Monströs

Die Norweger versuchen sich als Troll Hunter

The Troll Hunter
© SF Norge A/S
The Troll Hunter

Regisseur André Øvredal scheint, einen wagemutigen Versuch unternommen zu haben. Er benutzt die alten Legenden über norwegische Trolle dazu, sich einen filmischen Spielplatz zu schaffen, in dem er sich grenzenlos austoben kann. Wie der Trailer zeigt, bedient sich The Troll Hunter ausgiebig bei Creature Movie-Vorbildern wie Pitch Black – Planet der Finsternis, Godzilla oder Cloverfield. Garniert wird das Ganze mit einem semi-authentischen Look, wie wir ihn aus anderen Mockumentaries kennen (Der letzte Exorzismus, Cloverfield oder District 9).

Die norwegische Regierung vertuscht in The Troll Hunter bis heute die Existenz einer im Verborgenen lebenden Trollpopulation – echte Trolle aus Fleisch und Blut – die in einem Wildreservat im hintersten Nordland von Norwegen leben. Sie leben abgelegen und sicher vor neugierigen Blicken, um eine Massenpanik zu verhindern. Hochspannungsleitungen führen in unbewohnte Gebiete scheinbar ins Nichts. Nicht nur Hochspannungsleitungen, auch Elektrozäune, die die Kreaturen drinnen und neugierige Abenteurer draußen behalten sollen. Zumindest bis jetzt…

The Troll Hunter startet am 29. Oktober in den norwegischen Kinos. Sollte die Troll-Mockumentary die Kassen im Norden zum Klingeln bringen, erbarmt sich vielleicht auch ein deutscher Verleiher. Zumindest auf Filmfestivals schien der Film auf große Gegenliebe zu stoßen.

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goodspeed alias Orlindo liebt, lebt, hört, fühlt und atmet Filme. Er arbeitet als Online- und Videoredakteur für eine Filmproduktionsfirma und betreibt mit ANIch das einzige (lesenswerte?) deutschsprachige Blog zum Thema Animation und VFX.
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Ab 17. Oktober im Kino!Parasite