Predator-Fans aufgepasst: Bei Disney+ gibt's noch eine ganz andere Prey-Fassung

05.08.2022 - 13:32 UhrVor 12 Tagen aktualisiert
15
4
© 20th Century Studios/Disney
Der neue Predator-Film Prey mit Amber Midthunder
Der fünfte Predator-Teil Prey ist jetzt bei Disney+. Ihr könnt den Film auch in der Comanchen-Fassung schauen. Wir erklären, wie ihr zur zweiten Sprachversion kommt.

Seit heute ist der neue Predator-Film Prey bei Disney+ abrufbar. Der Sci-Fi-Horror reist 300 Jahre in die Vergangenheit in den Wilden Westen Nordamerikas. Dort bekämpft der außerirdische Krieger einen Comanchen-Stamm (und europäische Trapper). Der Neuansatz für Predator ist absolut gelungen und ihr könnt ihn sogar in zwei völlig unterschiedlichen Fassungen erleben.

Es gibt eine weitere Sprachfassung von Prey, die ihr unbedingt schauen solltet

Ein würdiges Predator Prequel? Prey | Review
Abspielen

Hauptfigur in Prey ist Amber Midthunder als Naru, die beweisen will, dass sie eine gute Jägerin und Kriegerin ist. Naru spricht mit ihrem Bruder und den anderen Mitgliedern des Stamms nur kurz in ihrer indigenen Muttersprache. Der Film wechselt schnell ins Englische bzw. in der deutschen Synchronfassung ins Deutsche. Es existiert allerdings auch eine Version des Films, die komplett in der Comanchensprache gehalten ist. Und die lohnt sich, denn der Wechsel auf der Sprachebene ist ein klar erkennbarer Bruch in einem Film, der sonst sehr auf Realismus bedacht ist.

So kommt ihr zur Comanchen-Version von Prey bei Disney+

Die Comanchen-Version von Prey wählt ihr so aus:

  • Geht auf die Prey-Filmseite von Disney+
  • Dort wählt ihr das das Feld "EXTRAS" aus
  • Hier wiederum seht ihr den Trailer und direkt daneben die ebenfalls 100-minütige Fassung des Films
Die zweite Prey-Fassung bei Disney+

Ein kleiner Dämpfer für alle, die nicht ganz trittfest in der englischen Sprache sind: Es gibt leider nur englische Untertitel in dieser Version. Eine weitere Möglichkeit wäre, den Film ganz ohne Untertitel laufen zu lassen, was sicher auch einen atmosphärischen Reiz besitzt.

Wie die Comanchen-Version von Prey zustande kam

Der Film wurde auf Englisch gedreht. Erst im Nachhinein wurde eine Comanchen-Tonspur aufgenommen und auf den Film gelegt, berichtet Variety . Prey wollte die indigene Kultur der Comanchen möglichst genau wiedergeben. Dafür wurde die Produzentin Jhane Myers engagiert, die unter anderem Comanchen-Wurzeln hat. Sie empfiehlt: "Ihr müsst [Prey] zweimal schauen."

*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

Das könnte dich auch interessieren

Angebote zum Thema

Kommentare

Aktuelle News