Nach Marvel-Rauswurf: James Gunn macht Suicide Squad 2

Suicide Squad/Guardians of the Galaxy
© Warner Bros./Marvel
Suicide Squad/Guardians of the Galaxy

Von einem Studio zum nächsten: Der von Disney im Juli wegen alter, kontroverser Tweets gefeuerte James Gunn wechselt Berichten zufolge zu Warner Bros. und DC. Eigentlich sollte der für die Guardians of the Galaxy-Filme bekannte Regisseur auch den kommenden dritten Teil der Marvel-Reihe inszenieren, doch dann entschloss sich der Mäusekonzern für dessen Rauswurf. Künftig nimmt sich der 52-jährige nach Angaben des Hollywood Reporter dem Drehbuch von Suicide Squad 2 an. Desweiteren soll er den Nachfolger von David Ayers Schurken-Film aus dem Jahre 2016 in Szene setzen, wenngleich dies noch nicht sicher ist.

Suicide Squad 2 wird kein Sequel

Unterdessen schrieb Variety-Autor Justin Kroll auf Twitter, dass der eigentlich für Suicide Squad 2 vorgesehene Regisseur Gavin O'Connor den Streifen nicht länger inszenieren wird, da seine Geschichte fast identisch mit der Geschichte des geplanten Birds of Prey mit Margot Robbie als Harley Quinn im Zentrum gewesen sei. Daraufhin schied er aus dem Projekt aus, das James Gunn nun nicht etwa in Form einer reinen Fortsetzung, sondern als "brandneue Version des DC-Eigentums" umsetzen soll, wie es beim Hollywood Reporter weiter heißt. Unklar sei, ob dieser neue Anlauf Neubesetzungen nach sich ziehen wird. Im ersten Teil sind u.a. Margot Robbie als Harley Quinn, Will Smith als Deadshot und Jared Leto in der Rolle des Joker zu sehen.

In der Vergangenheit sollen sich mehrere, zum Teil überaus bekannte Regie-Kandidaten auf der Kandidatenliste für Suicide Squad 2 befunden haben. So berichteten wir im Frühjahr 2017, dass sich Mel Gibson (Hacksaw Ridge), Ruben Fleischer (Venom), Daniel Espinosa (Safe House ) und Jonathan Levine (Warm Bodies) auf dem Zettel der Verantwortlichen wiederfanden. Nachdem Gavin O'Connor für den Film angeheuert wurde und dieser sich dem Sport-Drama Torrance mit Ben Affleck zuwandte, wurde es still um die Fortsetzung. Wann wir mit James Gunns Variante rechnen können, ist noch nicht klar. Auch die Zukunft von Guardians of the Galaxy 3 und James Gunns Einfluss darauf sind nach dieser Meldung kaum einzuschätzen.

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