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  • Du schreibst mitunter etwas kryptisch aber auch mit Sinn. Etwas flüssig aufgeschlüsseltes zu lesen ist ja auch langweilig :)

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    • craax 12.02.2017, 16:59 Geändert 12.02.2017, 17:45

      Der Mensch ist von Natur aus ein Imitationswesen. Es lernt habituell Überlebensfähigkeitserwerb durch Nachahmung. Er ist lange ein bloßes Echo und er muß niemals zwingend anderes sein. Er kann steinalt werden, und gattungs-intrinsisch wie -extern das nur als völlig instinktiver, unbewußter, allein re-agierender Musterschema-Sammlungskatalog, erworbener : gesehener + kopierter Handlungsanweisungen restituieren. Dies ist, 2016 immer noch, der durchrepräsentierte Normalzustand des einzelnen homo-genen Exemplars auf diesem Planeten : er ist nicht selbst, er wird geselbst. „Er“ (gleich „ihr“=, schließlich leben wir in feminisierten Zeiten) existiert nicht aus Eigenem (Egoismus ist nichts „eigenes“, sondern gattungstypisch),- sondern „wird“ gedoubelt (als hundertmillionensechsunddreißigster-*-*-*- … Matritzen-Abzug). Wir leben im Zeitalter gestanzter unpersönlicher Masse. Die Menschheit ist bloß noch Fleischvorrat. Die Vielfalt, das Urwüchsige zumindest schwindet. Die CocaCola-Normkultur breitet sich aus. Sie geht in die Breite und verschlankt-, -verdörrt innen. Viele Pole gehen verloren und schmelzen. Die Menschheit insgesamt an Zahl ihrer Verkörperungen nimmt zu; die ihrer Repräsentanten nimmt ab. Die Diversität (in Eigenbestimmung) schwindet. Wenn sie „gemacht“ uniformiert wird, sich selber klont, so bedeutet das nicht, dass hinter dieser „Lenkung“ ein Lenkendes, ein interessenbestimmtes personifiziertes Elite-Konglomerat -dann wohl überlegener theoretisch und praktisch überragender ausgeprägter Fertigkeiten+ Fähigkeiten, stünde – es genügt, diesen Tatbestand zu erfüllen und dasselbe Ergebnis hervorzubringen-, viel Flacheres. Das wäre bereits eine selbstgenügsame Systemimmanenz, wie ein Algorithmus : Gewinnmaximierung, Rendite. (Die kaum je, selbst in Zeiten der „siebenhundert Familien“, nach dem Gießkanneprinzip ausreicht - mehr als lokal unerhebliche Abweichungen von der auf ungeheure Massenzahl verdünnte „obere“ Peaks von allgemeiner /in Folge irgendwann auch geistiger Einebnung + „Verflachung“ zu konturieren. Die >Superreichen< kommen der dagegen allerdings sehr viel verbreiteteren Armut nur so vor; :sie selber sich selten (und vor allem „ungesichert“, ihr Bedürfnis „prekärbedrohter“ Un-Sicherheit ist für den Erklärungs-Rest, zum inkrustierten Debakel, zuständig). Genug davon : auf zu (geistig) interessanteren Aspekten.

      Der Vernunft ist lange klar, dass ein Ausweg aus dieser kollektiv-perspektivischen Verödung (verursacht durch effektivierte pro-Kopf-Ressourcenverknappung /auf ein längst gekipptes Verhältnis Lebens-Ansprüchlicher) nur auf persönlichem Wege anlangbar ist. „Persönlichkeiten“ müssen die geballte Un-Pseudo-“Intelligenz“ /eigentlich nur die spezifische Spielart der eingestellten (von niemand besonders) selbstregulierten „Historien-Kapitalismusmaschine“ korrigieren. Denn wie gesagt, handelt es sich beim 'Ego'ismus von Profitmaxime nicht um individuelle „persönliche“ Vorzugsweise, sondern um in der Regel übernommene und rückgekoppelte Kollektiv-Kopie im subjektiven Erblickenspunkt; d a s ist die Schwäche übermäßiger Reichtümer und Luxi: sie bestehen weniger in persönlicher Genußfähigkeit, welche befriedigte F a u l h e i t übersteigt-, denn im mitgenossenen „Neid der Nachbarn“ : welche Feinheit Sozialprestige genannt wird. Reich ist heute, wer mehr hat als die Nachbarn und arm, wer weniger. Früher einmal, aber das ist lange her zu anders kollektivirten Zeiten, war arm, wer zur Not nichts zu beissen hatte, und reich, wer auch in Zeiten allgemeiner Engpässe - schon. Heute wird immer noch gehungert : aber in Zeiten umher schwelgenden sonstigen Systemkomforts. Eigentlich müsste derzeit niemand hungern; das ist der eigentliche Skandal dabei, denn Hunger ist, in Zeiten angebrochenen 21. Jahrhunderts (welches droht, das barbarischste von allen in Folge als noch sich zu entpuppen),- ...Hunger ist heute mehr ein Ausweis der unbewältigten Systemblödheit denn ein Ausdruck physikalischen Mangelzwangs. Die Menschheit könnte, wenn sie wollte - will wohl auch, aber schafft nicht, -aus der tradierten Gewohnheit des sitzend liegenden Sesselkomforts sich derzeit hochzubequemen. -Krieg dito. „Nur noch ein Viertelstündchen“; sagt der Todestraktbewohner in spe, wenngleich anderer Motivierung?, auch.

      Zurück zur Persönlichkeit. „Retten“ kann, -könnte uns vor strangulierender Maschinenmentalität nur noch nicht-eine1-,- sondern „die“ Persönlichkeit ; nicht eine bestimmte, ver1einzelte, speziell im Auge,- sondern allgemein verbreitete „Persönlichung“ „des Kollektivs“, das die bisherige Systempriorität verletzt + verändert. Diese bisherige Priorität heißt Materialität und Gewinnorientierung, welche sich in Konsum und konsumierte Lebensqualitätsstandardisierung umsetzt + symbolisiert. Wir brauchen „Persönlichifizierung“ (woher?), welche aus der Kraft eigenen Gewordenseins + Überprüfung die Einsicht gewinnt, das Standardluxus und gewohnte Lebensbequemlichkeitssicherheit in Folge nichts wert (vielleicht sogar konterkarrikiert) sind, wenn am Ende kollektiver Exitus winkt. 'Tut er durchaus. Das von Vorvätern getrimmt übernommene globale Weltsicherheitssystem, von bronzezeit-militärischen bis zu neotechno'inventierten ökologischen-, finanz- wie -realwirtschaftlichen Faszilitäten stößt empfindlich an planetare Grenze ; die Menschheit realisiert besser allmählich, dass ein neues Welt-Raum-Zeitalter angebrochen ist (Symbol Atombombe) und Imitation besser länger nichts mehr nutzt - weil es das schlicht nicht mehr TUTet. Es „reicht“ nicht mehr in keinerlei Hinsicht. Dinosaurier wie Putin oder Erdogan, Systempatriarchen, oder auch die schreiend ungenügenden „Symbolisten“ westlicher demokratischer Pseudo-Werte'insolvenz, wie momentan das himmelschreiende sichtbare Fanal und Menetekel Duo Infernale Trump&Clinton (es ist ein „&“ und kein „#“)... zeigen, das das System stottert und zum Erliegen in seiner Restreibungslosigkeit zu kommen droht ; und „reiben“ bedeutet in diesem kollektivierten Kontext immer noch (immer noch!...) MASSENVERNICHTUNG und GENOZID ; gewöhnt euch dran 'wenn ihr könnt – - an den Gedanken (oder vielmehr die Gewohnheit) vielleicht schon – - an die selbstbetroffene Tatsache niemals. Momentan findet zumeist die Vorstellung in der zurückgedrängten Zukunftshinterhorizontalität statt; doch fingert es bereits über die nahvorstellungsverschobene Erdkrümmung unserer Horizontwohnstätten allmählich herüber'an, und bringt immer mehr einzelreservierte unabhängige Beobachtungsaussitze zu Stutzen und Nachdenken, - als ob es ihnen selbst womöglich noch zu Lebzeiten und nicht nur bequem und nachlässig den Kindern und Enkeln – anderer Leute/ überlassen zustoßen könnte.

      Was uns rettet (?), ist die Persönlichkeit. Vielleicht. Sie muss groß genug sein- in vielfältiger Hinsicht. Sie muß z.B. sich als größer erweisen als ihre Herkunft. Kinder reicher Leute müssen auf lebenskollektivbedrohlichen Reichtum („...ist Diebstahl“...) schei**en, und diejenigen armer ebenso,
      doch nur nicht aus Neidprivileg (uralte Gewohnheit) sondern aus EINSICHT : der simplen Tatsache, dass auch ein reicher Magen nicht mehr als nur satt werden kann- egal aus welchen raffinösen EXquisit-Delikatessenhäufungen nahrhaft. Reichtum sollte nicht geneidet (und priviligiert) werden, sondern als gefährlich eingestuft erkannt sich selbst versagt. Was will der noch, der ein Auskommen hat? Sobald er eins hätte? Und als was sähe sich das genugsam an? Müssen sich Träume darüber versteigen? Ist das „darüber“ nicht ein Weltuntergangsszenario? Bedeutet solche enthaltsame Beschränkung das Ende jeglichen Fortschritts? : nur das der Raublust und Unverantwortlichkeit. Der menschliche Geist kann in jeder Hinsicht expandieren – die Schrankenlosigkeit enthemmt besser nicht.
      Die „Persönlichkeit“ muß Wunder vollbringen. Keine Ahnung, ob sie das tut. Es wäre ein Wunder. Sie muß die Beschränktheit ihrer Herkunft – individuell wie sozialwurzelig – überwinden. Sie muß die Schranken der Familie überwinden. Sie muß den Eigennutz und wirtschaftlichen Egoismus überwinden. Sie muß die tradierte Wertefixierung lösen. Sie muß stärker sein als der Hang zur Bequemlichkeit und des Begnügens, sobald man sattelfest arriviert sich fühlt. Sie muß den Widerstand, die Dummheit, die Gewaltbereitschafts-Lethargie hinter sich lassen. Sie muß den Leibseele-Söldnern und Geist-Mietlingen widerstehen. Sie muß generös sein. Sie muß in großen Zusammenhängen denken. Sie muß die Zukunft visionieren und die Vergangenheit loslassen. Sie muß den Stolz auf das Erreichte eintauschen gegen die Sorge wegen des Bevorstehenden. Sie muß schaffen, Le Comic des Altruismus nicht von sich zu weisen aus Angst vor der Schande und plagiierten Utopisten-Anklage-Diminuation, der Lächerlichkeit, des Konsens, des allgemeinen Urteils. Sie darf den Dorfnarrenimage-Freifahrtsschein nicht scheuen: sie muß seinen Stempel umschaffen : die freigestalte Persönlichkeit, die alles andere als lächerlich ist so sie lange kollektiv zittrig scheint bis sie einzeln standhaft gegenbeweist :
      sie ist, sollte es sie geben, sollte es sie nicht allein vereinzelt vorkommen,- sollte sie die Kraft und das Gewicht persönlicher Dominanz umschicht-erwerben-- ...sie ist, sie wäre ein
      Wunder.

      Steht es zu erwarten? Gerade, da nun einmal >Genie< in sich die Auszeichnung des Außer-statistischen definitiv eingeschrieben trägt? Kann es eine kollektisierbare Bewegung zur „Persönlichkeit“ von relevantem Ausmaße geben? Eine „Massen“bewegung zur „Individualität“? Wohl paradox kaum. Um den herrschenden destruktiven Tendenzen zu entsagen (zu vermögen), braucht es wohl die Feuerschmiede persönlicher Selbstausprägung in Eigenlegitimation, also eine Art krisenabsolvierter „Persönlichkeitsbewährung“. Diese ist jedoch vornehmlich eine Charakterschmiede,- nicht eine Schulung des Geistes und schon gar nicht des Verstandes,- der Rationalität. ( Jedoch durchaus eine mögliche dessen, was Kant „Vernunft“ nannte) (er unterschied da). Es steht schwierig zu erwarten, wenn man an Vernunft glaubt (an den Verstand lohnt nicht). Es gibt nur einen einzigen trifftigen Grund, wider jede Vernunft an die Ankunft der Vernunft zu glauben : es gibt keine Alternative. Wer an die Vernunft nicht glaubt, auf einem in jeder Hinsicht verschrumpelten Planeten („die Menschheit verblödet, die Erde verödet...“) : simuliert & simultiert den Untergang,- die Apocalypse. Das ist nicht länger mehr nur ein Narrativ. Die Leugner des „-gab's immer schon, die Zeiten waren stets erwartungs-apokalyptisch..." sollten sich fragen :
      und ABC(-Waffen)? Globale Finanzkraken und Konzernmachtmonopolausfingerungen? Der Mann im*auf'm Mond & Cola-Automaten in Eskimoland? Satelittenempfang von "How I Met Your Mother" im Sahel? -GPS-Düngung? Rasterfahndung und Gesichtserkennung? Cyberwar? Holly'bollywood mit Brangelina? -'wissen wovon ich spreche? Ist das nicht erstaunlich (d a s s Sie d a s wissen 'etwas damit anfangen verbinden können dem Genannten?) -.. gab's auch immer schon, zu Nostradamus Zeiten? Oder des Johannes-des-Täufers oder des Johannes-Evangeliums? „Eschatologie“ nannte das man mal, und das ist die „Endzeit“, erwarteter „Jüngster Tage“ -& -Reiter. Gibt's nicht nur in „christlich“ obsoleter Terminologie. Von Gilgamensch bis zum Lebensbaum Walkürenritt. Die Drohung steht : dass der Mensch nicht Herr wird in Zukunft seiner herrischen Tendenzen : zu Herrschaft über alles, - nur nicht über sich selbst,- was sich immer schrankenloser gestaltet, je mehr er Herr wird und alles eliminiert, was statusbedrohlich auch nur den Anschein von Macht (außer seinem Gotteskomplex) erwecken könnte - vom „königlichen“ Tiger bis zum proletischen Bakterium. Die Grippe wird bekämpft wie wahnhaft das Altern oder gar der Tod oder aktuell irreversible Amputationen neuzüchtbarer Zähne oder gehirnstromgesteuerter Robotergliedmaßen ; aber was soll diese niederlegbare Schranke, wenn der Körper doch auch nur „Apparat“ ist, dessen Titangelenkrobotverkabelung allerdings feiner außer regenerativem Knochennervenfleisch, instandzusetzen inflationärer-ersatzweise, besteht?

      Die Persönlichkeit hat einen einzigen zukünftigen Anker : und das ist die selbstlose Einsicht in „Eschatologie“. Sie begreift und muss begreifen, das „Geist“ in Zeiten technischer zunehmender Bevollmächtigung alles ist; was noch den erstmalig eröffneten uralten Graben zu Untergang neuerdings überbrückt & bewahrt. Das Ende fürchten taten Menschen schon immer; wäre dazu früher ein Wunder tatsächlich nötig gewesen (beim damalig vorhandenen Unterschied in der Distanz zwischen „Ursache und Wirkung“, was menschenfassbare Reklamation zur Selbstüberprüfung, dimensionierte),- so ist heute der Untergang ein Flügelschlag, ein Wimpern-Fingerzucken- zur falschen Zeit am falschen Ort, des Roten Knopfs; den es niemals gab,- nur heute – gibt -. Begreif das mal. Der Verstand weigert sich (so lange als möglich) das zu tun. Noch ist es eine Sache der Ratio, das –diese fatale neue Existierlichkeit – zu begreifen. Es ist unabänderlich und unumgänglich. Es ist schicksalshaft : dass die Menschheit, die „Persönlichkeit“, das notwendig begreife mit jeder Faser ihrer eigenen Machinations-Beglaubigung. Es gibt keine Ausflüchte mehr, kein Verschieben auf später auf Lohn für Gutsein im Himmelreich der 72 Jungbrunnen-frauen: die Tugend (der Vernunft einzig) belohnt wahrhaft sich selbst – oder es gibt sie nicht (sehr viel mehr) länger. Im Augenblick scheint's, zöge sie Bequemlichkeit vor. Nie hatte sie's das alte Mütterchen Menschheit, so „gut“ wie derzeit,- mitten im postfäkalaktischen Zeitalter von Metzelei & ideologisch blinder Verwirrung, mit welcher er dem Abgrund entgegenwankt; auf hohem technischen Roßniveau. Er&sie hat jedermannsfrau zu begreifen, wie ernst die Sache der Desolation (nah bei'e) steht; es muß der Hoffnung nach kein paar öde überlebende Mutanten in Strahlewelten zahnputzweiß geben : würd’s nicht, auch keine >Ratte<-basierten säugetierzierlichen Nachexperimentierungsversuche. Der jetzige ist, wie jeder geborene +vollzogene Lebensweg, einmalig und irreparabel. Es gilt allmählich, im fiktiven virtuellen Zeitalter, die Rückkehr fataler Realität anzuerkennen. Wir haben nur 1en Versuch ; sowohl als Geborene Einzel-Menschen-, wie auch als Gattung. Die Erinnerung hilft: dass 99,99% aller jemals gewesenen Arten –nicht Individuen- als sterblich vorübergehend (wenn auch teilweise perfektioniert überliefert bis heute) sich erwiesen haben. Was wird es gewesen sein, was der Mensch (wenn) perfektionierte? Seinen krassen Stil der Vernunft & technischer Überlegenheit? Sieht es nach triumphalen Einzug ins Paradies aus, was er bewerkstelligt, und als Schneise hinter sich hinterlässt, und fühlt es sich s o gut an?

      Was heilen muß, ist Persönlichkeit. Persönlichkeit beginnt bei sich selbst. Sie ermächtigt sich selbst. Zu denken, zu fühlen. Sie delegiert nicht. Sie regiert ihr eigenes Reich, und das genügt ihr : denn sie fühlt ihre technische Potenz, die zwar vorhanden, aber unterworfen ist. Sie weiß, der Geist geht voran,- im Sinne -vor. Sie weiß (was viele lange nur ahnen), dass Geist die Macht hat, nicht der gewaltige Körper. Ein Reich wird regiert von einer Spitze : das funktioniert. An der Spitze des funktionierenden Reichs der Persönlichkeit steht das Wissen von der Vorherrschaft-, dem Primat des vollzogenen Geistes. Geist heißt nicht etwa Ratio: die ist nur dienstbare (und vergewaltigbare) Magd - niedriger Gesinnung + abgesprochenen Herkunftsadels; Geist umfasst Herz und Seele UND Vernunft (=Einsicht), die ebenfalls nicht rationeller Natur sein muß. Geist heißt (inklusiert) Verantwortlichkeit ebenso wie Visionalität, Kreativität, Freiheit – des Könnens, Bewertens, Einstufens, Umfassens, Analysierens, Entdeckens : der Gleichwertigkeit des Gewachsen-Seins. Der Geist ist (dupliziert) die Welt. Er ist nicht ihr Klon : er ist mehr als das. Er ist das der Welt Gegenüberstehende : aber Selbststeuernde (einsichtige) Selbstgewollte,- Zielgesetzte. Er negiert die Welt dabei nicht- erhebt sich nicht über sie : sondern will, was sie eigentlich wollte (-“hätte“ sie ihrerseits Geist, wovon er ausgeht). Der Geist vervollständigt die Welt, wo sie nur ahnt und wünscht. Und ist klug genug, in Betrachtung und Selbstreflex, sich nicht zu verwechseln : mit seiner (eigenen) Bedürflichkeit. Der Geist erfüllt den Wunschtraum der Welt, nicht seinen eigenen; und er setzt alles daran, sich zu verkleinern, im Streben sie zu vervollständigen, und wird dabei größer; :in Welt-Wirklichkeit, je mehr er sich verschmilzt, und in i h r e n Diensten aufgeht. Das Geheimnis der Umwandlung : nicht s e i n selbsterfundenes Leibsystem des Wohlstands (-geld)diktats zu materialisieren lassen, und dabei sich zu degenerieren, indem er zur „Idealität“ des winzigen unfreien naturgesetzkonformen Atoms wird,-
      sondern sich zur rein immateriellen Erkenntnis und Nachvollzug des intentionellen Zusammenhangs ALLER „Atome“ in ihrer Gebundenheits-Bedeutung zu einem UNIVERSUM erhebt + gleichstellt : und dies ist rein ideell abstrakter („gewußter“ „bedeutungserfasster“) zusammengedachter Natur. Geist ist Interpolation. Geist ist hergestellter Zusammenhang : zwischen dem existent (Sinnes-)Erfahrenen Bestätigten. Geist ist zwischen den Dingen: körpergewurzelt immateriell. Geist hängt mit seinem Körper zusammen und wirkt auch hin auf ihn zurück ;
      aber er ist=ihn nicht, und unterwirft sich nicht ihm, noch lässt sich mit von ihm durch ihn bestechen. Er überlässt sich nicht ihm,- und schon gar nicht dessen Verwöhntheit als seine Kost und Einziges sich begnügen. Er wählt und nutzt ihn : für seine Zwecke : der Geist die körperliche Gesinnung, und nicht umgekehrt.
      Der Geist herrscht : und wird nicht beherrscht. In Demut : in Erkenntnis welches seine Währung ist. Der Geist gibt sich selber auf, indem er sich frei macht : offen : für die Welt. Er sieht und lernt ihre Liebe, die sie bedeutet, indem er lernt hinzusehen : dies ist ein Vorgang, kein Blitz.
      Es gibt keine blitzartige alles umstürzende vollendete Erkenntnis : es gibt eine wachsende Schulung, durch Leben. Dieses Leben muß nicht seinen, sondern ihren Vorteil + Willen befolgen an sich anheimgeben: dies ist kein egoismus-widerlegter „altruistischer“ Widerspruch bereits durch St.Simon widerlegt,- sondern symbiotischer Ersatz und Beziehung :
      der reife(nde) Geist erkennt, stadiumentsprechend, wie die Interessen von Welt mit den seinen übereinstimmen und EINS SIND. Die Persönlichkeit setzt den Vorteil des Ganzen an eigene Stelle, denn es erkennt längst, dass Welt die unüberwindbare Mutter+ Nährerin ist, von der er das Leben borgt und nach ihm wiedereingeht,- und das auf sich losgestellt seine winzige Existenz verkrümelt,- sowohl in Bedeutungslosigkeit wie auch bloßmateriellem Erhalt. Der Tod ist körpernah ' der Geist potenziell unsterblich. Der natürliche Verbündete des Geschaffenen, Entstandenen (geboren „Vergänglichen“) ist das Übereinkunft-Kommen mit dem Geist (des Kosmos) ; den das Bewußtseinsmögliche in Maßgabe dieser Bewußtwerdung eingehen kann.
      Wir können der Dauerhaftigkeit und unzerstörbaren Potenz dieser Mächtigen Welt um uns teilhaftig werden, indem wir ein Verschmelzen eingehen, bei dem wir uns eigenständig selbstbewußt bewahren: und diese Verschmelzung findet, anders als beim Fressen, auf vorgestellter geistiger Ebene ab : sie ist unsere Bühne, und hier geniessen wir gewährten Heimvorteil : der uns großzügig (durch Geburt und -Hirn) zu „freier“ Verfügung gewährt ist : erwiesene + vollzogene Gnade. Nicht der Körper oder das Leben ist die Gnade : sondern der empfundene Moment im Bewußtsein des Jetzt.
      Das Leben ist nur eine tradierte Aneinanderreihung. Es ist eine Kopplung (wenn auch eine Reifung) von Jetzt-ens. Aber dieses ist die Quintessenz : JETZT. Auf der körperlichen Spitze, ein Bewußtsein : und dieser ist ein Resümat, des Körpers, im geistigen Willen. Dieser kann sich meinen : dann ist er gefangen, und gerichtet, in ein in sich schließendes Winziges : sein (eigenkörperliches) Behagen und Genügen, Getrenntes, Abgeschlossenes: Verschwindendes : nicht Überdauerndes, Kränkelndes, Verwundbares, Alterndes Sterbendes, Untergangs-Geweihtes (egal, ob die Welt so mittut) :
      ODER es, er der Geist, geht nicht-einen-Kompromiss-, sondern eine Erweckung ein : und erkennt die Identifikation der gewaltig äußeren Gesetzmäßigkeit um ihn als seine Gesetzmäßigkeit, seine verbundene Identität, seine Berufung, seine Erfüllung und Vervollständigung. Nun könnte dies eine Kapitulation, eine Unterwerfung unter ein Amoralisches, nur zu eigenem Vorteil und Ausflucht (aus Angst, vor Vergänglichkeit, vorm Tode selbst?) sein : und der einzig lohnende Moment im Leben, wo das gelingen mag, ist jener einzige Moment von Erkenntnis (wiederum völlig immaterieller teilhaftiger Natur'geist'igkeit), in dem ein richt'ig-ender notwendig nutzwertender Bewußtseinsfilter - den logischen Schluss bestätigt, der Einsicht : das das „Universums“-Ganze-Bedeutende, auch in selbstlos objektivierter eigenunabhängiger Hinsicht, kein höchstens nutznießerisches NEUTRUM, sondern zu bejahendes GUT-Gerichtetes resümiert.
      In solchem Augenblick (sollte er je in einem Leben vorkommen) erst verschmilzt berechtigt das Gesonderte vom Universellen in dieses zurück. Vorher mag es seinen Vorteil suchen,- doch es bestätigt ihn nicht : solange ein vermuteter Interessenkonflikt besteht (oder heimlich selbstkritisch nicht auszuschliessen wäre). Der Geist entsteht erst da wahrhaft und trennt sich von aller blassen und faden Ratio, wo er diese Fragwürdigkeit (die aus einer eigenen wohleingesehenen selbstvorteilshaften Natur kommt) beantwortet findet, in einem stichhaltigen Argument oder einer überzeugenden Einsicht : das das Universum kein Feind ist, und auch kein Gleichgültiges, sondern : der Sinn. Das Freundliche : das Liebende. Die Liebe. Die verschmelzende Einheit, die allem wohl ist. Das Schmerz, Leid und Ungerechtigkeit nur Chimären sind, die aus Körperhaftigkeit entstehen und folgen.
      Die Überwindung und Zweckumkehr der Körpergerichtetheit nennt Übereinkunft „Geist“. Geist begibt sich auf Bedeutungsebene, ohne den Körper (und seine Bedürfnisse, und dazu gehört unverschränk'aufgebbar der Dauererhalt des Körperlichen=in Reproduktion!) zu negieren oder zu verfeinden : es nutzt ihn, notwendig auf ihn gestützt und ihn vollwertig bejahend und annehmend : und dankbar empfangend und anerkennend. Der Körper ist nicht der Gegner oder gar Feind des Geistes: er ist sein (ältester millionenjahrealtbewährter) zuverlässiger Verbündeter. Und das gilt nicht nur für den Körper des Individuums: es gilt ebenso oder mehr für den des vielumfassend gewaltig bedeutenderen des unermeßlichen materiellen Kosmos / der ihn (aus sich) hervorbrachte und unablässig in Atemaustausch und Bewirtung freundlich zuverlässig Schönheit gewährend bewahrt. Dankbarkeit ist eine der Tugenden, die der geistig erfasste Kosmos gewährt, wie Empathie, wie Gemeinschaft, wie Einigkeit, Innigkeit.

      Geist ist die Nahrung des Persönlichen. Persönlichkeit ist nur das unumgänglich vollzogene Zentrum der Rezession, der wahrgenommenen fremdgegangenen Abspaltung in Akzeptanz; die Persönlichkeit weiß darum, dass sie allein ist und allein sein MUSS; nur deswegen IST sie ja. Aber sie weiß auch, mittlerweile, um die Heilung dieser Wunde – in Geistigkeit : unsere Seele (so sie individuell gereift, und nicht kollektiv verflüchtigt ist) weiß um die Möglichkeit der Heilung dieses vollzogenen Risses aus der Mitte des Kosmos (in Geburt) wieder hin in eine Verschmelzung zurück zu ihm : und das ist die Befreiung von >Sich< zu >es< / wenn/falls er die eine Frage gelingt zu beantworten, :ob die Selbstaufgabe sittlich moralisch erlaubt sei & bestätigt von einer unabhängig einsehbaren und bewertenden Gesetzlichkeit außer ihm : man unterwirft sich auch nicht einem Gott (ein jeder', der das verlangte und täte, dient einem zutiefst Anthropomorphischen,- bis hin zur Gestalt herunter eines selbst sehr diversen absprechend->menschlichen< „Hohepriesters“),- man also unterwirft sich nicht Gott,- sondern begrüßt erkennend ihn : weil man sieht, „er“ ist nicht er /sondern ich,- oder vielmehr : ich bin nicht „ich“ -sondern er oder „es“. - Das ist keine Einladung zu Hochnäsigkeit und Omnio(potenz)-Komplex, und völlig verabschiedetem Überhöhungs-Wahnsinn aus Bedürftigkeit, sondern möglich in der etwaigen Erkenntnis, ob das Gute /wenn überhaupt irgendwo/ nicht irgendwo anders, getrennt richtend bewertend übergeordnet in Himmeln oder gesegneten Fernen, sondern hier, ganz in erlangter Nähe, erreichbar und unmittelbar vor eigener Nase Augen Händen-, ja IN diesen existiert : kein Gott der (fürchtbaren) Ferne? : sondern wärmender inspirierender gegenwärtigen Spürnähe : vollzogener Berührung, vielleicht sogar vorstellbarer Verschmelzung und Einswerdung (wenn das keine Blasphemie ist : ist es nicht) : das, Annäherung, ist Sache des Geistes, so genannt und erschienen ab bestimmten allgemein gedeuchten und definierten Reifegrad, titelverliehen + nicht beanspruchbar, wie auch Mahatma kein Familienname war, sondern in der Personifikation Gandhi ein (erarbeitetes hinaufgeschafftes) Geistphänomen.

      Geist ist das Territorium, auf dem sich Persönlichkeit bewegt. Es bewegt sich zu auf das Zentrum der Erkenntnis, und es hat genug davon in sich, auf die (recht niedrig gesiedelten Existenzfragen (des aktuell erreichten Stadiums der Menschheitsdegeneration) die unschwere Antwort und Heilungsmöglichkeit zu geben : Entwöhnung von der Verwöhnung und Entartung des Körperbefriediglichen / „Materiellen“. Wohlstands- und Reichtumsnabelung ist Materialismus. Dieser erreicht derzeit das Stadium des Diktats : weil eine Entseelung der Welt stattgefunden hat, ist eine orientierungsentzogene Irrationalität auf das einzig gebotene Ersatzderivat hereingefallen : Konsum. Der beileibe nicht glücklich macht, sondern je tiefer verstrickt in seine Aussichtslosigkeit (die selbst Reichen nicht unerschwinglich scheint) umsomehr. Die Selbsttötungsverzweiflungsraten wohlhabend gesicherter Staaten wie Schweiz und Schweden sind die höchsten. Wir sind im Zentrum eines säkular unglücklichen Strudels, welcher infolge der barbarischen Enthemmung einer globalen Militärkonfliktsära die Untauglichkeit und enthobene Verjährtheit bisheriger moralischer Normativität in irgendwelchen sehr modernbedürfnis-unzulänglichen Kirchenglaubensbekenntissen erwiesen hat. Dazu gehören im eröffneten Wissenschaftswiderspruch (umso peinlicher) alle bisher tradierten Sittlichkeits-Fixationen,- einer jeden großen universellansprüchlichen Weltreligion von Christentum, Islam (beides Emanationen des aus >Egofixiertheit< nahöstlichen Monothea-Anthropomorphismus),- oder mehr inspirative Vervollständigungssysteme des Weltgesetzursprungs wie Hinduismus oder seine buddhistischen Spielarten bis hin zum Animismus-Shintoismus. All ihnen gemeinsam ist ihr ...-'ismus. Dieser setzt vor allem die Gültigkeit der Normierungsvorgabe, an welche sich Pseudo-Individuelles anzupassen (zu begleichförmigen #nicht zu verbinden#) hat. Die 'Persönlichkeit' tut das genau nicht (in dem Maße): sie erschafft ihre Norm, wenigstens in theoriea, „selbst“ : in dem sie sich unabhängig von tradierten menschlichen Ordnungskopie-Systemen an namensgebender Ursprungsquelle eigen orientiert und Kenntnis sucht : an der Natur-ordnung des im „Kosmos“ konkret Enthaltenen+ wissenschaftlich genauer Exziplifizierbaren selbst (im griechischen hat „Kosmos“ noch etwas von „Gesetz-Anordnung“ auferlegt oder innewohnend, das folgende zeitgeistübernommene Römeradepten-Derivat „Universum“ betont schon aristotelisch-rationierte Philosophiesprachübung in der Zusammenbindung des hypothetischen „Einheits“-Allumfassenden (-dessen Zweck Nichts-Ausschließlichkeit wäre: außer(„halb“) dem Universum existiert nichts Mögliches; auch Gedanken „existieren“ innerhalb des Universums, innert irgendeiner enthaltenen Seinsebene).

      Die Persönlichkeit soll also sein das Heilmittel unserer zur Neige gehenden End-Zeit, in welcher überkommene (schon zu „ihrer Zeit“ äußerst versagensanfällige) Sittennorm-Bekenntnissysteme (von der Kollektivgesellschafts-'Gemeinschaft' der Gläubigen aufgestellt und angewandt und anerkannt) versagen und bereits aktuell versagt haben. Ihre Ungültigkeit und Unbindigkeit für den modernen Geist sind bereits historisch und Fakt, ohne selbst die Shoa anzurühren. Allerorten bricht nur bei Licht endlich auch anerkannte pure archaische stets geübte Gewalt nun vor geweckten Augen sich sichtbar Ankunft, wie sie seit antiken Völkerwanderungszeiten (in der Anarchie der machtdistributions-Invakanz nach Wegfall des Römischen Reiches) der Vorausschau nicht mehr extrapolierbar ward. Damals verlernte die europäische Menschheit tatsächlich zu geschätzten 90% Lesen und Schreiben (bis auf auf die Bewahrnabel der Klöster). Heute müssen ehemalige Kulturinsassen den stein(zeit)igen Weg zu Analphabetentum nicht mehr mühsam erwerben: denn sie haben sie & es' noch außer der Erzählung der Altvorderen niemals wie Tacitus' Germanen verlassen. Und ob Adepten vorgehaltener Waffe die friedfertige Kunst zierlichen Entzifferns und Kryptifizierens zuständebrächte (also die transkriptiven Kulturfähigkeiten), ist die (eine) Frage. Also : Ob sich die Kultur mit militärischen Mitteln ausschließlich geeignet aussichtsreich zu verteidigen gelingt, wie derzeit (2016) mit steigender inflationärer Tendenz zu beobachten, ist nicht Frage, sondern fraglich. Meine Prognose : es wird (zu)viel kosten. An Haushalt und zuerst anderen-, schließlich eigenen Lebens.

      Die Persönlichkeit, zu Einsicht gereift, kann den unterm Horizont bereits ahnsichtbar querenden apocalyptisch widerdröhnenden Hufschlags-Galopp vielleicht einzig noch bannen. Sein massenhaftes Inkrafttreten (nicht selbst der Reiter) wäre ein Phänomen. Hervorrufbar vielleicht einzig noch durch die tatsächliche Erkenntnis ihrer zeitendurchwabernden nicht-länger-Hypothese- sondern als bereits blutgerinnen machender, -räkelnder statt schlummernder, Gegenständlichkeit. Der Reigen steht im Beginn, die Musik erklingt schon. Mitten im Gemetzel erst wird es schwer halten 'aufzuhören -“wenn man beim historischen Großreinemachen“ von Zeit zu Zeit „schon mal aktuell dabei ist“. Syrien, das ewige 'Syrien', macht es vor (falls das jemals, nur unbeachteter, aussetzte). Persönlichkeit : nährt sich aus der Erkenntnis, die wahrlich diesen Niveaus NICHT SCHWERFÄLLT : das diese national-chauvinistischen Steinzeit-Konflikte (Putin's postsowjetisches Geltungstrauma ist ein Paradebeispiel archaischer Untauglichkeit, die uns bauernschlaue Nepper-&Schlepper-Reichtumsdrogenabhängige in den globalen Orkus-Abtritt alsbald kollektiv unreumütig befördern wird)... des Teufels sind und direkt zu ihm rückexpedieren portofrei. Sich der geltenden Verblödung zu entziehen ist nicht' & doch ganz einfach : es gehört allenfalls ein bißchen Charakter des allseitigen Durchschauens der außereigenen Angebotswahlfreiheit: Pest oder Cholera? dazu,- doch woher soll es kommen 'das Eigenverantwortete, wenn in Kindergartenaltern bereits ausgetrieben und ent-individualisiert-, sondern durch universelle Falschparker-Tickets ausgegeben ersetzt? Kinder, die nicht mehr rückwärts krabbeln lernen? Kletterbäume, die im Schulgarten gefällt sein wollen wegen Absturz-beim-Üben-Klettergefahr -statt Auffangen der Folgen? Wer nicht einmal mehr vorwärts krabbelt, fällt (individuell) nicht tief – dies mag ein kurzer Fehltritts-Fall für den bereits wiege-verhinderten Neil Armstrong, aber ein großer für die Menschheit sein.

      Woher soll die massenhafte demokratisch potenziell (falls noch rechtzeitig) auftretende Persönlichkeits-Störung:des Gewohnten kommen – mögen? - Die einzig denkbare Quelle : das Bewußtsein der Gefahr, die schonungslose selbsteingeständige Analyse. Der Charakter des kollektiven (nicht in jedem Fall des individuellen) Menschen hat resultativbisher offenkundig versagt. Zivilisation ist ein dünner Firnis, der, wie bezeugt, bei geringster Ansprüchlichkeit reißt. Wie lang kann das noch halten? Es wird den neuen (selbstlosen) Menschen geben – oder ihn gar nicht mehr. Das so geartete Kollektiv wird nicht überleben. Es wird alles, nicht nur sich selbst (als erstes), sondern wirklich ALLES („Menschliche“)/mit sich in sich, ruinieren. Seinen Abgang wird niemand beklatschen : aus simplem Grund. Wer noch (weilelang) überfristig sein sollte, wird keine Lust dazu verspüren,- höchstens absorbiert anderes. Das alte Schema nähert sich dem Ende, indem es sich anschickt, neue Höhenzüge zu akklimatisier-dekliniererklimmen. Das archaische generationen'destruktivierte, diktaturen'niedergewöhnte Volk diesseits des Ural bräuchte', und das in Frieden, ein ganzes vergönntes Zeitalter, institutionell-toxisch zu genesen. Stattdessen wird ihm in seinem größenwahnsüchtigen Minderwertigkeitskomplex mit einem, wie stets, nationalpopanzlichem Bunny'ersatz vor der Nase gewedelt. Dort hat „Persönlichkeit“ keine Chance, denn es ist (dort bereits immer noch) eine neo-totalitäre Cyber-Herrschaftsform, die weltweit Fuß fasst und kraftmeiernde Jünger sammelt. Der eine Teil der Welt, der in allen unselbständigen in Kolonie gehaltenen Teilen des Globus immer noch /wenn auch immer geringere verflüchtigende Chance hätte, so „persöhnlich“ zu reagieren : auf wenn auch implodierende repräsentativ-„demokratische“ Verfasstheitsstrukturen Einfluß auf Politik zu avisieren, ist das verdämmerte Greisengötterparlamentarium verkalkender Ex-(?wenn je?)Demokratien, deren Ablagerungen sich in Harmlosigkeit Wunschdenken und Wegsehen : Leugnen aktuell niederschlägt. Die personifizierte Durchschnitts-Harmlosigkeit einer angel-haften „Dr.“ Merkel wird den bevorstehenden reklamatorischen Erdrutsch nicht mildern. Das Abstellen des lästig störenden penetrant nervenden Alarmgebimmels aus der Feinheit des seismographischen Überwachungsapparats heraus wird das Folgeeintreten des Ereignisses selbst nicht mildern, auch wenn man es parlamentarisch-medial allgegenseitig versichert in gesangsabendlich-gemeinschaftlicher „beschlossener“ Friede-Freude-Eierkuchen-Seelenfeiergemeinschaft (nicht)tut, und dabei laut und lauter singt und preist und pfeift und trällert auf seinem Wege in den finsteren Walde- und -immertiefer-hinein.

      Diese wegschauenden exklusiven 'westlich' benamsten Politgesellschaften, die den Knall nicht hören (der nicht erst 1914 2015 oder -16 greisbärtig entdeckt wurde) und die den dreiViertel-Rest der Weltvetternwirtschaftsgemeinschaft uni-bilateral kolonialisieren,- diese verjährten degenerativen Profilitikgewächse sind dennoch die letzte abnehmende Chance des Auftretens und Einfluss-Nehmens einer demokratisch massebedeutsam ausreichend gewichteten „Persönlichkeits“-Bewegung – außer dem Allheilmittel des (allerletzten) Krieges natürlich. Die rettungsorganisierte Weltherrschaft einer Weltpolizistenclique wird nicht entstehen (falls einer diese Hoffnung hegen sollte). Die Weltherrschaft ist eine sittlich begründete- und nicht polizeiamtlich abgeordnete Eingeräumtheit. Der einzige auf derzeitigem historischen Sammelpunktestand bewerbliche potenzielle Kandidat :die 90%-Etatüberlegenheit des Waffenindustriekomplexes sogenannter USA, sind geprüft & im weltweiten Ansehen endgültig DURCHGERASSELT. Das Zurückziehen ihres Antrags in der Amtszeit Obamas war nur folgerichtig, und stellt die Weltuhr viel zu verspätet richtig auf programmierten NIEDERGANG („yes we can 'make great again“); unaufhaltsam. Von ihren Führern ist kein Einsehen zu erwarten. Sie verwechseln immer noch Macht mit Legitimation. Ein in der Geschichte zahllos belegter Unmöglichkeitswechsel,- auf die Zukunfts-Wette, von der nur noch der letzte Heller und der letzte Rubel für den allerletzten Versuch in der Raketenbar-Himmelfahrtskommando übrig sind. Die regierende Clique ist keine Hoffnung- sie ist deren (wahlkämpferisch derzeit gut belegtes) Ende.

      In diesen verkommenen wegtauenden sich selbst erniedrigenden sog. „westlichen Gesellschaften“ liegt die letzte Hoffnung -und es ist vielleicht die verbliebene der Welt- auf dem Hochkommen einer verantwortlich agierenden Masse-Erscheinung, die bedeutsam genug sein müßte, demokratisch-plebiszitär ins Gewicht zu fallen. Als erstes wäre der regierenden clownesken Ersatzbank jenes Ansehen in der Mitte zu entziehen; „Niemand kann fünf Minuten reden 'ohne das Ausmaß seiner Unwissenheit zu enthüllen“. Solche bereits fünfzehn Minuten Ruhm hatten diese - -... ich nenn sie nicht – schon (abexaminiert). Also weg damit. Nun wie bei jeder Revolution, das hierarchische Ersetzen eines Lumpen durch den anderen? Damit das nicht passiert, müssen es nicht unbedingt keine Lumpen sein – sondern stattdessen autoresistente „Persönlichkeiten“ -eben, sogenannte, Ganze in sich fertige machtunversuchte Menschen, ein Wunschtraum – bisher immer, und rechtfertigenbarer Skepsis. Sie müssen eine uralte Frage (richtig) beantworten : was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? - die perfekte Gesellschaft, oder der perfekte Mensch? Was hat was in Folge? Das bisherige unveränderte nackte W'-Affe-ntum entwarf die bisherige unvollendete Geschichte. Setzt das sein Handwerk fort /gestattet,- sollte der un-veränderliche lasterhafte Mensch einsehen (lernen), dass es das Letzte war, was er versäumte: sich nämlich NICHT grundsätzlicher Änderung-, sich zu verweigern. „It's not love that bring us together, it's the bomb“. So einfach kompliziert ist das. Das will nicht hören, aber wer nicht hören will, wird nichts mehr fühlen - Garantie. Diejenige aller bisherigen Geschichte. Rien ne va plus que ça. Töricht simpel. Nur die Frage, ob's niemand mitgekriegt haben wird (nachher) vom spektakulär letzten Grandios-Auftritt des berühmten Menschheitsfrauensohnes- oder ob die Versammlungsmenge derer, deren persönliches Instrumentarium zur Registrierung von Warnbeben noch nicht derart verarmt, verflacht, ausgemagert, zerbeult zerdengelt zerklüftet ist, dass sie auf dessen schwächer werdende Signale aus was für Wunderkraftquellen gespeist doch noch – rechtzeitig?- zu reagieren vermögen, auftritt- und die Betonung mag dabei auf -mögen liegen, denn es scheint eine Sache des liebdienerischen Kreativen : das heißt des unvorhersehbaren unerwartbaren -Impulses zu sein; ein Geschenk, ein Außergewöhnliches. Das gewöhnlich Gewohnte verrichtet gerade sein Werk, in-die-Hände-gespuckt hemdsärmelig. Was zu erwarten steht, steht allerdings zu erwarten. Was offen ist, ist, ob ein Wunder geschieht. Nimmt /gestattet sich die Menschheit die Zeit, die sie braucht (eigentlich bräuchte, rechnet man die evoluierte Geschwindigkeit hoch), so hat sie minus. Sie lebt vom vertrauensselig Geborgten,- schon seit gruseligen Jahr-zehnten. Die Aktiva sind aufgebraucht, die Auszehrungslahmheit nimmt zu : wie das globale Bruttosozialprodukt, dessen brutalbeeindruckend ungehemmter Fortschritt. Wir stehen am Abgrund, und morgen finden wir uns schon einen Schritt weiter.
      Das WUNDER wäre : wenn genügend Menschen sensibilisiert, rechtzeitig merken, dass das Aufgeben ihres persönlichen Vorteils-,-ja-Zuständigem der einzige verbliebene Weg noch wäre, die Rendite zu erwirtschaften, aufkummulierend aus zahllos winzigen unbedeutenden Beiträgen scheinbar zersplitterter politischer Ohnmacht des Einzelnen, den rollenden Zug oder trägen Unbeweglichkeits-Tanker aufzuhalten und eine andere Richtung zu lenken : im persönlichen Entzug.

      Wir haben der Gesellschaft und den kollektiven Werten unsere Beistimmung zu entziehen. Wir haben hegemonisierten :bis auf die bloßen Knochen skelettierten Neusprech-Wörtern wie „Rechtsstaat“ (Drohnenmorde, Guantanamo), „Lebensqualität“ (Hartz4), „Kultur“ (Heidi Klum od. BigBrother), „Meinungsfreiheit“ (Forenmoderation), „Ökologie“ („Wertstoff“deponien, das Auto als Umweltengel 'wenn es einen Liter weniger verbraucht), „Sicherheit“ (NSA, Gesichtserkennung, Rasterfahndung), „Frieden“ (Nicht Vor-Krieg), „Freiheit“ (des Besitzes) und universell tretbaren großmundigen Ankünduigungs-„Menschenrechten“ die nachträgliche Plausibilität und vorzeitige Anerkennung zu entziehen und mit größerer Wahr-scheinlichkeit demnächst zu er-füllen,- d.h. eigentlich ihnen ihre Würde wieder zurück-zuzugestehen. Wir haben diese unerträgliche, inhaltslos entleerte Hülle der Heuchelei aufzudecken. Wir dürfen nicht funktionieren. Wir müssen uns entsagen als Konsumenten. Wir müssen die Einfachheit liebgewinnen. Jeder Kassenbon ist ein Wahlzettel. Wir müssen uns boykottieren lernen. Wir müssen UNS auf Entzug setzen. Wir müssen meditieren,- statt verbrauchen-, gebrauchen. Wir müssen Müll reduzieren. Wir müssen uns abkoppeln. Wir müssen den Bildschirm verdunkeln und die Seele erhellen. Die Seele ist : aus sich, in sich, für sich :selbst. Die eigene Seele endet im Unendlichen. Das Unendliche ist das Gemeinsame, was wir mit anderen haben, denn auch sie beginnen /aus unserer Perspektive oder enden (aus ihrer eigenen) dort. Über das Unendliche sind wir mit allem und ALLEN verbunden. Das Leben ist das Wesentliche am Unendlichen und am Anderen Ende der persönlichen Lei(s)tung. Fühlen wir unsere Seele, ist es die von Allem und ALLEN. Alle und ALLES teilt sich EINE Seele. An der Seele in sich teilzuhaben, ist, sich mit allen zu teilen. Solche Seele ist die einzige Form der Teilhaberschaft an allem, der /die Sinne beteiligen uns nur am Besonderen, Einzelnen – dafür Untrübgbaren. Die Seele zwingen wir nicht durch Redeschleudern herbei, sondern durch Aufmerksamkeitsempfang. Achtsamkeit. Respekt. Rücksicht. Empfänglichkeit. Einfühlung. Reden kann (Vorstufe zu) Handeln sein. SEIN kann handeln sein. Aber Handeln : ist auch Handeln. Wenn wir nicht einzeln handeln wollen, müssen wir uns verständigen. Verständigen besteht zwischen Gesondertem und ist in sich zweigeteilt. Die Wahrheit besteht in Balance. Sie ist nicht EINES GANZ, sondern Mehreres im wahren bewahrten Gleichgewicht. Dies Gleichgewicht ist prekär. Ein Seiltänzer hüpft nicht herum. Er bewegt sich bedächtig kontrolliert. Die Entfesslung ist nur ein kurzer kräftiger Impuls, mit folgendem Aufschlag, - das Gleichgewicht ein verzögertes Dauerhaftes, dessen impulsive Gegenkraft in der Zeit aufgelöst unmerklich wird, obwohl es sie gleichgroß gibt. Große Bewegung erzeugt große Gegenbewegung. Durch Selbst-Balance lösen wir sie an unserer Stelle in unserem geteilten Universum in unserem persönlichem Maßstab auf: sie wird unschädlich (gemacht).
      Wir müssen nicht unmittelbar innerhalb von Sekunden werten. Wir müssen nicht „mit-reden“ - d.h. zunicken zu dem, was woanders vorgesagt wird. Wir müssen zweifeln. Der Skeptiker ist der wahre Gläubige. Wer nur glaubt, ist nicht einmal das. Wir müssen uns informieren. Wir müssen durchhalten. Wir müssen nicht wegsehen. Wir werden den Schmerz akzeptieren lernen müssen. Wir müssen Impulse anhalten. Wir müssen anderer Meinung sein. Wir müssen allein sein aushalten vorher, um nachher zu merken, dass wir's nicht waren, wenn die Sache stimmt. Wir müssen an uns glauben. Wir dürfen uns nicht für verrückt halten. Wir dürfen der Gruppe nicht glauben. 'Dürfen Vater und Mutter nicht glauben und Bruder und Schwester nicht. Wir müssen das zustimmensgewertete Schweigen verlernen. Wir müssen standhalten. Wir dürfen den Dissenz, auch der Zelle nicht fürchten. Wir müssen den Freund unseres Körpers um Loyalität bitten. Wir müssen üben zu sagen „aber der Kaiser hat doch gar keine Kleider an!“ was leichter fällt, falls man zuvor SIEHT, wenn er keine anahahat. Lachen ist wirksamer als argumentieren. Lachen ist beglaubigte Argumentation. Wir müssen auf Zustimmung verzichten ':nicht angewiesen zu sein lernen. Wir müssen statt dem Mehrheitseindruck lauter Einzelheiten differenzieren. Wir müssen gegen Lärm brüllendes Schweigen setzen. Wir müssen geistiges JiuJitsu lernen : nutze den Kraftschwung deines Gegners, statt sein Wissen gegen dich ' sein Gewissen gegen sich selbst zu richten. Leugne dass du einen Gegner hast : du hast keinen, denn die Wahrheit will jeder wissen + üben, auch du. Gestatte deinem Gegner nicht dümmer oder weniger sein zu dürfen als du selbst beanspruchst. Dein Weg hat dich von anderem Wurzelwerk geführt als ihn, aber auch er hat einen – Weg und Wurzeln, und dein Weg war auch : Glück. Lasse ihn teilhaben am Glück der Erkenntnis. Glück erkennt man am Lächeln. Du hast nicht nötig, irgendjemandes Feind zu sein- umso schlimmer für ihn. Die Wahrheit kennt nur Partner. Es gibt keine kontroversen Wahrheiten, es gibt nur die allzeit-Unmöglichkeit, sie zu besitzen, aber die jederzeit-Möglichkeit, sie zu suchen. Wir müssen den anderen dort finden, wo er oder Das ist, und nicht unsere Handlampe schwenken, wo wir sind (wie wir sicher sind). Wir müssen wandern. Wir dürfen keine Heimstätte gründen und uns niederlassen, auch wenn wir vor Ort bleiben. Wir dürfen vieles und müssen nichts. Wir müssen nichts-dürfen und dürfen nichts-müssen. Wir sind gehorsam. Und wir sind frei. Wir sind ungehorsam. Und wir sind frei. Wir sind unfrei; und wir sind frei. Wir sind selbst. Wir geben die Sklavenschaft an uns selbst auf. Wir schauen ergebnisoffen. Wir lassen uns überzeugen. Wir scheuen nicht,- wir suchen das bessere Argument. Es muß nicht unseres sein. Wir sind dankbar. Dasjenige, das wir schon besitzen, wird ersetzt durch ein Besseres, das wir suchen, auch wenn wir es nicht finden. Wir hören, was andere sagen; nicht um zu widerlegen, sondern um sie zu erfahren, denn auch ihr So-Sein ist Teil der Wahrheit heute hier. Wir prüfen. Jede Wahrheit ist ein wenig. Jede Wahrheit hat eine verborgene Lücke,- dahinter beginnt die nächste. Die Wahrheitssuche ist ein Weg, ein Zwängen durch Löcher. Die Ränder ritzen die Haut. Man spürt wenn man durch ist. Abschürfungen sind ein Zeichen, dass es eng war oder man selbst zu groß dafür 'immer noch. Andere dürfen andere Meinungen haben; verteidigen sie sie, ist es ein Zeichen dafür, dass sie selbst sind; verstummen sie, haben sie gedacht oder gehört. Jedes Verstehen, vielleicht gar jede Diskussion beginnt, wo dieses Verstummen erstmalig einsetzt, denn jeder hat eine Meinung zu allem und Stummheit ist Fortschritt. Solches Schweigen muß nicht gefüllt werden. Es ist schon viel, wenn es eintritt. Der beste Koch ist sein eigener Gärtner. Nicht du mußt über das Universum sprechen, sondern es sein, und wenn-, dann -es sprechen lassen durch nur zufällig heute dich: das ist : bescheiden. Wage es, nicht schneller zu sprechen als dein Gedankenmoment Möglichkeit hat, sich mitzuentwickeln. Spreche nichts auswendig gelerntes Einstudiertes. Rede nie zweimal dasselbe, meine es jedoch gerne. Lies, aber lies nicht ab. Höre wenn du nicht sprichst. Aktives Zuhören verändert mehr als passives Reden. Recht zu behalten als einziger ist ein magerer Gewinn, denn du hast außer Taktik vielleicht nichts gelernt. Die Liste ist endlos, und du ahnst nunmehr besser vermutlich? was >Persönlichkeit< meinen mag? Ahnen ist besser als wissen ' wie anstrengen besser als siegen.

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      • Brentano 20.01.2017, 19:12 Geändert 20.01.2017, 19:13

        Craax akter Kämpe (der Kampf geht weiter!) und wenn wir uns beide in der Hölle wiedersehen, zum "Aufwärmen", Na, obwohl ja der (bereits verstorbene) Rapper Taipur ketchup oder wie war das (Tupac Shakur?) gesagt haben soll:

        "The hell is empty, 'cause all devils are on earth ."

        Also erst mal herzlichen Dank für deinen sagenhaften Input (wusste gar nicht das man dórt "ins Fenster" so viel schreiben kann, an Textmenge,..!)
        habe das geruhsam bedächtig umkopiert, um das zu "sichern" (eine eigen Rubrik nur für dich,.. !) und um es "in Ruhe" und achtsam-er nachzulesen, !

        Gute Zeit weiterhin, soweit man das überhaupt, hier in der Vergänglichkeit, er-reichen kann, "vencermos", ! cordialemente, BY

        • Gruss gutes Neujahr am Rande der totalen Krise wie warten auf Inflstion und Abgang, na dann! BYE

          • craax 16.01.2017, 16:18 Geändert 22.01.2017, 13:46

            DIE DEUTSCHE LINKE (nicht die Partei)

            Seit Beginn der Staatenbildung und Geschichtshistorie in Bronzezeiten bestehen in jedem Land zu jeder Zeit an jedem Ort des Parteienmenschplaneten im Grunde nur deren zwei /Parteien:
            passive Besitzstandswahrer-Verteidiweigerer und Protestier-Aufbegehrer-Aufwühl-Aktivisten. Diese 2 ur-echt gegenständigen Kern-Verfassungen spiegeln in eine Vielzahl von bunteren individual-getönten Beliebigkeits-Prismen.

            So gibt es den rechten Rand der Linken und den linken Rand der Rechten. Moment,- was ist was? Lechts und Rinks („überholte Kategorien“)? >Rechts< soll sein : die "Besitzer"- und >Links< : die Habenichtser-Seite ; woraus die jeweiligen spezifischen Interessenlagen, was >bewahren< („konservieren“) und >systemändern< („revoluzzen“) angeht, sich wohl selbsterklärlich von alleine impliziert, aber nicht im Sinne von „-zierde“. Interessant übrigens, das beide bemüht sind, ihre jeweilige Motivation zu derjenigen einer tieferen >Gerechtigkeits<frage umzudeute(l)n- &-zu-funktionieren.

            Es ist gleichfalls merkwürdig, dass Besitzer automatisch „konservativ“ zu delektieren scheinen, und nur wenige Arme mit ihrer „naturgegebenen“ (?) Armut sich abzufinden bereit sind. Nur selten wird dieses autoflexive Muster durchbrochen : Reiche, die sich entmaterialisieren und ihres Reichtums begeben (der hl. Franz aus Assisi etwa,- oder Wittgenstein oder Gandhi). Und selten, das Arme ihre Armut /so sie noch nicht zu essenziell(-?) drückt/ transzendieren, und etwa in geistig-seelische oder wissenschaftliche Genügsamkeit („Floh zu sein bedarf es wenig“ oder „Reich ist, wer mehr Platz einnimmt als er verbraucht“) umzuwandeln vermöchten (z.B. der hl. Franz aus Assisi, Wittgenstein oder Gandhi).

            Ins gegenwärtig Politische übertragen nach Lechts-Rinksschema bedeutet das in Deutschland, in Hinsicht auf gesamtstaatliche geopositionäre Problemlösungsstrategie,- dass wir derzeit (seit etwa 2000 Jahren mit verschiedener Epochendringlichkeit) nicht etwa ein lechtes- sondern ein rinkes Problem haben. Und dieses Problem, Freunde, ist wirklich ein verflixt „linkes“,- ver->linktes<, ->linkisches<, heimtücke anschlägerisches : lassen Sie mich erklären. Spezifischer: scheint es sich um ein dräuendes (schauer schauder) AfD- (oder LePen oder Orbanisierungs- oder PiS- oder Neofascho'-Problem zu handeln- über den Tellerand konziliant verbunden angeschaut. In Wirklichkeit ist es ein verflixt linkes Problem.

            Im Prinzip geht das so : weil die Linke so schwach („divide et impera“) ist, ist die Rechte so scheinriesen-stark.

            Nehmen Sie D'schland: das Linke ( nicht „DIE Linke“, die auch, aber nicht privilegiert)(denken Sie an den aufblasbaren Bohei um die "rechte"?! ? Sahra!? ...innerhalb!!) spaltet sich auf in (Splitterspartakisten -wo war Spartakus in diesem Spektrum?- & Trotzkisten nicht mitgerechnet) :
            Ex-sPD,
            GRÜNE,
            und „DIE =heimlicher Namensdieb in der Nacht-ursupatorisch= „LINKE“. - Und schon wieder : „Ursupatoren“/von "Ursus"*Bär: ein Spaß, sie in solches Bedeutungs-Schema („Besitzstands“-“Revoluzzer“), wo sie jeweils aufgetreten sind UND AUFTRETEN, einzupassen-& innerlich zu-verschmähennähen.

            Aber weiter: nur dank eingeborener Uneinigkeits-Tendenz dieser geborenen Revoluzzer („war einmal ein Revoluzzer.../ der war in D'schland gleich darauf 'zwo 'drei 'vier...“ oder auch einszwo' einszwo'...) (Goethe : 'eher kriegt man zwei Herzen zueinander als tausend Köpfe')...

            ... : erdulden wir seit Urzeiten B e s i t z s t a n d s w a h r e r -Real-Politik in D'... (…!) : =R e c h t s - Bestimmung =, -

            trotz stetig anhaltender >über alle epochalen Schis'men anhaltender = l i n k e n 'aufgeklärten' Traum-Mehrheit = in diesem Land seit x+150 Jahren hinweg.

            Selbst die leibhaftige irr-reale Gott-sei-bei-Uns-deutsch-perverse Einprügel-Erfahrung des National-“S o z i a l i s t i s c h e n “ ( d i e Nitro-Glyzerin-Kombinationschemie des Politischen, immer noch!),- selbst !Die wäre'i s t in spezifisch-deutscher Ausprägung nichts ohne das seitdem (seit dem Französisch-europäischen Revoluzzionieren) links-“Sozialistische!", auch nicht in diesem unserem braunrotbraunen („HO*!Ruhig, Brauner!“-) zu rotbraunrot-changierendem Spezial-Lande abgegangen, wo auch hier im Hintergrund in den Landesfarben das G old – mit großem G wie G eld- nicht fehlt.
            Die Linke ist jedenfalls immer unfehlbar dabei – sich zu spalten.

            Wenn wir Glück haben, spaltet es nur s i c h ,- und nicht die Haarsträubung eines L a n d e s gleich mit. Heißt es. Ich möchte das Gegenteil zweierlei hinbeweisen : erstens, es ist ein Unglück, wenn die oder das?Linke eines L a n d e s sich spaltet =>für dieses. Zweitens ist es ein Unglück in s i c h <= (für die Linke), d.h. jeden Linken dessen Charakter so pervertiert zu etwas das er nicht ist (erfolglos, falsch, verbittert=Adorno/"du warst auch so einer"(Joker) : es gibt kein richtiges Leben im Falschen"/). Drittens ist es überhaupt Scheiße,- denn es diskreditiert menschliche Vernunft und Charakter.
            Warum? Sie die Linke spaltet sich aus langweiliger Notwehr im ewigen Wartesaal der vorbereitenden Muße der Vorhölle, weil sie sonst nichts zu tun hat 'haben darf,- weil an der Wand ein provisorisches Geschichtsschild angetackert ist mit der freundlichen Aufschriftsbitte : "Nummer ziehen & warten. Betreten des Rasens verboten". Sieht irgendwo irgendjemand Rasen vor lauter Halmen nicht? Der macht es ja auch nicht aus Eigenem : sondern nur weil er aus sich heraus nicht anders kann& so viele Wege bekanntermaßen grasdrübergewachsen nach Rom hinausführen, das sich geschichtswirkungsunmächtig eigen-austariert und KEIN EINZELNER CAESAR BEI SICH OMNIPOTENT DAS GESAMTE DOMINO ALLMÄCHTIG ÜBERBLICKT und also jeder nur vorlieb für sich selbst verantwortlich handelt & eher lieber austritt als vortritt, zur allerletzten Schildbürger-Notwehr der individualistischen selbstgewissenhaften Einsicht beim vorschriftlich morgendlichen Könnens-Überblick in den Spiegel. Die Linke spaltet sich nur aufgrund von Verzweiflung - weil NICHTS passiert
            : wegen diesem vermaledeiten büroklammer-angezwickten Menetekel an der Wartewand, derweil sie nix Rechtes zu tun hat (bis auf GasGerd) & was sie zur Ohn-Macht igitt verdammt. -Gottseidank-: ihr seht doch, was JEDES MAL dabei herauskommt, wo sie einige Zeit hatte zu wüten und ihre systemgenuine utopische-Realunfähigkeit zu erweisen (obligatorisch momentan QED : VENEZUELA, Staatssozialismus&Führerkult, Verteilungswahn&Grundnahrungsmittelknappheit, Steuern hoch, künstliche Un-VerunGleichung, Lenismus, Stalinismus, Terrorismus, Mangelbewirtschaftung in verfallenen Gebäuden, Pest & Cholera & Stillstand, Überwachungsstaat Gulag& Gesinnungsschnüffelei, Panzerplätze & Eiserne Vorhänge-LuxusSchlösser in Pankow, Stasi& Komintern, Ulbricht & St.Just & Maduro : allgemein Ruin in des abgesaugten Dicken's Nordkorea).

            ... Dabei ist die Linke niemals getrennt von sich allein - denn sowohl s i e als auch M e n s c h h e i t s - Zukunft (darunter geht es nicht), wenn d i e selbst gleich nicht mit, sitzt immerzu ebenfalls mittemang – in : also i h r e m alternativlosen Boot, das solo in jegliche Zukunft unterwegs beschäftigt (digitale Arbeitsplatzrevolution) ist. Denn Folgendes ist bereits, was zur Rechten zu resümieren wäre: moralisch ur-kompromitiert, dadurch, dass, kurz gesagt, es immer nur sehr wenige (Reiche) mit unendlich viel anheuerbarer Söldnerschaft von Schwert bis Stift (perverserweise Arme die's vornehmlich vergessen zu sein) sind, welche einzig nur ihr egoistisches Süppchen ohne irgendeine satisfaktionsfähige Genese auch potenziell zukünftig kochen & dabei alles + jeden (außer Bill Gates & Warren Beatty) insgesamt ruinieren wie der Kapitalismus den Planeten /zu beobachten in jeder sozietären + ökologischen + idealistischen Hinsicht
            … ;
            und erstaunlich einzig, dass der unaufschiebbare Augenblick des Wallkürenritts schon&bereits so lange anzuhalten &auszudauern vermag. Trotzdem: das Andauern des global verseuchten Rechten hat keine Zukunft und ist ein Paradoxon in sich, da Reichtum immer eine Perversion & unlebbarer Widerspruch des einzig friedefreudeeierkuchengarantierenden Gemeinwohls, vielleicht sogar einer nur nicht allzu unanständig auseinandergetriebenen bloßmateriellen Mittelausgeglichenheit (#nicht#der durchaus individuell lohnenden dissoziativen *Fähigkeiten*) wäre*i s t.
            So gut wie jedes politische Problem beruht auf Perversion des Reichtum-Privilegs. Und dies konnte es nur, weil sie des alchimistischen Geheimnis's entdeckte&'sich bemächtigte, w i e klammheimlich die Armut gegen die Armen anwendbar zu wenden wäre, statt ursprung-tümlich alle gegen s i c h , deren einzigen Erz-Urfeind. Es sind Arme der Ärmsten /die gern reicher wären 'ohne es zu gelingen, welche Reiche schützen & Reiche halten,- und nicht arme Arme, welche Arme durchschnittlich bereichern' indem sie Reiche durchschnittlich verarmen,- so dass alles ins fertigkeitsungerechte (beneidete)tristtrotte egalite- LotLos kommt. Was das verhindert? - ganz schlicht: das Geheimnis der Katabombe der unergründlichen menschlichen Hinter-UnterBewußtseinslage.

            Der Reiche entfesselt den Krieg der menschlichen Vernunft im Armen und hält diesen derart geistig blöße dürftig hörig, dass er (der Reiche) sogar Muße für avantgardistische Kunst findet. Reichtum und die Kunst der Beherrschung des öffentlichen menschlichen Bewußtseins finden sich zusammen : um die Menschheit und die gar auszubeutelnde rohstöffliche Welt zu denaturieren und beherrschbar der Vernunft der Herrschaft vollkommen unterwürfig zu machen. Herrschaft ist eine Sache der Deutung und der Befreiung des menschlichen Geistes. Niemandnichts herrscht aus sich heraus allein. Es bedarf immer des Beherrschten zugleich der humanen Einwilligung („Freiheit!“) & notwendigen Einsicht in die Einsicht UND Deutungshoheit (des Besitzes der Sprachhegemonie) dazu. Ohne Einsicht herrschte längst die Regel der Revolte. Gottseidank gibt es immer Leute, die einsehen. Und die Rechte findet immer wieder von Neuem Cleverles: die der Vernunft scheinklug überzeugend zureden, bis sie es massenhaft einsieht. Das heißt dann Ideotologie,- und ist keineswegs die Überzeugungsunfähigkeit von Idioten, so wie es allitteriert 'ähnlich in „Religioten“.

            In einer Welt' in der wenige auskömmlich stinkend reich+behäbig sind und viele unauskömmlich frierend bitterlich arm, ist Abwesenheit von Anstand und Aufstand erstaunlich und bedarf einer Erklärung. Die ist in einer Ideotologie gegeben,- einer Mär, einem Schindluder von-'. Die Ideotologie herrscht (nachhaltiger als der Polizist), und wenn sie richtig gut ist, beherrscht sie sogar die Reichen bis in ihre Reichsheiligtümer selbstvoll durchdrungen hinein- so dass die eigen ernsthaft glauben+ sich überzeugt halten, sie seien reich aus Recht und nicht aus'm ge-Linkten heraus :
            aus individuell genetisch bewahrter Ur-Fertigkeit (Adel) und nicht aus Funktionsvererbung (Steuersenkung).
            Der Geist muß es also richten : er muß was unhaltbar ist (: die unnatürliche unhaltbare Dauer-Perversion eines ÜBERMÄßIGEN Reichtums in einer generationenübergriffigen entb'ehrenden Weltumgebungseinrichtung nämlich) auf Dauer gesund erhalten (jedenfalls am sterblichen hindern), und sein Geheimnis des Erfolgs ist : eine Gewöhnung – ein GEWOHNHEITSEFFEKT – der Spaltung des LINKEN, die so ihren Beruf verfehlt und sich an ihre und damit der Armen Spaltung gewöhnt (für normalen & ausreichenden Zustand hält) und ihren Gegner sinnverwirrt auf der zahllosen Linken ZUERST VOR DER EIGENTLICHEN miniaturischen Rechten AUSMACHT & ERZIELT. Könnten sie damit doch nur bitte bis n a c h der Korrektur einer annähernd bedarfsgerechten praktisch umgesetzten Gesellschaftsskizze warten+ verschieben!... – aber d a s genau t u n sie doch! Unentwegt! Stets aufs Neue! Marx=>Stalin. Mao=>Tse Tung. Maduro, Nicaragua, Orban. Denn die Neue Rechte ist allzugerne die Alte Linke... immer schon. Siehe Blindzünder Obama. Nur besser getarnt.

            Der Geist bringt die Linke dazu, sich zu zerstreiten & das sieche Geschäft der Reichen zu betreiben & zu ermöglichen. Es ist ein äußerst erfolgreiches totkrankes Geschäftsmodell. Und ästhetisch so erfolgreich wie der Ford T :
            Divide (durch Auseinanderfallen) et impera. Das war's schon. So einfach ist das.

            Und die geistvolle, die beredte, die ach so intellektuell röchelnde buchverfasste rhetorische buchstabenjuckende grübelnde vorwurfsvolle erbrochen versammelte Internationale der geballten Linken : sie ballt ihre Fäuste : gegen sich und zerschlägt sich – die eigene blutige Nase/statt Noske, /statt an sie sich zu fassen &zu schaffen zu machen. Wie schafft die unnatürlich linksgeblinkte er-mächtig(t)e weltumspannte 'Haken-geschlagen rechtsabgebogene Rechte das?

            Ganz einfach dicce : durch die überwältigende Macht der Gewohnheit. Gewohnheit ist eh ein Teufelszeug,- nur schade, dass es der Natur unseres Geistes notwendig innewohnt. Wir alle funktionieren aus Gedächtnis: Ohne ist schwer erinner-, gar lebbar wer wir sind. Wir fänden nicht mal aufs Klo oder den Kühlschrank. 'S ist bitter :aber 's ist so. Wir sind Sklaven des Gedächtnisses. Und wer die Inflation des' Gedächtnisses beherrscht, beherrscht die Welt. Und jeden Morgen steht ein neuer doof Geborener auf die zwei Beine, die er nun einmal &nicht mehr & nicht weniger länger von Null an aufwärts besitzt... Interruptus. Und vade retro, wie der Dalai Lama vorschlägt. -Erinnerst' dich?

            Erinnern tun wir uns, wenn wir endlich geschafft haben, erwachsen zu wirken (vor allem eine Sache der 'bartabbürtigen Jahre) : vor allem (am liebsten) an unsere unterwegs liebgelernten+ gedächtlich bewahrten akribierten Feindschaftsaushalte-Gewohnheiten. Und was die Rechte so gut beherrscht : sie hält sich derweil raus. Sie ist Meister des genuinen Versteckspiels + Aussitzens. Sie ist so vornehmlich wie nirgends öffentlich ersichtlich erlebbar veränderlich vorhanden (außer in Hollywoodglamour stellvertretend wie's KöniglICHe). Kaum jemand /außer in Sachsen & Brandenburg/ kennt einen leibhaftig Rechten - Nachbarn. Die Reichen erinnern uns einfach nicht daran, dass es sie gibt. Perfide. Darüber vergessen wir wirklich arme bedauernswerte Kreaturen schlicht alles andere, nur eins nicht : es war der&jener Nachbar (ebenfalls geistig arm), der uns etwas schuldete oder neidete oder argwöhnte. D a s sind erebte erprobte nicht theoretische imaginäre wesenlose verkehrte Feindschaften. Jeder weiß heute noch : Kriegskredite. Oder dass Oskar Lafontaine das sPD-Regime schnöde aufsteckte, um Gas-GerdSchredder' dem hämischen Genossen der Bosse =>freies Feld blödblöck zu hinterüberlassen linksgeblinkt. Oder das Gysi erfolgreicher Dissidenten-Anwaltsstar ausgerechnet in einer „der“ DDR war. Oder die PDS d i e Nachfolgeorganisation der SED. Oder die ohrenbetäuben-hinterGRÜNE Petra Kelly (als es einmal von Hörensagen Fundimentalismus gab) oder 1 Jutta von Dittfurth oder Trittins neomarxliberales Weltverbesserungsodium : überhaupt das mit dem utopistischen Verraten*-, wer hat uns *ere Ideale. W e r ist nicht ideal g e n u g – gleich fällt uns ein Dutzend ein, wo nicht genau 100'%-genug... wer Dreck am ErSticken hat. Von den Gracchen bis zu den Montanards oder den Wiedertäufern oder LuthersBauern : stets dasselbe. Nicht rein genuch'te Spartakusaufstände und USPDisten, jeder kennt einen noch Radikaleren und Radiridikülismus mehr,- von Trotzkisten,- Anarchisten, Bernayisten-, Hugenotten, Calvinisten, ReformamaToren, Rechtschreibformreformisten 'Legalisten : alles noch -ist*ischer oder 'ism*ischer topp-bar-er (*give me five!**) : wenigstens in Rede! in Konsequenz! in Ausrufezeichen! (!!) -. -Wo einem sofort hunderte von Leuten einfallen, die nicht 100%-ig genug sind, und deren heimliche Widersprüche und Inkonsequenzien uns sperrig auffallen & deren unzureichende Unzulänglichkeit wir akribisch zu Markte analysieren nachzuweisen vermöchten,- w ü r d e u n s n u r jemand Zeit- &Verschwendungsinteresse dazu ernst genug vorratsauszuhalten entgegenbringen-

            derweil entflutscht entfleucht uns ganz simpel die Idee, die Erinnerung :
            dass & w o vielleicht ein reiches, ein skandalöses unrechtes Übermaß mal in der Welt wahrlich gewesen sein könnte : …? -welches nicht ganz unwesentlich tangiert in solche üble Angelegenheit ist.

            Die Reichen verstecken sich erfolgreich : d a s ist das geheime Geheimnis ihres Erfolgs. Und das war's schon. Niemand kennt sie, niemand weiß von ihnen alltäglich (außer Hollywood). Den Rest erledigt die naturgegeben majorative extrem linkische Linke. Mangels andrer Massivität, der diskursiven aggressiven menschlichen Natur, nimmt sie als ärmlich heruntergekommenen Feind, wen sie direktiv demnächst vor der Nase platziert hat und findet eher als 1Reichen in einem Heuhaufen von Armen : sie den nächsten anderen verschiedenen Armen, & nimmt also mit Dem vorlieb. Und wenn es eben streitbar dann auch zunächst ein …/anderer: behandle deinen Nächsten wie du selbst behandelt werden möchtest:/... >Linker< sein sollte : dann es eben sein muß so. ** CAUDE ** war nicht nur Spinozas Sauron-Siegelring. Der stets Linke Conter-Haken : Entschuldigung, das ist nicht >linkisch< und schon gar nicht schlau (auf ihre aufklärerische und denkerische Substanz & naturgegebene Geistüberlegenheit bildet sie sich mangels irdischer Güter => am meisten was drauf ein) : das ist alles andere als schlau,- das ist saudoof, dumm und unweis verunstaltet. Kreuz-brav dumm 'dümmer' am dümmsten, so breit wie brotblöd als nur geht, und >denk<bar wäre & ist. So dämlich, dass es einen in den Taschen-Fäusten juckt. Sich den nächstblöden armen Dummie zu greifen und ihm die gottvermaledeite Kurzheit ein für alle Geschichts-Merkmale heraus für immer aus dem Leibe zu prügeln. Sehen Sie? Wie leicht der Aggressionstrieb, mangels anderer Ziele, leichtfertig zu lenken aus sich selbst heraus wäre?

            Die Linke schafft es immer wieder : sich demnächst mit sich selbst zu beschäftigen, bevor sie es mit dem politischen Gegner ver-suchte gar-täte. -Der, welcher rechts ist oder so tut, ohne es zu sein. Denn auch der Rechte ist (statistisch) ein mediumdurchgebratener frisch abgestandener Armer (>abhängig Beschäftigter<, der CD'SU, am konsequentesten Strauss wählte oder Roland Koch oder Gerd Schröder oder AfD). Der Rechte (der nicht reich- also so richtig') ist, ist nur derjenige Arme, der es NOCH NICHT ganz ist /aber Angst hat es „demnächst“ zu sein oder zu werden, wenn dann der ganz Arme stunkt… & vice versa, wiederhole den „linken“ Mechanismus. Konservative sind verführte Linke. Sie verfügen immerhin über Verstand genug, einzusehen, das Äußerlichkeiten sich ändern & sogar ändern MÜSSEN, damit „bleibt alles anders“=> es beim ALTEN WIE ES IMMER WAR stehen sitzen liegenbleiben' nicht aufhören darf – nämlich: ... wenige reich und viele (darunter auch opferwillig sie selbst) arm („bescheiden“) Arme,- … nur nicht s o schäbig ausgemergkelt wie Die ganz jo mei san die häßlich-Pauveren, als unerziehbar verödete Masse (>>Die Erde verödet Die Menschheit verblödet<<) sogar in diversen Marx&Engels-Zitaten gespiegelt, die es vor allem im Geistesjoch sind & Patentrezepten hinterherlaufen, während die Geschichte einmalig & von besonderer phanthanatischer (von Thanatos) Phantasie verfährt : nie kopiert sie denselben Fehler zweimal 1:1,- bis auf den zentral einen : den Reichen zu erlauben, reich zu bleiben ; unter Gebrauch zum Zwecke ALLER /naja 99% der übrigen 1-Prozent/ Mittel. : Denn... jeden Morgen steht ein neuer Storchgeschlüpfter auf 'der bei Null euphemistisch anfängt (hätte er denn eine Chance aber nutzt sie /nicht)-... während Reichtumss t r u k t u r (Erfindung von Recht & Staat, unter heiligem einzig sakrosankten Eigentumsvorbehalt) – sich viel simpler (Geheimnis gelüftet)... schlicht vererbt …
            ohne dafür zu vergessen noch vergeben zu müssen, denn er drängt sich geradezu systemimmaniert auf – durch bloße verbleibende („fortpflanzende“) Existenzstaffelübergabe-perpetuierung …
            banal …
            so einfach kann Geschichte sein, ohne eigens unnötig erfunden sein zu müssen : sie erfindet sich selbst,
            ohne (naja kaum) menschliches außer allzumenschlichem Zutun a la Nietzsche Napoleon, vom Übermenschen, perfektioniert.
            Und gut is' bereits, mehr braucht's nicht. Nur noch einen, der sich bereit erklärt, die Mühe auf sich zu nehmen, und reich zu werden wo er die Lücke -in geschichtlich fortgewobener Kette- freiwillig (kommt ja richtig ererbt von den Vätern) schließt.

            Und um sicher zu gehen : vertraut diese die Geschichte solch fragiles Erbe niemals nur 1einer Person einzeln an (ist bei den Monarchens ja schon gewohnheitsmäßig schief gegangen) : es könnte denn ein Gandhi, ein Wittgenstein, ein hl. Franz , 1 Echnaton 1 Aschoka 1 Gorbatschov dazwischenkommen. D e s w e g e n gibt es Klassen : damit es nicht nur auf 1einen halbwegs sicher anschlägig ankommt. Denn, wie wir wissen : der ganze Friedhof ist voll mit unersetzlichen Leuten. Historie weiß das – und baute vor, wie Väter&Urväterhausrat- billige strampelige mühewaltende sorgende Generation um Generation, bis es schließlich etwas zu verwalten gab : das Erbe der Welt, wie sie eben ist. Die Geschichte bekannter Familien: deren Namen (und Taten) bewahrt sind: die wir lernen, die wir lesen, die wir aneignen, die wir (selber) duplizieren=werden (ohne es doch selber sein zu können noch zu dürfen). -Zu akzeptieren lernen, - zu unserer Sache machen lernen : diejenige von den Reichen & dem Reich – bis dass wir die & dass wir uns uns nicht erkennen, selbst wenn es vor unserer NoskeNase uns querbeeteinsteht, groß wie ein genageltes Scheunentor, einer Scheune, die nicht uns, die ?niemand? gehört?! tatsächlich Niemand? gibt#s das? Die Erde gehört uns allen und den Deutschen die Luft? und die Luft nimmt uns die Geschichte, -preßt sie ab?

            Der Reiche - ein Mysterium, Legende, ein offenes unbekanntes Geheimnis, niemand kennt einen. Mächte im Hintergrund, verborgene Konzernchefs Aufischtsratvorsitzende & Weltverschwörer, Illuminaten in böse. Von römischen Senatoren bis amerikanischen : strippenhängige Fadenzieher-, -Marionetten. Wo in wessen pseudodiviner Hand laufen alle solche Fäden zusammen? - und ich schliesse das Thema damit ab:

            ich sagte es schon, in der menschlichen Gewohnheitseinrichtung. In der Natur unseres Weltbildungsprozesses : in der erinnerungsumklammerten standpunktsfesten Vergangenheit. Denn im Grunde gibt es nicht Rinke' nicht Lechte. Es gibt Traditionalisten und Gewohnheitsbrecher,- statt Ver-Brecher-, - sondern Selbst-Erneuerer. Es gibt jene, die sich auf Vergangenes stützen, und solche, die bereit sind loszulassen, aufzubrechen & Neues zu wagen. Das geht querfeldein immer durch a l l e mass-iven Fraktionen (weil ja annähernd alle gleich arm dran sind naja fast) und deswegen ist es ja so interessant. Wer wagt, gibt auf /potenziell: „sichere“ (sicherlich gewesene) Vergangenheit gegenüber immer unsicherer'er Gegenwärtigungs-Ungültigkeit. Jede Gegenwart : geht immer allezeit stets unsicher'er scheinender (und tatsächlich einfach werdender?) Zukunft entgegen. Einige Bewußts-1eine sind früher dazu bereit, andere (noch) nicht 'erst später so weit (unten)präjudiziert. Einige müssen den Weg hinab vorangetragen mitgeschleift werden : andere pirschen auf sich gestellt als Lederstrümpfe einsam im wilden hohen Canyon avantgardistisch als fast eigen-verWilderte Ver-Stiegene.
            - Auf viele, die meisten aus Instinkts-Vorsichtsfeuerwerk gebrannten Menschenkinder, muß der Leidensdruck der sich ständig verändernden Umstände nur erst groß genug aufgebaut—überfällig aufgestaut sein, dass auch sie nicht länger mehr einsehen & sich verweigern können. Dann kommt solch gesamte Masse erdrutschartig in augenblickliche geschichtliche Verwesungsbewegung & Beschleunigung – und reißt alles mit (sich) fort, Lechte wie Rinke, und das Spiel beginnt von vorn. Es ist traurig, aber es ist so. Denn nur eins ist sicher auf dieser Welt : der Mensch ist zu la'ngsamm'efromm – und zu dumm. Und zu unfreiwillig. Und so kommt es, das er immer - : gemacht wird, statt selber – rechtzeitig – zu machen & zu tun & ins Werk zu setzen. Vor allem die nicht, die dazu erwählt behauptet sind.

            Die geborene Zuspätkommerfesthalteklammer : ist das traditionelle Gewohnheitsmustertier Mensch. Denn es gibt nur 1eine wahre Vernunft : die, welche einsieht & in die Hände spuckt & auf vernünftiger Bereitschafts-Höhe sich hält,- statt dämmert. Auf jener einen Höhe, die nicht „Rechts“ oder „Links“ ist, auch nicht „Vorne“ : sondern perspektivisch OBEN (dazu muß man die wissenschaftliche Leiter eruieren), und ganz bei sich, und alle Sinne STÄNDIG aufmerksam zusammen hält : um zu erkennen, was (momentan) gerade HEUTE ist : und RICHTIG-, womöglich sogar sittlich-ethisch-moralisch, auf jeden Fall aber also : Bedingung: selbstlos genug wäre, um nicht nur arm oder reich sein müssen' auf der Sumpfstrecke zu bleiben geschichtlich oder gar als bio-logische Gattung. So wie #persönlich nicht# Franz aus Assisi, Wittgenstein oder Gandhi.

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            • Brentano 03.10.2015, 19:46 Geändert 03.10.2015, 19:46

              Hey craax, du alte Scherbe, man wollte uns mal wieder fremd verkuppeln, (ähnliche Ansichten etc.,..?) vllt. sollten wir es daher mal in "echt" (also MP- mässig, keine Bange, ...!) versuchen, daher mein Gesuch, Alter,.!

              • Wäre mir eine echte Freude Dich bei den vielen tollen Kommentaren in meiner Freundesliste zu sehen. :)

                • Muss dir jetzt mal einen Anfrage dalassen; tolle Gedanken, die du hier teilst, daran kann man auch seine gut erweitern und/oder präzisieren. GRAND BUDAPEST HOTEL muss ich so langsam auch sehen; wenn ich daran denke, wie begeistert ich von MOONRISE KINGDOM gewesen bin, ein Gefühl, als wäre man wieder ein Kind und dächte, dass alles passieren könnte, jedes Abenteuer, wenn man sich nur auf sein Gefühl verlässt. Aber ich schweife ab, sollte doch nur der obligatorische (?) Anfrage-Gästebucheintrag werden.

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                  • Möglich ist es, die gesamte Weltgeschichte in einem Satz zu erklären:

                    Dumme Menschen wissen nicht, dass sie dumm sind;
                    also auch nicht, wann sie es sind.

                    Sie nehmen dagegen gern an, sie seien typische Vertreter „normalen“ Menschentums : fußend über ihrem Absatz auf der Annahme, überwiegend ALLE Menschen seien instinktiv so wie SIE – bis auf diejenigen natürlich, die unzutreffend aus wahrgenommener Ordnungs-REIHE tanzen, meist aus Unbedarftheit, jedoch gibt 'es' sogar böswilligere Erklärungen darunter.

                    „...Reihe“: da gerät ein Maßgebliches unter Verdacht, denn die Tatsache, das die meisten Menschen für sich : t a t s ä c h l i c h n i c h t dumm s i n d : jedoch in Menge sich fast zwangsläufig s o v e r h a l t e n , bedarf auffällig der Erklärung : autosuggestiven, selbst-vorzensierten Konformitätszwanges. Dieser Zwang besteht. Diesem Zwang wird nicht widerstanden. Diesen Zwang zu widerstehen wird nicht gelehrt. Diesen Zwang zu verkehren ist kein Ziel. Dieser Zwang wird geliebt: denn er macht frei, und leicht. Er entschuldigt alles. Wer ihm huldigt, ist von aller Schwere gelöst: er ist nichts, für sich, unwahrnehmbar, und spürt nicht einmal eigenen Tod-, geschweige denn -anderer. Dumm und Ursache von 95 von hundert Ereignissen anhaltender Weltgeschichte ist hingenommene unmerkliche, betäubte ja süchtige Regelgläubigkeit: an ein zulässiges-, sogar verpflichtendes Grundgesetz der „Reihe“ : nicht besser als der Rest zu sein : gerechtfertigt wenn man nur, das nicht! nichtschlechter /und auch nicht übler dran/ sei wie 'alle': und sogar einzig vorzüglich lobenswert in demjenigen Höchsten, der/das exemplarisch an sich das Ganz- 'ALLE' vorbildlich zu verkörpern vermag, und vollkommen selbstlos von sich abstrahiert allein nicht mal das „Wir“ (darin wäre noch zuviel Eigeninteresse eingeschlossen) sondern nur das neutrale, noch selbstloser-abgesehener-Aufgehobenere 'ALLE' umschließt: der/das Repräsentative,- manchmal sogar in -bis zu diviner- Person!

                    Wer, Stufen darunter, aber immerhin doch noch im instinktiven WIR :/im Guten wie im Schlechten/ in überzeugter, fehltrittsicherer Masse „schützend“ (so jemand vorne-verteidigt sich nur stets)/ aufzugehen: kollektiven Kinderglauben schnullernd hegt, ist zumeist nicht „schlecht“. Nur selten dumm, sehr dumm sogar. Und diese Seltenheit, die keine sondern DIE REGEL ist, genügt in ihrer epochalen Ausmaßlosigkeit : alle vernünftige Regelmäßigkeit und Zurückhaltung in Massen zu tilgen & ad absurdum zu führen, und am Ende auszulöschen.

                    • http://www.youtube.com/watch?v=nzNPXj3BP00