Iron Sky

Iron Sky (2012), AU/DE/FI Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Komödie, Actionfilm, Kinostart 05.04.2012


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von Timo Vuorensola, mit Götz Otto und Julia Dietze

Während alle Welt glaubte, die Nazis wären mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vernichtet worden, arbeiten diese in Iron Sky an einer neuen Invasion – vom Mond aus.

Der Himmel wird eisern sein – willkommen in der Welt von Iron Sky! – Was wäre, wenn die Nazis kurz vor der Kapitulation einen Teil ihrer Truppen abgezogen hätten, um in einer streng geheimen Mission auf dem Mond eine Basis zu errichten und auf den Tag einer erneuten und diesmal erfolgreichen Unterwerfung der Welt und Installation des arischen Terror-Regimes zu warten? Dieses Szenario, nach welchem nicht nur die Eroberung des Weltraumes bzw. Mondes neu geschrieben werden müsste, spielt Iron Sky durch. Im Jahre 2018 startet die neue Invasion gen Erde und die Bewohner des blauen Planeten sehen sich einer erneuten braunen Gefahr ausgesetzt. In Iron Sky, der komödiantischen Interpretation der etwas anderen Gefahr aus dem Weltall, geben sich Schauspieler die Hand, die man auch schon in anderen Rollen als Nazi-hafte Gestalten gesehen hat, allen voran Götz Otto als Klaus Adler oder Udo Kier als Wolfgang Kortzfleisch.

Hintergrund & Infos zu Iron Sky
Die Produktionsgeschichte von Iron Sky mutet genauso haarsträubend an wie die Story des Films selbst. So waren an Iron Sky nicht nur mehrere Produktionsfirmen an der Finanzierung beteiligt, sondern wurde über die Internetseite www.ironsky.net ein Aufruf an die Öffentlichkeit gestartet, in der um eine monetäre Beteiligung zur Realisierung des Projektes geworben wurde. Dies bedeutete mit 900.000 € einen Anteil von nahezu 8 %. Iron Sky ist damit ein bisher in dieser Größenordnung einmaliges Unterfangen im Funding. Ein Blick auf die Seite von Iron Sky lohnt sich, da die Werbung sich einer Ästhetik bedient, die an die 1930er und 1940er erinnert.

In der Vergangenheit gab es auch in Deutschland immer wieder Unternehmungen, sich mit der Nazi-Vergangenheit über das Medium Film auseinander zu setzen. Während dramatische Interpretationen wie Der Untergang von Oliver Hirschbiegel vor allem in der ausländischen Kritik durchaus positiv wahrgenommen werden, tut sich die Vergangenheitsbewältigung in Form der Komödie schwer – mit Ausnahme solcher Filme wie Sein oder Nichtsein vom deutschen Regisseur Ernst Lubitsch, der über die Distanz eines Weltmeeres und eines Kontinents die nötige Distanz zur unbeschwerten Umsetzung fand. Wie Iron Sky in diesem Kontext wahrgenommen wird, wird erst die Zeit zeigen.(EM)

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Kommentare (353) — Film: Iron Sky


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Hellbilly

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Bewertung5.5Geht so

Der Film lässt mich dann doch etwas zwiegespalten zurück. Die Idee an sich – Nazis auf der dunklen Seite des Mondes – finde ich klasse. Die birgt in meinen Augen auch sehr viel Potential, da man vor diesem Hintergrund einfach eine Unmenge an Blödsinnigkeiten ausleben könnte. Und in der ersten Hälfte geht Iron Sky auch eindeutig in diese Richtung. Die Optik ist sehr gelungen, der Filmeinstieg weckt sofort Interesse und auch der Soundtrack tut sein Übriges. Man will weiterschauen, wenn man mal ein paar Minuten gesehen hat.

Ganz wichtig bei so einer Produktion ist natürlich der Witz. Und der funktioniert in der ersten Hälfte des Films ganz vorzüglich. Nicht zu dicht gesät, immer sehr pointiert und gerne auch schwarz angehaucht (oder mehr). Ohne ein überladenes Gagfeuerwerk abzubrennen, zünden hier in schöner Regelmäßigkeit gut getroffene Späßeleien, die die Atmosphäre in genau der richtigen Art und Weise auflockern.

Noch besser haben mir die vielen versteckten Anspielungen gefallen, die dem Film viel Charme geben. Ich mag es, wenn dem Zuschauer nicht jedes Detail auf die Netzhaut geschweißt bzw. in die Ohrmuschel implantiert wird. Man sollte ruhig auch etwas selbst auf Entdeckungsreise gehen können und diese Möglichkeit bietet Iron Sky immer wieder. Man merkt, dass hier zum Teil sehr viel Herzblut investiert wurde, um die Idee hinter dem Film mit leben zu füllen und dem Nazi-Mond-Rahmen gut abzustecken.

Leider geht es mit dem Film in der zweiten Hälfte – sobald dieser Rahmen ausreichend abgesteckt ist – zunehmend bergab. Statt konsequent weiter einen möglichst eigenen Weg zu beschreiten, haben die Macher auf ein vielfach gesehenes Erderoberungsschema zurückgegriffen, das einfach sehr ausgelutscht daherkommt. Es wurde zwar versucht, gezielt Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen – vor allem diesen wahnwitziges UN-Sicherheitsrat – um den Film trotz bekannter Thematik weiter interessant zu halten, das gelingt aber mit zunehmender Spieldauer immer weniger. Es gibt zwar bis zum Schluss ein paar sehenswerte Ideen, aber letztlich rutscht Iron Sky leider von einer herzerwärmenden Nazi-Dystopie hin zu einer biederen „Sie kommen aus dem Weltraum und irgendwer muss sie aufhalten“-Fummelei ab. Da passt schlagartig nicht mehr viel zusammen und der Sehgenuss lässt deutlich nach. Und dass dieser Weg, wenn er einmal eingeschlagen ist, nur noch schwer zu verlassen ist, beweist auch Iron Sky einmal mehr. Die Macher haben es nicht geschafft, dem Film ein Ende zu verpassen, das den Charme der ersten Filmhälfte aufrechterhalten konnte. Stattdessen versteigt sich der Film in bester Michael-Bay-Manier dazu, auf einen vermeintlichen Paukenschlag hinzuarbeiten, den er eigentlich gar nicht nötig hätte. Was anfangs mühe- und liebevoll aufgebaut wurde, macht man hinten raus mit der groben Actionkeule eigenhändig wieder nieder. Das finde ich sehr schade, da die Geschichte einfach mehr hergegeben hätte.

Und so wird man (wurde zumindest ich) nach dem Anschauen auch unweigerlich in das zwiespältige Bewusstsein getrieben, einerseits einen Trash-Film par excellance gesehen zu haben, andererseits aber auch miterlebt zu haben, wie eine gute Idee letztlich mal wieder viel zu wenig ausgebaut wurde. Man kann an Iron Sky Spaß haben, der ganz große Wurf mit Drang zum mehrmaligen Schauen ist der Film aber sicher nicht.

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robert.nsk

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klasse Film! Klasse Musik -> Danke Laibach

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Farlander

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Bewertung7.5Sehenswert

Wer den Film nicht gut findet, hat die meisten Anspielungen nicht gerafft.
Satire setzt halt voraus, dass man sie versteht....

Ich mag den Film von daher 7,5 Punkte

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mikkean

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Bewertung5.0Geht so

Grundgütiger, das ist er also. "Iron Sky", der Film mit den Nazis auf dem Mond drin. Groteske, Sci-Fi-Parodie oder einfach nur im Rausch entstanden? Wollte hier jemand Quentin Tarantino vorführen und zeigen, wie Geschichts-Verdrehung, äh, Neuinterpretation wirklich geht?

Eigentlich Wurst, "Iron Sky" sollte vor allem als eines wahrgenommen werden: purer Trash. So schlecht und von der Idee her fragwürdig, um wirklich als ernstgemeint eingestuft werden zu können. Der Film ist mit seiner Nazi-Mond-Festung so größenwahnsinnig blöd, dass es beinahe schon wieder bewundernswert ist. Wo andere sich nur an der Idee ergötzen würden, holt "Iron Sky" erst noch richtig aus.

Im filmgewordenen Wahnwitz hagelt es schließlich Zeppelin-Raumbomber, Asteroiden statt Raketen, Nazi-Ufos und Politiker-Parodien. Eine Sarah-Palin-Karikatur sitzt im Weißen Haus, das Mars-Erkundungsschiff wird nach George W. Bush benannt. Großer Gott, wo sind wir denn hier gelandet? Wenigstens darf jemand mit schwarzer Hautfarbe zum Mond fliegen.

Na ja. Sich darüber streiten zu wollen, ob Filme wie "Iron Sky" gedreht werden dürfen, wäre zu müßig. Im Namen der Trash-Unterhaltung ist ja alles erlaubt was Spaß macht. Wobei der Unterhaltungswert von "Iron Sky" schon zur Diskussion offen steht.

Nazis auf dem Mond, schön und gut. Aber wohin soll die Reise noch gehen? Da gibt es Späße auf Kosten ideologischer Verblendung. Wird eine Renate als Mondgesandte vorgeführt, weil sie Propaganda lehrt und selber nur nachplappert, weil sie im falschen Glauben erzogen wurde. Es gibt Weltherrschafts-Träume und Muckertum einer US-Präsidentin, die so hoffentlich nie ins Amt kommen wird. Sogar Chaplins Genie-Streich "Der Große Diktator" wird herangezogen. Und am Ende geht alles doch unter in einer Weltraum-Schlacht, bei der sich die Götterdämmerung vom Mond erhebt.

Dann ist sowieso alles andere vergessen. Nur der Gag und der Knall allein zählen. "Iron Sky" will dann zwar noch über seine absurde Grund-Idee hinauswachsen und stachelt einen idiotischen neuen Weltkrieg an, aber da ist es schon zu spät. Wozu soll der verunglückte ernstere Tonfall jetzt noch nützen? Grotesk ist das immer noch, aber eben auch verdammt schlecht aufgezogen. Bei der Vorstellung, dass am Ende die einzig vernünftig denkenden Menschen im Weltall auf der Mond-Festung festsitzen, wird mir wahlweise wirr bis komisch, im Sinne von nicht lustig.

Was will "Iron Sky" nun eigentlich? Der Film führt die Nazis als dumpf agierende Dödel vor. Zeichnet ein parodistisches Bild einer blutgeilen Politiker-Meute, die mit Kriegen wiedergewählt werden will. Und pendelt zwischen merkwürdigem Humor und gigantomanischem Spieltrieb. Dass einige der aufgefahrenen Kreuzer aussehen, als wären sie einem "Hellboy"-Abenteuer im Weltraum-Abenteuer von Del Toro, ist schon bemerkenswert. Für den Rest gilt, bis auf einen vergnüglichen Udo Kier in Uniform, ist "Iron Sky" einfach nicht gut genug.

Die Figuren gleichen aufgeblasenen Ballons bei einer Parade. Skurril, nett anzusehen, aber sonst nichts dahinter. Mit dem Plot verhält es natürlich ähnlich. Und das alles nur als riesengroßen Spaß durchzuwinken, erscheint mir ebenso platt wie fahrlässig. Ein teilweiser ernster Schluss, wenn wir ihn dann als solchen betrachten, reißt die "Machen-wir-uns-über-die-Nazis-lustig"-Haltung auch nicht wett. Bisweilen gibt es natürlich echte Lacher, aber zu wenige, um hier von einer intelligent gestrickten Komödie zu reden.

"Iron Sky" zeigt eher, welch Schindluder mit dem Etikett Trash betrieben wird. Kein Einfall ist zu absurd und abwegig, um ihn nicht auszuschlachten. Eine wirklich stringente Linie ist da zweitrangig, solange es möglich ist, alles überdrehte reinzupacken und einen auf dicke Hose zu machen. Dabei ist "Iron Sky" inhaltlich sicherlich die Körnung aller Spinnereien, aber seine Halbwertszeit wird am Ende so kurz sein wie die des braunen Weltreichs. So, und jetzt will ich nie wieder so oft das Wort Nazi in meinen Ansichten niederschreiben.

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kebra72

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Bewertung4.5Uninteressant

Ein Trash-Film der aussieht wie ein Blockbuster? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Ist das überhaupt Trash? Doch wohl eher der Versuch von Fan-Fiction-Nerds eine Sci-Fi-Nazi-Comedy fürs Massenpublikum abzuliefern.

Die Idee ist schon hübsch abgedreht, einige weitere Einfälle, vor allem wenn sie den Rassenwahn ins Lächerliche ziehen, auch ganz witzig, aber laut lachen musste ich fast gar nicht. Und bei einer guten Komödie MUSS man lachen, eben auch, wenn der Dispo ausgereizt ist oder nach 5 Wochen Regenwetter der Keller unter Wasser steht.

Hier fühlte man sich mich doch erschreckenderweise eher an Bully-Herbig-Filme erinnert. "Style over Substance" oder besser gesagt "Look over Humour". Sieht schon ganz gut aus, täuscht aber nicht darüber hinweg, dass kaum ein Gag zündet. Die Figur der US-Präsidentin dient etwa nur dazu, möchtegern-provokante Allgemeinplätze zur Politik der doofen Amis zu bestätigen. Nicht, dass diese Allgemeinplätze unbedingt falsch wären, aber lustig ist das nicht, vor allem, wenn die bemüht pubertär-lockere Art des Sarah-Palin-Klons zusätzlich Komik erzeugen soll, aber nur nervt.

Vielleicht wär's was geworden, wenn man den Fokus mehr auf den schwarzen, albinisierten Mondfahrer und das naive Nazi-Blondchen gelegt hätte. Dann hätte es aber schon mutiger und absurder werden müssen. Denn wirklich mutig oder gar kontrovers ist hier mal gar nichts (sollte es allerdings evtl auch gar nicht). Nazis als Trottel in Filmen gibt es schließlich nicht erst seit Indiana Jones. Das ist schon ok, zumindest hierzulande sollte ja nun wirklich jeder einigermaßen über die damaligen Greul Bescheid wissen.

Hat man aber im Sinn, zu schocken, d.h. die grassierende Political Correctness zu unterlaufen, um gerade damit Rassismus und Anismitismus bloßzustellen, muss man es schon ganz anders machen. Da gibts auch richtig gute Beispiele... "OSS 117 - Er selbst ist sich genug!" etwa. Auch eine Komödie mit Trottel-Nazis. Da MUSSTE ich lachen!

Irgendwie bring ich es jetzt aber auch nicht übers Herz, den Streifen völlig zu zerreißen. Es nötigt schon Respekt ab, mit zusammengeschnorrten Geld einen so teuer aussehenden Film hinzukriegen. Die Effekte sind recht chick und die Steampunk-Optik (Kostüme und zeppelinartige Raumschiffe) zeugt ebenfalls von Geschmack. Die Schauspielleistungen sind meist OK und immerhin haben Tilo Prückner und Udo Kier einige kurze Szenen (wenn die auch schon besser waren). Auf gewisse Weise hat das Ganze auch einen merkwürdigen Charme....

Trotzdem:
Relativ unterhaltsam, vor allem aber ärgerlich. 4.5

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kaching3007

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Bewertung3.0Schwach

Dann doch mehr Müll als Trash.

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Troublemaker69

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Bewertung6.5Ganz gut

Warum denn eigentlich nicht!? Iron Sky stellt einen recht hochwertigen Trashfilm dar, der nicht dadurch begeistert, dass er so schlecht ist, sondern durch irrwitzige Ideen und sehr unterhaltsame Dialoge.
Man kann bei dem Streifen wirklich das eine oder andere Mal schmunzeln und zwischendurch auch mal laut lachen und genau das ist es, dass Iron Sky auszeichnet: Es macht einfach Spaß.
Die Story ist absurd komisch, die Schauspieler in Ordnung und für ordentlich Gags ist auch gesorgt.
Der einzige große Kritikpunkt meinerseits: Der Film zieht sich zum Ende hin etwas in die Länge, wodurch er dann doch leider ein wenig an Unterhaltungswert verliert.

Insgesamt trotzdem Trash vom Feinsten.

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Göksel Algan

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Bewertung3.0Schwach

Meinen Geschmack trifft der Film leider nicht. Der Anfang ist sehr gut, das mysteriöse scheint den Zuschauer auf dem ersten Blick in eine total neue Welt und Dimensionen zu verführen, was nach einiger Zeit jedoch sich als heisse Luft entpumpt. Somit bleibt nur noch ein ziemlich lahmer Film übrig, was den Zuschauer ja interessant bleibt, doch die Qualität leidet enorm, sei es schauspielerisch oder storytechnisch. Schade ist das irgendwo schon, hier wäre durchaus mehr drin gewesen. Für das kleine Budget was man für diesen Film zur Verfügung hatte, war jedoch auch vielleicht gar nicht mehr drin.

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StrawStar

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Bewertung6.0Ganz gut

Iron Sky ist Hochglanz-Trash der feinsten Sorte. Mal lachhaft, dann wieder wirklich zum Lachen komisch. Die absurde Idee der Mond-Nazis verliert nach einer Weile allerdings ihren Neuheitswert und dann beginnt der Film, sich etwas in die Länge zu ziehen.

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Pete-Air

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Streifen blieb stark hinter meinen Erwartungen zurück.
Aber... mit jeder Minute die man durchhält wird er besser. Der Schluss ist auf jeden Fall mal 'ne Ansage und sollte Anlass zum Nachdenken sein.
Die Musik ist jedoch durchaus bemerkenswert...

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doeme28

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich bin ziemlich gespalten. Grundsätzlich fand ich den Film Mittelmässig bis Gut, aber eine Szenen und Dialoge waren wirklich sehr witzig, darum hat der Film wieder Punkte verdient.
Schauspielerisch hat mich den Film nicht überzogen, sind meiner Meinung nach klar Schwächen vorhanden.

Sehr witzig und komische Filmidee, aber an der Umsetzung happerte es teilweise.

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el_presidente87

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Bewertung7.5Sehenswert

Iron Sky ist ein großartiger Trashfilm, der im Hochglanzpelz daherkommt und außerdem mit einem anständigen Cast aufwarten kann, das die weltfremden Mondnazis und anderen ebenfalls recht entrückten Charaktere super spielt.
Leider gelingt es dem Film nicht die Spannung und die Originalität bis zum Schluss auszuspielen, so dass das Ende leider viel zu gewöhnlich ist.
Dennoch wird "Iron Sky" für Trashfans, die auf die Trashkomponente in optischer Hinsicht verzichten können, ein Genuss.

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saschahalli

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Bewertung6.0Ganz gut

Es ist ein sehr lustiger Film! Ich musste oft lachen, weil vieles einfach so schwachsinniges war. "Das ist Brilliant! Jeder Präsident der einen Krieg angefangen hat wurde wieder gewählt." Wie sollte man es besser formulieren. eine Invasion von Mondnazis mit einer kleinen Liebesstory die natürlich wie jede endet, der böse stirbt und der schwarze bekommt die deutsche?! Die politischen Elemente fand ich eigentlich ganz gut gemacht. Alle Nationen halten sich an kein Abkommen, helfen sich bei der Invasion gegenseitig und bekämpfen sich dennoch nach dem Sieg wegen Rohstoffe. Jaja.. Für ein relativ wenig Geld waren die Effekte dennoch gelungen und der Krieg im All hat mich sehr an Star Wars erinnert, daher bekommt der Film noch einen PlusPunkt von mir.

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Otto Normal

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auf diesen Film hab ich jahrelang hingefiebert, die Trailer versprachen von Anfang an das Allerbeste, dann noch Laibach und das damals noch sehr junge Crowdfunding-Experiment und alles. Und ich liebe diese Art Nazi-Humor! Dann zur Premiere im Kino: Der Saal tobte, die Stimmung war großartig, alles stimmte, die Gaudi war perfekt. Ein toller Film, ein toller Abend!
Bei nochmaliger Sichtung zeigen sich schon erhebliche Schwächen, manche Gags funktionieren natürlich nur beim ersten Mal, wirken jetzt lahm, das Timing ist manchmal einfach beschissen.
Trotzdem: Daumen weit hoch für das dann doch halbwegs mainstream-taugliche Ergebnis und das komische finnische Amateur-Team, das vorher nur alberne Fan Fiction gedreht hatte.
Und immer wenn ich deprimiert bin, denk ich einfach an den kommenden Weltuntergang und gröhle mit: "Machines we are sending to the skies!!!!" und es geht mir wieder gut!

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filmverliebt

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Bewertung2.5Ärgerlich

Unlustig, langweilig und nicht witzig. Achso: Habe ich erwähnt, dass der Film langweilig ist? Irgendwie fehlen mir die Worte und ich bin maßlos enttäuscht.

Das hätte echt witzig werden können. Man denke nur an Monty Python, wo maximale Albernheit und gleichzeitig hohes Niveau ihre Heimat haben. Iron Sky hat weder das eine noch das andere. Eine einzige Enttäuschung!

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Gallifrey

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Bewertung4.5Uninteressant

Man muss sagen, der Film ist ganz originell.
Aber effektiv hat mir die Storyline nicht wirklich gefallen und die Charakterisierung von Renate ist einfach nur einfältig. Allerdings sind die Szenen im Weltrat genial und ich liebe den Moment in dem die ganzen Raumschiffe auftauchen und unter ihnen ebenfalls MIR. Ich lag am Boden. Na ja, vielleicht nur so lustig, wenn man sich mit dem Zeug auskennt.
Das Ende fand ich auch gut, da es einmal einfach nicht gut ausgeht (Man muss dazu sagen, auf der Erde zu dem Zeitpunkt sowieso schon ziemlich viel verstrahlt war, da sie mit Atomwaffen auf die Nazi-Schiffe in der Atmosphäre geschossen haben)
Alles in allem: für einmal, wenn du nicht weißt, was du sonst tun sollst, OK, aber nicht öfter.

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udo.schmitt.77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Und schon kommen die Ermahnungen, das sei doch so alles nicht richtig und wo bliebe da die politische Korrektheit... Kann man bei Klamauk denn nicht einfach mal enspannt bleiben? Wie viele Filme gibt es denn, gedreht von Nationen, deren Führungen irgendwann mal etwas Falsches getan haben, wo man sich selbst, oder eine Sache auf die Schippe nimmt, die nicht so berauschend war? Nichts soll je vergessen sein, aber solche Reaktionen kann ich nicht verstehen.

Von mir 8.0 für Iron Sky, weil ich den Film einfach witzig fand.

Ich bin eigentlich kein Freund von Filmen, in denen man die ollen Natzis ausgräbt und sie, manchmal auch gehässigerweise stellvertretend für die Deutschen allgemein, durch den Kakao zieht. Oder ganz beliebt, sie in Kriegsfilmen z.B. dumm dastehen zu lassen. Der Hintergrund ist schon zu ernst, zumal wir Deutschen den Mist bis heute ausbaden müssen und diese Verallgemeinerungen auch nicht verdient haben. Aber in diesem Fall, genau wie bei "Dead Snow", sehe ich keine Veranlassung sauer zu sein, weil die Story einfach mal zu gut ist für einen erhobenen Finger. Die Geschichte ist so schräg und unglaubwürdig, dass sie, wenn man sich ein wenig mit der Geschichte der "Reichsflugscheiben" (Neu-Schwabenland lässt grüßen!) auskennt, einen einfach amüsiert. Der Funke Wahrheit indessen macht nachdenklich...
Ich war jedenfalls positiv von dem Film überrascht und sehe nur wenig Anlass für Kritik.

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galadrielcat

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Bewertung5.5Geht so

Nazis auf der dunklen Seite des Mondes, die nur darauf warten, die Welt zu erobern. Klingt nach Trash, ist es auch. Allerdings sehr aufwändig und mit vielen guten Ideen und Schauspielern umgesetzt. Nicht nur die Nazis, auch die Amerikaner kriegen hier ihr Fett weg. Im Grunde ein ganz lustiger Film, wenn es da nicht ein erhebliches Manko gäbe. Bei allem Jux und Trash sollten die Verbrechen des NS-Regimes nicht ausgeblendet werden. Das ist aber leider in der Hinsicht der Fall, dass Juden mit keinem einzigen Wort erwähnt werden. Dass der Film kein korrekter Historienfilm sein soll ist klar, aber auf eine ahnungslosere Person wirkt die Naziideologie so beinah harmlos. Das hätte nicht sein müssen.

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Friedsas

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Bewertung0.0Hassfilm

Grausam, gruselig, grotesk, grottig und Gar-nicht-mein-Geschmack :D Das waren jetzt viele Wörter mit G die für mich diesen Film beschreiben. Ich lasse mich noch überreden das es Leute gibt die ihn witzig, charmant (Trash Look) oder innovativ finden, gerne doch eure Meinung, meine Meinung ist aber das das Schund ist.

Ich hab kein einziges mal gelacht und mich kein bisschen amüsiert.

In diesem Fall also lieber ohne Helm auf dem Mond als den Film noch einmal ansehen ;)

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beast667

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Bewertung3.5Schwach

Timo Vuorensola gehört für diesen Film übers Knie gelegt und gehörig sein A**** versohlt. Was eine völlig abgefahrene Idee wird da sang und klanglos in den Weiten des Weltraumes zerschossen. Es war abzusehen, dass Iron Sky jetzt nicht der hellste Stern am Himmel wird, dass er aber kaum zu sehen ist enttäuscht mich einfach. Schade um den genialen Filmstoff. Vielleicht kommt ja einer auf die Idee und schenkt diesem Werk ein Remake. Schlechter als das Original kann es kaum mehr werden. Ich lasse das mal als Fehlversuch 1 durchgehen und warte auf eine gute Verfilmung dieser Hammerstory.

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pischti

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Ich fande den auch unter aller Sau :D



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