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Die Top 10 der Flop-Filme 2013

Mürrischer Mark Wahlberg in Broken City
© Universum Film
Mürrischer Mark Wahlberg in Broken City

Draußen erwarten wir jederzeit die ersten Schneeflocken, der Glühwein köchelt im Topf fröhlich vor sich hin und die Luft wird vom Lebkuchenduft durchzogen. Zeit, sich bei einer handvoll Plätzchen noch einmal dem vergangenen Kinojahr zu widmen und einen genaueren Blick auf die finanziellen Aspekte der Filmwelt zu werfen. Nachdem wir schon am Ende des Sommers einen genaueren Blick auf die Sommerblockbuster warfen, ist es nun an der Zeit, ein Gesamtfazit zu ziehen und zu schauen, welche Filme an den Kinokassen dominieren konnten und welche kläglich scheiterten. Wir beginnen mit den Verlierern dieses Jahres. Herzlich Willkommen zur Top 10 der Kinokassen-Katastrophen 2013.

An der Spitze dieser Liste findet sich das Wikileaks-Drama Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt. Auf dem Blatt Papier klang alles so gut: Benedict Cumberbatch, einer der gefragtesten Schauspieler, in der Hauptrolle des Julian Assange und eine förmlich aus den Nachrichtenblättern gerissene Story über Wikileaks und den Aufstieg einer neuen Informationsfreiheit. Dabei führte Bill Condon Regie, der schon einen Oscar für das Drehbuch zu Gods and Monsters einsacken konnte. Doch alles half nichts, denn Inside Wikileaks floppte gnadenlos und konnte bei einem Budget von 28 Millionen US-Dollar weltweit gerade einmal 6 Millionen US-Dollar wieder einspielen. Das sind nur 21 Prozent seines Budgets und damit belegt das Drama unangefochten die Flop-Nummer-Eins.

Auf Platz zwei wird es jedoch auch nicht ansehnlicher. Hier nistet sich Shootout – Keine Gnade ein, welcher Sylvester Stallone wieder zu Glanz und Gloria verhelfen sollte. Warner Bros hielt sich beim Marketing zum Film doch sehr zurück, was sich prompt an den Kinokassen rächte. Bei einem geschätzten Budget von 25 Millionen US-Dollar konnte der Film weltweit nur schmerzhafte 9 Millionen US-Dollar einsacken und spielt damit lediglich 36 Prozent seines Budgets wieder ein.

Folgend haben wir die Plätze 3-10 der Kino-Verlierer 2013 für euch. Dabei geht es nicht um die Qualität der Filme, sondern einzig und allein darum, wie viel sie von ihrem Budget wieder einspielen konnten. Außen vor gelassen wurden dabei die Ausgaben der Studios für Werbemaßnahmen.

3. Platz: Paranoia – Riskantes Spiel (US-Kinostart: 16. August 2013)
weltweit 13,5 Millionen US-Dollar bei einem Produktions-Budget von 35 Millionen US-Dollar

4. Platz: Parker (US-Kinostart: 25. Januar 2013)
weltweit 17 Millionen US-Dollar bei einem Produktions-Budget von 35 Millionen US-Dollar

5. Platz: Broken City (US-Kinostart: 18. Januar 2013)
weltweit 19 Millionen US-Dollar bei einem Produktions-Budget von 35 Millionen US-Dollar

6. Platz: Battle of the Year (US-Kinostart: 20. September 2013)
weltweit 11 Millionen US-Dollar bei einem Produktions-Budget von 20 Millionen US-Dollar

7. Platz: Getaway (US-Kinostart: 30. August 2013)
weltweit 10,5 Millionen US-Dollar bei einem Produktions-Budget von 18 Millionen US-Dollar

8. Platz: Schwiegereltern inklusive (US-Kinostart: 10. Mai 2013)
weltweit 9 Millionen US-Dollar bei einem Produktions-Budget von 15 Millionen US-Dollar

9. Platz: R.I.P.D. – Rest in Peace Department (US-Kinostart: 19. Juli 2013)
weltweit 78 Millionen US-Dollar bei einem Produktions-Budget von 130 Millionen US-Dollar

10. Platz: The Big Wedding (US-Kinostart: 26. April 2013)
weltweit 22 Millionen US-Dollar bei einem Produktions-Budget von 35 Millionen US-Dollar

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