Mr Vincent Vega
Mr Vincent Vega aus Berlin heißt Rajko Burchardt, ist 26 Jahre alt. Er hat sich 2007/07/30 03:05:48 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 2433 Filme bewertet und legendäre 677 Kommentare geschrieben. Er gilt als der beste Filmkritiker der Welt, was ihm ein wenig unangenehm ist. Mehr
| Name | Rajko Burchardt |
|---|---|
| Alter | 26 |
| Stadt | Berlin |
| Geschlecht | männlich |
| Schreibt sonst für | Fünf Filmfreunde, gamona, Das Manifest u.a. |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Bette Davis, Joan Crawford, WALL·E |
| Ich bin Fan von: | |
| Über mich | Er gilt als der beste Filmkritiker der Welt, was ihm ein wenig unangenehm ist. |
Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung 3D
Mr Vincent Vega 8.0 "Ausgezeichnet" 2012/02/08 19:17:00
Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 11 Antworten
Hitmanski 2012/02/08 21:09:38
Antwort löschenFernab der Tatsache, dass sich der Vorwurf einer Auswertung aus (auch) kommerziellen Gründen bei einer Marke wie "Star Wars" wohl nie ganz wegwischen lässt, finde ich die neue Trilogie in ihrer Konzeption schon spannend und irgendwo auch einmalig. Immerhin hat Lucas es geschafft, den gesamten Kosmos sinnvoll auszuformulieren, und auch so zusammenzufügen, dass die Filme in ihrer Gesamtheit sogar wirklich als Einheit bestehen können. Außerdem ist Episode III sowieso unumstritten die beste nach JEDI. Soviel zumindest aus Sicht eines erst sehr spät zum Fan der Reihe Gewordenen. :)
:P
BlueSquirrel 2012/02/08 21:20:37
Antwort löschenAber der Bengel nervt doller als die goldene Blechbüchse. Das ist nicht einfach eine Behauptung - das ist Wissenschaft.
FlintPaper 2012/02/08 22:20:17
Antwort löschenÄhh... rein inhaltlich sind alle sechs Filme doof, was ja teilweise auch den Charme ausmacht. Die Konzeption der neuen Trilogie find ich übrigens nicht lobenswert - Palpatines politischer Werdegang ist eine kindliche Hitler Kopie, genauso wie Episode V zu Beginn direkt mal 'ne kiddiefreundliche D-Day Vesion abliefert. Überhaupt ist das Ganze Nazis vs. Allies und das weiß man auch, da musste Lucas auch nicht groß am Konzept rumbasteln, sondern einfach nur "kopieren" und in seine (nicht gerade konsequent durchdachte) Sci-Fi Welt einfügen. Aber HEY, die Filme sind gut, weil sie nicht "wirklich" gut sind. Oder sowas in der Art. Gilt für die Neuen, wie für die Alten. Für die Alten mehr - die haben nämlich noch (wie Vega auch erwähnt) den Schmutz, die Grobkörnigkeit oder von mir aus auch den Pioniergeist. Die haben Charme. Die Neuen sind einfach nur guter Trash. Und die Weltraumsequenzen sehen in allen drei Teilen großartig aus.
Dachsman 2012/02/08 23:09:23
Antwort löschenDie Prequel-Trilogie selbst als filmisches Coming-of-Age des "Star Wars"-Universums zu sehen kannte ich bisher als Ansatz nicht, gefällt mir aber als Interpretation sehr gut.
Ansonsten: Ich würde die Wertung/Punktzahl (*gähn*) nicht ganz so hoch ansetzen, dafür nerven dann die, von Dir ja teilweise sogar genannten, Kritikpunkte schlicht zu groß. Aber seine Momente und, viel wichtiger!, einen gewissen Charme und vor allem das richtige Flair/Gefühl/Grundton würde ich dem Film nicht absprechen wollen.
Mag die Prequel-Trilogie im großen und ganzen tatsächlich recht gerne, auch wenn Teil II doch schon einige Längen hat, und selbst die TV-Serie hat noch...etwas.
Schöner Text.
duffy 2012/02/09 00:05:25
Antwort löschenIch glaube da lieber dem Nerd-Kanon. Die wissen, wovon sie reden.
Shirley Clarke
Mr Vincent Vega 2012/01/26 13:08:06
Info für die Berliner Mekas-Jüngerschaft:
Das Arsenal zeigt mit ORNETTE: MADE IN AMERICA (25.02.) und THE CONNECTION (28.02.) im Februar zwei restaurierte Filme der US-Indie-Prinzessin Shirley Clarke (35mm).
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Tyler__Durden 2012/01/26 22:37:37
Antwort löschenIch war ja noch nie auf der Berlinale aber von außen betrachtet ist der Hauptwettbewerb irgendwie immer, so scheint es, nur halb so interessant wie all die Filme die drumherum gezeigt werden.
Mr Vincent Vega 2012/01/26 22:57:21
Antwort löschenKlar, die besten Sachen laufen im Forum und Panorama. Wettbewerb hat mich noch nie interessiert.
James Benning
Mr Vincent Vega 2012/01/25 21:37:05
Info für die Berliner Kunstbeflissenheit:
James Benning stellt am 7. Februar um 20 Uhr im Kino Arsenal seinen neuen HD-Film "Nightfalls" vor, der in einer einzigen Einstellung "ein Stück Wald während des Übergangs vom Tag zur Nacht zeigt". Die Vorführung findet in Anwesenheit des Regisseurs und offenbar bewusst außerhalb der Berlinale statt.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten
Schlegel 2012/01/26 01:17:25
Antwort löschenNee, genau den nicht. Im Ruhrgebiet werd ich depressiv. Gefallen haben mir 13 Lakes, RR (vorbeifahrende Züge anschauen hat was von Kindheit) und so ein Film mit leeren Strassen, Titel vergessen, lief vor ca. 10 Jahren im WDR. Ich glaube, es war "Los".
Mr Vincent Vega 2012/01/26 01:21:06
Antwort löschenKeiner scheint seine Arbeiten aus den 70ern und 80ern zu kennen.
Schlegel 2012/01/26 01:44:11
Antwort löschenLetztes Jahr gabs ja eine Werkschau im Wiener Filmmuseum mit allen Filmen. Leider hatte ich keine Zeit, obwohl ich immer wieder in Wien bin. Benning ist in Österreich sehr angesehen, vielleicht, weil es eine gewisse stilistische Verwandtschaft mit dem Österreichischen Kino gibt. 2009 hat er auch den Trailer zur Viennale gemacht.
Gefährten
Mr Vincent Vega 4.0 "Uninteressant" 2012/01/25 17:07:03
Ein schönes Pferd, ein aufrechter Junge, ein schlimmer Krieg. Steven Spielberg verbindet einmal mehr Allgemeinplätze und fährt vor historischem Setting die ganz dicken Gefühle auf. Während John Williams majestätisch eine seiner stärksten Musiken seit Jahren orchestriert, galoppieren und rennen wir mit dem wunderbaren Ross durch die Schrecken des Ersten Weltkrieges, die unter der Suche nach wahrer Freundschaft zum gemütlichen Hintergrunddekor umorganisiert werden. Über Gebühr banal und arm an Zwischentönen und Subtilität, erweist sich der das alte große Epos anklingende "Gefährten" leider als einer der bisher schwächsten Spielberg-Filme. [...]
Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
Schlegel 2012/01/26 00:31:29
Antwort löschenWilliams reicht mir, um ins Kino zu gehen. Muss man ja ausnutzen, dass der Mann noch lebt.
Wir kaufen einen Zoo
Mr Vincent Vega 1.0 "Ärgerlich" 2012/01/24 11:37:35
[...] Ein Film, in dem lauter verrückte Dinge passieren. Ein Familienpapi zieht samt Anhang aufs Land und kauft einen alten Zoo. Und die Sanierung desselbigen wird von zahlreichen unvorhergesehenen Zwischenfällen begleitet: eine sanfte Romanze zwischen Daddy (Damon) und Tierpflegerin (Johansson), ein geplatzter Scheck (auweia) und schlechtes Wetter (abenteuerlicher Höhepunkt am Ende). Was landläufig…
[...] Ein Film, in dem lauter verrückte Dinge passieren. Ein Familienpapi zieht samt Anhang aufs Land und kauft einen alten Zoo. Und die Sanierung desselbigen wird von zahlreichen unvorhergesehenen Zwischenfällen begleitet: eine sanfte Romanze zwischen Daddy (Damon) und Tierpflegerin (Johansson), ein geplatzter Scheck (auweia) und schlechtes Wetter (abenteuerlicher Höhepunkt am Ende). Was landläufig wohl unter Feel-good-Movie firmiert, ist eine einzige Kette rigoroser Banalitäten, die dem Zuschauer mit allerschlimmster Alltagsgefühlsduselei und behaupteter Leichtigkeit um den Hals geknotet wird. Da gibt’s die entzückenden Kinder, die tollen Tiere und die nichtigen Familienprobleme (Sohnemann wollte gar nicht aufs Land ziehen, na so was), und das alles in warme Sommerfarben gehüllt – außer natürlich, wenn es regnet (was aber nur einmal passiert, im großen Finale halt). Die reinste Gute-Laune-Hölle ist das. [...]
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Amer - Die dunkle Seite Deiner Träume
Mr Vincent Vega 4.0 "Uninteressant" 2012/01/21 12:50:34
Ein Meisterwerk formaler Könnerschaft, das in der akribischen, ja geradewegs punktuellen Nachempfindung spezifischer Genremotive und ihrer Eigenschaften gleichförmig vor sich hin illustriert, während sich das ästhetische Flirten mit ruchbaren Symbolen und Inszenierungstricks nach und nach als bloße Anfertigung erweist. Statt den dargestellten (sexual-psychologischen) Horror zu ergründen, konzentriert…
Ein Meisterwerk formaler Könnerschaft, das in der akribischen, ja geradewegs punktuellen Nachempfindung spezifischer Genremotive und ihrer Eigenschaften gleichförmig vor sich hin illustriert, während sich das ästhetische Flirten mit ruchbaren Symbolen und Inszenierungstricks nach und nach als bloße Anfertigung erweist. Statt den dargestellten (sexual-psychologischen) Horror zu ergründen, konzentriert "Amer" ihn von der ersten Minute an lediglich pittoresk auf der Bildebene, die seine ausufernden Einfälle in der Summe unsichtbar wie Fliegen auf grauem Samt werden lässt (lärmenden akustischen Signalen zum Trotz). Eindrucksvolle Kunstfertigkeit verklumpt zur wirkungslosen und bald auch lästigen handwerklichen Demonstration, die Aneignung der Grundlagen behauptet, aus ihnen aber keine eigene Kraft, geschweige denn genuine Sinneslust schöpft (oder nachvollziehbare Eindrücke). Was über dem Verpuffungseffekt bleibt, ist passivierendes Anschauungsmaterial, das seltsam zwischen Experimentalfilm und Giallo-Gebilde hängt, und dessen Potenzial in eine gesamtfilmische Form gepasst so viel realiter effektiver wäre. Ein laues stilistisches Lüftchen, das wohl nur in die hoffnungsvoll offenarmige Gunst der Genre-Aficionados wehen kann.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Le Samourai 2012/01/21 19:27:32
Antwort löschenGenau so sieht's aus. Hatte da auch deutlich mehr erwartet. Kommt nicht mal ansatzweise an die Magie der großen Giallos von Argento, Bava, Martino, Fulci und Co ran!
Jack und Jill
Mr Vincent Vega 5.0 "Geht so" 2012/01/17 20:06:41
[...] Mit "Jack und Jill" ist Sandler endgültig zu jener Sorte Komödiant gereift, die er in Judd Apatows "Wie das Leben so spielt" noch – mehr oder weniger – verulkte. Für die intellektuellen Apatow-Beobachter mag sich das als konsequente Schlussfolgerung darstellen, am breiten Publikum scheint so viel potenzierter Nonsens aber mittlerweile abzuprallen. Die zum endgültigen Prinzip erhobene Doofheit dieses Films ist nichtsdestotrotz um einiges vergnüglicher, als die sich in ihrer eigenen langweiligen Gemütlichkeit eingerichtete Spaßgrauzone eines "Kindsköpfe" etwa. Und irgendwie ist "Jack und Jill" in all seiner Maximierung der üblichen Sandler-Zutaten beinahe radikal.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
J. Edgar
Mr Vincent Vega 7.0 "Sehenswert" 2012/01/17 13:09:32
Lieber hätte sie einen toten Sohn, als einen Narziss, eröffnet Judi Dench ihrem John Edgar mit versteinerter Miene. Was die Mutter dem künftigen FBI-Ermittlerguru in diesem, vielleicht dem schrecklichsten Moment von "J. Edgar" rhetorisch verkleidet raten möchte, ist nicht weniger als ein Leben im Duckmäusertum. Die nach wie vor nur vermutete Homosexualität des FBI-Begründers rückt in der Kinoadaption seines Schaffenswerkes ins Zentrum aller Geschehnisse. Wider Erwarten erzählt Clint Eastwood keine faktenorientierte Politik-, sondern eine sanftmütige Liebesgeschichte. Zwischen J. Edgar Hoover und seinem engsten Vertrauten, dem Anwalt und Berater Clyde Tolson. [...]
Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Quills 2012/01/22 01:23:07
Antwort löschenPuh...nach deiner Scheißkritik zu "Der Gott des Gemetzels" bin ich froh, diese Worte hier zu lesen.
Gute Kritik, danke dafür!
Gästebuch
nilswachter 2012/01/31 02:11:09
sagt mal geht's euch noch gut mit euren Kommentaren? Wenn euch Rakos Kritiken nicht gefallen, dann lest sie nicht. Euer asoziales Rumgetrolle ist dieser Plattform nicht würdig. Nur weil jemand nicht mit dem Strom schwimmt und eine kontroverse Meinung vertritt (die meist auch nicht meine ist), heisst das nicht, dass er keine Ahnung hat. Weiter so Rajko, zieh dein Ding durch!
Jenny von T 2012/01/30 10:19:07
Du hast ja gleich eine ganze Reihe persönlicher Trolle in deinem Gästebuch - Respekt! Das untrüglichste Zeichen, dass du irgendetwas richtig gemacht hast.
Weltenkind 2012/01/29 15:24:03
Ich darf mich den meisten Kommentaren hier drin anschließen. Dein pseudointellektuelles Gefasel ist nur lästig und sollte verboten werden.
A-Wax 2011/10/26 09:51:45
Ich darf mich den meisten Kommentaren hier drin anschließen. Dein pseudointellektuelles Gefasel ist nur lästig und sollte verboten werden.
brasco91 2011/08/01 16:05:39
Der Soldat James Ryan - 5.0 | Good Will Hunting - 1.5 | American History 4.0 | Gladiator 5.0
Der mit dem Wolf tanzt 5.0 | Scarface 4.0 | Die Verurteilten 5.0 | Braveheart mit 3.0 & Leon - Der Profi mit 5.0??|
Gewalt ist zwar keine Lösung - aber du und Filmkritiker? Für deine Scheiß Kritiken & Bewertungen gehört dir mal kräftig eine auf's Maul.
patcharisma 2011/06/15 03:37:43
Lieber Rajko!
Das ist ja erschütternd, wie gemein da alle auf Deinem GB drauf sind... Shame on them! Keep on doin' it your own way, ich finde nämlich, Deine Kritiken sind im Laufe der letzten Jahre viel versöhnlicher geworden!
Der Pfaff sagt an der Beerdigung sicher nicht mehr: "Phrasen, hochintellektuelle Phrasen (aus dem Online-Wörterbuch) waren sein Leben!", sondern "Sein Herz hatte er eben doch auf dem richtigen Fleck!"
Gell?
Also Good Night aus der Schweiz, Patrick ;-)
jollyroger 2009/08/15 04:03:58
Viel pseudo-intellektuelles Gefasel von 'nem kleinen Jungen und Möchtegern-Kritiker, völlig unfähig sich nicht geschwollen auszudrücken mit einem präpubertären Ego, das seinesgleichen sucht - das Leute wie du sich als Filmkritiker bezeichnen ist ein schlechter Witz. Und bzgl. der Deutschkenntnisse üben wir noch mal, gelle?
Logge Dich jetzt ein, um einen Gästebucheintrag zu schreiben.



















































[...] Glaubt man dem Nerd-Kanon, so ist Episode I der schlimmste aller Star-Wars-Filme und überhaupt und sowieso ganz unausstehlicher Mist. Sicherlich geht dem Film jener Charme ab, der die Ur-Trilogie nachhaltig beseelte. Selbstverständlich ist aller scheinbaren Naivität knallhartes Kalkül gewichen. Und ganz bestimmt auch radierten die digitalen Welten der neuen Prequel-Filme jeden Anflug von Schmutz, Grobkörnigkeit oder gar materiellem Bezug aus. Ja, das war eine neue Vorstellung von Star Wars, die Lucas da präsentierte, und sie war anders als die bisherige. Aber bedeutend schlechter, das war sie nicht unbedingt. [...]