Trailer zu Price Check

Indie-Star überprüft, wieviel ihr kostet

‘Und führe uns nicht in Versuchung…’, beten Christen immer wieder zu ihrem Gott. Wie es sich anfühlt, wenn genau das passiert, könnt ihr in Price Check sehen. In dem Regiedebüt von Michael Walker erhält ein treusorgender, aber beruflich wenig erfolgreicher Familienvater von seiner attraktiven neuen Chefin gleich mehrere Angebote, die er nur schwerlich ablehnen kann. Eine Verhängnisvolle Affäre light? Ja, aber dann doch nicht ganz, denn Price Check verwandelt das ganze Szenario in eine Art Bürokomödie. Wir haben für euch heute den ersten Trailer für den Independentfilm. In den Hauptrollen seht ihr die aus Superman Returns bekannte Parker Posey und Eiskalte Engel -Star Eric Mabius.

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Pete Cozy (Eric Mabius) ist eine ehrlicher Durchschnittstyp. Er besitzt ein Haus am Stadtrand und hat einen Job in der Preisgestaltungs-Abteilung einer Supermarktkette, der ihm viel Zeit und Freiraum lässt, sich um Kind und Kegel zu kümmern. Alles scheint wunderbar, auch wenn die Familie in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Petes Leben erfährt eine drastische Wendung, als ihm eines Tages eine neue Chefin vor die Nase gesetzt wird. Die schöne Susan Felders (Parker Posey) redet viel und schnell und ist ein energiegeladenes Kraftpaket. Dank ihr befindet sich Pete bald auf der Überholspur und ist selbst von dieser Entwicklung (positiv) überrascht. Je höher er aber in der Hierarchie der Firma aufsteigt und je mehr er verdient, desto mehr Zeit geht für seinen Job drauf. Gleichzeitig überschreitet sein neuer Boss die Linie zwischen Arbeit und Privatleben und schmeißt sich an ihn heran. Beide sind voneinander fasziniert. Das führt zu großem Chaos sowohl in der Firma als auch in Petes Zuhause.

Price Check debütierte beim diesjährigen Sundance Film Festival und erntete dort durchwachsene Kritiken. Zu Beginn des Trailers ähnelt der Film ironischen Büro-Mockumentaries à la Stromberg und Das Büro, bis Susan Felders gegen Ende zu einer waschechten Zicke zu mutieren scheint. Manche Passagen kommen recht witzig rüber, aber teilweise wirkt Price Check auch etwas krampfhaft bemüht, humorvoll zu wirken. Gerade das letzte Drittel wurde bei den Rezensionen immer wieder bemängelt. Immerhin scheint Parker Posey gut aufgelegt und ihrem Ruf als Independent-Queen gerecht werden zu wollen. Was letztlich von Price Check zu erwarten ist, seht ihr frühestens ab dem 11. Oktober 2012. Dann könnt ihr euch nämlich per Video-on-Demand davon überzeugen, ob die Komödie ein Juwel ist, dem bislang einfach nicht die nötige Aufmerksamkeit zuteil geworden ist, oder ob die Kritiker in Sundance mit ihren Einschätzungen richtig lagen.

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