Transformers 4: Ära des Untergangs - Kritik

Transformers: Age of Extinction

US · 2014 · Laufzeit 166 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
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    Spacekid 24.02.2018, 16:23 Geändert 24.02.2018, 16:32

    Story: Transformers
    Action und Effekte: ganz ok
    Spannung: vorhanden
    Alles in allem ein guter (Transformer!)Film

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      Coopi and the Machines... One of an unfullfilled kind...This is no real steel, not just because we've got marky mark instead of wolverine...

      Gesehen, von Bildgewalt erschlagen, von Qualitätsmängeln aufdringlich belästigt und letztlich froh, ihn trotz Transformers und Dinos vergessen zu dürfen.

      Wäre der Film insgesamt nicht derart unausgegoren, könnte ich mich über die geliebten Kindheitserinnerungen mit großem Budget inszeniert wirklich freuen.
      So jedoch wird das Ergebnis den verklärten Erinnerungen ebensowenig gerecht, wie es Transformers 4 nicht möglich ist, die Filmreihe nach der gesunkenen Qualität seines Vorgängers wieder in lobenswertere Gefilde zu führen...

      So viel falsch Gelaufenes ist kein zufälliges Ergebnis oder ein nach hinten losgegangenes Experiment. Hier wurden schlicht zuviele hinderliche sowie nachteilige Entscheidungen getroffen.
      Modernes Blockbusterkino sollte mehr tun, als hektische, unsinnige Oberflächlichkeiten in Form von teurer Optik auf eine Leinwand zu projizieren...

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      • 6 .5
        AceVentura 09.01.2018, 09:59 Geändert 09.01.2018, 10:00

        Hab ihn jetzt das 4x geguckt und jedes Mal fand ich ihn ein wenig schlechter. Der Höhepunkt wurde gefühlt nach 45 Min erreicht und dann wurde einfach nur alles zerstört. Trotzdem wurde ich immer wieder bei bestimmten Szenen sprachlos, wie krass sie eigentlich die Städte demontieren. Mark spielt sich selbst, da fand ich Shia als Hauptdarsteller wirklich besser. Kommt nicht an den 3ten Teil ran.

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          sachsenkrieger 10.11.2017, 22:48 Geändert 10.11.2017, 22:48


          Wozu immer wieder über irgendeinen Firlefanz aufregen, wenn man z.B. sein ganzes Leben in einem Land lebt, das immer noch keine Verfassung hat? Optisch ist das, was Michael Bay verzapft ... von den Lebenden trinkt lediglich Ridley Scott sein Wasser aus demselben Brunnen, immer noch alleroberste Referenzklasse. Wenn man nicht den vollkommen zwecklosen Versuch unternimmt, der Story zu folgen bzw. nach einer zu suchen, kann man gut unterhalten werden ... und Optimus Primes markige Sprüche lassen schon ab und an mal uralte Triebe erwachen ... die Omo-Trommel mit den Matchbox-Autos aus dem Keller zu holen?

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          • 5 .5

            Popcornkino halt. Keine Story, Klischeehafte Figuren und viel Action. Das aber über 2 Std, ist mir einfach zu viel. Die Action ist auch diesmal solide, und nicht mehr so Top wie im 3ten Teil.

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              So lange es Profit bringt wird es gemolken, egal ob es Sinn macht oder nicht. Diese altbekannte „Sequel“ Regel findet nun auch hier Anwendung und schiebt dem Ende der „Transformers“ Trilogie noch einen weiteren Film nach der deutlich den Auftakt einer neuen Trilogie bilden soll. Neu ist daß Shia LeBeauf gewichen ist und nun Mark Wahlberg die Hauptrolle hat, er spielt einen Techniker der durch Zufall und ungewollt in das Szenario verheddert wird. Allerdings wird selbst ein Klasseakteur wie er hier nur zu einer Reinen Schießbudenfigur in einem Film der nur eines ist: Overkill. Die Story welche auf in 90 Minuten hätte erzählt werden können wird auf fast drei Stunden gedehnt um so ein Actionszenario an das andere zu reihen und wann immer man glaubt gerade das absolute Highlight zu sehen legt der Film spielend noch eins drauf. Dies dürfte in Punkto Krawall ect. Definitiv das Highlight des Jahres sein, auch darin was Hochglanz, Coolness angeht. Trotzdem ist es nur eine schicke Verpackung mit wenig Inhalt da man sich sicher an einigen Szenen einfach nur erfreuen kann (wenns so richtig ordentlich scheppert); aber wer will das fast drei Stunden lang tun? Eben. Über die inhaltlichen Differenzen oder Mängel lohnt es sich dabei garnicht erst zu diskutieren und sie lang aufzuführen: dies ist Videospielkino für ein Junges Publikum und anstrengendes Giganto Entertainment daß in nahezu allen Belangen maßlos übertreibt.

              Fazit: Videospiel auf der Leinwand mit unfassbarer Gigant-Action und völlig überzogener Lauflänge, dafür inhaltlich sehr oft zu gewfühlsarm!

              Videoreview von mir:https://www.youtube.com/watch?v=Lbn7jB4hhTQ

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              • 4 .5

                Imagine Dragons hat ganz gute Mucke gemacht.
                Mark Wahlbergs Figur ist weniger nervig als LaBoef.
                Die Propaganda ist etwas weniger offensichtlich, da dieses völlig überflüssige Marine-Team nicht mehr dabei ist.
                Da hören die positiven Sachen fast auf. Na klar, Effekte sind spitze und wer will denn keine Aliensuperroboter auf feuerspeienden Aliensuperroboterdinos sehen?
                Das ganze dauert viel zu lange, die Handlung ist ziemlich egal. Genauso wie Wahlbergs Tochter. Meine Güte nervt die rum und ist dazu auch noch bis auf eine Szene gänzlich überflüssig. Mit ihrem Freund verhält es sich genauso. Der skrupellose Dr. Frankenstein-Großkapitalist wird am Ende noch der gute Kumpel. Und natürlich ist nicht der US-Staat böse, sondern nur ein hinterhältiger CIA Mann, von dem der Präsident natürlich nichts weiß. Ansonsten sind alle gute weiße Amerikaner, die die Welt retten.
                Die Dialoge... nun ja. Es gibt sie, und eigentlich spricht nicht nur Bumblebee in Versatzstücken aus anderen Filmen und beliebigen Klischees, sondern alle Charaktere.
                Mir hat er trotz allem besser gefallen als der dritte. Weiß nicht so recht, warum, vllt., weil der dritte noch deutlicher Propaganda war. Hier tritt eher der Aspekt der Dauerwerbesendung in den Vordergrund. Für Autos, Red Bull und Spielfiguren.

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                  Canis Majoris 29.06.2017, 23:13 Geändert 29.06.2017, 23:14

                  Ja, der Untergang ist nah...

                  Man bedenke, ich als altes Spielekind, was noch mit original Transformers in den 80ern spielte, bewertete Teil 1 mit 10/10.

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                  • 10

                    Habe mich jetzt seit langem dazu aufgerafft, den Film endlich mal anzuschauen, da ich nächste Woche eventuell in den neuen Teil ins Kino gehen möchte. Ich war wirklich positiv überrascht. Sehr starkes Zerstörungsspektakel mit jeder Menge Action. Jetzt bin ich mir definitiv sicher, dass ich nächste Woche in den neuen Teil gehen werde. Freue mich schon darauf.

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                      Mein Fazit:

                      Eigentlich bin ich ja zu alt für diese Art von Filme. Manches, was ich in den letzten Jahren gesehen habe, konnte ich nur mit einem müden Lächeln betrachten oder lehnte es gar gleich ganz ab. Bei den Transformers ist es von Anfang an anders gewesen. Obwohl ich nie die TV-Serie gesehen habe, zogen mich die Autos, die sich in meterhohe Roboter verwandeln, magisch an. Und ich kann noch nicht einmal erklären, warum!

                      Hier tritt nun Mark Wahlberg als Cade Yeager in Erscheinung, ein Erfinder, der in Texas am Rande des Existenzminimums lebt und seine Tochter Tessa (Nicola Peltz) allein großzieht. Er behütet sie ziemlich stark, lässt ihr wenig Freiraum, obwohl sie schon im letzten Highschooljahr ist und allmählich die Luft der Freiheit schnuppert. Umso erschütterter ist Cade, als sich plötzlich herausstellt, dass Tessa schon einen Freund hat, einen smarten Rennfahrer mit Ambitionen zu Höherem. Der Vater ist in seinem Stolz verletzt und muss sich dann auch noch um Optimus Prime kümmern, der offenbar „verletzt“ in einem alten Theater still und leise gelitten hatte und dem die Kraft fehlt. Optimus Prime hat nach dem Debakel von Chicago (3. Teil der Transformers-Reihe) seinen Glauben an die Menschheit verloren, doch er dankt Cade dafür, dass er ihn wieder zum Leben erwacht hat. Und so beginnen sie mit einigen wenigen Autobots, dem Ursprung des ganzen Übels auf den Grund zu gehen und wieder muss die Erde mächtig wackeln; die Autobots können einfach nichts heile lassen. Aber es geht um nichts Geringeres als um die Menschheit selbst!

                      Michael Bay hat mich auch dieses Mal wieder mit seinem Werk überzeugt. Obwohl die Autobots Maschinen sind, wirken sie zum erheblichen Teil auch menschlich. Anders kann ich mir meine eigene Faszination für die liebevollen Roboter nicht erklären. Sie zeigen menschliche Züge (Zickereien, Streiteren und schließlich auch Loyalität, Freundschaft und Treue) und das ist einfach sympathisch. Das eine oder andere Mal überkam mich eine Gänsehaut, wenn die Autobots plötzlich Gefühle zeigen (zumindest sieht es so aus).

                      Und wieder kracht es gewaltig, eine dunkle nicht vom Präsidenten autorisierte Macht ist auf der Jagd nach den noch zuletzt verbliebenen Autobots und sie schrecken vor nichts zurück. Auch Todesfälle sind zu beklagen. Es fliegt wieder einiges durch die Gegend und das tüncht auch so ein bisschen das schwache Drehbuch über. Je lauter es kracht, desto dünner die Geschichte. Man kann nicht alles haben!

                      Die Akteure haben mich soweit schon überzeugt, Cade Yeager ging mir zuweilen auf den Keks mit seiner Überbehütung. Na gut, dass er nicht unbedingt sehen wollte, dass seine Tochter einen jungen Mann küsst, kann ich ja noch vertragen, aber diese Zickerei ging fast den ganzen Film. Das war nicht so erfrischend.

                      Ansonsten kann man sich gut unterhalten lassen – reinstes Popcorn-Kino! 85% bekommt er von mir.

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                      • 5 .5

                        das Ganze mit 166min Laufzeit dauert einfach zu lange durch die ganzen langgezogenen cgi action Szenen vergisst man oft zwischendurch worum es da eigentlich geht gilt eigentlich für alle Teile. Aber hat mir irgentwie besser als der 3te Teil gefallen. Mark Wahlberg wie immer Top!

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                          Gabe666 23.04.2017, 23:18 Geändert 24.04.2017, 00:32

                          Was hab ich eigentlich erwartet? Dass Michael Bay von heute auf morgen wieder einen ansehnlichen Actionfilm inszeniert? Sicher nicht. Aber er hätte es nach den letzten beiden Totalkatastrophen doch wenigstens ein bisschen besser machen können. Zumal diesmal auch eine frische Besetzung am Start war, die vielleicht besser hätte etabliert werden können als damals Shia LaBeouf und Megan Fox (gute Güte, das ist auch schon wieder 10 Jahre her!).
                          Tja, Fehlanzeige. Ich bin natürlich selbst schuld, dass ich mir das angesehen habe, ist mir Bays Unvermögen doch mittlerweile zu Genüge bekannt. Neugier, oder eher der berüchtigte Autounfall-Effekt, obsiegte jedoch. Verbunden mit dem Vergnügen, hinterher einen ordentlichen Verriss schreiben zu können. Und ein klein wenig Hoffnung, dass man diesmal keine so große Kacke serviert bekommen würde.
                          Sämtliche von Bays Markenzeichen, die seine Filme nach "Die Insel" so unerträglich machten, sind auch hier in Fülle vorhanden. Fassen wir schnell zusammen: eine idiotische Handlung mit unnötigen Wendungen und ohne erkennbare Spannungskurve, viel zu hektischer Schnitt, sinnlose Zeitlupen, absolut grottiges Schauspiel in beide Extreme (entweder apathisches Herumstarren oder maßlose Übertreibung), unerträglicher Idiotenhumor (mir ist bewusst, dass sich der Film an Kinder richtet, aber solche dämlichen Witze hätten mich nicht mal als Sechsjährigen zum Lachen gebracht), absolute Unsympathen als Hauptfiguren, lächerliche Sprüche und Dialoge ("Du hast keine Seele!" "Deswegen kenne ich auch keine Furcht!" - Oh Mann!; außerdem wiederholt sich hier eine der dümmsten Dialogzeilen überhaupt: als der Oberbösewicht zum Leben erwacht, stellt er sich, wie auch im ersten Teil, als erstes vor - in dem Fall: "Ich bin Galvatron!"; Junge, wir wissen schon längst, wie du heißt! Und die wissen das auch! Was also soll das?!), bescheuerter Pathos, Patriotismus bis zum Abwinken, Logiklöcher, so weit das Auge reicht und Product-Placement ohne Ende (diesmal sogar in einem besonders dreisten Fall: die Präsentation des formbaren Metalls, aus dem die Transformers bestehen, wird genutzt, um selbiges mal eben in einen Lautsprecher einer bekannten Firma zu verwandeln!).
                          Das Traurige ist, dass sich zwischen all diesen haarsträubenden inszenatorischen Fehlentscheidungen tatsächlich ein paar richtig gute Ideen verstecken. Der Prolog, bei dem man eine alternative Version des Aussterbens der Dinosaurier zu Gesicht bekommt, ist beispielsweise klasse gemacht. Davon hätte ich gerne mehr gerne gesehen! Leider wird diese Szene viel zu schnell und viel zu abrupt abgebrochen.
                          Im weiteren Verlauf gibt es zwischendurch ein paar wirklich toll gemachte Kamerafahrten, die dann nur meist leider in einen weiteren idiotischen Dialog oder eine schlecht geschnittene Actionszene münden. Sehr gut sind natürlich sowieso die Effekte und der Soundtrack. Linkin Park sind zwar diesmal nicht mehr dabei, der Song "Battle Cry" von Imagine Dragons, welcher hier in mehreren Kampfszenen zu hören ist, ist aber richtig cool. Nur würde man sich eine bessere Verwendung dafür wünschen. Die hervorragenden Special-Effects und die epische Musik werden völlig verschwendet.
                          Ähnlich sieht das auch bei der Besetzung aus. Mark Wahlberg wirkt extrem unmotiviert und als genialer Wissenschaftler kein bisschen glaubwürdig, Nicola Peltz macht den ganzen Film nichts anderes, als hübsch in die Kamera zu glotzen oder wie ein aufgescheuchtes Huhn hin- und herzuirren. Jack Reynor als ihr Freund ist vollkommen blass und zudem irritiert es, dass er zuerst als furchtloser Rennfahrer etabliert wird, nur um in den späteren Actionszenen zum absoluten Weichei zu mutieren. Eine dermaßen schlechte Schauspielführung, verbunden mit unausgegorener Charakterisierung, erlebt man echt selten. Und einen eigentlich versierten Charakterdarsteller wie Stanley Tucci zum unerträglichen, hyperaktiven Nervbolzen zu machen - sowas schafft auch nur Michael Bay. Ich gratuliere.
                          Die einzige wirklich gute Schauspielleistung findet man bei Kelsey Grammer, der einen einigermaßen charismatischen Antagonisten abgibt. In seinem Fall war die Goldene Himbeere wirklich nicht berechtigt. Wobei er einem angesichts seiner extrem abgedroschenen Dialogzeilen wirklich fast schon leid tun kann. Er macht aber noch das Beste draus.
                          Daneben stößt einem auch Bays Frauenbild wieder sauer auf. Nicola Peltz hat keine andere Daseinsberechtigung, als zur Wichsvorlage herzuhalten. Bingbing Li (Ada Wong aus "Resident Evil 5") hat zwar eine coole Martial-Arts-Nummer bekommen, verkörpert aber nur eine Klischee-Asiatin. Und Sophia Myles ist kaum präsent.
                          Im Zusammenhang mit Bingbing Li muss natürlich noch erwähnt werden, dass hier extrem vor China gebuckelt wird, um vor allem diesen Markt zu erschließen. Der Showdown findet in Hongkong statt und es wird während der ganzen Zerstörung mehrmals betont, dass die Regierung alles tun wird, um die Bevölkerung zu schützen. Wovon man nur lustigerweise nichts sieht.
                          Ziemlich widerwärtig ist dabei auch die absolute Missachtung menschlicher Kollateralschäden bei den Zerstörungsorgien in der Stadt. Es wird kaum betont, dass Menschen dabei ihr Leben lassen.
                          Zudem stört auch, dass bei eben diesen Zerstörungen wirklich nichts ohne mindestens zwei, drei Explosionen oder zumindest riesige Funkenschauer geht, was nicht nur übertrieben ist, sondern einen nach einer Weile einfach nur noch anödet. Zumal der Film mit gut 165 Minuten auch viel zu lang ist.
                          Der letzte Kritikpunkt betrifft die titelgebenden Roboter, die erneut auf idiotische Weise vermenschlicht werden. Was soll dieser klischeehafte Samurai-Transformer? Und dieser lächerliche schießwütige Redneck mit Bart? Dass sich ausgerechnet Ken Watanabe und John Goodman für die Vertonung dieser nervtötenden Figuren hergegeben haben, ist echt unfassbar.
                          Und der zuvor groß angekündigte Auftritt der Dinobots ist auch eine einzige Enttäuschung. Reine Abziehbilder ohne eigenen Charakter, die im Showdown nur als Erfüllungsgehilfen herhalten dürfen.
                          Zusammenfassend betrachtet eine einzige gigantische Verschwendung von Geld und Talent. Es ist unbegreiflich, wieso die Leute dafür immer noch in Scharen ins Kino strömen. Ich rege mich darüber mittlerweile schon längst nicht mehr auf. Ich bin einfach nur noch resigniert und traurig. Was könnten ein fähigerer Regisseur und Drehbuchautor nur daraus machen? Es ist einfach nur verdammt schade.
                          Ich bin mit meiner Wertung zu den Filmen konsequent immer weiter nach unten gegangen. Bisher habe ich mich gescheut, einem von ihnen keine Punkte zu geben. Sogar dieser hier bekommt wegen der wenigen positiven Aspekte gnädigerweise noch einen halben. Denn vom Können der Effektkünstler bin ich nach wie vor beeindruckt. Für den fünften Teil sehe ich dann aber wirklich schwarz.

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                            lieber_tee 31.03.2017, 17:23 Geändert 31.03.2017, 18:19

                            Ära des bombastischen Blödsinns.
                            Ist Michael Bay ein Auteur? In gewisser Weise schon. Keiner kann so wie er Frauen als Autos ab-filmen, Lärm als Dauergeräuschpegel erzeugen. Seine Fetische glänzen in der untergehenden Sonne eines Militär-Spielplatzes der infantilen Männlichkeit. Seine Filme bestehen nur aus Finalen, eine Spannungskurve kennen sie nicht. Bay erfüllt sein Versprechen. Wenn du ein Ticket für Transformers kaufst, dann weißt du was dich erwartet. Du wirst visuell geschlagen und erschlagen, in deinem Kinosessel zerdrückt und geschmolzen, völlig belämmert wankst du nach dem Ende verstrahlt ins Tageslicht.
                            Das Problem ist die Maßlosigkeit. Bay, der Regisseur der Übertreibung. Die Laufzeit ist zu lang, die Handlung zu verworren, die Musik zu aufdringlich, das Produce-Placement auch. Die endlosen Action-Sequenzen, die herab-schießende Kamera-Arbeit und die überwältigende Dummheit des gesamten Konzepts sind maßlos. Epische Kämpfe treffen auf epische Kämpfe, zig Story-Lines wirbeln durcheinander, der ganze Verlauf ist ein tosender Brei. Zerstörung der Zerstörung wegen. Transformers 4 ist voll-gepumpt mit Figuren die keine Bedeutung haben. Im bombastischen Wahnsinn gibt es kaum noch einen guten Witz, der für die notwendige, ironische Distanz sorgt. Die Vater-schützt-seine-Tochter-und-muss-lernen-ihr-Selbständigkeit-und-Paarungswilligkeit-zuzugestehen-Geschichte ist peinlich.
                            Bays vierter Transformer ist so kurzlebig wie das Plastikspielzeug für das er wirbt. Spezialeffekte, 3-D, Actionsequenzen sind Technologisch auf neustem Stand, aber alles wird mit einer filmischen Absurdität pulverisiert, da gibt es im heutigen Kino kaum etwas Vergleichbares.
                            Wer kann eigentlich zwischen den Transformers-Filmen noch unterscheiden? Gleichschaltungskino für die Masse. Letztlich ist ein Franchise entstanden, das die Fans so gedeihen haben lassen und jetzt bekommen sie was sie verdienen.
                            Willkommen in der Ära der Auslöschung. Und ich bin dabei, so wie ich mit schlechtem Gewissen auch beim Autounfall gaffe.
                            4-mal wegen Blähungen aufs Klo gegangen.

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                            • 6 .5

                              Verstehe die negativen Bewertungen leider nicht ganz. Hat mich und meine Jungs gut unterhalten. Mords CGI Spektakel, was man ja auch erwartet

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                              • 8

                                Nachdem sich die beiden Hauptdarsteller aus den ersten drei Teilen nun Endgültig verabschiedet haben,wurde mit Mark Wahlberg einer der aktuellen Hollywood Superstars verpflichtet.
                                Wer sich auf Transformers einlässt bekommt ein Science-Fiction Aktion Spektakel der besonderen Form.
                                Hier geht es nicht um Sinn oder Handlung,man sollte sich einfach von den Bildern und der Action leiden lassen.
                                Ich hab mich in den mehr als 2,5 Stunden Laufzeit sehr gut unterhalten gefühlt.
                                Teil 1 ist ist für mich nach wie vor der beste der Reihe,2,3 und 4 für mich auf einen Level....

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                                  Cairac 19.02.2017, 22:28 Geändert 19.02.2017, 22:29

                                  Ich halt mich hier ganz kurz: 1-3 kommen gut weg, da sie zusammenpassen und den Transformers Charme transportieren. 4 will einfach alles (sinnloserweise) überbieten. Mehr ist nun mal nicht immer besser. Da kann auch das kurze und nicht wirklich relevante Einschreiten der soviel Story-Optionen bietenden Dinobos etwas ändern.

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                                  • 4 .5

                                    Absoluter No-Brainer. Die erste Stunde enthält noch homöopathische Spuren von Handlung, danach folgen quasi anderthalb Stunden Endkampf; die reinste CGI-Orgie. Die Kameraarbeit ist gut, die Effekte sind es größtenteils auch. Der Rest: Schwamm drüber.

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                                    • 3

                                      Ich versuche zwar, aus all dem Schrott das wertvolle zu sehen, aber es geht einfach nicht.

                                      Transformers 4 schafft es sich von einem Tiefpunkt zum nächsten zu katapultieren.

                                      Ich habe schon lange nicht mehr so einen scheiss gesehen!

                                      Nicht einmal Mark Wahlberg schafft es diesen Film zu retten und das obwohl ich ihn eigentlich mag. Aber hier ist sogar er teilweise ziemlich peinlich...
                                      Diese dämlichen Sprüche, diese total übertriebenen unnötigen Explosionen.
                                      (Sobald irgendetwas den Boden berührt, gibts ne mega Explosion)

                                      Michael Bay lässt grüssen.
                                      Hier hat er aber echt den Vogel abgeschossen!

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                                      • 0 .5

                                        Das ist mit Abstand der entsetzlichste Stumpfsinn, den ich jemals im Fernsehen ertragen musste. Anderthalb Stunden ausgehalten, dann ausgemacht. Ich muss mein Diplom und mein Abi zurück geben, den ich bin nachweislich durch den Film dümmer geworden. Möchte jemand einen Fernseher kaufen? Mir wird das Ding zu gefährlich.

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                                          Popcorn_Pfoetchen 09.10.2016, 18:08 Geändert 09.10.2016, 18:09

                                          Absoluter Rotz! FINGER WEG

                                          Vorab, ich bin ein Riesen Fan der Transformers, nicht schon seit den ersten Teilen sondern schon zu Kinderzeiten. Die ersten beiden Filme sind grandios! Der dritte hat mir auch sehr gut gefallen, aber dieser hier ist eine Beleidigung für jeden Fan. Stupide CGI Action ohne Sinn und Verstand. Die Story ist hohl genauso wie ihre Darsteller. Klar die Special Effects sind super, aber das macht den Film auch nicht rund. Die komplette Transformers Atmosphäre der ersten drei Teile geht hier, auch ohne Shia LaBoeuf, verloren. Das Endprodukt ist ein seelenloser Zombie.
                                          Was mich aber am meisten gestört hat: Dieses ständige PRODUCT PLACEMENT!!!! (Für alle die nicht wissen was "Product Placement bedeutet: Kommt aus dem Marketing und bedeutet neue Produkte in Filmen zu präsentieren) Wollen die einen verar****??? 166min. nur Werbung! Ich versteh ja wenn ein Film mal ein Produkt reklamiert, aber doch nicht den ganzen Film über. Und das schlimme, Sie machen es nicht mal "verdeckt"!

                                          Kleine Hintergrund Info:
                                          Bay wollte eigentlich keinen vierten Transformer Teil mehr drehen. Die Produzenten machten ihm einen Deal: Er bekommt das Geld, welches er für "Pain & Gain" wollte (was ihn bis dahin niemand geben wollte), aber dafür dreht er einen vierten Transformer Teil. Boing! Nun ist der seelenlose vierte Teil da.

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                                            Rassilon 04.10.2016, 09:38 Geändert 04.10.2016, 09:42

                                            "Ein stinkender Kuhfladen bleibt auch dann ein stinkender Kuhfladen, wenn man ein Rosa Cocktail Schirmchen hineinsteckt. "

                                            Ich bin nicht mehr ganz sicher woher ich das hab, ich mein es war aus GermanBash.Org

                                            Viele Worte verdient diese Dauerwerbesendung nicht, daher eine grobe Zusammenfassung.

                                            GenericHotWoman #345
                                            Grimmig dreinblickender GenericHero#5654
                                            Krach Bumm Peng
                                            Hasbro Transformers!!!!
                                            Krach Bumm Peng
                                            Werbung für Beats-Pille
                                            Krach Bumm Peng
                                            4,5 Sekunden lang Dinobots
                                            Krach Bumm Peng
                                            America Fuck Yeah
                                            Krach Bumm Peng
                                            Abspann.

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                                              Das Franchise fing meiner Meinung nach mit einem wirklich guten ersten Teil an, danach wurden die Filme (leider) immer schlechter. Teil 4 ist für mich der Tiefpunkt der Reihe, irgendwie passt hier nichts zusammen, eine Story ist auch nicht wirklich vorhanden, am Ende ist man froh wenn der Film um ist.
                                              Wirklich schade, dass ein Franchise, wo eigentlich Potenzial drin steckt, so zu Tode geritten wird.

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                                                Ecto1 29.07.2016, 08:37 Geändert 29.07.2016, 08:38

                                                Es ist schon erstaunlich wie ein Machwerk mit schlechtem Drehbuch, schlecht spielenden Schauspielern, vielen kleinen- und grossen Fehlern, oft peinlicher Roboter-Action, schlechtem Schnitt und der Tatsache dass es sich bereits um den vierten Teil der Reihe handelt, der erfolgreichste Film des Releasejahres sein konnte.

                                                Wo Independence Day 2 (Um einen Blockbuster Vergleich zu ziehen) immerhin noch irgendwie homogen wirkte - trotz noch flacherer Charaktere, ist Transformers 4 wie der Film gewordene Traum eines 10 Jährigen. Inkl. rauchender Roboter und den Dinobots, welche aber vom IQ her weit unter ihren Jurassic World Verwandten agieren.

                                                Immerhin darf man anmerken, dass die Qualität der Filme langsam auf dem Niveau der Zeichentrick-Serie ankommt, welche ja damals auch nur kreiert wurde um Spielzeug zu verkaufen.

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                                                  Nebular65 29.07.2016, 00:48 Geändert 29.07.2016, 00:50

                                                  Sehr intellente Story.

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                                                    Ich wusste ja schon vorher was mich in etwa erwartete, weshalb eine Enttäuschung mir auch erspart blieb. Bay fiel im Vergleich zu den Vorgängern nicht viel neues ein. Mark Wahlberg und Stanley Tucci sind die prominentesten der komplett neuen Besetzung. Auf LaBeouf, Fox und auch leider John Turturro wurde ganz verzichtet. Die Story ist wie gewohnt dünn und die Dialoge eher flach. Dafür wurde an der Actionschraube anscheinend noch ein wenig mehr gedreht. Obwohl ich zugeben muss das einige Szenen dann doch ziemlich cool aussahen. Wie gesagt.....alles ist soweit beim Alten geblieben. Nur der Humor der vor allem in den ersten beiden Filmen noch teilweise vorhanden war ist durch das fehlen von John Turturro eigentlich komplett Flöten gegangen.

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