Der letzte Marvel-Film vor Avengers 4: Captain Marvel ist anders als alle anderen

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In wenigen Wochen hebt die bisher mächtigste Heldin des Marvel Cinematic Universe (MCU) zu ihrem ersten Abenteuer ab. Captain Marvel startet am 07.03.2019 in den deutschen Kinos und erscheint damit nur einige Wochen, bevor Avengers 4: Endgame am 25.04.2019 zum großen Finale der 3. Phase des MCU ansetzen soll. In den USA konnten einige das von Anna Boden und Ryan Fleck inszenierte Abenteuer mit Brie Larson bereits sehen. Wir haben die ersten Reaktionen auf Captain Marvel für euch. Diese sind überwiegend - aber nicht nur - positiv.

Captain Marvel erhält überwiegend Lob

Captain Marvel sei eine "eine willkommene Ergänzung zum MCU", die "wirklich gut gemacht" sei und "einige großartige Momente" beinhalte. Das schreibt Steven Weintraub von Collider bei Twitter.

Vor allem Ben Mendelsohn in der Rolle von Talos überzeugte die ersten Zuschauer und würde laut Weintraub "fast jede Szene, in der er zu sehen ist", stehlen. Brie Larson "strahlt wortwörtlich":

Captain Marvel sei darüber hinaus eine "großartige Ursprungsgeschichte", meint Peter Sciretta von Slash Film. Das Prequel erkläre nicht zu viel, liefere aber gleichzeitig "unerwartete Antworten auf interessante Weise" und warte mit der "vielschichtigsten Schurkengeschichte des MCU" und einem "spaßigen", wenn auch zuweilen etwas "zu offensichtlichen" Soundtrack der 90er auf.

Die Buddy-Cop-Dynamik mit Samuel L. Jackson als junger Nick Fury sei spaßig, während die Beziehung zwischen der Titelheldin aka Carol Danvers und ihrer Freundin Maria Rambeau (Lashana Lynch) das "wahre Herz" sei. Ben Mendelsohn und die Katze stehlen laut Sciretta die Show:

Fandangos Erik Davis bescheinigt Captain Marvel derweil einen "großartigen 90er-Sci-Fi-Vibe" und lobt ebenfalls besonders stark Lashana Lynch, die in ihrer Rolle "emotionales Gewicht in den Film bringt, das nötig ist und den gesamten Film bei ihrer Ankunft verwandelt."

Captain Marvel hebt sich vom MCU ab

Ferner fühle sich Captain Marvel nicht nach einem typischen Ableger des MCU an. We Live Entertainment-Chefredakteur Scott Menzel etwa meint:

"Er fühlt sich komplett anders als jeder andere Marvel-Film an"

Es sei ein "einzigartiger und frischer Ansatz einer Ursprungsgeschichte" mit einer "fantastischen" Brie Larson, der sich neu anfühle:

Es sei ein gewisser "Ernst", der Captain Marvel in den Reihen des MCU hervorheben lasse, so Autorin Anna Klassen:

Dafür wird Captain Marvel kritisiert

Gregory Ellwood von The Playlist hingegen sieht diese Emanzipation vom MCU bei Captain Marvel nicht:

"Fühlt sich so an, als konnten die Regisseure der Marvel-Formel nicht entkommen."

Die erste Hälfte des Streifens sei "langsam und uninspiriert", während die zweite "viel besser" abschneide. Lob erhält der Film für Ben Mendelsohn und die Spezialeffekte:

Darüber hinaus sei Captain Marvel "ein wenig wackelig", was laut Moviefone-Autor Drew Taylor jedoch an seiner Ambition liege:

Zu beachten ist bei den Reaktionen auf Captain Marvel, dass es sich hier nicht um Kritiken handelt. Bislang wurde nur das Social Media-Embargo aufgehoben. Auf differenzierte Auseinandersetzungen mit dem letzten Marvel-Film vor Avengers 4 müssen wir noch warten.

Werdet ihr euch Captain Marvel ansehen?

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