Live-Action Serie

Star Wars - Underworld entfesselt galaktische Verbrecher

Star Wars: Underworld könnte einen neuen Blickwinkel auf das Franchise bringen.
© Lucasfilm
Star Wars: Underworld könnte einen neuen Blickwinkel auf das Franchise bringen.

Mit Star Wars: The Clone Wars haben wir bereits eine Fernsehserie zum Star Wars-Franchise bekommen. Leider nur als kantig animiertes Zwischenspiel des zweiten und dritten Teils der neuen Trilogie seit Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung, in dem wir dem jungen Jedi-Aspiranten und Quälgeist Anakin Skywalker beim Meckern zuschauen mussten. Hoffnungen auf eine Live-Action TV-Serie im Star Wars-Universum gibt es schon, seit die Technik weit genug dafür fortgeschritten ist. Im letzten Juni berichteten wir euch, dass sich diese Hoffnungen konkretisieren. George Lucas gab Fans Gesprächsstoff mit einer möglichen Fernsehserie, die nur noch unter Finanzierungsschwierigkeiten litt, die er aber durch ein revolutionäres Verfahren selbst beheben wollte.

Im Interview mit IGN verriet nun Produzent Rick McCallum, dass die neue Serie den Arbeitstitel Star Wars: Underworld trägt. Er bestätigte auch, dass es um die, nun ja, Unterwelt des Star Wars Universums gehen wird. Es spielt sich im Schatten ab. Es sind die Kriminellen und die Gangs. Im Grunde genommen die Typen, die die Wall Street bestimmen. Die Typen, die am Steuer der Vereinigten Staaten sitzen. Anscheinend fließen da persönliche Ansichten mit ein, aber der grobe Überbau ist jetzt klar.

Spielen wird das Ganze zwischen dem unheiligen Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith und Krieg der Sterne, als das Imperium versucht, den Weltraum zu erobern und das Verbrechen in dieser Übergangszeit floriert. Das könnte interessant werden, schließlich wurde diese Seite des Franchises im Gegensatz zur Welt der Jedi noch nicht richtig (oder falsch) ausgeleuchtet. Dem Wall Street-Kommentar ist dementsprechend auch zu entnehmen, dass sich ein großer Teil der Serie mit den Intrigen und Schurkerein der Chefetagen des Imperiums befassen wird. 50 Skripte zu einstündigen Episoden existieren bereits und werden von Rick McCallum als dark und adult beschrieben. Diese Nachricht stimmt optimistisch, aber Vorsicht ist trotzdem geboten: Nach Jar Jar Binks kann niemand mehr genau sagen, was der Name Star Wars noch bedeutet.

Wir haben ganz einfach so viele digitale Charaktere. Das ist der Grund für den momentanen Produktionsstopp. Weitergehen wird es erst mit der entsprechenden Technologie, die eine Produktion für das Budget von 5 Millionen Dollar pro Folge ermöglicht. Auch die Platzierung erweist sich als schwierig, weil der Markt für das amerikanische Kabelfernsehen und damit der Markt für Drama-Serien zurzeit implodiere. Es ist schlichtweg nicht sicher, ob sich die Serie nach ihrer Fertigstellung noch rechnet.

Was haltet ihr von den bisherigen Details zur Star Wars: Underworld? Wollt ihr die Serie sehen?

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