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Erster Teaser zu Lincoln mit Daniel Day-Lewis

thetruetorstenreitz (Torsten Reitz), Veröffentlicht am 11.09.2012, 09:04

Altmeister Steven Spielberg mag Historisches. Nach der Nazi-Zeit, dem Zweiten Weltkrieg und der frühen Sklavenzeit in den USA bringt er nun den amerikanischen Bürgerkrieg auf die Leinwand. Wir haben heute für euch den ersten Trailer zu Lincoln.

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Dass amerikanische Präsidenten gerne mal in Filme verpackt werden, ist in Hollywood ja nichts Neues. Früher schien dieser Job primär Oliver Stone vorbehalten zu sein, der mit John F. Kennedy – Tatort Dallas und Nixon – Der Untergang eines Präsidenten zwei der höchsten Staatsmänner der USA für die Leinwand aufbereitete. In letzter Zeit hat der 1865 ermordete Abraham Lincoln geradezu Hochkonjunktur im Kino – und das sogar in verschiedenen Rollen. Ab dem 3. Oktober 2012 könnt ihr ihm in Abraham Lincoln Vampirjäger bei einer seiner früheren Tätigkeiten zusehen. Natürlich ist der Film von Timur Bekmambetov nicht so ganz für bare Münze zu nehmen, zeugt aber dennoch davon, wie salonfähig in Hollywood der 16. US-Präsident derzeit ist. Altmeister Steven Spielberg hingegen wählt einen ernsthafteren Ansatz für sein Biopic. Lincoln befasst sich mit den letzten Monaten vor der Ermordung des Staatsmanns. Wir zeigen euch heute einen ersten kurzen Teaser zu dem Film.

Mehr: Daniel Day-Lewis als Steven Spielbergs Lincoln

In dem epischen Drama schlüpft der zweifache englische Oscar-Gewinner Daniel Day-Lewis in die Rolle des Präsidenten. Steven Spielberg beleuchtet die Bemühungen Abraham Lincolns, den amerikanischen Bürgerkrieg zu beenden und vor allen Dingen den dreizehnten Zusatz zur Verfassung im Senat durchzuboxen. Damals sehr kontrovers diskutiert, verbietet der Gesetzesentwurf bis heute Sklaverei in jeglicher Form auf dem US-Staatsgebiet. Der Präsident musste sich damals teilweise sogar bis aufs Schärfste mit Mitgliedern seines eigenen Kabinetts auseinandersetzen. Genau darum geht es im Film von Steven Spielberg – um die politische Raffinesse des Staatsmanns bei der Handhabung des Gesetzesentwurfs. Denn Abraham Lincoln wusste nur zu gut, dass die Sklaverei sich vielleicht selbst in den Nordstaaten wieder etabliert hätte, wenn er mit seinen Bemühungen gescheitert wäre.

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Für sein Epos hat Regisseur Steven Spielberg ein echtes Traumteam zusammengetrommelt. Pulitzer Preis-Gewinnerin Doris Kearns Goodwin lieferte mit ihrem Nonfiction-Bestseller Team of Rivals: The Political Genius of Abraham Lincoln die Buchvorlage zu dem Film über das vermittlerische Talent des ehemaligen Präsidenten. Das Drehbuch stammt von Tony-Preisträger Tony Kushner, mit dem Steven Spielberg schon bei München zusammenarbeitete. Vor der Kamera tummeln sich außer Daniel Day-Lewis solch renommierte Namen wie Sally Field als Abraham Lincolns Frau Mary Todd, Joseph Gordon-Levitt als sein ältester Sohn Robert Todd Lincoln, Tommy Lee Jones als radikaler Republikaner Thaddeus Stevens, James Spader und viele andere.

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Bisher könnt ihr Daniel Day-Lewis als Abraham Lincoln noch nicht von vorne bewundern, aber der Teaser kündigt bereits an, dass wir in den nächsten Tagen noch einen richtigen Trailer nachgeliefert bekommen. Der Schauspieler wird aber sicher eine gute Figur abgeben, kennt er sich doch mit der frühen amerikanischen Geschichte aus. In Gangs of New York von Martin Scorsese spielte er einen kriminellen Boss im Manhattan der Bürgerkriegszeit. In Zeit der Unschuld vom gleichen Regisseur spielte er einen jungen Anwalt aus bestem Hause, der zwischen zwei Frauen hin- und hergerissen ist. Als Der letzte Mohikaner von Michael Mann schlug er sich sowohl mit Indianern als auch mit den europäischen Kolonisten herum.

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über Erster Teaser zu Lincoln mit Daniel Day-Lewis


Schloøpselcki

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Daniel Day-Lewis, me gusta

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nilswachter

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Daniel Day-Lewis als Lincoln wird bestimmt grossartig. Ob Spielberg wieder zu wahrer Grösse zurückgefunden hat mit diesem Film, werden wir sehen.

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LiquidSun

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Mr. Bill The Butcher-Mr. Der letzte Mohikaner-Mr. 2Fach Oscar Gewinner...der Typ ist einfach einer der Besten!!!Freue mich auf diesen Film (Nicht nur wegen dem Cast;)

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sebastian.boehler

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Ich mag die amerikanische Geschichte.
Und Spielberg mag ich auch, schließlich ist er keiner, der daraus eine Vampirjagd machen würde...

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pxl

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Schade, hätte im ersten Tease lieber nen Dialog von DDL gehört.
Freuen tue ich mich aufjedenfall riesig auf den Film

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JesusQuintana

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trailer schaut eher mau aus aber alles mit daniel day lewis solltem an gesehen haben

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Julian F.

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Klingt doch schon mal ziemlich gut!
Ich hoffe, im Film wird weniger Pathos oder Schmalz zu finden sein als in anderen Spielberg-Filmen (zB "Gefährten") - ansonsten bin ich sicher, dass das Drehbuch sehr interessant sein wird.

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Hurty

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Mir hat "There will be Blood" zwar gar nicht gefallen, aber Daniel Day-Lewis war in dem Film einfach atemberaubend und ich freue mich ihn bald als Lincoln zu sehen.

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Jason Born

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Vorgemerkt ist er sowieso schon. Bekomme jetzt erst mit, das JG Levitt mit dabei ist. Super! Mit amerikanischer Geschichte kenne ich mich etwas aus (auch durch viele Filme) aber bisher hab ich -noch nicht ganz- kapiert, warum ausgerechnet "Er" also Abraham Lincoln als beliebtester/bester Präsident aller Zeiten gilt.

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Cellmorbasg

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Antwort steckt schon im Teaser. Die Worte die dort gesprochen werden sind die letzten Worte der Gettysburg Adress. Gehalten von Lincoln zur Einweihung eines Soldatenfriedhofs auf einem zuvorigen Schlachtfeld. Diese Rede selbst lehnt sich an die Gefallenenrede des Perikles an und auf sie wurde mehrfach Bezug genommen. Sie ist beispielhaft für amerikanische (Kriegs)Rhetorik, doch auch Martin Luther King nimmt in seiner I have a Dream-Rede nicht nur Bezug auf Lincoln, sondern auch auf den ersten Satz der Gettysburg Adress. Was macht diese nun so besonders? Sie enthält im Grunde alles was die USA zur Selbstvergewisserung braucht. Die Unabhängigkeit, die Schaffung einer Demokratie, die Verteidigung dieser gegen Feinde. Lincoln hat die Sklaverei abgeschafft und die Sezession verhindert. Die Gründung der USA war ehrenwert, aber er hat die USA erhalten und gegen innere Feinde verteidigt. Dazu noch wurde er erschossen und das gibt nunmal jeder Legende einen Schub. Kein Wunder also, dass Lincoln aller Amerikaner Lieblingspräsident ist.

Der Teaser übrigens, macht Lust auf mehr.


Jason Born

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Na wenn ich schon Ahnung von Gschichte hab, was hast du dann erst... Interessante Informationen sind das. Auf die Worte im Teaser hab ich gar nicht gehört! Das Attentat auf ihn gibt tatsächlich noch ein paar Beliebtheitspunkte mehr, siehe JFK. Da ist es ja ein ähnlicher Mythos.
Von Ronald Reagan soll auch ein Film kommen. Über Bill Clinton ist es aber unwahrscheinlich, dass das zu seinen Lebzeiten passiert. Das darf dann also noch sehr lange dauern.


Markbln

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Schön, kann man sich getrost sparen.

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