La Vie en rose - Kritik

La Môme

FR · 2007 · Laufzeit 140 Minuten · FSK 12 · Musikfilm, Drama · Kinostart
Du
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    Mein Fazit: Ein bewegender Film, der mehr Fragen hinterläßt als antwortet!

    Wer war diese Person? Das habe ich mich schon im Vorfeld gefragt, bevor ich mir diesen Film ansah. Und ich muss sagen, das ich gut daran getan habe, mir bei Wikipedia wenigstens eine Kurzbiografie dieser Sängerin durchzulesen. Ohne diese Informationen hätte ich den Film nicht so gut verstehen können. Obwohl Marion Cotillard zurecht den Oscar bekommen hat für diese grandiose schauspielerische Leistung, kommt nicht alles wirklich gut rüber, was im Leben dieser Sängerin passiert ist. Die Zeitsprünge sind dafür zur häufig und zu verwirrend!

    So wird auf ihre Liebschaften oder auf ihre Krankheit nicht wirklich eingegangen. Man weiß zwar, das sie krank ist, aber was sie genau hat, erfährt man einfach nicht. Ebenso kommt erst am Schluß heraus, das sie bereits 1933 ein Kind zur Welt gebracht hat und dieses kurze Zeit später an Hirnhautentzündung starb.

    Auch wird im Film stets ein Tross an Menschen um Èdith Piaf gezeigt, aber es wird nie deutlich, welche Rolle oder überhaupt welchen Namen diese Personen in ihrem Leben hatten. Der Film dreht sich voll und ganz um die Sängerin, die mit ihrer Gossensprache und ihrem teils kindischen Benehmen nie wirklich gelernt hat, ihre harte Kindheit zu vergessen und den Ruhm zu genießen. Sie ist im Grunde nie erwachsen geworden.

    Der Film lebt von der Musik. Die Atmophäre des Paris‘ im 20.ten Jahrhunderts mit dem Chanson kommt voll und ganz rüber, die derbe Lebensart und die rauhen Sitten auf der Straße kann man fast mit den Händen greifen. Ob Marion Cotillard selbst gesungen hat, weiß ich nicht so genau. Wenn ja, hat sie es bravourös gemeistert. Auch der Wandel vom Straßenmädchen zum Bühnenstar ist ihr absolut gelungen.

    Der Film ist, wie der Chanson selbst ist: Voller Traurigkeit im Herzen und als dessen sollte man ihn auch sehen!

    Anmerkung: Die Rezension stammt vom 25.03.2008.

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      Filigrano 17.02.2017, 00:58 Geändert 17.02.2017, 00:59

      eine der ganz ganz wenigen biopics die mich überzeugt haben. marion cotillard ist mit jeder pore edith piaf!

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        Erzählerisch teils unnötig zerfleddertes Biopic mit einer überragenden Schauspielerin: Oh Marion Cotillard, wie liebe ich Dich!

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          WithOpenEyez 28.12.2016, 20:07 Geändert 28.12.2016, 20:23

          Ganz gute, sehenswerte Verfilmung des tragischen Lebens der Sängerin Edith Piaf mit einer herausragenden Marion Cotillard. Es war letztendlich nicht zu lang (ging über 2 Stunden), die Zeitsprünge fand ich nicht 100% ideal, unbedingte Höhepunkte gab es nicht viele, was aber auch nicht stört, es ist halt so wie das Leben einer Person war und kein Hollywoodfilm. Liest man mal kurz über ihre Biographie, sieht man, dass es noch einiges mehr zu erzählen gegeben hätte. Es war alles in allem über weite Strecken eine emotional ansprechende und fesselnde Biographie. Edith hatte eine schlimme Kindheit, ihre Traumstimme und der frühe Kontakt mit Chansons war ihr Glück, genauso könnte man sagen ihr Unglück, denn auch im Rampenlicht ist nicht alles eitel Sonnenschein.

          Später lies sie auch öfters mal die Diva raushängen, man vernahm ein paar Mal so ein "natürlich kann ich, ich bin schließlich Edith Piaf" von ihr, da verwundert nicht, dass sie mehrfach die Ratschläge der Ärzte vernachlässigte und ihrer Bühnensucht nachgab, obwohl sie schon immer kränklich bis sogar ernsthaft krank war. Da Singen laut Eigenaussage ihr Lebenselixier ist und sie nicht ohne kann, einerseits verständlich, nur halte ich persönlich nix von der Einstellung, man wäre nur glücklich, wenn man im Jubel der Masse badet. So ein Glück steht auf äußerst dünnem Eis. Ich sehe hinter die Stimme und finde, dass "non, je ne regrette rien" (nein, ich bereue nichts) auf Piafs Leben gesehen nicht stimmt (zumindest so wie ich es interpretiere, ändern kann man die Vergangenheit ohnehin nicht). Zugeben, dass man im Leben Mist gebaut hat und nicht alles richtig gemacht hat, zeigt von wahrer Größe. Nun ja, Edith Piaf bleibt mit ihrer schönen Musik in Erinnerung, ob sie ein Vorbild war wage ich in Frage zu stellen. Marion Cotillard mit ihrer tollen schauspielerischen Leistung.

          • 8
            Altai 09.06.2016, 14:54 Geändert 09.06.2016, 16:08

            Irgendwo zwischen Armut & Prostitution wächst eine der charismatischsten und bemerkenswertesten Sängerinnen des vergangenen Jahrhunderts auf. Man könnte sagen das der Leidensweg den sie sie ging, sie zu der Frau gemacht hat die sie war. Vielleicht nicht besonders Reizvoll durch ihr Äußeres aber wie sagte Bryan Ferry so schön: "Mama says Beauty should be deeper then your skin" ihre Schönheit bestand vielmehr durch ihr einzigartiges Wesen und natürlich dank ihrer einzigartigen Stimme. Zeitweise im Bordell & Zirkus aufgewachsen, einige Schicksalsschläge abbekommen das Privileg gehabt Marlene Dietrich kennen zu lernen und anscheinend leider am Ende ihres Lebens doch den Lebensmut verloren zu haben, dennoch hat sie so viele Menschen ihrer und nach ihrer Generation durch ihre Musik inspiriert und berührt. Definitiv eine einmalige Künstlerin die es so nicht mehr geben wird. Der Film ist für einen Biopic ziemlich solide auch wenn mir die Einwirkungen der Kriegszeit im Film gefehlt haben (davon hat man leider nichts mitbekommen). Aber Frau Cotillard geht in ihrer Rolle so grandios auf das sie mehr als nur einen Oscar für diese Rolle verdient hätte.

            Ein schöner Musikgeschicht's Film, über eine charismatische Frau des 20. Jahrhunderts mit italienischer und berberischer Abstammung,die mit ihrer einmaligen Stimme nicht nur Frankreich sondern die ganze Welt erobert hat!

            LA VIE EN ROSE

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            • 7

              Sehr traurig, Tolle Rolle für Marion Cotillard. Film entspricht anscheinend nicht der Buchvorlage. Viele Zeitsprünge! Ein sanfter Film ....

              • 5 .5
                lieber_tee 01.05.2015, 01:45 Geändert 01.05.2015, 10:26

                1001 Filme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist.
                „Bring mich auf die Bühne zurück, ich muss singen, ich hab‘ doch keine Wahl!“
                Um Eindringlichkeit und Schwermütigkeit bemühte Piaf-Biografie, die als psychologisches Porträt angelegt aber doch nur eine monumentalen Kulisse eines französischen Denkmals ist.
                Obwohl in jeder Szene die beachtliche Hauptdarstellerin Marion Cotillard ihre Seele aus dem Leib spielt, zwischen ordinärer Zicke, eleganter Diva und krankes Drogen-Wrack die einsame Abgründigkeit und unfassbare Energie der „Spatzen-Göre“ sucht, ich spürte den Menschen Piaf nur ganz selten, denn zu fragmentarisch und zerfahren wirkt die sanft-unchronlogische Erzählweise. Garniert mit bekannten Liedern und einige famosen Plansequenzen bleiben alle Nebenfiguren austauschbar, die sorgsam nostalgisch-durchkomponierten Elends-, Hotel-, Bar- und Theater-Ausstattungen sind nur Fassaden.
                Schade, gut gespielt heißt halt nicht gleich ein guter Film.

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                • 6
                  Johnny_F 07.03.2015, 00:41 Geändert 07.03.2015, 00:43

                  Marion Cotillard ist eine Wucht. Ich könnte jetzt noch einen langen Absatz über ihre Leistung verfassen, aber ich denke, viel mehr muss man erstmal nicht dazu sagen.
                  Die Musik ist klasse und trägt den Film. Und die Kostüme und Ausstattung sind ebenfalls perfekt, die Kameraführung ist auf den Punkt. Obwohl das schon ausreicht, um den Film weiterzuempfehlen, hat mich die Machart des Films ansonsten unbefriedigt zurückgelassen:

                  Zu viele Zeitsprünge, oftmals ohne wirklich ersichtlichen Zusammenhang, machen es einem schwer, richtig in den Film einzutauchen - da wäre eine lineare Erzählweise in meinen Augen angenehmer und passender gewesen, einige gut platzierte und verknüpfte Rückblenden hätte man auch da einbauen können. So gibt es eigentlich keinen Handlungsstrang, den man als Haupthandlungsstrang verfolgen könnte, sondern man wird immer wieder zwischen den verschiedenen Episoden hin- und hergeworfen.
                  Ebenso wird es schwer, den Überblick über die Nebencharaktere zu behalten, die in den verschiedenen Stationen auftreten und leider teilweise unzureichend eingeführt oder plötzlich abserviert werden. Man weiß nie, ob sie von Bedeutung sind, oder ignoriert werden können, das strengt an. Generell überstrahlt Cotillard alles und jeden, und da den anderen Darstellern auch vom Drehbuch her nicht viel Raum gelassen wird, um ihre Rollen irgendwie einprägsam zu gestalten, verschenkt der Film hier auch Potential.

                  Kurz gesagt: Der Film ist eine Tour de Force von Cotillard, deren Schauspiel im Zusammenspiel mit der Musik größtenteils die Mängel vertuscht. Allerdings, dass muss ich trotzdem sagen: Wenn man sich einigermaßen für Biografien und die Musik einer Edith Piaf erwärmen kann, sollte man sich den Film einmal ansehen. Cotillard hat das verdient.

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                  • 10

                    Die beste Biografie, die ich bisher gesehen habe.

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                    • 8

                      Der Film, der mich lehrte, dass Marion Cotillard ein Göttin ist. O.O

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                      • 7 .5

                        Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und würde behaupten, dass etwa 80 % der User hier den Film nur bewertet/kommentiert/überhaupt angesehen haben, um den Grund zu erfahren, weswegen Marion Cotillard hierfür einen Oscar verdient hat. Und ich muss sagen, dass Marion Cotillard zu Recht ihren Oscar erschauspielert hat.
                        Diese Biographie ist ihre Paraderolle. Sie übermittelt das Leben und die Exzentrizität der französischen Chanson-Sängerin fabelhaft. Sie spielt mit so einer Leidenschaft und Inbrunst wie man es nur selten sieht. Absolut grandios.
                        Allerdings stört mich das auch ein wenig. Logisch, dass bei einer Biographie der Fokus auf der entsprechenden Person liegt, allerdings finde ich dass das hier ein wenig zu überstrapaziert wurde. Die anderen Personen in ihrem Leben erfahren viel zu wenig Achtung. Eigentlich schade, da es bei manchen Charakteren lohnenswert gewesen wäre ein bisschen mehr ins Zentrum zu rücken.
                        Jedoch ist diese Biographie einer Sichtung auf jeden Fall wert, alleine schon wegen der Musik.

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                        • 5

                          Regisseur und Drehbuchautor Olivier Dahan inszeniert mit „La vie en rose“ ein äußerst schlampig und dilettantisch erzähltes Biopic über eine der berühmtesten Chansonsängerinnen des letzten Jahrhunderts. Abgesehen von der überragenden Leistung der Schauspielerin Marion Cotillard und den zahlreichen eingespielten Liedern von Edith Piaf, kann „La vie en rose“ lediglich mit zahlreichen unmotivierten Zeitsprüngen und blassen Charakteren aufwarten. Ein in sich vollkommen unstimmiges Konglomerat an biographischen Stationen, die mühsam abgearbeitet werden und sich „La vie en rose“ letzten Endes vielmehr von Chanson zu Chanson hangelt, als sich tatsächlich für das Leben der Künstlerin zu interessieren. Das Potential seiner großartigen Hauptdarstellerin wurde somit fahrlässig verschenkt.

                          • 8

                            Stark gemachte Musiker-Biografie, die anderen sehr gute Werken des Sub-Genres in nichts nachsteht ("Ray", "Walk the Line", "The Doors", "Tina"). Genau die richtige Mischung aus der Dramatik des facettenreichen Lebens von Edith Piaf und den Chansons, die sie berühmt machten. Allen voran natürlich 'Je ne regrette rien', das mit der kompletten Entstehungsgeschichte dargestellt wird und ihr untrügliches Gespür dafür zeigt, dem Gehör zu schenken, der sie letztlich mit diesem Lied unsterblich gemacht hat. Mehr kann man kaum erwarten.

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                            • 9

                              19. Dezember 1915, Paris, "die" Stimme des Chansons wird geboren.
                              "La vie en Rose" ist eine wahnsinnig packender Film. Statt eines Biopics mit den üblichen Stationen, wird hier mehr Wert drauf gelegt, die Persönlichkeit Edith Piaf zu erforschen. Was hat sie ausgemacht, welche Macken hatte sie, was hat sie getrieben und motiviert!?!
                              Der Film ist so hervorragend ausgestattet und dekoriert. Man fühlt sich als würde man in einem Fotobildband von Robert Doisneau schweben. Olivier Dahan hat ein hervorangendes Fingerspitzengefühl alle Beteiligten von damals so ehrlich und menschlich zu zeichnen und die Regie ist einfach stimmig.
                              Innovative Kamerafahrten, verdammt gutes Timing, und immer für eine kleine Überraschung gut und mit Hingabe gemacht. Über alle Schauspieler kann man nur sagen, sie müssen wohl aus Verehrung für Piaf, das allerbeste aus sich herausgehohlt haben.
                              Edith Piaf - Ohne Liebe ist man nichts. Starke Frau, starke Stimme, starker Film.

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                              • 10

                                Dieser Film hat mich sowas von mitgerissen. Das Leben von Edith Piaf war so bewegend, dramatisch und unglaublich fesselnd. Marion Cotillards Leistung war einfach überragend, noch nie hat mich eine Schauspielerin so überwältigt. Es war die beste Performance die ich je von einer Schauspielerin gesehen habe. Der Oscar war sowas von verdient und auch das Make up, wie die Macher es geschafft haben Cotillard in Edith Piaf zu verwandeln ist wahrlich beeindruckend. Für mich bleibt Marion Cotillard die beste Schauspielerin auf diesen Planeten und "La Vie en rose" ist ehrlich eine der besten Biographien die ich je gesehen habe, wirklich ganz großes Kino.

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                                • 8

                                  ... tolle Schauspielerin :-)

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                                  • 6

                                    Weniger wäre mehr gewesen. Man hätte gut daran getan sich auf einige Kernpunkte der Biographie zu konzentrieren, anstatt dem Zuschauer das Ganzen brockenweise, ohne erkennbaren Zusammenhang, als einziges Rätsel und/oder auch noch in kaum nachvollziehbarem Zeitkontext hinzuwerfen. Eventuell war das bei dieser Lebensgeschichte kaum möglich.
                                    Neben der Hauptfigur durfte keine andere Figur wachsen, alle blieben Beiwerk während die Hauptdarstellerin um ihr Leben overactete. Ansehen darf man sich den Streifen allemal, man sagt der Darstellung ja auch einige Authentizität nach. Die Maske, welche mir zunächst stark übertrieben erschien, ist, nach einer kurzen Bildrecherche der Originalperson, tatsächlich bemerkenswert.

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                                    • 7 .5

                                      Die Rolle der Edith Piaf mag anderen Leuten gefallen.
                                      Marion Cotillard spielt Piaf aber mit einer solchen Authentizität, dass man regelrecht gefesselt wird. Selten war eine Biografie so überzeugend.
                                      Völlig zu Recht einen Oscar wert.

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                                      • 10

                                        Es gibt wohl kaum eine bessere Schauspielerin auf der Welt als Marion Cotillard (neben Natalie Portman). Sie ist der Lichtpunkt im sonst eher langatmigen Biopic.
                                        Ich hab mir den Film dreimal hintereinander angesehen, weil ich fasziniert von Marion war. das sie eine 20-Jährige sowie 50-Jährige darstellen konnte, war echt beeindruckend! Der Oscar war sowas von verdient!!!

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                                        • 6

                                          In diesem Film wird über das Leben von Edith Piaf erzählt. Mit einer tollen Aussicht von Paris, wunderbare Musik und eine toll gespielte Schauspielerin (Marion Cotillard). Leider wurde es auch manchmal verwirrend, dazwischen wurde immer von der Vergangenheit erzählt.

                                          • 7

                                            Es bedurfte schon einer furiosen schauspielerischen Leistung von Marion Cotillard, um mich bei diesem etwas eigenwilligen und sprunghaften Biopic bei Laune zu halten. Mag sein, dass ich im Vorfeld gerade mal die bekanntesten Chansons von Edith Piaf kannte und deshalb einen linearen Erzählstil à la "Walk the Line" oder "Ray" erhofft hatte. So gesehen fiel es etwas schwer, einen Überblick über sprunghaft präsentierte mehr oder weniger wichtige Episoden aus ihrem Leben und insbesondere über schnell auftauchende und noch schneller verschwindende (und irgendwann wiederkehrende) Liebhaber, Gönner und Mentoren zu behalten - für das tiefere Verständnis so mancher Szene war ein nachträgliches Lesen von Piafs Kurzbiografie vonnöten. Spätestens dann war mir klar, dass ein lückenloser Aufklärungsunterricht über das Leben der Chanteuse wohl ein hoffnungsloses Unterfangen gewesen wäre.

                                            • 6 .5

                                              Episodenhaft wird die Geschichte von Edith Piaf geschildert, wobei das exzessive Leben der französischen Chansonsängerin zwischen Alkohol und Drogen, sowie die zahlreichen Affären im Mittelpunkt der Handlung stehen. Ob die glänzende Marion Cotillard, den Oscar für ihre Darstellung verdient hat, steht dabei wirklich außer Frage, denn sie hat die schwierige Diva perfekt kopiert. Leider fehlt es, wie so oft, an der konkreten Struktur des Streifens, denn alles wirkt wirr zusammengewürfelt und der rote Faden springt ständig zwischen den Zeitebenen hin und her. Es ist auch schade, dass manche Elemente einem einfach nur hingeworfen werden, ohne näher erklärt zu werden. Ihre Krankheiten, das Schicksal ihrer Tochter und die Parallelen zu ihrer eigenen Kindheit bleiben der Interpretation durch den Zuschauer vorbestimmt und werden im Film leider nicht näher beleuchtet.

                                              • 7 .5

                                                Edith Piaf ist eine wahre Künstlerin,die ihre Leidenschaft lebte.
                                                Sie litt doch sie liebte es zu singen.
                                                Der Film zeigt ihr Leben recht überschaubar (wenn man aufpasste ^^' )
                                                ..ich konnte doch erst beim 2. Schauen richtig folgen
                                                Und wenn man sich nicht mit ihrem Leben beschäftigt hat,dann versteht man wohl gar nichts xD
                                                Musik war natürlich wundervoll <3
                                                Marion Cotillard hat Edith Piaf meiner Meinung nach großartig verkörpert! Ich wusste erst gar nicht,dass sie es ist!
                                                Davor kannt ich sie nur von "Big Fish". Sie hat sich seitdem sehr gesteigert.
                                                "La vie en rose" weckte meine Begeisterung für den Spatz von Paris *schmacht*

                                                • 7 .5

                                                  Für mich im Großen und Ganzen eine Glanzleistung vor allem von M. Cotillard!

                                                  • 6 .5

                                                    Ein Film über eines der größten Diven der Musikgeschichte.
                                                    Von dieser Frau hatte ich weder was gehört oder gesehen, aber ihre lieder habe ich schon öfters irgendwo aufgeschnappt.

                                                    Mit einer Laufzeit von 140 Minuten ist es ein echter Schinken.
                                                    Edith Piafs Leben wird hier in jeder einzelheit erzählt, von ihrer Kindheit bis zu ihrem tode. Ich fand Marion Cotillard in der Rolle sehr unsympatisch, ob es wohl daran lag das die echte Edith so war...

                                                    Es ist ein Künstlerisch wertvolles Epos, aber irgendwie nicht so mein Ding.