Headhunters - Kritik

Hodejegerne

NO/DE · 2011 · Laufzeit 101 Minuten · FSK 16 · Thriller · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Schon seit einigen Jahren frage ich mich verdutzt: "Was läuft denn da in Skandinavien ab?" Massig hochwertiges Filmmaterial, oftmals Buchverfilmungen, überschwemmen den Markt und lassen deutsches Kino derart im Regen stehen, dass es fast zum Schämen ist. Es geht weniger damit einher, dass die nordeuropäischen Produktionen vom Stil her sehr amerikanischen Touch inne haben, sondern weil sie weniger bieder und verkopft dem Medium Kino gerecht werden und sich dabei ihre eigene Nische gebildet haben.

    "Headhunters" ist dabei mal nicht aus Schweden stammend, sondern aus Norwegen (mit deutscher/dänischer Beteiligung), zwei Jahre nach der Filmoffenbarung "Verblendung" voll im Fahrwasser gehalten. Der Thriller um den Headhunter Roger Brown geht dabei nicht zimperlich zu Werke. Kompromisslos treibt er seine Hauptfigur von einem Fiasko ins andere und entzieht ihr seine komplette, verlogene Lebensgrundlage eines Kunstdiebes, der nur quasi nebenberuflich Personal vermittelt. Man kann schon gar nicht mehr die Wunden zählen, die Roger davonträgt, und die Selbstentfremdung geht so weit, dass er sich die Haare scheren muss und nur noch ein glatzköpfiger, nackter Körper eine Komplettreinigung in einem wilden Fluss durchläuft.

    Ein sehr stimmiger, metaphisierender Thriller also, der uns hier geboten wird, der nicht nur auf die Geschehnisse setzt und damit oberflächliche Reize anspräche. Es hätte dem Zuschauer auch zu viel abverlangt, die zugegeben etwas brachial erscheinende Motivation von Gegenspieler Clas Greve als finale Lösung zu präsentieren. Das umgeht ein wenig die Hürde, ein unglaubwürdiges Finale zu produzieren - es bleibt das Katz-und-Maus-Spiel zweier Gegner, und man sehnt sich lange nach dem Punkt, an dem Roger sich entscheidet zurückzuschlagen. Dass die Story einige nette Twists zu bieten hat, die den etwas konstruierten Hintergrund um Greve überstreicht - geschenkt.

    Dass hier ein sehr engagierter Cast agiert, wertet den Film noch dazu auf. Aksel Hennie wirkt wirklich wie das Häufchen Elend, das wortwörtlich bis zum Hals und darüber hinaus in Scheiße steckt. Nikolaj Coster-Waldau braucht man als GoT-Fan wohl nicht mehr erwähnen, der ist selbstverständlich präsent wie eh und je. Aber auch in den Nebenrollen sind positive Ausschläge zu erkennen.

    "Headhunters" kann man schon zweideutig verstehen, und genau das transportiert dieser kompromisslose Thriller bis in die Haarspitzen. Im Detail vielleicht noch etwas unausgegoren, kann sich aber im Fahrwasser skandinavischer Produktionen einreihen, die dem Thrillergenre wieder etwas von seiner harten Linie zurückgegeben hat.

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    • 8

      sehr gute unterhaltung!

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      • 7 .5

        Wer hat wann zum letzten Mal einen Dänischen Film gesehen? Mal abgesehen von „Nightwatch“ von 1994 fällt mir zumindest kein entsprechendes Beispiel ein. Was schade ist, denn die Jungs können es. Zumindest ist ihnen hier ein erstklassiger Film gelungen der eben aufgrund seiner Herkunft nicht allzu viele Zuschauer abgreifen dürfte – leider. Denn an sich hat man hier einen Lupenreinen Thriller der zwar das Genre nicht neu erfindet, aber von allem was man so kennt das absolut Beste zusammenkratzt. Es fällt vielleicht etwas schwer sich zu Beginn mit der Hauptfigur anzufreunden, da dieser ein moralisch absolut fragwürdiger Mensch ist, aber wenn man dan sieht und erlebt wie dem Kerl an die Kehle gegangen werden soll bekommt man doch geradezu Mitleid und hofft dass er da irgendwie wieder raus findet. Der Weg aus der Misere hinaus ist dann allerdings gespickt mit heftigen und Teils sehr überraschenden Wendungen und so einigen ausladenden Gewaltmomenten. Trotzdem hat der Film hier und da auch mal was zu schmunzeln parat und wird zum Ende glatt etwas versöhnlicher – zumindest mehr als mans erwarten dürfte. Daher bleibt am Ende ein eben nicht spektakulärer, aber pfiffiger und attraktiver Thriller übrig von dem es sicherlich in naher Zukunft ein Ami-Remake geben wird.

        Fazit: Clever konstruierte Hochspannung mit Pfiff und krassen Wendungen!

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        • 5 .5

          Nach der überdurchschnittlichen Bewertung sowie den fast ausschliesslich positiven Kommentare, bin ich wohl ein wenig zu euphorisch an den Film gegangen. Die Story alleine hat mich überhaupt nicht gepackt und bis auf 'Roger' bin ich auch mit den Schauspielern sowie deren Charakteren bis zum Schluss nicht warm geworden.

          Eine Verfolgungsjagd ohne jegliche Spannung und Nervenkitzel. Die hoch angepriesenen Wendungen ahnen Thriller-Spezialisten schon von Anfang an und auch sonst sehe ich leider leider nicht wirklich viel was mich überzeugt hat. Steinigt mich nicht, aber ich schwimm dieses mal wohl gegen den Strom.

          Pluspunkte gibt es für Aksel Hennie, die allgemeine Filmlogik und die letzten 5 Minuten.

          • 7 .5

            "Headhunters" Yeah ! Endlich hab ich ihn geschaut. Einfach nur ein Irre Starker, solide Hartgebauter Thriller aus Norway! Hat mir sehr gut gefallen, und zwar nicht nur der Name^^ sondern der Film von Anfang bis Ende. Packend Interessant Spannend...Unterhaltung Garantiert, und Bereuen Quasi ausgeschlossen :D Lohnt sich also vollkommen, und ist versichert eine Empfehlung wert ;) Geiles Teil würd ich mal so feststellen. 7.5 Kopfjäger Punkte sind genehmigt ^^

            8
            • 7 .5

              Der schlitzohrige Personalvermittler Roger Brown bestiehlt den äußerst gefährlichen Elite-Soldaten Clas Greve und wird fortan zum Gejagten!
              Es beginnt ein unerbittlicher Survival-Trip, bei dem nichts so ist, wie es zunächst scheint...!
              ...
              Norwegische Thriller-Perle, die mittels ansprechender, wie auch geschickt konstruierter (Roman-) Story und überzeugend spielender Darsteller von Anfang bis Ende zu fesseln vermag!
              Klare Empfehlung!!!
              ...
              7 / 10 gewiefte Kunstdiebstähle

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              • 8

                Fazit: "Headhunters" ist schon ein sehr gelungener Film, der mit einer intelligenten Story überzeugen kann. Das Drehbuch wurde wendungsreich und recht logisch geschrieben, was mir gefallen hat. Hauptdarsteller Aksel Hennie macht seine Sache bestens, die restlichen Darsteller spielen da eine untergeordnete Rolle. So hat man sich auch nur bei der Figur Roger Mühe mit der Figurenzeichnung gegeben, was aber ausreichend ist. Dafür stimmt die Inszenierung und die Atmosphäre bietet eine tolle Mischung aus anfangs lockerer Filmkost, die hinterher erstaunlich ernst und packend wird. Da ist viel Tempo mit im Spiel, es gibt Action und Spannung und deshalb ist das sehr kurzweilig. Eine ordentliche Portion Gewalt rundet das Ergebnis souverän ab. Für mich ganz klar eine Empfehlung wert!

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                • 8
                  Loganzet 22.02.2017, 21:13 Geändert 22.02.2017, 21:14

                  Zu dem Film bin ich über die moviepilot.de - Vorhersage gelangt.

                  Ein ziemlicher cooler Actionkrimi/Thriller, der zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen lässt. Die Metaebene um die Themen Menschenkenntnis und Renomee verleihen dem Film eine positive Note.
                  Die Länge und das schnelle Erzähltempo verhindern zwar einen charakteristischen Tiefgang, tun der Qualität des relativ kurzweiligen Filmes allerdings keinen Abbruch.

                  Gefallen hat mir insbesondere der Auftritt von Game of Thrones Darsteller Nikolaj Coster-Waldau, auch die anderen Schauspieler agieren auf hervorragendem Niveau.

                  Darüber hinaus wird ein vermeintlicher Logikbruch am Ende noch charmant gelöst.

                  Ein spannender Film, den ich Freunden von kurzen, aber intensiven Erlebnissen empfehlen kann.

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                  • 9
                    sachsenkrieger 19.11.2016, 23:25 Geändert 19.11.2016, 23:25


                    Roger Brown ist (scheinbar) ein Arschloch, wie es im Lehrbuch für Arschlöcher steht. Einer, der beruflich im wahrsten Sinne des Wortes Köpfe jagt, und sich nebenbei, weil er beim Autofahren Klötze unter den Schuhen braucht, ein paar Euro dazuverdient, um seine (anscheinend) Extravaganz liebende Ehefrau auszuhalten. Ein besonders lukrativer Kopf, der zufälligerweise auch noch einen nun so gar nicht zu verachtenden Nebenverdienst einbringen könnte, erweist sich für den vom Erfolg verwöhnten Roger, allerdings als ziemlich harte Nuss. Denn der nutzt den kleinen Roger, nur als Sprungbrett zu neuen Ufern. Als dieser die Sache etwas zu persönlich nimmt, öffnen sich für ihn wahrlich die Tore der Hölle...

                    Na, das ist ja endlich mal wieder ein feines Stück Filmfilet für den Hausmann von Welt. Wenn es nicht so relativ schwer wäre, an diese europäischen Leckerbissen zu kommen, dann könnte mir die Filmpampe aus Holy Wood, mittlerweile kreuzweise den Puckel runterrutschen ... bis zum Allerwertesten. Naja gut, schon ein wenig hart das Urteil, aber was da in Europa hergestellt wird, zumindest in den meisten Nachbarländern unseres zentralgermanischen Heimatlandes, das kann sich mehr als sehen lassen. Gerade die Vielfalt des Vielvölkerkontinents, macht für mich den großen Unterschied aus. Morten Tyldum hat nach der Vorlage von Jo Nesbo, mit einem weitestgehend wasserdichten Drehbuch, unter Zuhilfenahme hervorragend aufspielender Schauspieler, einen lupenreinen, phantastisch schwarzhumorigen Driller inszeniert, der seinesgleichen sucht. Eine Reise durch alle Kreise der Hölle ... und wieder zurück? Wer weiß...

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                    • 10
                      ugurano 29.09.2016, 20:51 Geändert 31.10.2017, 17:19

                      lasst euch überraschen, ein Kunstfilm aus Schweden

                      • 7
                        smartbo 26.08.2016, 14:56 Geändert 29.08.2016, 14:04

                        Ein rasanter, auf Höchsttempo getunte Thriller, von Anfang bis zum Ende ohne Leerlauf spannend und fesselnd. Okay, einen Wermutstropfen habe ich: die Handlung und die einzelnen Szenen sind nicht gerade originell, weil man die eine oder andere Szene in ähnlicher Form schon mal irgendwann und irgendwo gesehen hat, so dass die Story ziemlich durchsichtig und relativ vorhersehbar ist.
                        Ja, ja die armen Norweger. Immer wurden sie in der Geschichte von den Dänen unterdrückt. In diesem Film konnten sie sich so richtig rächen und den Dänen zeigen, wo die Harke hängt. Fazit: der Film ist durchaus spannend und von daher ohne Wenn und Aber sehenswert.

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                        • 7 .5

                          Was ein Spaß!!
                          Spannend, brutal, witzig und extrem kurzweilig.
                          Zwar an einigen Stellen ziemlich drüber, aber insgesammt einfach nur geil.
                          Hat mich total positiv überrascht.

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                          • 7

                            Richtig spannender Thriller aus Norwegen. Nikolaj Coster-Waldau spielt hier grandios.

                            • 7 .5

                              Als großer Jo-Nesbo-Fan, der jeden seiner Romane verschlingt, wollte ich mir den Film eigentlich nicht ansehen, da ich vor ein paar Jahren bereits das Buch las.
                              Nun kam er aber kürzlich zu passender Zeit im TV und so guckte ich mal rein.
                              Die Story hatte ich noch im Kopf, eine Vorstellung der Personen aber nicht mehr.
                              Die Besetzung fand ich aber sehr gelungen. Die Story ist für einen Nesbo recht plump, das fiel mir schon beim Lesen auf, trotzdem hält sie mit den meisten Thriller mit und geht ein ungeheures Tempo. Kaum einen Film gesehen, der so kurzatmig ist.
                              Viel mehr will ich auch gar nicht verraten. Wer auf gute Spannung und Action steht, fernab von schlechten Hollywood-Dialogen, sollte sich diesen Film auf jeden Fall ansehen.

                              • 10

                                Einer der wenigen wirklich sehenswerten Psychopathenfilme. Um Längen besser und psychologisch realistischer als alles, was die Unsinnsfabrik Hollywood zu liefern vermag. Filme dieser Art zeigen uns deutlich, wie beschränkt und im Grunde minderwertig Hollywood doch eigentlich ist. Woran Tausende Amerikaner immer wieder scheitern, nämlich einen action- und spannungsreichen sowie brutalen Psychopathenfilm zugleich realistisch zu gestalten, das gelingt einem unbekannten Norweger. David schlägt Goliath, sowohl im Film als auch im Vergleich des norwegischen Regisseurs mit den stinkreichen Menschenfeinden, die in Hollywood ihre Filme drehen.
                                Ein weiterer Vorzug gegenüber den Hollywood-Machwerken: Obgleich es ein „Happy End“ gibt, sind Gut & Böse in dem Film über weite Strecken sehr relativ. Der Held selbst kommt zwar oberflächlich gesehen recht cool rüber, entpuppt sich aber als jemand, der, von Minderwertigkeitskomplexe geplagt, selbst in die Kriminalität abdriftet. Das sind wirklichkeitsnahe Charaktere, Menschen, wie sie wirklich sind, keine moralinübersäuert-geistlosen „Superhelden“. Durch diese Filme erringt der Film auch einen moralischen Sieg über den Abschaum Hollywoods.

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                                • 8
                                  RoboMaus 14.10.2015, 19:03 Geändert 14.10.2015, 19:50

                                  Alle Achtung - was präsentieren uns denn die Norweger hier?? So geht Thriller, konsequent von Anfang bis Ende, und immer noch eine Schippe drauf: jede Viertelstunde wird die Spannungsschraube eine Umdrehung angezogen. Dazu wohltuend frisch, mit einer Menge guter Ideen, die den Plot ständig in neue Richtungen lenken und praktisch unvorhersehbar machen, garniert mit einer gesunden Härte. Mehr muss man eigentlich gar nicht sagen.
                                  Lange habe ich nicht mehr an einem solch leckeren Süppchen geschlürft :)

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                                    Maniac 16.09.2015, 23:42 Geändert 16.09.2015, 23:45

                                    Sehr gewitzter, knallharter und doppelbödiger Thriller aus Skandinavien, der zumindest Ansatzweise Kult-Potential versprüht.
                                    Die teils grotesken Wendungen bewegten mich dazu, nach der Sichtung noch einmal Google zu befragen, ob Tarantino nicht doch irgendwo noch seiner Finger mit im Spiel hatte. Dem war nicht so und deshalb auch ein riesen Kompliment an der Stelle an Herr'n Tyldum.
                                    Der Film hat für mich eigentlich nur eine gravierende Schwäche. Der Schluss war mir dann doch ein wenig zu zahm. Da man das von den vorangegangenen etwa 95. Minuten jedoch nicht behaupten kann, ist dieser Makel aber leicht zu verkraften.

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                                    • 9

                                      Das nennt man wohl Spannungsbogen. Super spannend und fesselnd mit einer ordentlichen Portion dunkelschwärzestem Humor. Am Ende ein anderer Film als man Anfangs erwartet. Aber an dieser Stelle mag ich nicht zu viel verraten. Vorhersage war 6,7, dementsprechend die Erwartung. Trotzdem oder gerade deshalb hat der Streifen selbige bei weitem überstiegen.

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                                        FranziRick 31.08.2015, 18:58 Geändert 31.08.2015, 19:12

                                        Auch wenn die Charaktere nicht unbedingt sympathisch sind, streckenweise echt spannender Film. Der Sound von Tom Waits ist beachtenswert.

                                        • 9

                                          starker Film.

                                          • 10

                                            Saustarker Thriller mit genialen Wendungen,einer meiner Lieblingsthriller und totale Überraschung bei der Erstsichtung.
                                            Hätte ich nie erwartet das der mich so fesselt.
                                            Echter Tip.

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                                            • 9 .5

                                              Erstsichtung: 19.06.2015
                                              Vorhersage 7,5 --> Bewertung 9,5

                                              Headhunters braucht ein Stück bis er in fahr kommt. Sobald er aber einmal das Tempo angezogen hat ist er nicht mehr aufzuhalten. Man wird dann von einem extrem spannenden und harten Actionthriller geradezu überrollt und gefangen genommen. Dabei ist alles stimmig, Schauspielerbesetzung, Story, Atmosphäre und vor allem die Spannung.

                                              FAZIT: Genialer Norwegischer Thriller!

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                                              • 7

                                                Sehr ordentlicher Thriller mit interessanter Ausgangslage. Problem ist dass der Protagonist zu keiner Zeit sympathisch ist und das Ende dann einerseits hanebüchen andererseits kitschig gerät, das hätte man sich eigentlich erst von einem US Remake erwartet. Klingt jetzt eigentlich schlechter als es gemeint ist, definitiv überdurchschnittlich.

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                                                • 7 .5
                                                  Cayopei 05.04.2015, 11:44 Geändert 05.04.2015, 12:52

                                                  Ein Airbag aus dicken Polizei-Zwillingen ... da muss man erstmal drauf kommen. Einige Ideen mögen hanebüchen erscheinen, aber es handelt sich ja auch um keinen Dokumentarfilm sondern um eine Nesbø-Adaption. Gut besetzter, kühl fotografierter & rasant inszenierter Thriller - da gibt es nichts zu møckern bzw meckern. Bisweilen kann es ja schon ein Prädikat sein, wenn ein Film nicht eine Sekunde langweilt. Ich wette, es gibt bereits Pläne für ein (letztlich) halbgares Remake.

                                                  Nachtrag: A Hollywood remake of Headhunters is planned, with the British journalist and screenwriter Sacha Gervasi writing the screenplay. The rights to the English-language remake were sold to the American film studio Summit Entertainment in 2011 while the Norwegian film was still in production.

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                                                  • 8

                                                    Ein Kunsträuber legt sich in diesem norwegischen Thriller mit dem Falschen an, der im fortan das Leben zur Hölle macht!

                                                    Wow, also ich muss schon sagen, dieser Streifen hat mich wirklich äußerst angenehm überrascht! Hier geht es richtig zur Sache und dabei bleibt es eigentlich stets verhältnismäßig bodenständig. Wenn ein Auto mitsamt Insassen einen steilen Abhang in die Tiefe stürzt, geht der Wagen inklusive Inhalt fast vollständig zu Bruch, jedoch schlägt nicht automatisch eine Feuersäule gen Himmel, sobald der Wagen den Boden berührt. Und wenn hier jemand was auf die Fresse bekommt, verursacht das ganz offensichtlich erhebliche Schmerzen; es wird nicht völlig unbeeindruckt weitergekämpft, ungeachtet der Tatsache, dass womöglich sogar Knochen brechen.

                                                    Und was stellt "Headhunters" außerdem eindrucksvoll unter Beweis? Zwei Airbags sind doch besser als einer…

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