Oscar 2013

Die Königsdisziplin Beste Regie - Die Chancen

10.02.2013 - 08:50 UhrVor 7 Jahren aktualisiert
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Bester Regisseur - Die Chancen
© Academy of Motion Picture Arts and Sciences
Bester Regisseur - Die Chancen
Wir stellen euch die Kandidaten für die Beste Regie beim Oscar 2013 vor. Nachdem ihr gelesen habt, wie die Chancen verteilt sind, könnt ihr auch eure Stimme für den möglichen Gewinner abgeben.

Sie ist nach dem Oscar für den Besten Film wohl die wichtigsten Auszeichnung der Academy, der Oscar für die Beste Regie. Wer mehrere davon hat, darf sich wirklich Meister nennen, wie etwas der Mythenerzähler John Ford (4 x Oscar-Gewinner für die Beste Regie). Die fünf Kandidaten für den diesjährigen Regie-Oscar sind allerdings vom Altmeister noch weit entfernt. Steven Spielberg ist ihm allerdings auf den Fersen: Mit Lincoln könnte er sich seinen dritten Regie-Oscar ins Regal stellen, alle anderen Kandidaten sind da weit abgeschlagen. Ang Lee konnte immerhin schon einen Oscar (für Brokeback Mountain) sowie eine weitere Nominierung (Tiger & Dragon) vorweisen und David O. Russell seine zweite Nominierung (nach The Fighter). Michael Haneke und Benh Zeitlin sind erstmals unter den Oscar-Nominierten in dieser Kategorie.

Wer letztlich gewinnen wird, lässt sich in diesem Jahr schwer vorhersagen, vielleicht ist die Academy ja für eine Überraschung gut. Davon gab es bereits einige bei den Nominierungen, denn drei der wichtigsten Filmemacher des Jahres sind nicht dabei. Warum Ben Affleck für seine Leistung bei Argo nicht unter den Nominierten ist, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Immerhin ist er von der Gilde der US-Regisseure zum besten seiner Zunft in diesem Jahr ausgerufen worden und hat zudem den Golden Globe in der Kategorie erhalten.

Bei Quentin Tarantino (Django Unchained) und Kathryn Bigelow (Zero Dark Thirty) ist es allerdings kein Geheimnis, warum sie es nicht auf die Oscar-Nominierungsliste geschafft haben. Beide hatten mit massiver Kritik an ihren Filmen im Vorfeld zu kämpfen. Bei Quentin Tarantino war es das Wort Nigger, welches zu endlosen Diskussionen führte. Kathryn Bigelow wurde vorgeworfen, als Regisseurin kein Verhältnis zur dargestellten Folter zu präsentieren. Wie auch immer sich ein jeder Zuschauer zu den beiden Diskussionen verhält: Sie waren wohl maßgeblich dafür verantwortlich, dass zwei der besten Regisseure des Jahres nicht unter den Nominierten für die Beste Regie sind.

Nichtsdestotrotz haben es die fünf Nominierten natürlich verdient, auf der Oscar-Liste zu stehen. Im Folgenden stellen wir sie euch vor und spekulieren etwas über die Chancen für einen Oscar. Im Anschluss könnt ihr auch eure Stimme für einen möglichen Gewinner abgeben.

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