Batman Begins - Kritik

Batman Begins

US · 2005 · Laufzeit 140 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 10

    Für mich der beste Batman-Film! Es geht hauptsächlich nur um Batman. Wie wurde Bruce Wayne zu Batman, was waren seine Beweggründe. Sehr Tiefgründig und düster. Muss jeder Batman-Fan gesehen haben.

    • 4
      Pyro 91 15.11.2017, 23:10 Geändert 15.11.2017, 23:12

      Konnte ich diesem Film als Teenager noch einiges abgewinnen, hat er bei mir inzwischen so stark abgebaut, dass ich ihn diesmal sogar an zwei Abenden schauen musste, einfach nur weil mir mittendrin sowas von langweilig wurde.

      Besonders anstrengend fand ich die stetige und betont-epische (und inzwischen berüchtigte) Hans Zimmer-Beschallung, die "Batman Begins" ironischerweise jegliche Epik und Bedeutsamkeit raubt. Wenn die Regler steht´s am Anschlag sind und jede noch so kleine Szene mit Pauken und Trompeten untermalt werden muss, dann fällt es schwer zu erkennen, welche Momente denn nun dramaturgisch bedeutsam sind und welche nicht. Irgendwie geht einfach alles in diesem undefinierten und nervtötenden Soundbrei unter. Als würde Nolan Angst haben den Zuschauer zu verlieren, wenn er uns mal eine ruhige Szene präsentieren würde, in der uns nicht ständig mitgeteilt werden müsste, wie wir uns gerade zu fühlen haben und wie bedeutsam das alles doch ist.

      Nolans Unsicherheit in der Inszenierung schlägt sich auch stark auf die Schauspielleistungen nieder, denn bei einer derart hohen Schnittfrequenz im Sekundentakt kann hier keiner wirklich zeigen, was er so drauf hat. Christian Bale bleibt unsympathisch und unnahbar, Gary Oldman versucht seiner stichwortgebenden Figur ein paar Nuancen zu verleihen, ist aber auch unheimlich unterfordert und Katie Holmes und Bale haben so viel Chemie miteinander wie zwei IKEA-Stühle. Auch Tom Wilkinson und Cilian Murphy sind gnadenlos verschenkt und als Bösewichte für mich gar nicht ernst zunehmen. Ersterer haut eine klischeehafte und abgedroschene Line nach der anderen raus ("Bruce, ihr Vater hat um sein Leben gebettelt. Wie ein Hund." gähn!) und letzterer ist weitaus einschüchternder, wenn er nicht redet und einen Sack auf dem Kopf hat.
      Liam Neeson hat zusätzlich mit bedeutungsschwangeren Zeilen zu kämpfen, die ihm keine Persönlichkeit geben und seine Figur kommt ohnehin zu kurz vor, als dass er irgendeinen starken Eindruck hinterlassen könnte.
      Nur Michael Caine als treuherziger Alfred sowie Morgan Freeman als sprücheklopfender Lucius sind eine wahre Oase an Spielfreude und lockerten das übertrieben ernste Geschehen zum Glück mit etwas Humor auf.

      Die Actionszenen fand ich auch extrem ungenießbar: Verwackelt, hektisch geschnitten, einfallslos. Ehe man sich orientiert hat und weiß, wer nun auf wen einprügelt, ist das Ganze auch schon wieder vorbei. Auch bei der Tumbler-Verfolgungsjagd bekommt man kein Gefühl dafür, wer sich denn nun wo befindet und was es hier zu erreichen gilt.

      Dafür dass der Film über zwei Stunden geht und der Plot ziemlich breit ausgetreten wird, hatte ich trotzdem nicht das Gefühl hier eine besonders bedeutsame und emotional mitreißende Gesichte erzählt zu bekommen. Das Wort Angst kommt im Drehbuch wohl um die 200 Mal vor und doch findet keine besondere Erforschung ebendieser statt.
      Klar, Bruce hat Angst vor Fledermäusen. Er wird selbst zu Angst für Verbrecher. Scarcrow will die Stadt mit Hilfe von angstmachenden Halluzinogenen ins Chaos stürzen. Die Mitglieder der League of Shadows haben ihre Angst in den Griff bekommen und wollen verbrecherische Gesellschaften ohne Mitleid vernichten. Und so weiter und sofort. Das ist thematisch sicherlich ganz sorgsam durchdacht, aber wie das ganze plot- und figurentechnisch aufgezogen ist, ist wieder einmal recht plump und oberflächlich. Beinahe alle Figuren unterhalten sich über Angst als abstraktes Konzept, als würden sie gerade eine Hausarbeit darüber schreiben und gerade verschiedene Definitionen davon irgendwo gelesen haben. Diese Figuren wirken unmenschlich, sie sind nicht mehr als leere Gefäße, denen die Drehbuchschreiber gekünstelte Worte und einfältige Glückskekssprüche in den Mund gelegt haben, was wohl sowas wie Tiefgang und Intelligenz vermitteln soll. Doch alles bleibt nur Behauptung. Figuren reden viel über ihre Gefühle, aber an richtig emotionalen Ausbrüchen und packenden Momenten zwischen Figuren wird lieber komplett ausgespart. Nolan wirkt für mich immer mehr wie ein Wissenschaftler der Menschen gern wie leblose Objekte unter dem Mikroskop beobachtet, aber selbst wenig Zugang zu seinen eigenen Emotionen hat. Ein David Fincher hingegen, der auch oft mit Gefühlsausbrüchen geizt, verkauft seine Geschichte wenigstens nicht als der Weisheit letzter Schuss und nervt nicht mit überbordenden Soundtrack und platten Ansagen.
      Oft habe ich während des Films einfach nur gehofft, Nolan würde auf einen Shot vielleicht noch zehn Sekunden länger draufhalten, einfach nur um den Moment Raum zum Atmen zu geben und einige durchaus ikonische Bilder (Batman zum ersten Mal im Anzug, die Bathöhle, Batman kniend auf einem Dach) zu einprägsamen Sequenzen zu machen. Aber nein, alles geht immer viel zu schnell im Schnittgewitter unter. Einmal zu oft geblinzelt und schon finden wir uns in der nächsten Szene wieder.

      Gerade in der zweiten Hälfte, wo es um Plot Device-Mikrowellensender geht, einen Gegenspieler mit einem Sack auf dem Kopf, der auf einem Pferd reitet und gewaltanregende Dämpfe, die eine ganze Stadt zu Grunde richten sollen, wirkt die bemühte Ernsthaftigkeit einfach total fehl am Platz. Das hier ist doch pure Comicbook-Action und sollte als solche doch auch spaßig und locker in Szene gesetzt werden. Stattdessen wird wieder genau erklärt, was der Mikrowellensender, denn nun so alles kann, wie das mit dem Drogenhandel zusammenhängt, welche sterbenslangweiligen Figuren da nun beteiligt waren und bla bla bla. Da werden Sachen erklärt, die man in einem fantastischeren und comichafteren Universum einfach als gegeben akzeptiert hätte und keine weitere Erklärung benötigt hätten. Jede weitere Ausbuchstabierung dient nur der Entmystifizierung dieser Welt und Batman selbst.

      Am Ende steht ohnehin die Frage im Raum, wieso wir mit Batman mitfiebern sollten den Zug aufzuhalten, wenn uns Gotham doch nur als korrupte, dreckige und hoffnungslose Stadt präsentiert wird. Ob die ganzen Leute nun alle übereinander herfallen, ist mir eigentlich ziemlich egal. Innerhalb dieser Stadt wurden mir keine interessanten, dreidimensionalen Charaktere vorgestellt, deren Ableben mich tangieren würde. Es wäre von Vorteil gewesen einfach nur ganz normale Leute kennenzulernen, die eben keine Verbrecher oder wie Katie Homes´Figur nur auf ihre Plotfunktion reduziert sind.

      Ich bin mal gespannt, wie mir "The Dark Knight" und "Dark Knight rises" gefallen werden, denn die beiden fand ich eigentlich schon immer besser als den ersten Teil. Zumindest Heath Ledgers´Joker wird mir wohl immer noch Freude bereiten..

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      • 6
        eMendez 12.11.2017, 13:40 Geändert 12.11.2017, 13:43

        Meine allererste Auseinandersetzung mit Batman.
        So richtig vom Hocker gehauen hat er mich nicht, aber wenn man den Film als Einstieg in die Reihe betrachtet und die wahnsinnig gute Filmmusik berücksichtigt, sind 6 Punkte schon angemessen. Hat auf jeden Fall heiss auf die Fortsetzungen gemacht, die ich mir demnächst reinziehen werde. Ich denke, diese werden besser sein, da man sich nun nicht mehr mit der Entstehung und Vorgeschichte von Batman rumschlagen muss sondern an's Eingemachte gehen kann - mit Joker!

        Freu mich :)

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        • 8

          Gestern wieder einmal gesehen und immer noch für großartig empfunden. Wahnsinn, dass der Film bereits 12 Jahre auf dem Buckel hat und das Alter sich auch überhaupt nicht anmerken lässt. Einzig die Actionszenen erscheinen mir heute für Christopher Nolan etwas zu schnell und hektisch geschnitten. Das erkennt man besonders bei den ersten Erscheinungen Batmans an den Docks, sowie den Kampfszenen zwischen den Mitgliedern der "Gesellschaft der Schatten" oder am Finale. Dabei hält Nolan heute gerne die Kamera aufs Geschehen und erzeugt auch mit ruhigen Einstellungen inmitten der Action Spannung und Atmosphäre. Ich sehe Katie Holmes auch jedes Mal aufs Neue gerne in ihrer Rolle als Rachel ... umso trauriger finde ich es immer wieder, dass man sie für die Fortsetzung austauschen musste.

          Es ist und bleibt ein toller Auftaktfilm einer großartigen Trilogie, der sich bisher zusammen mit The Dark Knight Rises (ja ich mag ihn) aber immer hinter The Dark Knight eingliedern musste. Ob sich meine Ansichten heute geändert haben werde ich frühestens in zwei Wochen erkennen, wenn ich mir bis dahin TDK und TDKR erneut angesehen habe.

          Für Batman Begins gibt es von mir weiterhin ...

          8 von 10 blauen Blumen

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          • 6

            Ich werde dich nicht töten,aber ich muss dich auch nicht retten.Gutes Actionkino mit toller Musik.Leider war er nur mäßig spannend und hat mich nicht gepackt.Habe mir eindeutig mehr erwartet!Trotzdem ist es ein solider Streifen!

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            • 9

              Fazit: "Batman Begins" erzählt wie Batman zu dem wurde, was er ist. Der Film ist tiefgründig, besitzt Anspruch und ist für eine Comicverfilmung ungewöhnlich realistisch. Gerade das macht ihn aber so interessant. Die Handlung ist stark, die Darsteller spielen sehr gut, die Figurenzeichnung ist gelungen, die Inszenierung ist genial, die Atmosphäre schön düster und der Unterhaltungswert sehr weit oben. Viel zu bemängeln gibt es nicht. Für die Höchstnote reicht es zwar nicht aus, aber trotzdem ist "Batman Begins" ein Meisterwerk, welches Nolan mit dem Nachfolger sogar noch toppen konnte. Und schon hier gibt es eine Andeutung auf den nächsten Gegner, was mich sofort dazu verleitet den nächsten Teil zu schauen. Ganz großes Kino!

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              • 6

                Batman Begins: 6/10
                +die ersten 40min zeigen was wirklich interessant ist: wie batman entstand
                +die letzte halbe stunde knüpft an punkt 1 an
                +alfred und bruce beziehung

                -kämpfe nicht gut geschnitten
                -inszenierung bei wichtigen szenen vieeeel zu wenig aber bei unwichten szenen gerne mal zuviel(wow cool inszeniert wenn er 4min vor der polizei flüchtet...langweilig)

                nicht negativ aber der mittelteil ist mal mehr, mal weniger interessant...eher weniger
                Man merkt Nolan hat noch in Sachen Actionfilm viel zu lernen

                • 9

                  Zunächst mal an alle Kritiker: HÖRT ENDLICH AUF! Ich kann es nicht mehr hören dass im Zuge dieses Filmes überall Dreckkübel über die vier alten Streifen ausgekippt werden, vor allem über den letzten - das waren bunte, fröhliche Actionfilme, nicht mehr oder weniger. Was hier mit "Batman Begins" gemacht wird ist eine völlig neue, eigenständige Herangehensweise die sich insbesondere in zwei Punkten völlig neu präsentiert: zum ersten Mal stehen nicht die Fieslinge, sondern Bruce Wayne im Mittelpunkt und der Film ist über weite Strecken vor allem ein Psychogram eben seiner Figur, seiner Seelenqualen und seiner Motive die er hatte um zu Batman zu werden, das zweite ist dass "Memento" Regisseur Christopher Nolan versucht den Film vorrangig realistisch zu machen - weder Batman noch seine Gegner haben übermächtige Kräfte und Batmans Ausrüstung (insbesondere das beeindruckende, panzerähnliche Batmobil) entstammt größtenteils alten Armeebeständen. Hauptaugenmerk gilt natürlich dem Star Christian Bale wobei ich sagen muss: bei der Darstellung des zermürbten und kaputten Bruce Wayne liefert er eine oscarreife Leistung ab, sobald er sich aber das schwarze Cape überzieht gefällt er mir gar nicht - mit dem fanatischen Blick und der gepressten Stimme sieht er aus als müsse er seit drei Stunden und darf nicht. Aber das macht nichts weil sehr vieles andere stimmt: die Besetzung fährt mit Cillian Murphy ("28 Days later"), Michael Caine, Katie Holmes, Tom Wilkinson ("Ganz oder Garnicht"), Rutger Hauer, Ken Watanbe ("The Last Samurai"), Liam Neeson und Gary Oldman mal in einer netten Rolle ein großes Kaliber auf, die Action ist sparsam dosiert aber wenn es dann doch zur Sache geht rumst es gewaltig und das alles wird von einer spannenden, guten Story ordentlich zusammengehalten. Fortsetzungen wird es bestimmt geben (dass deutet die plumpe Schlussszene bereits allzu deutlich an) - da wird die Fledermaus sicher noch Wege finden sich zu steigern, der Start ist jedenfalls sehr gut geglückt.

                  Fazit: Düstere und fast humorfreie Sicht auf den Helden im Cape - finsteres Psychogram einer gequälten Seele gepaart mit scheppernden Actionszenen!

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                  • 7

                    Der erste Film von Nolan hat für mich noch nicht die richtige Mischung gefunden. Dennoch ein ganz guter Film.

                    • 7 .5

                      Christian Bale im Fledermauskostüm: Lehrjahre eines Superhelden.

                      • 6

                        Dark Knight ist um Ligen besser.
                        Im Allgemeinen finde ich Wayne als Charakter eher uninteressant als Hauptperson. Die Dialoge recht uninteressant. Hat mich im Verhältnis zu dem 7.8er Community Schnitt nur mäßig gepackt. Bin allerdings auch kein Superhelden-Fan.

                        • 7

                          "Batman Begins" ist der Auftakt zu meinen liebsten Batman-Filmen. Christopher Nolans Verfilmungen machen die ganze Welt rund um Batman, ganz Gotham City, 'ne ganze Nummer ernster und finsterer als die früheren Filme. Alles wird ein bisschen realistischer und man geht mehr auf die Hintergründe der Figuren ein - generell weicht man einfach mehr vom Comic-Stil ab und inszeniert "Batman Begins" mehr und mehr als Action-Drama rund um eine gebrochene Person, die keine Gerechtigkeit erfahren durfte und diese daher ab sofort selbst in die Hand nimmt.
                          Man hätte trotzdem mehr Spannung reinbringen können, der Film weist leider einige Längen auf, die mich im Kino gelangweilt hätten...

                          • 7

                            Guter Film! recht komplex und echt gutes popcorn-kino für die kleinen unter uns. viele bekannte schauspieler, coole action, tolle musike und feine regie. nervig ist bei der kompletten neuen reihe, dass Nolan Batman zu ernst nimmt und die idee des comic-helden in die wirklichkeit transportieren möchte.

                            • 3

                              Der komplette Cast ist Fehlbesetzt allen voran Bale, der einzige der ok war Michael Caine als Alfred. Der Film an sich war mir viel zu langweilig die 90er Jahre Streifen fand ich besser.

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                              • 7 .5

                                Nun habe ich endlich geschafft, "Batman Begins" anzusehen und ich bin positiv überrascht.
                                "Batman Begins" markiert den fulminanten Start einer neuen Ära des Batmans. Insgesamt kreiert Christopher Nolan mit diesem Auftakt einen sehr Erwachsenen und dunklen Comicfilm, der oft auch ernste Töne anschlägt. Christopher Nolan gelingt über weite Strecken ein guter und spannender Film, der durch seine Schauspieler und die Geschichte überzeugen mag. Die rohe Gewalt unterstützt den Erwachsenen-Stil des Film.
                                Das der Film so Erwachsen und auch düster ist, hebt ihn deutlich von den bunten, farbenfrohen Comicverfilmungen des Marvel-Verlags ab und setzt ein eigenes Zeichen, was überaus gut gelingt.
                                Ich finde, dass mit der Besetzung von Christian Bale als Batman die optimalste Besetzung gelungen ist.

                                • 5

                                  Happy Birthday to you
                                  Happy Birthday to you
                                  Happy Birthday lieber Batman
                                  Happy Birthday to you.

                                  Hab gerade ein Lied für mich selber gesungen. Komisch.

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                                  • 10

                                    Nolan hat die Meßlatte so hoch gelegt das künftige Batman Verfilmungen fast nur scheitern können.

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                                    • 9

                                      Eine fulminante wiedergeburt der Schwarzen Fledermaus in ganz neuem Gewand und mit unglaublicher Bildersprache.
                                      BATMAN ist menschlicher und glaubwürdiger geworden, tiefgründiger Einblick in die Vorgeschichte des ersten Batman Film.
                                      Eine grandiose Cast bis in jeder noch so kleine Rolle fantastisch besetzt und überzeugend gespielt.
                                      Christopher Nolan hat Batman in eine neue Liga gehieft, die Liga des neuen Kinozeitalters (CGI etc), für Nostalgiker wie mich nicht immer herzerwärmend, aber rundum ist das großartige Unterhaltung.
                                      BLOCKBUSTER!

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                                      • 5

                                        Ich weiß gar nicht, was mich am meisten aufgeregt hat: Christian Bale als Batman? Die vollkommen überzogene Action, sodass der realistische Anspruch des Films fast komplett flöten geht? Die mangelnde Spannung? Das Batmobil? Ich glaube, es war der verschenkte Auftritt Scarecrows, der fast zur Lachnummer verkam. Ich dachte, zum Schluss bekommt er zumindest noch mal seinen großen Auftritt, aber nein, er wird durch einen verkackten Taser besiegt und ward nie wieder gesehen.
                                        Insgesamt steckte Batman Begins einfach viel zu zahlreicher Fehler, als dass ich mich wirklich unterhalten fühlen konnte. Die Ursprungsgeschichte über die Wandlung Bruce Waynes zu Batman war schon ganz cool und interessant, aber das war es dann auch schon fast.

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                                        • 5 .5
                                          sunny700 13.02.2017, 20:17 Geändert 15.02.2017, 20:33

                                          Ich wollte mir die Batman-Trilogie von Nolan ja schon länger anschauen..jetzt war es endlich mal an der Zeit, dass ich damit beginne und was soll ich sagen, ich bin enttäuscht. "Batman Begins" ist..*gäähn*..leider langweilig und hat mich überhaupt nicht gepackt. Viel zu langatmig. Zu wenig Action. Das beste am Film sind noch Cillian Murphy und das Batmobil bzw. wenn Batman drin sitzt und endlich mal die Post abgeht. ;) Sorry. Die letzte Stunde etwa ist dann minim besser als das Vorherige, aber auch nicht der Rede wert. Schade. Übrigens hat mich im Anschluss auch "The Dark Knight" genauso enttäuscht. Hatte echt gehofft, dass mir der besser gefällt. Leider nicht. :(

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                                          • 8 .5

                                            Der Anfang hatte mir schon ziemlich zugesagt und als ich gesehen habe das Morgan Freeman mitspielt, wurde mir der Film plötzlich ganz schön symphatisch ;-)
                                            Wieso heissen eigentlich fast alle Butler "Alfred"!? :D
                                            Fazit: Ein toller Actionstreifen, der mich streckenweise etwas an den ersten Spiderman mit Tobey Maguire erinnert hat!
                                            Zudem bin ich gerade etwas erschrocken, wie verhältnissmäßig alt der Film doch schon ist! :o

                                            • 8

                                              Was ein endgeiler Streifen. In meinen Augen der beste Batman-Film! Hab ihn mir gerade noch mal angeschaut und muss sagen es ist m.e. der beste Streifen der Serie von Nolan. Und diese Serie ist weit ab von allen anderen Verfilmungen.

                                              • 8

                                                + Batman's Geschichte wird gut erzählt
                                                + Tolles Finale
                                                + Gute Schauspieler
                                                + Die Musik ist Gut
                                                - Durchschaubare Handlung
                                                - Kann sein großartiges Niveau nicht immer halten

                                                • 9

                                                  Epischer Beginn für diese Reihe !
                                                  Nolan macht eigentlich alles richtig...oder etwa nicht ?
                                                  Nun... ein Tim Burton Fan würde hier wohl widersprechen !
                                                  Zugegeben die Burton Filme waren sehr gut...aber würden sie 2012 oder 2016 noch funktionieren ? Eher nicht in meinen Augen !
                                                  Meine Frau brauchte ca. 30 Minuten...bis die Frage kam :
                                                  Schauen wir hier Batman an ?
                                                  Für jemand der total unbedarft ist... und nicht wissen konnte was ich einlege...kein Vorwurf !
                                                  Aber ich denke ein gleichzeitiges Lob an Nolan !
                                                  Nolan ist für mich ein perfekter Geschichtenerzähler...auch wenn doch gar nicht so wenige...da immer Ihren Hate ablassen !
                                                  Aber diese Menschen findest du überall...Tarantino & Hitchcock und all die anderen Regisseure & Schauspieler etc...du findest immer einen..der alles total banal und mies empfindet !
                                                  Keine Kunst..lassen wir das ergründen solcher Gedanken und Meinungen !

                                                  Für mich wählt Nolan einen sehr guten Einstieg in die Geschichte !
                                                  Sicher er gibt viel Preis dabei...aber Batman's Charakter ist nunmal durchschaubar ...Nolan legt den Fokus mehr auf die Geschichte...was ich als richtig empfinde !
                                                  Ohne die gesamten Charaktere zu vernachlässigen !
                                                  Der Cast ist sehr gut gewählt...ein Wilkinson z.b. holt in den kurzen Szenen alles raus was er kann.
                                                  MIchael Caine hat sich schon schlechte Filme gedreht..was aber nie an Michael Caine lag :) !
                                                  Christian Bale ist ein toller Batman in dieser Triologie !
                                                  Erst dachte ich wieso überredet man Ihn nicht für BvS...
                                                  Aber nachdem ich den Film gesehen habe...klares Urteil...er hätte dort nicht wirklich reingepasst !

                                                  Das einzige kleine Manko vielleicht...wir bekommen nicht wirklich einen Antagonisten !
                                                  Es wird so ein wenig auf alle Schultern verteilt...Wilkinson & Neeson & Murphy und Ihre kleinen Helferlein...es zündet nicht so wirklich finde ich !
                                                  Das haben die nächsten zwei Teile diesem hier irgendwie vorraus !

                                                  Aber ich denke Nolan wollte doch grösstenteils Wert auf die Geschichte legen...und es braucht nicht DEN SUPERGEGNER !

                                                  Fazit : Starker erster Teil !
                                                  Cast sehr gut...Story genauso !
                                                  Die Action ist nicht übermaßig...aber wie ich finde genau richtig gewählt !
                                                  Ich mag den Versuch..weg von den Comic Verfilmungen ...hin zu mehr Realität !

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                                                    Hope42 27.08.2016, 10:33 Geändert 28.08.2016, 12:15

                                                    Nachdem ich mich dazu durchgerungen habe mir die drei „besten“ Batman Filme endlich mal zu kaufen hat es nun noch 5 Monate gedauert bis ich die Zeit hatte sie zweimal zu sehen.

                                                    Um ehrlich zu sein haben zwei Filme bei der Neu-Sichtung dann ein wenig verloren.
                                                    Gerade der erste Teil hat mir etwas die Faszination am Protagonisten in den weiteren Filmen genommen. Ich mag es lieber einen Charakter während des Film und durch die Handlung kennen zu lernen.
                                                    Für mich wird der Begriff Charaktertiefe viel zu oft Zweckentfremdet. Denn ein Charakter der komplett ausgeleuchtet ist hat für mich keine Tiefe mehr. Etwas nur erahnen oder sich ausmalen ist weitaus faszinierender als das Wissen. Die Bestätigung oder eben nicht Bestätigung einer vermuteten Eigenschaft ist für mich eben besser als vorgekautes „Allwissen“.
                                                    Die Überraschung die einem nur jemand bieten kann den man nicht ganz versteht. Diese „Tiefe“ ( die von den meisten hier dann als flacher Charakter abgetan wird ) fehlt Batman komplett. Er ist ein offenes Buch bei dem man sozusagen erkennt warum er Rechts oder Linksträger geworden ist.

                                                    Lediglich Nolan's Genialität wenn es darum geht eine Geschichte zu erzählen verhindert das der Film für mich in die Langeweile abdriftet. Man ist zwar nicht fiebernd dabei aber man ist gespannt was er einem noch erzählen will. Er kann es eben und dem muss man wirklich Respekt zollen.
                                                    Dazu kommen die tollen Aufnahmen. Die sehr gut eingefangene Atmosphäre. Und die wirklich starke Leistung der Schauspieler. ( gut... Liam war Liam. Er ist immer Liam und wird Liam sein noch lange nachdem Liam aufhörte zu existieren. :D )
                                                    Bale war ein sehr guter Batman. Für diesen Batman. So wie Affleck die perfekte Besetzung für den Dystophischen Batman von BvS war.

                                                    Die Action am Ende war ok. Nichts was mich nun vom Hocker gerissen hat aber gerade so weit vom absolut unmöglichen entfernt um einen mit einem guten Gefühl zu entlassen.
                                                    Das größte Manko ist, Nolan fügt hier einen Twist ein ( wer denn der wirkliche Obermotz am Ende ist ) der schon lange bevor es gezeigt wird einfach zu offensichtlich wird. Die Szene war dann eher so.. och jo was du nicht sagst.

                                                    Nach der ersten Sichtung hätte ich vielleicht sogar eine 8 vergeben. Doch nachdem ich zwei und drei gesehen habe und nach zweitsichtung fällt die viel zu ausufernde vorab Erklärung des Charakters für mich mehr ins Gewicht. Wie gesagt... alles was man über Batman erfährt ist gut und wichtig. Doch hätte man das besser über die drei Teile verteilt und nicht 90% in den ersten 45 Minuten des ersten Films zeigen sollen. :)

                                                    Für mich selbst steht der Film an zweiter Stelle in der Trilogie.
                                                    Eventuell hätte ich ihn schlechter bewertet. Aber ich glaube den einen oder anderen Punkt hat Nolan hier schon deswegen verdient weil er einen ganz eigenen Weg gegangen ist. Dies ist ein Batman wie man ihn ganz sicher nicht erwartet hätte.

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