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Hirn statt Muskeln - Lucy auf Platz 1 der US-Charts

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An diesem Kino-Wochenende wurden in den USA 15% weniger eingenommen als im gleichen Zeitraum 2013. Dennoch spielten sowohl der erstplatzierte Film Lucy als auch der ihm folgende Hercules mehr ein, als es die Prognosen vor dem Wochenende vorausgesagt hatten. So schaffte es der Science-Fiction-Film mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle, die dank einer Superdroge ihre geistigen Fähigkeiten um ein Vielfaches steigert, auf einen Umsatz von 44 Millionen US-Dollar. Prognostiziert waren 35 bis 40 Millionen Dollar. Damit hat Lucy seine Produktionskosten von 40 Millionen Dollar bereits am Startwochenende wieder eingespielt. Allerdings zeigten sich die Kinobesucher am Wochenende nur mäßig begeistert von diesem Film. Lucy sollte dennoch locker die Umsatzmarke von 100 Millionen Dollar überschreiten.

Hercules mit Dwayne Johnson, der den titelgebenden Halbgott mimt, konnte mit 29 Millionen Dollar zwar auch mehr als die erwarteten 22 bis 25 Millionen einspielen, ihm stehen allerdings Kosten in Höhe von 100 Millionen Dollar gegenüber. Die Besucher gaben ihm im Durchschnitt jedoch eine bessere Bewertung als dem Film mit Scarlett Johansson. Hercules sollte national um die 75 Millionen Dollar einspielen können. Platz 3 geht an Planet der Affen – Revolution, der einen Umsatz von 16,4 Millionen Dollar machte und insgesamt bei einem Einspielergebnis von 172,1 Millionen steht. Den vierten Platz sichert sich The Purge 2 – Anarchy mit 9,9 Millionen Dollar, während 9,3 Millionen Dollar dem Animationsfilm Planes 2 – Immer im Einsatz zum fünften Platz verhalfen.

Entgegen der Prognosen hat sich Transformers 4: Ära des Untergangs in Deutschland auf dem ersten Platz behaupten können. Das Spektakel von Michael Bay spielte 5,1 Millionen Euro bei 440.000 verkauften Tickets ein. Damit ist der Film nach Umsatz bereits jetzt erfolgreicher als jeder andere Film, der im zweiten Quartal angelaufen ist. Drachenzähmen leicht gemacht 2 konnte dem Erstplatzierten nichts anhaben – zumindest nicht nach Umsatzzahlen. Der Animationsfilm spielte 3,8 Millionen Euro ein, konnte mit 470.000 Besuchern allerdings ein paar mehr Kinogänger für sich begeistern. Obwohl es nicht für Platz 1 reichte, hat er seinen Vorgänger Drachenzähmen leicht gemacht locker hinter sich gelassen. Dieser hatte 2010 zum Startwochenende 250.000 Besucher angelockt.

Einen sehr guten Start legte Monsieur Claude und seine Töchter hin. In 238 Kinos machte die französische Komödie einen Umsatz von 1,2 Millionen Euro, was für den Verleiher Neue Visionen der beste Start in seiner Geschichte ist. Platz 4 ging mit 610.000 Euro an die US-Komödie Tammy – Voll abgefahren, Platz 5 belegte mit 510.000 Euro Wir sind die Neuen. Der deutsche Kinderfilm Rico, Oskar und die Tieferschatten spielte 310.000 Euro ein und landete auf Platz 7. Neuangelaufen ist The Raid 2, der mit einem Umsatz von 150.000 Euro auf Platz 10 landete. Die ebenfalls neugestartete Doku Wacken 3D – Louder than Hell spielte knapp 120.000 Euro ein und landete auf Platz 11. Insgesamt wurden 1,6 Millionen Tickets verkauft und 14 Millionen Euro umgesetzt.

Platz 6 bis 10 der US-Kinocharts:
6. Sex Tape (6 Mio. US-Dollar; insg. in den USA 26,9 Millionen US-Dollar)
7. Transformers 4: Ära des Untergangs (4,6 Mio. US-Dollar; insg. in den USA 236,4 Millionen US-Dollar)
8. Das grenzt an Liebe (4,6 Mio. US-Dollar; Neustart)
9. Tammy – Voll abgefahren (3,4 Mio. US-Dollar; insg. in den USA 78,1 Millionen US-Dollar)
10. A Most Wanted Man (2,7 Mio. US-Dollar; Neustart)

Quellen:
Box Office Mojo
Blickpunkt: Film

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