Das MCU verliert Spider-Man: Schock für Avengers-Fans

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© Disney, Sony
Spider-Man
21.08.2019 - 08:22 UhrVor 1 Jahr aktualisiert
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Es war ein Fan-Traum, der nun zu platzen droht: Sony und Disney können sich nicht über Spider-Mans Zukunft im MCU einigen und der Deal könnte platzen.

Im Jahre 2015 kam es zu einem einmaligen Deal zwischen Sony Pictures und den Marvel Studios an, der Spider-Man letztendlich ins Marvel Cinematic Universe holte. Aktuell mehren sich jedoch Meldungen, laut denen dieser Deal wieder platzen könnte, denn die Verhandlungen zwischen beiden Parteien befinden sich gegenwärtig in einer Sackgasse.

Spider-Man raus aus dem MCU - Sony und Marvel können sich nicht einigen

Wie Deadline  gestern exklusiv vermeldete, werde MCU-Mastermind Kevin Feige keine weiteren Leinwand-Abenteuer des Netzschwingers mehr produzieren. Grund hierfür seien zuvor gescheiterte Vertragsverhandlungen zwischen Sony und Disney, die bereits seit Monaten laufen sollen.

Speziell Feige selbst habe diese Entscheidung getroffen, ist er doch bekennender Spider-Man-Fan und hätte auch zukünftige Filme des Charakters produziert.

Spider-Man fällt

Deadlines Quellen sprechen davon, dass Disney einen neuen Deal anstrebte, laut dem zukünftige Spider-Man-Filme mit einem 50/50-Co-Finanzierungsabkommen realisiert werden sollten. Disney wollte so die Hälfte aller Einnahmen bekommen und gleichzeitig volle kreative Kontrolle über die Spider-Man-Charaktere erlangen - eine Forderung, auf die sich Sony nicht einlassen wollte.

Sony, welche die Zusammenarbeit gerne zu den ursprünglichen Vertragsbedingungen fortsetzen wollten, hätten Marvel/Disney stattdessen eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 5% der Einspielergebnisse angeboten plus Merchandise-Erlöse, was wiederum zu wenig für Marvel war und in etwa den bisherigen Bedingungen entspricht. Wie The Hollywood Reporter  kurz nach Deadlines Enthüllungen berichtete, würden sich nun die Wege von Sony und Marvel wieder trennen.

Besteht noch Hoffnung für Spider-Man im MCU?

Alle Hoffnung fahren lassen müssen Spidey-Fans allerdings (noch) nicht, denn wie Variety  berichtet, befänden sich die Verhandlungen zwischen Sony und Marvel gegenwärtig lediglich in einer Sackgasse, eine Einigung sei weiterhin möglich.

Einen etwas anderen Eindruck hinterlässt derweil das erste Statement Sony, das The Hollywood Reporter  exklusiv veröffentlichte:

Viele der heutigen Nachrichten über Spider-Man haben die jüngsten Diskussionen über Kevin Feige's Beteiligung an der Franchise verzerrt. Wir sind enttäuscht, respektieren aber Disneys Entscheidung, ihn nicht weiterhin als Lead-Produzenten für unseren nächsten Spider-Man-Film zu haben.
Wir hoffen, dass sich das in Zukunft ändern könnte, verstehen aber, dass die vielen neuen Verantwortlichkeiten, die Disney ihm übertragen hat [...] ihm keine Zeit lassen, an IPs (Intellectual Properties) zu arbeiten, die er nicht besitzt.
Spider-Man: Far From Home

Was bedeuten die (vorerst) gescheiterten Verhandlungen für Spider-Man im MCU?

Die Konsequenz, zumindest vorerst, ist, dass die alleinige Kontrolle über Spider-Man sowie sämtliche mit ihm verbundenen Charaktere wieder in den Händen von Sony liegen. Disney und Marvel Studios werden, Stand jetzt, keinen der zukünftigen Spider-Man-Filme produzieren und folglich keine kreative Kontrolle ausüben können.

Wie Deadline ebenfalls enthüllte, sollen sich gegenwärtig zwei weitere Spider-Man-Filme mit Tom Holland als Peter Parker/Spider-Man in Produktion befinden. Homecoming- und Far From Home-Regisseur Jon Watts soll ebenfalls für beide Projekte zurückkehren.

Wollt ihr Spider-Man auch weiterhin im MCU sehen oder soll der Deal eher platzen?

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