Dame König As Spion - Kritik

Tinker Tailor Soldier Spy / AT: Tinker, Tailor, Soldier, Spy; Dame, König, As, Spion

GB · 2011 · Laufzeit 127 Minuten · FSK 12 · Thriller · Kinostart
Du
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    Adventpuss 22.08.2018, 13:39 Geändert 18.09.2018, 14:25

    So ganz gelingt es einem ja nicht, ohne Erwartungen einen Film zu starten, um nachher nicht enttäuscht zu sein. Gerade bei einem nennenswerten Cast wie in "Dame König As Spion". In ebenjenem spielen nämlich englische Schauspielgrößen wie Tom Hardy, Colin Firth, Benedict Cumberbatch .. allen voran Gary Oldman. Wahrlich ist "Dame König As Spion" ein ziemlich britischer Spionagethriller aber einer der zähesten Thriller, die man sich antun kann. Und das war leider die Enttäuschung. Das Schlimme daran ist, ich habe trotz der echt langsamen Erzählweise wenig verstanden, weil ich zugegebenermaßen auch schnell abgeschaltet habe. Somit fällt "Dame König As Spion" für mich unter die Kategorie "Verschwendete Zeit".

    • 4 .5

      Ich fand der Film grauenhaft und sowas von langweilig inszeniert das mir die Worte fehlen...nee der war einfach nur Bähhh!

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        das war sehr langweilig. Sicherlich ist das ein ganz klug durchdachter Spionage Thriller mit vielen super Schauspielern, aber mich hat das ganze doch sehr ermüdet, da muss man einfach in Stimmung für sowas sein bzw. auch das Genre mögen.

        • 8
          angucker 27.02.2018, 04:28 Geändert 01.03.2018, 12:57

          Einer der subtilsten Rachethriller aller Zeiten wurde hier verfilmt. Und einer der untergründigsten, trockensten und zugleich wohl realistischsten Spionageromane. Staubtrocken kommt das daher, die in knappen Worten geführten Besprechungen in vergilbten Büros, die subtilen Machtkämpfe, enttäuschten Gefühle und Erwartungen. Roman und Film sind auch Innenansichten aus staubigen Büros, wo um Karriere, Einfluss und Macht gekämpft wird. Mit allen Mitteln.

          Die (natürlich) enttäuschte Liebe spielt auch eine Rolle. George Smiley und Ricki Tarr lieben mit atemberaubender Intensität. Diese physisch und altersmäßig so unterschiedlichen Männer glauben an die Liebe, vergöttern die angebeteten Frauen und kämpfen mit allen Mitteln, um sie zu halten.

          Natürlich verlangt der Film dem Zuschauer das Letzte an Aufmerksamkeit und Beobachtung der Intrigen und Ränkespiele ab. Man kann allerdings auch das in beeindruckenden Bildern inszenierte Spiel im Sandkasten der Spionage mit den vielen geschickt eingesetzten Requisiten und Locations der 70er Jahre auf sich wirken und sich einfach überraschen lassen. Natürlich ist der in Büchern von le Carré fast unentbehrliche Twist brutal und unerwartet. Natürlich wird man (ohne Skizzenblock in der Hand) schon wegen der vielen Decknamen und schnellen Dialoge selbst beim zweiten Sehen nicht jedes Detail mitbekommen. Doch das ist ohnehin nur die äußere Ebene. Dahinter handeln Menschen, gemeine, verliebte, berechnende, geldgierige, geile und zum Teil richtig brutale Menschen. Daraus vor allem bezieht der Roman seine Wirkung und das fängt der Film geschickt ein, wenn man bedenkt, dass es sich hier um die Verfilmung eines Romans von immerhin (447 Seiten - deutsche Taschenbuchausgabe) handelt. John le Carré (der wie sein amerikanisches Pendant Ross Thomas die Hinterhöfe von Politik und Spionage aus eigener beruflicher Erfahrung kennt) nimmt geschickt die äußeren Elemente des im kalten Krieg angesiedelten Spionageromans, um menschliche Schwächen und Leidenschaften zur Unterhaltung des Lesers auszubreiten.

          Zudem sind die Schauspieler bestens unterwegs. Allein schon das Gespann aus Colin Firth und Toby Jones - gemeiner und brutaler wird es in englischen Büros nicht mehr. Tom Hardy bringt seine ganze Physis ein in die Rolle des einzigen jungen und körperlich agierenden Mannes in dieser ganzen Geschichte. Und wie Gary Oldman mit kleinen Gesten, extrem reduziert die unterdrückten Gefühle seiner Figur auf die Leinwand bringt, das ist einfach beeindruckend.

          [Dies ist eine von plötzlicher Inspiration getriebene Zweitfassung meines ersten Kommentars vor etwa 2 Jahren, Auszüge nachstehend.]

          Kommt an die düstere Eleganz der Romanvorlage nicht ganz heran, ist aber immer noch gut genug. Gary Oldman macht seine Sache sehr gut (auch wenn ich mir die Figur immer leicht dicklich und depressiv vorgestellt habe). Auch im Film kommt die Pointe so überraschend wie im Buch - erfahrene Leser von le Carre wissen, dass dieser Autor gern seinen ganzen Plot um einen kräftigen Twist herum aufbaut.

          (Etwas später:) Gerade noch mal in HD gesehen und der Film gewinnt immer mehr. Neben den großartigen Schauspielerleistungen etwa von Tom Hardy als vitalem und verliebtem Auftragsmörder oder der unglaublich intensiven Darstellung von Mark Strong hat der Film auch formale Qualität. Eine ebenso elegante wie unübersichtliche Schnittfolge, welche dem Zuschauer wirklich alles abverlangt. Grandiose Locations und Requisiten bis hin zum letzten Aktendeckel und die grobkörnigen, fast nikotingelb gefärbten Bilder ziehen mich förmlich in die Zeit des kalten Krieges.

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            Keine leichte Kost. Wie hier schon oft geschrieben wurde, ist der Film ein echt trockener Spionage-Thriller, der sich mehr als einmal in der seiner Vielzahl von Figuren verliert und dabei die eigentliche Story vernachlässigt.
            Ab und an mag ich anspruchsvolle Unterhaltung, aber hier musste ich mich durch die mehr als 2 Stunden Laufzeit durchquälen. Die vielen Namen und Decknamen machen es einen nicht leicht, dem ganzen zu folgen.
            Sicherlich gut gespielt, aber ich werde ihn mir kein zweites Mal anschauen.

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            • 2

              "So trocken, dass es schon staubt." (RoboMaus) Trocken wie eine Wüste kommt schon eher hin. ;)

              Ein Maulwurf wird gesucht. Dieser Geheimdienst Schnarcher aus England setzt seinen Fokus klar auf Atmosphäre, ruhige Bilder, sperrige Dialoge. Was das Ansehen extrem zäh machte. Viele Eindrücke, düster gefilterte Bilder, Prominente Darstellerriege, recht wenig Worte, kaum Erklärungen. Damit wäre aus meiner Sicht das Wichtigste gesagt. Ich hatte durchaus schon mitbekommen, auf was ich mich hier einlasse. 30 Minuten vorbei, zu viele Fragezeichen, zu wenig ansprechend, viel zu langweilig. 60 Minuten keine Veränderung. Danach sowieso nicht. Oft schien es so, als würde relativ zusammenhanglos von einer zur anderen Szene reingeschnitten werden. Dazu gab's gefühlte 10-15 Charaktere in Kleinauftritten. Am Ende helfen stimmige Bilder und ein guter Cast gar nichts, wenn der Inhalt mir nicht taugt. Schade irgendwie, aber auch erwartbar. Es soll ruhig alle Arten von Filmen geben, die Macher haben wohl gewusst, was sie erreichen wollten - mich nicht. Ein sehr sehr sperriger Film, für mich lies sich kein Gefallen dran und drin finden. Ab irgendeinem Zeitpunkt bin ich dann völlig ausgestiegen (wobei ich nie eingestiegen war). Kein schlecht gemachter noch schlechter Film, nur schlechte Zeitverbringung für mich völlig abseits meines Geschmacks.

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              • 4

                Sehr schwere Kost wie ich meine, zumindest für mich. Ein zweites Mal diesen Streifen anzugucken wäre nötig um durchzublicken dazu fehlt mir aber beim besten Willen die Muse...

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                • 5

                  Zuerst gute Besetzung, hat mir versprochen und plätschert dahin, und einen Zugang für mich konnte ich nicht finden, obwohl ich Agentenfilme mag, aber dieser sehr Brittisch unterkühlt gemacht.

                  • 8

                    Mir persönlich gefällt dieser Film einfach.
                    Die Schlussszene, die mit dem Lied "La Mer" unterlegt ist, ist einfach genial und mach diesen Film noch sehenswerter!
                    Die Leistung der Schauspieler ist einfach himmlisch! Als Fan von Gary Oldman, Tom Hardy, Colin Firth oder Benedict Cumberbatch wird man diesen Film wahrscheinlich lieben.
                    Der Film kann einem aber auch nur gefallen, wenn man auch gerne solche Arten von Filmen schaut.
                    Man sollte ihn aber meiner Meinung nach unbedingt schauen!

                    • 7

                      Ich bin bei sowas mittlerweile absolut ehrlich wenns passiert, leider häuft es sich mittlerweile auf unschöne Weise auch: ich habe diesen Film nicht verstanden. Na gut, muß ich vielleicht doch noch ein wenig eher eingrenzen: das Prinzip hab ich schon verstanden. Ein Ex-Agent sucht einen Verräter in den eigenen Reihen, das im britischen Geheimdienst der 70er Jahre. Dabei macht der Film einiges richtig: die Besetzung ist erlesen, wirklich jeder namhafte Darsteller der letzten paar Jahre britischen Filmschaffens ist dabei und so stehen sich Personen wie der neue Sherlock Holmes Benedict Cumberbatch, Sherlock Holmes Fiesling Mark Strong, Colin Firth, Tom Hardy und Gary Oldman gegenüber der dafür gar oscarnominiert wurde, des weiteren ein Dutzend anderer bekannter Gesichter die allesamt Meister ihres Fachs sind. Ebenso ist die Inszenierung grandios: in staubgrauer Atmosphäre die geradezu tot, lieblos und depressiv wirkt schleichen die Figuren die selber kaum mehr Leben versprühen herum und übertragen die muffelige Stimmung geradezu weiter auf den Zuschauer. Der Plot allerdings ist gigantisch und das ist es auch vor dem ich ganz persönlich kapitulieren musste: so viele Figuren, so viele Verbindungen, so viele Rollennamen wie da auftauchen braucht man fast einen Schreibblock um mitzukommen und sich zu notieren wer denn wer ist, wer hier gerade mal wieder mit wem paktiert und was dahinter steckt, Wer das so hinbekommt wird einen grandiosen und faszinierenden Agentenfilm schauen, mitreißend, faszinierend und spannend, wer aber den Faden verliert (so wie ich) sieht graue Herren in ewig langen Dialogen und sonst nicht mehr. Und wer auf James Bond Actionszenarien hoffte hatte sich an der Kinotür geirrt.

                      Fazit: Verkopfter und cleverer Intrigenthriller mit grandioser Besetzung, aber eben ne ziemliche Kopfnuss!

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                      • 6 .5

                        Ich will nicht sagen, dass " Dame König As Spion" ein schlechter Film wäre, aber ich finde man kommt nur sehr schwer in die Story rein. Der Film hat dann zwar ein paar gute Momente, aber insgesammt habe ich mir schon ein bisschen mehr erhoft, erst recht, weil ich eigentlich ein großer Fan solcher Arten von Thrillern bin.
                        Hier kann ich komplett verstehen, wenn manche den Film richtig gut und andere ihn eher schlecht und langatmig finden.

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                        • 4
                          MolaRam 05.08.2017, 16:40 Geändert 05.08.2017, 16:53

                          Da flimmert der Abspann über die Mattscheibe und ich fühle
                          mich wie ein dummes, kleines Kind, welches das soeben Erlebte gedanklich nicht verarbeiten kann.

                          Das schafft sonst nur Lynch, aber das ist eine andere Baustelle.

                          Ich bin mir sogar sicher, dass zumindest die Romanvorlage spannender
                          Lesestoff sein soll, allein diesen in einen 2-stündigen Spielfilm zu
                          quetschen ist aber in meinen Augen purer Größenwahn.

                          Man wird mit viel zu viel (wichtigem!) Input in zu kurzer Zeit vollgepumpt
                          und ich denke, ich spreche hier für die meisten Nicht-Leser des Romans,
                          dass man ohne Vorkenntnisse massive Probleme bei der Verfolgung
                          und Deutung der Geschehnisse bekommen wird.

                          Meiner Meinung nach ein dem Konsumenten gegenüber schroffer, unzugänglicher Film.

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                          • 5

                            Wohl eher ein Beamten- als ein Spionage-"Thriller", wenn zu den spannendsten Szenen des ganzen Films gehört, wie jemand eine Akte aus einem Aktenarchiv schmuggeln will. Da bietet jede Derrick-Folge mehr Action. Wegen der 1a-Besetzung (Oldman, Firth, Hardy, Hurt, Strong...) aber gerade noch auszuhalten.

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                              allroundt 02.12.2016, 00:04 Geändert 02.12.2016, 00:10

                              Also ich selber sehe mich als den Anspruchsvollen Zuschauer, icn mag auch Agentenfilme und/oder Thriller,aber dieser Film ist so anstrengend, so langweilig und zu kompliziert.Ja, nennt mich ruhig blöd,aber ich sehe es so.Nach 50 Minuten habe ich aufgegeben.
                              Die positiven Bewertungen erkläre ich mir so,dass man meint,diesenm"anspruchsvollen" Film eine hohe Punktzahl geben zu müssen,wohl eine Art Mitläufertum ebenso.

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                                bonjovi84 25.11.2016, 20:36 Geändert 25.11.2016, 20:38

                                guter Cast, das wars...ich habe die Handlung nicht durchschaut. ich konnte irgendwie bis zum schluss nicht folgen... immer habe ich auf einen aha-moment gehofft, vergeblich.
                                vielleicht bin ich trotz abitur, abgeschlossenem studium, berufstätig, nachrichten-interessiert, einfach zu blöd, um bei diesem film durchzublicken?!
                                ich fand ihn daher nicht spannnend, also öde und zäh... die gute bewertung ist mir ein rätsel. offenbar sind alle viel schlauer "wie" ich.... ;-)

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                                • 0 .5

                                  So krampfhaft auf Unterkühlt gemacht, dass sich einem die Unterhose beim Zuschauen mitleidig eng auf links dreht, in der mitfühlenden Annahme, dadurch wenigstens minimal ein Gefühl von Spannung zu erzeugen.

                                  Absolut grauenvoller Film.

                                  Wenn man bedenkt, was hier für grandiose Schauspieler am Werk waren ist es geradezu eine Kunst, so ein uninteressantes Etwas abzuliefern.
                                  Besser den Roman lesen!

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                                  • 3 .5

                                    Die Agententhriller von John le Caré sind sicherlich das Anspruchsvollste, was dieses Genre zu bieten hat und viele seiner Romane sind erstklassig verfilmt worden (Russland Haus, Ewige Gärtner, Spion der aus der Kälte kam etc.). Diese Verfilmung hier ist Regisseur Alfredson etwas misslungen. Die unübersichtliche Handlung kann man nicht durch zwei nicht weiter verfolgte Morde – einen am Anfang und einen am Ende - spannender machen. Das Vokabular ist nur für Fans verständlich (“Familie, Karla, Smiley, Circus etc.“). Manches versandet in der Vielzahl von langen Dialogen der einzelnen Figuren und im Hick Hack der Abteilungen. Nur das mit dem Maulwurf kann man verstehen. Aber Spannung bleibt Fehlanzeige. Die Einblendung der Retros verwirrt und ist nicht immer klar. Gary Oldman als Smiley bemüht sich, aber selbst die ganz persönlichen Fassetten aus seinem Privatleben (von seiner Frau verlassen) machen die Figur nicht plastischer. Und wer hätte gedacht, dass Colin Firth der Maulwurf ist? Aus der Entwicklung des Plots kann man das nicht herauslesen. Schade. So findet man keine neuen Freunde für John le Caré, von dem jeder Roman ein Knüller ist und auch die Verfilmung ist meistens großartig. Die hier ist eher Bückware.

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                                      jeffcostello 11.09.2016, 14:06 Geändert 11.09.2016, 21:54

                                      „Tinker Tailor Soldier Spy" ist ein Film der beinahe ausschließlich versucht aus dem Bild heraus zu erzählen. Die entscheidenden Informationen stecken immer in den Bildern oder eben zwischen den Bildern, oftmals offenbart erst der Schnitt die benötigte Information (Alfredson selber war als Cutter für einige seiner Filme tätig, u.a. bei dem Vorgängerfilm „So finster die Nacht“). Wunderbar ist natürlich die Szene mit der Fliege im Auto, in der Smiley präzise charakterisiert wird, ohne dass dabei auch nur ein Wort fällt. Ebenfalls großartig, die Szene mit Smiley und Bland auf dem Rollfeld, in der ein Flugzeug – für beide Figuren von entscheidender Bedeutung, für den einen ein wertvolles Druckmittel, für den anderen die drohende Abschiebung – durch das Verwenden einer 2000mm Linse beinahe monströs das ganze Bild einnimmt. Es ist einfach ein unheimlich schöner Film, prachtvoll ausgestattet ohne erdrückend oder ausgestellt zu wirken und auch van Hoytemas Bilder sind unglaublich schön, gerade auch weil alles über die Bilder transportiert wird, weil die Bilder hier jede Emotion und jedes Detail, eben alles was bedeutsam ist, in sich tragen. 
Alfredsons Herangehen funktioniert natürlich auch deswegen so gut, weil er ganz fantastische Schauspieler zur Verfügung hat, insbesondere Gary Oldman, der in der Vergangenheit ja eher eine Affinität zu extrovertierten Rollen gezeigt hat, ist sensationell. 

                                      Die Distanz, die die Akteure in der Spionagewelt zu ihren eigenen Gefühlswelten einnehmen müssen, die Entmenschlichung des (kalten) Kriegs sozusagen, ist ein visuelles Leitmotiv des Films. Am Ende, als Smileys Frau ihn in der Küche erwartet, bleibt die Kamera auf Distanz stehen, das Wiedersehen findet in der ferne statt, kaum sichtbar. Auch das Enttarnen des Verräters, eigentlich ja potentieller Höhepunkt des Films, wird zwar sorgsam vorbereitet, dann aber einfach weggeschnitten, ohnehin lässt Alfredson viele Leerstellen, nicht nur im Plot (was nahe liegt, es ist schließlich ein Film über die Rekonstruktion der Vergangenheit), sondern gerade bei den Figuren, Beziehungen, Freundschaften.
                                      "Tinker Tailor Soldier Spy" ist auch einer jener Filme die bei jedem Wiedersehen besser werden, weil man immer wieder neue Dinge findet, die man in den Bildern, in den Gesten, in den Details entdecken kann.

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                                        MademoiselleK 04.08.2016, 11:06 Geändert 04.08.2016, 11:09

                                        So schnarchnasig, dass ich den Film leider nicht zu Ende gucken konnte.
                                        Unzugänglich, zäh, anstrengend.
                                        Vielleicht gebe ich ihm irgendwann noch einmal eine Chance.

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                                          Marcy123 24.07.2016, 23:54 Geändert 25.07.2016, 22:23

                                          Bei meiner Zweitsichtung bin ich nun auch endlich hinter die Machenschaften des Zirkels gestiegen. Hat mich dann aber doch nicht so beeindruckt wie ich gehofft hatte.Der Cast kann hier zwar wirklich überzeugen aber in seinem Gesamtbild fand ich den Film dann doch sehr trocken und anstrengend. Trotzdem wenn man es schafft die 2 Stunden aufzupassen kann man die ein oder andere nette Überraschung erleben.

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                                            Marcy123 22.07.2016, 21:25 Geändert 23.07.2016, 00:34

                                            Mit meiner Bewertung muss ich mich bis zu meiner Zweitsichtung noch gedulden, aber ich habe noch nie einen Film gesehen der mich so ratlos zurück gelassen hat. Ob das jetzt positiv oder negativ ist kann ich bis dato noch nicht sagen.

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                                                schön, dass es solch unaufgeregten ausufernden literaturverfilmungen gibt. schön, dass es menschen gibt, denen das gefällt. ich fand lecarres romane schon unzugänglich, die serie und auch diesen film.

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                                                  [...]Mit einem feinen Auge inszeniert und verschachtelt Tomas Alfredson seine überaus komplexe Intrigen-Story punktgenau und überaus kalkuliert. Hoyte van Hoytemas (Interstellar) symmetrische, unaufgeregte Kinematographie visualisiert damit fast schon den Ton des Films. Es bedarf einer großen Aufmerksamkeit um diesem intriganten Rätselspiel zu folgen, dessen Ende genauso kühl ausfällt wie die Köpfe der anderen Agenten während der Ermittlung, in einer finalen Einstellung aber eine umso größere Poesie entfaltet.[...]

                                                  VOLLSTÄNDIGER ARTIKEL: http://www.filmfutter.com/tom-hardy-box-set/

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