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MCU Phase 4: Das sind die Pläne für die Zukunft des Marvel-Universums

11.06.2018 - 15:35 Uhr
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Avengers 3: Infinity WarAbspielen
© Disney
Avengers 3: Infinity War
Für die 4. Phase des MCU sollen einige brandneue Charaktere dazu stoßen, während ältere entweder ihren Weg weitergehen oder neu gestaltet werden.

Nur zwei Filme überbrücken dieses Mal die Zeit zwischen dem letzten und dem nächsten Avengers-Teil. Nach Ant-Man and the Wasp sowie Captain Marvel folgt bereits The Avengers 4, der Avengers 3: Infinity War fortsetzt und die aktuelle Phase abschließt. Viel wissen wir noch nicht zu Phase 4, aber Marvel-Produzent Kevin Feige erläuterte bei der Produced By Conference in den Paramount Studios einige Pläne und Ziele, die mit Phase 4 des Marvel Cinematic Universe verfolgt werden.

So soll es in der 4. MCU-Phase mit den Avengers weitergehen

Der Umgang mit den zahlreichen Figuren des MCU wurde dabei kurz und knapp zusammengefasst: Bereits bekannte Charaktere werden ihren eigenen Weg weitergehen, doch manche treten in neuen Inkarnationen auf. Das könnte bedeuten, dass einige Helden Titel und Kostüm weitergeben. Auch könnte eine neue Realität, alternativen Zeitlinien das Universum durcheinanderwirbeln. Zudem sollen völlig neue Charaktere dazu stoßen, die bisher nur Fans der Comics vertraut sind. Dieser Tweet fasst die MCU-Pläne auf drei knackige Punkte zusammen:

  • Weiterführung der Figuren, die ihr kennt
  • Verschiedene neue Inkarnationen von Figuren, die ihr kennt
  • Die Einführung neuer Figuren, von denen ihr noch nie gehört habt (es sei denn, du bist ein Comic-Fan)

Eine dieser Figuren: Kamala Khan alias Ms. Marvel. Feige sprach schon im letzten Monat davon, sie in das MCU einzubringen, nachdem ihre Mentorin Captain Marvel ihren großen Film-Auftritt hatte, und betonte dieses Vorhaben noch einmal.

Mehr weibliche Regisseurinnen für das MCU

Captain Marvel wirkt sich neben der Marvel-Filmwelt auch auf die Verantwortlichen dahinter aus. So ist Captain Marvel neben dem ersten Marvel-Film mit weiblicher Hauptrolle auch der erste von mehreren, die unter weiblicher Regie entstehen. Auf die Publikumsfrage, ob in Phase 4 nach 20 Filmen mit männlichen Regisseuren jetzt auch 20 mit weiblichen folgen würden, bestätigte Feige das zumindest für einen Teil davon (via Deadline ):

Ich kann nicht versprechen, dass alle 20 Marvel-Filme weibliche Regisseure bekommen, aber bei verdammt vielen wird das der Fall sein.

Vielseitigkeit gehörte zu den Hauptthemen des Panels, nicht zuletzt dank des massiven Erfolgs von Black Panther:

Wir mussten einen Film machen, der den Mythos zerstört, schwarze Filme hätten im Rest der Welt keinen Erfolg. Unbewusste Befangenheit ist echt.
Black Panther

Alleine Black Panther und die DCEU-Konkurrenz Wonder Woman lieferten mit ihrem kombinierten Einspielergebnis etwa 2 Milliarden Argumente, auch andere Perspektiven als die bisher gewohnten in ihre Filmuniversen zu integrieren. Schon wegen der finanziellen Aussichten lohnt sich also ein stärkerer Fokus auf Vielseitigkeit unter Cast und Crew. Wie sich die Bemühungen auswirken, wird sich aber erst zeigen, wenn Phase 4 mehr Gestalt annimmt. Den angekündigten Filmen Spider-Man: Homecoming 2 und Guardians of the Galaxy 3 sind die Regisseure ihrer Vorgänger schon sicher. Aber der Rest kann sich auf unterschiedlichste Weisen gestalten. So stehen für Black Widow mehrere Kandidatinnen in Aussicht.

Was sind eure Hoffnungen für Phase 4 des MCU?

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