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Digimon Adventure: Die Charaktere werden älter und das ist gut so

Die Digiritter (Adventure tri.)
© Toei Animation
Die Digiritter (Adventure tri.)
03.08.2018 - 08:50 UhrVor 3 Jahren aktualisiert
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Nach Digimon Adenture tri. ist vor dem nächsten Digimon-Kinofilm. In ihrem nächsten Abenteuer werden unsere Helden wieder ein gutes Stück älter sein und das ist tatsächlich gut so.

Auch heute noch gehören die Serien des Digimon-Franchise zu meinen persönlichen Lieblingsanime, wobei speziell die ersten beiden Staffeln der Reihe, Digimon Adventure und Digimon Adventure 02, einen besonderen Platz in meinem Herzen besitzen. In der sechsteiligen Filmreihe Digimon Adventure Tri. konnte ich Tai, Matt und Co. dann auf der nächsten Etappe ihres Lebens begleiten. Doch die Abenteuer der Original-Digiritter sind noch längst nicht vorbei, denn pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum des Franchise wird ein neuer Digimon-Kinofilm erscheinen, in dem die Helden wieder ein Stück älter sind - und das ist auch gut so.

Digimon Adventure - Die Reise geht weiter

Im ersten Digimon-Anime gingen die kleinen Helden noch zur Grundschule und erlebten ihre ersten Abenteuer in der ihnen bis dato völlig fremden Digiwelt. Bis zum Ende der ersten Staffel lernten die Charaktere viel über sich selbst, mussten sich ihre eigenen Schwächen eingestehen und konnten auf ihre Stärken sowie ihre Freunde vertrauen. In der zweiten Staffel halfen sie drei Jahre später neuen Digirittern dabei, ihren eigenen Weg zu finden. Nachdem Tai, Matt und die anderen Adventure-Helden in tri. noch zur Highschool gingen, werden sie in ihrem nächsten Abenteuer bereits junge Erwachsene sein und sich in ihren frühen Zwanzigern befinden.

Digimon-Helden: Tai und Matt

Tai und Matt erwartet im bisher noch lediglich Digimon Adventure betitelten Film also das nächste Kapitel ihres Abenteuers, welches 5 Jahre nach den Ereignissen in Digimon Adventure tri. ansetzen wird. Somit sind sie inzwischen doppelt so alt wie bei ihrem ersten Ausflug in die Digiwelt und das ist genau richtig, schließlich bietet dieser Schritt, die Charaktere der Reihe wirklich älter werden zu lassen, viel Potenzial für neue Geschichten und vor allem für charakterliche Weiterentwicklung. Nun sind sie keine Kinder mehr, sondern stehen mitten im Leben, gehen womöglich sogar ihren ersten Berufen nach und leben hoffentlich ihre Träume.

Digimon-Abenteuer: Älter werden bedeutet, sich weiterzuentwickeln

Mit Digimon beschreitet Toei Animation somit einen deutlich anderen Weg als der vermeintliche ewige Rivale Pokémon. Ash, der noch immer die Welt bereist, um eines Tages ein Pokémon-Meister zu sein, ist seit dem Beginn seines Weges ins Unbekannte kein Stück gealtert. Somit ist er mittlerweile seit 21 Jahren noch immer 10 Jahre alt. Mit diesem Umstand werden sich viele Fans der Serie inzwischen sicherlich arrangiert haben, doch ich fand es schon immer schön, wenn die Charaktere im Verlauf einer Geschichte älter werden durften, denn so lassen sich sehr schön neue Facetten an ihnen zutage fördern.

Die Digimon-Helden Tai und Matt stehen mit 22 nun vor neuen Herausforderungen, schließlich ist es ein neuer Lebensabschnitt und ihnen dürften inzwischen garantiert andere Dinge durch den Kopf gehen als noch zu ihrer Schulzeit. Womöglich sind sie bereits von zu Hause ausgezogen, sind berufstätig, studieren oder haben gar einen gänzlich anderen Weg eingeschlagen. Allein die bloße Vorstellung, was mich alles im kommenden Film erwarten könnte, finde ich extrem spannend.

Videl, Pan und Son-Gohan

Dragon Ball geht den Digirittern mit gutem Beispiel voran

Vielleicht nimmt sich Toei Animation für Digimon Adventure ein Beispiel an einem weiteren großen Franchise aus den eigenen Reihen: Dragon Ball. Akira Toriyama, Schöpfer der Abenteuer des anfangs noch sehr jungen Son-Goku, ließ in den insgesamt 517 Kapiteln seines Manga mehrere Jahrzehnte vergehen und zeigte unseren Helden somit an verschiedenen Punkten seines Lebens. Son-Goku wurde älter, reifer und aus dem etwas weltfremden Kerlchen entwickelte sich ein Familienvater sowie Beschützer der Erde.

Speziell die Entwicklung seines ältesten Sohnes Son-Gohan mag ich übrigens sehr. Natürlich vermisse ich, was für ein Badass er im Kampf gegen Cell, Bojack oder Boo war, doch Son-Gohan war nie der geborene Krieger. Stattdessen begrüßte ich es, dass er seinen Traum lebte und ein Wissenschaftler wurde. Und noch viel wichtiger: Er gründete seine eigene Familie und geht in der Rolle des Vaters voll auf, wie wir schön in Dragon Ball Super sehen können. Hoffentlich werden Tai, Matt und ihre Freunde in Zukunft ähnlich glücklich werden, nachdem sie den nächsten Schritt in ihrem Leben getan haben. Die Zukunft der Digimon-Welt ist vielversprechend und ich freue mich bereits auf das nächste Kapitel dieser Reise.

Findet ihr es ebenfalls gut, dass die Original-Digiritter immer älter werden?

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