Hypnohouse
Hypnohouse aus Leutkirch heißt Yetkin , ist 20 Jahre alt. Er hat sich 2010/08/16 15:52:36 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 688 Filme bewertet und legendäre 134 Kommentare geschrieben. Was ich mache? Ich bin ein armer Schlucker und ein nichts nütziger, fauler Student, der nichts zu tun hat. Ergo verbringe ich die meiste Zeit damit, mich in Selbstmitleid zu baden, meine gefühlten 1 Mio. "Freunde" auf Facebook zu nerven und hier auf Moviepilot nonsense zu fabrizieren. Was mich interessiert? Justin Bieber, Paris Hilton und Hannah Montana. Letztere habe ich als 3D Poster über meinem Bett kleben. Mehr
| Name | Yetkin |
|---|---|
| Alter | 20 |
| Stadt | Leutkirch |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Sherlock Holmes, Darkwin Duck. |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Robert Knepper, Ewan McGregor. |
| Ich bin Fan von: | Darren Aronofsky, Natalie Portman, Lucio Fulci, Elijah Wood, Rachel McAdams, Javier Bardem, Edgar Wright, Donnie Yen, James Franco, Danny Boyle, Jennifer Morrison, Carey Mulligan, Arthur Conan Doyle, Lyndsy Fonseca, Vincent Price, Chuck Norris, Philip Seymour Hoffman, Grace Kelly, Uma Thurman, Liv Tyler, Joseph Gordon-Levitt, Jean-Luc Godard, Min-sik Choi, Tetsuya Nakashima |
| Meine Lieblingsregisseure: | Alfred Hitchcock, Clint Eastwood. |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | Do I really look like a guy with a plan? You know what I am? I'm a dog chasing cars. I wouldn't know what to do with one if I caught it. You know, I just... do things. The mob has plans, the cops have plans, Gordon's got plans. You know, they're schemers. Schemers trying to control their little worlds. I'm not a schemer. I try to show the schemers how pathetic their attempts to control things really are. |
| Über mich | Was ich mache? Ich bin ein armer Schlucker und ein nichts nütziger, fauler Student, der nichts zu tun hat. Ergo verbringe ich die meiste Zeit damit, mich in Selbstmitleid zu baden, meine gefühlten 1 Mio. "Freunde" auf Facebook zu nerven und hier auf Moviepilot nonsense zu fabrizieren. Was mich interessiert? Justin Bieber, Paris Hilton und Hannah Montana. Letztere habe ich als 3D Poster über meinem Bett kleben. |
Sympathy for Mr. Vengeance
Hypnohouse 10.0 "Lieblingsfilm" 2012/01/31 16:06:51
Mitleid, Hoffnung, Verzweiflung, ein Funken Freude, Verlust, Hass, Dunkelheit, Trauer.
Als mir letztens dustyOn3 diesen Film empfohlen hat, hätte ich nicht gedacht, dass ich innerhalb von 116 Minuten all diese Gefühle zu sehen, zu hören und zu spüren bekommen werde. Nun war es soweit. Der Film war vorüber und was mir verblieb, waren die Nachwirkungen einer emotionalen Achterbahnfahrt.
…Mitleid, Hoffnung, Verzweiflung, ein Funken Freude, Verlust, Hass, Dunkelheit, Trauer.
Als mir letztens dustyOn3 diesen Film empfohlen hat, hätte ich nicht gedacht, dass ich innerhalb von 116 Minuten all diese Gefühle zu sehen, zu hören und zu spüren bekommen werde. Nun war es soweit. Der Film war vorüber und was mir verblieb, waren die Nachwirkungen einer emotionalen Achterbahnfahrt.
Der Film beginnt sehr ruhig und sehr überlegt. Die Charaktere werden einem vorgestellt. Langsam beginnt man mitfühlend zu werden und hat sowohl Mitleid mit Ryu, als auch mit seiner kranken Schwester. Es entwickelt sich eine intime Beziehung zwischen dem Zuschauer und Ryu. Warum? Weil er das macht, was jeder machen würde. Er versucht das leben der Person zu retten, die er am meisten liebt. Deswegen sind die Handlungsvorgänge, die ruhigen Szenen, die wundertollen Aufnahmen, der Schnitt und die Details der ersten Filmhälfte sehr wichtig und prägend für den ganzen Film. Folglich verstehe ich nicht, warum in etlichen Kommentaren erwähnt wird, dass die erste Hälfte des Films, lahm, anstrengend und ermüdend sei?!
Fakt ist, dass die erste Hälfte, aber auch im großen und ganzen der ganze Film von der Ruhe lebt. Wenige Dialoge, viel Bildgewalt und eben Stille. Diese absolute Stille und diese geplante Ruhe umschlingen einen. Deswegen ist die erste Hälfte bereits deprimierend genug.
Eines der besonderen Merkmale in diesem Film, war es zu sehen, wie faszinierend der Regisseur Park Chan-wook mit den Gefühlen der Zuschauer umgegangen ist. Er präsentiert die Emotionen im Film wahrhaft betrügerisch, sodass man keine Sekunde lachen kann, ohne weinen zu müssen. Jedes mal wenn er eine kleine Priese Hoffnung in den Raum wirft, lässt er genau diese sofort verschwinden, sodass der Zuschauer nackt und verzweifelt sich selbst überlassen wird.
Ebenfalls ist es sehr interessant, jedoch auch schockierend zu sehen, wie eine einzige Fehlentscheidung, ein naiver oder unüberlegter Akt, die nahe Zukunft so massiv verändern kann, sodass ein mit Hass erfüllter, doch lebloser Körper entsteht, der bis zum bitteren Ende und bis zu seiner vollkommenen Leere leidet.
Doch das wohl schlimmste ist, dass im Verlaufe des Films, die Distanz und die Nähe zu den Protagonisten stark miteinander verbunden sind. Kaum ist man mitfühlend und lässt die Nähe zu einem Charakter zu, beginnt man im anderen Augenblick bereits die Ferne zu suchen.
Ich persönlich kann nur sagen, dass dieser Film mich fasziniert, schockiert und auch verwirrt hat, vor allem wegen der Darstellung und der Entwicklung der Protagonisten. Man sieht es nicht oft, dass sämtliches Glück, die leidenschaftliche Liebe und die gesamte Freude aus den Charakteren entzogen wird, sodass sie ihre Identität, ihre persönlichen Moralvorstellungen und schließlich alles in ihrem ganzen Leben verlieren.
Für mich hatte dieser Film eine ganz besondere Wirkung. Neben den cineastischen Aspekten wie der Perspektive oder der Atmosphäre, hat mich der Film durch die Verletzlichkeit und der Veränderung der Charaktere zutiefst beeindruckt und traurig gemacht.
*Spoiler evtl.*
Eine Szene hat mich besonders beeindruckt:
''Daddy, Daddy, warum hast du mir denn kein Schwimmen beigebracht?''
-Die Reaktion dazu, die Mimik dazu. Dieses Bild voll Schuldgefühle. Fantastisch.
Fazit: I got mind fucked.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Sympathy for Mr. Vengeance
Hypnohouse 10.0 "Lieblingsfilm" 2012/01/31 16:01:10
Mitleid, Hoffnung, Verzweiflung, ein Funken Freude, Verlust, Hass, Dunkelheit, Trauer.
Als mir letztens dustyOn3 diesen Film empfohlen hat, hätte ich nicht gedacht, dass ich innerhalb von 116 Minuten all diese Gefühle zu sehen, zu hören und zu spüren bekommen werde. Nun war es soweit. Der Film war vorrüber und was mir verblieb, waren die Nachwirkungen einer emotionalen Achterbahnfahrt.
…Mitleid, Hoffnung, Verzweiflung, ein Funken Freude, Verlust, Hass, Dunkelheit, Trauer.
Als mir letztens dustyOn3 diesen Film empfohlen hat, hätte ich nicht gedacht, dass ich innerhalb von 116 Minuten all diese Gefühle zu sehen, zu hören und zu spüren bekommen werde. Nun war es soweit. Der Film war vorrüber und was mir verblieb, waren die Nachwirkungen einer emotionalen Achterbahnfahrt.
Der Film beginnt sehr ruhig und sehr überlegt. Die Charaktere werden einem vorgestellt. Langsam beginnt man mitfühlend zu werden und hat sowohl Mitleid mit Ryu, als auch mit seiner kranken Schwester. Es entwickelt sich eine intime Beziehung zwischen dem Zuschauer und Ryu. Warum? Weil er das macht, was jeder machen würde. Er versucht das leben der Person zu retten, die er am meisten liebt. Deswegen sind die Handlungsvorgänge, die ruhigen Szenen, die wundertollen Aufnahmen, der Schnitt und die Detaills der ersten Filmhälfte sehr wichtig und prägend für den ganzen Film. Folglich verstehe ich nicht, warum in etlichen Kommentaren erwähnt wird, dass die erste Hälfte des Films, lahm, anstrengend und ermüdend sei?!
Fakt ist, dass die erste Hälfte, aber auch im großen und ganzen der ganze Film von der Ruhe lebt. Wenige Dialoge, viel Bildgewalt und eben Stille. Diese absolute Stille und diese geplante Ruhe umschlingen einen. Deswege ist die erste Hälfte bereits deprimierend genug.
Eines der besonderen Merkmale in diesem Film, war es zu sehen, wie faszinierend der Regisseur Park Chan-wook mit den Gefühlen der Zuschauer umgegangen ist. Er präsentiert die Emotionen im Film wahrhaft betrügerisch, sodass man keine Sekunde lachen kann, ohne weinen zu müssen. Jedes mal wenn er eine kleine Priese Hoffnung in den Raum wirft, lässt er genau diese sofort verschwinden, sodass der Zuschauer nackt und verzweifelt sich selbst überlassen wird.
Ebenfalls ist es sehr interessant, jedoch auch schockierend zu sehen, wie eine einzige Fehlentscheidung, ein naiver oder unüberlegter Akt, die nahe Zukunft so massiv verändern kann, sodass ein mit Hass erfüllter, doch lebloser Körper entsteht, der bis zum bitteren Ende und bis zu seiner vollkommenen Leere leidet.
Doch das wohl schlimmste ist, dass im Verlaufe des Films, die Distanz und die Nähe zu den Protagonisten stark miteinander verbunden sind. Kaum ist man mitfühlend und lässt die Nähe zu einem Charakter zu, beginnt man im anderen Augenblick bereits die Ferne zu suchen.
Ich persönlich kann nur sagen, dass dieser Film mich fasziniert, schockiert und auch verwirrt hat, vor allem wegen der Darstellung und der Entwicklung der Protagonisten. Man sieht es nicht oft, dass sämtliches Glück, die leidenschaftliche Liebe und die gesamte Freude aus den Charakteren entzogen wird, sodass sie ihre Idendität, ihre persönlichen Moralvorstellungen und schließlich alles in ihrem ganzen Leben verlieren.
Für mich hatte dieser Film eine ganz besondere Wirkung. Neben den cineastischen Aspekten, wie der Perspektive oder der Atmosphäre, hat mich der Film durch die Verletztlichkeit und der Veränderung der Charaktere zutiefst beeindruckt und traurig gemacht.
*Spoiler evtl.*
Eine Szene hat mich besonders beeindruckt:
''Daddy, Daddy, warum hast du mir denn kein Schwimmen beigebracht?''
-Die Reaktion dazu, die Mimik dazu. Dieses Bild voll Schuldgefühle. Fantastisch.
-> Ich wurde gemind fucked.
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Carey Mulligan
Hypnohouse 2012/01/19 19:06:46
Hach, mir geht das Herz auf wenn ich sie lächeln sehe!
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
Hypnohouse 2012/01/19 19:22:11
Antwort löschenAch verdammt. Jetzt ist mein Tag verdorben. Danke! ;(
V wie Vendetta
Hypnohouse 9.0 "Herausragend" 2012/01/19 02:40:06
"...More than 400 years ago a great citizen wished to embed the fifth of November forever in our memory. His hope was to remind the world that fairness, justice, and freedom are more than words, they are perspectives. So if you've seen nothing, if the crimes of this government remain unknown to you then I would suggest that you allow the fifth of November to pass unmarked. But if you see what…
"...More than 400 years ago a great citizen wished to embed the fifth of November forever in our memory. His hope was to remind the world that fairness, justice, and freedom are more than words, they are perspectives. So if you've seen nothing, if the crimes of this government remain unknown to you then I would suggest that you allow the fifth of November to pass unmarked. But if you see what I see, if you feel as I feel, and if you would seek as I seek, then I ask you to stand beside me one year from tonight, outside the gates of Parliament, and together we shall give them a fifth of November that shall never, ever be forgot."
So intelligent, so wundertoll, so faszinierend. Ein Glas Wein, absolute Dunkelheit, vollkommene Stille und ihr wisst, wovon ich rede. Denn wahrlich so und nicht anders, muss man diesen Film sehen und genießen.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Gästebuch
franticfury 2012/02/01 20:37:44
Wer die sieben Samurai als Lieblingsfilm hat muss einfach ein guter Mensch sein :) Da nehm ich natürlich gerne an!
IndigoMaedchen 2012/02/01 18:01:42
93% und ein Hitchcock-Verehrer? Da nehme ich doch liebend gern an ;) Hatte glaub ich noch nie eine so hohe Übereinstimmung.
dustyOn3 2012/01/19 05:51:02
Welcher fehlt dir denn noch? Ja, ich bin absoluter Asia-Fan. Wenn du in der Beziehung irgendwelche Fragen hast, dann immer raus damit. Habe letztes Jahr innerhalb von 3 Monaten bestimmt 50 koreanische Filme geguckt.
dustyOn3 2012/01/18 14:42:55
Danke!
Aber Hallo! "Oldboy" ist genial. Hast du die gesamte Trilogie gesehen? Und was hälst du sonst so vom asiatischen (insbesondere koreanischen) Kino?
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Mein kleiner, süßer, tollpatschiger Held!