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Fluch & Segen

Worauf ihr bei Zeitreisen achten solltet

23.05.2014 - 08:50 UhrVor 7 Jahren aktualisiert
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Fry auf Zeitreise in Futurama
© Comedy Central
Fry auf Zeitreise in Futurama
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit trägt das Hauptthema schon im Namen: die Zeitreise. Seit Ewigkeiten fasziniert sie die Menschen und regt unsere Fantasie an. Die Vorstellung, durch die Zeit zu reisen, birgt viele großartige Möglichkeiten, aber auch Risiken.

Wer kennt das nicht – um mit einer klassischen Phrase einzusteigen – den Wunsch, die Zeit zurückdrehen zu können? Dabei spielt es keine Rolle, warum wir gern in die Vergangenheit reisen würden, sei es das heruntergefallene Marmeladenbrot, die Begegnung mit der oder dem Angebeteten, bei der wir nicht schlagfertig genug waren oder die versemmelte Prüfung, für die wir vielleicht doch gern gelernt hätten. Meistens dreht es sich darum, die Möglichkeit zu haben, eine andere Entscheidung zu treffen. Das motiviert ungemein, die Möglichkeit, unserem Leben vielleicht eine ganz andere Richtung zu geben. Apropos: Fast genauso beliebt ist die andere Richtung, die Reise in die Zukunft. Allerdings wohl eher aus Neugier heraus. Für alle Zeitreise-Fans folgt nun die frohe Botschaft:

Zeitreisen sind möglich!
Ja, richtig gelesen. Dabei beziehe ich mich aber nicht auf die hypothetischen Tachyonen, die uns eventuell tatsächliche Zeitreisen ermöglichen könnten – hypothetisch. Etwas mühsamer, aber wirklich möglich und verhältnismäßig einfach durchzuführen wäre eine Zeitreise im Weltall. Alles, was wir dazu benötigen, ist ein Raumschiff, das beinahe mit Lichtgeschwindigkeit ‘fliegen’ könnte, Einsteins spezielle Relativitätstheorie und Zeitdilatation. Denn auf der Erde vergeht die Zeit schneller als in einem Raumschiff, dass sich von der Erde entfernt, wieder umkehrt und zurückkommt. Das bedeutet, wenn wir nach ausreichend langer Zeit auf die Erde zurückkehren würden, wären wir in die Zukunft gereist. Wie gesagt, relativ aufwändig, teuer und ziemlich schwierig zu verstehen, dieses Zwillingsparadoxon.

Theoretisch gibt es also die Möglichkeit, in die Zukunft zu reisen – nicht aber umgekehrt in die Vergangenheit. Mir ist das aber nichtsdestotrotz schon einmal gelungen. Dazu musste ich einfach nur nach London fliegen. Los geht es um 16 Uhr, der Flug dauert 45 Minuten. Wir kommen also um 16:45 Uhr in London an, müssen allerdings wegen der unterschiedlichen Zeitzonen unsere Uhren eine Stunde zurückstellen: Auf 15:45 Uhr. Schon bin ich stolze 15 Minuten in die Vergangenheit gereist und komme an, bevor ich losfliege! Nur wenige meiner damaligen Begleiter fanden das ähnlich faszinierend wie ich. Schon klar, dass es sich dabei nicht um eine richtige Zeitreise handelt, aber nur wegen der blöden Zeitzonen. Mir verdrehen sich dabei heute noch alle Hirnwindungen. Wo wir schon mal dabei sind, veranstalten wir doch gleich ein paar Gedankenexperimente.

Wohin geht die Reise?
Ich will in die Vergangenheit. Als allererstes gilt es, einige Dinge ein für allemal zu klären. Also ab zum absoluten Anfang und erstmal checken, ob es den Urknall nun gab oder nicht. Dabei muss ich nur höllisch aufpassen, nicht zu weit in der Zeit zurück zu reisen. Wenn ich den Urknall verpasse und in die Zeit davor reise, vernichte ich mich vielleicht selbst, oder? Kein Universum, keine Materie, Zeitmaschine hin oder her. Also auch hier ist Timing wieder mal alles. Wobei – vielleicht ginge es doch und ich käme so noch größeren, allumfassenden Geheimnissen auf die Spur. Gefährlich! Als nächsten Stop möchte ich zu den Dinosauriern. Zum Einen deswegen, weil ich großer Dino-Fan bin. Zum Anderen, weil ich gerne wüsste, wodurch sie ausgestorben sind. Meine ersten Handlungen als Zeitreisender stehen also ganz im Zeichen der Wissenschaft, wie nobel! Ganz nebenbei könnten wir den verrückten Kreationisten dann endlich das Maul stopfen. Es sei denn natürlich, ich erblicke dort auf Dinos reitende Menschen, was aber auch ziemlich cool wäre.

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