine andere Version bereit.

Heute ist Salem eine Kleinstadt mit gerade einmal knapp 40.000 Einwohner, beschaulich an der Ostküste gelegen im Staate Massachusetts. Für Unterhaltung im ansonsten unaufgeregten Alltag sorgt die lokale Radiostation mit DJ Heidi Hawthorne (Sheri Moon Zombie) am Mikrofon. Doch dies soll sich bald schon ändern: Eines Tages erhält Heidi eine hölzerne Schachtel mit einer LP als Inhalt, eine Promo-Scheibe vermutlich. Der Name der Band: The Lords of Salem. Beim ersten Anhören kann sie allerdings nur rückwärts abgespielt werden. Später wird die Platte – nun normal gespielt – zum Hit. Eine weitere Sendung enthält Werbematerial für ein auszurichtendes Live-Konzert. Was aber weder Heidi noch die Bewohner Salems wissen: In Wirklichkeit verbirgt sich hinter The Lords of Salem keine Band. Das ‘Konzert’ soll einen Hexensabbat beschwören, an dem die tatsächlichen Hexen blutige Rache nehmen wollen an den Nachfahren ihrer Peiniger.

Hintergrund & Infos zu The Lords of Salem
Für Drehbuch und Regie von The Lords of Salem zeichnet der Musiker und Filmemacher Rob Zombie (The Devil’s Rejects) verantwortlich. The Lords of Salem ist bereits der fünfte Film von dem Künstler mit der Vorliebe fürs Drastische.
Die Stadt Salem diente thematisch schon häufiger als Kulisse für einschlägige Horrorfilme, am nachhaltigsten wohl in Gestalt von Stephen Kings Brennen muss Salem, welches in zwei Versionen zu sehen war: Tobe Hoopers Brennen muß Salem und Salem’s Lot – Brennen muss Salem von Mikael Salomon.

Auch das Motiv, dass rückwärts abgespielte Musik satanische Nachrichten oder Beschwörungsformeln enthielte, wird gern genommen. Populärstes Beispiel hierfür ist Das Weiße Album der Beatles, speziell der darauf enthaltene Song Helter Skelter. Charles Manson soll durch den Song zusammen mit seinen Jüngern zu dem Massaker u.a. an Sharon Tate, die damalige Partnerin von Roman Polanski, inspiriert worden sein. Verfilmt wurden die Umstände in Helter Skelter – Die Nacht der langen Messer oder Helter Skelter .

In weiteren Nebenrollen an der Seite von Rob-Zombie-Gattin (und Muse) Sheri Moon Zombie sind in The Lords of Salem der regulär anwesende Sid Haig (Haus der 1000 Leichen) zu sehen sowie die Export-Deutschen Udo Kier (Iron Sky) und Torsten Voges (The Big Lebowski). Produziert wurde The Lords of Salem u.a. von Oren Peli (Paranormal Activity). (EM)

  • 37795279001_2868997840001_th-5294c5ffe4b08f2747a250eb-1592194024001
  • 37795279001_1876520049001_ari-origin06-arc-153-1349332857387
  • The Lords of Salem
  • The Lords of Salem
  • The Lords of Salem

Mehr Bilder (43) und Videos (6) zu The Lords of Salem


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Lords of Salem
Genre
Horrorfilm, Okkulthorrorfilm, Thriller
Zeit
Gegenwart, Vergangenheit
Ort
Massachusetts
Handlung
Band, Beschwörungsformel, DJ, Drogen, Drogenentzug, Dämon, Dämonen, Fluch, Geschenk, Gewalt, Gift, Drogen und Sucht, Hexe, Hexenverbrennung, Hexenverfolgung, Hexerei, Kiste, Lied, Moderator, Musik, Plattensammlung, Poster, Rache, Racheengel, Rachefeldzug, Radio-DJ, Radiomoderator, Radiosendung, Radiostation, Rockmusik, Rückblick, Schallplatte, Teufel, Teufelsanbetung, Vergeltung, Verrückter, Verrücktheit, Visionen, geheimnisvoll
Stimmung
Aufregend, Eigenwillig, Gruselig, Hart, Spannend, Verstörend
Zielgruppe
Männerfilm
Produktionsfirma
Alliance Films, Automatik Entertainment, Blumhouse Productions, Haunted Movies, IM Global

Kritiken (11) — Film: The Lords of Salem

Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
5.5Geht so

[...] Immer dann, wenn „The Lords of Salem“ neben der dichten Atmosphäre versucht, seinen Plot zu zeichnen, wirkt alles völlig an den Haaren herbeigezogen, weil die Dialoge einfach kein Fundament besitzen, das sie glaubwürdig machen könnte. So bleibt eine sich verselbstständigende, immer wirrer werdende, zugegebenermaßen virtuose Versuchsanordnung des Furchteinflößens. „The Lords of Salem“ ist tatsächlich so unheimlich, dass es schon unangenehm ist. Ob das Publikum dabei einen Zugang zur Geschichte findet, kümmert Rob Zombie herzlich wenig; stattdessen lässt er seinen Ideen freien Lauf. Das freut Anti-Mainstream-Ästheten, aber frustriert einen Großteil der erwartungsvollen Horror- beziehungsweise Zombie-Fans. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Rob Zombie entdeckt erstmals das Konzept der Kadrierung für sich (landet dabei irgendwo zwischen Stanley Kubrick & Ken Russell) und bleibt im Vergleich zu seinen vorherigen Werken mit diesem seinen klassischen Satanisten-Ulk überraschend bodenständig, bietet zudem eine einigermaßen unaufgeregte und auch ein Stück weit herzliche Charakterzeichnung für seine Hauptprotagonistin Heidi (Sheri Moon Zombie) und ihrem umliegenden Figurengefüge - schneidet seine gewünschte, subtile Gruselaura aber anfangs manchmal etwas kurz, um sich dem eher publikumswirksamen Jumpscares und Blutklatschern zu widmen.

Der Spannungsbogen bleibt sowieso recht gemäßigt und methodisch, um sodann ab und an einige garstige Visionen unter Aufsicht eines einfach zu entziffernden, Symmetrie-fixierten Symbolismus einzuschieben, der nur bedingt den eigentlichen Narrativ über die Auswirkungen und den Umgang mit Drogensucht als Subtext verschleiern kann. Dies nimmt allerdings teilweise dermaßen bizarre und eigensinnige Auswüchse an, dass sich allmählich eine schöne Chemie der Sympathie zwischen Zuschauer und 'Zombie' entwickelt, welcher durchweg echte Hingabe für sein Sujet vermitteln kann und zudem die gewitzt-perfide '3 Hexen'-Dynamik eines 'Die Hexen von Eastwick' wiederbelebt.

Erst recht schön wird es in der Eskalation des delirischen Satanswahns, der sich mehr wie eine körperlich-spirituelle Katharsis anfühlt, als die fucked-up Horrorshow, die er eigentlich darstellt. Echt süß, Rob, wie überraschend warm du deinen okkulten Surrealismus in die Welt gesetzt hast - gerne mehr davon!

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Deathpool

Antwort löschen

;)


snoutspout

Antwort löschen

An Stanley Kubrick musste ich auch öfters denken, insbesondere bei dem Etagenflur aus der Sicht von unten.


Kotelette: Die Nacht der lebenden Texte

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

„The Lords of Salem“ fasziniert auf eine krude Art und Weise und bietet besonders durch den fiebrigen Soundtrack eine düster-verwirrende Atmosphäre, die den Zuschauer nach vielen Sequenzen ratlos zurücklässt; eine zweite Sichtung erscheint empfehlenswert (diese Rezension ist nach zweiter Sichtung entstanden). In Rückblenden und Visionen gezeigte schmutzig-nackte Hexen bei ihren Gruppenbeschwörungen – und auf dem Scheiterhaufen – verstören und bieten zugleich doch eine originelle Färbung des Films.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JackoXL: Die Drei Muscheln

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

[...] Wenn man denn die puren Tatsachen betrachtet: Eine Story existiert nur rudimentär, narrativ wird sich aufs Nötigste beschränkt und Zombie's Ehefrau Sheri Moon wird abseits seiner Produktionen wohl niemals eine Hauptrolle spielen. Bemüht ist sie ohne Frage, nur mehr lässt sich ihr kaum anrechnen. Wenn die mal halbwegs gefordert wird, ist der Ofen schnell aus. Das, gepaart mit den lächerlichen Mitteln, würde vielen Filmen schon das Genick brechen. Genau an dem Punkt schlägt jetzt das durch, was "The Lords of Salem" - und Rob Zombie im Allgemeinen - so interessant und besonders macht. Zombie offenbart mal wieder seine uneingeschränkte Liebe und Hingabe zum Genre, sein Fachkenntnis, sein Nerd-Herz. Oft erinnert sein Werk an das europäische Horrorkino der Vergangenheit, in seinen Schwächen wie Stärken. Eine starke Bildsprache, eine verstörend-beängstigende Soundkulisse, faszinierend-morbide Einfälle und abstrakte Momente, teilweise grandios in Szene gesetzt. Dazu ist kein Geld erforderlich, man muss nur wissen wie was wirkt und was man will, und dies versteht Zombie einwandfrei. Die Geschichte gerät vollkommen zur Nebensache, wenn man sich in Zombies okkulten Strudel aus Bild, Ton, Symbolik und Referenzen verliert. Das funktioniert partiell prächtig. Als wenn Rob Zombie den Film drehen würde, den Dario Argento bei seinem beschämenden Mütter-Trilogie-Abschluss "The Mother of Tears" nicht hinbekommen hat. Tatsächlich könnte "The Lords of Salem" fast als solcher funktionieren, Parallelen sind vorhanden, handwerklich wie von der Geschichte. Zwar ist Zombie nie so gut wie Argento zu seinen besten Zeiten, allerdings würde der alte Dario wohl alles dafür geben, heute so gut zu sein wie Zombie hier. [...]

Kritik im Original 38 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 20 Antworten

Vic Mackey

Antwort löschen

Grade gesehen und absolut unsicher, was ich davon halten soll... toller Kommentar, der es perfekt auf den Punkt bringt.


JackoXL

Antwort löschen

Danke Vic. Ist wirklich kein einfacher Film.


Filmchecker: http://filmchecker.wordpres...

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

THE LORDS OF SALEM ist ein bizarrer satanischer Fiebertraum wie ihn sich nur Rob Zombie erdenken konnte. Der Film kommt dabei weitestgehend ohne Splattereinlagen aus und versucht den Zuschauer durch seine starke Optik und düstere Atmosphäre in seinen Bann zu ziehen.

http://filmchecker.wordpress.com/2013/05/06/filmreview-the-lords-of-salem-2012/

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

arues

Antwort löschen

Na ja...


SoulReaver: CinemaForever, D3M

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

»God is the unholy pig!«

Rob Zombie zeigt wenig Interesse daran, sein zu Anfang angedeutetes Handlungsgerüst rundum rätselhaften Schallplatten, ritualisierter Höllenkunst, freizügigen Ekelhexen, einer Radio-Moderatorin und jeder Menge widerwärtiger Zeitgenossen, die direkt aus der Unterwelt entflohen zu sein scheinen, irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. „The Lords of Salem“ ist dabei allerdings kein erneutes Terrorgleichnis à la Zombie; und doch ist seine inzwischen durchaus charakteristische Handschrift, die er spätestens in „Halloween II“ für jeden erkennbar machte, auch hier ohne Wenn und Aber vorhanden, wenngleich seine eigentümliche Inszenierung in diesem Fall etwas unrund ausfällt, hin und wieder die nötige Balance zwischen den divergenten Horror-Settings vermissen lässt und gerne auch einen leicht verzärtelten Schimmer innehat. Zombies intentionaler Vorsatz ist eben nicht von Hektolitern Blut gezeichnet, sondern ein ästhetischer (Bild-)Rausch durch die atmosphärischen Untiefen des okkulten Surrealismus. Ideelle und nonkonformistische Virtuosität, der keine Grenzen gesetzt wurde und in der ab einem bestimmten Punkt alles möglich scheint. Anormale Schönheit.

29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Jenny von T

Antwort löschen

Souli, hilf mir mal: Ist der Film was für mich? Kenne von Zombie bisher nur seinen Erstling (also HOUSE OF 1000 CORPSES), der war so GAR NICHT meins (seitdem halte ich es so wie VisitorQ).


SoulReaver

Antwort löschen

Poa, schwierig. Mit seinen anderen Filmen ist SALEM eben nicht zu vergleichen. Hier geht's um ästhetische Genre-Motive und Atmosphäre. Ist jedenfalls nicht so heavy, wie man es sonst von ihm gewohnt ist, trotzdem natürlich klare Geschmackssache. Eigentlich sollte er dir besser gefallen, aber mehr als 5-6 Punkte deinerseits halte ich für utopisch.


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Verglichen mit Rob Zombies bisherigen Filmen, die in ihren besten Momenten einem pulsierenden Rausch voller Adrenalin und Gewalt gleichkamen, muss die jüngste Regiearbeit des Musikers THE LORDS OF SALEM fast wie Innehalten nach dem Exzess wirken. Nahezu elegisch schwebt die Kamera durch dunkle Flure und durch die bekannten Settings des Okkultfilms, während die Geschichte mit zwielichtigen Nachbarn, einem Hexenkult und einer Schallplatte als Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart, den dazu passenden Aufhänger liefert. Die Handschrift des Regisseurs ist vorhanden, besonders in der zweiten Hälfte bietet der Film mit Licht- und Musikeinsatz einige morbid-schöne Albtraum-Szenarien, aber sie ist weniger offensichtlich-präsent als man es von Rob Zombie bislang gewohnt war. Damit unterläuft sein fünftes Werk gewissermaßen die Erwartungshaltungen und zwangsläufig auch Gefahr, Enttäuschungen heraufzubeschwören - es empfiehlt ihn aber auch als gereiften Filmemacher, bei dem Inhalt und Inszenierung mehr denn je untrennbar miteinandern verknüpft zu sein scheinen.
Letztlich ist THE LORDS OF SALEM kein Meisterwerk geworden, und phasenweise schwankt er fast schon unentschlossen zwischen ausladender Arthouse-Geste und Genre-Beschwörung hin- und her. Aber er zeigt, dass Zombie innerhalb seiner Aufarbeitung klassischer Horror-Sujets nichts am Stillstand gelegen ist, das er weiter experimentieren wird. Darauf kann man sich nur freuen.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

DeDavid

Antwort löschen

Hö, ist nicht mal von einem Blob-Remake die Rede gewesen?


Hitmanski

Antwort löschen

Sozialdrama. Hmmmhmm.


Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Es gibt viel zu lachen in Rob Zombies neuer Horrorkomödie! Leider nur sehr selten im Sinne des Erfinders. Da es dem herzlich hohlen Plot immens ans Spannung mangelt, machen immer wieder Leute in lustigen Billo-Masken "Buh!" und die Tonspur rumpelt mühsam den Grusel herbei, der sich niemals einstellen wird. Auch für Gorebauern ist absolut nichts im Topf! So muß man Zombie, diesem bemühten Laiendarsteller eines Filmemachers, tatsächlich zugute halten, daß er sich der nominellen Zielgruppe in keinster Weise anbiedert. Mehr noch: Ausgerechnet in den Szenen, in denen kein gehörnter Schafskopf und keine faltige Hexe voll shocking in die Kamera glotzt, gelingt ihm eine eindrückliche Atmosphäre von Angst und Beengung. Und obwohl er seine verdienten Darsteller größtenteils - mal wieder - verheizt, liefern einige von ihnen ausgezeichnete Leistungen; da bleiben insbesondere ein lässiger Ken Foree (dem in einem schlauen Gag zu einer Isaac Hayes-"Frisur" geraten wird) und die furchtlose Meg Foster in Erinnerung. Der bemitleidenswerte Auftritt von Zombies tölpelhafter Gattin in der Hauptrolle fällt da kaum noch ins Gewicht.
Statt erwartbarem Haudrauf-Finale ergeht sich THE LORDS OF SALEM dankenswerterweise in Alptraumbildern, von denen manche sogar mehr sind als nur Insignien eines White Zombie-Videos. Überhaupt hat Zombie in Sachen Framing dazugelernt, viele Szenen lassen seine normale Amateur-Nerdshow weit hinter sich. Hier wollte er wirklich mal einen Horrorfilm machen, und das ist ihm zumindest in der von ihm evozierten Stimmung gelungen, auch wenn er in der Wahl seiner Mittel mal wieder völlig wahllos agiert. THE LORDS OF SALEM ist zwar, besonders in der zweiten Hälfte, unfaßbar langweilig und auch nicht in der Lage, das Ganze über die Narrative hinaus zu transzendieren, aber eine Gurke ist er nicht. Prätentiös, aber keine Gurke. Zombies bisher bester Film.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

der cineast

Antwort löschen

Großartiger Film, Du Gurke.


arues

Antwort löschen

Zombies bisher bester Film.
----
Nicht wirklich. Und ich sehe dies nicht als einer, der bedient werden will, an. Allein schon inszenatorisch hat ein Film wie The Devil's Rejects weitaus mehr zu bieten. Zudem ist es auch der interessantere Film, ob man ihn mag oder nicht. Auch die anderen Zombie Filme sind mehr als fauler Budenzauber.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Zweifellos beeindruckend, wie Rob Zombie seine persönlichen Genrevorlieben ganz selbstverständlich durch den eigenen Bilderfleischwolf motivgeschichtlich wüster Horrorgemälde dreht. Innerhalb von fünf Spielfilmen bereits hat seine zuvorderst visuelle Handschrift sich zu einer auteuristischen Disposition verdichtet, die erst experimentell-exploitatives Terror- und Slasherkino und nun auch noch das Witchcraft-Sujet im eigenen Zombieschen Stiegenhaus anordnet. "The Lords of Salem" kommt einer filmadaptierten Booklet-Seite früherer Zombie-Platten näher als jede andere seiner bisherigen Regiearbeiten: Méliès-Pappmaché, mediävistische Splatter-Riten und pervertierte religiöse Ikonographie werden sorgfältiger denn je auf eine Suche nach dem perfekten Horrormotiv abgestimmt. Als würde Ken Russell "The Shining" drehen, so umschrieb Zombie seinen auch gut als La Quarta Madre verkaufbaren Hexentanz, den er formal einem Ti West nicht ganz unähnlich auf Linie knöcherner Genreklassik bringt. Im schönsten Widescreen sanfter Zooms und unheilvoller Fischaugenobjektive ertönen Velvet Underground, Mozart und sogar der Inception-Button – eigentümlich und vorzüglich bizarr, aber schon irgendwie, ja doch, auch an der Schwelle zur Prätention.

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

lieber_tee

Antwort löschen

Ich mag deine geradlinigen, nicht-polemischen Schlagwörter-Texte / Kritiken mehr als deine Kolumne hier bei MP.


WelcometotheKlap

Antwort löschen

Scheiß auf Prätention, die "filmadaptierte Booklet-Seite" reicht schon/noch um mir den Mund wässrig zu machen.


Rex Reed: The New York Observer Rex Reed: The New York Observer

Kommentar löschen
2.5Ärgerlich

The Lords of Salem ist so schlecht, das ist schon fast wieder unterhaltsam. Sheri Moon Zombie ist eben keine Mia Farrow, Rob Zombie kein Roman Polanski und dieser Film hätte wohl eher von Fetisch-Fans inszeniert werden sollen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Noel Murray: The Onion (A.V. Club) Noel Murray: The Onion (A.V. Club)

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Wie so oft in Zombies Filmkarriere, tragen sein Vorstellungsvermögen und seine lebhafte Fantasie The Lords of Salem nicht soweit, wie sie es tun sollten.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (80) — Film: The Lords of Salem


Sortierung

manuel_trg

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Für mich ist dieser Film unglaublich schwer zu bewerten, den die ersten 2/3 sind, meiner Meinung nach, absolut genial und treffen zu 100 % meinen Geschmack. Ich wurde durch den wunderschönen Soundtrack, den tollen Bildern und der beklemmenden Atmosphäre dermaßen in den Bann gezogen, dass ich völlig in diese Welt abgetaucht bin und mit Heidi gelitten habe. Aber dann kam dieser eine Punkt, alle werden wissen welchen ich meine, der mich wie ein Faustschlag in die wirkliche Welt zurück geholt hat. Hätte Rob Zombie die Ernsthaftigkeit bis zum Ende durchgezogen, würde dieser Film von mir locker 9 Punkte bekommen, aber so bleibt leider ein übler Nachgeschmack.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Glen0Negative

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Diesen Film hätte der Herr Zombie sich lieber sparen und den Produktionsaufwand des Films lieber in seine Musik investieren sollen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Pesthexer

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Der Ansatz war eigentlich gut aber ab der Hälfte ungefähr verkommt der Film zu einem verrücktem Trip ohne wirklichem Sinn und Verstand. Der Schnitt war dabei eine ganz befremdliche Arbeit aber Sheri Moon Zombie sah echt stark aus.
War nicht mein Fall.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FlintPaper

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Modernes Hexenmär von Rob Zombie. Leise hört man den Okkultismus trapsen. Naja, eigentlich laut - denn das satanische Ritual kommt in Form einer unscheinbaren Schallplatte daher, welches dem nichts-ahnenden DJ-Trio einer mitternächtlichen Radiosendung zugeschickt wird. Atmosphärisches Gruselfilmchen, jedoch eher auf Stil und das raffinierte Spiel mit genretechnischen Versatzstücken bedacht, als auf tatsächliche Schocker- oder Horrormomente. Außer man versteht inzwischen schon alte, nackte Weiber als Schreckens-Motiv. Bewegt sich somit zwar fernab angsteinflössender Genre-Kollegen, doch dem absonderliche Spektakel haftet schon eine gewisse Faszination inne. Und dann gibt es da ja auch noch das pompöse Finale.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mac_C_Tiro

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Eine wirre Story, wenn man hier überhaupt von Sory reden kann, miese Darsteller und schlecht gesetzte Schockeffekte... was ist bloß aus Rob Zombie geworden? Die Krönung der ganzen Nummer sind jedoch die Dialoge! Gegen sie wirkt selbst der Dialog einer Uwe Boll Produktion wie sprachliches Gold!! Wäre nicht der atmosphärische Soundtrack, dieser Film wäre der erste Rob Zombie der von mir 0 Punkte erhält! Meine Empfehlung, zieht Euch Die Lords of Salem als Hörspiel rein und schaltet auf Stumm sobald ein Darsteller den Mund aufmacht!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Harvey Specter

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Bei "The Lords of Salem" habe ich etwas anderes erwartet, als ein von einer Vinylplatte hervorgerufener Hexenzirkel, der mit einem vergangenen Ritual versucht, das Kind Satans (oder so ähnliche) zu gebähren. Nach einiger Zeit war ich auch nicht mehr so konzentriert und eher gelangweilt. Meines Erachtens kein Horror und ziemlich lahm. Von mir gibt es ganz klar einen Daumen runter - Rob Zombie hin oder her.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xellus

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Ich denke so oder so ähnlich muss sich wohl ein Acid-Trip anfühlen.

Wieso kommt mir dieser Gedanke?
Bis zu dem Konzert der "Lords" scheint es ein kleiner Horrorfilm zu sein, mit einem erstklassiken Soundtrack, gelungenen Kameraeinstellungen und einer durchaus interessanten Story.
Ab dem Konzekt: Ein Trip, der einen nur mit offenem Mund dasitzen lässt und man sich denkt "WTF?"

Meine Punktzahl lässt sich leicht erklären: Interessante Story, eine meiner Meinung nach brilliante Soundkulisse, jedoch eine Spur zu abgedreht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Maniac

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Verrückter Okkultismus mit einer etwas wirren Story in zu Teil doch sehr verstörenden Bildern. Mit Sicherheit nicht jedem sein Fall. Auch ich bin kein großer Fan von solchen Okkultschockern was sich dann auch in meiner Bewertung wiederspiegelt. Aber als Sympathisant des Regisseurs muss mann auch diesen wenigstens einmal gesehen haben und eines muss mann Rob Zombie lassen. Auch dieser Film hat seine ganz eigene Handschrift und für das kleine Budget bekommt mann einen handwerklich ganz guten Streifen geboten . Wie schon erwähnt, nicht ganz mein Geschmack aber dennoch durchaus gelungen .

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

jacker

Antwort löschen

Fand den gut, aber für Zombie-Verhältnisse ziemlich gemäßigt. Naja, am Ende gibts Entschädigung, da drehen Bild und Ton ja nochmal richtig ab! Score war allerdings pervers gut!


Maniac

Antwort löschen

Ja jacker ich war von der Gangart auch etwas überrascht aber auch oder eben gerade das spricht für Zombie.


Brainybab

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

"Das ist der Dolch, der unsere Rache durchführt." (Oder so ähnlich.)
Und das ist der Knopf mit dem ich abschalte.
Jedes weitere Wort würde diesen Quark nur unnötig ehren.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jacker

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Rob Zombie liefert mal wieder einen kleinen, gelungenen Horror-Film ab!

THE LORDS OF SALEM ist, vor allem verglichen mit seinen vorangegangenen Werken, wohl der normalste bzw. klassischste Streifen aus seiner Feder - diese okkulte Story über Hexenzirkel, eifrige Inquisitoren, einen Jahrhunderte alten Fluch und die mesmerisierende Macht der richtigen (bzw.  falschen) Noten auf Vinyl, bedient sich stilsicher einiger klassischer Genre-Motive und versprüht weit weniger blutrünstigen Wahnsinn als z.B. Zombie's frühere Terror-Kracher a la HOUSE OF 1000 CORPSES.

Das allerdings tut dem Ganzen keinerlei Abbruch, denn der überbordende Psychoterror weicht einer extrem dichten Atmosphäre, voller undurchdringlicher Traumsequenzen, morbider Visionen und enorm creepiger alter Damen beim Tee. Schwerpunkt-Verschiebung, nicht Zähmung. Denn klar ist nach wie vor: Ob blutrünstige Hinterwäldler-Familien, oder Suspense-orientierte Satanismus-Fabel - Rob liebt, was er in Szene setzt, daran besteht keine Sekunde Zweifel und deshalb funktioniert TLOS größtenteils ganz großartig. 

Nachdem die Protagonistin Heidi, ausgelöst durch den Klang einer ihr von unbekannt zugesandten Schallplatte, nach und nach immer weiter in seltsame Zustände gerät - geplagt von höllischen Trips, Alpträumen und Erscheinungen - ist schnell klar, dass in Salem etwas nicht stimmt. Die Spirale beginnt sich zu drehen, die Motive werden intensiver und zur Klimax flippt Zombie noch einmal in altbekannter Manier aus - geisteskranke Neu-Interpretationen bekannter christlicher Motive inklusive.

Vor allem die schöne Kostüm- und Kulissengestaltung (was eine Tapete ausmachen kann) und die klassisch-schlabberigen, handgemachten Effekte machen den Film zu einem Genuss, bis tief ins Mark arbeiten sich begleitend die atonal-schrägen, hypnotischen Klänge des Soundtracks von John 5 und Griffin Boice. Verzerrt, düster und verstörend, was die Herren sich da zusammen komponiert haben.

Rundum gelungen!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/01/23/the-lords-of-salem-2013]

bedenklich? 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

LaLaland2000

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Rob Zombie hat sich eigentlich immer dadurch ausgezeichnet, das er den unter seiner Regie entstandenen Filmen seine ganz eigene Note verliehen hat, so das sie sich definitiv von anderen Werken abheben. Vor allem kam dies sehr positiv bei seinem Erstling "Haus der 1000 Leichen" sowie dessen Nachfolger "The Devil's Rejects" zum Ausdruck, präsentierten sich doch zwei abgefahrene Filme mit durchgeknallten Charakteren und Geschichten, die in Fan-Kreisen mittlerweile längst Kultstatus erreicht haben. Nach der Sichtung von "The Lords of Salem" muss sich der Zuschauer nun aber so langsam die Frage stellen, ob Zombie mittlerweile seinen Biss verloren hat, oder seinen neueren Werken ganz einfach nur mehr entlocken will, als sie letztendlich beinhalten? Schon mit seinem "Halloween II" wagte er den Spagat zwischen einem Horrorfilm und einer visuellen Achterbahnfahrt, die den Betrachter phasenweise in einen regelrechten Drogenrausch versetzte und dabei so dermaßen wirre Bilder präsentierte, das die Legende Michael Myers regelrecht demontiert wurde. Rechnete man zur damaligen Zeit noch mit einem einmaligen Ausrutscher, so bekommt man mit vorliegender Geschichte den praktischen Gegenbeweis geliefert, denn "The Lords of Salem" versucht ebenso durch visuelle Stärke zu punkten, die sich letztendlich aber eher als streckenweise verwirrender Bilderrausch offenbart, an dem man nur streckenweise seine Freude haben kann.

Das mag eventuell auch daran liegen, das der gute Rob hier im Prinzip eine vollkommen ausgedünnte Rahmenhandlung präsentiert, die rein inhaltlich sicherlich auf einem halben Bierdeckel zusammengefasst werden kann. Um die eklatanten Schwächen des Drehbuches zu kaschieren wurden dann halt kurzerhand einige visuelle Farbtupfer gesetzt, die zumindest in einigen Phasen recht nett anzusehen sind. Um das Ganze noch ein wenig aufzupäppeln bekommt der Zuschauer dann auch noch die gewohnte Zombie-Mixtur eines musikalischen Overkills serviert und fertig ist "The Lords of Salem". Doch ganz so einfach kann man sich die Sache dann doch nicht machen, beinhaltet die Geschichte doch dennoch einige starke Ansätze, die aber letztendlich allesamt im Sande verlaufen. Daran ändert auch eine bemüht agierende Sheri Moon Zombie nichts, die natürlich selbstredend in der Hauptrolle zu sehen ist. Die Ermüdungserscheinungen ihres holden Gatten scheinen jedoch auch auf sie abgefärbt zu haben, denn die immer noch nett anzusehende Blondine hat schon weitaus bessere Leistungen abgeliefert als es hier der Fall ist. Andererseits passt ihre müde wirkende Performance aber nahezu perfekt in das Gesamtbild dieses Filmes, denn das größte Defizit ist sicherlich darin zu erkennen, das im Prinzip über die ganze Laufzeit nicht wirklich etwas passiert.

Denkt man dabei zu Beginn noch an eine ruhig-und bedächtig daher kommende Einführungsphase, so muss man mit der Zeit immer mehr feststellen, das sich diese über die gesamten gut 90 Minuten Spielzeit hinzieht, so das der Film zu keiner Zeit wirklich auf Touren kommt. Nun muss man bei einer Geschichte mit der vorliegenden Thematik sicherlich keinen Action-Kracher im Horror-Gewand erwarten und ehrlich gesagt ist man auch keinesfalls von blutigen oder reißerisch umgesetzten Szenen ausgegangen, doch "The Lords of Salem" erstirbt streckenweise in der totalen Ereignislosigkeit und kann zudem als Highlight-befreite Zone bezeichnet werden. Wenn man denn so will ist einer der Höhepunkte darin zu erkennen, wie der gute Bruce Davison mit einer Bratpfanne erschlagen wird, was auch gleichzeitig die einzige Härte in einem Szenario darstellt, das ansonsten viel eher den Anschein eines weichgespülten Versuches darstellt, die Hexen-Thematik ins Bild zu setzen. Im Großen und Ganzen hat die Geschichte eine schon fast einschläfernde Wirkung, was komischerweise von nicht gerade wenigen Leuten als hypnotische Faszination deklariert wird. Wären da nicht die manchmal auftretenden visuellen Farbtupfer in der Erzählung zu erkennen, würde man höchstwahrscheinlich spätestens nach der hälfte des Werkes sanft dahin schlummern, um am nächsten Tag ausgeruht und entspannt wieder aufzuwachen und sich daran zu erfreuen, das man sich diese langweilige Chose nicht bis zum Ende angesehen hat. Meine Worte mögen ziemlich hart klingen und die Filme von Rob Zombie eigneten sich schon immer bestens dafür die Meinungen zu spalten, doch bei diesem mauen Filmchen fragt man sich nach der Sichtung ganz ehrlich, was man da eben eigentlich gut 90 Minuten gesehen hat.

Entweder war es ein eher misslungener Versuch eines Horrorfilmes mit Hexen-Thematik, oder aber der gute Rob hat vor dem Dreh der Geschichte ganz eindeutig die falschen Drogen eingeworfen, wobei die Wahrheit wohl wie immer in der Mitte liegt. Positiv wäre dann aber doch noch zu erwähnen, das man zumindest einige altbekannte Gesichter zu sehen bekommt, denn mit Dee Wallace, Ken Foree oder auch Bruce Davison ist ein recht guter Cast vertreten, der den eher unterdurchschnittlichen Eindruck des Gesamtwerkes aber auch nicht sonderlich aufwerten kann. Bisher habe ich eigentlich immer sehr viel von Herrn Zombie gehalten, der nun aber mit "Halloween II" und nun auch "The Lords of Salem" zwei aufeinander folgende Filme präsentiert hat, die er sich auch gut und gern hätte verkneifen können. Es bleibt durchaus zu wünschen, das der Regisseur wieder zu seinen Wurzeln zurückkehrt und sich auf seine eigentlichen Stärken besinnt, die momentan jedoch irgendwie abhanden gekommen sind. So ist diese ominöse Filmchen leider nur sehr bedingt zu empfehlen, wobei es sicherlich genügend Leute geben wird, die diesem langweiligen Szenario nicht zu erkennende Stärken abgewinnen können.

Fazit:

Was hatte ich mich auf das neueste Werk von Rob gefreut, um dann letztendlich die nächste bittere Enttäuschung zu erleben. Eine extrem dünne Geschichte, eine streckenweise grausam langweilige Umsetzung und eine müde agierende Sheri Moon Zombie sind nicht gerade die Atribute um diesem Werk eine Empfehlung auszusprechen. Zumindest bekommt man aber an einigen Stellen recht kraftvolle Bilder serviert, wobei sich der visuelle Gesamteindruck des Szenarios aber in die Richtung eines schlechten Drogen-Trips entwickelt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

LaLaland2000

Antwort löschen

Mal eine 5,5 gegeben .Aber Morgen kann das auch eine 4,5 werden mal sehen....


laskler15

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Wenn Teddybären und Damenhöschen auf die Bühne fliegen, und ein Haufen Mädls "Robbieeee" kreischen, dann ist meistens der Williams gemeint.
Wenn Kruzifixe und blutgetränkte Voodoo Puppen auf die Bühne fliegen und ein Haufen Hardcore Rocker und Satanisten "Robbieeeee" gröhlen, dann ist wohl der Zombie gemeint.
Beides Romantisch <3

Gesehen Live 8.12.12 - Wiener Stadthalle. (Zombie und Manson)

Zum Film:
Leider sein schwächster, aber dennoch gut genug um über den Durchschnitt zu liegen.
Athmo sowieso "Zombielike" fantastisch, Soundtrack der das Blut gefrieren lässt und 3 Satanisten-Omas die nicht auf eine Bingo Runde aus sind.

Anschauen.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

mario.scheller.5

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Schlecht fand ich den jetzt nicht... Die letzten 20 Minuten waren wirklich Zombie like... Crazy, wirr, schräg usw. Irgendwie wollte das nicht so recht zu dem Filmaufbau passen der doch eher ruhig und anfangs strukturiert daher kam... Solche Bilder ist man ja nicht unbedingt vom Robi gewohnt. Vielleicht sollte es auch so sein... Keine Ahnung... Werd ihn mir wohl noch mal anschauen müssen... Es waren viele nette und schöne Ideen dabei aber vieles auch nur angerissen und nicht konsequent genug zu Ende gedacht... Zu viele Ideen auf einmal in einem Film... Die Grundidee mit der Schallplatte ist ja wirklich ein saudünner Aufhänger, den man im Nachhinein vollkommen außer acht hätte lassen können... Denn auch ohne das Teil hätte es funktioniert mit bissl Satan, spuk im Mietshaus und dem Ewok der plötzlich nachts neben deinem Bett steht. Von daher war es an Einfallsreichtum wirklich gut und Sheri Moon ist auch recht sexy... Doch der letzte Pfiff hat mir bissl gefehlt... Am Ende ist es wie mit einem abstrakten Gemälde... Was will mir der Künstler eigentlich damit sagen. Oder anders ausgedrückt: ist das Kunst oder kann das weg.
Irgendwie ist es Kunst... Nur nicht ganz fertig eben.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

industriekleber

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Lange habe ich auf diesen Film gewartet. Und nun bin ich immer noch ein wenig verwirrt.

"The Lords of Salem" schafft Atmosphäre und verstört. Die Bilder die Zombie hier zeigt sind wahrlich klasse und fesseln. Die Leistungen der Darsteller waren auch gut. Doch irgendetwas fehlt mir hier. Es war interessant sich den Film anzuschauen, aber vielleicht hätte man aus der vorhandene Story etwas mehr rausholen können. Bei weitem nicht Zombies bester Film, aber ich bereue es auch nicht mir "The Lords of Salem" angeschaut zu haben. 7 Punkte für subtile Bildsprache und gute Darsteller. 3 Punkte Abzug für die zu etwas zu flach umgesetze Storyline.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

A_Frame_Of_Mind

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

En paar nette Bilder reichen einfach nicht, für einen guten Film. Schade, dass Rob Zombie seit dem Halloween Remake irgendwie die guten Ideen ausgegangen sind.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

AAIMM04

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Naja ich finde diesen film nicht so gut,irgendwie sogar Langweilig
Rob Zombie sollte wohl lieber bei seiner Musik bleiben denn die ist
schon immer gut gewesen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

LisaRejects26

Antwort löschen

Ja da hast du zwar Recht allerdings solltest du seine Musik nicht mit seiner Musik vergleichen weil beides ganz andere Arten sind.
Klar ist seine Musik ist immer gut^^aber seine Filme naja gab auch paar ausnahmen wie house of 1000corpes&Devils Rejects die waren gut XD


Friedsas

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Rob Zombie durfte also mal wieder ordentlich die Sau rauslassen und was ist dabei am Ende entstanden: Mhmm schwer zu sagen von allem etwas aber in gewisser weise auch gar nichts... oder ich habe den Film einfach nicht verstanden... Direkt ist die Story zwar schön gemacht nur die Umsetzung etwas zu psychodelisch und am Ende driftet doch alles zu sehr weg... Bloß ist gesagt: Nicht alle Metall Fans sind Satansanbeter ;)

Leider bei weitem nicht so gut wie andere Filme Rob Zombie und vor allem weit weg von seinem besten Film "The Devils Rejects".

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

hellcow

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Ne, der Film ist Käse. Theoretisch hätte Sheri Moon Zombie gereicht für mich um den gut zu finden, weils halt so ne geile Schnecke ist, nur die extreme Murksichkeit des Streifens ... ne also wirklich hätte lieber Lego gespielt in der Zeit

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

natedb

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Mit "The Lords of Salem" zahlt Rob Zombie den Surrealisten seinen Tribut und schafft einen streckenweise äußerst atmosphärischen Horrortrip, der jedoch zu großen Teilen auch die, so glaube ich, angepeilte Wirkung verfehlt und nicht selten knapp an der Langeweile und Belanglosigkeit vorbeischlittert. Zombie-Gattin Sheri Moon macht als verhexte Rocker-Radiosprecherin eine gute Figur und auch die drei alten, ironischen Satansweiber gefielen mir eigentlich ganz gut, aber gemessen an meinen Erwartungen und am visuellem, als auch inhaltlichem Potenzial ist Zombies´ neuester Regiestreich eine kleine Enttäuschung.

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Deathpool

Antwort löschen

Schade hätte nie gedacht das der Film so dermaßen spaltet.


natedb

Antwort löschen

Er hat ja durchaus seine Momente. Aber irgendwie hat Rob Zombie noch nicht ganz zu seinem Stil gefunden finde ich. Dennoch bin ich schon jetzt sehr gespannt auf seinen nächsten Film!


CarrionFairy

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

vorhersehbarer film ohne handlung, dafür voller langeweile im 70s flair.
wer sich mit black metal auskennt, braucht sich diese einöde nicht zu geben. demjenigen, der sich nicht auskennt, sei jedes herkömmliche video von z. b. gorgoroth empfohlen - da passiert mehr.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Markbln

Antwort löschen

Zombies Filmversuche sind eher schwer infanatil als satanisch. Immer die gleiche Leier, Puppenstubenästhetik und seine bescheuerte untalenteirte Verwandschaft, die sich vor und mich hinter der Kamera quält. Entsetzlich.


Dahmer

Antwort löschen

ge heast markerl no nie "TDR" gesehn? :P



Fans dieses Films mögen auch