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Splinter Cell - Wie sich der Tom Hardy-Film von Assassin's Creed unterscheidet

01.02.2017 - 11:00 Uhr
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Splinter Cell - Der Film
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Splinter CellAbspielen
© Ubisoft
Splinter Cell
Mit Splinter Cell wagt Ubisoft einen weiteren Versuch, eine ihrer Marken erfolgreich zu verfilmen. Lest hier, was einer der Produzenten über die Videospieladaption sagt.

Nach Assassin's Creed will Publisher Ubisoft mit Splinter Cell eine weitere seiner Videospielmarken verfilmen. In einem Interview mit Collider  sprach einer der Produzenten, Basil Iwanyk, über den Film, bei dem Tom Hardy die Hauptrolle spielen wird. So sieht er im Vergleich zum Assassinen-Abenteuer, das vergangenen Dezember in die Kinos kam, deutlich mehr Freiheiten:

Assassin's Creed hatte eine sehr spezielle Welt mit einer sehr speziellen Handlung, Charakteren und den ganzen Kram. Splinter Cell ist im Grunde ein First-Person-Shooter. Also ist die Herausforderung dabei, Splinter Cell interessant zu machen, dass wir nicht diese Marke mit einer sehr speziellen Hintergrundgeschichte hatten. Das erlaubte uns, unsere eigene Welt zu schaffen und sie mit unseren Charakteren anzureichern und auszufüllen. [...] Ich glaube nicht, dass sich unser Film anfühlt, als stamme er von einem Videospiel. Ich denke, er wird sich wie ein Badass-Tom-Hardy-Actionfilm anfühlen.

Fans dürften skeptisch werden, wenn sie Worte wie "Actionfilm" und "First-Person-Shooter" in Verbindung mit Splinter Cell zu hören bekommen. Schließlich liegt der Fokus der Spiele auf Stealth-Gameplay, also dem unentdeckten Vorbeischleichen an Feinden, ohne sie über den Haufen zu ballern. Außerdem geschieht das fast ausschließlich in der Third-Person-Perspektive. So viel zur Expertise von Basil Iwanyk. Auf die Frage nach einem möglichen R-Rating antwortete der Produzent: "Nein, aber wir werden es definitiv als hartes PG-13 machen. Es wird nicht wie [John] Wick, aber es wird krass." Auf brutale Gewaltdarstellung wird der Film also wohl verzichten. Doch immerhin dürfen wir uns über Tom Hardy freuen, von dem Produzent Iwanyk jedenfalls sehr begeistert ist:

Er ist ein Gamer. Er ist außerdem jemand, der sehr viele Freunde in dieser Welt hat, nicht in der Gaming-Welt, aber in der Welt der Spezialeinheiten. Er will diesen Charakter wirklich unbedingt spielen. Das macht es für uns alle sehr aufregend, denn wenn Tom diesen Charakter spielt, ist das ein Ereignis.

Bleibt abzuwarten, ob wir mit Splinter Cell eine ordentliche Verfilmung bekommen. An dem Drehbuch saßen bisher schon mehrere Autoren. Das ursprüngliche Skript von Sheldon Turner wurde unter anderem von Eric Warren Singer und Frank John Hughes überarbeitet. Regie führt Doug Liman, einen Starttermin gibt es noch nicht.

Was erwartet ihr vom Splinter Cell-Film?

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