München

Munich (2005), US
Laufzeit 164 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Historienfilm, Kinostart 26.01.2006

7.2 Kritiker
48 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
4473 Bewertungen
56 Kommentare
München - Bild 7496
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von Steven Spielberg, mit Eric Bana und Daniel Craig

1972, die Olympischen Spiele verzaubern München. Die Welt schwimmt auf einer Welle der Begeisterung. Nicht ganz, denn Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation “Schwarzer September” nehmen elf israelische Sportler als Geiseln und fordern die Freilassung von 200 in Israel inhaftierten Palästinensern. Beim Befreiungsversuch sterben alle Athleten sowie fünf der Terroristen. Die Reaktion der Israelis lässt nicht lange auf sich warten: die Exekution aller an dem Massaker beteiligten Palästinenser. Noch während die Aktion auf Hochtouren läuft, stellt der beauftragte Mossad- Agent (Eric Bana) ihren Sinn mehr und mehr in Frage. Nach welchen Kriterien wurden die Ziele ausgewählt? Gehören sie auf die Todesliste, obwohl sie gar nicht am Attentat beteiligt waren? Das Unternehmen steht am Scheidepunkt.

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Kritiken (6) — Film: München

Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Da ist er wieder. Der gute alte Mr. Spielberg. Letzten Sommer war er noch mit Tom Cruise und dem „Krieg der Welten“ in den Kinos, nun mit seinem aktuellen Werk „München“. 5.September 1972, in München finden die Olympischen Spiele statt. Eine Gruppe palästinensischer Terroristen namens „Schwarzer September“ nehmen 11 Sportler des israelischen Olympiateams als Geiseln, die später alle ermordet werden.

Israels Antwort auf den Terrorakt ist die gezielte Ausschaltung der Hintermänner des Attentats. Die Premierministerin Golda Meir persönlich wählt den jungen Mossad-Agenten Avner (Eric Bana) als Kommandeur eines fünfköpfigen Killerkommandos aus, die die Planer des Attentats liquidieren soll. Obwohl seine Frau hochschwanger ist, entschliesst sich der junge Israelische Patriot, den Auftrag anzunehmen. Unter Leitung des knallharten Verbindungsmanns Ephraim (Geoffrey Rush) und streng geheim beginnt Avner mit 4 anderen Agenten die Suche nach den palästinensischen Terroristen…

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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5.5Geht so

Ob denn wirklich zwei Stunden und 44 Minuten notwendig sind, um zur banalen Erkenntnis zu gelangen, dass sich das Böse stets selbst reproduziert; und sogar die Beteiligten bald nicht mehr wissen auf welcher der beiden Seiten sie denn nun eigentlich stehen? Der kontroverse Streifen, frei nach wahren Begebenheiten und George Jonas' Bestseller "Vengeance" ist aber allein schon aufgrund seiner Bezüge zur aktuellen politischen Weltlage ein echtes Muss.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

[...]Während das IOC sich dazu entscheidet die Spiele fortzusetzen - „The Games must go on!“ - die in Folge natürlich unter dem schwarzen Schatten des Terrors stehen, beginnen in Israel die innenpolitischen Überlegungen, wie auf diesen Terror-Akt zu reagieren wäre. In dessen Zuge wird der Plan gefasst die Hintermänner der Geiselnahme von München durch ein Kommando des Mossad liquidieren zu lassen. An diesem Punkt schließlich setzt der Spielfilm „München“ ein, der nach „Schindlers Liste“, wohl das Werk von Steven Spielberg ist, welches mit der meisten gesellschaftlichen Relevanz, aber eben auch Brisanz, ausgestattet ist. Der künstlerische Ansatz von Spielberg historische Fakten und fiktive Elemente miteinander zu vermischen, musste wohl zwangsläufig diverse Kontroversen nach sich ziehen[...]

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.5Sehenswert

Spielberg zeigt die Vorgänge von München in einer dokumentarisch anmutenden Collage. Er bleibt ganz nah am Geschehen, lässt die Verhandlungen zwischen Polizei und Geiselnehmern, zwischen Deutschland und Israel außen vor. Wie in "Der Soldat James Ryan", wo er die Kamera im Gemetzel des D-Day platzierte, ist er nun mitten unter den Geiseln und ihren Peinigern, zeigt aus der Nähe blutige Morde, von Kugeln durchsiebte Körper.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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7.0Sehenswert

Spielberg markiert auf seine alten Tage nochmal den harten Kerl. Nach dem überraschend grimmigen "Krieg der Welten" schiebt der alte Haudegen diesen nicht weniger übel gelaunten Thriller hinterher...
Wenn man mal die politische Brisanz der Attentat-Thematik während der Olympischen Spiele '72 ausklammert - und "München" macht es da einem leicht, will der Film in erster Linie offensichtlich Unterhaltung anstatt Aufklärung sein - präsentiert sich ein mehr als solider Thriller, der einen so gewichtigen Unterbau in keinster Weise nötig gehabt hätte.
Vier unterschiedliche und prima konzipierte Charaktere begeben sich im Auftrag Israels auf den sprichwörtlichen Rachefeldzug, um mit elf auserwählten Morden das Attentat von Palästinensern auf das Olympische Dorf zu sühnen. Nicht nur der Aufbau um die Hauptfiguren ist einem "Ronin" nicht unähnlich und aus dieser Konstellation bezieht "München" seinen größten Reiz, denn das Zusammenspiel…

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The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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8.5Ausgezeichnet

München 1972. Olympia ist im vollen Gange. Doch ein Geschehnis sollte den gesamten restlichen Verlauf überschatten. Das israelische Team wird von einer palästinensischen Terrorgruppe als Geiseln genommen. Die Entführung schlägt zwar fehl, doch die Verantwortlichen nehmen ihre Opfer mit ins Grab. Eine Tragödie sondergleichen, die die Welt erschüttert. Doch hinter verschlossenen Türen wir auf jüdischer Seite ein Vergeltungsplan entworfen, um ihre verstorbenen Glaubensvetter zu rächen. Avner (Eric Bana) wird zum Kopf der Operation erkoren und versucht mithilfe seines Teams die Schuldigen ausfindig zu machen und zu eliminieren. Doch bald stellen sich Zweifel, die Berechtigung ihres Tuns wegen, ein und drohen das Unternehmen zu gefährden…

Steven Spielberg genießt unter Filmfreunden nicht umsonst den gängigen Ruf eines begnadeten Filmvirtuosen, bei dem beinah jedes seiner Werke zumeist einen optischen und sehr häufig auch inhaltlichen Leckerbissen darstellt. Keine Ausnahme dieser Regel macht dabei „München“, welcher die Entführung des israelischen Olympiateams von Palästinensern im Jahre 1972 zu Hintergrund hat. Dabei gilt es schon im vornherein zu sagen, dass Spielberg seinen Fokus weniger auf das Attentat oder die Spiele selbst legt, sondern auf das nachfolgende Killerkommando, welches von den Israelis ausgesandt wurde, um die Schuldigen angemessen zu bestrafen. Sprich, sie umzubringen. Vorschnell gedacht, verhieße dies reichlich Action und Adrenalin, doch weit gefehlt. Sicherlich gibt es einige Schusswechsel mit den Verfolgten und auch die Bombenattentate sind sehr „explosiv“ umgesetzt worden.

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Kommentare (50) — Film: München

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CJ1203

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Bewertung9.5Herausragend

Steven Spielbergs "München" besticht vordergründig durch eine intelligente Handlung, die den Zuseher zum Denken anregt. Die Geschichte des Israeli Avner, der auserwählt wird das Attentat von München 1972 zu rächen, verlangt von allen Beteilgten alles ab. Sowohl dem Regisseur Spielberg, dem es gelingt, die entscheidende Botschaft am Ende des Films noch einmal kräftigst zu unterstreichen, indem er den Wandel des Hauptprotagonisten Avner zu der Geisel seines Gewissens und seiner Furcht mit dem eigentlichen Attentat von München gegenüberstellt, wie auch den Hauptdarstellern selbst, allen voran Eric Bana, der Avner gekonnt und höchst überzeugend verkörpert, bis zu dem Publikum, das verstehen muss, dass Gewalt niemals mit Gegengewalt vergolten werden kann. Wenn man so tut, wird jeder innerlich zu einem eigenen Avner. Brilliant!

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Benni-THE-KING

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Bewertung5.5Geht so

als Action-Thriller äußerst entäuschend.
Als Polit-Thriller auch.

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The_Comedian

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Bewertung7.0Sehenswert

´Gewalt erzeugt Gegengewalt, hat man dir das nicht erzählt?´
Farin Urlaub

Steven Spielberg entschied sich für ´Munich´ als Titel seines Politthrillers. Selbstverständlich möchte man meinen, denn es handelt schließlich von den terroristischen Aktivitäten während Olympia´72 in der bayrischen Metropole. Man könnte jedoch der Hollywood-Legende eine bewusste Täuschung unterstellen. Eine ausgeklügelte Marketingstrategie anläßlich der Fokussierung auf ein bedeutendes, geschichtliches Ereignis zu unterstellen wäre dabei aufgrund des enormen, weltweiten Bekanntheitsgrades der Regielegende vermessen, von der wahren Botschaft des Filmes abzulenken jedoch eher in Betracht zu ziehen, denn der Titel der (fiktiven) Buchvorlage lautet ´Vengeance´ - und trifft den Kern der Sache auf den Punkt. Schnell wird dem Zuschauer klar, dass ideologische, politische, wirtschaftliche und vorallem profitgierige Interessen längst ein weltweites, verworrenes und undurchschaubares Netz aus Terror und Tod gesponnen haben, in dessen klebrigen Fäden irgendwo als kleines Opferteilchen auch die damaligen Ereignisse aus München auftauchen. Die schonungslose und brutale Darstellung der blutigen Kettenreaktion, welche das olympische Desaster ausgelöst hat, wird von den Machern leider Pro-Israel geführt, wenn auch lediglich anhand der Hauptcharaktere um den ´Anti-Helden´ Eric Bana. Dies ist verständlich, aufgrund dramaturgischer Überlegungen, denn irgendwo muß der Zuschauer nun mal seine Emotionen und seine Anteilnahme lassen, oder? Nein, denn ohne diese Positionierung wäre ´Vengeance´ wohl als Meisterwerk durchgegangen, offenbart es doch (fast) ultimativ die Sinnlosigkeit der weltweiten Vergeltungsspirale, welche seit Jahrhunderten existiert und wohl auch leider niemals enden wird.

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hoffman587

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Bewertung7.0Sehenswert

Munich

"München" ist ein brisantes, anspruchsvolles, packendes und spannendes, naja das nur teilweise und ich denke auch nur beim ersten Mal, Drama von Steven Spielberg aus dem Jahre 2005, das auf Fakten beruht, die aber geschickt mit fiktiven Dingen vermischt wurden, so treffen fiktive Figuren auf reale bzw. historische Persönlichkeiten.

Die Story handelt von einem brisanten Thema und wurde so nach historischen Fakten interessant umgesetzt, naja größtenteils, trotzdem gönnt sich Stevie Spielbergo einige künstlerische Freiheiten: Im Jahre 1972 bei den Olympischen Spielen in München nehmen Mitglieder der palästinensischen Terroristenorganisation "Schwarzer September" 11 israelische Sportler als Geiseln und fordern die Freilassung von 200 gefangenen Landsmännern. Als die Befreiungsaktion schief läuft werden alle Athleten sowie 5 der Terroristen getötet. Der Mossad-Agent Avner soll mit einem Team zusammen 11 Verantwortliche aufspüren und liquidieren. Doch diese gezielten Racheakte lösen nur eine weitere Welle der Gewalt aus.
....Gewalt erzeugt Gegengewalt....
....Wer Gewalt sät wird Krieg ernten....

Die Besetzung wurde exquisit ausgewählt mit einem klasse Eric Banna als Avner, der noch im Töten unerfahren ist und mit der Zeit doch an der ganzen Aktion zweifelt, Bana spielt die Rolle mit voller Überzeugung und darf so in echter Hochform bewundert werden, dann überzeugen aber auch noch Daniel Craig als Steve, Mathieu Kassovitz als Robert, Hanns Zischler als Hans und Ciaran Hinds als Carl, der mich neben Bana doch am meisten begeisterte, sodass er so richtig schön glänzen kann, sie alle spielen wichtige Teile des Teams. Neben ihnen gäbe es auch noch gut gespielte Auftritte von Moritz Bleibtreu und einen tollen Auftritt von Geoffrey Rush, aber der ist ja eh immer toll.

Die Regie von Spielberg darf man als ausgezeichnet betiteln, auch wenn ich ehrlich nicht gewusste hätte, dass Spielberg der Regisseur ist, wenn ich es nicht irgendwo gehört oder gelesen hätte, trotzdem ist seine Arbeit recht reif.
Die Kamera ist dazu nur naja nett geraten, sie liefert schöne Hochglanz-Bilder mit einer schicken Optik, dennoch ist das Kamerawackeln unverkennbar, das nervt wirklich, vielleicht soll das ja so sein, mich nervte das nur, einfach schrecklich, zudem stehen diese Wackelszenen im Gegensatz zu einigen, anderen Sequenzen, die sehr sauber gefilmt wurden.

Des weiteren wurden viele Charaktere nur angerissen, sodass sich das Ganze eher auf die Charakterisierung der Hauptfiguren beruft, also auf sie konzentriert und die wurden an sich ganz gut gezeichnet und auch die Dialoge sind erstmal sehr gut und stören nicht.

Dann wird der Film außerdem von einem erstklassigen Score vom großen John Williams untermalt, der zwar nie zu seinen größten Stücken zählen wird, aber trotzdem seine dramatische Stimmung perfekt rüberbringt.
Nebenbei finde ich besonders die Tatsache erstaunlich, dass Spielbergo einen Film mit dem Titel "München" kreierte und wovon er keine einzige Szene dort drehte, finde ich ein bisschen komisch, aber das nur am Rande.
Jedoch enthält das Werk einige, dämonische, wunderbar versüßte und ordentlich gesalzene Längen, die durch die böse Überlänge verursacht werden, vielleicht hat das ja auch andere Gründe, aber davon habe ich keine Ahnung.

Unterm Strich kann man also sagen, dass "München" ein gelungenes, authentisches und sehenswertes Stück Film ist, das besonders stark mit seiner Langatmigkeit zu kämpfen hat.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

hoffman587

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Das bezieht sich größtenteils auf seine vorherige Arbeit...


Oskar Gleit

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Hallo Hoffman587, sieh Dir mal die Reportage "Golda´s Rache" an, dort wird alles rund um das Attentat von München72 und die Folgen erklärt mit zum Teil unveröffentlichten Bildern und Foto´s. Sehr zu empfehlen, wer sich für das Thema Golda Meir interessiert.


guggenheim

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Bewertung4.5Uninteressant

Wer hätte gedacht, dass eine Kritik an einem Film wie "München" sehr kurz gehalten werden kann:

Interessantes Thema, schleppend und unspannend vorgetragen.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

guggenheim

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Das bedarf einer Erklärung... :)


Oskar Gleit

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Stimmt, Teilweise sehr unspektakulär inszeniert.


Bodennebel

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kein Interesse

Lässt mich gerade im TV vollkommen kalt. Ich schalte während des Films weg. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Ich mag die 70er Optik, aber das war es dann schon. Mehr werd ich nicht schreiben, mehr hab ich nach 40 Minuten ja auch nicht gesehen. Und einen Film zu bewerten, den ich nicht fertig gesehen habe und von dem ich nicht wirklich folgen konnte, wäre unfair. Was mach ich jetzt mit dem angebrochenen Abend?

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donoctavio

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ich kann verstehen, wenn man den film, aufgrund seiner längen nicht mag, aber mir gefallen solche, an einem zehrenden filme, die die synapsen zum kollabieren bringen, weil man nicht weiß, wie man damit umgehen soll.
für mich ist der film hervorragende und nicht ganz anspruchslose unterhaltung.


Bodennebel

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mir gefallen solche filme auch. nur hat da gar nichts an mir gezehrt. außer vielleicht das verlangen zum umschalten. :/
danke wumz, den tip hab ich jetzt aber leider zu spät gelesen. hatte aber einen netten abend mit einem anderen film auf dvd.


janissl

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Ooooch menno :(

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Bradbury

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München? Ist das noch Deutschland oder schon Österreich?


janissl

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Italien!


bugsb

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich finde den Film schrecklich. Kurz zusammengefasst: Name, Komplikationen, Attentat, Name, Komplikationen, Attentat, Name, Komplikationen, Attentat, Name, Komplikationen, Attentat, Name, Komplikationen, Attentat. Die Anschläge werden zu amateurhaft ausgeführt und dann bei tolle, selbst zubereitete Abendessen oder in Strassencafés evaluiert. Dabei ist der Hauptfigur komplett unglaubwürdig als Anführer dieser Gruppe und auch seine Entwicklung ist kaum nach zu vorziehen. Zeitverschwendung!

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Tyler Durden 22

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Bewertung7.5Sehenswert

Handwerklich richtig gut gemacht.
Mit gelungener Einführung in die Handlung und
interressanten Fakten zur Hintergrundgeschichte.
Eric Bana war wohl nie besser.
Aber dafür ist der Film etwas lang geworden und
hat leider einige Längen.

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HauntedSaint

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein rasanter Thriller hätte mir gereicht, dramatische Hinterfragungen zerstören meiner Meinung nach diesen Film.
Trotzdem kein Film, der einfach an einem vorüberzieht.
Auch positiv: Eric Bana.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Interessante Rekonstruktion der Ereignisse, aber von Spielberg hat man schon bessere Filme gesehen.

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stuforcedyou

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Bewertung7.0Sehenswert

Man kann und sollte darüber diskutieren ob der Spielbergs politischer Kurs in seinem Film korrekt ist, handwerklich hat sich die lebende Hollywood-Legende aber ins Zeug gelegt, zwar ist "München" etwas zu lang geworden, doch die brillanten Darsteller können dieses Defizit ohne Probleme ausgleichen.
"München" ist ein spannender Film, der zwar of fiktional zu Werke geht und dies als absolute Wahrheit verkaufen will, dem Thema aber auch genug Raum lässt für Diskussionen. Schade nur dass der Film diese Diskussion nie richtig führen will.

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J0J0

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Bewertung5.5Geht so

Die einzige Botschaft, die "Munich" eindeutig vermittelt - man kommt nicht raus aus der Gewaltspirale und am Ende gehen alle dran kaputt - ist weder neu noch so komplex, dass man sie auf zweieinhalb Stunden auswalzen müsste. Abgesehen davon bezieht Spielberg hier kaum Stellung. So kriegt ein Palästinenser ein paar schablonenhafte Erklär-Sätze in den Mund gelegt und Avners Mutter erklärt, warum die Juden sich einen Heimatstaat schaffen ("no matter what the cost"). Man hat das Gefühl, hier würde rasch der Pflicht genüge getan, jede Seite mal eben zum Wort kommen zu lassen. Das mag eine berechtigte Herangehensweise sein, hinterlässt aber den unangenehmen Beigeschmack der Beliebigkeit. "Munich" hat die denkbar einfachste Lösung gewählt: Er lässt nur den Schluss zu, dass man alles ganz schlimm findet, dass Terroristen auch nur Opfer sind und dass es nichts bringt, sich zu wehren. Indifferenz ist eben nicht immer objektiv.

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Joe Gillis

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Bewertung7.0Sehenswert

»Das Grauenhafte und Unklare ist nicht nur, was wir aus der Vergangenheit mit uns herumschleppen, peinigende Fracht, sondern auch, was uns wieder erwarten wird, am Ende des Weges«, schreibt Georg Seeßlen in seiner großen Abhandlung über den Horrorfilm. So gesehen ist »Munich« – auch wenn sich der Handlungsfaden irgendwo zwischen Premingerscher Redseligkeit und naturalistischer Action à la Frankenheimer verliert – ein großer politischer Horrorfilm. Vor allem in den Szenen mit Michael Lonsdale, Geoffrey Rush und Omar Metwally (als Ali) weitet sich die spirale »Auge-um-Auge«-Logik des Spionagethrillers zu einem zeitgeschichtlichen Welttheater der Ausweglosigkeit. Und während Spielberg jede eindeutige Stellungnahme geschickt vermeidet, bringt er uns anhand von Avners (Eric Bana) Weg in Vereinzelung und Paranoia schrecklich nahe, was geschieht, wenn Blutrache zur Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln wird.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Packende zeitgeschichtliche Verfilmung, mit leider reichlich Überlänge.

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Schlegel

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Bewertung9.0Herausragend

Engagierter Politthriller und Verbeugung vor dem europäischen Gangsterfilm, den es in dieser Perfektion wohl niemals gegeben hat.

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Joe Gillis

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Perfektion? Rosi!


dustyOn3

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Bewertung9.0Herausragend

Genial gemachter Thriller. Gefällt mir richtig gut. Eindrucksvoll inszeniert, und das mit einer brutal realen Brutalität, dass es echt schon fast bedrückt - Gerade weil es so real wirkt. Schlicht und einfach beeindruckend.

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El Tonno

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"brutal realen Brutalität" :D


dustyOn3

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:D


TiH

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Einzige was man dem Film vorwerfen kann, ist der (unterstellte) Anspruch auch historischen Bezug zu tatsächlichen Ereignissen herzustellen. Die Story als solches und die einzelnen Charaktere sind allerdings alle sehr gut inszeniert und Spielberg hat einmal mehr seine Klasse bewiesen.

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servo80

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Bewertung6.5Ganz gut

Irgendwie nicht Fisch, nicht Fleisch. Für ein Drama ist der Film zu nüchtern, für einen Thriller zu unspannend, für eine Geschichtsstunde bezieht er zu sehr Stellung.
Aber natürlich, wie man von Spielberg erwarten kann, handwerklich gut gemacht und größtenteils unterhaltsam.

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Bandrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Bilder sind mir tagelang noch im Kopf rumgegeistert, musste einfach immer über ein paar Szenen nachdenken. Ein großer Verdienst von Steven Spielberg und den großartigen Hauptdarstellern allen voran Eric Bana. Hiermit hat Steven Spielberg wenigstens teilweise an seine früheren Meisterwerke anknüpfen können, jedoch ist er mit dem neuen Indiana Jones zurück ins Loch gefallen...

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