Unstoppable - Außer Kontrolle - Kritik

Unstoppable

US · 2010 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 12 · Thriller, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 7

    Entschuldigung, wer schreibt hier in Moviepilot Die Handlung in "Unstoppable"? DEFEKTE BREMSEN!!!? Hallo? Nicht angeschlossene Bremsen...der Zug wird ja am Ende gestoppt durch das Bremsen seinerseits...Also wirklich...

    • 6 .5

      Ich muss zugeben, der Film ist spannend. Man hätte das ganze aber auch in ein 10 Minuten Youtubevideo reinstecken können.

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      • 5 .5
        RoboMaus 12.02.2018, 15:13 Geändert 14.02.2018, 10:58

        Tony Scotts letzte Regiearbeit vor seinem tragischen Selbstmord. In seiner letzten Schaffensphase war er wohl vom Thema eines Zuges im Zentrum des Geschehens erfasst, wie schon im vorangegangenen 'Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3' (2009). In 'Unstoppable' (2010) ist der Zug sogar der Star - führerlos und mit Chemikalien beladen rast er durch die Landschaft....

        .....doch allein schon wie es dazu kommt, wirkt so konstruiert wie der gesamte Film eindimensional - im Grunde gibt es keine Story, sondern nur einen Zug, der unkontrolliert durch die Gegend fährt. '...Pelham 1 2 3' hatte wenigstens noch einen charismatischen John Travolta, aber hier reißt sich auch die starke Besetzung mit Denzel Washington und Chris Pine kein Bein aus. Deren Rollen beschränken sich lange nur auf das gegenseitige Beharken, was uninteressant ist und langweilt.

        Es bleibt die Action diverser Rettungsmaßnahmen und entgleisender Züge, sowie der Nervenkitzel eines Zuges, wenn man es denn so wahrnimmt, der eine Katastrophe auslösen könnte. Zum Glück wird es im letzten Drittel endlich spannender und auch über die Dialoge besser, obwohl die Frage, ob Denzel & Chris es richten werden, eigentlich nur rhetorisch ist.

        Sehr dünn, doch über die in manchen Szenen gelungene, ansehnliche Action und eine Steigerung zum Ende hin noch im "geht so".

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        • 2 .5

          Ich muss zugeben, dass ich nur aus-Versehen reingeschaltet habe. Das reicht allerdings: es vergingen kaum 5 Sekunden, in denen die Kamera nicht ein Stückchen ranzoomte, um kurz darauf die Einstellung wieder zurück zum größeren Bild zu gehen. *NERV* Dabei ein permanetes *gewackel*. Wurde die Kamera beim Filmen an einem Gummiband aufgehängt?
          Das ich-bin-so-nah-dabei Gefühl kann diese kranke Art bei mir nicht auslösen. So was braucht niemand. Wegen der Aufnahmetechnik absolut nicht sehendwert!

          3
          • 6

            Denzel Washington, Züge und Tony Scott passen einfach zusammen. Chris Pine ist auch an Bord und spielt seine Rolle neben Washington gut.
            Der Film ansich ist extrem kitschig mit den üblichen Hollywood Klischees und Stereotype Charakteren. Aber man unterhält sich trotzdem gut und der Film der extrem kurzweilig ist, ist zur keiner Minute langweilig.

            Ein kein schlechter Blockbuster aber von super ist auch nicht die Rede.

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            • 9 .5

              Was mich an "Unstoppable" inspiriert hat, ist die Tatsache das es nicht immer um übertriebene Action gehen muss um einen sehenswerten zu drehen. Nein, auch ein Film mit weniger, dafür aber mit guter Action kann gut sein. Das liegt einfach daran, das der Film sehr realistisch ist und zugleich sehr viel Atmosphäre verbreitet. Denzel Washington und Chris Pine liefern sehr gute Arbeit ab. Da Sie ihre Rolle authentisch rüber bringen. Der Ausgangspunkt mit dem Zug, gefällt mir persönlich sehr gut. Da ich es immer wieder toll finde, wenn ein Film so einfach und authentisch wie möglich gedreht wird. Tony Scott weiß eben wie man Action und gute Charaktere kombinieren muss, um es überzeugend darzustellen.

              Fazit: Ein ganz einfacher Film. Mit überzeugenden Charaktere, guten Schauspielern und gut dosierter Action, die sehr realistisch dargestellt wird.

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              • 8

                Ich bin seit jeher ein Fan von Tony Scott, aber trotzdem vermag es der Mann auch immer mal wieder mich restlos zu enttäuschen: zum einen übertreibt er es oft mit den rasanten Kamerafahrten und Mätzchen, zum anderen vergreift er sich manchmal im Drehbuch: ich selber fand seinen letzten Film vor diesem hier „Pelham 123“ absolut katastrophal. Gut dass ich diesem hier dann doch ne Chance gegeben habe: denn wieder führt Tony Scott Regie, wieder spielt Denzel Washington die Hauptrolle und wieder einmal spielt sich das ganze auf Schienen ab. Allerdings geht’s diesmal nicht um ein weiteres „Stirb langsam“ Szenario sondern mehr in Richtung eines klassischen Katastrophenfilmes. Und dabei geht der Film einen sehr gut überlegten Weg: er übertreibts nicht. Mal abgesehen von einem Pferdewagen der leider auf den schienen ist und einem recht explodierend endenden Versuch den Zug zu stoppen wird auf jedwedes künstliche „alles geht kaputt“ Szenario verzichtet. Das mag manchen Actionfan vielleicht abschrecken oder enttäuschen, mir gefällts weils dadurch viel eher glaubhaft bleibt. Obendrein gelingt dem Film auf anderer Ebene eine perfekte Mischung: nahezu alle Heldenfiguren sind durchweg sympathisch, insbesondere Washington und Captain Kirk Darsteller Chris Pine die ein wirklich kerniges Heldenpärchen abgeben – ebenso wie die potente Rosario Dawson als Powerfrau. Inhaltlich gibt’s genau das was man erwartet, aber das ist eben auch das was man sehen will. Der Film nimmt ähnlich wie der Killerzug langsam Fahrt auf, steigert aber stetig das Tempo und mündet in ein rasantes Finale das zwar (auf wenns gerne so beworben wird) definitiv nicht den nächsten „Speed“ liefert, aber eben doch einen spannenden und gewaltfreien Actionkracher mit hohem Spannungs und Tempofaktor. Die Zusätze wie die angeklebte Simpel-Love Story waren zwar nicht nötig, aber sie runden das Ganze zum wirklich optimalen Unterhaltungsfilm ab!

                Fazit: Rasanter Kracher, frei von fetten Überraschungen, aber ebenso von falscher Show, Übertreibungen und Gewalt: erstklassige Unterhaltung!

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                • 6 .5
                  999CINEASTOR666 19.03.2017, 12:29 Geändert 19.03.2017, 17:54

                  Unstoppable - Außer Kontrolle / US / 2010

                  >>> mit Vorsicht zu genießen /// enthält möglicherweise Spuren von leichten Spoilern <<<

                  Da dieser Vorfall lose auf wahren Ereignissen beruht und es im Film einen Verletzten und sogar einen Toten gibt, funktioniert er als Drama schon mal nicht. Es wird zwar nach dem Ableben eine "Schweigeminute" eingelegt, also zumindest eine kurzes, dramatisches Innehalten, doch dann geht es sofort mit der Action weiter. Erstaunlich ist aber, wie man ein relativ unspektakuläres Szenario, wie einen führerlosen Zug, der zwar mit einem gewissen Tempo die Schienen entlang brettert, so dermaßen rasant, spannend und actionreich inszenieren kann. Dafür verdient die Inszenierung einen fetten Pluspunkt. Was das Szenario noch etwas interessanter macht ist, dass der Zug Chemikalien an Bord hat, die großen Schaden anrichten können. Das macht es natürlich umso gefährlicher und dementsprechend packender. Es ist aber auch der namhafte Cast der die lineare Handlung ohne größere Längen vorantreibt. Auch wenn die einzelnen Figuren sehr oberflächlich gezeichnet sind. DENZEL WASHINGTON versucht zwar seiner Figur Frank Barnes gelegentlich etwas Tiefe zu verleihen, doch wirkt dabei eher angestrengt und aufgesetzt. Als kurzweiliger Action-Thriller-Spaß ist UNSTOPPABLE - AUßER KONTROLLE durchaus zu gebrauchen, doch als Drama, das wert auf Authentizität, Glaubwürdigkeit und Realismus legt, ist der Film ein Flop.

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                  • 7

                    Natürlich hätte ich Tony Scott als letzten Film vor seinem Freitod noch mal einen richtigen Knaller gewünscht. Dafür hat es bei UNSTOPPABLE, der nahezu in Echtzeit läuft, leider nicht gereicht. Wer aber Appetit auf temporeiches Actionkino hat, darf sich bedenkenlos an diesem Buffet aus schwindelerregender Kamera und Scott-typischer Zoomerei, gelackten Hochglanzbildern und blitzzuckenden Schnitten laben.

                    Dabei ist die Geschichte um einen Geisterzug, der auf eine große Stadt zu rast und zu entgleisen droht keine frei erfundene, sondern basiert auf wahren Begebenheiten, die sich im Jahre 2001 in Ohio zugetragen haben. Natürlich wird hier im Drehbuch alles ins Quadrat gesetzt, Physik und Logik wiederum nur belächelt, und die Kerngeschichte noch mit etlichen kleinen Nebenhandlungen ausgeschmückt. Wie blöde wäre es denn auch, wenn keine Ehefrauen und Kinder mit ihren Männern und Vätern mitfiebern würden? Dafür karrt man sie dann auch noch zum potenziellen Entgleisungsort, wo eine riesige Explosion erwartet wird.

                    Aber ich werde schon wieder bissig. UNSTOPPABLE macht es einem leicht, haareraufend die Fernbedienung an die Wand zu schmettern. Ich finde es äußerst unterhaltsam, wie sich diese gnadenlose Dampfwalze durch Pennsylvania schiebt. Die Spannungskurve ist hervorragend, auch wenn das Ende schon während des 20th Century Fox Logos zu Beginn fest steht. Das muss man auch so erst mal hin bekommen. Die Polsterung meiner Armlehnen mussten jedenfalls auch während der Zweitsichtung ordentlich leiden.

                    Der Working Class Hero Aspekt ist zugegebenermaßen voll mein Ding, auch hier wird vor und hinter der Kamera hemdsärmelig zugepackt. Die fein proportionierte Action ist hervorragend inszeniert und mit echter Stuntarbeit veredelt. Bei Chris Pine wartete ich immer darauf, dass er sich jeden Augenblick hochbeamen lässt. Zusammen mit Denzel Washington ergibt sich aber ein wirklich brauchbares Duo. Scotts letzter Film war im Übrigen auch seine fünfte Zusammenarbeit mit Washington.

                    Während des Abspanns muss ich noch ein wenig wegen des irgendwo aufgeschnappten „SPEED auf Schienen“ Vergleichs lächeln. Manchmal reichen wirklich 3 Wörter aus, um alles zu sagen...

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                    • 3

                      Katastrophenfilme gibt es wie Sand am Meer. Eigentlich haben wir doch schon alles gesehen, oder ?

                      Was hat Bild- u. Schnittgenie Tony Scott nur dazu bewegt, einen Zugfilm zu machen, bevor er zwei Jahre später von einer Brücke in den Freitod sprang ?

                      Dramaturgisch ist so eine Szenerie natürlich begrenzt. Daher muss Scott simple Nebengeschichten erzählen, die eigentlich niemanden interessiert, wie z.B. eine Beziehungskrise oder eine Kündigung. Um möglichst viel Action zu bieten, lässt Scott die Kamera in fast jeder Einstellung im Kreis rotieren. Eine ständige Karussellfahrt, die ziemlich schnell nervt. Die Familien unserer Zughelden wirken gestellt, nichts davon berührt tatsächlich. Weder das Baby im Arm noch die kellnernden Töchter.

                      So passiert genau das, was man voraussieht. Der vermeintlich persönliche Tiefgang der Protagonisten bleibt nur Lückenbüßer einer schwachen Story, die keine Spielfilmlänge trägt. Daran kann auch der Score von Harry Gregson-Williams nichts ändern. Die Standardbesetzung von Scott – Denzel Washington und als blasser Unterstützer Chris Pine – müht sich redlich. Aber was will man schon groß zeigen, wenn man fast die ganze Zeit in einem Lokführerhaus am Hebel sitzt ?

                      Den Vorfall des führerlosen Zuges gab es tatsächlich. Und auch der nachlässige Lokomotivführer im Rangierbahnhof muss nicht von Hollywood erfunden sein. Denken wir nur an den Crash in Bad Aibling im Februar 2016 mit 12 Toten, bei dem die Schuld in der Unaufmerksamkeit des Fahrdienstleiters zu suchen ist.

                      Fazit: Nur was für Bahnliebhaber, die die Szenerie im heimischen Keller auf ihrer Modelleisenbahn nachstellen wollen. Aus meiner Sicht ein Fehlgriff von Scott und Washington, und leider auch absoluter Tiefpunkt.

                      • 7 .5

                        Ein rasanter Katastrophen Action Thriller der von Anfang bis Ende sehr spannend ist. Die Characktere der handelnden Personen sind dabei dabei nicht wirklich tiefgehend und eher Stereotype des Actionkinos allerdings reicht es aus um Sympathien und Antipathien für diese zu empfinden. Die Action ist super un rasant inszeniert. Die Story ist zwar vorhersehbar aber durch das hohe Tempo trotzdem spannend. Für Fans von actionreichen Katastrophenfilmen eine klare Empfehlung.

                        • 8

                          Ein führerloser Zug rast unaufhaltsam mit einer explosiven Ladung durchs Land und das in einem mörderischem Tempo!

                          Dementsprechend ist auch die Inszenierung gestaltet. Tony Scott hat sich hier der Rasanz und der unaufhörlichen Bewegung verschrieben. Die Kamera ist selten starr auf jemanden gerichtet, sie umkreist alles und jeden mit unaufhörlicher Bewegung und zoomt wild umher. Auch die Cutter hatten zweifellos einen Menge zusammenzufügen. Doch Scott gelingt es meisterhaft, dem Zuschauer das Gefühl zu geben, über alles einen Überblick zu haben und völlig drin zu sein im Geschehen. Technisches Geschick ist hier voll und ganz zu erkennen. Sound und Effekte machen einen makellosen Eindruck und untermalen die Bedrohung dieses Monstrums von einem Zug ausgezeichnet.

                          Unstoppable ist rasanter und kurzweiliger Nervenkitzel erster Güte mit tollen Actioneinlagen und einem dynamischen Duo in den Hauptrollen, die souverän von Denzel Washington und Chris Pine verkörpert werden. Der eine ist ein alter Hase als Zugführer, der sich nichts mehr sagen lassen braucht in diesem Job, der andere ist ein von seinen Fähigkeiten überzeugter Jungspund. Drum ist es interessant zu sehen, wie diese beiden in einer Extremsituation miteinander klar kommen, Vertrauen zueinander aufbauen und voneinander lernen. Die zwischenmenschlichen Töne sorgen dafür, dass man am Ende auch wirklich mitfühlt und mitfiebert. Rückblickend ist das Ende keine Überraschung, doch während man den Film sieht, ist man zu sehr gefesselt vom Film, um darüber groß nachzudenken wie vorhersehbar manches ist.

                          Unstoppable ist unumstritten ungeheuerlich unterhaltsam!

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                          • 3

                            Leider ziemlich unwürdiger Abschluss von Tony Scotts Karriere. Nur Denzel macht den Film halbwegs erträglich.

                            • 3 .5

                              Der aller-grösste Schwachsinn, den ich je gesehen habe. Dass sich Denzel Washington für solch eine Rolle hergab ist für mich unverständlich. Der Film strotzt nur so von Fehlern.

                              • 7

                                Reißerischer Action Thriller, der wie sein Führerloser Zug immer mehr an Fahrt aufnimmt so länger der Film läuft. Der Spannungsbogen ist durchweg auf hohem Level, auch wenn die Story nichts Neu erfindet und der Vorhersehbarvogel ordentlich kreist, ist der Film gute Solide Unterhaltung.
                                Washington und Pine harmonieren ganz ok miteinander und Frau Dawson ist auch zu ertragen.
                                Netter Genre Thrill!

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                                • 5

                                  [...] Wenn der stählerne – und aus dramaturgischen Gründen selbstverständlich auch mit toxischen Chemikalien beladene – Koloss losbricht, um sich zusehends in einen regelrechten Todesrausch auf Gleisen zu eifern, wird „Unstoppable – Außer Kontrolle“ zur formalästhetischen Hymne auf die Energie, die Kraft, die Geschwindigkeit. Auch hier sind es wieder die typisch spezifischen Manierismen und Trademarks des Regisseurs, die unvermittelten Reißschwenks, das impulsive Schnittgewitter, die hektischen Zooms, die die Dichotomie zwischen Form und Inhalt sichtbar auseinanderklaffen lassen. Wo inszenatorisch elektromagnetische Felder wabern, fällt die Charakterdynamik in der Handlungstechnik müden Buddy-Movie-Allgemeinplätzen zum Opfer [...]

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                                  • 5 .5

                                    Mir ist der Streifen ganz einfach eine Spur zu vorhersehbar...

                                    • 8

                                      Ein führungsloser Güterzug rast durch Pennsylvania. Nur einer scheint den stählernen Dämon der Zerstörung aufhalten zu können: der erfahrene Lokführer Denzel Washington. Adrenalinkino par excellence mit einem sympathischen Helden der Arbeit. [Hans Schifferle]

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                                      • 3 .5
                                        IsabellaMI 23.01.2016, 14:42 Geändert 23.01.2016, 14:43

                                        Langweilig, bin drüber eingeschlafen. Vorhersehbar. Schade. Konnte nicht sonderlich viel damit anfangen...die Idee fand ich ja ganz gut, aber das Konzept an sich irgendwie überholt, gibt m.E. halt auch nicht mehr wirklich viel Neues her. Ein Klassiker ist das wohl eher nicht. Ich denke, da gibt es bessere Vertreter dieses Genres...

                                        • 8 .5

                                          Abgesehen von ein paar sehr unrealistischen Szenen bietet "Unstoppable- Außer Kontrolle" Hochspannung pur, den ganzen Film hindurch.

                                          • 8

                                            Eine rasante Zugfahrt mit Denzel Washington und Chris Pine!
                                            Wenn man bedenkt, dass diese Geschichte nach wahren Begebenheiten war, ist man zu einem sehr schockiert, dass dies so passieren konnte. Zum anderen ist man wieder erstaunt, dass zwei Männer, mit unterschiedlichen Ansichten, diesen führerlosen Zug aufhalten und somit wirklich zu Helden wurden.
                                            Leider war dieser Film auch der letzte Film vom Regisseur Tony Scott. Der leider zwei Jahre später sich das Leben nahm.
                                            Scott erzählt die Geschichte im Videoclip Ästhetik und filmt dieser Film rasant und schnell ab. Das diese Geschichte eine gewisse Spannung aufbauen konnte, verdankt er sicher auch dem Kameramann Ben Seresin und Komponist Harry Gregson-Williams.
                                            Auch die Darsteller Washington und Pine, die völlige Gegensätze sind, spielen sich hier nicht auf, sondern wie auch es damals war, völlige Normalos spielen, die sich zusammen raufen und diesen gefährlichen Zug aufhalten.
                                            Fazit: Keine Fahrt ins Grüne. Der Film fängt ganz behäbig an, um den Film die Spannung anzukurbeln, bis zum Schluss!

                                            • 9

                                              Mein Fazit:

                                              Dies ist ja mal ein spannender Film gewesen. Eigentlich war ich richtig kaputt von der Fahrt an die Ostsee und der frischen Luft, die mir den restlichen Tag um die Nase wehte. Und eher zur Entspannung machte ich den Fernseher an und ich war ziemlich bald gefesselt von dem Film.

                                              Tony Scott hat ja mal wieder einen rasanten Action-Streifen gemacht. Ich möchte ausdrücklich betonen, das ich nicht unbedingt die Parallelen zur wahren Hintergrundgeschichte ziehe. Da mag es wohl einige (vielleicht gravierende) Unterschiede geben. Das ist mir im Grunde aber einerlei, denn ich habe eigentlich nur den Film im Blick, der mich mit atmosphärischen Bildern und starken Darstellern sofort in den Bann gezogen hat.

                                              Schon ziemlich bald wird klar: Als die zwei Bahnmitarbeiter die Fahrlässigkeit begehen und die Lok verlassen, um eine Weiche umzustellen, das es eigentlich fast nur in einer Katastrophe enden kann. Trotz der vielen Sicherheits-Systeme kann der Zug nicht gestoppt werden, weil die Bahnmitarbeiter die Unwahrscheinlichkeiten nicht in Betracht gezogen haben. Und dann ist da der Lokführer Barnes (toll gespielt von Denzel Washington), der nach 28 Jahren Betriebszugehörigkeit entlassen wird, damit die Gesellschaft die Pension nicht auszahlen muss. Und obwohl die Eisenbahngesellschaft ihn sicher nicht gut behandelt hat, fühlt er sich dennoch für die Loks und für die Menschen in Stanton verantwortlich und riskiert mit seinem jungen Kollegen Will Colson Hals und Kragen, um den rasenden Zug doch noch zu stoppen.

                                              Ich mag mir die Dreharbeiten dazu gar nicht vorstellen. Denn irgendwie habe ich nicht das Gefühl, das dort großartig getrickst wurde (wenn ja, dann sind es wohl tolle Tricks gewesen). Es muss ungeheuer schwierig für die Darsteller gewesen sein, die einzelnen Sequenzen zu spielen. Bei Fahrtwind, Lärm und Dreck. Am Ende kam dann ein kleiner Logik-Fehler auf bzw. eine kleine Verwirrung, die dann aber kurz darauf auch im Film gelöst wurde.

                                              Insgesamt gesehen war es ein spannender Film, den ich mir gern noch mal anschauen würde. Von mir bekommt er 95%.

                                              • 7

                                                Am Sonntag auf ProSieben gesehen. Auch wenn man natürlich weiß, worauf das ganze hinaus läuft, ist der Film wirklich spannend. Chris Pine und Denzel Washington machen ihre Sache echt gut und werden am Ende zu den klassischen amerikanischen Helden. Auch handwerklich ist der Film, wie man es von Tony Scott gewohnt war einwandfrei.

                                                • 7

                                                  ..einer der besseren Actionfilme..na gut ich mag so Bahnfilme..mag Denzel Washington...und mag Filmische graue Ansichten von US-Stahlstädte....aber in meine DVD-Sammlung kommen andere Filme.

                                                  • 5

                                                    Wehmut überall, denn "Unstoppable" war Tony Scotts letzter Film. Aber selbst in dieser abschließenden Arbeit versteckt sich eine formalästhetische Liebeserklärung an die Energie, an ein pulsierendes Schnittgewitter, das den Fluss der Bewegung zerteilt. Elektrisierend ist es ist, fiebrig, stilsicher und voller Informationen. Mit dem führerlosen Güterzeug, der per grölender, brüllender Tonspur zusätzlich als nahezu selbstständig destruktiv denkender, organischer Antagonist zum Ungeheuer stilisiert wird, den es unter Kräften aufzuhalten gilt, die weit über menschliche Vorstellungen hinausreichen (vgl. Spielbergs "Duell"), erzählt Scott eine in ihrer Prämisse jederzeit ersichtliche Geschichte eines durchgehend linearen B-Movies gegen die Zeit. Denzel Washington (Glatze) und Chris Pine (zuweilen farblos) spielen, stellvertretend für die in schlechten Zeiten aufgewachsene Arbeiterklasse, diejenigen, bei denen das Gewissen über monetären Industrie- und Prestigeverlust steht. Spannung kann man "Unstoppable" wahrlich nicht absprechen; so wie Scott die pure, entfesselte Geschwindigkeit beschleunigt, so ist die Physis eines Films mehr und mehr offensichtlich, der mit dem Raum und dessen Montage experimentiert. Seine zwischenmenschliche Bedeutung erlangt der Film indes in der Interaktion zwischen altem Berufshasen und jungem Ausbildungsfrischling. Gerade dort, wo Scott innehält, wo die Bilder sich ausschweigen, ist "Unstoppable" am faszinierendsten, weil die Raserei auch inhaltlich grundiert wird. Selten geschieht das. Der Rest ist durchdeklinierte Hollywood-Abgeklärtheit.

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