Tomb Raider-Regisseur erklärt, was das Reboot aus dem Videospiel übernimmt

Was hat das Tomb Raider-Reboot alles aus den Videospielen übernommen?
© Warner Bros./Square Enix
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Bereits in unserer Analyse des ersten Trailers zum Tomb Raider-Reboot haben wir angemerkt, dass sich Alicia Vikanders Debüt als Lara Croft auf der großen Leinwand sehr an der Aufmachung der letzten zwei Videospiele des Franchise orientiert. Dass Tomb Raider (2013) und Rise of the Tomb Raider (2015) eine große Inspiration für den neuen Kinofilm sein würden, stand nie außer Frage. Dennoch waren im Trailer einige mehr als offensichtliche Referenzen zu erkennen, die geradezu wie die Erweiterung oder Kopie einer Cut-Scene wirken. Im Gespräch mit IGN bestätigte Regisseur Roar Uthaug nun ein paar Dinge, die er direkt aus der Vorlage übernommen hat.

Auf den ersten Blick wäre da der Look von Lara Croft, der sich in zahlreichen Punkten mit dem Vorbild aus dem 2013er Videospiel überschneidet.

Als wir mit dem Casting für den Film angefangen haben, orientierten wir uns sehr nah am Videospiel von 2013. Wir haben uns Schauspielerinnen aus der ganzen Welt angesehen und Alicia Vikander ist wirklich hervorgestochen. Das Großartige an Alicia ist, dass sie sie sich stets zu übertreffen versucht, und das ist genau das, was Lara in dem Film macht. Am Anfang ist sie eine ganz gewöhnliche junge Frau, am Ende wird sie zu einer Überlebenden und [der titelgebenden] Graubräuberin.

Darüber hinaus stammt die mysteriöse Organisation Trinity aus dem Videospiel, die offenbar etwas mit dem Verschwinden von Laras Vater zu tun hat. Auch auf das Wiedersehen zweier Schlüssel-Waffen dürfen wir uns freuen. So sind die zwei universalen Selbstladepistolen, von denen Lara seit jeher Gebrauch macht, mit von der Partie. Ebenfalls spielen Pfeil und Bogen eine entscheidende Rolle, nachdem diese besonders in den letzten zwei Spielen gebraucht wurden. Die Jagdwaffe, die schon während der Altsteinzeit zum Einsatz kam, soll den Aussagen des Regisseurs zufolge den Survival-Charakter der Geschichte stärken. Der berühmt-berüchtigte Eispickel sowie unzählige Fallen dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Außerdem gab es schon im Trailer zwei große Actionszenen zu entdecken, die unmittelbar das Videospiel zitieren.

Eine der eindrucksvollsten Sequenzen aus dem 2013er Spiel war der Schiffbruch der Endurance. Diese Szene wollte ich unbedingt im Film haben. Selbst wenn unsere Endurance im Film sich in einigen Dingen von der im Spiel unterschiedet, wird man den Schiffbruch im Sturm sowie einige Einstellungen aus dem Spiel wiedererkennen, die ich für besonders ikonisch halte und unbedingt in den Film integrieren wollte.
Eine andere Sequenz aus dem Spiel, die ich wirklich liebe, war die Fluss-Bomber-Fallschirm-Sequenz. Wir haben uns für einige Set-Pieces sehr vom Spiel inspirieren lassen. Gleichzeitig wollten wir etwas Neues machen - nicht nur das wiederholen, was wir bereits im Spiel gesehen haben, sondern unseren eigenen Dreh mit einbringen, damit es auf der großen Leinwand aufregend bleibt.

Wenn Tomb Raider am 15.03.2018 hierzulande in die Kinos kommt, sollten wir uns also darauf gefasst machen, sehr viele Parallelen zur Vorlage zu erkennen. Zur Vorbereitung könnt ihr neben den Videospielen auch noch einmal die Filme mit Angelina Jolie anschauen, namentlich Tomb Raider (2001) und Tomb Raider 2 - Die Wiege des Lebens (2003). Auch diesen soll das Reboot laut Roar Uthaug in Form einer Hommage gedenken.

Wir stark soll sich das Tomb Raider-Reboot eurer Meinung nach an der Vorlage orientieren?

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