Nokan - Die Kunst des Ausklangs
Okuribito (2008), JP Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 26.11.2009
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von Yojiro Takita, mit Masahiro Motoki und Tsutomu Yamazaki
Pechvogel Daigo hat seine Stelle als Cellist verloren und kehrt mit seiner Frau zurück in die Heimat im pittoresken Norden Japans. Auf der Suche nach einem neuen Job entdeckt er die Anzeige eines auf “Reisen” spezialisierten Unternehmens. Der exzentrische Chef Sasaki engagiert ihn auf der Stelle. Daigo kann sein Glück kaum fassen, da eröffnet ihm Sasaki die wahre Natur seines Geschäfts: Er soll Verstorbene nach altem Ritual für die “Letzte Reise” vorbereiten. Von wegen Reisebüro! Daigo ist entsetzt. Aber ein Batzen Geld stimmt ihn um. Wofür er so fürstlich entlohnt wird – das behält er zu Hause lieber für sich. So nimmt das ländliche Leben im Rhythmus der Jahreszeiten seinen Lauf. Es ist ein Doppelleben: Tags weiht ihn der väterliche Feinschmecker Sasaki in die einzigartige Kunst des tröstenden Nokan-Zeremoniells ein, nachts blüht das Eheglück, findet er zurück in den Kreis der alten Freunde und weckt das Cello seiner Kindheit Erinnerungen an Mutter und Vater, Gutes und Ungelöstes. Dann aber entdeckt seine Frau Mika die Wahrheit über seinen anrüchigen Beruf. Immer hat sie zu ihm gehalten. Umso mehr verletzt sie nun, dass Daigo ihr Vertrauen brach. In einem leidenschaftlichen Ausbruch stellt sie ihn vor die Wahl: Hör auf damit! Oder ich gehe.
InhaltPechvogel Daigo hat seine Stelle als Cellist verloren und kehrt mit seiner Frau zurück in die Heimat im pittoresken Norden Japans. Auf der Suche nach einem neuen Job entdeckt er die Anzeige eines auf “Reisen” spezialisierten Unternehmens. Der exzentrische Chef Sasaki engagiert ihn auf der Stelle. Daigo kann sein Glück kaum fassen, da eröffnet ihm Sasaki die wahre Natur seines Geschäfts: Er soll Verstorbene nach altem Ritual für die “Letzte Reise” vorbereiten …
Von wegen Reisebüro! Daigo ist entsetzt. Aber ein Batzen Geld stimmt ihn um. Wofür er so fürstlich entlohnt wird – das behält er zu Hause lieber für sich. So nimmt das ländliche Leben im Rhythmus der Jahreszeiten seinen Lauf. Es ist ein Doppelleben: Tags weiht ihn der väterliche Feinschmecker Sasaki in die einzigartige Kunst des tröstenden Nokan-Zeremoniells ein, nachts blüht das Eheglück, findet er zurück in den Kreis der alten Freunde und weckt das Cello seiner Kindheit Erinnerungen an Mutter und Vater, Gutes und Ungelöstes.
Dann aber entdeckt seine Frau Mika die Wahrheit über seinen anrüchigen Beruf. Immer hat sie zu ihm gehalten. Umso mehr verletzt sie nun, dass Daigo ihr Vertrauen brach. In einem leidenschaftlichen Ausbruch stellt sie ihn vor die Wahl: Hör auf damit! Oder ich gehe …
Links
NOKAN – DIE KUNST DES AUSKLANGS – Pressespiegel film-zeit.de
NOKAN – DIE KUNST DES AUSKLANGS – Trailer auf film-zeit.de
Nokan – die Kunst des Ausklangs Seite des deutschen Verleihs zum Film.
Nokan – die Kunst des Ausklangs= Seite des schweizer Verleihs zum Film.
Cast & Crew
-
Yojiro Takita
-
Masahiro Motoki
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Daigo Kobayashi
-
Tsutomu Yamazaki
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ikuei Sasaki
-
Ryoko Hirosue
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mika Kobayashi
-
Kazuko Yoshiyuki
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tsuyako Yamashita
-
Kimiko Yo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Yuriko Kamimura
-
Takashi Sasano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Shokichi Hirata
Regie
Schauspieler
-
Kundô Koyama
- Genre
- Schwarze Komödie
- Handlung
- Bestattung, Klassische Musik, Oscargewinner, Sterben und Tod, Todesfall
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Nokan - Die Kunst des Ausklangs
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Trailer zum Film Nokan - Die Kunst des Ausklangs
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Kritiken (9) — Film: Nokan - Die Kunst des Ausklangs
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenBei den "Auslands-Oscars" setzen sich im Vergleich zu englischsprachigen Werken wegen der fehlenden Unterkategorien in der Regel wirklich gute, niveauvolle Filme durch. So auch "Nokan", der japanische Gewinner des fremdsprachigen Oscars 2008, der lange auf meiner "Unbedingt-noch- sehen-Liste" stand. Der Film hat mich wirklich begeistert, vor allem weil er....
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Elisabeth Maurer
Kommentar löschenSowie beim Cellospielen die Bewegung des Bogens nicht ruckartig abgebrochen werden darf, damit der Ton vollständig ausklingen kann und genügend Raum hat, seine Fülle und Wirkung ganz entfalten zu können, so muß auch das Lebensende gefühlvoll und würdevoll gestaltet werden....
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rav_bralor 2011/05/07 23:56:49
Antwort löschenUnd wie auch ein gutes Instrument wäre es dem Körper gegenüber unwürdig ihn nach dem spielen nicht ausreichend geputzt und hergerichtet zurück in den Koffer zu legen.
Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenIn solchen einfühlsamen, an unseren tief sitzenden Respekt gegenüber den Toten appellierenden Momenten liegt das Geheimnis des Films. Letztlich berührt Nokan nicht wegen der kulturellen Unterschiede, sondern aufgrund der Gemeinsamkeiten. Die Trauer um einen geliebten Menschen versteht man in aller Welt. Das Bild, das in Erinnerung bleibt, sollte ihm und seiner Persönlichkeit Rechnung tragen. Und dennoch ist der letzte Abschied vor allem eine Sache der Lebenden. Daraus eine Kunst zu machen, scheint einem nach diesem Film mehr als angemessen.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenObwohl Regisseur Yojiro Takita in „Nokan – Die Kunst des Ausklangs“ ein auf den ersten Blick sperriges, keineswegs massenkompatibles Thema aufgreift, lässt sich der Erfolg letztlich plausibel erklären. So liefert der Film eine jederzeit sorgfältig austarierte Mischung aus heiteren und dramatischen Momenten. [...] Dass sich „Nokan“ darüber hinaus existenziellen Fragen widmet, die vermutlich nie ihre Gültigkeit verlieren werden (...), dürfte für den Erfolg bei der diesjährigen Verleihung der „Academy Awards“ von entscheidender Bedeutung gewesen sein. [...] In seiner angenehm ruhigen, fast schon meditativen Erzählhaltung folgt „Nokan“ der Philosophie eines fernöstlichen Kinos wie man es beispielsweise von Imamura und Koreeda kennt. An die Stelle des Imamura’schen Realismus tritt bei Takita allerdings ein mitunter romantisch verklärter Blick auf familiäre Bande und Beziehungen. Dass er dabei bestimmte Symbole wie die der Steine überstrapaziert und sich den einen oder anderen Ausrutscher in Richtung Kitsch leistet, ist angesichts der in sich schlüssigen Dramaturgie und nachvollziehbaren Entwicklung seiner Hauptfigur verzeihlich.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenLeider vertraut der Film auf nicht seinen reichlich vorhandenen Qualitäten. Bei der firmeninternen Weihnachtsfeier wird zum Beispiel das Ave Maria von Daigos Cello plötzlich aus dem Off mit Klavier begleitet. Das macht es nicht stärker, sondern kitschig.
Das kann man dem ganzen wunderbaren Film vorhalten. Alles geht so schön ineinander auf, alles löst sich schließlich in Wohlfühlen auf. Selbst die Verachtung, die Daigo wegen seines neuen Berufs erfährt, verschwindet, als seine Frau ihn beim Abschied von einer Bekannten sieht. Letztendlich kann Daigo sogar mit seinem verhassten Vater über das Mittel der Zeremonie Frieden schliessen. Das mag für einen Oscar reichen, wer mehr als eine universelle Harmonie in den Wendungen des Lebens vermutet, sollte sich lieber Verlierer-Filme ansehen.
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Thorsten Funke: critic.de
Kommentar löschenEs ist darauf hinzuweisen, dass Nokan – die Kunst des Ausklangs (Departures – Okuribito) in seinem Kern schlicht und einfach ein Film über ein Handwerk ist. Viel mehr ist er das als eine Liebesgeschichte, eine Familiengeschichte, eine Geschichte über Einsamkeit und Trauer. [...] Dass der Film außerhalb Japans ausgesprochen gut ankommt, zeigt zum einen, wie dankbar auch woanders eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Tod angenommen wird. Zum anderen zeigt es vielleicht, wie einfach Nokan es seinem Publikum dann doch leider macht.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenYojiro Takita erzählt sehr feinfühlig und liebevoll von einem Ritual, das den Toten Würde und Schönheit verleiht. "Nokan" – wie auch der deutsche Titel dieses Films - so nennt sich die fremdartige Zeremonie, bei der die Toten gewaschen, angekleidet und geschminkt werden, bevor sie die Bestatter in den Sarg legen. Gleichzeitig deckt der Film allerdings auch die Schizophrenie einer Gesellschaft auf, in der jeder das Trauerritual für sich in Anspruch nehmen möchte, aber kaum jemand bereit ist, sich für diese Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Schlimmer noch: Wer den Beruf des "Nokanshi" erlernt, wie Daigo, den ächtet die Gesellschaft. Er solle besser einen "richtigen Beruf" erlernen, ruft ihm ein Kindheitsfreund zu, und seine eigene Frau stellt Daigo vor die Wahl: entweder der eklige Job oder sie. Der Tod, er ist in Japan offensichtlich noch weitaus tabuisierter als in westlichen Ländern.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenKönnen sechs Millionen Zuschauer, zehn japanische Filmpreise und der diesjährige Oscar für den besten fremdsprachigen Film irren? Entgegen allen Erwartungen wird Yôjirô Takitas "Okuribito" seinen Vorschußlorbeeren mehr als gerecht.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDepartures, der diesjährige Oscar-Auslands-Gewinner, ist ein wunderschön verfasster Film. Der Soundtrack, meist auf Cello basierend, ist wunderbar, die Visualität malerisch zusammengesetzt, und der Film ist ruhig und stattlich, sogar wenn Trauer am unbeschönigsten dargestellt wird. Regisseur Yojiro Takita hat einen universell ansprechenden Film gemacht, der die Sitten und Rituale der japanischen Kultur heraufbeschwört.
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Kommentare (20) — Film: Nokan - Die Kunst des Ausklangs
Kommentar schreibenCellmorbasg 2011/12/11 11:08:10
Kommentar löschenIm Mittelpunkt des Films steht eine wunderschöne, würdevolle Bestattungszeremonie und um sie herum wird eine Geschichte über Leben, Tod, Liebe und Musik erzählt. Man wird in eine fremde Welt geführt die einem sofort das Herz erwärmt, traurige und fröhliche Momente wechseln sich in guter Mischung ab und der Film gibt ein harmonisches und gefühlvolles Gesamtbild ab. Der ein oder andere kitschige Moment (insbesondere der Schluss) hat sich auch eingeschlichen, doch so in den Film eingebunden, dass die Rührung nicht aufgesetzt ist.
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Mavrocordato 2011/09/19 13:25:49
Kommentar löschenZu Tränen rührender Film mit ganz wundervollen Schauspielern.
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Mr.Film 2011/08/23 17:15:44
Kommentar löschenEine humoristische und zugleich traurige Geschichte, bewegende Charaktere, Musik vom allerfeinsten. Das ist "Nokan", der etwas andere Film aus Japan. Man lernt es kennen wie wichtig es in Asien ist, das Ritual Verstorbene auf ihre "letzte Reise" vorzubereiten. Man lernt einen Mann kennen, der diese Arbeitsbranche für sich entdeckt und gleichzeitig dieses zweitleben vor seiner Frau verheimlicht. Ein schwieriger Spagatt zwischen Arbeit und Ehe. Die Nokan-Zerimonien erfüllen den jungen Mann, trösten ihn, lassen ihn seine schwierigen Zeiten vergessen. Ein Ritual das dort voller Ehrfucht durchgezogen wird, Pflicht ist. Hier? Ab in die Kiste und tschüss.
Liebliche Darsteller, eine nahegehende Handlung und doch ist der Funken leider nicht ganz übergesprungen. Aber das wird noch. Denn diesen Film kann man sich öfters anschauen. Vielmehr ein Erlebnis, Gefühle und Emotionen tanzen Samba.
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Nutella?!! 2011/08/23 19:22:37
Antwort löschen..' Aber das wird noch.' [2]
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xXxWantedxXx 2011/08/25 21:17:48
Antwort löschenKlingt interessant.
Mr.Film 2011/08/25 22:26:26
Antwort löschenIst es :)
rav_bralor 2011/05/07 23:53:43
Kommentar löschenLachen , weinen oder einfach nur Nachdenken.
Alles in allem ist dieser Film einfach nur zum Sterben schön.
Gut und jetzt schäme ich mich dafür diese Kritik mit einem so banalen Wortwitz begonnen zu haben hinter dem aber , wenn man darüber nachdenkt (und den Film gesehen hat) doch noch etwas mehr steckt als pure Wortwürfelei.
Leben, Liebe, Loslassen, Lachen und Lamentieren führen hier ein gerade zu groteskes Ballett der Gefühle auf. Schöne Schauspielerkunst, welche hin und wieder unter der deutschen Synchronisation zu leiden scheint, kombiniert mit guter Musik und einer (soweit ich fähig bin so etwas zu beurteilen ) guten Kamera bilden hier ein heiterauriges, schönes Gesamtbild japanischer Filmkunst. Schöner Film, mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.
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momopipi 2011/01/21 23:30:44
Kommentar löschenGefühlvoll, ruhig und ein ordentlicher Schuss Melancholie ist auch da. Letztendlich trägt die Atmosphäre den positiven Aspekt bei, der gute alte Kitsch des asiatischen Kinos wird hier allerdings fast zum Todesurteil. Hätte man den Humor, welcher hier fast nur unterschwellig auftaucht, etwas standfester und intensiver konstruiert, wären sicherlich bis zu 3p mehr drin gewesen. Dadurch würde der Film deutlich an Facettenreichtum gewinnen...
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Donald the Duck 2011/01/03 19:39:27
Kommentar löschenTop-Film. Keine einzige Minute langweilig. Sehr bewegend.
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PommesPapst 2010/12/29 18:36:36
Kommentar löschenein schöner film, der trotz seiner thematik durch einige witzige momente eher heiter als bedrückend wirkt. ich würde ihn eher in das genre tragikkömödie einstufen. nicht massenkompatibel, aber sehr gefühlvoll inszeniert. hat mir gut gefallen.
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Miike 2010/11/28 23:38:53
Kommentar löschenEin bewegendes Drama von Yojiro Takita, dass mit seinen teils lustigen Situationen, die allgemein eher schwere Stimmung durchbricht. Ein Film der sich mit dem Ende eines jeden Menschen beschäftigt und mit dem wie die Menschen auf Personen reagieren, die den Beruf gewählt haben, Menschen auf ihrer letzten Reise zu begleiten. Um so eine Person handelt es sich bei dem Haupdarsteller Masahiro Motoki im Film Daigo Kobayashi, der in seine Heimat zurückkehrt und dort sein Schciksal erfüllt/findet. Der Regiesseur Takita gelingt es in den Szenen in denen man lachen muss, die Toten und die Trauernden, trotzdem mit einer so großen Würde zu behandeln, dass es immer sehr emotionale Sequenzen sind, die einem unter die Haut gehen. Untermalt mit einem hervorragendem Zusammenspiel der Musik mit den Bildern, ist es ein Werk welches mir auf jeden Fall für eine lange Zeit in Erinnerung bleiben wird.
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Tobias 2010/11/01 13:45:31
Kommentar löschenWunderschöner Film. Sehr bewegend. Manchmal schwülstig, aber auch sehr besonders und wirkungsvoll...
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wolf260366 2010/09/05 23:44:52
Kommentar löschenEin sehr behutsamer Film, der in eine doppelt fremde Welt entführt. Einmal in die Traditionen und offensichtlichen Vorurteile der japanischen Welt und auf der anderen Seite in eine hohe Kunst der Bestattung. Wunderbare Darsteller, die im Laufe des Filmes auftauen. In einigen Szenen eher theatralisch und zu sehr mit Symbolik ausgefüllt, aber in den Momenten der Zeremonien unerhört nahe und wahrhaftig. Ein Film, der berührt-wunderbar.
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Fizzy 2010/08/17 02:16:04
Kommentar löschender film ist einfach nur schön auf seine art.es mag zwar ein wenig sarkastisch klingen wenn ich von schön rede, bei einem film in dem es um den tod geliebter menschen geht,dennoch ist der film einfach gut.
was ich nur absolut nicht verstehen kann ist das der film als "schwarze komödie" betitelt wird.meiner meinung nach passt das hinten und vorne nicht.
auch der score ist echt gut gelungen.
ein guter film der einen echt zu ruhe kommen lässt.
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spanky 2010/05/17 16:55:05
Kommentar löschenDie Art und Weise, wie man mit seinen Toten umgeht, spiegelt sich in den Umgangsformen im Leben wieder. Und in Sachen Ungangsformen haben die Japaner uns Westeuropäern auf jeden Fall etwas voraus. Wie ich finde auch im Humor, zumindest in der leisen unaufdringlichen Gattung.
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Amber76 2010/04/28 21:07:00
Kommentar löschenEin sehr ruhiger nachdenklicher Film, der die Tränen fließen lässt. Schade, daß es in der westlichen Welt die Aufbahrung der Toten so selten ist.
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rolando100 2010/01/17 21:58:42
Kommentar löschenein absolut sehenswerter Film...weiss noch jemand, wie der Stein hiess, der verschenkt wurde? Ein Steinbuch? Buchstein? Vielen DAnk für die Rückmeldung ...;-)
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alexpect 2010/01/21 19:48:19
Antwort löschenSteinbrief glaub ich ;-)
FutureInstitute 2010/01/02 18:49:23
Kommentar löschensehr feinsinniger & tiefer Zeitgeist-Film, der die Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen Asien und Westen sehr gut zeigt
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denise 2009/12/26 16:23:54
Kommentar löschenRotz und Wasser sage ich nur - und zwar auf die fiese, hintergründige und schleichende Art. Nicht diese rührenden Kitsch-Momente à la Hollywood, die fix vorbei sind, sondern die tiefe, ruhige japanische Erzählweise tippt einem hier irgendwann auf die Schulter und dann ist kein Halten mehr.
Traumhafter Film, schöne Musik, beeindruckende Darsteller und sicherlich ein recht westlicher, japanischer Film - daher bzw. nichtsdestotrotz sehr sehenswert! Selbst der hibbeligste Mensch dürfte durch diesen Film Ruhe erfahren und ein schöneres Bild vom Tod und Umgang damit habe ich selten gesehen.
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Tyler 2009/12/26 19:35:11
Antwort löschenDanke für die tolle Kritik! Auf den Film warte ich schon sehsüchtig (10,0 Vorhersage) und nach deinem Kommentar jetzt noch mehr :)
denise 2009/12/26 21:04:56
Antwort löschenBin auf Deinen Kommentar gespannt! :)
Sonse 2009/12/10 01:11:07
Kommentar löschenAusgesprochen schöner Film, der so sehr berührt, dass man ihm sofort seine vorhersehbare Handlung verzeihen möchte: Junger Mann verliert seinen Job als Cellist in Tokyo und zieht mit seiner Frau zurück in seinen Heimatort im Norden. Dort findet er eine Anstellung als Aufbahrer, wovor er sich zu nächst ekelt und wofür er sich so schämt, das er es nicht mal seiner Frau erzählt. Doch sein "Sensei" ist so überzeugend integer, professionell und sympathisch, das unser Held (wie alle anderen Figuren) zunehmend Respekt für die Kunst des Vorbereitens Verstorbener auf ihre letzte Reise (Originaltitel: Okuribito) vor den Augen ihrer Verwandten und Freunde, lernt, und schließlich darin seine wahre Berufung findet...
Die japanische Zeremonie der Aufbahrung (Nokan) von Verstorbenen wird in liebevollen Bildern so ausführlich gezeigt, dass ich nach dem Film das Gefühl hatte, das kann ich jetzt auch. Jeden Handgriff habe ich ja nun mindestens zwei Mal gesehen. Dabei geht es in diesem Ritus erstaunlicherweise weniger um die Toten, als um die sich erinnernden Lebenden, die versuchen ihren Verlust zu verarbeiten. All das zeigt der Film in sanften, nie aufdringlichen Bildern, mit guten Darstellern, Humor und Herz, das ich Okuribito durchweg gebannt folgte und mich auch nicht schäme zuzugeben, das ein oder andere Tränchen verdrückt zu haben.
Der Score ist übrigens auch sehr angenehm für die Ohren, hätte meine Begleitung beim Abspann nur nicht folgendes erwähnt, das ihn mir etwas madig macht: "Die Musik ist schön, hat aber was von Schwarzwaldklinik, oder?" Ja, irgendwie schon. Damn you! ;)
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lucie 2009/12/03 08:37:31
Kommentar löschenDie Möglichkeit, über einen Kinofilm in für uns fremde Kulturen schauen zu dürfen ist wunderbar. In Nokan habe ich erfahren, dass es sich um eine in Japan verachtete Berufsgruppe handelt. Mit allergrößter Erfurcht wird uns ein Ritual nahe gebracht, welches mir Hochachtung abverlangt. Da ich selber mit Hospiz & Co ehrenamtlich zu tun habe, meine ich diesen Film aus einer ganz anderen Perspektive würdigen zu können. Hier wird nicht unnötig auf die Tränendrüse gedrückt sondern ein wichtiges Thema mal nach vorne gerückt, welches bei uns gerade recht weit weg geschoben wird. Bei uns hat der Beruf des Leichenträgers auch nicht gerade ein leuchtendes Images. Dieser Film gibt Anlass, mal darüber nachzudenken.
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Herr Marcus 2009/11/26 10:42:49
Kommentar löschenLief als "Departures" auf dem sonst eher schmalbrüstigen HH Filmfest. Ich mag das Tempo und die feine Ausstattung der japanischen Filme. Man wird auch hier nicht enttäuscht, wenn man sich wie der Film, ein wenig Zeit nimmt. Ganz wundervoll wie Yojiro Takita uns mitnimmt in diese völlige fremde Welt - und damit meine ich nicht die schöne nordjapanische Kleinstadt mit ihren merkwürdigen Charakteren. Das Ritual steht im Mittelpunkt, das Verabschieden der Toten. Das Gehenlassen. Dass das nicht ganz ohne einen feinen Hauch Pathetik und Sentimentalität abgeht (gerade wenn auch noch ein Cello eine Nebenrolle spielt) war fast zu erwarten, ist aber verzeihbar. Eben weil alles leise ist. Eine kleine Kinoperle, indeed.
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naoko 2009/03/17 07:56:55
Kommentar löschenDer beste Film, den ich seit langem gesehen habe. Ich interessiere mich sehr für Japan und japanische Filme, aber dieser Film ist nicht nur was für Japanliebhaber, sondern konfrontiert einen mit den großen Fragen über Leben und Liebe. Es ist ein Film über endgültige Abschiede und darüber, wie Menschen damit umgehen, dass sie die Menschen, die ihnen am liebsten sind, gehen lassen müssen. Ganz großes Gefühlskino! Absolut sehenswert! Übrigens lebe ich zurzeit in Japan und konnte den Film deshalb schon sehen.
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rolando100 2010/01/17 22:00:18
Antwort löschenein absolut sehenswerter Film...weiss noch jemand, wie der Stein hiess, der verschenkt wurde? Ein Steinbuch? Buchstein? Vielen DAnk für die Rückmeldung ...;-)